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Samstag

25.

?kotkiiansgabe inzwischen verzichtet. Es gibt gegenwärtig in Deutschland nur noch fünf Notenbanken, nämlich außer der Reichsvank die Bayerische Notenbank, die Sächsische Bank in Dresden, die Würitembergische Notenbank und die Badische Bank. Der steuerfreie ungedeckte Notenumlauf der einge- gangenen Notenbanken wuchs dem Anteile der Reichsbank zu, so daß er schon dadurch eine fortlaufende Steigerung erfuhr. Im Jahre 1907 belief sich der ungedeckte Notenumlauf aller Notenbanken auf 591 Millionen Mark, wovon auf die Reichs­dank 531,1 Millionen entfielen. Der Notenumlauf über­haupt machte bei den genannten fünf Banken den Betrag von 1620,7 Millionen Mark aus, wovon 1478,8 Millionen auf die Reichsbank, 62 Millionen auf die Bayerische, 38,5 Mill, auf die Sächsische, 22 Millionen auf die Württembergische und 19,4 Millionen auf die Badische Bank kamen.

Die Siebenbürger Sachsen.

Von einem äußerst regen Leben und einer wachsenden Entfaltung der Kräfte ihrer Landeskirche in den Jahren 19047 legt der vor einiger Zeit erschienene Rechenschafts­bericht des Landeskonsistoriums der evangelischen Sachsen Siebenbürgens Zeugnis ab. Die Zahl der selbständigen Pfarrgemèinden des Landes beträgt 246, in denen 145 akademisch gebildete und 101 nicht akademisch gebildete Pfarrer angestellt sind. Die Zahl der Gemeindemitglieder stieg von Ende 1902 bis Ende 1906 von 219 137 auf 223 911. Diese geringe oder doch nur relativ befriedigende Zunahme findet ihre Erklärung in der zunehmenden Ausivanderung nach Amerika, die ja auch unter den Sachsen weite Kreise ergriffen hat. So haben allein in der Zeit vom 31. März 1903 bis zum 31. Dezember 1905 nicht weniger als 8741 Sachsen das Land verlaffen. Dennoch hat dies der Opfer­freudigkeit in den Pfarrgemeinden in keinem Stücke Abbruch getan: es wurden in der Periode 19047 drei neue Gottes- Häuser, vierzehn Volksschulgebäude, fünfzehn Pfarrhäuser und neun Gemeindehäuser mit einem Gesamtkostenaufwande von 887 617 Kronen neu errichtet, ferner für Adoptierung und innere Einrichtung die Summe von 434 346 Kronen verausgabt.

Bekanntlich ist auch das sächsische Schulwesen in Siebenbürgen in jeder Weise hoch entwickelt. Neben den 248 Elementarvolksschulen stehen 10 höhere Volksschulen, 5 Bürgerschulen und 248 Fortbildungsschulen, an denen insgesamt 617 Angestellte lehren. Nach dem Stande vom 31. Dezember 1906 besuchten die Volksschulen 33 251 Kinder, die Fortbildungsschulen 7593 junge Leute und die höhern Lehranstalten 1917 Schüler. Am Landeskirchenseminar behielt die Schülerzahl einen Normalstand von ca. 80 Seminaristen, selbst das erst 1906/7 vollständig eingerichtete Lehrerinnenseminar in Schäßburg zählte bereits 53 Schüle­rinnen.

Auch in anderer Beziehung zeitigte daS Gemeinwesen der kaum eine Viertelmillion zählenden Sachsen reiche Blüten, und die Opferwilligkeit war außerordentlich rege. Abgesehen von den Summen, die für Besoldung der Lehr­kräfte und Instandhaltung der öffentlichen Gebäude aufzu­bringen waren, wurden nach dem Rechenschaftsberichte noch folgende Summen für wohltätige soziale Zwecke ausge­geben: zur Anschaffung von Lehrmitteln 35 337 Kronen, iur Unterstützung armer Schulkinder 56 885 Kronen, für Waisenpflege 91126 Kronen, für Krankenpflege 71887 Kronen, für Armenpflege 85 740 Kronen und zur Unter­stützung an 131 Gemeinden die Summe von 557 802 Kronen. Das sind Beträge, auf welche die Siebenbürger Sachsen mit vollem Rechte stolz sein können und die ein wahrhaft ehrendes Zeugnis für die in ihren Gemeinden herrschende echt christliche und nationle Gesinnung ablegen.

