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♦ Jubiläum. Frl. B. Weidert feiert heute ihr iSjâhriqeS Jubiläum als Verkäuferlu in dem Konfektionshause I. Berger. — Bei dieser Gelegenheit bemerken mir, daß das Geschäft J. Berger nach Nürnbcrgerstraße 29 verlegt worden ist.
Oefftntlicher Wetterdienst.
(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 1. August bis zum nächsten Abend.
Weiterhin kühler, aber trocken bei wechselnder Bewölkung.
Stegeuftation Hana« des König!. Preußischen Meteorologischen Instituts zu Berlin.
Im Monat Juli wurden 14 Tage mit mehr als 0,2 mm Regenhöhe beobachtet. Die größte Niederschlagsmenge in 24 Stunden war am 9. Juli nachts (gemessen am 10. Juli, morgenS 7 Uhr), sie erreichte eine Höhe von 18,1 mm, was gleichbedeutend ist mit 15,1 Liter auf 1 Quadratmeter.
Die MonatS - Menge der Niederschläge im Juli vetrug 73,7 mm oder 78,7 Liter pro Quadratmeter,
Gewitterstation. Im Monat Juli wurden 9 Gewitter beobachtet. Die größte Niederschlagsmenge war am 5. Juli, sie erreichte eine Höhe von 11,7 mm, was gleichbedeutend ist mit 11,7 Liter auf 1 Quadratmeter. Sämtliche Gcwitterniederschlâge betrugen 88,6 mm.
Hanau, 1. August 1908.
Der Beobachter: Anton Jobst.
Has Dab and fern.
Schlüchtern, 81. Juli. Obwohl der Kaiser die Er- richrung deS neuen Kriegerdenkmals prinzipiell genehmigt hat, so sind doch die von ihm befohlenen Aenderungen am Sockel derart, daß sie unmöglich bis zum 16. Augnst bewerkstelligt werden können. Infolgedessen muß die EnthüllungSfeier bis auf weiteres verschoben werden.
Offenbach a. M., 31. Juli. Ein Urlaubsgesuch deS gegen Kaution auf freien Fuß gesetzten Buchhalters Dammel beschäftigte gestern die nichtöffentliche Sitzung der Stadtverordneten. Das Gesuch um Verlängerung des Urlaubs wurde zwar genehmigt, jedoch ohne Gehaltszahlung bis zum Abschluß der noch schwebenden Untersuchung.
Frankfurt a. M., 81. Juli. Die amtlichen Zahlen über den Eisenbahnverkehr beim 11. Deutschen Turnfest liegen nunmehr vor. Danach wurden in den Tagen vom 19. bis 23. Juli nachmittag« im Hauptbahnhof Frankfurt gelöst 18 459 Fahrkarten erster und zweiter Klasse, 145 696 Fahrkarten dritter Klasse und 119 355 Fahrkarten vierter Klasse, zusammen 283 470 Fahrkarten, für die 471 587 Mk. eingenommen wurden. DaS sind 60 000 Mk. mehr pro Tag als bei gewöhnlichem Tommerverkehr.
Frankfurt a. M, 80. Juli. Der auf der Güterabfertigung deS HaupibahnhofS beschäftigte Vorsteher Pape, ein verheirateter Mann und Vater von zwei Kindern, den eine Mitteilung mit einem Fehlbetrag in der Güterkaffe in Verbindung brachte, hat anscheinend schon vor einigen Tagen das Weite gesucht und mit ihm ist ein Mädchen auS -bet Animierkneipe der Kölner Straße verschwunden. P., der bei seinem Verschwinden von Hause alles Bargeld mitnahm, hat jedenfalls Quittungen gefälscht und die Beträge an der Kasse erhoben. Gegen 600 Mark sind bis jetzt als zu unrecht gezahlt ermittelt worden.
