Gelte S___
Kosaken auf einen indischen Wächter der britischen Gesandtschaft, bei welchem Angriff der britische Befehlshaber durch die Truppen bedroht und zwei Indier verwundet wurden. Durch die abgegebenen Erklärungen und durch die vom Befehlshaber der Kosaken unternommenen Schritte zur Bestrafung der Schuldigen wird der Zwischenfall jedoch als erledigt betrachtet.
Amerikanische Kriegsschiffe in Apia. Die New-Uorker „Evening Sun" meldet aus Washington, daß auf Einladung der deutschen Regierung der Kreuzer Tennessee und die Torpedoboote Washington, Whipple und Hopkins von der Pacificflotte Api anlaufen werden.
Maffenausstand in Rio de Janeiro. Die Lage in Sauios hat sich weiter verschärft. Die Fuhrleute, Maurer und Schlächter haben sich ebenfalls dem Ausstand ange- schloffe«. 20 Frachtschiffe liegen in den Docks; es ist unmöglich, sie zu löschen.
Die Lage in Marokko.
Paris, 24. Sept. Auch die maßgebenden Abendblätter konstatieren mit Befriedigung den versöhnlichen Ton der deutschen Antwort auf die französisch-spanische Note. Der „TempS" erklärt, Frankreich werde gewiß in gleich versöhnlicher Sprache antworten. Das „Journal des Dèbats" sagt, die Antworts Deutschlands zeige, daß er auf die bona fides Frankreichs rechne und dieses Vertrauen werde nicht getäuscht werden.
Paris, 24. Sept. Die „Agence Havas" veröffentlicht eine Note folgenden Inhalts : Nach einem Artikel der „Frankfurter Zeitung" erhielt deren Korrespondent in San Sebastian von dem früheren spanischen Minister und jetzigen Deputierten Billanuova Mitteilungen über die Rollen, die Frankreich beziehungsweise Spanien in den marokkanischen Angelegenheiten gespielt haben sollen. UrUer anderen Unrichtigkeiten, auf die einzugehen wir für unnötig erachten, soll Billanuova erklärt haben, die Spanien von der französischen Regierung vorgeschlagene, zur Mitteilung an die Signatarmächte von Algeciras bestimmte Note sei in aggressiven, gegen Deutschland gerichteten Ausdrücken abgefaßt gewesen. Spanien sei er gewesen, das auf die Notwendigkeit hingedeutet habe, die Note in anderer Form zu redigieren. In dieser Erklärung ist kein wahres Wort.
^uchersmmlNß b EmgeWll Vereins der Man Mls-Etistuvg.
(Unber. Nachdr. »erb.) 8. & H. Stkastburg, 24. Sept.
(Letzter Tag.)
Die heutige zweite öffentliche Hauptversammlung im Saale der Aubette, die von Geh. Kirchenrat Pank-Leipzig geleitet wurde, war wieder außerordentlich gut besucht. Nach einem Eingangssseöet und der Eröffnung durch den Vorsitzenden wurden eine Reihe von Begrüßungsansprachen gehalten und zwar vornehmlich von Vertretern ausländischer evangelischer Gemeinden. Die Gemeinde Basel ließ dem Gustav Adolf-Verein 400 Mk. überweisen. Pfarrer Samler- Corcza überbrachte Grüße der ungarischen Evangelischen. ‘ Er schilderte ihre bedrängte Lage. Die Evangelischen hätten in Ungarn manche Verluste erlitten, aber unterliegen würden sie trotzdem nicht. — Pfarrer Meihoffer-Brüssel überbrachte die Gruße von 18 Gemeinden der belgischen Nationalkirche und von 42 Gemeinden der belgischen Missionskirche. — Pfarrer Kölbing von der Straßburger Brüdergemeinde übermittelte deren innige Wünsche. Pfarrer Casiner (Lugano) sprach im Namen der Waldenser Gemeinden im oberen Italien. Pfarrer Dedokkind-Barmen vertrat die Barmer Missionsgesellschaft für Südamerika.
