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KatbolilLer t^esellenverein : Vereinsabend im „Brmstüb'l".
Freitaos-Gestllschast SatI8&ew: Restaurant „Carlsberz".
^eiellschasi „Scharre? Cik": Verein««''end.
Hanauer «'äkennerciir se. 3.): 9 Uhr: Schrein bei irr. Stettner.
Gejell'ge Verbindnna .Mclitia": */sl0 Uhr: Stammtisch Gasthaus .zur qvldneii Gerste"
,1. Theatralische Verbindung Hanan": Abend? */i9 Udr: Vercinbabead im Vereinsloial „;inn aolbiien Schwanen" r Vorstadt).
Bicycle-Klnb 1896: Klubabend tm „Kaiser Friedrich".
Merkes'scher Stenographen-Vereni: Fortbildnngskinink „nir Senne".
Gabelsberzer Stenogravben - Verein Lokal: .Frankfurter Ban" Eingang Linden st raße): Abends ton 8—9 Ubr: Anränaerknrsus, 9—10: Uebnngsstnnde der Praktiker-Abteilung (Redcschrikl.)
^esellscha't Lustige Brüder": Klubabend bei Heinrich Vowinkel. iLutiempler-Loge wr Höhe, Paradeplaß 1: Abends: Freie Zujauuuenkunst. Gäste willkommen.
Standesamt der Stadt Hanan.
Verzeichnis der in der Zeit vorn 10. bis einschl. 17. Dez. 1908 vorgekommenen
Aufgebote.
Am 12. Dezbr. Johannes Fischer, Kaufmann in Wiesbaden, mit Kätchen Schaab daselbst. 15. Friedrich Landwehrs. Metzger dahier, mit Eva Bönig in Oberrodenbach. 15. Johann Heinrich Knoth, Goldarbeiter dahier, mit Margarete An ton dahier. 16. Johann Thomas Steub, Ablöswärter in Roth a. Sand, mit Eva Babetta Pfeiffer daselbst. 16. Maier Hirschmann, Kammann dahier, mit Frieda Bacharach in Seligenstadt. 16. Konrad Kilp, Goldarbeiter dahier, mit Dorothea Kolb dahier.
Eheschließungen.
Am 12. Dezbr. Egidius Diebeliu 8 , Spengler dahier mit Luise Bott dahier. 12. Maximilian Hartan, Gold- arbeiter dahier, mit Karoline Lotz dahier. 12. Ernst Kühnel, Steindrucker dahier, mit Elisabeth M e t h dahier.
12. Nikolaus Lotz, Fabrikarbeiter dahier, mit der Witwe Margarete K e r l i n g geb. Kraus dahier. 12. Wilhelm Ruppert, Friseur dahier, mit Hedwig Burkert dahier 14. Franz Loos, Fabrikarbeiter dahier, mit Marie P oppert dahier. 15. Leo Kösterich, Schneider dahier, mit Bertha Strauß dahier. 16. Reinhard Schmidt, Fahrbursche dahier, mit Barbara Lin 8 dahier.
Geburten.
Am 5. Dezbr. Friedrich Bernhard, S. des Bäckers Wilhelm Klaus. 8. Elfriede Maria, T. des Kaufmanns Karl Otto. 9. Ungen. S. des PorzellanhändlersLudwig Seitz. 10. Erna Louise, T. des Ziseleurs Ernst KI au di. 10. Bertha, T. des Fabrikarbeiters Wilhelm Hopf. 11. Karl Heinrich Ferdinand, S des Goldarbeiters Ferdinand Appel. 11. Wilhelm, S. des Bahngepäckträgers Anton Koch. 12. Friede Emma, T. des Goldarbeiters Kilian A 11. 13. Fran- -iska, T. des Dahyarbeiters Heinrich Koch. 15. Erich Friedrich Karl, S. des Kaufmanns Johann C a n t h a l.
Todesfälle.
