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Donneâag
8. November
* Zur Hebung -es Oberlehrerstan-es schreibt Oberlkbrer FrieSland in Hannover in den „Blättern für höhere- Schulwesen". Er kommt dabei auf die Deutsche Turnerschaft m sprechen und äußert sich u. a. folgender- maßen: Welche Bedeutung dieser über aditljiinberttstiifenb Mitglieder umfassende Verband bereits jetzt für unsere Webr- krafl besitzt, zeigt der Umstand, daß er jährlich 30 000 körperlich wohl ausgebildete, unverdorbene Rekrmen aus seinen Reiben entläßt. Und wie viele Tausende hält die Deutsche Turnerschaft nach den beiden Jahren der Militärzeit rüstig und feldinenstfähig! Jiifolgedesien ist man auf feiten der Regierungen, die lange Zeit hindurch fast ausschließlich die Kriegervereine unterstützt haben, immer mehr auf die vaterländische Arbeit unterer Turnvereine aufmerksam geworden. Die Annäherung zwischen diesen und den Behörden ist dadurch beschleunigt, daß die Frage der Fürsorge für die schulentlassene Jugend so brennend geworden ist. .Sie wird voraussichtlich in der Weise erledigt werden, daß ein obligatorischer Unterricht im Turnen und Spiel an die Fortbildungsschule angegliedert wird. Um das große Werk langsam in die Wege zu leiten, kann man aber die Hilfe der Deutschen Turnerschaft gar nicht entbehren, und so steht diese Organisation vor einer höchst umfangreichen nationalen Arbeit, die eine große Schar williger Heiser erfordert. Bei dieser Aufgabe mitzuwirken, möchte ich deshalb allen Oberlehrern mit turnerischem Können auf das wärmste empfehlen. Aber auch die unter uns, welche solche i-äbigkeit nickt ihr eigen nennen, werden in den Reiben der Deutschen Turnerschaft als gebildete Männer vorbildlich wirken können. Der gewaltige Vorteil regelmäßiger körperlicher Uebung für einen Berni, der starke Nervenanspannung und vieles Sitzen erfordert, braucht hier wohl nur leicht angebeutet zu werden.
H Sattaenselbolv, 4. Novbr. (Ein „Angriff" auf den Herrn Amtsanwalt.) Die vor dem hingen Schöffengericht staltgefundenc Verhandlung gegen den Arbeiter Johann Streich von hier, der sich mit seiner Ehefrau wegen Diebstahls zu verantworten hatte, zeitigte eine komische Szene, die zugleich auch bewies, daß der Vertreter der Anklagebebölde noch zu etwas anderem gut ist, als lediglich Strnfam'-äge zu stellen. Frau Streich sollte in einem Geschäft ein Paar Schuhe aestoblen und sie ihrem anwesenden Ehemann hinten unter den Rock bis auf den Rücken geschoben haben, damit dieser sich mit ihnen davon mache. Die Zeugin, die das bekundete, eine resolute, derbe Bäuerin, tat dies mit großem Nachdruck. Die Angeklagte bestritt bae nicht minder heftig. In dem Wortgefechte der beiden Frauen, dem der Gerichtshof mit Spannung lauschte, kamen sie in die Nähe des etwas exponiert sitzenden Amtsanwalts und plötzlich bemächtigte sich die Zeugin in ihrem Eifer kurz entschlossen der Person desselben als Demonstrationsobjekt. Mit Wucht packte sie ihm am Arme, daß er beinahe seinen Sitz verlor und schob, ehe er es sich versah, ihm die Faust hinten unter den Rock in die Höhe um zu zeigen, welchen Weg die Schuhe genommen haben. Verdutzt und überrascht vermochte er sich nur mit sanfter Gewalt aus den Händen der Zeugin zu befreien. Natürlich löste diese Episode allgemeine Heiterkeit aus.
Gerichtssaal.
Sitzung -es Schöffengerichts zu Langenselbold
* vom 4. November.
