Sette 10
land aus 199 178 und in Frankreich aus 93 759 Kopien. Auf den Postkurien sind im Jahre 1906 in Deutschland 375,9 Millionen Kilometer, in Frankreich 226,1 Millionen Kilometer im Postbeförderungsdienst mrürfgeleiü worden.
Besonders interessant sind die Zahlen des gesamten Driek- verkthrv. Es wurden 1906 befördert in Deutschland im innern Verkehr 4800,9 Millionen Sendungen, davon Briest 43,9 p. H., Postkarten -9,0 u. H, andere Sendungen 27.1 v. H. In England sind die entipredjenben Zahlen 4586,8 Millionen, 58,7, 17,6, 23,2 v. H., in Frankreich 2827,7 Millionen, 38, 1,4, 60,6 v. H. Vom Auslande gingen ein in Deutschland 309,0 Millionen Stück, davon 54,7 v. H. Briefe, 18,0 v. H. Postkarten, 27,3 v. H. sonstige Sei'bungen, in England 171,3 Mill., in Frankreich 137,4 Millionen. Nach dem Auslande wurden geschickt aus Deutschland 323,1, aus England 209,0, ans Frankreich 197,9 Millionen Sendungen. Es ergibt sich daraus, daß der Ponkartenverkehr innerhalb Frankreich sehr gering ist, was offenbar mit dem hohen Porto, 10 Centimes, zusammenhängt. Auk jeden Einwohner kamen in Deutschland 79,1 Briefjendungen des inneren Verkehrs, 5,1 vom Auslande, 5,3 nach dem Auslande, zusammen 89,5. Unser Land unterhält also einen lebhafteren Brieiverkehr mit dem Auslande als England und Frankreich. Die meisten Briefsendungen, 109,5 Millionen, gingen nach Oesterreich-Ungarn, dann, 26 Mill., nach England. Zeimngsexemplarc sind in Deutschland im inneren Verkehr 1759,7, ans dem Auslande 8,5, nach dem Auslande 38,8 Mill, vertrieben worden, das sind 29,0, 0,1 und 0,6 Millionen auf den Kopf der Bevölkerung. Pakete ohne Wertangabe wurden in Deutschland im Inlandsoeike r 213,7 Millionen Stück versandt, in England 100,8, in Frankreich 49,8 Millionen, Wertsendungen 11,9 Millionen in Deutschland, 0,2 in England, 13,9 Millionen in Frankreich.
Der Postanweisungsverkehr ist bei uns ganz bedeutend höher als in England und Frankreich. Er betrug im Jn- landverkehr in den drei Ländern 191,3, 114,4, 51,2 Stück. Auf den Kopf der Bevölkerung fallen dabei im Inland - velkehr 196,8 Mark. Beachtenswert sind die Zahlen der nicht bestellbaren und der endgültig unanbringbaren Sendungen. N cht bestellbar waren 0,79 Briete, 0,91 Posi- karlen, 0,072 Drucksachen in Deutschland, 3,62, 3,45, 12,50 in England auf je 1000 Sendungen, endgültig unanbringlich waren 0,17, 0,86, 0,066 in Deutschland, 0,39, 3,33, 10,44 in England. Für Fronkre ch sind die Zahlen 2,22, 15,02, 0,62 und 1,13, 11,10, 0,58. Deutschland steht Hierin wesentlich günstiger da als die beiden anderen Länder, aber immerhin haben auch hier im Jahre 1906 I 590 000 Briese, 12 670 000 Postkarten und 92 OuO Druck achen an die Eröffnungsstellen eingesandt werden müssen. Daß die Postkarten den höchsten Prozentsatz haben, liegt daran, daß sie mehr in Eile, fröhlicher Laune oder überhaupt unter Um» ständen geschrieben werden, die für das Anbrinzen der ordnungsmäßigen Aufschrift nicht gerade günstig sind. Die Mahnung an den Briefkasten „Aufschrift und Marke nicht vergessen" ist allo wahlberechtigt. Für Post, Telegraphie und Fernsprechwesen zusammen haben 1906 in Deutschland die Einnahmen 639 20, die Ausgaben 563,76 Millionen Mark betragen, mithin ist ein Ueberschuß von 75,44 Millionen Mark erzielt worden.
