IS. Dezember
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Hanauer Fußballklub „Viktoria" 1894: Na Zmittags 3 Uhr: UebungL- spiel auf fernem Snortvlan an her Peinrinerftra^e.
Srster Hanauer Fußballklub 1893: Nachmittags 3 Ubr: UebungSipiel auf fernem Svortvlatz an her „Söhnen Anbücht"
„Hanauer Sportverein 1906": Nachmittags 3 Uhr: Uebungsspiel auf dem Exerzierplatz.
Guttempler-Soge zur Höhe, Paradeplatz 1: Abends: Freie Zusammenkunft. Käste willkommen.
Kathol. Arbeiterverein: Abends 8 Uhr: Zusammenkunft int Vereinslokal „jiim Braustüb'l".
Verstergerungs- re. Kalender
für Montag den 14 Dezember.
Angebote betr. Uebernahme auf Abfuhr der ”om 1. April 1909 bis 31. Mär: 1910 bei der Pulverfabrik bei Hanau enistehmden Kohlen- schiackeu sind bis vormittags 10 Uhr an die Königl. Pulveisabrik ein- zureichen (f. Nr. 286 „Han. An,").
Standesmntsnachrilhten von Groß-Auheim
für den Monat November 1908.
Aufgebote.
Am 3. November. Adam Ruppert, Hilfsschaffner mit Barbara Estenfelder, beide dahier.
Eheschließungen.
Am 6. November. Ernst Friedrich Jung, Schreiner, mit Johanna Rosina Kurzschenkel, beide dahier. 21. Adam Heinrich Bergmann, Maschinenschlosser, mit Maria Johanna Grün, beide dahier. 21. Peter Josef Schmitt, Lederzurichter mit foarrenfortiererin Wilhelmine Steigler, beide dahier. 21. Adam Ruppert, Hilssschaffner, Witwer, mit Barbara Estenfelder, beide dahier.
Geburten.
Am 1. November. Albert Ludwig, S. des Fuhrmanns Konrad Breitenstein. 2. Josef, S. des Formers Peter Hahn. 3. Hermann Gustav Otto, S. des Formers Hermann Profahn. 4. Emil, S. des Bäckermeisters Hermann Schmitt. 5. Karl Ernst, S. des Maurers Karl Otto Gadhos.
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Die besorgte Mutter
ist täglich aufs neue bestrebt, den Kleinen nur Nahrung vorzusetzen, die der Gesundheit auch wirklich förderlich ist. Es darf daher in ihrer Küche auf keinen Fall der neueste Kaffee-Ersatz ^O^fljl^ fehlen, denn er enthält alle die Nährstoffe, die zum körperlichen und geistigen Gedeihen des Kindes notwendig sind. Sein Nährwert wird unter anderem speziell aus Protein, Nährsalz und Eisen gebildet, während von dem im Kaffee enthaltenen Pflanzengift Coffein keine Spur enthalten ist.
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5. Gustav Adam, S. des Zigarrenmachers Heinrich Kleinschmidt. 8. Friedrich Otto, S/ des Schreineraesellen Rickard Botznm. 10. Ado'f, S. des Glasergesellen Joh. Birkenield. 14. Wilhelmina Theresia, 2„ des Eiseniormers Valentin Heim. 19. Maria Elisabeth, T. des Landwirts Simon Josef Hock. 20. Rudolf Karl, S. des Goldarbeiters Karl Josef Peter. 20. Wilhelm Louis, S. des Kaufmanns Andr. Louis Wohlfahrt. 29. Reinhard, S. des Schlossers Wilhelm Hofmann.
S t e r b e f ä l l e.
Am 11. November. Otto Ferdinand Funk, Eisenbahnarbeiter, alt 48 I. 10 Mon. 13. Simon Kleinschmidt, Zigarrenmacher, alt 68 J. 1 Mon. 15. Maria Albrecht Wwe., geb. Hagedorn, alt 76 J. 1 Mon. 19. Maria Luise Winter- scheidt, led. Standes, alt 15 I. 2 Mon. 22. Anna Maria Theresia Klein Wwe., geb. Rumpf, alt 65 I. 1 Mon.
