* Bezirkstierscka«. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß bald die Anmeldefrist für das Nntzgeflügel zur Bezirkstierschau ablänft. Wer noch Geflügel melden will, besorge die« schleunigst mittels Postkarte an den Vor- ntzenden deS Ausschusses für Geflügelausstellung, Herrn Lehrer Ohl, Leipzigerstraße Nr. 57. Zur Preisbewerbung stehen zur Verfügung: Geldpreise, Ehrenpreise, Staats- Kammer- und Dcreinsmcdaillen, sowie Ehrenurkunden.
• Die Ueberrefte des Zeppelin'schen Luftschiffes passierten heute morgen in 8 Waggons verladen auf der Fahrt nach Essen die Strecke Hanau-Friedberg.
• Rudersport. Der Aschaffenburger Ruderklub 1890 feierte am 8. und 9. dS. das Fest seines 10jährigen Bestehens, dessen Verlauf in jeder Beziehung als ein wohl gelungenes bezeichnet werden muß. Auch an der gestern stattgrhabien Regatta war die Beteiligung eine außerordentlich gute und startete außer Frankfurt a. M., Offenbach a. M., Höchst, Würzburg, Aschaffenburg usw. auch unsere „H a n a u e r Ruder-Gesellschaft 1879*. ES gelang ihr im 2. Vierer und 1. Achter-Rennen di« Palmen deS Sieger heim- zubringen, wie unsere „H. R.-G- 1879* nicht nur gestern, sondern auf allen besuchten Regatten durch ihr sportliches Können allgemeine Anerkennung fand. Der Verlauf der Rennen war folgender:
Rennen HI. Spessart-PreiS. (Vierer.)
1. „Hanauer Ruder- Ges. 1879.*
2. Frankfurter Ruder-Verein 1865.
8. Offenbacher Ruder-Verein.
(Hanau siegte mit 2 Sekunden.)
Reunen VUI. Preis vom Pompejanum: (Vierer.)
1. „Hanauer Ruder-Ges. 1879*.
2. Ruderverein „Raffovia* Höchst.
(Ueberlegeu gewonnen.) Offenbacher Ruder-Ges. „Undine* Ruderklub Aschaffenburg Frankfurter Ruder-Verein u. a.
(im Dorren«en geschlagen).
Rennen IX. JubiläumS-PreiS. (Achter.)
1. „Hanauer Ruder-Ges. 1879".
2. Frankfurter Ruder-Verein 1865.
3. Offenbacher Ruder-Verein 1875.
(Durch prachtvollen Endspurt und Zusammenarbeit mit 2 Sek. gewonnen.)
* Buchberg-Warfest. Gleich einer Völkerwanderung strömten gestern nachmittag von allen Seiten, auS Stadt und Land, Touristen beiderlei Geschlechter nach dem Platze deS Buchberges, auf dem in nunmehr hoffentlich recht kurzer Zeit rin AuSstchrSturm erstehen soll. Einig« Teilnehmer verließen die Eisenbahn in Niederrodenbach, gingen über die Barbarossa- Ouclle nach dem Buchberg, einige über Försterei Lochseif, Rieseneiche und eine Schar am Waldeck-Eingang durch die Bornfluß-Schlucht, an der nunmehr von einem Förderer des Unternehmens neurntdeckten Verlobungslaube vorbei (ein herrliches Plätzchen) auf Umwegen nach dem Gipfel des Berges. Der größere Teil der auswärtigen Besucher war bis Langenselbold gefahren, erklomm von dieser Seite den Bllchberg und erreichte auch nach einem kleinen Aufstieg den Gipfel. Die zu fröhlichem Wandern einladende Witterung gestaltete stch von Stunde zu Stunde angenehmer^ so daß der Aufenthalt im Freien ein wohltuender war und der zum zeitlichen Niederlagen einladende Bauplatz des Buchberges auch bald eine Menschenmenge aufzunehmen hatte, die wohl das erste Tausend überschritt. Hier auf luftiger Höhe, umkrânzt von prächtigen Waldbeständen, entwickelte sich nun bald ein echtes und rechtes Volksfest. Eine Musikkapelle auS Langenselbold (zum Teil sogar Militärmusik) wartete mit angenehmen, exakt vorgetragenen Weisen auf, die gar bald zu fröhlichen Tanzreigen einluden. Da nun mit weit auS- schauendem Blick die Festarrangeure von