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Mm .1 ■ ......—■„. ..■— - . I in— — stütte besucht. Ein Pionierkommandv des Pionierbataillons Nr. 14 aus Kehl hat heute mit den Sprengarbeiten, deren Schüsse dumpf und tragisch über die Brandstätte erschallen, begonnen. Täglich kommen Tausende hierher auf die Brandslütte, was eine große Anforderung an die Bahn darstellt. Sämtliche Sitten des Amtsgerichts, des Notariats, des Bürgermeisteramts, der Sparkasse, des Finanzamts sind mit einigen Ausnahmen vernichtet worden. Das I u st i z- Ministerin m, von dem zwei Mitglieder anwesend sind, hat eine umfassende Verfügung wegen der Erneuerung der vernichteten Urkunden getroffen. Große Anteilnahme zeigt die ganze fürstliche Familie in Wort und Tat. Der Fürst hat alle verfügbaren Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, in der Festhalle und anderen Räumen sind Hunderte von Betten aufgeschlagen. Nahrungsmittel und Kleider werden an Obdachlose liebevoll verabreicht. Der eiserne Schrank des Amtsgerichts, in dem die Testamente, Eheverträge und sonstige Urkunden aufbewahrt wurden, ist aus dem brennenden Schutt herausgeschafft und heute geöffnet roor« den. Die Urkunden waren vernichtet. Die eisernen Schränke der Sparkasse des Finanzamts waren zum Teil von Soldaten durch die Fenster hinaus geworfen worden; die Wertpapiere, die sie enthielten, sind noch lesbar, das Papiergeld ist verkohlt. Der Schaden wird auf 3 Millionen geschätzt.
München, 10. Aug. Prinzregent Luitpold hat für die Abgebrannten in Donaueschingen 2000 Mark aus der Hofkasse angewiesen.
Karlsruhe, 10. August. Für die Brandbeschä- digten in Donaueschingen haben laut „Karlsruher Zeitung" die Großherzogin Witwe Luise 3800 Mark v.ebst Kleider und Wäsche, und die Königin von Schweden 1000 Mark gestiftet.
Hochwasser im Zillertal.
Anusbruck, 8. Aug. Der anhaltende Regen hat dem Zillertal neuerdings Hochwasser gebracht. Der Zillerfluß ist zwischen Fügen und Schlitters ausgetreten, der Bahnverkehr ist eingestellt, weil der Damm beschädigt ist. Der Personenperkehr wird durch Umsteigen aufrecht erhalten. In einzelnen Ortschaften wurden die Häuser geräumt; der Verkehr mit • dem Tuxertal ist unterbrochen.
Innsbruck, 10. Aug. DaS Hochwasser im Zillertal geht zurück. Die Ortschaft Mäiz ist durch einen Muhrbruch schwer geschädigt worden. Gefahr für die Ortschaft besteht weiter, weil neue Muhrbrüche drohen. Die Häuser wurden geräumt.
Ein Sturm-Unglück in Ungarn.
Pest, 10. Aug. Der Orkan, der am SamStag inSzege- bin eine Fabttk zerstörte, hat auch in Arab und anderen Gemeinden große Verheerungen angettchtet. Es wurden Dächer loSgerissen und Zäun« umgestürzt. Der Blitz schlug in mehrere Gebäude ein und hat bei Droßkikinda einen Bahnwächter getötet.
Die Pest in Stutzland.
