Dienstag
1.3. Oktober
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übrigen Staaten. Die diesjährige Ausstellung sei reicher als je eine in früheren Jahren beschickt. Zahlreiche neue Bauten mußten aufgeführt werden, um die Ausstellungsobjekte unterzubringen. Besonderes Interesse verdient die diesjährige Hopfen- und Gerste-Ausstellung, die zu einer internationalen sich ausgestattet habe. Veranlassung dazu bot der Umstand, daß auf dem vorjährigen Internationalen landwirtschaftlichen Kongreß in Wien der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei der ehrenvolle Auftrag erteilt wurde, eine internationale Kommission von Sachverständigen einzuberufen, die sich der mühevollen Aufgabe unterziehen sollen, die verschiedenen Systeme, nach denen Braugerste verwertet wird, tunlichst zu einem einheitlichen zu gestalten. Diesem Auftrage entsprechend trat am 5. Oktober eine Kommission zusammen, in welche die Vereinigten Staaten, Belgien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Oesterreich - Ungarn und Deutschland Sachverständige delegiert hatten. Im Ganzen standen 681 Gersten zum Preisbewerb, von denen 36 durch erste, 75 durch zweite und 157 durch dritte Preise ausgezeichnet wurden. Don den ausgestellten 498 Hopfen wurden 26 mit ersten, 60 mit zweiten und 100 mit dritten Preisen prämiiert. Der Redner schloß mit dem Wunsche, daß Industrie und Landwirtschaft unter den Segnungen des Friedens auch fernerhin in der Entwicklung fortschreiten und durch Austausch ihrer Erzeugnisse sich gegenseitig unterstützen möchten. Er bat darauf den Minister, die Ausstellung zu eröffnen.
Vizepräsident des Staatsministeriums, Siaatsminister v. Bethmann-Hollweg : Es gereicht mir zur Freude, das Interesse, das die Reichsverwaltung an den Bestrebungen des Verbandes nimmt, zum Ausdruck zu bringen. Die wissenschaftlichen Bestrebungen des Verbandes haben nicht nur auf den mannigfaltigsten Gebieten fördernd gewirkt, sondern die Landwirtschaft hat davon auch viele praktische Anregungen für den Hopfen- und Gerstebau erhalten. Die Maschinenindustrie hat in Erfindung und Ausführung immer neues schaffen können und schaffen müssen, um den Forderungen der Brautechnik gerecht zu werden. Die Gestaltung des internationalen Wettbewerbs legt Zeugnis ab für die Arbeiten des Verbandes und seine Erfolge. Dankbar begrüßen wir alle das Entgegenkommen der auswärtigen Regierungen, welche der Einladung des Verbandes gefolgt sind. Ich freue mich der regen Teilnahme, mit der das Ausland die Ausstellung beschickt hat. Es spiegelt sich darin die Achtung wieder, die der Verband auch im Auslande genießt, und das Bestreben, im internationalen Wettbewerb immer besseres und wertvolleres zu leisten. Mit den besten Wünschen für die weiteren Erfolge der hier geleisteten Arbeit erklärte der Minister die Ausstellung für eröffnet.
Die Ehrengäste unternahmen dann einen Rundgang durch die reichbeschickte Ausstellung.
Hus aller Mett.
Raubmörder. Der bekannte Schriftsteller Paul Keller teilt im neuesten Heft der von ihm herausgegebenen Wochenschrift der „Guckkasten", die im Rose-Verlag Berlin SW. 48, erscheint, nachstehende selbsterlebte Geschichte mit: Auf einer Wanderung durch ein steirisches einsames Tal setzte ich mich müde auf einen Stein am Wege. Ich war meilenweit von den nächsten menschlichen Behausungen entfernt. Da teilte sich plötzlich das dichte Gebüsch mir gegenüber. Drei Kerle erschienen, verwegenem Gestalten. Zerknüllte Hüte, unzählig oft geflickte, schmutzige Kleider, verfilzte Bärte. In der blauroten Rechten trug jeder der Strolche eine mächtige Axt. Und die unheimlichen Gesellen blieben zehn Schritt von mir die Theorie erfordert) zu, obwohl sich der Komet bereits von Mitte Oktober ab wieder von der Sonne entfernt. Die Zunahme rührt von der Annäherung an die Sonne her, derer etwa in den Weihnachtstagen am nächsten kommen wird. Tie Entfernung wird dann rund 138 Millionen Kilometer betragen. Nach der bisher vorliegenden provisorischen Bestimmung seiner Bahn von Herrn Professor Kobold in Kiel handelt es sich um einen Kometen, der jetzt zum ersten Male von uns beobachtet wird.
