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Mittwoch
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armung durch die kühle Gewitterwolke nicht mehr, die Ballonets durch Luftzufuhr prall genug zu halten. ES wurde daher schnell gelandet und der Aufprall durch Ballastabgabe gemindert. Hauptmann v. Krogh, der sich am Ballastabgeben beteiligte, geriet in dem Augenblick, als das Luftschiff aufsetzte, zwischen Gondelrand und Steuer und erlitt, wie bereits gemeldet, einen Bruch des linken Unterarmes. Die übrigen Personen wurden nicht verletzt. Der Ballon ist unbeschädigt und wurde nach der Halle geführt. — Von anderer Seite wird noch berichtet: Der Ballon kam plötzlich aus strahlender Sonne in den Schatten einer großen Wolke und sank so schnell, daß der Motor vielleicht etwas zu spät abgestellt wurde; trotzdem wäre die Landung ohne jeden Unfall vor sich gegangen, wenn es nicht zu voll in der Gondel gewesen wäre, man konnte sich nicht rühren und so stürzten bei dem Anprall der Gondel zwei Herren dem Führer auf den linken Arm. Die linke Hand hielt die Steuerradspeiche, diese brach ab und ebenso der Knöchel. Die Verletzung ist ganz ungefährlich und vollkommen zu heilen. Hauptmann v. Krogh lobte den Ballon im höchsten Maße, seine Manövrierfähigkeit sei glänzend, ein Urteil, welches alle Zuschauer bestätigen mußten.
N Ende der schlesischen Burgenskhrt.
tUnber, Nachdruck verb.)
S. U. H. Bolkenhain L Schl., 18. August.
Am letzten Tage der Burgenfahrt wurde die Zeiskenburg besucht, wobei Prof. Dr. Pflug die Führung übernahm und einen Vortrag über die Geschichte der Burg hielt. Hierauf kehrten die Teilnehmer nach Bolkenhain zurück, wo nach feierlicher Begrüßung die Bolkoburg besichtigt wurde. Den historischen Vortrag hielt hier Prof. Dr. Veith (Breslau). Darauf versammelten sich die Burgenfahrer zu einem Frühstück, das Fürst v. Pleß gegeben hatte. Architekt Bodo Ebhardt hielt hier die Abschiedsrede und teilte mit, daß auf das Begrüßungstelegramm an den Kaiser folgende Antwort bei dem Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein ein» gegangen sei: Ich spreche der Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen für den freundlichen Gruß meinen besten Dank aus und wünsche für die schlesische Burgenfahrt einen guten Verlauf. Wilhelm. Im weiteren Verlaufe des Abschiedsmahles dankte Generalleutnant v. Schubert im Auftrage des Herzogs Ernst Günther dem Fürsten Pleß für die der Vereinigung erwiesene Gastfreundschaft, worauf Fürst Pleß Architekt Bodo Ebhardt feierte und ein Hoch auf die Vereinigung ausbrachte. Am Nachmittag wurde noch die Burg Schweinhaus bei Bolkenhain besichtigt und dann traten die Burgenfahrer von Bolkenhain aus die Heimfahrt an.
Vierter FnteMtiMler ^ernntijh*^
lUnbcr. Nachdr. verb.) 8. u. H. Dresden, 18. Aug.
