Donnerstag den 17. Dezember 1908
Politische Rundschau.
Der Kaiser hat dem Präsidenten Castro durch Vermittlung des Auswärtigen Amtes seinen Dank für das an ihn gerichtete Begrüßungs-Telegramm auf mündlichem Wege überbringen lassen.
Zur Lage in Persien. In Täbris ist ein Polizei- chef ernannt worden, dem 400 Bewaffnete zur Verfügung gestellt werden. — In Ain Daulehs Lager ist das Dema'- »endkche Regiment eingetroffen.
Die österreichischen Sozialdemokraten bereiten einen Antrag auf staatliche Monopolisierung des Eisengroß- Handels vor.
Präsident Roosevelt richtete an den Senat eine Spezial-Botschaft, die durch ihren starken Inhalt auffällt. Der Präsident bezeichnet die Behauptung, er sei beim Ankauf des Panama-Kanals beirogen worden, als eine ganz gemeine Lüge und nennt den Eigentümer der „World", Josef Pulitzer, einen Schurken und Verleumder, der alle Amerikaner mit Schmutz bewerfe.
Französischer Seuat.
Paris, 15. Dezbr. In der heutigen Sitzung, auf deren Tagesordnung das Budget steht, legte Poincars als Generalberichterstalter der Kommission dar, daß das Budget für 1909 allein dank der glücklichen wirtschaftlichen Entwicklung des Landes das Gleichgewicht gebracht habe. Der Fehlbetrag des Rechnungsjahres 1908, so führte Poincarö aus, würde sich auf 135 Millionen belaufen, wenn man nicht hoffte, ihn durch Einnahmeüberschüsse und Streichung von Krediten zu verringern. Immerhin werde das Gleichgewicht unsicher und gebrechlicher sein und der Republik die Erfüllung der Pstichten gegen die Demokratie und die Erhaltung des Randes, den Frankreich in der Welt einnehme, schwer machen. Frankreich müsse imstande sein, seinen friedlichen Absichten die Achtung aller zu verschaffen. Der Redner betonte die Notwendigkeit, das Gleichgewicht des Budgets zu wahren, und sagte, wenn der Finanzminister dies tue, so arbeite er zur Ehre der Republik und zum Wohle der Demokratie. (Lebhafter Beifall.) Finanzminister Caillaux gab zu, daß der Stand des Etats nicht bcfricdiqend, aber doch nicht besorgniserregend fei., Die nationale Schuld habe sich in den letzten 20 Jahren verringert. Zum Schluß sagte der Minister, die Einkommensteuer werde einen genügenden Ertrag bringen und einen Abffuß der Kapitalien nach dem Auslande verhindern. (Beifall). Hierauf wurde die Generaldebatte geschlossen und das Budget der Justiz, des Kultus und der Ehrenlegion angenommen. Sodann wurde die Sitzung aufgehoben.
Stellung der Stabshoboisten usw.
Berlin, 16. Dez. Das AMnee-Verordnungsblatt meldet: Die Stabshoboisten, Stabshornisten und Stabstrompeter sowie die Musikleiter bei denUnterosfizierschulen erhalten die Dienstbezeichnung : „Musikmeister", bei den berittenen Truppen führen sie daneben die Dienstbezeichnung „Stabstrompeter" weiter. Die Musikmeister dürfen nach fünfjähriger Tätigkeit als solche und bei einer Mindestdienstzeit von zwanzig Jahren Mir durch die Gcsuchslisten zur Beförderung zum „Ober- musikmeister" vorgeschlagen werden. Der Vorschlag ist — unter Zustimmung der vorgesetzten Dienststellen — von dem pflichtmäßigen Ermessen des Regiments- usw. Kommandeurs abhängig, daß der Vorgcschlagene sich nach seinem dienstlichen und außerdienstlichen Verhalten, seinen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit zur Beförderung eignet. Zum Musikmeister befördert der Regiments- usw. Kommandeur. Die gegenwärtigen Militär-Musikdirigenten führen die Dienst-
Feuilleton
Toms Christkindl. Von T. v. Adelung.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung statt Schluß.)