Nasenatmung. Es ist wieder Herbst geworden und die wechselnden Witterungsverhältnisse dieser Jahreszeit haben das Heer der Erkältungskrankheiten in ihrer so mannigfachen Form wieder in den Vordergrund unserer Sorgen gerückt. Besonders sind es die Atmungsorgane, deren normaler Tätigkeit Störung droht, da die kalte, gerade jetzt mit Krankheitskeimen reichlich gefüllte Luft unmittelbar an sie herantreten kann und wir für sie scheinbar keinen so wirksamen Schutz besitzen, wie ihn die Kleidung unserer Körperoberfläche gewährt. Toch nur scheinbar ist dieser Mangel vorhanden, in Wirklichkeit hat die Natur uns auch gegen die Gefahr mit einem Organ versehen, das manche Erkrankung verhüten würde, wenn nicht tadelnswerte Gewohnheiten uns nur zu häufig seine Benutzung vergessen ließen. Die Nase ist in der Anordnung ihrer Muscheln ein Filter, derdieVerunreimann an der Lust zurückhält, und gleichzeitig in der blutreichen Schüün- Haut, die diese Muscheln auskleidet, ein Wärmeherd, welcher der kalten Außenluft die Schädlichkeiten der niederen Temperatur nimmt und nur erwärmt die Luft in die menschlichen Luftwege treten läßt. Diesen großen Nutzen aber kann die Nase nur dann gewähren, wenn sie in der Tat zur Atmung benutzt wird, und wenn man stets daran denkt, daß der Mund nur zum Essen und Sprechen bestimmt ist. Bei keinem Tiere findet man Mundatmung, auch die heraushängende Zunge des erschöpften Hundes dient immer andern Zwecken und wenn der Mensch die ursprüngliche Anordnung der Natur ändern will, so muß er auch die bösen Folgen davon tragen. Besonders die Kinder leiden unter der üblen Gewohnheit deS offenen Mundes und gewiß würden die Rachenkrankheiten der Kinder ganz wesentlich zurückgehen, wollten die Eltern mit peinlichster Strenge darauf achten, daß ihre Kleinen selbst beim Spielen den Mund geschlossen halten. Das Sprechen auf der Straße, das Atmen mit Dpenem Mund lassen die kalte, unreine Lust unvermittelt in die so^ empfindlichen, warmen Atmungsorgane treten und es mag sich daher niemand wundern, wenn er bei solcher Un- tuzwxh her PrAftheit untersten!
entfernt regungslos stehen und fixierten mich. „Mach deine Rechnung mit dem Himmel" dachte ich und dachte melancholisch an mein junges Leben und an den Regenschirm, der meine einzige Waffe war, dachte daran, daß es noch nie erhört worden sei, daß ein DichterSmann mit einem Regenschirm drei Strolche mit Aexten besiegt hätte. Die einzige Rettung mar noch eilige Flucht. Vielleicht konnte ich trotz meiner müden, wunden Füße doch noch schneller laufen als diese drei Mordgcscllen zusammen. Also erhob ich mich und wollte fort. Da aber war mit Riesensätzen einer der Raubmörder au meiner Seite und packte mich mit eisernem Griff am Arm. Es versetzte mir den Atem, wie gelähmt war ich — — — „SchaunS, Euer Gnaden, Ihr Geldwatscherl ham'S verlorn!" Der Räuber zeigte auf den Stein, da ich gesessen hatte. Da log wirklich mein Geldbeutel. Er war mir aus der Hosentasche gerutscht samt meinem gesamten Reisegeld. Ich erholte mich langsam von meiner vorherigen Angst und nunmehrigen Verblüffung, stammelte allerhand wirre DaukeS- und Entschuldigungsworte, rechnete in der Eile lO°/o Finderlohn aus, da ich nicht weniger ehrlich sein wollte als die Raubmörder, und verrechnete mich dabei in der Verwirrung zu meinen Gunsten. Was soll ich sagen: Die Raubmörder lehnten die 20 Kronen mit einem unheimlichen, geradezu grausig anzusehenden Grinsen ab und nahmen jeder nur „10 breiter für an Enzian".
