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Montag

17. Augttst

Veteranen um eine angenehme Erinnerung reicher geworben seien, dann kam er auf den erfreulichen Umstand zu sprechen, daß am heutigen Abend so viele Jüngere unter den alten Veteranen sich befinden. Was er stets gewünscht, sehe er hier in Hanau verwirklicht. Die Zungen pflegen mit den Alten ein kameradschaftliches Verhältnis, sie wollen von jenen lernen, sie wollen es ihnen nachmachen, sie wollen es noch besser machen als jene. Sein Hoch galt der gastfreundlichen Stadt Hanau. Dann sprach ein alter Veteran, Seelbach aus Halle, in schlichter, einfacher, uiib doch so packend-interessanier Weise, wie man nur SelbsterlebtcS, Selbstgeschautes und Selbst» gefühlte- schildern kann, von jener großen Zeit, in der die heutigen Veteranen als Deutschlands Heldensöhne hinaus- gezogen in Feindesland und dort gekämpft für Deutschlands Macht und Größe. An so anschaulicher Weise wußte der alte Kämpe zu erzählet!, daß die ganze große Versammlung mit wahrhaft andächtiger Spannung seinen Worten lauschte und manches Auge feucht in Tränen flimmerte. Herr Hauptmann v. Buttlar überbrachte al» Vorsitzender des. Hanauer ÄriegernertinB dessen Grüße unter Hervor­hebung der guten Beziehungen seines Vereins mit dem Veteranen-Denin. Sein Hoch galt dem Verbände deutscher KriegSveteranen, insbesondere der hiesigen Ortsgruppe. Kam. Hoffmann toastete auf die deutschen Frauen, deren auf­merksamer, getreuer Pflege all die Verwundeten aus dem großen Kriege, zu denen auch er gehörte, wohl immer mit dankbarem Herzen gedenken werden. Es wurden dann einige dem Delegiertentage zugegangene BcgrüßungStelegramme verlesen und daran anschließend beschlossen, an Se. Majestät den deutschen Kaiser ein HulbigungStelegramm abzusenden. Für den Abend war, wie schon eingangs erwähnt, ein vorzügliches Programm zusammengestellt worden, das die allelangenehmste Ullterhaltung gewährte. Vor allem sei des Gesangvereins Fröhlichkeit* gedacht, der unter der Leitung seines bewährten Dirigent«» Herrn Lehrer M i l b a ch eine Reihe von Chören zum Bortrag brachte in so prachtvoller Weise, daß der Beifall nach jeder Nummer schier kein Endenehmen wollte. Weiterin verdient besondere Erwähnung ein Fest­gruß in poetischem Gewände (hübsch vorgetragen von Herrn G. L i e b e r hier) mit anschließendem lebenden Bild, eine Szene auS dem Kriege 1870/71 darstellend mit dem alten Kaiser und dem damaligen Kronprinzen alS Hauptpersonen. Den humoristischen Test hatte Herr Müller übernommen, was bei allen, die diesen ausgezeichneten Humoristen schon gehört, jedes weitere Wort über die Vorzüglichkeit des Gebotenen überflüssig macht. DaS war wirklicher Humor, so luftig, so zwergfellerschütternd, daß sich ein großer Teil der Zu­schauer und Zuhörer vor Lachen geradezu krümmte. Lobend beroorgthoben sei auch die verblüffende Schnelligkeit und Naturtreue, mit der Herr Müller sein Beußeres zu ver­wandeln vermag, um die verschiedensten Menschenarten dar- zustellm. Der konzertlich« Teil des Abends lag in den Händen der hiesigen Jnfanteriekapelle, die unter Leitung des Herrn kgl. Musikbirigenten Schmidt wiederum prächtiges bot und sich des stürmischsten Beifalls erfreute. Es war ein wirklich schöner, unterhaltender und amüsanter Abend, so schön, daß fast niemand vor Schluß an die Heimkehr dachte und der Saal noch lange nach Mitternacht dieselbe dichte Besetzung aufwieS wie am Beginn des Kommerses, der als in jeder Beziehung gelungen bezeichnet werden darf.

Kirchgang, Gottesvientt.