Hus aller Mell.
Seltsame Demonstratio» bei einem Leiche»-- begänqnis. Wien, 30. Novbr. Gelegentlich der Beerdigung einer Tabakarbeiierin auf einem hiesigen Friedhof versammelten sich 200 Arbeitskolleginnen aus der Tabaksabrik und veranstalteten eine Demonstration gegen den an der Leichenfeier teilnehmenden Gatten der Verblichenen. Von diesem, einem Straßenbahnkondukteur, ging das Gerücht, daß er feine Frau schlecht behandelt habe. Er mußte vom F'ied- ...... j ....11 1 >L J-“ ■ I ....... I ■»' teiligen Schrecken eingejaget und muß allezeit auf empfindliche und kranke Menschen gleiche Wirkung tun, wenn auch nicht eine dahinter stehende Zügellosigkeit dessen Abschaffung anraten sollte.“
Fragen wir nun nach dem eigentlichen Ursprünge dieser höchst merkwürdigen Adventsitte, so ist derselbe nicht so ohne weiteres zu ergründen. Zwar sucht ja die geschwätzige Sage Hilstleistend beizuspringen, doch beweisen gerade solche volkstümliche Meinungen o?t das Gegenteil. In alpinen Gauen Oesterreichs wird behauptet, daß die drei Donnerstage unmittelbar vor Weihnachten an die drei alttestamentischen „Patriarchen" (Abraham, Isaak und Jakob) erinnerten, die im weiten Vorhofe ver Unterwelt sehnsüchtig den Messias erwarteten. An den Abenden dieser drei Tage klopfte Gott der -Later „an der Vorhölle an, in der darob große Freude herrscht". Meint doch auch die oberp'älzische Bevölkerung, das heimliche Klingeln mit kleinen Glöckchen in den Häusern deute der harrenden Jugend das baldig? Kommen des lieben Thristkindleins an. Schwäbische Sagenbücher tischen wiederum die nachstehende Erklärung des begrüßenden Klopseins auf: „In alten Zeiten wurde Schwaben einmal von einer furchtbaren Pest heimgelucht. Alle Häuser waren abgesperrt, denn einer fürchtete sich vor dem andern. Nur bei Nacht wagten es einige Leute, zuweilen auf die Straße zu gehen, wobei sie dann wohl eine Handvoll Erbsen oder Linsen an die Fenster ihrer Bekannten warfen. Lebte noch jemand in einem solchen Hause, so kam er ans Fenster und bedankte sich für die freundliche Nachfrage mit einem „Vergelts Gott!" Wo aber der nächtliche Gruß nicht erwidert wurde, da wußte man, daß alles tot war." Anderwärts wird philosophiert, die nächtliche Anklopfgewohnheit wäre zur Zeit der „ersten Christen" entstanden. Als diese nämlich ihren Gottesdienst abgehalten hätten, den sie nur heimlich besuchen bürsten, haften sie sich als Zeichen der Verabredung rasselnde Hülsen- früchte „an die Fenster geworfen".
Nun. solche Mutmaßungen sind zwar lieblich anzuhören, aber wissenschaftlich nicht stichhaltig; weshalb eine besrie- otßenbe Erklärung beizubringen ist. Diese greift ins ger- mannche Altertum zurück. Damals glaubten unsere heid- Mtchen Vorfahren an eine gespenstische Heimsuchung der
Donnerstack
bof flüchten, doch die grauen verfolgten ihn, bis schließlich ein stark 8 Wache-Ausarbo! die Irbiterinnen zerstreute.