Am 10. Dezbr. Karl Ferdinand Schroeter, Kaufmann dahier, alt 84 I. 11. Adalbert Kronenberger, Silberarbeiter dahier, alt 52 J. 11. Alexander August Wilhelm Wagner, Betriebsdirektor a. D. dahier, alt 61 I. 12. Wilhelm, S. des Dahngepäckträgers Anton Koch dahier, alt 6 St 12. Ehefrau des Friseurs Karl K i I l i u § dahier, Katharine geb. Sauerwein. 13. Wilhelm Rautenhaus, Stationsvorsteher a. D. dahier, alt 74 I. 13. Friedrich Bernhard, S. des Bäckers Wilhelm Klaus dahier, alt 7 T. 13. Reiner Hubert, S. des Maschinisten Reiner S ch e t t e r dahier, alt 12 I. 15. Ehefrau des Bahnwärters Robert Rink dahier, Hedwig geb. Nave, alt 62 I. 16. Arnold Friedrich Wilhelm, S. des Schlossers Daniel König dahier, alt 8 W.
Hus aller Welt.
Eine feierliche Szene in Peking. Am 8. Dezember rounu die Leiche des SaiferS Kwang-Sü mit großem Pomp von b?r verbotenen Stadt nach dem Frtedbofe auf dem zu''lwuneulühreu wollte. Dunkle und spitzfindige Damen sind überhaupt nichts für mich . . ."
„Dunkel? Aber wer in aller Welt hat Britte Stjernstrale alt, dunkel und spitz geschildert? Sie ist vierundzwanzig Jahre alt, steht aber, aus wie achtzehn, dabei blond, zart und vergnügt. Sie sollten nur ihren leichten Gang und ihre Haltung sehen . . .“
„Genug, Frau Doktor," fiel Doktor Strenge ein mit scheinbarer Müdigkeit, „wir haben ja so viele liebenswürdige Damen um uns, um die Abwesende entbehren zu können." Zugleich sah er auf feine Nhr und bedauerte, daß er eines Krankenbesuches wegen gezwungen wäre, sich zu empfehlen.
Es war kein Zweifel. Sicher hatte er jetzt einen Leitfaden in der Hand. Ja, das Schicksal selbst hatte ihm dieses Mädchen in den Weg geführt. Einmal mußte er es sehen, um von dieler fixen Idee befreit zu werden, oder .... Oder?
War es ein Gauke! spiel oder war er das Opfer eines Trugbildes? ti-erade als Doktor Strenge aus der Haustür trat und mit Genuß die frische Luft des sternenhellen Winterabends einatmete, war er nahe daran, in Gedanken auf ein Paar zu stoßen, das langsam vor ihm schritt. Es war ein älterer Herr von kränklichem Aussehen, dessen Arm sichtlich schwer auf dem Arm eines jungen Mädchens ruhte. Der reiche krause Haarknoten unter dem Hutrande war blond und nur eine konnte so den Nacken halten. — Er wußte, es war Dritte Stjernstrale.
Tas Paar ging so langsam, daß Doktor Strenge genötigt war, vorüberzuschreiten und als seine Augen beim Schein der Laterne in diejenigen des jungen Mädchens schauten, bemerkte er, daß sie zusammenzuckte.
Wieder vergingen mehrere Wochen, die Weihnachtszeit näherte sich.
Doktor Strenge, der wohl äußerlich oft barsch auftrat, besaß ein edles Herz und hatte Mitgefühl für seine Kranken und Aynen. So lenkte er feine Schritte zu einem .Heim, uw die Mutter eben gestorben und der Vater ein Trinker war. Die einzige Stütze für sechs kleine Geschwister war ein IkgahQges Schulmädchen.