Nach diesen Begrüßungsansprachen wurde in die materielle Tagesordnung eingetreten. Bei der Besprechung des Jahres- berichres des Zentralvorstandes, der gestern vom Generalsekretär Pastor Braunschweig-Leipzig erstattet wurde, erklärte auf eine Anstage Geh. Kirchenrat Pank-Leipzig, daß der Gustav Adolf-Verein mit dem in Blasewitz erscheinenden Gustav Adolf-Kalender, einem Privatunternehmen, nichts zu tun habe und auch nichts zu tun haben wolle. (Beifall.) — Bankdirektor Anton-Dresden erstattete dann den Bericht über die Zentralkaffenrechnung. Die Einnahmen des Vereins im Vorjahre betragen mehr als 2 Mill. Mark. Das Vermögen erreicht fast die Höhe von 6 Mill. Mark.
Sodann hielt der Generalsekretär des Gustav Adolf-Vereins Pastor Braunschweig-Leipzig, der im Vorjahre eine zehnmonatliche Informationsreise durch Mittel- und Süd- brasilien unternommen hatte, einen fesselnden Vortrag über die evangelische Diaspora deutsch er Zunge in Brasilien, vornehmlich in Rio Grade do Sul.
Mit der Mahnung, das vielfach vernachlässigte brasilianische Diasporagebiet nicht zu vergessen, schloß der Vortrag. (Lebhafter Beifall. — D. Pank dankte dem unermüdlichen Generalsekretär.
Nach dem Vortrage des Pastors Braunschweig-Leipzig über seine Informationsreise nach Brasilien brachte Pfarrer Aldinger herzliche Grüße der brasilianischen Gemeinden. Er
mehr bestehen können, sondern auseinandergerissen werden. So kommen auf der Sonnenoberfläche d • glühende Sauer- stoff und Wasserstoff nebeneinander vor, während sie sich auf unserer Erdoberfläche und in kaltem Zustande auf das geringste Fünkchen unter gewaltigen Explosionen zu Wasserdamp- vereinigen würden. Bei 10 000 Grad hat diese Molekülbewegung bereits eine solche Höhe erreicht, daß sogar einige auf der Erde als einfache Elemente geltende Körper in ihrer Existenz bedroht sind. So kommt z. B. auf der Sonne das Heliumgas in gewaltigen Mengen vor, während das Uran nicht vertreten ist, und der Verdacht besteht, daß das Helium aus der Zertrümmerung des Urans hervorgegangen ist. Man ist daher auch geneigt, nach oben hin eine gewisse praktische Grenze für die Wärme anzunehmen, die für unsere Sonne mit 10000 Grad gegeben ist und vielleicht nur auf wenigen andern fernen Sonnen, die sich unserer Beobachtung entziehen, überschritten wird. Nicht unwahrscheinlich ist es, daß bei sehr viel höheren Temperaturen von etwa 20» oder 50000 Grad die Materie in der Form, in der wir sie kennen, überhaupt nicht mehr existieren könnte, sondern in reinen Aether zersprengt werden würde. Das sind freilich nur Annahmen, für deren Richtigkeit sich ein Beweis auch nicht erbringen läßt.
Froitaft
danke dem Gustav Adolf-Verein für die Unterstützung die er den Evangelischen in Brasilien gewährt hat mit herzlichen Worten.
Darauf wurde zum gemeinsamen Liebeswerk geschritten. Vom Zentralvorstande waren dazu vorgeschlagen und zwar in alphabetischer Reihenfolge die Gemeinde Habinghorst in Westfalen, die Gemeinde Kreisch in Siebenbürgen und die Gemeinde ° Sao Leopoldo in Brasilien. Die Anmeldung der Beiträge zu dem gemeinsamen Liebeswerk ergab, daß für die siegende Gemeinde 22 586 Mark ausgesetzt waren, für die erste unterliegende Gemeinde wurden 6953 Mark angemeldet und für die zweite unterliegende Gemeinde 6903 Mk. Nach einem Bericht des Oberkonsistorialrats Schmetzer-München über die vorgeschlagenen drei Gemeinden wurde $ur Abstimmung der Abgeordneten der Hauptvereine und des Zentralvorstandes geschritten.
Die Abstimmung ergab, daß als siegende Gemeinde die deutsche Gemeinde Kreisch in Siebenbürgen aus dem Wettstreit mit 232 Stimmen hervorging. Die erste unterliegende Gemeinde Habinghorst in Westfalen erhielt 51 Stimmen, die zweite unterliegende Gemeinde Sao Leopoldo in Brasilien bekam 12 Stimmen.