Einen kleinen Reimall mit seinem Einsprüche gegen ein polizeiliches Strafmandat erlebte der Treschmaschinenbesttzer August S. von Langenselbold. Er war von der Polizei- Lehörde zu Langenselbold mit 3 Mk. bestraft worden, weil sein Hund in einem fremden Jagdrevier wildernd umher- gelaufen war. Er fühlte sich beschwert, da sein Knecht die Schuld an dem Loskommen d-^ß Hundes getragen hatte und wollte freigesprochen sein. Das war aber nicht angängig, da nach der Verordnung der Besitzer des Hundes haftbar ist, im Gegenteil, die Strafe mußte auf 6 Mark erhöht werden, da da dieser Satz, und nickt 3 Mark die zulässige niedrigste Strafe ist. — Ter Kaufmann Iulius Sch. zu Hanau besitzt in Langenselbold ein Zweiggeschäft in BekleidungS- gegenstänben. Er machte feit geraumer Zeit die Wahrnehmung, daß er von einem seiner Kunden bestohlen wurde. Indessen vermochte er den Täter nicht zu entdecken. Ta, im August d. I., an einem Samstag, machte ihn eine Käuferin darauf aufmerffam, daß die auch im Laden besindliche Ehe- frau St. aus Langenselbold soeben ein Paar Schuhe entwendet und sie ihrem gleichfalls anwesenden Ehemann, dem Arbeiter St., unter den Rock auf den Rücken geschoben habe. Ter Bestohlene griff nun natürlich ein, vermochte aber den Diebstahl der Schuhe nickt sestzustellen, da St. so geschickt zu manöverieren wußte, daß er ihm nicht an seine „Kehrseite" gelangen konnte, dagegen zog er der Frau noch eine gestohlene Hose aus der Tasche. Ter alsbald benachrichtigte Gendarm fand in der Behausung der Eheleute St. ein kleines Warenlager von Kleidungsstücken und Wäsche, welches aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem ®efd>äft des Sch. stammte. Einzelne Stücke rekognoszierte dieser auch als ihm gestohlen, doch vermochte er absolut sickere Angaben in der Beziehung nicht zu machen. Tie Frau St. gab zu, außer den Schuhen und der Hose noch eine weitere Hose und eine Kinderbluse entwendet zu haben, im übrigen leugnet sie. Namentlich bestritt der Mann jede Schuld. Sein Vorleben ist nickt uninteressant, namentlich auch in Beziehung auf den vorliegenden Fall. Er ist in Deutschland bereits dreimal wegen Diebstahls vorbestrast und immer hat er Kleidungsstücke gestohlen. Er ist vom Regiment desertiert, dann in die französische Fremdenlegion eingetreten und hat auch hier durch das Kriegsgericht in Oran wegen Diebstahlversuchs zwei Jahre Gefängniß erhalten. Die noch unbescholtene Frau erhielt wegen fortgesetzten Diebstahls einen, ihr Mann wegen Diebstahls und Hehlerei sechs Monate Gefängnis. — Wegen Beleidigung des Nachtwächters K. zu Hüttengesäß wurden Die Schlosser Friedrich S. und Johann H. von ebenda mit je 20 Mark eventl. 5 Tagen Gefängnis bestraft.
Für Errichtung ettteS Aussichtstnrmes auf dem Buchberge bei Langenselbold gingen ein
Wieder ein Selbolder . —.50 Mk.
Freund der schönen Umgebung der Verlobungslaube . 1.— „ Freund unserer schönen Heimat ., . 3.— „ Voriger Betrag . . . . 2618 50 „
Zusammen bis jetzt 2623.00 Mk.
Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redaktion des „Hanauer Anzeigers".
Ocsfcnllichtr Wetterdienst.
(Beobachtungen de§ Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abendes 5. November bis zum nächsten Abend.
Meist nebelig, trübe, falt, Niederschläge unerheblich.
