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erste 4

24. November

Sieger das Spielfeld verlaffen. DaS Spiel der zweiten Mannschaft verdienterstklassig" genannt zu werden, denn in Kombination und Balltechnik wurden herrliche Momente gezeigt, wie man sie selten in einem Spiele der 1. Mann­schaft zu sehen bekommt. Es ist daher ganz erklärlich, wenn auch Lie Spiele der 2. Mannschaft sich in letzter Zeit bei den Sportplatzbesuchern einer besonderen Beachtung erfreuen. Kommenden Sonntag spielt die 2. Mannschaft gegen die gleiche Mannschaft dès F.-Kl.G e r m a n i a" - B sie b e r und kann ein Besuch des SportplatzesSchöne Aussicht" auf das angelegentlichste empfohlen werden.

Laades-BerficherungSaastalt Heffen-Naffa». Für den Kreis Hanau Stadt stellen sieb die Ergebnisse der Bewilligung von Alters-, Invaliden- und Kranken Renten in der Zeit vom 1. Januar 1891 bis Ende September 1908 wie folgt:

«trerirenten

Smb-Rerft ficantenrent.

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238 28'18

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93598 80

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44

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Son Oe Senfen- empfinnern find dezw. waren belästigt

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55 18'17

Nach Abgang durch Tod rr. bilden noch zu ,adieu

85113974 60

32 370 28102117 45 234 39805 90

1 33 4 2 1 3 1 _____

b^ 952 80

40'520 46 159:3(1651324,154733:30

Bon der i andes-Betsi chrrungsannalt Hessen-Nassau, beten Bezirk die Regierungsbezirke Cassel und Wiesbaden, sowie das Fürstentum Waldeck nimaüt, und seit dem 1. Januar 1891 überhaupt bewilligt - 10023 Altersrenten im Nesamt-Iahresbelrage von 1,411,138.80 M. 39474 Invalidmrenien , , , , 5,927 484.50 ,

3531 Krankrnrcntcn , 578 610.40 ,

53U28 Zenten mit einem <" - anit-Jabresbetrage von 7,917,288.70 M.

Hiervon und nach Berüâücbugung der durch Tod tc.

-rwlgtm Abgänge Ende Sept. 1908 noch zu zahlen

2480 Altersrmten im Ecsamt-Iabresbetrage von 384 242.20 M. 20474 Invalidmrmtm , , , , 3,163,449 50

580 Krankenrculm , , , , 101.358 60

23584 Renten mit eurem Eeiamt-Jahresbelrage von 3,669 050.30 M.

Der von dem Reiche zu leistende Zuschuß beträgt 1,176,700. , Mithin bleiben Ende Sept. 1908 aus Mitteln »er kandes-Verücheningsanstalt Hessen-Nassau an Stauen ;h zahim iährlich........... 2,492 350.30 M.

Am die Hiuterblieötircrt her vtrNßlüüek Berglküte der Zklhe Radboh.

gingen ferner ein:

Lon PH. K.....10.- Mk.

* Frau 0.....3.

Ludwig Klein . . . 3.

G. G.....1.-

dem WürfelklubInternational"

gesammelt am Samstag seines Klubabends (Ver­dient Nachahmung) . 8.

der 2., 3. u. 4. Klasse der cd.

Volksschule zu Marköbel u. Lehrer Neumann 16.

Adolf u. Maria Sommer . 2.

der Freilags - Skatgesellscbafr

Lindenhof . . 3.

Pfarrer Rönier, Niederroden­

bach .... 3.

H1

O. L.....3.-

Voriger Betrag . 595.38

zusammen 646.38 Mk.

Gerichtssaal.

Titsung des Schwurgerichts vom 23. November.

Brandstiftung aus frevelhaftem

Leichtsinn.

Gestern nahm die diesmalige Schwuraerichtsperivde unter dem Vorsitz« des Herzn Landgerichtsrat Gieb er ich ihren Anfang.