Homburg, 30. Juli. Einen interessanten Wettlauf und Wettganz veranstalten wieder, wie im vergangenen Jahre, die hiesigen Hotel- und Hausdiener. Heute morgen vor 6 Uhr konnte man einzelne Teilnehmer beobachten. Die Strecke Landgrafenstraßen-Eck, Schwebenpfad über Viktoriaweg und Landgrafenstraßt zurück ist hierzu ausersehen. Ein Radfahrer begleitet die PreiSgeher oder Läufer. Um spätestens $/.7 Uhr ist dieser Sport beendet, weil alsdann der Wettlauf im Geschäft beginnt.
Biebrich, 30. Juli. Wie man meldet, wird in miliiä- ri'chen Kreisen die Verlegung der hiesigen Unterofstzierschule nach Wetzlar erwogen. Man glaubt, daß anstelle der Unter- o'fizierschülrr das 3. (Homburger) Bataillon der 80er dann hier seinen Einzug halten werde.
§ Ettingshausen, 31. Juli. Ein heftiges Unwetter zog gestern vom Vogelsberg her über unsere Gegend. Es richtete zum Glück nur geringen Schaden an, brachte aber den ersehnten durchweichenden Regen. In Burkhards- f_t I b e n ging ein wolkenbruchartiger Regen nieder, die Straßen wurden überschwemmt, dasselbe war in Grünberg und Ettingshausen der Fall. In Lauter zerschmetterte ein Blitzstrahl eine Pappel. Bei Mücke riß der Sturm einen Baum nieder und warf ihn gegen die Telegraphendrähte, die - zerrissen. Viel Aepfel sind von den dichtbehangenen Obstbäumen geschüttelt, zahlreiche Kornhaufen umgerissen worden. Die Landwirte sind jetzt im Stande, die Stoppel- äcker umzupflügen und mit Erbsen und Rüben zu besäen.
$ Hof Gratz, 31. Juli. Automobilisten überfuhren einen Knecht aus Hungen, ließen den Schwerverletzten liegen und sausten in schnellstem Tempo unerkannt davon.
W. Bad Nauheim, 81. Juli. (Privatteletz r a m M.) Der Leiter der medizinischen Klinik, Professor Dr. Romberg aus Tübingen, besichtigte gestern mit 54 Studenten und Assistenten sämtliche Badeeinrichtungrn und technischen Neuanlagen unter Führung des Geheimrates Dr. Eser, welcher die fachwissenschaftlichen Erklärungen dazu gab. Der „ärztliche Verein" hatte sich mit seinem Vorsitzenden, SanitätSrat Dr. Baur und Schriftführer Dr. Haenel und dem in Nauheim anwesenden Geheimen Ober-Medizinalrat Dr. Neidhardt aus dem Ministerium in Darmstadt der Besichtigung angeschlossen. Später sand im Kurhaus eine Be- miriuna der Gäste statt, bei welcher Kurdirektor Freiherr
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von Starck als am Todestage Bismarcks das erste Glas den Manen des Altreichskanzlers darbrachtc. Desgleichen ließ die Kurverwaltung zum Gedenken an den Todestag mit Einbruch der Dunkelheit ein weit in die Lande hin sichtbares mächtiges Feuer auf dem Turm des Johannisberges ab- brennen. — Ani 27. Juli betrug die Zahl der abgegebenen Kurbâder ohne diejenigen der Kinderheilanstalt 3965, die höchste bisher jemals erreichte Ziffer.
Rotzdorf b. Darmstadt, 81. Juli. Von einem herben Schicksalsschlage wurde die Familie deS Werkmeisters Conrad auf dem Roßberg betroffen. Der fast 13 Jahre alte Sohn derselben hatte sich nämlich im elterlichen Schuppen eine Schaukel hergerichtet, die der Junge gestern fleißig benützte. Durch irgend einen Zufall schlang sich hierbei das Seil um den Hals des Knaben und schleuderte den Buben aus seinem Sitze hinab auf den Boden. Trotz der unbedeutenden Sturzhöhe brach der Knabe infolge der Wucht deS Falles das Genick und war sofort eine Leiche. Im Momente des Sturzes betraten Arbeiter zufällig den Schuppen und waren Zeugen des erschütternden Unglücksfalles. Den schwergeprüften Eltern ivendet sich allgemeines Mitgefühl zu.