Aus Dab und fern,
Nied, 2. Nov. Unser Ort bat jetzt 6566 Einwohner gegen 6377 im Borjabr. — Die Gemeinde erhält von Eiien- bahufiskus 110,000 Mark für abgetretenes Gelände bei dem Umbau der Bäderbalm, wovon sie eine neue Schule bauen, das Rathaus vergrößern und die Hinenstraße erbreilern lassen will.
Fulda, 4. Nov. Die Stadtverordneten-VeAammlung hat in einer geheimen Sitzung, wie schon gemeldet, dem Vorschläge ihrer Finanzkommission entsprechend die Eingabe der städtischen Beamten um Bewilligung einer Teuerungszulage abgelehnt. Der Finanzausschuß hât aber gleichzeitig einen Unterantrag gestellt, der bezweckt, daß alsbald nach Regelung der Gehaltsaufbesserung der Staatsbeamten auch eine A u f« Besserung der Gehälter der Gemeindebeamten erfolgen soll. Auch dieser Antrag fand einstimmige Annahme.
-r. Frankenberg, 4. Novbr. Die Inbetriebsetzung der Eisenbahn Winterberg—Frankenberg, durch die eine direkte Verbindung des Sauerlandes mit Reffen hergestellt wird, soll am 1. Dezember erfolgen.
Eschwege, 4. Novbr. Ein seltener Krankheitsfall wird zur Zeit im diesigen Landkrankenhause behandelt. Es handelt sich um die Erkrankung eines hiesigen Einwohners an sog. Wasserkrebs. Die Erkrankung machte sich anfangs durch heftige Schmerzen im Munde bemerkbar, sodaß man auf Zahnschmerzen schloß. Aber auch nachdem ein Zahn gezogen war, ließen die Schmerzen nicht nach; es zeigten sich vielmehr in der Mundhöhle brandige Erscheinungen, die dem Patienten außerordentliche Schmerzen verursachten. Im Landkrankenhaus wurde durch den Dirigenten der Anstalt, Herrn Dr. Heinemann, Wasserkrebs sestgestellt, eine sehr seltene Krankheit, die zuletzt 1878 in Göttingen behandelt wurde. Nach einer von Herrn Dr. Heinemann vorgenom- menen glücklich verlaufenen Operation — eS mußte ein Stück des Kiefers entfernt werden — befindet sich der Kranke jetzt auf dem Wege der Besserung.
W Frankfurt a M, 5. Nov. Gestern nachmittag fingen beim Schüren des Ofens die Kleider des siebenjährigen Töchterchens des Schuhmachermeisters Traud, wohnhaft Musikantenweg 49, Feuer. Tas Kind lief brennend auf den Hoh wo das Reiter von hinzukommenden Einwohnern erstickt wurde. Die Rettungswache verbrachte das Kind in das Kinderhospital in dec Theobaldstratze, wo es bald darauf seinen schweren Verletzungen erlaa.
th. Klein-Steinheim, 5. Novbr. Nächsten Montag abend veranstaltet die Freiw. Feuerwehr zu Ehren des 25= jährigen Kommandnnten-Jubiläums Herrn Pieroth einen Fackelzug. Anschließend daran findet im Vereinslokal Kommers statt. Alle Anerkennung gebührt dem opferfreudigen Kommandanten für seine treue Dienstleistung in unserer Gemeinde. — Das Konzert des Gesangvereins „Liederkranz" findet am kommenden Sonntag abend im Gasthaus „ Zum Löwen" statt. Die bekannt vorzüglichen Leistungen des Vereins versprechen nach den in die Wege geleiteten Vorbereitungen einen genußreichen Abend. U. a. sammt zur Aufführung das Singspiel „Die Heidelerche", welche? besondere Beachtung verdient.
Offenbach, 3. Nov. Ueber das Vermögen des Vereins „Ruderklub 1883" wurde das Konkursverfahren eröffnet.