Deutscher Außenhandel im Juni und iw ersten Halbjahr 1908.

Nach dem Juniheft der vom Kaiserlichen Statistischen Amt herausgegebenenMonatlichen Nachweise über den aus­wärtigen Handel des deutschen Zollgebiets, betrug die Ein­fuhr im Juni 1908 5 237 426 Tonnen verschiedene Waren, 11401 Pferde, Maultiere und Esel, 737 Stock Bienen, 124 Fahrzeuge und 90 123 Uhren. Gegen den Bormonat bat die Einfuhr nur wenig, gegen den Juni des Vorjahres stark nachgelassen. Ausfälle gegen den Juni vorigen Jahres zeigen sich namentlich bei Erzeugnissen der Land- und Forst­wirtschaft usw., Nahrungs und Genußmitteln, mineralischen und fossilen Rohsiosen, chemischen Erzeugnissen, Waren aus Steinen, bei unedlen Metallen und Waren daraus (Eisen).

Die Gesamteinfuhr erreichte im ersten Halbjahre 1908 28 415 856 Tonnen verschiedene Waren gegen 29 930 255 m Lorjahr, ferner 68 859 gegen 78 300 Pferde usw., 3834 gegen 4695 Stock Bienen, 627 gegen 694 Fahrzeuge und 662 728 gegen 786 119 Uhren. Der Ausfall macht rund 1,5 Million Tonnen aus. 13 von 19 Tarifabschnitten md mit geringen Zufuhrmengen beteiligt, besonders Erzeug- mffe der Land- und Forstwirtschaft usw., mineralische und fossile Rohstoffe (Erze usw.), beide je mit rund einem Drittel.

Die Ausfuhr verzeichnet für Juni 3 675 369 Tonnen verschiedene Waren und verhältnismäßig unbedeutende Mengen von nach der Stückzahl nachgewiesenen Waren. Gegen den Vormonat und den Juni des Vorjahres zeigt sich ein erheb­licher Rückgang, besonders bei Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft, mineralischen und fossilen Rohstoffen.

Die Gesamtausfuhr erreichte im ersten Halbjahr 21 815 295 Tonnen verschiedene Waren gegen 21 578 775 im gleichen Abschnitt des Vorjahres, nahm also um über 300 000 Tonnen zu. 12 von 19 Abschnitten find an der Ausfuhrbelebung beteiligt, besonders Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft (Z- 228 538 Tonnen), unedle Metalle und Waren daraus (4- 150 796 Tonnen). Trotz der stärkeren Ausfuhr von Brennstoffen zeigt die von mineralischen und fossilen Rohstoffen eine Abnahme von rund 100 000 Tonnen.

Ein- und Ausfuhrwerte sind vorläufig im wesentlichen nach den Borjahrswerten berechnet, fie bedürfen also bei dem starken LLlLlaoe eurer Waren einer erheblichen Ermäßigung.

Der Einfuhrwert erreichte im ersten Halbjahre 4303 gegen 4424 Millionen Mark im Vorjahre, wovon auf den reinen Warenverkehr 4160 gegen 4344 Millionen Mark im abgelaufenen Jahr und auf Edelmetalle 143 gegen 79 Millionen entfallen. Der Ausfall von 121 Millionen Mark trifft 15 von 19 Tarifabschnilten. Größer als die ganze Abnahme ist die Einbuße bei Erzeugnissen der Land- unb Forstwirtschaft (rund 131 Millionen Mark), bedeutend ist sie namentlich bei Tieren und tierischen Erzeugnissen mit einem Ausfall von 63 Millionen Mark gegen das Vorjahr. Der Einfuhrwert von edlen Metallen und Waren daraus nahm um 62 Millionen Mark zu, davon Gold um 61 Millionen. Auch unedle Metalle und Waren daraus er­fuhren eine Wertzunahme von fast 19 Millionen Mark trotz der Abnahme der Eiseneinfuhr um fast 11 Millionen Mark, da bei den geringeren Kupferpreisen mehr Kupfer bezogen wurde (+26,5 Millionen Mark).