Anfang an Sorge getragen hatten, daß ein Tanzpodium zur Stelle war, zeigte sich nach einigen schüchtern unternommenen Versuchen gar bald ein lustiges Völkchen auf den Brettern, die ja für viele' die Welt bedeuten. Zufällig anwesende Mitglieder des Gesangvereins „Sängerlust" aus Niederrodenbach traten zusammen und erfreuten unter der Leitung ihres Vorsitzenden Herrn Schilling durch den Vortrag wohlgelungener Gesangsstücke, wodurch sich der Charakter eines allgemeinen Volksfestes noch schärfer ausprägte. Die Bewirtung, die der Restaurateur Neiß- Langenselbold übernommen hatte, war die denkbar beste, wofür ihm Anerkennung zu teil werden muß. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete dann die Festansprache des Leiters der Veranstaltung, Herrn Dachdeckermeisters Eller- Hanau, der in launigen Worten gar vieles und schönes über den Buchberg und den projektierten Ausstchtsturm zu erzählen wußte und schließlich die Aufforderung ergehen ließ, ein Scherflein zum Baufonds beizusteuern. Viele Hände regten sich und das erfreuliche Ergebnis der kleinen Sammlung war der Betrag von 25.33 Mk. So verlief das Waldfest in einer Weise, die alle Teilnehmer sicherlich hoch befriedigt hat. Nur ungern trennte man sich von der schönen Waldesstätte, die einige Stunden ungetrübten Genusses gewährt hatte.
• Erschleichen von Wahlstimmen. Bei der am
11. März in Niederdorfelden stattgefundenen Gemeinde- vertreterwahl wurde in der 3. Klasse der Landwirt und Milchhändler Peter Vetter gewählt, doch wurde gegen die Wahl Einspruch erhoben, weil nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll. Der Einspruch schwebt noch beim Krtisau-'chuß, wo er wahrscheinlich zurückgestellt wurde bis zur Entscheidung der Strafkammer, die sich heute mit der Sache zu befassen hatte. Die Anklage lautete auf Erschleichen einer Wahlstimme und zwar derjenigen der Witwe Stark 4., die V. unter Verschweigung dessen, um was es sich handelt, zum Unier'chreiben einer Wahlvollmacht veranlaßt haben soll. Frau Stark behauptete in der Voruntersuchung, V. habe ihr, als er tags vor der Wahl zu ihr kam und um ihre Unterschrift bat, überhaupt nichts von einer Ge-
MonHg
~ ............... .........- ' —......— meindemahl gesagt, sondern nur von der Kohlenkasse gesprochen, sie also über die ivghrc Bedeutung des Zettels im Unklaren gelassen. Diesen Zettel, der eine Bevollmächtigung des V. zur Stimmabgabe enthielt, hat dann Frau St., da sie ihre Brille nicht bei der Hand hatte und ohne Brille nicht lesen kann, ungelesen unterschrieben. Der Angeklagte, der bei der Wahl als Schriftführer fungierte, behauptet dagegen, er habe der Frau Stark mitgekeilt, daß am Abend eine Versammlung der Kohlenkasse stattfâyde, bei der über die Gemeinderatswahl gesprochen werde. Woyn sie aber nicht selber wählen wolle, möchte sie ihn bevollmächtigen. Da die Frau heute abweichend von ihren früheren Aussagen bekundet, V. habe ihr gesagt, er fei ausgestellt von der Kohlen- kaffe als deren Vertreter, erscheint, zumal die Kohlenkasse al8 wirtschaftlicher Verein Gemeindevertreterkandidaten aufstellt, die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß sich Frau St. auf das, was gesproßen wurde, nicht mehr recht entsinnen kann. Die Strafkammer erkannte demgemäß auf Freisprechung. Der Staatsanwalt hatte 14 Tage Gefängnis beantragt (1 Woche Gefängnis ist bei diesem Vergehen die TOnbtfi strafe.)