Petersburg, 10. August. In der Kirgisensteppe deS Gouvernements Astrachan ist am 23. Juli ein Todesfall infolge der Bubonenpest vorgekommen. Von den Kirgisen, die den Ort des Pestfalles verließen, erkrankten in der Zeit vom 29. Juli bis 6. August acht Personen an Pest, drei davon starben. Die verseuchten Orte wurden darauf ab gesperrt, die Kranken isoliert und die Hütten, in denen Pestsälle vorgekommen sind, abgebrannt. Die Bewohner des verseuchten Bezirks werden ärztlich streng überwacht. Im Gouvernement Asttachan erkrankten vom 8. August bis 9. August an Cholera 77 und starben 22 Personen, davon in der Stadt Asttachan 46, bezw. 8, Im Gouvemement Saratow fanden am 7. August 18 Erkrankungen und 14 Todesfälle an Cholera statt; in der Stadt Saratow starben zwei Personen. In Zarizyn erfrantten am gleichen Tage 14 und starben 10 Personen. In Rostow am Don erfolgten vom 8. August bis 9. August 21 Erkrankungen und 8 Todesfälle. Die aus Kasan gemeldete Erkrankung war, wie nunmehr sestgestellt ist, nicht Cholera. An choleraverdächtigen Erkrankungen wurden beobachtet in Wjatka «ine, in Sysran und Simbirsk je zwei.
Hus Dab und fern.
LauSgrästn Elisabeth-Denkmal in Homburg b d H
Homburg v. d. H., 9. Aug. Am Dienstag wird gelegentlich der Monarchenzusammenkunft in Schloß Friedrichshof, dem ehemaligen Witwensitz der Kaiserin Friedrich, bei einer Ausfahrt nach Homburg v. d. H. an der dortigen Englischen Kirche ein Denkmal für die Landgräfin Elisabeth, Gemahlin des Landgrafen Friedrich VI. von Hessen-Homburg, ohne besondere Feierlichkeiten, in Gegenwart des Kaisers und des Königs von England enthüllt werben. Landgräfin Elisabeth, eine Tochter Königs Georg III. von England, war am 22. Mai 1770 geboren. Die Prinzessin lernte 1814, nach Abschluß des ersten Pariser Friedens, als die fürstlichen Verbündeten einer Einladung nach Loudon folgten, den f. f. österreichischen General der Kavallerie Erbprinzen Friedrich Joseph von Hessen-Homburg kennen und faßte zu dem stattlichen Kriegshelden, der in 25jähriger Militärdienstzeit 20 Schlachten mitgekämpft halte, eine tiefe Neigung, die auch erwidert wurde. Friedrich Joseph war am 30. Juli in Homburg v. d. H. geboren. Trotz der Opposition des englischen Adels fand am 7. April 1818 in London die Vermählung (d. i. allerdings erst nach vier Jahren) des Paares statt, welches noch drei Monate in England verblieb und am 14. Juli 1818 feierlichen Einzug in Homburg hielt. Tas erbprinzliche Paar nahm zunächst in Frankfurt a. M. Wohnung, bis am 20. Januar 1820 der Landgraf Friedrich V. starb und Friedrich Joseph die Regentschaft des Landgrafentums übernahm, welches damals einschließlich der Herrschaft Meisenheim 316 Quadratkilometer mit 22 000 Einwohnern umfaßte. Stadt und Land Homburg hatten unter den • Kriegsstürmen der letzten Jahre sehr gelitten, weshalb es die erste Tat des neuen Regenten war, diesen Uebelständen nach besten Kräften abzuhelfen. In dieser landesvâterlichen Fürsorge wurde Friedrich VI. von der Landgräfin Elisabeth, hielte ansehnliche Mitgift von 40 000 Talern und eine jährliche Revenue von 13 000 Pfund in die Ehe brachte, mit Rat und Tat aufs Beste unterstützt. Außer den Reparaturen der Schlösser in Homburg rind