Bischof Teusch-Siebenbürgen dankte mit herzlichen Worten im Namen der Gemeinde Kreisch für die Liebesgabe.
Man schritt dann dazu, den Ort für die Tagung im nächsten Jahre festzulegen. Pfarrer Friedrich Latte-Bielefeld lud den Gustav Adolf-Verein für das Jahr 1909 nach Bielefeld ein. Superintendent. Stengel-Stettin schlug Stralsund als nächsten Tagungsort vor. Pastor Zandt brachte für das Jahr 1910 seine Einladung nach Freiburg i. Breisgau. Die Abstimmung ergab, daß für das Jahr 1909 Bielefeld als Tagungsort gewählt wurde.
Darauf schloß Geh. Kirchenrat D. Pank die diesjährige Tagung des Gustav Adolf-Vereins mit herzlichen Worten des Dankes für die überreiche Gastfreundschaft, die den Mitgliedern in Straßburg erwiesen wurde.
Am Nachmittag fand ein Festessen statt. Für Freitag ist ein Ausflug nach der Hohkönigsburg bei Schlettstatt geplant.
MUeöttUrunz ^WtoiGM Liebenßerg.
(Unber. Nachdr. verb.) 8. & H. Berlin, 24. Seplbr.
Wie die Deutsche Journalpost erfährt, hat die Aufhebung des Haftbeschlusses auf den Fürsten Eulenburg eine so überraschende psychologische Wirkung auSgcübt, daß er schon heule von den Aerzten für transportfähig erklärt werden konnte. Infolgedessen hat heute mittag seine Uebersiedlung von der Charitee nach dem Liebenberger Schlosse stattgefunden. Der Transport erfolgte in einem Krankenautomobil und zwar unter Leitung des Charitcearzies Dr. Ritter, der den Kranken in den letzten Wochen behandelt hatte. Auf Wunsch des Fürsten, der seit dem Dienstag, an dem der Haftbefehl aufgehoben wurde, merklich aufgelebt ist, traten am gestrigen Abend die Chariteeärzte zu einem Konsilium zusainmen, um über die Frage zu beraten, ob der Fürst körperlich in der Lage sei, das Chariteekrankenhaus zu verlassen. Die Aerzte kamen zu dem Ergebnis, daß die seelische Wirkung des Gerichtsbeschlusses so groß gewesen ist, daß auch eine Besserung im körperlichen Befinden des Fürsten unleugbar festgestellt werden konnte. Die Aerzte sprachen sich daher dahin aus, daß nun einer Ueberführung des Fürsten aus der Charitee nach Liebenberg oder nach seiner Berliner Wohnung vom ärztlichen Standpunkt aus nichts mehr im Wege stehe.
Anfänglich hatte man daran gedacht, den Fürsten nach seinem Berliner Absteigequartier in der Kaiserin Augustastraße zu bringen. Späterhin entschloß man sich jedoch, Liebenberg als Aufenthaltsort für den Kranken zu wählen, obwohl die Reise dorthin größere Anstrengungen erfordert. Man ging aber bei diesem Entschluß von der Ansicht aus, daß nur in Liebenberg der Fürst wieder genesen könne, um seine Ver- Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen.
Kus Banau Stadt und Eand«
Hauau, 25. September.
* Für sie Taler und die Fünfzigpfemrigstücke der älteren Geprägcform hat der 30. d. Mts. besondere Bedeutung. Mit diesem Tage läuft die Frist ab, die den Reichs- und Landeskassen zur Annahme und Umwechslung der Taler gegeben ist. Später haben die Taler nur noch den Silberwert, der wenig mehr als die Hälfte des gegenwärtigen Einlösungswertes besitzt. Die Außerkurssetzung der Fünfzigpfennigstücke der älteren Geprägeform mit der Wertangabe „50 Pfennig" ist vom Bundesrat zum 1. Oktober 1908 beschlossen. Die Frist zur Einlösung bei den Reichsund Landeskaffen läuft für diese Münze bis zum 30. September 1910.