Brückenau, 29. Juli. Bei dem heute nachmittag zwischen 2 und 3 Uhr über die Stadt niedergegangenen Gewitter schlug der Blitz in da« Elektrizitätswerk, ferner in die Telephonleitungen des Rentamts, der Post und des Kaufmanns Förg am Markt, ohne Schaden anzurichten. Im Laden des Letzteren wurden die dort aufbewahrten Sensen durcheinander geworfen.
Hersfeld, 30. Juli. In das Handelsregister des hiesigen Königl. Amtsgerichts ist vor einiger Zeit eingetragen worden die Firma „Kuranstalt St. Wigbertshöhe, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, HerSfeld". Es handelt sich um daS gegenüber dem LulluSbade zu errichtend« Sanatorium für Magen- und Darmkranke. An dem Unternehmen ist auch die Stadt Hersfeld mit 20 000 Mark beteiligt.
A Klein-Krotzenburg, 31. Juli. Das vor wenigen Tagen spurlos verschwundene Söhnchen des Fabrikarbeiters Heinrich Merzet wurde nunmehr unterhalb unserer Nachbar- gemeinde Klein-Auheim als Leiche aus dem Main geländet. Ein zu Tal fahrender Schleppdampfer schleuderte die kleine Leiche mit der Mainkette aus dem Flußbette über den Wasserspiegel. Dabei wurden die Kleider des beim Spielen in den Main gestürzten Knaben zerfetzt und die Leiche selbst an Kopf und Rücken erheblich verletzt. Die Eltern bei unglücklichen Kindes wurden von Groß-Steinheim aus sofort über den Leichenfnnb telephonisch verständigt.
Drahtnachrichten
Auszeichnung.
Swtnemüttde, 1. August. Der Kaiser verlieh dem Oberjägermeister vom Dienst, Freiherrnvon Heintze-Weißen- rode, anläßlich seines 50 jährigen Dienstjubiläums den Orden vom Schwarzen Adler.
Freudiges Famlienereignis.
Stuttgart, 1. Aug. (Privat-Telegrämm.) Wie der „Schwäbische Merkur" meldet, wurden dem Fürstenpaar zu Hohenlohe-Waldenburg nach 18jähriger Ehe ein Sohn geboren.
Ablösung.
Wilhelmshaven, 1. Aug. Die Ablösung vom ostasia- tischen Kreuzergeschwader ist in Stärke von 650 Personell hier angekommen.
Vom Friedenskongretz.
London, 31. Juli. Asquith drückte in feiner Rede den Delegierten des internationalen Friedenskongresses die Sympathie der Regierung aus, meinte aber, daß auf eine allgemeine Abrüstung nicht zu rechnen sei, da die nationale Sicherheit für alle Länder an erster Stelle stehen müsse. Immerhin aber gebe es zur Erledigung streitiger Fragen andere Mittel als den Krieg, z. B. schiedsgerichtliche Entscheidung und internationale Verträge. .
London, 1. Aug. In seiner Rede auf dem Staatsbankett anläßlich des internationalen Friedenskongresses hob Premierminister Asquith insbesondere die Vorteile der internationalen Konventionen vom Gesichtspunkte des Friedens aus hervor, und erklärte, im Gegensatz dazu seien die Bündnisse dem Frieden häufig hinderlich. Er betonte die Vorteile gegenseitiger Besuche vom Gesichtspunkte des Friedens auS, da eS von größter Wichtigkeit sei, daß sich die Nationen gegenseitig kennen lernten. Lord Courtney legte entschieden Verwahrung dagegen ein, daß England feindselige Gefühle gegen Deutschland hege.
Von der Türkei.
Konstantinopel, 1. Aug. Extraausgaben türkischer Blätter zufolge bestimmt das Jrade betreffend die Abschaffung der Geheimpolizei: Die Geheimpolizei ist abgeschafft unter der Bedingung, daß nach den bei den anderen Regierungen bestehenden Systemen Beamte zu verwenden sind, welche Organe für geheime Polizeiangelegenheiten bilden, ohne daß irgend ein anderes Departement oder andere Personen dabei mitzusprechen haben.