Sonntag vormittag fand ein gemeinsamer Kirchgang zum Hauptgottesdienst der JohanniLkirche statt. Herr Pfarrer Bär nahm in seiner markigen, di« Herzen unwillkürlich er« greifenden Predigt Bezug auf die große Zeit von 1870/71. Als Textesworte, die der Predigt zugrunde lagen, waren Stellen aus dem 68. Psalm auSgewâhlt. Der Gottesdienst wurde noch verschönt durch die Mitwirkung des gemischten Kirchenchores, der einleitend das altniederländische Dankgebet von Kremser zum Vortrag brachte. Anschließend an den Gottesdienst fand eine

Kranzniederleguttg durch eine Deputation der Veteranen an dem Kriegerdenkmal auf dem Friedhof statt, worauf man sich zum gemeinsamen. Festmahl insDeutsche Haus" begab, von wo aus sich dann gegen 3 Uhr ein stattlicher F e st z u g in Bewegung setzte, an dem sich verschiedene hiesige Vereine mit Fahnen beteiligten. Der Zug nahm seinen Weg durch die Steinheimer- straße, Römerstraße, Rosrnstraße und Marktstraße nach dem Kaiserhof", wo fi^ bald ein recht bewegtes Leben und Treiben entwickelte. Musikalische und gesangliche Dar­bietungen (Jnfanteriekapelle und GesangvereinFröhlichkeit") wechselten mit Belustigungen' für groß und klein, mit Preisschießen, Preiskegeln, Kinderpolonaise usw. in ange­nehmer Folge ab und erzeugten, zumal auch ein Karussell und was sonst zu einem richtigen Volksfest gehört, nicht fehlte, bald die fröhlichste Laune bei allen Festbesuchern. Noch in den späten Abendstunden bot der geräumige Kaiserhof- g arten ein bumbewegtes Bild, ein Bild heiterer, zwangloser Fröhlichkeit.

* Paretauflieferung an Neben- «nv Klein­bahnen. Die von der Postverwaltung seit einigen Jahren versuchsweise getroffene und in den beteiligten Kreisen als willkommene Verkehrserleichterung empfundene Einrichtung, wonach an Stationen ohne Postanstalt Pakete bei den auf Jeeben« und Kleinbahnstrecken verkehrenden Bahnposten durch unmittelbare Uebergabe am Zuge an den Bahnpostschaffner aufgeliefert werden können, ist nunmehr endgültig beibehalten und u. a. auch bei Stationen ohne Postanstalt der Strecken Gelnhausen-Bieber und Gelnhausen-Langenselbold eingeführt. Die dem Bahnpostschaffner übergebenen Pakete erhallen ebenso wie die bei den Postanstalten aufgelieferten unmittelbare Weiterbeförderung. Die Einrichtung bietet daher den Bewohnern an Stationen ohne Postanstalt Gelegenheit, ihre Pakete mit gleicher Beschleunigung zu verschicken wie die an Orten mit

Postanstalt wohnenden Absender. Wir machen die Interessen­ten hierauf aufmerksam.

* Bezirkstierschau. Abteilung Geflügel unb Kani n ch e n. Die Anmeldungen zur Nuhgeflügel- schau sind über Erwarten zahlreich cingelanfcn. Alle Rassen von Nutzgeflügel werben in den verschiedensten Farben­schlägen vertreten sein. Trotzdem hat der Ausschuß für die GcflügelauSstellung auf Wunsch den Meldetermin bis zum 20. b. M. verlängert. Meldungen richte man an Herrn -Lehrer Ohl, Leipzigcrstraße 57. Matt melde aber mir die als Nuhaeffügel bezeichneten Raffen. Das gemeldete Geflügel muß am 5. September, morgens 7 Uhr, zur tierärztlichen Vorbestchtigung auf dem Ausstellungsplatz Exerzierplatz ein« geliefert sein. Hier findet es in sehr schönen und geräumigen Ausstellungskäfigen Aufnahme. Von 8 Uhr ab wird es vom Preisrichter beurteilt werden und mittags zwischen 11 und 1 Uhr wird die Preis­perteilung stattfinden. Abends nach 6 Uhr kann das Geflügel wieder abgeholt werden. Es darf kein Geflügel über Nacht auf dem Ausstellungsplatz ver­bleiben. Gehen noch weitere Meldungen ein, so wird den Besuchern der Ausstellung ein recht buntes Bild von den verschiedensten Nutzrassen vorgeführt werden können und dadurch wird sich der Besuch der Ausstellung sehr lohnen. Dieses Bild gestaltet sich noch mannigfaltiger durch die Ausstellung des hiesigen Kaninchenzuchtvereins, der in etwa 25 Nummern seine Zucht vorführen wird.

* Festesten beim landwirtschaftlichen Fest. In diesen Tagen wird durch die Herren Wolff und Hoh­mann eine Liste in Umlauf gesetzt werden zwecks Einzeich­nung zur Teilnahme an dem Festessen, das anläßlich der landwirtschaftlichen Ausstellung am Samstag den 5. Sep­tember stattfindet. ES wird um recht rege Beteiligunß ge« beten.