Friedberg, 3. Novbr. Um die Frau und die 6 Kinder des durch einen Unfall umgekommenen Schuhmachers und Posthilssarbeitecs Tannenberg vor der ersten Not zu schützen, veranstalteten die Postbeamten und Postunterbeamlen unter sich eine Geldsammlung, bei der über 100 Mark eingingen.
K Odenhausen, 4. Nov. Eine der interessantesten Kirchen Oberhessens ist unser Gotteshaus; es ist im Laufe dieses Jahres nach den Plänen des BauratS Diehm-Gießen renoviert worden. Die Kirche steht unter Denkmalschutz, und dessen Vertreter Professor Walbe-Tarmstadt hat ebenfalls an der Wiederherstellung mitgeholfen. Das altehrwürdige Oie« bäude gehört der Spätgotik an. Auch das Chor ist gotisch, obwohl das Mauerwerk mit feinem Fischgrätenmuster an romanische Formen erinnert. Ebensalls ist das Kreuzgewölbe spätgotisch. Im Chor befinden sich auch Stuckarbeiten aus der Barockzeit, die die 12 Apostel bar stellen. Die Füllungen der Brüstungen zeigen wertvolle alte Malereien, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die Malereien stellen wiederum die 12 Apostel, sowie biblische Bilder dar. Die Malereien find echte Bauermalereien, ihre Ausführung ist recht gut, es find kaum in ganz Oberhessen noch solche vorzügliche Malereien vorhanden. Die Gemälde waren mit Farbe überstrichen und vollständig verdeckt. Maler Lang aus Frankfurt hat sie renoviert, das Gestühl wurde vollständig erneuert und das Dach neu eingedeckt. Eine besondere Eigenart ist der schiefe Kirchturm. Die marine Eichenholzkonstruktion sichert seinen festen Stand, obwohl er nach einer Seite geneigt ist, die Abweichung von der senkrechten Stellung stammt von einem Blitzschlag her. In der Kirche befindet sich auch eine Gruft nebst Votivtaseln früherer PatronatS- herrn. D>e Kosten der Wiederherstellung erforberten 7—8000 Mk. Nächsten Sonntag findet die Einweihung der Kirche statt; gleichzeitig wird auch die von der Gemeinde erbaute Wasserleitung eröffnet. Sie kostet zirka 35000 Mk. An der Doppelseier wird auch Provinzialdirektor (Mebeimrat Dr. Breidert teilnehmen. Vor 2 Jahren hat die Gemeinde auch ein neues stattliches Schulhaus erbaut.
>:( Sieburg, 4. Novbr. Das in neuerer Zeit merklich gestiegene Zigeunenmwesen veranlaßte nunmehr unsere Kreis« Verwaltungsbehörde zu energischen Maßregeln gegen die Ueberhanbnahme der Zigeunerbanden. Die Bürgermeistereien und Gendarmeriestationen des Kreises wurden nicht allein zur strengen Beaufsichtigung nnd Bekämpfung der Zigeuner- Horden angehalten, sondern die Bürgermeistereien wurden auch angewiesen, in allen Fällen, in denen beim Anftauchen von Zigeunerbanden Gendarmerie nicht sofort anwesend sein kann, die erforderliche Anzahl von Ortseinwohner als Sicher« heitswache zu bestimmen und die Zigeuner unter ständiger Bewachung zu halten. Die für diese Maßnahme und für den etwaigen Weitertransport durch Ortsbewohner zu gewährenden Vergütungen werden auf die .Kreiskasse übernommen. In allen Fällen, in welchen sich Zigeuner einer Uebertretung der Strafgesetze, namentlich durch Betteln, schuldig machen, sind sie durch die Ortspolizei alsbald festzunehmen und, da bei ihnen der Fluchtverdacht keiner weiteren Begründung beharr, unverzüglich dem zuständigen Amtsgerichte vorzusühren. Diese von den Kreiseingesessenen freudig begrüßten Maßnahmen tragen voraussichtlich wesend- lich mit bei zur Verminderung der nachgerade zur Unerträg« liebfeit gesteigerten Zigeunerplage.