Summer Heißer stieg in Toni das Selbstmitleid unb der Wunsch auf, das schöne Christkindl da wäre sein, sein, um der Mutter das warme Tuch um die Schultern gu legen, sein, um Lieser! die schöne Puppe in die ArMe zu drucken, und sein, um das herrliche Bilderbuch Tag für Tag an- schauen zu dürfen. Und mit dem heißen Wünschen stieg auch ein Gedanke in seinem Herzen auf zuerst miklar und schwankend, dann immer deutlicher und tester: Wie, wenn er jetzt mit seinen Schätzen statt in die ürcwfirafje m die elende Wohnung daheim ging, und sie behielten, all die Herrlichkeiten für sich und feierten endlich einmal wär ein richtiges Christfest ? Wer würde je davon erfahren ? Sret id , der Tannenbaummann kannte sie; aber windendie' aün Damen den Tannenbaummann loieberfmben, dessen Namen sie gar nicht kannten, um nach ihm, dein ^on, FW?,* Morgen war Festtag, da stand er nicht wehr draußen in seinen Bäumen, und heute konnten sic wohl kaum mehr auf den Rindermarkt zurückkehren, es wurde * Tonis Herz fing immer lauter, immer ungestümer za pochen an. Sid), und was würde Siefert sagen wenn er heniac Zuckerl in die Arme gäbe: „Da, ^irsril, ra. I Dein'!" Doch plötzlich fielen ihm Lieferts Mge« von cheu^e morgen ein, wie sie ihn so ernst lw^groß g s ,...,. ' als das kleine Mädchen sagte: „ES soll et nv mt g lustr , auch nit in Gedanken, nach fremdem Gust .... ■ Er hatte das dumm gefunden, letzt fiel i» die Seele. Nicht gelüsten ..... und er hatte es g am er hatte sich nicht nur gelüsten lassen, er hatte brauen Toni zusammen - er hatte stehlen wol ä er bei b ar n und rechtschaffenen Mutter Kind, der,Bruders der geduldigen armen Kleinen. lind Steli i
bezeichnung: „Obermusikmcister". Der Titel „Militär-Musik- dirigcnt" wird nicht mehr verliehen; dagegen kann die Verleihung des Titels „Königlicher Musikdirektor" weiterhin erbeten werden.
Der nicberlKUvisch-veuezolanische Streit.
Newyork, 16. Dezbr. Aus Venezuela wird gemeldet, daß die Holländer abermals einen venezolanischen Dampfer, der an der Küste Wachtdienst versah, kaperten. Dies ist nunmehr das dritte Schiff, das sie wegnehmen. In Venezuela selbst wächst die Unzufriedenheit deS Volkes nüt der Regierung und der Ausbruch einer Revolution droht mehr als zuvor.
Newhork, 16. Dezbr. Aus Caracas wird gemeldet: Die Menge zerstörte u. a. die Druckerei der Zeitung „El Constitutione!", das Organ des Präsidenten Castro, sowie verschiedene Drogenläden von Freunden Castros. Ueberall auf den Straßen liegen zerschlagene Möbel.
Newhork, 16, Dezbr. Zu den Ruhestörungen in Caracas wird weiter gemeldet, daß die Stadt von bald nach Tagesanbruch bis 1 Uhr nachmittags unter der Herrschaft des Pöbels stand, der jedoch der Führerschaft ermangelte. Von der Regierung waren Truppen aufgeboten. Gomez verlas ein an das Volk gerichtetes Manifest, worauf sich der Pöbel bald beruhigte und auseinander- ging. — Gegen die Angestellten des Blattes „El Con- stitutional" wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet, weil sie d durch, daß sie zuerst aus den Pöbel schossen, die Unruhen veranlaßt haben sollen. Das Blatt stellte sein Erscheint ein: in Caracas erscheint infolgedessen keine Zeitung.