Auch der A u s f u h r w e r t zeigt gegen den des ersten Halbjahres 1907 einen Rückgang; er betrug nur 3303 gegen 3345 Millionen Mark, die Abnahme also 42 Millionen Mark. Spinnstoffe und Waren daraus erfuhren einen Ver­lust von rund 54 Millionen Mark, chemische Erzeugnisse einen solchen von rund 15 Millionen, Gold eine Minderung um 22 Millionen Mark. Ueberhaupt zeigen 11 von 19 Abschnitten Einbußen. Unter den Abschnitten mit einer Zu­nahme sind hervorzuhebcn Erzeugnisse der Land- und Forst­wirtschaft (4- 16 Millionen), unedle Metalle und Waren daraus (4- 31 Millionen, woran auf Eisen fast 25, auf Kupfer 7,7 Millionen Mark entfallen), Maschinen, elektro­technische Erzeugnisse, Fahrzeuge (+ 27 Millionen, woran Maschinen mit 22, elektrotechnische Erzeugnisse mit 17,7 Millionen Mark beteiligt sind bei einem Ausfall von fast 15 Millionen bei Fahrzeugen).

handelt Gewerbe und Verkehr.

Die Golderzeiigmrg der Welt im Jahre 1997.

Nach den zu Anfang des laufenden Jahres bekanntge- gebenen vorläufigen Uebersichten schien die Golderzeugung der Welt im Jahre 1907, wie dieBerl. N. N." melden, nur ebenso groß und vielleicht etwas kleiner als im Vorjahr ausgefallen zu sein. Die bis Mitte Juni veröffentlichten endgültigen Zahlen lassen erkennen, daß für 1907 gegenüber 1906 doch wieder eine Mchrerzrngung zu verzeichnen ist, wenn sie auch weniger groß ausfiel als in früheren Jahren. Die Welterzeugung bewertete sich 1907 auf 412 556136 Dollar, das sind 7 495167 Doll, oder 1,8 Proz. mehr als 1906, und 34 144 382 Doll, oder 9 Proz. mehr als 1905. Von den vier Hauptgebieten der Golderzeugung, die zusammen im letzten Jahre 78 Proz. der Welterzeugung lieferten, zeigten zwei Zunahmen und zwei Abnahmen der Ausbeute. Im Transvaal stieg die Erzeugung von 119 609 373 Doll, im Vorjahr auf 133 352 381 Doll. für 1907 oder um 11,5 Proz., in Rußland von 22 469 432 Doll, auf

26 518 253 Doll, oder um 18 Proz. Anderseits sank die Ausbeute der Vereinigten Staaten von Amerika von 94 373 800 Doll, im Jahre 1906 auf 89 198 711 Doll, im letzten Jahre oder um 5,5 Proz., und in Australien von 82 358 207 Doll, auf 74 849 348 Doll, oder um 7,9 Proz. Bei den minder wichtigen Goldländern traten keine be­deutenden Veränderungen des Ausbringens ein. Mexiko be­zeichnet eine mäßige Zunahme, Kanada namentlich im Uukon- gebiet einen beträchtlichen Rückgang. Britifch-Jndien ver­minderte die Ausbeute etwas, während sie in Rhodesia wesentlich zunahm. So glichen sich die Schwankungen ziem­lich aus.

