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DonnerSkag

24. September

Wagner (Speyer), Bischof D. Dr. Teutsch (Hermannstadt). Zunächst sang der KirchenchorFrisch auf in Gottes Namen" und die Gemeinde das Luther-Lied. Dann eröffnete der Schriftführer des Straßburger Hauptvereins, Pfarrer Ernst, die Versammlung mit dem Zuruf:Frisch auf in Gottes Namen."

In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters hieß Beige­ordneter Dr. Levin die Hauptversammlung im Namen der Stadt Straßburg herzlich willkommen und wünschte ihr ge­deihlichen Verlauf. Darauf begrüßte Generalsekretär Küß (Straßburg) die Versammlung. Er wies auf die Geschichte des Straßburger Hauptoereins hin, der aus der Evangeli- sationSgeseUschaft hervorgegangen ist und seit 1891 sich dein Gustav Adolf-Verein angeschlossen hat. Erft seit dieser Zeit habe der Straßburger Verein einen erfreulichen Aufschwung genommen. Der Redner flehte Gottes Segen auf den Straßburger Hauptverein, die Hauptversammlung, den Gustav Adolf-Verein, sein Haupt und seine Glieder herab. Eine bemerkenswerte Ansprache hielt sodann Oberregierungs­rat Dr. Freudenfeld (Straßburg) im Namen der elsaß-loth­ringischen Regierungsbehörden und in Vertretung des be­urlaubten Bezirkspräsidenten. Trotz seines kriegerischen Namens sei die Aufgabe des Gustav Adolf-Vereins eine Friedensarbeit, «ine Bruderarbeit und eine Liebesarbeit an den gefährdeten Brüdern. Es gelte nicht, fremde Lehren und Einrichtungen zu bekämpfen, sondern die eigene Lehre zu schützen und zu fördern. (Beifall.) Die Regierung, deren Aufgabe es sei, Parität zu üben unter den Religionen und dafür zu sorgen, daß jede Konfession zu ihrem Rechte komme, wolle nicht abseits stehen, sondern sie wisse das Wirken des Gustav Adolf-Vereins wohl zu würdigen. Zur Beseitigung religiöser Not, zur Bekämpfung materialistischer Welt­anschauung, zur Erhaltung und Förderung des Erbes an christlicher Gesinnung, zu festem Vertrauen, zur Liebe an die Gnade des Heilandes, auf dem Glaubensgrunde, auf dem sich Katholiken und Protestanten zusammenfinden. Er hieß schließlich die Hauptversammlung herzlich willkommen. (Leb­hafter Beifall.

Im Namen des Direktoriums und des Oberkonsistoriums der evangelischen Kirche begrüßte Konsistorialpräsident Dr. Curtius die Versammlung in einer geistreichen Ansprache, in der er besonders den geistigen Segen betonte, der vom Gustav Adolf-Verein ausgegangen sei. Heidenmission, lassere Mission und Gustav Adolf-Verein hätten mit ihrer Tätigkeit die Fesseln des alten Landeskirchenkums gesprengt. Wenn die Masse des Volkes wieder kirchlich werden solle, dann müsse die Kirche nach dem Muster des Gustav Adolf- Vereine alle Glaubens- und Gesinnungsgenossen umspannen.

Im Namen der reformierten Kirche dankte Konsistorial­präsident Dr. Piepenbring für alles, was der Gustav Adolf- Verein für die Diaspora in den Reichslanden getan. Prof. D. von Dobschütz wies in einer Begrüßungsansprache namens der theologischen Fakultät der Universität Straßburg auf die engen Beziehungen zwischen der theologischen Wissenschaft und der praktischen Arbeit des Gustav Adolf-Vereins hin.