Unter Teilnahme von etwa 2000 Anhängern des Esperanto wurde im großen Saale des Vereinshauses gestern Ler vierte Internationale Esperanto-Kongreß eröffnet. König August von Sachsen hatte EZellenz Generalleutnant von Criegern, das Evangelische Landeskonsistorium seinen Präsidenten von Zahn, die Stadt Dresden ihren Oberbürgermeister Geh. Finanzrat Beutler und Geh. Schulrat Dr. Lange entsandt. Der Vorsitzende des vorjährigen internationalen Kongresses Colonel Pollen (England) erklärte den Kongreß für eröffnet und übertrug den Vorsitz dem Bundespräsidenten der Deutschen Esperantisten-Gesellschaft Dr. Mybs (Hamburg). Es folgten nun die üblichen Begrüßungen, woran sich eine Ansprache des Erfinders der neuen Weltsprache Dr. Zamenhof schloß. Seine Rede klang in der Mahnung aus, der Fahne Esperanto zu folgen, in Einheit, Kraft und Beharrlichkeit dem Ziele zuzustreben, wenn dessen vollen Segen auch erst unsere Enkel genießen werden. Es folgten dann Begrüßungsreden durch den Universitätsprofessor Kroita (Tokio), der im Auftrage des japanischen Unterrichtsministeriums sprach, ferner von Vertretern der Vereinigten Staaten, des Genfer Roten Kreuzes, der Friedensgesellschaft usw. An den Deutschen Kaiser und an den König von Sachsen wurden Huldigungstelegramme gesandt. Am Nach-
Das Bauernhaus im Deutschen Reiche und in seinen Grenzgebieten, herausgegeben vom Verbände deutscher Architekten- und Zugenieurvereine,
Sammlung von Entwürfen kleinbäuerlicher G e h ö f t a n l a g e n für das Königreich Sachsen, K ü h n: Der neuzeitliche Dorfbau,
Schmidt: Forsthäuser und ländliche Kleinwohnungen in Sachsen u. a. m.
2. Die Bildung von Ortsausschüssen etwa im Anschluß an schon bestehende Vereine zur Pflege der Kunst und der Geschichte, an Verschönerungsvereine u. dcrgl. Die Aufgabe solcher Ausschüsse würde es sein, den Baulustigen mit Rat und Tat zu helfen.
3. Die Ausschreibung von Wettbewerben zur Erlangung von mustergültigen Vorbildern zu Bauentwürfen, wie es in manchen Bezirken durch die Regierung und in einzelnen Städten durch den Magistrat schon mit gutem Erfolge geschehen ist.
4. Die Anregung zum Wetteifer in der Errichtung ansprechender, in das Ortsbild gut passender. Bauten durch die Gewährung von Zuschüssen zu den Baukosten aus öffentlichen Mitteln, durch Zuerkennung von Ehrenpreisen oder durch öffentliche Anerkennung und Belobigung.
Berlin den 10. Januar 1908.
Der Minister der öffentlichen Arbeiten: Breitenbach.
Der Minister des Innern: von Moltke.
Albumblâtter.
Mit dem Klagen, mit dem Zagen, Wie verdarbst du'S, ach so oft I Lerne Trübes heiter tragen, Und dein Glück kommt unverhofft.
Emanuel Geibel.
* *
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Nur dem nützt das Lob, der den Tadel zu schätzen »er« sticht. Robert Schumann.
mittage begannen dann die geschäftlichen Verhandlungen der einzelnen Gruppen. Am Abend fand im Ausstellungspalast ein Gartenfest statt.
Hus lianau Stadt und Eand,
Hanan, 19. August.
Zeppelin-Spende.
Beim „Hanauer Anzeiger" gingen ferner ein:
L.......
Th. Jäger .
Eine Schülerin der höheren Mädchenschule
Gesammelt von den Schülern der
1. Kl. der Bezirksschule I .
W. V. . ...
Mittelschule 7b Beyer..... Pfarrer Bär .
3.- Mk.
1 .- „
0.25 „
5.25 „
2 .- „
0.70 „
1.- „
Vom Bürgermeisteramt Langen
selbold .....
Ein Hauptmann im Jns.-Reg.
Hessen-Homburg Nr. 166 .
69.- „
10.- „
Uebertrag aus voriger Nummer 2364.— Mk.
Summa 2468.20 Mk.
Für die Abgebrannten in Donaueschingen gingen ein:
2
3.-
Mk.
G. O......
2.—
Ungenannt ....