Eine abfonverliche Nkmenassäre beschäftigt zur Zeit die Gerichte. Seit dem 28. Dezember 1891 ist die Prinzessin Elvira von Bayern, die vorletzte der fünf Kinder des bereits 1875 verstorbenen Prinzen Adalbert, also eine Schwester der Prinzen Ludwig Ferdinand und Alfons und eine Nichte des Prinzregenten von Bayern, mit dem in Mähren, Schlesien lind Böhmen reichbegüterten Neichsgrastn Rudolf von Wrbna verheiratet. Der große Besitz des Grafen stammt daher, daß er Inhaber des vom Fürsten Kaunitz, dem bekannten Siaatskanzler der Kaiserin Maria Theresia, gegründeten Familienfideikommisses geworden ist, und zwar auf Grund einer testamentarischen Verfügung des Fürsten Kaunitz, daß von seinen Nachkommen immer nur der den Besitz des Fideikommisses antreten dürfe, der mindestens 16 Ahnen von zweifellosem Adel nachweisen könne. Zu den übergegangenen F deikommißauwärtern gehörte seinerzeit auch die ungarische Grasenßnnilie Pn'ffy. Auf deren Betreiben wurde der gräfliche Wrbnaiche Stammbaum jetzt noch ein» mal gründlich revidiert, und es ergab sich nach der Behauptung der Palffys, daß eine Bonahun des jetzigen Grafen Wrbna angeblich ihr Adelsprädikat nur durch eine Matrikel- fälschung, die in einer ungarischen Dorfgemeinde begangen sein soll, zustande gebracht habe. Nun wird die Fidei- kommißinhaberschaft des Grafen Wrbna beim Brünner Landgericht ange'ochlen.
Sims) Spielerei mit einem Karabiner einen Husaren erschossen. Der 15 Jahre alte Bäckerlehrling Gust. Adolf Leitteritz aus Köhra bei Naunhof wurde gestern von der 3. Strafkammer Leipzig wegen fahrlässiger Tötung zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Leuteritz, der bei einem Bäckermeister in Grimma in der Lehre steht, hatte am Nachmittag des 30. August mehreren in einem Bürgerquartier am Markt in Grimma liegenden Husaren, mit denen er bekannt war, Bücher zum Lesen gebracht. Bei dieser Gelegenheit nahm er einen in der Stube liegenden Karabiner zur Hand, steckte einen Nahmen Platzpatronen hinein und legte im Scherz auf den Husar Feilenhauer, der am Tische saß und einen Brief an seine Eltern schrieb, an. Die Platzpatrone traf den ahnungslosen Husaren in den Hinterkopf und verletzte ihn schwer. Kameraden hatten Feilenhaner nach dem Unfälle ins Krankenhaus gebracht. Eine halbe Stunde nach seinem Eintreffen war der Schwerverletzte dort, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, gestorben. Leuteritz gab zu seiner Entschuldigung an, er habe nicht geglaubt. daß eine Platzpatrone eine solche Wirkung haben könne, oder daß man überhaupt jemandem damit erschießen könne. In seinem Gutachten führte der Oberarzt Dieia'ck aus, daß der Tod des Husaren infolge eines Blutergusses ins Gehirn eingetreten sei. Feilenhaner hatte eine außerordentlich dünne Schädeldecke gehabt, wie die Sektion ergeben habe. Tas Gericht berücksichtigt die gröbliche Fahrlässigkeit des Angeklagten strasschärsend und erkannte gegen ihn auf die oben angeführte sechswöchige Gefängnisstrafe. Zu Gunsten des leichtfertigen Schützen sprach andererseits seine Jugend.
Wegen Totschlags verurteilte das Dresdener Schwurgericht den 20 Jahre alten Hausdiener Otto Ernst Krüger unter Annahme mildernder Umstände zu 1 Jahr Gefängnis. Krüger hatte auf seine frühere Geliebte mehrere Revolver- schüsse abgegeben, sie aber nur leicht verletzt.
Zahlung Des Kaufpreises für Den „Zeppelin l". Die Auszahlung des Betrages von 1 500 000 Mark an den Grafen Zeppelin für das vom Reich angetanste Luftschiff ZI ist nach der N. pol. Cor. nunmehr erfolgt.
Das Schwurgericht in Dortmund verurteilte den 23jährigen Bergmann Brück, der seine 18jährige Frau durch einen Schuß getötet hatte, zu zehn Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust.
Auf der Flucht verunglückt. Ein Arbeiter in St. Johann, der in einen Streit geraten war, flüchtete vor seinem Gegner und lief in seiner Angst unmittelbar vor einen in voller Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen. Er wurde völlig zermalmt. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit acht Kindern.