Darauf ergriff, von lang anhaltendem, stürmischem Bei­fall begrüßt, der Präsident des Zentralvorstandes, Geh. Kirchenrat W. Pank (Leipzig) das Wort zu einer eindrucks­vollen Rede, die als ein Appell der Bestrebungen des Gustav Adolf-Vereins wirkte. Er knüpfte humorvoll an den Straßburger mittelalterlichen Prediger Galler von Kayser- berg an, der, wenn er seine Zuhörer etwas ermüdet sah, seine Predigt zu unterbrechen pflegte und sagte:Nun räuspert Euch erst!" (Große Heiterkeit.) D. Pank hob zunächst die alten Beziehungen hervor, die zwischen dem Gustav Adolf- Verein und der Straßburger Evangelisationsgesellschaft be­standen haben. Die Hilfe des Gustav Adolf-Vereins in Elsaß-Lothringen werde noch auf lange Zeit nötig sein, weil eine Arbeit nach der anderen über Nacht erwachse. Es gehe dem Gustav Adolf-Verein mit Lothringen wie jenem Pastor, zu dem eine alte Frau mit einem Kinde auf dem Arme kam: Geistlicher Herr, ich bin wieder da!"Aber, liebe Frau, schon wieder da? wird denn das Kleine da niemals groß?" Das schon,- geistlicher Herr, aber es ist halt jedesmal ein anderes." (Große Heiterkeit.) Den verlasseuen Pfleglingen der evangelischen Kirche Hilfe zu bringen, auchwenn es immer ein anderes ist", bleibe auch in Lothringen Pflicht und Freude des Gustav Adolf-Vereins. Sodann dankte D. Pank dem Konsistorialpräsidenten der lutherischen und reformierten Kirche in den Reichslanden für ihre Begrüßungsansprache. Der Gustav Adolf-Verein wisse sich mit den Kirchenregie­rungen eins in der Sorge, die von den Vätern ererbten Schätze zu erhalten. Der Verein bautGottesstätten für dasEvangelium, den Kirchenbehörden liege es ob, daß in diesen Hütten Gotteskinder gesammelt werden, daß sie die rechte Seelen- nahrung empfangen. Die rufenden Boten auszurüsten mit Waffen des Geistes und der Kraft, sei schon seit den Tagen der Reformation Aufgabe und Leistung der theologischen Fakultät in Straßburg gewesen, die das Erbe einer großen Vergangenheit unter wechselnden Formen bis heute erhalten habe. Professoren, die zugleich Konfefforen sind, und Schüler, die zugleich treue Jünger sind, das schenke Gott der Univer­sität Straßburg allezeit!"

D. Pank führte weiter aus : Die Grüße der kaiserlichen Legierung seien für den Gustav Adolf-Verein eine Ehre; aber er sei dieser Ehre nicht unwert.Wo wir an den Mauern unserer Kirchen bauen, bauen wir zugleich am Säulenwerk des Staates." Und das Urteil, das in Jeru- >alem der kaiserliche Statthalter gefällt hat, dürfte auch dem Gustav Adolf-Verein von jedem österreichischen, deutschen und sonstigen Statthalter nicht vorenthalten werden:Ich finde keine Schuld an ihm!"

Wir sind friedlich gesinnt, auch gegen unsere katholischen Mitchristen. Wir sind kein aggressiver, kein unduldsamer Verein. Gewissensreiheit und Toleranz sind Edelpflanzen, die aus protestantischem Boden erwachsen sind. Wir beklagen es, wenn irgendwo diese Pflanzen zertreten, statt gepflegt werden, wenn Evangelische da und dort noch immer empfind­lich die Wahrheit des Wortes erfahren müssen:Toleranz- Klang, ParitätRarität!" Geheimrat Pank führte dann in meisterhaften Bildern die gewaltige Geschichte der Stadt Straßburg der Versammlung vor Augen, die Beziehungen ausmalend, die von den Zeiten Karls des Großen und Kaiser Rotbarts bis zur Reformationszeit hin den Boden der alten Stadt mit dem geistigen Leben des deutschen Bölkes, der evangelischen Kirche, verknüpfen. Ten Geist der ersten Zeugen nicht ersterben zu lassen, das sei die Losung für die Arbeit des Gustav Adolf-Vereins, der es ernst nehme mit demWorte:Das beste Gut, das uns gegeben, ist Jesus Christ, sein Wort und Leben!" Wir kommen nach Straüburji, um unseren Wablivrucb lief ein­