Vom Aberglauben in der Kinderstube. Wenn Mütter darauf hören wollten, was abergläubische Gemüter aus den Erscheinungen des Kindeslebens herausdeuten, sie müßten in beständiger Sorge um die Zukunft des Kindes leben. Was wird nicht alles getuschelt, geflüstert, geweis- sagt, mit voller Ueberzeugung versichert! ES wäre überflüssig, auf solche „Ammenweisheit" einzugehen, wenn nicht dennoch immer wieder Fülle vorkämen, die beweisen, daß sich manche Mutter über abergläubische Orakel schwere Sorgen macht. Da heißt es zum Beispiel: „Kommt ein Kind bis Mitternacht auf die Welt, so geht seine Straße abwärts, trifft es bis Mittag ein, so führt sein Weg aufwärts." Und weiter: „Ist eS ein FreitagSkind, so geht es Schmerzen entgegen, ist es dagegen ein Sonntagskind, so lächelt das Glück an seiner Wiege." Natürlich sind das nichts als Worte, und so manches Sonntagskind muß zur Genüge dunkle Wasser durchschreiten ! Doch weiter: Wer ein Kind in dessen erstem Lebensjahre wiegt, mißt, seine Haare oder dessen Nägel verschneidet, kürzt das Glück des Kindes oder hält cs auf." Wie sonderbar! Dann müßten freilich gerade die Kinder der unteren Volksschichten, die doch gewiß am seltensten gewogen, gemessen usw. werden, dem freundlichsten Geschick entgegen gehen! Ein anderes Ammenorakel weissagt den Kindern nichts Gutes, die ost in den Spiegel gehalten oder die bezüglich ihrer Gesundheit, Schönheit usw. von den Menschen „beschrien" werden. Und doch ist es ein wichtiges Lebensgesetz, daß der, welcher durch seine gute Entwicklung überrascht, auch am lebenskräftigsten ist. Daran können Ausnahmen, in denen gerade ein schwächliches Kind später zu bester Entwicklung und einem hohen Alter gelangt, nichts ändern. Darum: wohl dem Kinde, das „beschrien" wird! Andere wieder meinen, aus dem Erscheinen der Zähne weissagen zu können. „Stellen sich die ersten beiden Zähnchen eines Kindes unten ein, so wachsen sie der Sonne zu, kommen sie oben zuerst zum Vorschein, so wachsen sie ins Grab hinein" — so heißt es. Oder das Glück des Kindes wird von Gegenständen im Zimmer abhängig gemacht. Befinden sich Pfauenfedern als Schmuck im Zimmer, wächst Efeu darin und dergleichen, so gibt's nicht viel Gutes zu hoffen. Ein übriges bestimmen Träume und Gestirne, der erste AuSgang der Wöchnerin und andere „Anhaltspunkte", die von allen vernünftigen Menschen als krasser Aberglaube abgetan werden sollten.
Diebstahl von Geldbriefen. Auf dem Bahnhofspostamte zu T r i f a i l (Südsteiermark) sind zwei Geldbriefe mit 6000 Kronen Inhalt auf rätselhafte Weise verschwunden. Als der Briefträger Anton Kmet von der Postabfertigung vom Zuge zurückkehrte, waren die Postbeutel fort. Erwachte sofort Lärm und. man fand sie samt den Briefen unweit vom Bahnhof liegen. Das Geld jedoch fehlte. Kmet, ein sonst verläßlicher Diener, beteuerte seine Unschuld: er wurde aber verhaftet. Dem Dieb wurde das verbrecherische Handwerk durch Adaptierungsarbeiten, die am Bahnhofgelände derzeit vorgenommen werden, erleichtert.
Ein Opfer des Graslèt;er Anstrumentenmacher- streikes. Aus Graslitz in Böhmen wird geschrieben: In Eibenberg ist der 45 Jahre alte ledige Jnstrumcnten- polierer Franz Will gestorben. Der Mann ist buchstäblich verhungert. Im Laufe der Jahre hatte er sich durch harte Arbeit ein Vermögen von einigen Tausend Kronen erspart. Dieses wollte er so weit erhöhen, um in einigen Jahren als kleiner Rentner leben zu können. Da brach der Jnstru- mentenmacherstreik aus, der seinen Verdienst bedeutend schmälerte. In den letzten Wochen verdiente er gar nichts mehr. Trotz des Zuredens seiner Geschwister wollte er das ersparte Geld nicht angreifen, sondern nährte sich von Brot und Wasser. Es trat infolgedessen bei dem ohnedies schwächlichen Menschen ein rascher Krästeverfall ein, der schließlich den Tod herbei führte.