* Reform des kaufmännischen Lehrlings- Wesens. Das Kaufmannsgericht Bielefeld tritt — wie die Z. f. d. ges. Foribildungsschulwesen in Preußen mitteilt — in einer eingehenden Eingabe an den Bundesrat und den Handelsminister für eine Reform des k a u f m. L ehr li n g s io e s e n s ein, da die Vorbildung der Lehrlinge sowohl wie ihre Ausbildung oft durchaus mangelhaft seien. Es müsse darauf hingewirkt werden, daß nur solche junge Leute beiderlei Geschlechts dem Kaufmannsstande zugeführt werden, welche neben einer guten Auffassungsgabe auch ein Mindestmaß von Kenntnissen besitzen und daß außer einer genügenden praktischen Lehre ein guter Fortbildungsschulunterricht gewährleistet werde. Um dies zu erreichen, stellt das Kaufmannsgericht bei den gesetzgebenden Körperschaften den Antrag, gesetzliche Bestimmungen zu erlassen dahingehend, daß 1. die Erwerbung der Handlungsgehilfen- Eigenschaft von der Absolvierung einer mindestens zweijährigen Lehrzeit bezw. eines zweijährigen Volontariats unter gleichzeitigem oder nachgewiesenem vorherigem erfolgreichen Besuch der Fortbildungsschule abhängig gemacht wird, wobei die Zulässigkeit zur Aufnahmeprüfung für die Fortbildungsschule von der erfolgreichen Absolvierung einer vollen Volksschule abhängig zu machen ist; 2. nur solchen Personen die Einstellung von Lehrlingen, unter Festlegung einer Höchstzahl von in einem Geschäft zu-
25. September
lässigen Lehrlingen gestattet werden soll, gegen welche Bedenken nicht vorliegen und welche zur Anleitung von Lebr- lingen befähigt sind, bezw. einen befähigten Stellvertreter bestellen ; 3. ' die erforderlichen Uebergangsbestimmungen geschaffen werden; 4. die vorhandenen Privathandrisschulen einer Aufsicht unterstellt werden.
* Der Hanauer Tierschuhverein auf der landwirtschaftlichen Ausstellung. In der Vorstandssitzung des Hanauer Tierschutzvereins wurde eingehend Bericht erstattet über den Verlauf und das Ergebnis der vom Hanauer Tierschutzverein bei Gelegenheit des landwirtschaftlichen Festes arrangierten Ausstellung von Gegenständen zur Förderung tierschützerischer Bestrebungen. Mühevolle Arbeit war zu vollbringen, um ein übersichtliches Bild zu bieten, eine Ausstellung vor Augen zu führen, die als belehrend und nutzbringend betrachtet werden durfte. Der Arbeit ist jedoch auch der Erfolg nicht versagt geblieben. Mit Lust und Liebe vorbereitet, war die Ausstellung auch in ihrem ganzen Aufbau, ihrer Einteilung und Anordnung vorbildlich zu nennen, infolge dessen auch das von Anfang an dem Unternehmen gezollte Interesse während der Dauer der Ausstellung nicht nur anhielt, vielmehr in stetem Zunehmen begriffen war. Wir wissen, daß Behörden, Parlamente, Kirche, Schule und Haus den Bestrebungen der Tierschutzvereine große Sympathie entgegenbringen, die geleistete Arbeit sich. dadurch von Jahr zu Jahr fruchtbarer gestaltet, immerhin ist es Pflicht, keine Gelegenheit vorübergehen zu lassen, auf diesem Gebiete tatkräftig weiter zu wirken. Hierzu bot Gelegenheit die Ausstellung für» tirr- schützerische Bestrebungen. Aus Nah und Fern strömten Tausende herbei, um dem landwirtschaftlichen Fest anzuwohnen, und nur wenige haben es verabsäumt, auch der Tierschutzausstellung einen Besuch abzustatten.. Hoch anzuschlagen war es, daß bei Besichtigung der Gesamtausstellung des landwirtschaftlichen Festes die Ehrengäste, an der Spitze Se. Exz. Oberpräsident Hengstenberg, sodann die Herren Regierungspräsident Graf Bernstorff, Kammer- vorsitzender v. Stockhausen u. a. m. längere Zeit auch der Tierschutzausstellung widmeten, sich alle Einzelheiten genau erklären ließen und hochbefriedigt von dem Gebotenen diese Abteilung verließen. Sowohl der Offenbacher als auch der Frankfurter Tierschutzverein hatten Deputationen entsandt, die sich ebenfalls in hohem Grade anerkennend über das Arrangement äußerten. Somit ist begründete Ursache vorhanden, mit dem Erfolge der Ausstellung zufrieden zu sein. An der Ausstellung hatten sich 31 Firmen beteiligt, die wohl insgesamt prämiierungswürdig zu erachten waren. Doch mußte mit den zur Verfügung gestellten Auszeichnungen gerechnet werden. Das Preisgericht erkannte zu:
Eine silberne Medaille:
1) Carl Schäde l-Hauau für transportable Vorstellkrippe (Gestell aus Eisen) zum Zusammenklappen und Einhängen eines Futtersackes aus Segeltuch (D. R.-M.-G.-Sch. 23365.15).