Als Geschworene wurden ausgelost:

Möbelhândler Bach- Gelnhausen, Wachswarenfabrikant Joseph Adam Gies- Fulda, Kaufmann Iulius Be r b er i ch ° Hanau, Reumer Magnus Grauer- Orb, Bijouteriesabrikant Heinrich Zwernemann - Hanau, Bäckermeister Friedrich Rübsam -Fulda, Kaufmann Friedrich Hammerschmidt- Hanau, Metzgermeister S u n k e l - Fulda, Bürgermeister Veit- Udenhain, Bauunternehmer Kellermann- Kessel- stadt, Kaufmann S ch i e n - Bustein und Rittergutsbesitzer Freiherr Schenk v. Schweinsberg.

Auf der Anklagebank fitzt der am 9. November 1882 in Frankfurt geborene ledige Gelegenheilsarbeiter Friedrich Heinrich Gliem von dort unter der Anklage, am Morgen des 2. August d. J. in der Gemarkung Dörnigheim vor­sätzlich auf dem Felde lagerndes Getreide in Brand gesteckt zu haben.

Der Angeklagte machte am Samstag den 1. August, nachdem er zuvor in Frankfurt umhergekneipt, mit einigen Kollegen (es waren im Ganzen 6 Mann! eine Spritz­tour nach Hanau, woselbst man um 12 Uhr 27 Minuten nachts auf dem Westbahnhose ankam. Von hier aus wollte die Gesellschaft sich auf dieWalze" be­geben, wie der Fachausbruck bei den Handwerksburschen für die Reise lautet. Zw cks Besprechungen der Reiseeinzelheiten begab man fick in eine nahegelegene Restauration,Stadt Frankfurt", doch konnte man sich absolut nicht einigen, sodass man schließlich den ganzen Reiseplan wieder aufgab und in sie heimischen Penaten zurückzupilgern beschloß. Diesmal gingd per pedes. Unterwegs wurde mutmaßlich allerlei Allotria verübt, beim bis nach Dörnigheim gingen volle vier Stunden darauf. Besonders dürften die an der Straße

stehenden Obstbäume die Aufmerksamkeit und Zeit der Nacht­bummler in Anspruch genommen haben. Gegen ^ Uhr morgens, man befand sich in der Gemarkung Dörnigheim, kam der Angeklagte auf den Gedanken, daß die noch ziemlich sauren Acpfel gebraten bester schmecken würden. Auf seine Bemerkung, er möchte sich gern einen Apfel braten, sprang einer seiner Kollegen namens Keller ins Feld, holte eine Weizengarbe und meinte, die dürfte sich als Feuerungs­material vorzüglich eignen. Na da halt mal, bedeutete ihm Gliem, holte ein Streichholz aus der Tasche und versuchte, das Getreide in Brand zu setzen. Das Zündholz ging aus und Kellers Geduld zu dessen Glück ebenfalls. Mit den WortenAch laß mir meine Ruh", warf er die Garbe in den Straßengraben und ging gleich den anderen seines Weges. Gliem wollte aber absolut sein Feuer haben und er bekam es. Ans Anfeibraten aber dachte er nicht mehr. Er ließ die brennende Garbe, die kaum zwei Schritte von einem großen (Setreibebaufett entfernt lag und diesen leicht hätte mit entzünden könnuen, liegen und folgte den Uebrigen. Aber das helllodernde Feuer machte ihm offenbar Vergnügen und reizte ihn zur Fortsetzung. Er schwenkte rechts ab in ein Roggenfeld, zog von neuem seine Zündholzschachtel und husch, zingelte die rote Lohe an dem Stroh empor. Diesmal fielen 11 Garben dem gefräßigen Element zum Opfer. Nun aber fort, so schnell wie nur irgend möglich. Auch die anderen beschleunigten ihre Schritte in der Befürchtung, man könne nach dem Sprichwort verfahrenMitgehangen, mitgefangen." In Fechenhein nfurben sie gestellt, nach Aufklärung des Sach­verhalts jedoch wieder entlassen bis auf den Angeklagten, den man in Untersuchungshaft brachte.