Ein Opfer seines Beruses. In K ö n i g s h ü t t e wurde der Kriminalbeamte Glogowski, von dem berüchtigten Einbrecher Wittek, den er bei einem Einbruch ertappte, an= gefallen. Dieser versetzte bem Beamten mit einem großen Hammer einen so wuchtigen Schlag auf den Kopf, daß Glogowski blutüberströmt zusammenbrach. Der Schädel ist ihm zertümmert.
Ein „liebevoller" Sohn. Als der 64jährige Beamte Farendlok aus Königs Hütte seinem Sohne ob seines liederlichen Lebenswandels Vorhaltungen machte, Hieb der 16jährige ungeratene Bursche auf seinen Vater ein und stieß schließlich dem Vater ein langes Küchenmesser in den Kopf, so daß der Vater hoffnungslos darniederliegt. Den Messerhelden nahm man in Hast.
Ein blutiges Ehevrama. Aus Graz wird unterm 10. d. Mts. berichtet: In der Annenstraße < Annenkeller) hat sich ein Eisersuchtsdrama abgespielt. Der 50 Jahre alte Kasfeeschünker Ignaz Gölles drang um Mitternacht in das Zimmer ein, wo seine 37jährige Gattin schlief, stürzte an ihr Bett und feuerte auf die Ahnungslose sieben Revolverschüsse ab, die sie tödlich verletzten. Dann richtete er die Waffe gegen sich selbst und verwundete sich durch weitere 5 Schüsse schwer. Als Polizei erschien, bewahrte er volle Ruhe. Er gestand sofort, daß er seine Frau, die er über alles liebte, aus rasender Eifersucht, weil sie mit mehreren Männern in=
time Bekanntschaften hatte, töten und sodann seinem Leben selbst ein Ende bereiten wollte. GölleS und seine Gattin wurden im Rettungswagen nach dem allgenreinen Krankenhause gebracht. Die Frau ist ihren Verletzungen bereits erlegen ; er dürfte mit dem Leben davonkommen. Vor der Tat hatte der Unglückliche seinen letzten Willen zu Papier gebracht. Von seinem Vermögen im Betrage von 40 000 Kr. testierte er bid Hälfte seiner Stieftochter, den Rest seinen Verwandten.
Tovesstnr; vom Stratzburger Münster. Aus schauerliche Art nahm sich gestern vormittag in Straßburg i. E. ein älterer, den besseren Ständen angehörender Herr, dessen Personalien noch nicht festgestellt werden sonnte, das Leben. Er stürzte sich hoch oben von der Plattform des Münsters hinab und schlug' auf das Pflaster auf, wo er mit zerschmetterten Gliedern, eine unkenntliche, blutige Fleischmaffe, tot liegen blieb. Ein vorübergehender Herr wäre beinahe von dem herabfallenden Körver erschlagen worden.
Ein Tierbändiger von seinen Löwen zerfleischt. In Martigny les Bains (Vpgesen) wurde der Tierbändiger Bouillon, während er die zufällig eingeklemmte Mähne seines Löwen Brutus losmachen wollte, von diesem furchtbar zugerichtet. Sein rechter Arm gilt als verloren. Es dauerte 3 Minuten, bevor Bouillons Bruder des Tieres Herr werden konnte. In der Menagerie wurden während dieses aufregenden Schauspieles mehrere Damen und Herren ohnmächtig.
Vereins u. Aer gnn Innas na sirich ten
für Dienstaq bett 18. Oktober.
Gesangverein „Eintracht": Abends 71/. Uhr: Konzert in den Sälen bei „Centralhallc".
Oralorienverein : Probe int Stadtschloßsaale.
Ev. Männer- und Jünalingsverein: Unterhaltung (KV. Bereinshans).
Turugemeinde: 4st-—5'/-: Mädchenabteilung von 6—7 Jahren, 51/* to 6'/-: Mädchenabtciliing von 10—14 Jahren, 6* 2—7*/i; Frauen- abteilung B, 79/«—8’/«: Fraucnabteilung A, 9—10: Jugend- abteilung.