* Katholische Gemeinde. Der Hochw. Herr Bischof von Fulda wird im Monat September hier die hl. Firmung spenden. Gefirmt werden: 1. Alle aus der Schule Entlassenen, die noch nicht die hl. Firmung empfangen haben.
2. Alle, die nächste Ostern und Ostern in einem Jahre auS der Schule entlassen werden, also alle katholischen Schulkinder der zwei letzten Schuljahre, einerlei, ob sie schon die erste hl. Kommunion empfangen haben ober nicht. D i e schon aus der Schule entlassenen Firmlinge wollen sich heute und morgen abend 1/18 Uhr mit Angabe ihres Firmpaten im Pfarrhaus melden. Der FirmungLunterricht, den niemand versäumen darf, beginnt nächsten Sonntag um *^2 in der katholischen Kirche. Denjenigen, welche diesen Unterricht nicht besuchen, muß das Sakrament der hl. Firmung verweigert werden. Darum werden alle Eltern ebenso höflich als dringend gebeten, ihre Kinder zu schicken.
* Sommersest im Zoologischen Garten. Das Jubiläums-Sommer-Gartenfest im Zoologischen Garten wurde SamStag wegen der zweifelhaften Witterung abgesagt. Dasselbe wird nun am Mittwoch (12. August) unter allen Umständen stattfinden. Sollte dann die Witterung für den Aufenthalt im Freien ungeeignet fein, so unterbleibt die Illumination und der Tanz auf dem Podium der Bierhalle, daS Doppel-Konzerte der 81er Musik mit der Gartenkapelle aber, und nach dessen Beendigung der Tanz im Saal werden jedenfalls stattfinden. DaS Abonnement wird an dem Tag um 1 Uhr aufgehoben, von da an kostet es für Abonnenten 50 Pf.
* Mainwafierwärme gestern abend 15 Grad.
8. Medervodenbach, 9. Aug. (DbschiedSfeitr.) Die „Sängerlust* hatte gestern abend ihre Mitglieder zu einer Abschiedsfeier für ihren bisherigen Dirigenten, Herrn Gustav Winkelmann - Frankfurt a. M., vereinigt. Nachdem die Feier mit dem Vortrag des Liedes „Das ist der Tag deS Herrn" eröffnet, hielt der Vorsitzende, Herr Schilling, eine kurze Ansprache, in welcher er dem Bedauern der Sänger über das Scheiden ihres verehrten Dirigenten Ausdruck gab. Beinahe 11 Jahre lang habe Herr Winkelmann den Verein geleitet, Freud und Leid mit seinen Sängern geteilt und sich durch sein liebenswürdiges Wesen die Herzen derselben erobert. Im Gegensatz zu so manchen anderen Dirigenten habe er nicht sein materielles Interesse in den Vordergrund gerückt, sondern aus Liebe zum Gesang denselben eifrigst gepflegt. Stets werde die „Sängerlust" dessen eingedenk sein und gebe ihrem Danke dadurch Ausdruck, daß sie Herrn Winkelmann zu ihrem Ehrendiri- g e n t e n ernenne. Der Hoffnung Raum gebend, daß Herr Winkelmann auch fernerhin dem Verein mit seinem schätzenswerten Rate beistehen und ein recht häufiger Gast bei ihm sein möge, brachte Redner ein Hoch auf den Gefeierten aus, in welches die Mitglieder begeistert einstimmten. Herr Winkelmann dankte in bewegten Worten für die Ehrung und führte aus, wie schwer es ihm geworden sei, sein Amt als Dirigent der Sängerlust niederzulegen, aber die neuen Dienstverhältnisse in seinem Hauptberufe hätten dies notwendig gemacht. Durch die Reihe der Jahre seien ihm die Sänger ans Herz gewachsen und es werde ihm schwer fallen, an dem gewohnten Abend der Woche nicht mehr zur Uebungsstnnde kommen zu können. Er werde der „Sängerlust" bis an sein Lebensende ein ehrendes Andenken bewahren und hoffe, daß die Sänger unter ihrem neuen Dirigenten noch weitere und bessere Fortschritte machen möchten, als es ihnen unter seiner Leitung möglich war. Mit der Aufforderung, daß die „Sängerlust" auch weiterhin fest Zusammenhalten und sich die jungen Mitglieder ein Vorbild an ihren älteren Sangesbrüdern nehmen mögen, schloß Herr Winkelmann. Unter Vortrag einiger weiterer Chöre sowie verschiedener humoristischer Nummern wurde der Nest des Abends in angenehmster Weise verbracht und gar rasch entschwand die Zeit bis zur Abfahrt des letzten Zuges, mit welchem der Gefeierte nach seinem Wohnorte zurückkehren mußte. Und so bewegte sich denn ein stattlicher Zug vom Vereinslokale zum Bahnhof, denn die Sänger wollten es sich samt und sonders nicht nehmen lassen, ihren verehrten Dirigenten an die Bahn zu begleiten. Noch einmal ertönten am Bahnhof die Weisen eines Volksliedes und dann entführte der Zug den beliebten Mann, unibraust von einem weithin in die Nacht schallenden dreimaligen Hoch der Sänger.