Dieser entschuldigt sein Tun mit Trunkenheit. Doch hat von einer solchen keiner seiner Begleiter etwas gemerkt. Nach Lage der Dinge kann von einer erheblichen, die freie Willens­bestimmung ausichließenden Trunkenheit ja auch unmöglich die Rede sein, wenn auch der Alkohol, er hatte 5 6 Glas Bier ge­trunken, der Lust zu losen Streichen Vorschub geleistet haben mag, zumal wenn man bedenkt, daß der Angeklagte bis jetzt völlig unbescholten ist und noch niemals bestrast wurde.

Den Geschworenen werden außer der Hauptfrage nach vorsätzlicher Brandstiftung und der Unterfrage nach mildernden Umständen noch zwei Eventnalfragen nach Sachbeschädigung und groben Unfug vorgelegt.

Der Anklagevertreter Herr Staatsanwalt Dr. Ramelow plädierte auf Schuldigsprechung der vorsätzlichen Brandstiftung, doch liege der Fall derart, daß die ordentliche Strafe den Angeklagten zu ferner treffen würde. Es müßte daher ohne Zweifel auch die Frage nach mildernden Umständen bejaht werden.

Der Verteidiger Herr Rechtsanwalt Dr. K o r e f beschränkte sich mit Rücksicht darauf, daß in objektiver Beziehung zweifellos Brandstiftung vorliegt, auf eine nähere Beleuchtung der Sache nach subjektiven Seite und definiert besonders an Hand von Reichsgerichtsentscheidungen und Auslastungen von Rcchts- lehrern die Begriffe der Vorsätzlichkeit im strafrechtlichen Sinne und der freien Willensbestimmung, bezw. die Um­stände, die diese ausschlicßen. Er kommt zu dem Schluß, daß man zum mindesten mit der Möglichkeit rechnen muß, daß der Angeklagte sich bei Begehung der Tat nicht bewußt war, zumal er ja unter der Wirkung des Alkohols stand, daß seine Handlungsweise ein Verbrechen, eine Brandstiftung darstelle, und daß er deshalb von diesem Delikt freigesprochen werden müsse.

Nach dem Wahrspruch der Geschworenen'ist der Ange­klagte der vorsätzlichen Brandstiftung schuldig, doch werden ihm mildernde Umstände zugebilligt.

Das Gericht verurteilte den Angeklagten darauf zu der nach diesem Wahrspruch zulässigen geringsten Strafe von sechs Monaten Gefängnis, rechnete ihm auch 3 Monate der erlittenen Untersuchungshaft an.

Der Verurteilte erklärte sich , zur sofortigen Antretung seiner Strafe bereit.

Sitzung ves Schwurgerichts vom 24. Novbr. 1908.

Meineid.

Zu der heutigen Sitzung wurden folgende Herren als Geschworeneausgelost! Fabrikant Heinrich A h a-Hlinfcld, Rittergutsbesitzer Freiberr Schenk zu Schweinsberg, Kaufmann Iulius Berberich-Hanau, Möbelhändler Friedrich Bach-Gelnhausen, Landwirt Konrad B a ch-Roß- dors, Gastwirt Friedolin Möller-Opperz, Rentier Karl Magnus Graner-Orb, Adalbert Münker, Bürgermeister in Schletzenhausen. Karl Walther, Gutsbesitzer in Ulm= doch bei Schlüchtern, Fabrikant Karl Prinz-Aufenau, Jn- siallatenr Ludwig H a in e l-Langenselbo'd, Bürgermeister Valentin Bischo s-Eichenried.