zugraben in alle Herzen:Lasset uns Gutes tun an jeder­mann, allermeist aber an den Glaubensgenossen!" Diesen Wahlspruch stets hochzuhalten im Vertrauen auf die Worte des LutherliedesEine feste Burg ist unser Gott" dazu segne Gott die (Strassburger Tagung. (Lang anhaltender, stürmischer Beifall.)

Es folgten dann noch Ansprachen der Diaspora-Geistlichen Zaudt aus der badischen Diaspora, Stieber aus derDiaspora- Gemeinde Kayserberg und deS Schulleiters Muffel (Murg in Mähren), die sämtlich dem Gustav Adolf-Verein ihren Dank für die bisher geleistete Hilfe abstatteten und um weitere Unterstützung baten. Mit dem gemeinsamen Gesang eines Kirchenliedes schloß dann die eindrucksvolle Feier.

Sport

Wilbur Wrights Meisterstug.

Paris, 22. Septbr. Die Stadt Le ManS, die bisher als Haupiort des Sarthe-Departements ein friedliches Still­leben führte, wird das Andenken Wilbur Wrights und seiner Flüge segnen. Denn unablässig nimmt die Zahl der Neu­gierigen zu, die besonders von Paris aus dahinströmen, um den amerikanischen Flugtechniker zu sehen. Eine merkwürdige Natur, dieser hagere Erfinder mit dem echten Dankee-Typus, der in allem ganz und gar der Gegensatz zu der leicht er­regbaren gallischen Bevölkerung ist, die anfängt, mit ihm einen wahren Kultus zu treiben! Er lächelt darüber, schweigt, geht an seine Arbeit. Und als ob er ihnen beweisen wollte, daß der schwere Unfall seines Bruders ihn nicht nieder- schlüge, daß die Sache der Flugtechnik in ihnen beiden ihre mächtigsten Vertreter habe, besteigt er am Montag nach­mittag um 5 Uhr seinenVogel" und vollbringt, nach mehreren mißglückten Ansätzen, einen wahren Meisterslug, indem er ununterbrochen eine Stunde und 31 Minuten und 25 Sekunden flog, im ganzen eine Entfernung von etwa 90 Kilometer zurücklegend. Er hat damit nicht nur seinen eigenen Rekord, sondern auch den seines Bruders Orville, und jeden andern überhaupt geschlagen. Gegen zehntausend Personen, die von Le Mans herbeigeeilt waren, umstanden das Exerzierfeld von Avours und wurden durch Angehörige des hier garnisonierenden Artillerie-Regiments an den Schranken zurückgehalten, um den Erfinder nicht zu be­lästigen. Die Spannung war ungeheuer, und schon am Mittag hatte sich in der Stadt das Gerücht verbreitet, daß Wilbur Wright an diesem Tage seine großen Flüge beginnen werde. Eine Anzahl hervorragender Persönlichkeiten, der amerikanische Gesandte in Paris, White, der französische Minister Thomson, der General des IV. Armeekorps und die bekanntesten Mitglieder des Aeroklubs von Frankreich hatten sich zu dem Flugversuche eingefunden. Zu Ehren des Gesandten, der eigens von Paris gekommen war, fand in der Stadt am Mittag ein Mahl statt, an dem der Erfinder nicht teilnahm. Man begab sich sodann nach Avours, wo Wright wie immer nach sehr sorgfältigen Vorbereitungen seinen Apparat auf den Pylon bringen ließ, der ihm bei der Abfahrt dient, während die in Autos, auf Fahrrädern oder zu Fuß herbeigeströmte Blenge ihn in weitem Umkreise umgab. Dreimal mißglückte der Aufstieg, hauptsächlich weil man die Stützbalken des Pylons nicht ordentlich gestellt hatte, so daß die Lage des Apparats nicht die richtige war. Erst nach einer Stunde Vorbereitungen und Verzögerungen stieg er, und die an­wesenden Sportsleute waren schon bedenklich geworden, weil man wußte, daß Wright sich mit seinem heutigen Fluge den Preis Michelin und den des Aeroklubs erstreiten wollte, und nach den Statuten nach Sonnenuntergang (in diesem Falle 6 Uhr abends) ein Flug nicht mehr erlaubt war. Endlich stieg der Apparat und das Ergebnis war glänzend. Wilbur Wright flog noch, als es schon dunkel geworden und zum Erstaunen und Entzücken der Zuschauer, die ihn gleich einem phantastischen Nachtvogel über sich schweben sahen. Als er nach anderthalb Stunden leicht und ohne Unfall landete, war der Enthusiasmus ungeheuer; die begeisterte Menge durchbrach die Schranken, und man mußte acht geben, daß der Apparat nicht beschädigt ward. Wilbur Wright erklärt sich nach diesem Erfolge überzeugt, daß er auch die ihm von seinem Auftraggeber auferlegte Bedingung, noch eine Person mitzunehmen, erfüllen werde.