* Erdmastendurchbruch. Vorgestern nachmittag 3 Uhr brachen an der Baustelle bei dem bereits ansge­brochenen Gewölbe des in Reparatur befindlichen Tunnels bei Vollmerz auf der Strecke Elm-Gemünden, während des Verbauens schiebende Erdmassen durch, durch die das Haupt- gleiS bis 5 Uhr 40 Min. nachmittags gesperrt war. Die Schnellzüge 89 und 90 von und nach München wurden über Aschaffenburg-Hanau umgeleitet. Der Betrieb konnte mit dem Personenzug 1005 mit 106 Minuten Verspätung wieder ausgenommen werden. Das Gewölbe ist nicht ein« gestürzt. Sonstige Beschädigungen sind nicht vorgekommen.

* Ein unglücklicher Zusammenstoß ereignete sich heute morgen 7 Uhr zwischen der Elektrischen, dem Milch­wagen der Domäne Rübigheimerhof und einem städtischen Gießwagen. Der Führer des Milchwagens wollte die Kreuzung SteinheimerstraßeKrämerstraße passieren, hörte aber angeblich das Läuten der Elektrischen, welche vom West­bahnhof daherbrauste, nicht, wurde mit dem vorderen Teil des Wagens und dem Pferde erfaßt, auf die Seite geschleudert und die Deichsel abgebrochen. Mit einigen kleineren Ver­letzungen konnte düs Pferd seinen Weg fortsetzen. In diesem Augenblick karambolierte auch ein städt. Gießwagen mit der Elektrischen kam aber mit einem ungefährlichen Ruck davon.

* Diebstahl. Einer Frau aus der Umgegend wurde am vergangenen Samstag in dem Gedränge eines hiesigen Warenhauses das Portemonnaie mit 16 Mark Inhalt aus ihrem Korbe gestohlen.

pt Langendiebach, 16. August. (Kanin chen- V e r b an d s a u s st el lun g.) Heute fand hier dielt. Verbandsausstellung der Kaninchenzüchter für Hessen-Nassau und das Großherzogtum Hessen in dem Garten des Gast­hauseszur Sonne" statt. In den Zeiten der Fleischnot hat gerade die Kaninchen-Züchterei eine große Verbreitung ge­funden. Man ist überrascht über die Zahl der Tiere und die verschiedenen Rassen, die hier ausgestellt sind. Die größten davon sind die belgischen Riesenkaninchen, welche ge­wisse Ähnlichkeiten mit unseren Feldhasen besitzen. Lang­gestreckte Körper, starker Knochenbau, breite Brust und eine gut entwickelteWamme" bei den Häsinnen eine an der Brust unter dem Kinn breit vorgelagerte Fettwulst zeichnet diese Rasse aus, von den die stärkeren Exemplare eine Körperlänge bis zu 75 Zentimeter und ein Gewicht von 58 Kilogramm erreichen. Tas Fleisch dieses schnell­wüchsigen Kaninchen, das in Deutschland gut gedeiht, ist sehr schmackhaft. Auch das Holländer Kaninchen, das wesentlich kleiner, aber sehr wetterbeständig sein soll und fruchtbar ist, gibt sehr gutes Fleisch. Eine allerliebste Sorte ist das Angorakaninchen mit seinem weichen Seidenfell. Diese weißen Tiere mit ihren roten Augen sind reizend. Stark vertreten waren die Silberkaninchen. Ferner waren zu sehen das englische und französische Widderkaninchen, das russische, das Black and Tan, das japanische Kaninchen. Manche Damen, welche die Ausstellung besucht haben, wer­den überrascht gewesen sein von den prächtigen Pelzwaren, die aus Kaninchenfellen bereitet werden. Auch Schuh- waren aus Kaninchenleder waren zu sehen. Kurzum, die Ausstellung war sehr interessant und wurde von einem zahl­reichen Publikum auch von auswärts besucht. Die Aus­stellung war von vielen Orten beschickt, auch die Zucht­vereine aus den Städten Frankfurt a. M., Offenbach, Hanau, Friedberg, Gießen, Cassel, Hersfeld, Fulda ic. waren ver­treten. Es kamen Verbandspreise, Ehrenpreise, 1., 2. und 3. Preise zur Verteilung, leider konnten auch viele Tiere nicht preisgekrönt werden. Nachmittags vergnügten "sich die zahl­reichen Fesiteilnehmer bei Konzert, Tanz und Preisschießen, das besonders stark frequentiert wurde, auf das Beste. Auch der gestrige KommerSabeud, bei welchen die hiesigen Gesang­vereineLiederkranz", Sängerlust" undMännerchor" mit« wirkten, verlief in der schönsten Weise. Morgen Montag findet von 3 Uhr ab noch ein Volksfest statt. Die Aus­stellung der Tiere wird am Nachmittag ihr Ende erreichen.

Bereins tu Bertrmtgmrgsnachrichtett für Mvnt ag den 17. August.

Turn- n. Fechtklub: 87'/,: Frauen-, 8'/,10: Jügendabteilung.