Ansstandsbewegnng.
Paris, 1. August. Die Abgeordneten der dem allgemeinen Arbeiterverbande angehörigen Syndikate hielten in der vergangenen Nacht eine Versammlung ab, in welcher über die Lage beraten wurde.
Paris, 1. August. Aus Uvetot wird gemeldet, daß dort gestern abend der Sekretär des allgemeinen Arbeiter- verbandes, Bousquet, infolge der Ereignisse in Villeneuve verhaftet wurde.
Paris, 1. Aug. Außer den bereits gestern abend verhafteten Führern des allgemeinen Arbeisverbandes Bousquet und Avetot sollen nach einem Beschlusse des Oberstaatsanwaltes und der Sicherheitsbehörde heute morgen noch mehrere andere Ausschußmitglieder des Verbandes fcstge-
nommcn werden. Es heißt, daß außerdem noch 40 Haftbefehle erlassen worden seien. DaS HanS des Arbeit«- Verbandes wurde die ganze Nacht hindurch von zahlreiche» Schutzleuten bewacht.
Paris, 1. Ang. Nus Toulon wird gemeldet: DaS Syndikat der Arsenalarbeiter hielt gestern abend eine Ver- sammung ab, in der die Regierung wegen der Vorkommnisse von Draneil in maßlos heftiger Weise angegriffen würd«. Gleichzeitig wurde beschlossen, die in den Banken deponiert«» Gelder des Syndikates zurückzuziehen.
Zeppelins Fahrt.
Berlin, 31. Juli. Die in einigen Blättern verbreitete Mitteilung, daß Graf Zeppelin die 24 Stundenfahrt am 8. August anzutreten beabsichtige, trifft einer Korrespondenz zufolge nicht zu. Graf Zeppelin hat gleichzeitig mit den inzwischen fertiggestcllten Ausbesserungen seines Luftschiffe« einige Aenderungen an ihm vorgenommen. Diese gedenkt er zunächst in kürzeren Uebungsfahrten zu erproben, mit denen er Ende nächster Woche beginnen will. Der Zeitpunkt für den Antritt der 24 Stundcnfahrt läßt sich daher gegenwärtig noch nicht feststellen.
Blitzschlag.
Breslau, 1. Aug. In Rybnik schlug der Blitz in eine Gruppe spielender Kinder. Ein sechsjähriger Knab« wurde getötet; mehrere andere Kinder wurden betäubt oder gelähmt.
Selbstmord.
Aurich, 1. Aug. Die Leiche des hier am 25. Juni bei der zweiten Prüfung durchgefallenen und seither vermißten Lehrers Hör aus Osnabrück wurde in Dalinghausen beim Roggenschnitt im Felde gefunden. Es scheint Selbstmord durch Erschießen vorzuliegen.
Beim Nachtwandeln.
Eff-N a. d. Rh., 1. Aug. In Velbert stürzte in der vergangenen Nacht die 22jährige Tochter eines Kaufmann« beim Nachtwandeln aus dem dritten Stockwerke auf di« Straße und war sofort tot.
Trinksprüche.