Im Jahre 1907 wurden neue bedeutende Goldfundstellen nicht entdeckt oder der Ausbeutung erschlossen und auch wesent­liche Verbesserungen in den Methoden der Goldgewinnung wurden nicht eingeführt, wenn auch kleinere Fortschritte hierin fortwährend zu verzeichnen waren. Abgesehen vom Transvaal war bei der Goldproduktion der Welt im letzten Jahre eine größere Steigerung der Schwemmgolbgewinnung als des eigentlichen Goldbergbaues in unterirdischen Minen zu be­merken. Das lag an der Verbesserung der Goldbaggerei, die zur Ausbeutung früher nicht mit Aussicht auf Gewinn in Angriff zu nehmender Schwemmgoldfundstellen verhalf. Ein ungewöhnlich' großer Teil des 1907 gewonnenen Goldes wurde unmittelbar als Umlaufsmittel und für Bankreserven in Gebrauch genommen. Das war eine der Wirkungen des lebhaften Geschäftsverkehrs in der Handelswelt während der letzten Jahre. Die Vereinigten Staaten zogen außer der eigenen Golderzeugung im Werte von 89 Millionen noch für 88 Millionen Gold aus der übrigen Welt an sich, so daß sie 43 Proz. der Welterzeugung von Gold sich sicherten. Trotz dieses großen Goldzuflusses kam gerade aus diesem Lande die Finanzkrisis mit solcher Stärke zum Ausbruch.

Der inländische Verbrauch wichtiger Lebensmittel und Jnduftrieerzeugnisse.

Dem Statistischen Jahrbuch für das Deutsche Reich sind folgende für den Kopf der Bevölkerung aufgestellte Verbrauchs­berechnungen zu entnehmen:

Der zum Verbrauch für menschliche und tierische Er­nährung, sowie für gewerbliche Zwecke verfügbare Roggen belief sich im Erntejahr 1906/07 auf 143,5 Kilogr. auf dan Kopf gegen 149,0 im Erntejahr 1905/06, 147,0 im Jahre 1904/05, 154,8 im Jahre 1903 04 und 158,3 im Jahre 1902/03. Die Berbrauchsmenge war also im letzten Erntejahr sehr niedrig. Für die Jahre 1893 bis 1907 ergibt sich ein Ver­brauch von durchschnittlich 149,3 Kilogr. Weizen und Spelz waren verfügbar 94,4 Kilogr. gegen 99,8 im Jahre 1905/06, 93,4 im Jahre 1904/05 und 93,2 im Jahre 1903/04. Also auch hier macht sich ein Rückgang bemerkbar. Immerhin lag die Verbrauchsmenge des letzten Jahres noch über dem 15jährigen Durchschnitt, der 91,3 Kilogr. betrug. Die zum Verbrauch verfügbare Gerstenmenge war mit 82,5 Kilogr. größer als in einem der Vorjahre; 1905/06 hatte sie 78,4, 1904/05 nur 71,3 Kilogr. betragen. Augenscheinlich macht sich hier neben der guten Ernte die Herabsetzung des Zolls für Futtergerste bemerkbar. Für Hafer war die Verbrauchsziffer mit 126,3 Kilogr. ebenfalls unaew ähnlich groß, eine Folge