1.90
Am Sonntag im Nebenzimmer zum
„Löwen" in Rückingen gesammelt
7.20
ff
Von Schülerinnen der 2. Klasse zu
Rückingen
3.50
Bever ....
1.-
Cl......
1.-
Frau Lina Pannot
5.—
M. Menger .
-.50
Vorheriger Betrag .
388.-
ff
Zusammen 413.10 Mk.
* Den Kaiserpreis des 18. Armeekorps hat nach vorausgegangenem Vergleichsschießen in Messel die Leib- kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 115 erhalten.
* Die Oberförsterstelle Veckerhagen im Regierungsbezirk Cassel ist zum 1. Dezember 1908 zu besetzen. Bewerbungen müssen bis zum 5. September eingehen.
* Postdienstliches. Die Postagentnr in Hachstadt (Main) führt die amtliche Bezeichnung Hochstadt (Oberfranken). Es ist häufig beobachtet worden, daß Sendungen mit der Aufschrift Hochstadt (Main) für Personen in Hochstadt (Kr. Hanau) bestimmt waren. Zur Vermeidung von Verzögerungen in der Ankunft der Sendungen empfiehlt es sich, in der Aufschrift zwischen den beiden Orten Hochstadt (Kr. Hanau) und Hochstadt (Oberfranken) genau zu unterscheiden.
* Zeppelinspende. Die chemische Fabrik Cassel la & Co., G. m. b. H. in Mainkur, stiftete für den Zeppelinfonds 5000 Mk.
* Die Fleischbeschau iu Heffen-Nassau. Im zweiten Vierteljahr 1908 stellt sich die Zahl der Schlachttiere, die in Hessen-Nassau der Fleischbeschau unterworfen wurden, wie folgt: Pferde und andere Einhufer 506 (gegen 687 im ersten Vierteljahr), Ochsen 8828 (7689), Bullen 1502 (1440), Kühe 14 493 (17 546), Juugriuder 12 039 (10 310), Kälber 58 965 (48 416), Schweine 126 628 (285 302), Schafe 11 519 (13 251), Ziegen 4303 (3126). Von 121 406 untersuchten Schweinen waren 5 trichinös und 6 finnig.
* 83er! Hinweisend auf die Annonce in der heutigen Nummer unseres Blattes bemerken wir, daß die Abfahrt znm Regiments-Appell gegen den Beschluß vom Sonntag dahin abgeändert worden ist, daß derselbe über Friedberg- Marburg ausgeführt wird und auf 1 Uhr 18 M i n. ab Hanau Nordbahnhof festgelegt ist, wodurch sich eine Zeitersparnis von P/s Stunden ergibt. Der Fahrpreis ist derselbe, wie auf der Bebraer Strecke. Laut gestern eingelaufenem Telegramm ist eine persönliche Kaiserlich e B e g r ü ß u n g der Kameraden beim Appell angemeldet, was den alten Regimentskameraden zu besonderer hoher Ehre gereicht, weshalb keiner der Ehemaligen fehlen sollte! Gewünscht: dunkler Anzug, Zylinder oder schwarzer runder Hut. Orden und Ehrenzeichen, sowie Vereinsabzeichen sind anzulegen. Fcstordnung: Samstag den 22. August, von 8 Uhr ab im großen Stadtparksaale: Begrüßungs-Abend mit Kommers, Ansprachen, Konzert, Liedervorträgen, allgemeinen Gesängen re. Die Kameraden sitzen hierbei kompanieweise zusammen. — Sonntag den 23. Angust, vormittags '/s 12 Uhr: „Regiments-Appell"; antreten hierzu um ^»H Uhr im Stadtpark. Wilhclmsiraße 6. Abmarsch 11 Uhr nach der „Schönen Aussicht"; daselbst Aufstellung nach Bataillonen geordnet. Nach dem Appell: Abmarsch zum Frühschoppen im Stadtpark. Vock nachmittags 4 Uhr ab: Wörth-Feier daselbst. Abends: Tanz und Fener- werk. — Montag den 24. August in Schaub's Garten, Wolfsschlucht 23: Abschiedstrunk.