Hus aller Hielt

Der Cholsraschrecken in Petersburg.

Mit der wechselnden Zahl der Erkrankungen und Todes­fälle wächst in Petersburg die Kopflosigkeit der Behörden und der Bevölkerung. Ueber die Zustände, die in der russischen Hauptstadt herrschen, erhält derB. Lok.-Anz." nachstehendes Privattelegramm: Die Zahl der Cholerakranken steigt immer mehr. Heute sind 417 Personen erkrankt und 176 gestorben. Die meisten Leichen werden auf dem Preobraschenski-Friedhof bestattet, der durch eine viertelstündige Eisenbahnfahrt zu erreichen ist, und ganze Waggonladungen gehen täglich dort­hin ab. Ueber hundert Sarge stehen in den Räumen der Friedhofsgebäude und warten der Beerdigung, die oft erst nach Tagen erfolgen kann, da es an Totengräbern mangelt, deren Etat lächerlich klein ist. Alle Totengräber sind total erschöpft, da sie Tag und Nacht graben müssen. Mietweise will aus Furcht vor Ansteckung niemand arbeiten, gegen hohe Bezahlung nebst Verpflegung meldeten sich heute vierzig Arbeitslose und Bettler als Totengräber. Auf dem Friedhof spielen sich furchtbare Szenen unter den Hinterbliebenen, alles armen Leuten, ab, die unbedingt der Beerdigung beiwohnen wollen. Sie kampieren oft zwei Tage und Nächte auf dem Friedhof, ehe ihre Toten bestattet werden können. Die Särge werden von der Polizei in schauderhaftem Zustande geliefert. Bei manchen schließen die Deckel nicht, andere haben so große Fugen, daß der Leichnam sichtbar ist. Während Weinen und Geschrei der massenhaften Hinterbliebenen weithin hörbar ist, halten daneben andere gemütlich ihr Gedächtnismahl bei Imbiß und Wodka.

Drahtnachrichten

Die Lage in Marokko.

Paris, 24. Sept. Nur einige wenige Blätter er- oriern eingehend die deutsche Antwort auf die französisch- spanische Note. DerFigaro" kritisiert verschiedene Punkte der Antwort und schreibt sodann: Man muß laut erklären, daß die Form, in der sich die deutschen Einwände barbieten, I der französischen Negierung eine aufmerksame und entgegen- ' fmmncnbe Prüfung gestatten. Die Erörterung wird ruhig