Freitag
Kohlenhügel transportiert. Dort wird sie siegen, bis eine Stelle für ein kaiserliches Grabmal gewählt worden und das Mausoleum strtiggestellt ist. Gewaltige Menschenmassen und 4000 Soldaten bildeten während des Leichenzuges knieenb Spalier in den Straßen. Der Leichenzug begann um 10 Uhr morgens. Der Kaiser Pu-Ji und die Kaiscrin- Wilwc Dehanala knieten nieder, als sich der Zug in Bewegung setzte. An der Spitze des Zuges schritt der Regent, Prinz Tschnn. Er führte den Zug bis zum östliche« Tore der verbotenen Stadt. Vierundsechs,zig Träger trugen den gewaltigen Sarg nach dem Osttore, wo sie von 128 Trägern abgelöst winden. Das „Tranerkomitee", an dessen Spitze Puanlsckikai mit siebenunddreißig Würdenträgern marschierte, wurde durch zahllose Bettler unb Vagabuudeu verstärkt. Die Mitglieder des Komitees trugen reichgestickle Gewänder. Das Heranzieben von Bettlern und Gesindel zu derartigen Traucrfeierlichkcitcn ist ein alter Brauch. Hinter dieser merkwüldigen Trauergesellschaft wurden zahlreiche gesattelte Pferde, Kamele mit Tragkörben und sonstige Tiere geführt. Diese Lasttiere werden für die Reise der Seele als notwendig erachtet. An verschiedenen Stellen wurde Wein geopfert und Papier verbrannt. Die Zeremonie auf dem Kohlenhügel dauerte zwei Stunden. Bisher war es nach altem Brauche keinem An-länder gestattet gewesen, einen kaiserlichen Leichen- zug zu sehen. Der We wupu halte diesmal nickt nur die Erlaubnis dazu erteilt, sondern den Ausländern auch günstige Plätze angewiesen. Der Korrespondet des Bureau Reuter erblickt darin einen Beweis dafür, daß der Hof sehr schnell modern wird. Diese Tatsache hat in chinesischen Kreisen scharte Kritik hervorgerufen. Dies scheint die Modernisierung des Hofes jedoch nicht austuhalten. Der große Rat erhielt sogar den Befehl, zu überlegen, in welcher Weise sich die* Hofetikette mit modernen Verhältnissen besser in Einklang brinaen lasse. Die Kosten der Trauerseierlickkeiten für den Kaffer und die Kaiserin-Witwe beliefen sich bis jetzt auf sechs Millionen Taels.
Der „Scherz" des Unteroffiziers. Ein eigenartiger Scherz führte den Unteroffizier Kollek in Berlin vor das Kriegsgericht. Eines Tages stritten sich die Musketiere Pollok und Kautschok des Infanterieregiments Nr. 51 im Hof der Kaserne wegen eines Schemels. Das sah der Unteroffizier Kollek. Er ließ die Leute auf seine Stube kommen und befahl ihnen, sieb gegen seitig zu ohrfeigen. Von dem Kriegsgericht würbe Kollek wegen Soldatenmißhandlunq zu neun Tagen gelindem Arrest verurteilt. Der Unteroffizier legte Berufung beim Obeikriegsgericht ein. Hier beantragte der Verteidiger, ein Osfnier, Freisprechung, der Anklagevertreter, Oberkriegsgericktsrat Laub wegen vorschrfftswidriger Behandlung drei Tage gelinden Arrest. DaS Gericht er» kannte dagegen auf acht Tage wegen Mißbrauches der Dienstgewalt.
Der weibliche Bürgermeister von Aldebnrg- Susfolk, Frau Doktor Garret Anberson, präsidierte zum ersten Male bei einem offiziellen Bankett, an dem vierzig Mägistraisbeamte und Stadtväter teilnabmen. Sie trug ein elegantes, schwarzes Kleid, ein kokettes Witwen-Mützchen auf dem Kopf und hatte reichen Edelsteinschmuck angelegt. Im Verlaufe einer Rede sagte sie, sie werde versuchen, der Stadt eine mütterliche Haushälterin zu werden. Als solche müsse sie vor allem auch trachten, die Straßen recht sauber zu halten. Ein großes Reinemachen werde alsbald beginnen.
Zwei Kinder bei einem Brande «mgekommen.
In Straßburg brach in einem Hause der Hcchiengasse Feuer aus, dem zwei Kinder im Alter von acht und zwei Jahren zum Opfer fielen. Die Mutter war ausgegangen, um Weih- nachtseiukänfe zu besorgen und hatte die Kinder allein zu Hause gelassen, die den Brand durch Spielen mit Streichhölzern veruriackten. Obgleich die Feuerwehr bald zur Stelle war, war eine Reltuug der Kinder nicht mehr möglich. Sie wurden beide als völlig verkohlte Leichen aufgesunden. Als die Frau nach Hause kam und von dem Unglück hörte, er«
Nach einem langen Wegb am Weihnachtsabend an erleuchteten Fenstern vorüber, befand er sich endlich auf einer finsteren Treppe, die er nur zu gut von feinen Krankenbesuchen kannte. Er war so in Gedanken, daß er vergaß, was für ein Abend es war. Verwundert stand er still und horchte, als von innen Kindergesang ertönte. Eine Stimme, die den Gesang leitete, klang besonders mild und süß wie eine Aeols- harfe und drang mit wunderbarer Kraft durch seine Seele, zu seinem Herzen.