* Zit den Konkursen in Büdingen und Ober- Mockstadt wird vom G r o ß H. K r e i s a m t B ü d i u g e n geschrieben: „Die Großherzogliche Handelskammer Friedberg bemerkt in ihrem Jahresbericht für 1907 auf Seite 8 bei Besprechung des Zusammenbruchs der Ober-Mockstädter Vorschußkasse: „Der Verein war bereits lange Zeit von dem Nevistonsverband der Hessischen Vorschuß- und Kreditvereine ausgeschlossen, da er sich früheren Revisionen nicht gefügt und solche nicht befolgt hatte; um so dringender war die Pflicht der Verwaltungsbehörde, für genügende Aufsicht dieses
sogen, wilden Vereins zu sorgen." Die Handelskammer macht uns also den Vorwurf, nicht für genügende Aufsicht der Vorschußkasse Ober-Mockstadt gesorgt, dadurch unsere Pflicht verletzt zu haben und mitschuldig an dem durch den Zusammenbruch verursachten Unglück zu sein. Demgegenüber stellen wir fest, daß den Kreisämtern keinerlei Aufsichtsrecht und -Pflicht gegenüber den Vorschußkaffen zusteht, ihnen auch keine Nachrichten von Revisionen oder Beobachtungen über ihre Geschäftsführung zugehen. Die Vorgänge bei der Mock- stâdter Kasse, ihr Ausschluß vom Revisionsverbande ist uns vor dem Zusammenbruch überhaupt nicht bekannt gewesen. Wenn wir uns erlauben wollten, über Geschäfte bei der Kasse Auskunft zu verlangen, Einsicht von den Büchern und Prüfung der Kasse vorzunehmen, so würde dies die Kassever- waltung einfach aSIehnen können als einen Uebergriff der Behörde. Wie sollten wir da für eine „genügende Aufsicht sorgen?" Die Auffassung der Handelskammer hätte die Konsequenz, daß wir auch bei einem Händler, der schon wegen Wucher oder Untreue bestraft ist, zum Schutze des Publikums für „genügende Aufsicht sorgen" müßten, wenn er auch noch weitere Geschäfte treibt. Die Meinung der Handelskammer ist also rechtsirrtümlich; sie ist aber auch interessant, insofern eine liberale Korporation hier eine staatliche Behörde für eine vollständig freie Betätigung der Selbstverwaltung verantwortlich machen will, während doch gerade von dieser Seite gerne eine staatliche Aufsicht als Bevormundung und Ueber- grisi beanstandet und zurückgewiesen wird und der Grundsatz des laissez aller, laissez faire betont wird. Wir weisen den Angriff der Handelskammer Friedberg all leichtfertig und vollständig unbegründet aufs entschiedenste hiermit zurück.
* Goldschmieds-Fachausstellung. Die „Deutsche Goldschmiede - Zeitung" veranstaltete vor einiger Zeit ein Preisausschreiben mit drm Thema: „DaS Tiermoti» im modernen Schmuck". Die eingegangenen überaus zahlreichen Entwürfe waren während mehrere Tage im Sälchen des „Hotels zur Post" hier ausgestellt und hatten allseitiges Interesse gefunden, ein Interesse, das in Anbetracht der Reichhaltigkeit und teils wirklich künstlerischer Ausführung der Entwürfe auch vollauf berechtigt war. Prachtleistungen waren insbesondere die mit Preisen und Belobungen bedachten Arbeiten, aber auch unter den übrigen Entwürfen sah man manches schöne Stück.