)( Niederdorfelden,. 10. Aug. (Beleidigung.) Der Taqlöhner Heinrich L. hier entrüstete sich am 26. April darüber, daß der Gendarni Vogt in Kilianstädten einen HandwerkSburschen nach seinen Papieren fragte. Er rempelte den Beamten an und beleidigte ihn schließlich in gröblicher Weise. Das Schöffengericht in Windecken hatte den L. mit Rücksicht darauf, daß er wegen Beleidigung schon mehrmals vorbestraft ist, zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt. Seine Berufung wurde heute von der Strafkammer verworfen.
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)( Hochstadt, 9. Aug. (Goldene Hochzei t.) Heut, feierte ballier der Landwirt Philipp Mankel, 73 Jahre alt und dessen Ehefrau Anna Maria geb. Stein, 70 Jahre alt in körperlicher und geistiger Frische das seltene Fest bei goldenen Hochzeit. Im engsten Kreise der Familie und hi Beisein des Kirchenvorstandes hielt der Ortsgeistliche eint religiöse Feier ab. Möge dem rüstigen Jubelpaare noch eint Reihe von Jahren des Glückes beschieden sein.
Vereins- u. Äer^nügnngsnachrichten
für M»ut aq beii 10. August.
Kircheiicbor her JohanntSkirch«: Abends 8 Uhr: Probe im UebuugSsâlcheu der Kirche.
Turn- ii. Fechtklnb: 6—7‘/«: Kranen-, 8‘/a—10: Jugendabteilung. Prana. Männer- und Jünglingsverein: Gesang (Kv. Bereinihaut.) Brieftaubeu-Klub: Versammlung in der Brauerei Orschler. Stenographeii-Verein Swße-Schrey : Vereinsabend in der „Sonne". Gesellschaft „Heilerer Bund": Verein? abend im „Deutschen Schützen* Verein „Hessischer Bund": Versammlung im „Hessischen Hof". Fümilien-Maiken-Konsumverein „Einigkeit" : Abends 8—10 Uhr: Marken» auflage und Annahme neuer Mitglieder (Veeeinshaus „Concordia"). Zimmerstiitzen - Klub „zum Kaiser Friedrich": Abend» von 9—11 Uhr- Schießen.
Freiwillige Feuerwehr, 4. Komp., Zusammenkunft im „Gchützenhof^- Verein „Winer uns*: Zusammenkunft ,zu den vier Jahreszeiten'. Erste Hanauer Karnevlâgesellschaft: BereinSabend im „Deutschen Haus", Gesellschaft „Lustige Brüder": Klubabend bei Heinrich Vowinkel.
Oeffentlicher ^cttcrbkiift
(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Boransfichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 10. August bis zum nächsten Abend.
Zunächst heiter, warm; später trübe, Gewitter nicht ausgeschlossen.
Bandel, Gewerbe und Verkehr»
Marktbericht.