New-Uork, 16. Dezbr. Die „Associated Preß" meldet aus Caracas: Das Volk veranstaltete Kundgebungen gegen Castro. Die wütende Menge durchstreifte die Stadt, zertrümmerte die in den Klubhäusern und anderen Gebäuden befindlichen Büsten des Präsidenten und verbrannte auf der Straße unter Jubelgeschrei die ihn darstellenden Bilder. Die Polizei ließ die Menge gewähren.
Revolverllttelltat aus Frauen.
(Nachdr. Verb.) 8. u. H. Königsberg i. Pr, 16. Dez.
Vor dem hiesigen Schwurgericht hatte sich der 52 Jahre alte Kellner Adolf Siedeberg wegen versuchten Mordes zu verantworten. Der Angeklagte, der nach den Zeugenaussagen ein starker Trinker sein soll, hatte früher längere Zeit bei der Wirtschafterin Anna Gossing gewohnt und war zu dieser in nähere Beziehungen getreten. Als er einmal in der Trunkenheit das gesamte Mobiliar kurz und klein schlug, löste die Gossing das Verhältnis aber auf. Seitdem verfolgte er die Frau mit Anträgen, ihn wieder aufzunehmen und drohte verschiedentlich, sie im Weigerungsfälle zu erschießen. Als Frau Gossing in Begleitung ,ihrer Tochter und einer Bekannten von ihrem Dienst in einem Restaurant des Königsberger Tiergartens nach Hause ging, näherte sich ihr der Angeklagte von hinten und schoß ihr eine Revolverkugel in den Kopf. Die Wirkung des Schusses wurde durch das starke Haar gemildert, sodaß die Verletzung nicht tätlich war. Als der Schuß gefallen war, warf sich die Tochter der Verletzten auf den Angeklagten und hielt ihn solange fest, bis die Polizei erschien und ihn abführte. Man fand bei ihm zwei Revolver, die beide scharf geladen waren. In der Verhandlung behauptete der Angeklagte, daß er nur einen Schreckschuß habe abfeuern wollen.' Ein andermal wieder redete er sich damit heraus, daß der Revolver „von selbst" losgegangen sei. Aus Briefen, die der Angeklagte kurz vor der Ëat geschrieben hatte, geht aber hervor, daß er die Absicht hatte, erst die Gossing und dann sich selbst zu erschießen. Der Sachverständige Gerichtsarzt Dr. Puppe erklärt, daß bei dem Angeklagten von einer Beschränkung der reinen Willenslätigkeit nicht die Rede sein könne, wenn er auch durch eine schwere Sünde, das wußte der Toni ganz gut. O, daß er's doch nicht vergessen hätte, für einen bösen kurzen Augenblick!
Mit einem tiefen, tiefen Seufzer knüpfte er die Schnur wieder zusammen, die um die Pappschachtel geschlungen war, wickelte das Bilderbuch wieder sorgsam ein und machte sich auf den Weg. Viel schwerer noch war seine Last nun geworden als vorhin: denn jetzt trug er and) noch ein Herz dazu, und das wog seltsamerweise am allerschwersten. Sv trabte er dahin, gesenkten Kopfes, durch den feuchten Schnee und sah nur manchmal auf, ob er die Richtung nicht verfehle. —
Mittlerweile waren die Schwestern, die den Tram benutzt hatten, nach Hause gekommen, hatten sich ihrer nassen Kleider entledigt und saßen nun im behaglichen Wohn- zimmer bei einem heißen Schälchen Kaffee. „Es ist doch gut, daß wir eine Weißtanne genommen haben", meinte Loisl bedächtig in ihrer Tasse rührend.
„Und ich uioKt' grad sagen, es sei doch fast schad', daß wir keine Rottanne haben," entgegnete Bonerl, ein Stück Semmel emtaudjenb.
„Weißtannen halten länger," bemerkte Loisl.