Turngesellschaft : Abends von 8—10 Uhr: Turnen der Männer- imd Ingendableilnug.
Turnverein: Abends von 8—10 Uhr: Turnen dec Jugendabteiluug.
Erster Athleten-Verein: Abends von 9—11 Uhr: ll-bungsstundr im Vereinslokale (Restauration Sandhof).
HumoristischerMuükveteiu.Germania": Von 9—11 Uhr: Uebnngsstnnde (Restauration „zum Sandhoi").
Dram.-Liter. Verein Hanau: Vereinsabend int „Earlsberg".
Ges. Verb. „Normanni«": Klubabend im „Löwèngürichen'.
Kath. Kasino ^Eintracht" (Dereinst. „zum Brauflnb'l"): Vereinsabend. Gesangverein „Eintracht": Singstunde.
Gesangverein „Melomania": Singstunde in der „Karthanne".
Familien - Marken - Konsumverein „Einigkeit": Abends von 8—10 Uhr: Markenausgab- für Kontrahenten (Vereinshaus „Eoncordia").
Gesangverein „Sumser": Singstunde in der „Stadt Sternen".
Verein für Handlung? - Kommis von 1858: Vereinsabend im Restaurant „Carlsberg".
Kaihol. Kaufmännischer Verein: Abends 9 Uhr: Zusammenkunft im Ver» einslokal „zum Lindenhof".
Verein der Bayern: Vereinsabend im Gasthaus „zur Sonne".
Gabelsberger Stenographen-Derein (Lokal: „Frankfurter Bau", Eingang Lindenstraße): Abends von 8—9 Uhr: Anfängerkursus, 9—10: Uebungsstunde, Verkehrsjchrift.
Gewerbe- und Handwerker-Verein: Vereinsabend in der „Centralhalle".
Verfteigerungs- re. Kalender
für Mit twoch den 14. Oktober.
Vormittags 10 Uhr sollen im Gerold'schen Gasthause zu Langenselbold die im Banbezirk Hanan für die Unterhaltung der Landstraßen und Landwege im Rechnungsjahr 1909 erforderlichen Materialien für die Ge- marknngen des Amtsgerichtsbezirks Langenselbold öffentlich vergeben werden (f. Nr. 232 „Han. An.z").
Für Grricktttng eines Artssichtsturmes auf dem Buchberge bei Langenselbold
gingen ein
Freundin der idyllischen Umgebung der Verlobungslaube in der „Großen Dornbachschlucht" auf dem genau mattierten Waldpfade: Buchberg- Barbarossaquelle . . . 2.— Mk. Zwei artige Geburtstagskinder, die ihre Vaterstadt wirklich lieb haben . 2.— „
B.-T. Hotel Adler . 3.— „
B.-T. Rest. Brauerei Kaiser . . 3.— „ Voriger Betrag..... 2578.00 „
Zusammen bis jetzt 2588.00 Mk.
Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redaktion des „Hanauer Anzeigers" Der Buchbergverein zählt bereits 800 Mitglieder.
Verlosungen.
Kanton Freiburg 50 Fres.-Lose von 1887.
Ziehung vom 30. September. Auszahlung ab 20. Januar 1909. Hauptpreise: Nr. 14045 zu 8000 Frcs. Nr. 5505 zu 1000 Frcs. Nr. 1649 2063 3841 4297 6013 7372 10663 11359 12778 14310 16467 16834 17047 20991 28224 29177 29413 30569 32106 32858 44369 49651 53527 59976 je 300 Frcs. Lenzburger 40 Fres. - Lose vom Jahre 1885. Ziehung vom 30. September 1908. Gezogene Serien: 86 242 610 696 918 980 1128 1537 1773 2145. Haupt- Preise: Serie 610 Nr. 2 5, Serie 1128 Nr. 3 4, Serie 1537 Nr. 3 6 je 1000 Fr. Serie 242 Nr. 5, Serie 980 Nr. 6, Serie 1128 Nr. 9, Serie 2145 Nr. 4 je 250 Fr. Serie 86 Nr. 1, Serie 242 Nr. 2, Serie 696 Nr. 2 10, Serie 980 Nr. 7 10, Serie 1537 Nr. 5, Serie 1773 Nr. 8 je 100 Fred. (Ohne Gew.)
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