Hanau, 8. Aug. (8 e b en S m i tt e lp r e i s e.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 0.80 bis 0.90 Mark; ein alter Hahn 1.50 bis 1.80 Mark; ein junger Hahn 0.80 bis 1.00 Mark; ein Huhn 1.80 bis 1.60 Mark; eine Ente 2.00 bis 2.50 Mark; eine Gans 3.00 bis 4.00 Mark; Gans, gerupft, —.— Pfennig, ^, Kilogramm. Fische: gewöhnliche Sorte 30 Pfg., bessere Sorte 40 Pfg-, Aal 1.00-1.10 Mark, Hecht 1.10 -1.20 Mark, Bresem 60 Pfennig, Barben 60 Pfennig, Barsch 70 Pfennig, Karpfen — Mk., Vs Kilogramm. Gemüse: Meerrettich die Stange — Pf., Spargel Pfd. —.— Pfg., Blumenkohl d.St. 40—60 Pfg., Kopfsalat d. Stück 5 Pfg., Endivien, daS Stück 5—6 Pfg.; Rettich, das Stück 5—10 Pfg. ; Ober- Kohlrabi, das Stück 3— 5 Pfg.; Unter-Kohlrabi —Pfg., Wirsing, b. Stück 15—20 Pfg; Weißkraut, b. Stück 20 bis 35 Pfennig, Rotkraut, das Stück 30 —40 Pfg., Sellerie, 15 — 20 Pf., Gurken,das Stück 10—20 Pf., Gurken zum Einmachen, das Hundert 1,50— 2 Mk., gelbe Rüben, das Bund 5 bis 6 Pfg., Neue Erbsen, das Pfund 30 Pfg., Neue Bohnen, das Pfund 10—15 Pfg., Schnittkohl, die Port — Pfg., Schwarzwurzeln, 1 Pfund — Pfennig, Spinat, Port. - Pfg.; Lattig, die Portion — Pfg.; Schmalzkraut, die Portion — Pfg.; Kartoffeln, alte, Doppelliter — Pfg., neue, d. Doppelliter 12 — 14 Pfg. — Obst: Kirschen das Pfd. —.— Pfg., Stachelbeeren, das Pfund — bi« — Pfennig, Johannistrauben, das Pfund —.— Pfennig Trauben, das Pfd. 40—50 Pf., Erdbeeren, das Pfd. —.— Pfg-, Himbeeren, das Pfund 25 Pfg., Heidelbeeren ba« Pfund 12 Pfg., Aepfel, das Pfund 10-20 Pfg., Birnen, das Pfuild 15—25 Pfg., Pflaumen, das Pfnnd 10—15 Pfg., Pfirsiche, das Pfund 40—50 Pfennig, Citronen, das Stück 5-6 Pfg., Apfelsinen, das Stück 10-12 Pfennig; Paradiesäpfel, Pfund 25—30 Pfg. — Verschiedenes: Butter, das Pfund 1,25—1,40 Mk/ -, Käse, 1 Stück 4—6 Pfg-; Eier, das Stück 6—9 Pfg.; Gänseeicr, Stück — Pfg-, Zwiebeln, Pfund 12 Pfg.; Welschkorn, Doppell. — Pfg-, Radieschen, Bündel 5 Pfg.; Kastanien, Pfund — Pfg., Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfennig; 2. Sorte 18 Pfg.; 3. Sorte — Pfennig.
Ganturnscst Ossenbach-Hanllu.
Z- Rumpenheim, 10. August.
Anläßlich des 25jährigen Jubelfestes des hiesigen Turnvereins beging der Gau Offenbach-Hanau sein diesmaliges 33. Gaufest mit unserem Jubelverein gemeinsam in unsern Gemeinde, festlich empfangen durch reichen Fahnen- und Girlandenschmuck von Haus zu HauS und Straße zu Straße, durch Ehrenpforten und sinnigen Jnsprüchen und Willkonnnen- grüßen aller Art. Bereits am Samstag abend leitete mü Anbruch bet Dämmerung ein stattlicher Fackelzug, an dem sich sämtliche hiesige Vereine beteiligten, das Fest ein. Auf dem herrlichen, am Mainufer sich hinziehenden Festplatz wurde dann ein solenner Kommers abgehalten, bei welchen dem Jubelverein zahlreiche Ehrengaben, da« beste Einoer»