Zögernd öffnete er die Tür und trat herein. Seine Taschen, die mit Aepseln und anderen Eßwaren und Spielsachen gestillt waren, deuteten durch ihre eigentümliche Form die Veranlassung seines Besuches an. Die Kinder sprangen ihm entgegen, sie kannten ihn von feinen Besuchen her. Freudig erzählten sie dem Onkel, daß sie auch eine liebe Tante hätten, die ihnen Geschenke unb Grüße von der Mama gebracht hatte. Auf einer Fußbank am Fenster laß eme junge Dame, das Gesicht von dem Besucher gewendet. Eines.der kleinen Kinder hatte sie auf dem Schoße, auf dem Tische vor ihnen stand ein kleines Sannen bäumchen mit brennenden Lichtchen, beten Schein sich in freudigen Kinder- augen wiederlpiegelte. Einige Puppen und Naschwerk hatten die traurige Stimmung in Freude verwandelt.
Leise und zögernd trat er näher. Da wandte das junge Mädchen auf der Fußbank langsam ihren Blick ihm entgegen. Sie schwiegen beide, keiner vermochte ein Wort zu sprechen. Ec beeilte sich, seine Weihnachtsgeschenke hervor- zunelmtsn und legte sie unmerklich in bie dunkelste Ecke auf ein Bett — bann machte er sich leise aus den Heinen Kinder- Händchen los, die sich ihm entgegenftreeften, und entfernte sich eilend.
So hatte er sie endlich gesunden! Aber nicht, wo er sie gesucht hatte, im Wirbel der Vergnügungen, nicht wo die Welt über großartige HandlungenUrteilt, sondern wo Sorge unb Kummer wohnen, dort fand er sie, unbemerkt und still, im Verborgenen fiel) aufopfernd für die Wesen, die ihr Mitleid unb ihr heiteres junges Gmüt nötig hatten. Im Liebesdienst eines warmsühlenden Herzens, da fanb er endlich Gewißheit, daß gerade sie es war, bie er stets gesucht hatte und nun für sich zu gewinnen d ersuchen mußte.
18. Dezember
litt sie einen schweren Nervenansall und mußte in eine Klinik gebracht werden.
Der - tand des Steknheil-ProzesteK. Da die Verhöre der Frau Steiuheil vorläufig als beendet erscheinen, ist nunmehr die geheimnisvolle Angelegenheit bei einem gewissen Abschnitt angelangt. Nach dem „Matin" steht 'es fest, daß der Untersuchungsrichter Andrè Frau Steinbeil vor die Pariser Geschworenen bringen wird. Die Anklage soll auf Beihilfe zum Mord lauten, so daß jetzt eine Freilassung der Angeklagten auch gegen Kaution vorläufig ausgeschlossen er= scheint. Uebrigens sollen in dm nächsten Tagen noch verschiedene Gegenüberstellungen ftaitfindm. Besonderer Wert wird auf den Diebstahl der drei Kaitane gelegt. So lange die Diebe nicht ansgeforsckt sind, wird es auch unmöglich sein, Frau Steinheil zu überführen. Der ehemalige Polizeichef Garon bemängelt, daß die Spur der Urheber des Diebstahls der Kaftane nickt eifriger verfolgt worden ist. Hätte man die Teilnahme der Frau Steiuheil an diesem Diebstahl nach weisen können, was vielleicht noch jetzt geschehen kann, dann wäre ein vollgültiger Beweis erbracht, daß die beschuldigte Frau einen Plan monatelang verfolgte und am 30. Mai zu Ausführung Grit gen ließ.