der sehr reichlichen Ernte. Die beiden voraufgegangenen Jahre hatten nur 112,7 und 112,1 Kilogr. gehabt und der Jahresdurchschnitt hatte in den letzten 15 Jahren 114,1 Kilogr. betragen. Die zum Verbrauch vorhandene Kartoffelmenge betrug nur 592,6 gegen 687,0 im Jahre 1905/06. Der 15jährige Durchschnitt stellte sich bei sehr starken Schwankungen auf 596,6 Kilogr. Der Branntweinverbrauch betrug im Be­triebsjahr 1906/07 6,1 Liter auf den Kopf gegen 6,2 )m Jahre 1905/06 und 6,0 im Jahre 1904/05. Der darunter befindliche Trinkbranntweinverbrauch ist auffälligerweise, nachdem er bis 1904/05 in 12 Jahren von 4,5 auf 3,7 Liter zurückgegangen war, wieder im Steigen; 1905/06 hatte er 3,8, 1906/07 4,0 Liter betragen. Der Bierverbrauch zeigt im Brausteuer­gebiet im Jahre 1906 einen kleinen Rückgang von 101 aus 98 Liter auf den Kopf. In Bayern, wo von 1899 bis 1908 eine Abnahme von 248 auf232 Liter stattgefunden hatte, macht sich seitdem wieder eine langsame Steigerung bemerkbar; das Jahr 1906 hatte 2391 Verbrauch gegen 235 im Jahre 1905. In Württemberg betrug der Verbrauch wie im Vorjahre 173, in Baden 161 (1905 157), in Elsaß-Lothringen 95 (94) Liter. Im ganzen Reich ist der Bierverbrauch von 119 auf 118 Liter zurückgegangen. Der Tabakverbrauch hat im Jahre 1906 1,5 Kilogr. auf den Kopf betragen gegen 1,7 im Jahre 1906. Die Zahlen schwanken hier wenig; in den letzten zehn Jahren bewegten sie sich unregelmäßig zwischen 1,5 und 1,8. Der Salzverbrauch steigt sehr stark; er betrug im Jahr« 1906 21,8 Kilogr. gegen 19,08 im Jahre 1905 und 18,7 im Jahre 1904. An der Zunahme ist lediglich der Verbrauch zu gewerblichen Zwecken beteiligt; der Spetsesalzverbrauch betrug wie im Vorjahr 7,8 Kilogr. Der Zuckerverbrauch be­trug im Betriebsjahr 1906/07 16,8 Kilogr. auf den Kopf gegen 16,6 im Jahre 1905/06. Der Verbrauch von Stein­kohlen ist im Jahre 1906 enorm gestiegen; er betrug 2065 Kilogr. gegen 1859 im Jahre 1905. Vor zehn Jahren hatt« er nur 1502 Kilogr. betragen. Auch der Braunkohlenver­brauch war mit 1056 Kilogr. (1905 998 Kilogr., 1904 943 Kilogr.) größer als in allen Vorjahren. Ebenso hat her Roheisenverbrauch im Jahre 1906 den aller frühern Jahr« wesentlich übertroffen; er betrug 197,8 Kilogr. gegen 173,6 im Jahre 1905, 166,1 im Jahre 1904 und 123,5 im Jahre 1896. Der Verbrauch von Zink betrug 2,9 (1905 2,7), der von Blei 3,2 (8,3) der von Kupfer 2,5 Kilogr. (2,1 Kilogr.). Für das Jahr 1907 liegen bei allen diesen Waren noch keine Verbrauchsberechnungen vor. Dagegen können für einige im Sluëlanb erzeugte Waren bereits auf Grund der Einfuhr- ziffern für 1907 Veibrauchsberechnungen angestellt werden. Es standen zum Verbrauch Baumwolle 7,29 Kilogr. (1906 6,28 Kilogr.), Gewürze 0,17 (0,17), Heringe 8,12 (2,95), Kaffee 3,02 (3,02), Kakao 0,52 (0,55), Reis 2,51 (2,73), Süd­früchte 2,96 (2,71), Tee 0,06 (0,06), Jute 2,39 (2,30), Petro­leum 17,81 Kilogr. (17,19 Kilogr.), Bei Baumwolle, Heringen, Südfrüchten, Jute und Petroleum war die Verbrauchsziffer des Jahres 1907 die größte bisher festgestellte.

Kehraus auf dem 11. Deutschen Turnfest.

(Unber. Aachdr. verb.) S. u. H. Fr« Ni'surt, 24. Juli.

DaS 11. Deutsche Turnfest hat sein Ende erreicht, westn auch auf dem Festplatze noch fleißig nachgefeiert wird. Die annähernd 50000 Turner werden bald wieder bei ihren heimischen Penaten angelangt sein und dann Gelegenheit haben, den Nichtdagewesenen von der Pracht und Herrlich­keit des großen nationalen Festes zu erzählen. Vorläufig freilich haben sie sich noch in alle Winde zerstreut, um auf Turnfahrten die herrlichen Gegenden der Südwestecke Deutschlands zu durchstreifen. Die meisten Turnfahrten

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