Kirchenchor der Johanniskirche: Abends 8 Uhr: Probe im Uebung, sälchen der Kirche.

Kirchenchor der Marienkirche: Abend, 8 Uhr: Probe im Saale bei Stadt- schlosse,.

Evang. Männer- und Jüngling, verein : Gesang (Co. Bereinihauk.) Bricftauben-Klub: Versammlung in der Brauerei Orschler.

Dtenographen-Berein Stolre-Schrey: Bereinrabend in derSonne". GesellschaftHeiterer Bund": Berelnsabend imDeutschen Schützen". VereinHeisischer Bund": Versammlung imHessischen Hof".

Familien-Marken-KonsumvereinEinigkeit": Abend, 810 Uhr: Marken­auflag« und Annahme neuer Mitglieder (Verein,hau,Concordia'). Zimmerstutzen-Klubzum Kaiser Friedrich": Abend, von 911 Uhr: Schießen.

Freiwillige Feuerwehr, 4. Komp., Zusammenkunft imSchützenhof", b. Komp. Zusammenkunft bei Ulfamer.

Verein der Briefmarkensammler: Zusammenkunft imRestaurant Mohr". VereinHinter uns": Zusammenkunftzu den vier Jahreszeiten". Erste Hanauer Karnevalgcsellschaft: Verein,abend imDeutschen Hau,". Gesellschaftflüssige Brüder": Klubabend bei Heinrich Vowinkel,

Barometerstand.

12 Uhr am 15./8. 17./8.

Sehr trocken

Beständig

Schon

Veränderlich

Regen

Viel Siegen 74.1 è

Sturm

7

Öffentlicher Wetterdienst.

(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurts

Voraussichttiche Witterung für die Zeit vom Aben­des 17. August bis zum nächsten Abend.

Meist ansheiternd, Regenschauer vereinzelt, wärmer.

Zeppelin-Spende.

BeimHanauer Anzeiger" gingen ferner ein:

A. Sch......25.- Mk.

A. Gauff .... 10.-

Gg. Nikolaus .... 1.50

F. A. und L. M. . . . 0.70

F. W. W.....3.-

K. I. Cahn .... 30. I. S......20.- Gesammelt auf dem Kinzigheimerhos : Domänenpächter G. Schwarz 10 M. Frau Domünenpüchter G. Schwarz 5 M. H. Plümer 2 M. Werner Schwarz 20 Pfg. Else Schwarz 20 Pfg. Rudi Jeß 20 Pfg. Aennchen Jeß 20 Pfg. Frl. Martha Bogatsch 2 Mk. Frl. Else fetter 2 Mk. Frl. Leni Schlewe 50Pfg. Th. Mader 2 Mk. Frl. Julie Wer­ner 1 Mk. Zusammen . 25.30

Gesammelt von den Damen der Bürstensabrik Kalb . . 1.50 Adolf Swenon . . . 0.50 liebertrag aus voriger Nummer 2043.40 Mk.

Summa 2160.00 Mk.

Aur die Atzg gingen ein:

C. M.

M. Schulz Ungenannt A. Sch.

-F. W. W. Ungenannt K. I. Cahn I. S. .

Joh. Baden L., Philippsri Vorheriger Bc

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Zusammen

376.00 Mk.

Hus Hab und Vern.

~ W. Wilhelmshöhe, 16. Aug. Die kaiserlich« Familie nahm heute vormittag am Gottesdienste in der Schloßkapelle teil. Zur Frühstücksiafel beim Kaiserpaar waren geladen: der kommandierende General Frhr. v. Scheffer - Boyadel und Gemahlin, der Intendant, Graf Bylandt, Oberlaudesgerichtsdirektor Dr. Sommer und Pastor Armbrüster.

r. Marburg, 16. Aug. In der hiesigen Klinik starb im Alter von 68 Jahren der Taglöhner Joh. Honig aus Steinbach im Kreise Wittgenstein. Der Verblichen« war unter dem NamenSpatzenhannes" als Wittgensteiner Ori­ginal bekannt und früher als Wilddieb gefürchtet.

Eltville, 16. Aug. Die 25. Generalversamm­lung deS deutschen Weinbauvereins wurde heute in Anwesenheit von Vertretern der preußischen, bayr- rischen, badischen und reichsdeutschen Regierung von drm Präsidenten, dem Landtagsabgeordneten Buhl- Deidtsheim, eröffnet. Nach Erledigung des geschäftlichen Teils wurde in bie Beratung des Negierungsentwurfes eines Wein- g e s r tz e S eingetreten, das eine lebhafte Erörterung her­vorruft. Sachlich wird einer zeitlich und räumlich be­grenzten Zuckerung bis 161/, Prozent des fertig Produkt»