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Meisenheim wurde die Bautätigkeit in der Stadt Homburg unterstützt, so daß ganz neue Straßen entstanden, wie die heute noch nach der Landgräsin benannte Elisabethenstraße. Namentlich war die Landgräfin bemüht, die Heilquellen, welche ganz barnieberlagen, frisch zu fassen, und mit schönen Anlagen zu umgeben, wie z. B. die ebenfalls ihren Namen tragende Elisabctheuguclle. Die hohe Frau sorgte aber auch für Kurgäste, indem sie vor allem ihre Landsleute jenseits des Kanals für die Heilwirkung der Homburger Quellen interessierte. 1834 erschien die erste offizielle Kurliste, welche 155 Badegäste zählte, die 1837 schon auf 800 gestiegen waren. Die Anlage der großen Allee sowie der Karolinenbrückt, de» Englischen Gartens und des kleinen Tannenwaldes mit einer Mustermeierei sind mit ihr Werk und ebenso auch das Gothische Haus am Saume des großen Tannenwaldes. Auf dem reformierten Friedhof wurde von dem landgräflichen Paar das aus dem 15. Jahrhundert stammende „Heilige Grab" in Gelnhausen, welches dort abgebrochen wurde, um einer Straße Platz zu machen, nach seiner Erwerbung mit vieler Mühe und großen Kosten aufgebaut. Die Tätigkeit auf künstlerischem und wissenschaftlichem Gebiete der hochbegabten Fürstin beweisen eine Menge hinterlassener Stiche. Radierungen, Zeichnungen und Silhouetten, sowie eine Braunschweigisch-Lüneburgische Fürstengeschichte. In einem vom Homburger Kurdirektor Freiherrn v. Maltzahn verfaßten Lebensbild sind diese hohen Tugenden, zu denen noch die höchsten, die der Wohltätigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe treten, ausführlich geschildert und darauf verwiesen, daß sich infolgedessen eine andere Tochter des englischen Königshauses mit der Landgräsin Elisabeth nicht nur leiblich, sondern auch geistesverwandt fühlte, so daß deren Wunsch, das Andenken jener hohen Frau an der Stelle ihres Wirkens bildlich zu ehren, leicht verständlich ist. Diesen Wunsch hat nun Kaiser Wilhelm II. in pietätvoller Weise verwirklicht.
Der Kaiser im Taunus.
Cronbera, 10. August. Der Kaiser ist heute vormittag 10 Uhr 40 Minuten mittels Sonderzuges auf dem hiesigen Bahnhöfe eingetroffen. Außer dem Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen und der Kronprinzessin Sophie von Griechenland hatten sich zum Empfang eingefunden: der Landrat des Obertaunuskreises Dr. Ritter v. Marx, Bürgermeister Pitsch und Hofchef Frhr. v. Flotow. Nach herzlicher Begrüßung erfolgte die Auffahrt im Automobil zum Schlosse durch die prächtig geschmückte Stadt, unter brausenden Hochrufen der zahlreichen Menge. Die erste Kompanie deS 80. Infanterie- Regiments hat die Schloßwache bezogen. Auf dem Schlosse weht die Kaiserstandartc. Das Wetter ist prächtig. Im Gefolge des Kaisers befinden sich: Oberhofmarschall Graf zu Eulenburg, Generaladjutant v. Plessen, die Flügeladjutanten Oberstleutnant v. Friedebug und Major Frhr. v. Senden, Leibarzt Stabsarzt Dr. Nieder, der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes v. Schön und Gesandter v. Jenisch.
Cronbèrg, io. August. Bei der Auffahrt des Kaisers nach Schloß Friedrichshof hat eine Frau aus Wiesbaden einen Brief in das Automobil des Kaisers zu schleudern versucht. Der Brief prallte jedoch ab und fiel zur Erde. Nach polizeilicher Feststellung ihres Namens wurde die Frau entlassen.
Schloß Friedrichshof, 10. August. Zur Mittagstafel beim Kaiser waren geladen: Geheimer Baurat Prof. Jacobi-Homburg v. d. H., Professor Dr. Spieß-Frankfurt und Bürgermeister Pitsch-Cronberg.
Saalburg, 10. August. Der Kaiser ist um 31/. Uhr im Automobil in Begleitung des Prinzen rind der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, sowie der Kronprinzessin von Griechenland hier eingetroffen. Vorher stattete er Falkenstein einen Besuch ab und besichtigte die im Rohbau fertiggewordenen Gebäude des Offiziersgenesungsheims. Auf der Saalburg besichtigte der Kaiser unter Führung des Geh. Baurates Jacobi das Museum im Horreum, sowie im Atrium zwei Modelle von Büsten Kaiser Friedrichs und Kaiser Wilhelms II. Ferner nahm er den neuangelegten Wall an der Wehrheimer Seite der Saalburg in Augenschein. Um 4 Uhr 45 Min. fuhr er nach Homburg zur Besichtigung der Erlöserkirche.