„Aber Rottannen sind hübscher."
„Nächstes Jahr kommt ja wiebeer eine Rottanne an die Reihe, wenn's Gottes Wille ist, daß wir noch einen Christ- tag erleben," tröstete Loisl. „Bonerl, was haben wir's doch gut! So behaglich und warm sitzen-wir da, die Weihiiachtsfrcude im Herzen und dazu der mollig warme Kaffee! Ja, ja, manchmal mein' ich, der Uebe Herrgott meint's beinahe zu gut mit uns. Wie soll's unS denn hernach gehen, wenn wir's schon-hier auf Erden so gut haben? 's ist fast eine Sünd'."
„Ach geh doch, Loisl!" — die Schivvster wurde etwas ärgerlich — „warum nit gar? Wir haben auch unsere Sorgen - Dein Bronchialkatarrh im Herbst und mein Rheumatismus und die Aendlfingcraktieü, die auf einmal so schlecht gestanden sind, und . . ."
„Aber Du bist wieder gesund, Bonerl, und ich auch, oder doch rast, und die Aktien sind laug' wieber 'naufgc- gangen. Nein, nein, Sonor!, wir haben's gut, das 'ist
den Alkoholgenuß in verschiedener Beziehung degeneriert erscheine. Daraus plädiert der Staatsanwalt auf versuchten Mord, während der Verteidiger anheim gibt, ihn wegen versuchten Totschlages zu bestrafen. Die Geschworenen bejahten die Schuldirage nach versuchten Mord, worauf der Gerichtshof den Angeklagten zu drei Jahren Zuchthaus und drei Jahre» Ehrverlust verurteilte.
Hus aller Mell.
Drama auf einem franzöfischen Bauernhof. Eine Mordtat, die seinerzeit in dem Departement Eure-et-Loire großes Aufsehen erregt hatte, hat jetzt ihre Aufklärung gefunden. Ein Telegramm des „B. L.-A." berichtet hierüber folgendes : P a r i s 15. Dezbr. In Nancy wurde der 22- jährige Husar Louis Foucault verhaftet. Seine Festnahmc steht mit einer Mordaffäre in Zusammenhang, die demnächst die Geschworenen des Departements Sarthe beschäftigen wird. Foucaults jüngerer Bruder Joseph war Liebhaber der Frau Jolais, der Gattin des reichsten Bauern von Voise. Louis, welcher vor seiner Einstellung in das Heer erklärter Günstling der Bäuerin gewesen war, wußte um den von Frau Jolais ausgeheckten Plan, ihren alten Gatten erschießen i lassen. Er sollte die Witwe heiraten, und sein Bruder Joseph als Großknecht im Hause bleiben. Dieser ist nun nicht nur geständig, den alten Jolais auf Veranlassung seiner Gebieterin erschossen zu haben, er gibt auch zu, daß es ihm gelang, durch Fälschung eines Briefes den ersten Verdacht der Behörde auf einen Bauern namens Charlot zu lenken, dessen Tochter auf dem Jolaisschen Hofe beschäftigt gewesen war. Frau Jolais hatte jenen Burschen nämlich aufgefordert, die Fälschung so auszuführen, daß Charlot unter dem Vorwande, seine Tochter sei von Jolais entehrt worden, von diesem Geld zu erpressen schien. Die Menge konnte nur mit Mühe abgehalten werden, Frau Jolais zu lynchen.
Schweres Unglück auf einer Alpenbahn. In der Nähe von Pflerch am Brenner, wo die Südbahn in steiler Stufe nach Goffenaß abfällt, ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch ein schweres Eisenbahnunglück. Der aus Innsbruck kommende Güierzug erlitt einen Kuppclbrnch. Das abgerissene'Stück des Zuges fuhr . mit großer Wucht auf den vorderen -Teil des Zuges auf. Die Kondukteure Neumayr und Schweiger sind tot. Zwei Kondukteure wurden lebensgefährlich, vier andere Personen leicht verletzt Mehrere Waggons sind zertrümmert; beide Geleise sind gesperrt, sodaß der Zugverkehr teilweise gestört ist.