Ein Hexen-Prozetz. Aus Dresden wird den „Leipz. N. N." geschrieben: Ein an mittcla. (etliche Zustände erinnernder Strafprozeß fand soeben feinen Abschluß vor dem Strafsenat des Oberlandesgerichts. In Nieder-Putzkau bei Bischofswerda war's ein offenes Geheimnis, daß der Häusler Schreyer das Hexen und Verzaubern verstehe. Als nun dem Landwirte Protze eine Kuh erkrankte, sollte Schreyer das Tier verletzt haben und Protze erzählte es dem Schuhmacher Steglich, daß kein anderer wie Schreyer das Vieh auf dem Gewiffen habe. Er fügte noch hinzu, daß der Schuhmacher seine Worte dem Schreyer wiedererzählen könne. Das muß Steglich mm auch getan haben, denn Schreyer erfuhr von der Sache und strengte, um dem Gerede ein für allemal ein Ende zu bereiten, gegen Protze die Beleidigungsklage an. DaS Schöffengericht Bischofswerda verurteilte den Protze darauf wegen Beleidigung im Sinne von § 186 des Strafgesetzbuches und das Landgericht verwarf die dagegen eingelegte Berufung. Nun wendete sich Protze m't einer Revision an das Oberlândesgericht und rügte eine Gesetzesverletzung. Der § 186 setze voraus, daß man einen anderen verächtlich mache und in der öffentlichen Meinung herabsetze. Den unsinnigen und törichten Anschauungen Einzelner trage der Paragraph keine Rechnung; unter der öffentlichen Meinung verstehe der Gesetzgeber die vernünftigen Menschen, nicht die Dummen und Halbblöden. Beim vernünftigen Publikum könne eine derartige Hexengeschichte keinen Glauben finden. Die Revision wurde indeß kostenpflichtig verworfen. Wenn lediglich behauptet worden wäre, daß der Kläger Hexenkünsts betreibe, so hätte der Strafsenat der Revisionsbegründung eventl. folgen können; denn das fei nicht eine Tatsache im Sinne des § 186. Es sei aber behauptet worden, daß der Kläger durch Verhexen eine Kuh des Beklagten krank gemacht habe. In dieser Rede sei die Behauptung enthalten, daß die Krankheit des Tieres auf die Hexerei des Klägers zurück- zusühren sei. Das sei eine nicht erweislich wahre Tatsache. Für die Behauptung, daß die Worte im Sckerze gebraucht worden feien, biete das Urteil des Landgerichts feine Handhabe. Aus diesen Gründen sei auf Verwerfung der Revision zu erkennen.
Gebrauchs-Muster.
Nr. 858 529. Zweiteilige Zigarrenwickelfsrm, deren Teile durch Mclallschrauben und hülsenförmige Metallmultern aufeiuaudergepreßt werden. Conrad Deines jr Akt.» Ges. in Hanau a. M., vom 10. Oktober 1908 ab. — D. 14 996. Kl. 79b.
Nr. 357 262. Vorrichtung zur Erregung von Resonanz- körpern durch transformierten Gleichstrom. Hartmann & Braun Akt. - Ges. in Frankfurt a. M. - Bockenheim, vov» 9. September 1907 ab. — H. 34 608. Kl. 42o.
Nr. 353 433. Doppel» Gummiball als Wulfkörper für Schleuderspiele. Nudoli Wahl in Fulda, vom 7. Septembet 1908 ab. — W. 25 520 Kl. 77a.
Kaust Mausefallen I
Rappeldirappel, der Mausesallkrämer!
Mutterle sagt: von Polen her kâm' er — Großer Hut, zerriss'nen Rock,
Lange Stiefel und Dornenstock.
Trichterli, Tiegeli, Deckeli, Piännsi,
Reibeisen, Kiicheniorm, blecherne Kännli, Mausifall, Ratzffall — rappeldirapp —
Kauf' Sie, Madamche, kauf' Sie mir ab 1
Aus „Kind '
Häslein.
Häslein wollt' sperren geh'n,
Tât sich erst den Schnurrbart dreh'n,
Fein geputzt,
Flo« gestutzt:
Hm doch, wie er fürnehm prutzt I
Häslein denkt sich: Ist das fein,
So beim frühen Morgenichein
Suh ergeh'n,
Um sich seh'«
In den Kraut- und RübèNallee'n.
Wie die Welt so buftig riecht 1
Pfui, wer noch in Federn liegt I
Mann und Windspiel und Flint,
Alle noch im Schlafe finb!
Hum, wie schmeckt das Kohlbluit gut I GuckI wer kommt dort? Feder und Hut? Schau doch, schau l Wuu-wau-wuu — Ritsch-ratsch, knick-knack — Purzelsack — Au!!
R«S „Siaderlkmd".