Homburg v. d. Höhe, 10. August. Kurz nach 5 Uhr traf der Kaiser mit dem Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen und der Kronprinzessin von Griechenland vor der Erlöserkirche ein, woselbst Oberpfarrer Dekan Holzhausen die Herrschaften empfing und bei der Besichtigung neben Geheimrat Jacobi führte. Organist Schildhauer führie die Orgel vor. Um 51/» Uhr fuhr der Kaiser zum Bahnhöfe. Am Fürstenbau waren die Vertreter der kgl. Eisenbahn- direkkion zum Empfange erschienen. Nach kurzer Besichtigung begaben sich die Herrschaften nach der Villa des Regierungs- präsidenten Dr. v. Meister, um daselbst den Tee einzunehmen.
Homburg b. d. Höhe, 10. August. Zum Tee beim Regierungspräsidenten v. Meister waren außer den höchsten Herrschaften mit dem Gefolge geladen: Landrat Dr. Ritter v. Marr, erster Bürgermeister Lübke, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Rüdiger, Geh. Baurat Prof. Jacobi und Kurbirektor Frhr. v. Maltzahn. Kurz vor 7 Uhr fuhr der Kaiser mit Begleitung und Gefolge in Automobilen nach Schloß Friedrichshof.
Cronberg, 10. August. Zur Abendtafel um 8 Uhr in Schloß Friedrichshof waren geladen: der kommandierende General des 18, Armeekorps, Exz. v. Eichhorn mit Gemahlin und Tochter, Regierungspräsident v. Meister und Gemahlin, Freifrau v. Flotow, Herr und Frau v. Grunelius, der groß- britannische Botschafter Sir Francis Lascelles und Colonel Sir Arthur Davidson.
W. Eronberg, 11. August. Um 9 Uhr lief der Zug mit Sr. Mas dem König Eduard von England im Bahnhof ein. Am Bahnhof empfingen ihn der Kaiser, sowie das Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen. Die Monarchen begrüßten sich sehr herzlich und küßten sich auf beide Wangen,
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............. .................. . ............................. ■■■■■.— ■!■■ ........... ————t Hierauf begrüßten sich der König und das Prinzeupaar Friedrich Karl von Hessen ebenfalls aufs herzlichste, worauf das Gefolge vorgestellt wurde. Der Kaiser und der König fuhren im offenen Automobil zum Schlosse unter den dauernden Hochrufen des Publikums. .
-r. Marburg, 10. August. Der 80 Jahre alte Lehrer a. D. Vesper aus Schreufa, der kürzlich in seinem Zimmer stürzte, ist in der hiesigen Klinik gestorben.
8 Hirzenhain, 10. August. Feuer brach gestern A der Holzschneiderei Merkel ans und vernichtete baS Maschinen» haus. ‘ Die hiesige Feuerwehr griff energisch ein und rettete dadurch die großen Holz- und Heuvorräte, die in den angrenzenden Gebäuden lagerten. — Der hiesige Bahnhof wird gegenwärtig mit Rücksicht auf den stets steigenden Güterverkehr beträchtlich erweitert. Auch soll ein UeberholungSglei» für Güterzüge angelegt werden.
-1. Friedberg, 10. August. Die Studentenschaft der Gewerbeakademie hielt gestern im Hotel „Drei Schwerter" eine Versammlung ab, an der auch die Vertreter der Stadt teilnahmen. Die Studentenschaft gab ihrer Freude über di« Uebernahme der Anstalt durch die Stadt Ausdruck. In absehbarer Zeit gedenkt die Stadt für die Anstalt ein neue» Gebäude zu errichten. Dem scheidenden Direktor Schmidt soll eine GedächtniSgabe von den Studierenden überreicht werden. Die Stadt hat bereits die Stelle eines neuen Direktors ausgeschrieben.