Auf der Anklagebank sitzt die ledige, am 21. Juli 1884 , in Niederrode (Kreis Fulda) geborene Dienstmagd Rosa Katharina Kollmann, katholisch, unter der Anklage, nur 17. August d.I. nor dem Kgl. Amtsgericht in Fulda einewissentlich ta"de Aussage mit einem Eide bekräftigt zu haben. Die Sache hängt mit intimen Beziehungen der Angeklagten zu männlichen Personen zusammen, die Verhandlung dürfte sich deshalb um geheim zu behandelnde Dinge drehen. Aus diesem Grunde wird die Öffentlichkeit, da von dieser eine Gefährdung der Sittlichkeit zu befürchten ist, für die ganze Dauer der Verhandlung ausgeschlossen.

Oeffcntlichcr Wetterdienst.

(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) BoronSsichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 24. November bis zum nächsten Abend.

Meist trübe, etwas wärmer, geringe Niederschläge. Frische Westwinde.

«pvechsaal.

Wilstelmsbaderhof bei Hanau, 21. Nov. Heute betrug das abzufahrende Müllgnantum der Stadt Hanau neun vollgepfropfte Müllwagen und mußten, da vertrags­mäßig im Winter nur sieben Wagen gehen, nachmittags zwei Fuder nachgeholt werden. DaS lange Stehenbleiben der restlichen Eimer und die Ungeivißheit der Hausbewohner, ob nachmittags noch abgefahren würde, führte zu zahlreichen telephonischen Anfragen, weshalb obiges hier zur allgemeinen Kenntnis gebracht wird. Ist auch in diesem Falle wohl der Buß- und Bettag die Veranlassung, da erfahrungsgemäß am Nachmittag vor einem Feiertage wo Fahrzwang ist die meisten Leute vergessen, die Mülleimer herauszustellen, infolge dessen sich das Müllquantum erheblich ansammelt und an den folgenden Tagen mitverladen werden muß, so ist es dock auffallend, daß am Wochenschluß (Abfuhrtage Samstag, ontag und teilweise Dienstag) das Müllquantum weit größer als an den übrigen Tagen ist, sodaß auch hier nachmittags oft das achte Fuder nachgeholt werden muß. Eine gleichmäßigere Verteilung auf die Wochentage und regelmäßigeres Herausstellen der Eimer wäre wünschenswert, möglichst schon abends, da die Dienstboten morgens oft verschlafen und die Mülleimer erst heraussetzen, wenn der betreffende Müllwagen schon vorbeigefahren ist, sie also, wenn der Wagen nicht nochmals vorbeikommt, die Eimer wieder freimachen müssen und am nächsten Ab- fiihrtage das betreffende Haus das doppelte Müllquantum hat, was bei der Häufigkeit und Gleichzeitigkeit dieser Fäll« oft zu obigen Uebelstünden führt und Nachmittagsfuhren bedingt.

Desgleichen wird dringend gebeten, Glas­scherben und besonders Flaschenbruch, nicht zwischen den Müll zu tun, sondern in Kisten zu sammeln, die wenn voll extra abgeholt werden.

Die Glasscherben, besonders abgebrochene Flaschenböden mit ihren spitzen zackigen Rändern, im Mull sind für Men­schen und Vieh eine große Gefahr. Es ist beim Abladen bet Müllwagen nicht zu vermeiden, daß namentlich di« Pferde auf die im Müll verborgenen Scherben treten und f» leicht Stich- oder Schnittwunden im Hufstrahl, am Huf» säum, Ballen oder Fesselgelenk davontragen.

Da aber in dem Müll unzählige Bakterien und nament­lich Starrkrampfbazillen vorhanden, werden diese Wunden, selbst wenn sie so klein und unerheblich, daß sie kaum sicht­bar und wahrnehmbar, oft außerordentlich lebens­gefährlich.

Es erkrankten auf diese Weise im letzten Jahr hier vier Pferde am Starrkrampf, von denen 3 starben trotz sorg­samster Behandlung und Impfung durch Herrn Veterinär­arzt Eollmann.

Es wird also nochmals dringend um Trennung der Glasscherben vom Müll und Sammlung derselben in Stiften zwecks separater Abfuhr gebeten.

Für Errichtung eines Attssichtsinrmes ans vem Buchbergs bei ttangenselbolv

gingen ein

Otto Eberhard.....2. Mk.