Explosion schlagender Wetter. In einer Kohlengrube bei Domau (Ungarn) ereignete sich eine Explosion schlagender Wetter. Bisher sind 13 Tote geborgen, .
Bergmanuslos. Wie die „Schles. Ztg." aus Laura- Hütte meldet, wurden am Mittwoch morgen auf den Ritter- schächten 3 Bergleute durch Zubruchgehen eines Firstes verschüttet. Bei den Rettungsarbeiten wurde einer als Leiche, die beiden anderen schwer verletzt geborgen.
Ern französisches Kriegsschiffboot gekentert.
Wie aus St. Johns (Neu-Fundland) telegraphiert wird, wurde ein Boot vom französischen Panzerkreuzer „Admiral Aube" in der letzten Nacht während eines Schneesturms bei St. Pierre von einer Sturzsee überschwemmt und kenterte. Sämtliche Insassen, sieben Personen, sind ertrunken.
Uebersall auf ein Schulmädchen. In dem Flecken Kupferdrch bei Köln überfielen zwei Burschen eine 13jährige Schülerin. Sie schleppten sie in den nahen Steinbruch, vergewaltigten das Mädchen und verwundeten es schwer. Dann banden sie cs an einen Baum. Die Täter entkamen. Das Kind liegt schwerkrank darnieder.
g'wiß, und ich wollt', ich könnt dem lieben Herrgott da droben was zu lieb tun, damit er nicht meint, wir vergessen ihn."
„Das können wir ja, Loisl. Wir wollen uns darauf be» sinnen, gelt? Aber warum nur halt der Christbaumbub so lang' ausbleibt?"
Sie riefen nach Leni, einem freundlichen, rosigen Dienstmädchen : „Leni, ist der Bub endlich gekommen?"
„Nein, Fräulein Bonaventura, nein, Fräulein Aloysia, sonst hätte ich's schon gesagt, 's schneit ganz unmenschlich drauß'. Er wird nit so schnell laufen können, der Bub."
Leni verschwand. Eine Weile war eâ still im Zimmer Dann lüpfte Aloysia den Deckel der Kaffeekanne. „Bonerl, für Dich reicht's grad noch zu einem Tasserl." .
„Nein, für Dich", entschied Bonerl rasch.
„Du brauchst ihn mehr, Kind. Hast ganz ausg'froren daherg'schaut, wie wir heimkamen."
Nu guckte auch Bonerl in die Kanne hinein, 's reicht ja für zwei", sagte sie verwundert. „Gut für zwei Tasserln."
„Ja", erwiderte Loisl etwas verlegen, „das schon — aber das Christbcmmbuberl, weißt halt. Wenn's gar so müd' und erfroren ankommt . . ."
„Es soll zwei Tasserln haben", fiel Bonerl rasch ein. „Zwei, natürlich. Aber, wo es nur bleiben mag? Es wär letzt Zeit zum Ausbauen."
„Es ist erst fünf Uhr, Bonner!, aber cs ist heute gar früh finster geworden. Wenn sich das arme Buberl nur nicht verirrt. Weißt, Bonner!, jetzt tut mir's leid, daß ich ihm noch meinen Schal unb die Puppe aufgcpackt hab'; es wird schwer tragen haben."
„Und ich das Bilderbuch und den Ball; es ist doch noch ein kleines Buberl, zehn oder elf Jahre."
„Und dazu der lange Weg! Und noch eins, Bonerl; wir hätten dem armen Hascher!" nicht all das Konsekt mitgeben sollen. Tas ist eine große Versuchung: er ist ja noch klein."
„Daran hab' ich gar nicht gedacht, Loisl. Du hast recht. Der arme Bub', und so hungrig, wie er aussah. Gewiß ge- lüstet's ihn nach den gutenSachen."