Darmstadt, 10. August. Die Trauerkunde vom Tod« Professor Olbrichs, die am Samstag nachmittag in Darmstadt eintraf, fand zunächst nur bei wenigen Glauben. Man wußte wohl, daß dieser Mann, den wir alle noch vor wenigen Wochen in Lebensfülle blühend und gesund unter uns weilen sahen, sich eines Gallensteinleidens wegen nach Dresden begeben hatte, um dort Heilung zu finden. Daß der kräftige und sonst gesunde Mann die Folgen einer etwaigen Operation gut überstehen würde, war niemanden zweifelhaft. Die Operation war auch an sich gut verlaufen, so daß.er sich von Dresden nach Düsseldorf begeben konnte. Dort ist er aber dann nach kurzer, aber schwerer Krankheit am Samstag um 4 Uhr nachmittags verschieden. DaS Schicksal Olbrichs ist außerordentlich tragisch; einmal rein menschlich, weil Olbrich aus der Fülle reinsten Familienglückes gerissen wurde. Nach sechsjähriger Ehe schenkte ihm seine Gattin vor vierzehn Tagen das erste Kind, ein Töchterchen. Tragisch aber ist es auch zu nennen, daß ein Mann wie Olbrich, in der Fülle seiner Jahre, inmitten einer unermüdlichen Schaffenskraft und auf bem Höhepunkte künstlerischen Strebens, von dem unerbittlichen Tod dahingerissen wurde.
® König (Odenwald), 10. Aug. Der 28jährige verheiratete Gastwirt Jakob Schnauber unterhielt mit einem bei ihm beschäftigten Dienstmädchen ein Liebesverhältnis. Vorgestern gab er einen Revolverschuß auf das Mädchen ab und richtete dann die Waffe gegen sich selbst. Während das Mädchen nur leicht verletzt wurde, vernichtete die Kugel dem Selbstmordkandidaten das linke Auge, sodaß er wohl völlig erblinden wird, da die Sehkraft des rechten Auges schon vorher fast erloschen war.
Hus Hanau Stadt und Land.
Hanau, 11. August.
Zeppelin-Spende.
Beim „H anauer Anzeiger"
Uebertrag aus voriger Nummer- Otto Jäger P.
A. T. Pf. ...
G. T.....
Lomb. Pelissier .
Emil Sachsenweger Kontorpersonal der Firma Sachsenweger . E. K. .
E. F.....
Bund Gemütlichkeit, Gasthaus zum Schwan, Vorstadt
I. Vollert
Von den Schülern des König!. Gymnasiums zu Hanau
Bon einem ehemal. Luftschiffer Gesammelt von Mittelschülern der 5. Klasse .
Motto! Phönix .
Chr. Bader-
Franz Waßmuth H. Z. sen.
H. Z. jun.
gingen ferner ein: 712.60 Mk
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Summa
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Für die Abgebrannte»» in Donaueschingen gingen ein:
Franz Waßmllth . , . 50.— Mk.
Der ehemalige deutsche Friedhos der Stadt Mâiu
Herr Laudbauinspektor Bode, der den Neubau des Justizgebäudes leitet, veröffentlicht im „Zentralblatt der Bauverwaltung" einen mit Abbildungen versehenen Artikel über den ehemaligen deutschen Friedhof in Hanau. Die Abhandlung lautet (die Abbildungen stehen uns leider nicht zur Verfügung) wie folgt:
Der in Abb. 1 wiedergegebene Stein ist das älteste Grabmal des ehemaligen deutschen Totenhofes der Stadt Hanau. — Welche eindringliche Sprache spricht seine schlichte Inschrift. Welche vollendete Schönheit liegt in der Verteilung ihrer Zeilen. — In 212 Jahren ist auf dem einzigartigen Friedhöfe ein Reigen von sieben Menschenaltern dem frommen jungen Gesellen gefolgt. Im Jahre 1813 wurden die in der Schlacht bei Hanau gefallenen Bauern in einem