und maßvoll fortgesetzt werden können. Eine sehr berufen Persönlichkeit habe sich über die deutsche Antwort folgender- maßen geäußert: Es wäre unrecht, wenn die Franzosen das Bestreben nach Versöhnlichkeit verkennen wollten, das sich in der deutschen Antwort kimdgibt. Wir können nicht sofort alles vorbehaltlos annehmen, aber die Besprechungen zum Zwecke einer Ver­ständigung werden in dem begonnenen wohlwollen­den Tone fortgesetzt werden können. Die deutsche Antwort gibt begreiflicherweise zur Kritik Anlaß; sie ist aber derart, daß sie uns weder verletzen noch in Erstaunen setzen kann. Zum Schluß erinnert der Artikel an die vom Reichskanzler auf dem Berliner Prcssclongreß gehaltene Rede und sagt: Die verständigen Männer in Deutschland und Frankreich müssen wünschen, daß sie Dank gegenseitiger Zugeständnisse als gute Nachbarn leben können. Damit wäre schon ein sehr schönes Ziel erreicht. Auch andere Blätter bestätigen, daß die deutsche Anttvort versöhnend sei und eine Einigung erhoffen lasse.

Verhaftet.

Berlin, 24. Septbr. DerBerl. Lokalanz." meldet aus Rom: Die Eisenbahndicbe, welche anfang September die Koffer des Herzogs Ferdinand von Genua auf der Fahrt nach Stresa erbrachen, sind gestern verhaftet worden. Sie hatten aus den Koffern Geld und Juwelen im Gesamtbeträge von 60 000 Lire gestohlen.

Steuei Vorlagen.

Berlin, 24. Septbr. DieNat.-Ztg." meldet: Für die dem Reichstage zugehende Vorlage zur Tabakstcucrerhöhung kommt nur eine Banderolensteuer für Zigarren und Rauch­tabak in Betracht. Ebenso wird die bereits bestehende Zigarclicnbanderolensteuer erhöht Eine andere Art der Tabaksteuer kommt nicht in Frage.

Versuche.

Magdeburg, 24. Septbr. Mit dem von Ingenieur Grade in Magdeburg konstruierten Dreiflächenflieger fanden gestern die ersten Versuche im Freien statt.

Ansschreiènngsn.

Trieft, 24. Septbr. 200 Slowenen versuchten gestern abend das deutsche Turnvereinshaus zu stürmen, wurden aber von der Polizei vertrieben. In Ragusa kam es zu Zu- sammenstößen zwischen Italienern und Kroaten. Italienische Turner wurden von Kroaten angegriffen. Die Fenster des italienischen Kasinos wurden eingeschlagen. Die Kroaten be­drohten auch das italienische Konsulat. Gendarmerie vertrieb die Kroaten.

Humane Vorschriften.

München, 24. Septbr. Die bayerische Regierung er« ließ neue humane Vorschriften für die vorläufige Entlassung von Strafgefangenen.

Das Befinden der Zarin.

Petersburg, 24. Septbr. Der Zustand der Zarin ist kein befriedigender. Sie fühlt sich schwach und ist ge­nötigt, sich viel im Rollstnhl fahren zu lassen.

Cholera.

Petersburg, 24. Septbr. Gestern sind in der Pawlowscheu Junkerschule 40 Junker an der Cholera er­krankt.

Den Sohn erstochen.

M.-Gladbach, 24. Septbr. Das Schwurgericht verur­teilte den 70jährigen Dachdecker Sticher aus Sierstädten zu I'/- Jahren Gefängnis. Sticher tötete seinen einzigen Sohn, bet ihn gereizt hatte, durch Messerstiche.

Arbeiter-Bewegung.

Wren, 24. Septbr. Den Blättern zufolge ist der Aus. stand der Bühnenarbeiter vom Theater an der Wien und des Raimundtheaters noch gestern vor Beginn der Abendvorstellungen durch die Zusage der Direktion, neue Arbeitsverträge zu schließen, b e i g e l e g t.

Einbrecher.

Berlin, 24. Sept. Die Morgenblätter melden aus Berlin: 6000 Mk., darunter 4200 Mk. Kirchengelder, stahlen Geldschrankeinbrecher gestern Nacht auf dem Grundstück deS Metallwarenfabrikanten Ehrhard in der Oranienburgerstraße.

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