Vor Meibn achten.
Was der liebe Weihnachtsmann in diesen letzten Wochen vor dem Feste mit Anliegen aller Art vonklein und gro geplagt wird, ist gar nicht zu sagen! Der treusorgende Familienvater, die fleißige Hausfrau und Mutter, die alle diese oft ziemlich ausschweifenden Wünsche an die Adresse des geheimnisvollen, langbärtigen und seltsam vermummten Gabenspenders weiter zu • geben haben, glauben oft ihren Augen nicht trauen zu können: „Eine wirkliche Dampfmaschine und ein wirkliches Automobil zum Draussitzen? — Der Junge ist wohl nicht recht bei Trost! Wer hat ihm nur solche Ideen in den Kopf gesetzt!" Auch ein lenkbarer Ballon, „so wie Zeppelin seiner, nur kleiner", ziert den Wunschzettel des jugendlichen Phantasten. Natürlich müssen alle diese vermessenen, unerfüllbaren Ansprüche unterschlagen werden; der Weihnachtsmann darf nichts davon erfahren. Da find die kleinen Mädchen bis zum Backfisch hinauf doch klüger und be- Meibener. Auch sie möchten wohl recht gern dieses und
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Gesangbücher
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jenes herrliche Prunkstück der Puppenfabrikation, eine „wonnige" Puvpensalon-Einricktung oder eine Pracktküche ihr eigen nennen, die ihnen beim Gang durch die Geschäftsstraßen in die Augen stachen, aber sie wissen doch, daß so etwas oft nur zum Ansehen da ist. Da bleiben sie lieber auf der Bahn des Möglichen. Eine einfache niedliche Puppe, eine schlickte „Kochküche" mit Herd und ein Märchen- oder anderes Geschichtenbuch mit hübschen bunten Bildern machen sich unterm hellstrahlenden Weihnachtsbaum weit besser, als alle jene Prunkstücke in der Einbildung. So üben sie frühzeitig praktisch Enthaltsamkeit, nach Wilhelm Buich „Das Vergnügen an Dingen, welche wir nickt kriegen". Tas sckadet niemals! In diesen Tagen der Vorfreude auf das Fest der Kinder, die fröhliche selige Weihnachtszeit, der tausend und abertausend kleine Herzen erwartungsvoll ent- gegenscklagen, kommen auch die Stimmen aus uralter Zeit, die uns noch aus dem deutschen Volksmärchen entgegen- klingen, wieder mehr zur Geltung als sonst. An den langen Dezemberabenden' vornehmlich aber in den traulichen Dämmerstunden, schmiegt es sich zärtlich in Mütterchens Arm und bittet: „Erzählen, erzählen." Und während draußen immer dunkler die Schatten niedersinken, ziehen in leuchtendem Glanze vor den Augen der gespannt horchenden Kleinen alle die lieben, vertrauten Gestalten vorüber, die sie ja alle schon kennen, aber nie satt bekommen: das liebe, geduldige Aschenbrödel, das in Zauberichlaf versenkte Dornröscken, das von der bösen Stiefmutter verfolgte, aber von den treuen Zwergen bewachte Sneewittchen und der greuliche Riese, der in Siebenmeilenstiefeln über Wald und Flur schreitet. Wie da die kleinen Herzen pochen, wenn doch gut« Schlüsse immer die Schönheit und Tugend siegt und das greuliche alte Laster in glühenden Pantoffeln tanzen muß! Solche Weihnachtsvorfreude kann ohne große Kosten jetzt jede Mutter ihren Lieblingen bereiten. Dazu bedarf es nur Eines: der Fähigkeit, sich in den Geist, das Empfinden der Kleinen und damit in die eigene Kinderzeit versetzen zu
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