2) Herkules werke- Oberkaufungen - Cassel für Bucephalus-Pferdestriegel, 12 Stück verschiedener Konstruktion.
Eine bronzene Medaille:
3) Bezirks-Armen- und Arbeits-An st alt Hilbersdorf mit Königin Carola-Verpflegungsheim (Amt Freiberg, Station Muldenhütten i. Sachsen) für je eine Hundehütte, ein Vogelfutterhaus und ein Reh- und Hasenfutterstand und zwei kleine Vogelfutterhäuser (D. R.-G.-M. Nr. 38 479, 137 623, 205 571, 235 805'.
4) Carl Bachmann- Thüringen, Kummet und Geschirrfabrik-Eisenach, für verschiedene Arbeitskummete und Geschirrstücke für Pferde.
Ein D i p l o m:
5) Bazillolwerke, Johs. A. Sande r-Hamburg, Hafenstraße 85, für Bazillol-Huffett und Präparate, Bazillol-Seife, -Kapseln und Bazillol zur Desinfektion, Stalldesinfektionsspritze für die gesamte Kollektion.
6) Otto Gläßner, Sattlermeister, Kirberg, Bez. Wiesbaden, Lieferant des Wiesbadener Tierschutzverein, für ein kompl. Eselgeschirr und ein Pferdekummet.
^) I. H. Jhl e, Sattlerei, Ziegenhain, Bez. Cassel, für ein Arbeitskummct, fest und verstellbar.
8) Carl Haid e-Netphen Kreis Siegen, für div. Baumringe und eine Kollektion Nistkästen.
9) C. A. Bruhn, Verlag Parus-Hamburg, für rationelle Meisen-Futter-Apparate.
10) Hermann Bunnemann- Adelebsen für eine Kollektion Nistkästen und eine automatische Meijen-Futterglocke.
11) Neuer Leipziger Tierschutzverein- Leipzig- Eutritzsch für einen automatischen Vogelfütterungsapparat zur Fütterung während des Winters, Konstruktion Karl Dünkel, und ein Hundefangnetz mit Aluminiumbügel.
* Katholische Gemeinde. Die Marianische Jung- frauen-Kongregation unternimmt Sonntag den 27. d. MtS. einen gemeinsamen Ausflug nach Aschaffenburg. Abfahrt Hanau-West 2.07 Uhr, Hanau-Ost 2.13 Uhr. Vollzählige Beteiligung ist sehr erwünscht.
* Sprechstunde des Gemerbeinspektors. Der Königliche Gewerbe-Inspektor aus Fulda wird am Montag den 28. d. Mts., von 12 bis 1 Uhr mittags, in einem Zimmer des hiesigen Standesamts im Altstädter Schloß den Arbeitgebern und Arbeitern Gelegenheit zu Besprechungen geben.
* Werkmeister - Bezirks - Verein Hanau. Unser Ausflug mit Familie findet Sonntag den 27. September bei jeder Witterung statt. Da unsere Nachbarvereine daran Teil nehmen, so bitten wir unsere Mitglieder und Witwen, alle zu erscheinen. Näheres geben wir im heutigen Inseratenteil bekannt.
* Stiftungsfest. Der Brodt'sche Männer- gesangverein (vormals Hanauer Sänger - Quartett) veranstaltet am 3. Oktober in den Sälen der „Centralhalle" sein 7. Stiftungsfest in Gestalt eines Herrenabends. DaS uns vorliegende Programm enthält sowohl klassische als voltt-