Das Tchrllerdcnkmal in Rochester (Newyork), ein Geschenk der Deutschen an die Stadt, wurde am Freitag unter großer Anteilnahme der Bevölkerung enthüllt.
menschlichen Wohnstätten von allerhand „bösen Geistern", besonders in der dunklen Jahresgegend unmittelbar vor dem lichlbrinaenden Jubelfeste, der heutigen Weihnachten. Um diese unheilstiftenden „Plagegeister" zu verscheuchen, suchte man allerhand Gepolter und Getöse hcrbeizusühren, denn alle unholden Domänen vertrieb nach der alten deutschen Göttersage der vielvedmögende Gott Donar durch feinen welt- erschütternden Donner. Diesen ahmte die beängstigte Menschheit aus alle mögliche Weist nach. Erinnert doch auch der dein altgcrmanischeu Blitzeschleiidcrer gewidmete Donnerstag an heidnische Vorstellungen, nicht minder die dem Donar geweihten Erbsen und erst recht jene langstieligen Holzhämmer, denn der vielvermögende Donnergott hielt bekanntlich in seiner allmächtigen Hand den segnenden Hammer. Wer nun durch lärmende und polternde Veranstaltungen seinem lieben Nächsten die gefürchteten Teufelswesen verscheuchte und ihn auch beglückwünschte, hatte selbstredend „besten Dank" — zu gewärtigen, ja selbst im Bedürfnissalle allerhand gute Gaben. Bereits im 15. Jahrhundert hieß es:
Der Advent bringt dir hohen Mut, Das eine andere Zeit nit tut, Denn die Kopfleinsnacht für wahr Bringt Glück und Heck zu diesem Jahr!
Alllumblätter.
Der größte Zauber einer Frau besteht in dem fortwährenden Appell an die Großmütigkeit des Mannes, im geschmackvollen Zugeständnis ihrer Schwäche, das ihren Stolz bildet und im Manne die wunderbarsten Gefühle weckt.
Balzac.
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Aufrichtigkeit ist die unentbehrlichste Stütze der Freundschaft und der Liebe. E. v. Wolzogen.
Meinst du, die Hand allein tut es, Somit hast du euch wohlgelan? Du übtest doch nicht wahrhaft Gutes Hat deine Seel' nicht teil daran. Silberstein.
____________________________3. Dezember
17 000 Mark im Bastnwagen. In der Eisenbahn- Werkstatt zu Wittenberge fand ein Sattler im Polster eines Abteils eines Wagens zweiter Klasse 17 000 Mk. in Kassenscheinen. Ter Wagen bef zwischen Berlin und Hambura.
Die Zuführung von Wasser in die Zeche Radbod ist nach einer Mitteilung her Bergwerksaesellschaft Trier nunmehr beendet. Die Obe»fläche steht 500 Meter unter Tage, d. i. 200 Meter über der obersten Sohle. Auf Anordnung der Bergbehörde sollen die Entleeruugsarbelten erst nach 14 Tagen begannen werden, damit mit Sicherheit anzunehmen ist,' daß jedes Feuer, das vielleicht tief in die Kohlen» flöße eingedrungen sein könnte, erstickt ist. Die dann vorzu- nehmenden Arbeiten sind in einer Konferenz am 27. d. M. nach eingehender Besprechung • zwischen Kommissaren des Handelsministers, des Oberbergaints und der Ortsberg- behörde mit den Vertretern der Bergwerksgesellsäiast Trier festgelegt worden. Wie schnell alsdann die Aufräumungs- arbeiten vor sich gehen können, läßt sich noch nicht übersetzen.
Ein neues vornehmes Riesenhotel ist in Berlin eröffnet ivorden. Es heißt „Esplanade" und liegt in der Nähe des Potsdamer Bahnhofs, in der einst so ruhigen Bellevuestraße, die aber ihren Charakter längst eingebüßt hat. Das Hotel verfügt über 400 Z mmer und ist ein mächtiger Sandsteinbau mit schöner Fassade. Die Inneneinrichtung wird sehr gelobt. Die Baukosten betragen viele Millionen Mark. Wie sich die Rentierung gestalten wird, muß die Zukunft lehren. Innerhalb kurzer Zeit ist es der dritte Millionen-Hotelbau in Bersin.
Aereins- u. ÄevMüptnisirK hrichten
für DonverStaq den 3. Dezember.
Sir^en bor der Marienkirche : Abends 8 Uhr: Probe im Brate des Stadt- schlosses. ,
-sirchenchor rer Zochanniskirche: Abend; 8 Uhr: Probe im Uebungsjalchen der Kirk'e.