Christiani«, 31. Juli. Bei der heutigen G a lata f e l im Schlosse brachte König Haakon auf den Präsidenten Fallières folgenden Trinkspruch aus:
„Mit aufrichtiger Freude begrüßen wir, die Königin und ich, die heutige Begegnung mit Ihnen, Herr Präsident, und wir sind glücklich, Sie in dem Lande willkommen zu heißen, wo wir zu Hause sind und auch unsere ganze Nation begrüßt mit großer Sympathie das Oberhaupt Frankreich«. Ich kann dies namens aller Norweger sagen, und der ireude- volle Empfang in der Hauptstadt des Lande« wird Sie von der Wahrheit meiner Worte überzeugt haben. Ich spreche die Hoffnung aus, daß Sie nicht unser Land verlassen, ohne die Ueberzeugung mitzunehmen, daß der französische Name bei dem norwegischen Volke geachtet und hochgeschätzt ist. Die Königin und ich haben nicht den glänzenden Empfang vergessen, den wir im vorigen Jahre in Frankreich 'èèhalteu"» haben, nicht allein von Ihnen, Herr Präsident, sondern auch beim französischen Volke, und wir haben immer di« liebe Erinnerung an den glänzenden Empfang behalten, der, die Stadt Paris uns gab. Dieser ist auch nicht von der Bevölkerung Norwegens vergessen worden, welche darin einen Beweis sah, daß diesem Lande und Volke in Ihrem schönen Land« Interesse und freundliche Gefühle entgegengebracht würden, und wir wissen in vollem Maße d^e Bedeutung dieser Sympathie zu schätzen. Alle Norweger sind Ihnen" dankbar, Herr Präsident, für den Besuch, mit dem Frankreich heute unser Land geehrt hat. Es ist das erste Mal, daß wir die Freude haben, ein französisches Staatsoberhaupt bei uns zu empfangen, und ich hoffe, daß dieser Besuch die guten Beziehungen, welche seit Jahrhunderten ungestört zwischen unseren beiden Völkern bestanden haben, noch weiterhin befestigen wird. Mit diesen Worten bringe ich ein Hoch auf den Präsidenten der französischen Republik aus und trinke auf das Wohl des französischen Volkes."
Präsident Fallières erwiderte mit folgendem Toast:
„Ich danke Ihnen herzlich, Sire, und ich danke Ihrer Majestät der Königin für die freundlichen Worte, die Sie soeben ausgesprochen haben. Es ist mir eine Genugtuung, der Freude Ausdruck zu geben, welche ich heute fühle, den Besuch Eurer Majestät und Ihrer Majestät der Königin erwidern zu können, welchen Sie vor einigen Monaten in Frankreich abstatteten. Ich bin glücklich, in Ihrem schönen Lande Ihnen versichern zu können, daß die Erinnerung an Ihren allzu kurzen Aufenthalt bei uns in gleichem Maße lebendig ist, und Norwegen die Versicherung freundschaftlicher Befühle Frankreichs überbringen zu können. Ter warme mpfang, den das norwegische Volk mir bereitete, ist an die französische Nation gerichtet, welche in vollem Maße denselben zu schätzen wissen wird. Er ist der Ausdruck der Gefühle herzlicher Sympathie, welche unsere beiden Länder vereinigt, und ich preise mich glücklich, daß sich dem Präsidenten der französischen Republik mit feinem Besuche eine neue Gelegenheit bot, diese Gefühle offen zur Kenntnis zu bringen. Frankreich hat immer Freude empfunden, durch Jahrhundert« hindurch mit Norwegen in ununterbrochenen freundschaft- schaftlichen Beziehungen zu stehen, und es freut mich, mit Ihnen Sire, die Hoffnirng aussprechen zu können, daß der erste Besuch eines französischen Staatsoberhauptes bei dem norwegischen Volke auch weiter dieses glückliche Verhältnis entwickeln und befestigen möge. Mit dieser Hoffnung erhebe ich mein Glas zu Ehren Eurer Majestät, Ihrer Majestät der Königin und des Kronprinzen Olaf und trinke auf das Wohl Norivegens.
Ertrunken.
Westerland-Sylt, 1. Aug. Infolge Mangels jeglicher Rettungsvorkehrungen ertrank der Bankier Daniel aus Berlin beim Baden. Die Badegäste waren sehr erregt und ver. langten auf dem Bürgermeisteramte telegraphische Beschwerd« beim Ministerium und Schließung bei Bades bis zur Herstellung geeigneter Rettungsvorrichtungen.
Das Automobil.
Herdecke, 1. Aug. Auf der Chaussee zwischen Herdecke und Wetter im sogenannten Zillertale überfuhr einAutvmob'I einen Radfahrer und tötete ihn. Der Chauffeur stellte sich selbst der Polizei.