Bingen, 3. Nov. In Sulzheim wurden ein Ackerß» bursche und ein Schuhmachermeister, die in einen Keller mit neuem Wein kamen, durch die ausströmenden Gase betäubt. Der Schuhmachermeister konnte noch gerettet werden, während der Ackerbursche, der zwischen die Fässer gefallen war, tot aufgefunden wurde.
Weilmünster, 3. Nov. Auf der Straße vor der Heil- und Pflegeanstalt hier wurde die alte Frau Rathschlag aus Langenbach von dem 17jährigen Radfahrer Otto Wittsch überfahren. Die 64jährige Frau ist noch an demselben Tage gestorben.
Eibelshausen, 3. Nov. Der Schreinerlehrling Bechthold trug eine geladene Pistole in der Tasche, die sich beim Gehen entlud. Die Kugel drang B. in den Unterleib und verletzte ihn sckwer.
Blieskastel, 3. Nov. Eine schöne Bescherung würd« jüngst den hiesigen Nletzgern zu teil. Sie erhielten nämlich alle vier eine Aufforderung auf Zahlung von insgesamt 1400 Mark Fleischbesckaugebübren, welche man einfach seit Einführung der allgemeinen Fleischbeschau zu erheben vergessen hatte.
Braubach, 3. Nov. Die Blei- und Silberhütte hat 400 Arbeitern mitgeteilt, daß vom 15. ds. Mts. ab eine zehnprozentige Lohnverkürzung einireten werde.
Cvm. Kaiserslautern, 4. Novbr. Aus Furcht vor ihrem Geliebten kletterte die 20jährige tina Liebel aufs Dach, von dem sie abstürzte und lebensgefährliche Verletzungen bavontrug.
Cvm. Wössingen, 4. Novbr. Im Gasthaus „zum Adler" stürzte der 59jährige Dienstknecht Bayerle die Treppe hinab und erlitt Verletzungen an denen er verstarb.
~ Cvsn. Krottelbach, 4. Novbr. Der Maurer Daniel Stamm erstach im Streit den 27 Jahre alten Kar! Zimmer. Zimmer gab infolge der Messerstiche nach einigen Stunden seinen Geist auf.
Cvm. Sanvhoscn a. d. Bergstraße, 4. Novbr. Der Falkenwirl Müller, eine sehr bekannte Persönlichkeit, wurde von seinen Söhnen so mißhandelt, daß er nach zwei Tagen an den Verletzungen verstarb.
Langensalza, 4. Nov. Bei den vorgestrigen Stadt» oerordneteuwuhien find die Sozialdemokraten in allen Abteilungen unterlegen. Es wurden 8 bürgerliche Kandidaten gewählt.
Str Reichstag ist wieder zusammengetreten, sodaß wir uns nunmehr in der Hochflut der parlamentarischen Verhandlungen befinden. — Ein getreues Spiegelbild der Vorgänge bietet bet Kimm Ailjkillkk
der, täglich in großem Umfange,
1118 etilen fiort erscheinend, unter Zuhilfenahme aller technischen Errungenschaften auf schnellstem Wege seine Leser unterrichtet. In der Ausgestaltung seines Inhalts stetig fortschreitend, bietet der „Hanauer Anzeiger" jedoch auch aus allen anderen Gebieten eine reiche Fülle interessanten Stosses und widmet nach wie vor allen lokalen Begebenheiten, wie auch den Vorkommnissen in der Provinz und den Nachbargebieten sorgfältige Ausmerksamkeit.
Taß unsere Bestrebungen gewürdigt werden, beweist die namentlich in der letzten Zeit statt- gesundene
Heiitfiihc Zunahme der Abonnentenzißer, sodaß der „H a n a n e r Anzeiger" auch den
Inserenten hrOiW’ih Erfolg gtmhrleistet.