Kranksii-Unrerstützunes'asse für ^ots- und Sstberarbeiter uni veno. De- rutsgenossen in > aaaa: A ends 9 Uhr: Anberordeniliche General- vers unmlunr im unteren S Ich n der „Karthaune".
tkvaim. Männer- miS Mnnimasverem: Bibel stunde (<*». VereinShnush Turngewemde: 5—6; Müchèuabieilunff, 6—7: önabenâeiümg, 7*/« bis 8’0: grancnabteii 'n' A, 9-10: siuqendabmlw'g.
TurngestlUchaU: Abends von 8—10 Uhr: Turnen der Jugend- und Männer-A'neilimq. , ,
Verein der Tcinlâen Kanstente, Ortsvcrciu Hanau: Vereinsabend im fReftanvant „FarBhtrq".
Kastolisrber Männeroereln: V-reinsabend in der 'Restauration Mohr, wesânanerein „ttrö' lichleit": Singstunde im Bei einslokale.
Arendè'scber Steiiograpbenverem „Avoilobund" (Gasthaus „zum Grafen Pl lliov Ludwig") : Veicnisabend.
Dramntisch-liierar scher Verein „Melvomeiie" ,nur Sonne": Lesung. Nalionalstenogravhen-Verem: Lehr u. UebiMgsstnude (Lokal ,Zur grossen Krone' Sieinbeimerstruste 26).
Allgemeiner Bildungsverein: Abends 9 Uhr: Leie-, Diskusnous- und Vor- lrngsaben' im Restaurant „zur Sonne".
fRatbualliberakr ^onnersiagS-Slammüsch in der „Concordia".
Oesterr.»Ung. Klub: Vereinsabens in der Branerei Orfd'Ier. , Verein „OanariR*: Bereiusaben» im Vereinslokal ,z. beut iten Schlitzen . Klub „Bavaria": Klubabend in der Restauration „Allemania Erste Hanauer Poneeelselychafi: Preisspiel im „Deutschen Haus'. Kliib „Concordia": Stammtisch im „Karpfen" (Pa>adeplatz), lrufibattkliib „Viktoria": Vereiusabend im „gelbneti Rav". Rodfabreroerein Hanau 1885: Klubabend in der .Centralhalle". Radfahrerverein „Vorwärts": tzujammenkunp im Gasthaus „j. Sonne'. Spessart-Tonristenverein: Vereiusabend im „Elevhamen". Techniker-Verein Hanau: Abends 8'/- Uhr: Versammlung im Vereins- lokal: Restauration „Ratskeller".
Konsulat Hanau der Allgemeinen Radfabrer-Union, D. T. C.: Versammlung im Restaurant „Carlsberg".
St fioseph-Daunerein: Nonatsoers tminluiig in der „Sradt Bremen". Feueiweht-Voisiaudssitzung in der Brauerei Deck.
Derfteigernngs- re. Kalender
-str Freitag d eii 4 Dezember.
Nachmittags '/-3 Uhr sollen die im Hofe der Knnalmühlc lagern bett «Um Baiimatenalieu (Eisen, Zink, Hotz, H.r'e usw.) gegen Barzahlung versteigert weiden'
Berlosimflen.
Terienzrchüng der österreichischen 1864er Lose. Ziehung am 1. Dezember. Gezogene Serien: 2 46 55 170 176 224 259 335 353 383 450 465 572 797 928 941 1068 1078 1105 1133 1413 1651 1899 2034 2222 2228 2315 2349 2360 2442 2561 2688 3079 3116 3125 3151 3367 3512 3546 3575 3651 3776 3846 3873 3983. Bei der darauffolgenden Gewinnzietzung fielen 300 000 Kronen auf Serie 176 Nr. 48; 40 000 Kronen auf Serie 941 Nr. 48; 20 000 Krotten auf Serie 176 Nr. 16; je 10 000 Kronen auf Serie 383 Nr. 16, Serie 3151 Nr. 66; je 4000 Kronen auf Serie 1068 Nr. 33, Serie 3575 Nr. 68; je 2000 Kronen auf Serie 353 Nr. 26, Serie 2034 Nr. 20, Serie 3846 Nr. 87.
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