* Edelmetallindustrie. Nach einem Bericht der „Deutschen Goldschmiedeztg." ist in Hanau die Geschäftslage immer noch etwas still, was wohl mit den Verhältnissen auf dem Diamantenmarkte Zusammenhängen mag. — In der Fabrikation echtgoldner Ketten war das abgelaufenr Vierteljahr ebenfalls nicht befriedigend, infolge der allge- ‘ meinen Depression, welche alle Länder beherrschte. Dagegen macht sich seit dem Anfang des Juni eine lebhafte Nachfrage sowohl im deutschen Geschäft als auch auf den ausländischen Märkten bemerkbar, besonders in soliden besseren Artikeln, sodaß jetzt schon wieder teilweise mit Ueberstunden gearbeitet werden muß.
Cvm. Ein unerfreulicher Abschluß. Die genauen Abschlußzahlen der zweiten großen deutschen Heimarbeit- ausstellung, die in Frankfurt a. M. im Frühjahr statt- gefunden hat und einen Ueberblick über das vielverzweigte Gebiet der südwestdeutschen Heimarbeit gab, liegen nunmehr vor. Schon während der Dauer der Ausstellung war eS den Eingeweihten klar, daß am Schlüsse die Garantiefondszeichner nicht mit heiler Haut davonkommen würden. Trotz der großen Reklame wollte der Besuch nicht recht in Fluß kommen, selbst billige Volkstage konnten das drohende Gespenst des Defizits nicht verscheuchen. Kleine Fehler, die gemacht worden waren, sollten sich also bitter rächen. Nun sind die Bücher abgeschlossen, sie zeigen folgendes finanzielle Resultat: Einnahmen insgesamt: Beiträge der verschiedenen Taunusstädte: 35 800 Mk., an Eintrittsgeldern wurden incl. der Volkstage 13 500 Mk. vereinnahmt, die Drucksachen brachten einen Erlös von 4300 Mk. Diesen Einnahmen stehen an Ausgaben 63 950 Mk. gegenüber, sodaß die zweite deutsche Heimarbeitausstellung ein Defizit von 28 150 Mk. hat, d. h. die Garantiefondszeichner müssen in den sauren Apfel beißen und zur Deckung des Defizits 55 Prozent der gezeichneten Summe dem Ausstellungsaus- schnß übermitteln. Mit dem erhofften und erträumten großen Ueberschuß war cs also nichts.
Cvm. Das verbotene Spiel. Das Diabolospiel, das so schnell bei unserer Jugend beliebt geworden ist, wird jetzt seitens verschiedener hessischer Kommunen verboten. Die Jugend war allerdings so dreist geworden und spielte auch auf den belebtesten Plätzen und Straßen Diabolo und warf die kegelartigen Bälle in die Luft, unbekümmert darum, ob sie bei ihrem Herabfallen mit den Köpfen der Passanten Bekanntschaft machten oder nicht. Die Polizei mußte ein- scbreiten, da schließlich die Sicherheit des Publikums kind- lichem Spiel vorgeht. Schon in 8 hessischen Ortschaften ist das Diabolospiel an öffentlichen Plätzen und auf belebteren Straßen bei Strafe polizeilich verboten worden.
* Silberne Hochzeit. Morgen Donnerstag feiert Herr Flaschenbierhändler August Müller und Ehefrau da» Fest der silbernen Hochzeit.
* Fn der „Wiener Spitze" ist ein neues Musikwerk, Edenorchcster genannt, zur Aufstellung gelangt. Wer hübsche Musik liebt, dürfte in diesem Lokal voll auf seine Rechnung kommen.
* In Haft genommen wurde ein Handwcrksbursche, der kurze Zeit dahier Beschäftigung gefunden und sich dabei eines Diebstahls schuldig gemacht hatte.
Gevichtssaal.
Sitzung des Schöffengerichts vom 18. August 1908.
Am 21. März d. Js. zog die Ehefrau L. von hier aus. Sie war ihrem Hauswirt aber noch die Micte für den Mona» März schuldig und da er besorgte, daß er sie verlieren könnte so belegte er 2 Möbelstücke mit Beschlag, um sie als Pfand für die noch ausstehende Miete iurü6iitf^alt®*.$amit»ax