Buchberafreund R. von Burgallee,

Kesseistadt . 0.60

Ungenannt.....0.40

Heilmann jr., Langstraße . . . 1.

Voriger Betrag..... 2652.

Zusammen bis jetzt 2656 Mk.

Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die iJicbaftion der Hanauer Anzeigers".

Hus Nâb und fern.

t Klein-Steinheim, 22. Nov. Heute versammelten sich hier im Vereinszimmer des Gasthauses zurStadt Leipzig" von Münch eine Anzahl Damen und Herren von hier und Groß-Steinheim zur Gründung eines Stenographenvereins nach dem System Gabelsberger. Der Vorsitzende des Bezirks Offenbach des Hessisch-Nassauischen (Main-Rheingau) Ver­bandes Gabolsberaerscher Stenographen, Herr Lehrer Raab- Offenbach, hatte die Versammlung einberufen. Außerdem waren noch der zweite Vorsitzende des Verbandes selbst, Herr Lehrer Wilh. Müller-Offenbach, der Vorsitzende deS Offen­bacher Gabelsbergerschen Stenographenvereins, Herr Lehrer J. Thierolf, sowie noch einige andere Offenbacher Steno­graphen erschienen. Nachdem Herr Raab die Versammelten begrüßt hatte, zeigte Herr Müller in einem längeren Vortrag, welchen großen Nutzen die Erlernung der Stenographie für jedermann hat. Hierauf wurde beschlossen, einen Verein zu gründen und alle Anwesenden erklärten ihren Beitritt. Die Leitung des Vereins haben vorläufig die Herren Paul Vieroth, Karl Kaiser und Adolf Hein übernommen. Es können jederzeit noch stenographiekundige Leute beitreten. Außerdem wurde beschlossen, in aller Kürze einen Kursus für Aniänger zu errichten, der von Herrn Karl Herrmann-Offen­bach geleitet werden soll. Das Nähere hierüber wird in einigen Tagen durch ein Inserat in dieser Zeitung bekannt gegeben.

G. Grotz-Tieinheim, 23. Novbr. DaS Eisenbahn- Bauprojekt S e l i g e u st a d t - N e u s e s stand bei der jüngsten DistriktsratS-Versamminug zu Alzenau zur Beratung. Die angesonneue Bewilligung eines Zuschusses im Betrage von 50 000 Mark zu den Grunderwerbungskosten wurde mit 13 gegen 12 Stimmen ebenso ab gelernt, wie die beantragte Geivährung eines Beitrags zu den Grunderrverbungskosten bet beabsichtigten Verlängerung der Eisenbahn durch den K a h l g r u n d. Dagegen wurde bezüglich der Erbauung einer Mainbrücke bei Seligenstadt der bemerkens­werte Beschluß gefaßt, zuuächst zur Gründung einesMain- brückeu-Baufouds" zu schreiten und hierzu aus dem Distrikts- Straßenbaufonds, den Ucberichüssen der DistriktS-Sparkasse und aus beii Renten deS DistriklSfoiids vorerst insgesamt rund 7 900 Mark zu bewilligen.

FC. Wriedberg in Hessen, 23. Novbr. Der frühere hessische Landlagsabgeordnete Otto Hirschel in Friedberg (Hessen), Direktor derLandwirtschaftlichen Hauptgenossen, schüft für Oberhessen in Friedberg" Hal den Vorstand dieser Genossenschaft in Kenntnis gesetzt, daß er am 1. Januar 1909 von her von ihm seither innegchabten ersten Direktor- stelle freiwillig zurücktrete. Am 22. August b. I. in der 7. Generalversanimlung der Hauptgenossenschaft unter Vorsitz des Geheimrat Haas - Tarinstadt wurde bekanntlich Hirschel e i n ft i m in i g auf weitere drei Jahre für den in rede- sichenden Josten wiedeigemählt. Der Grund der Abdication ist der um einem an Hirschel ergangenen Ruf« der .Der-