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10. MN

Frektatz

Frankfurt genötigt werde» sollen. Einen solchen Ersatz er­blickt die Handelskammer, wenn auch nur unvollständig, in der sog. Wiener Spitze, und sie hat den Magistrat noch­mals dringend gebeten, mit allem Nachdruck darauf hinzu- wirken, daß nicht nur die GüterabfertigungSstell« an der Wiener Spitze erhalten bleibe, sondern daß die dortigen Lade- und Lagereinrichtungen auch noch wesentlich ausgebaut werden. Ebenso hält die Handelskammer es für unentbehr­lich, daß die Pedro Jung-Straße als Zufuhrweg zur Wiener Spitze dem Verkehr offengehalten werde. Im übrigen ist der Magistrat noch gebeten worden, die Handelskammer über alle weiteren Verhandlungen mit der Eisenbahnverwaltung auf dem Laufenden zu halten. Die Handelskammer er­stattete ferner dem Magistrat ein Gutachten über einen Ent­wurf zur Herstellung eines Anschlußgeleises für das Industrie- gelände der Stadt Hanau von Bahnhof Hanau-Ost. Sie fand gegen den von der Königlichen Eisenbahndirektion zu Frankfurt vorgelegten Entwurf nichts einzuwenden.

* Zitin Mainstafenprojekt. Die Handelskammer richtete an 17 beteiligte Hanauer Firmen eine Umfrage zwecks Ermittlung der Wünsche, welche hinsichtlich der Lade- und Lagereinrichtungen am künftigen Mainhafen ihrerseits geltend zu machen sein werden, sowie etwaiger sonstiger Vorschläge technischer Art, welche sie im Interesse ihrer Ge­schäftszweige für wichtig halten. Die Handelskammer nimmt auch sonst derartige Anregungen gern entgegen.

* Prüfung für Zeichenlehrer. In den Tagen vom 22.27. Juni d. I. fand an der Königlichen Akademie der bildenden Künste zu Cassel die staatliche Prüfung für Zeichen­lehrer und -Lehrerinnen statt. Die Prüfungskommission be­stand aus den Herren Geheimer Regierungsrat Provinzial­schulrat Dr. Kaiser, Direktor der Akademie Professor Kolitz, Prof. Knackfuß, Professor Schneider und Zeicheninspektor Jung. Es erhielten a) das Lehrbe­fähigungszeugnis für höhere Schulen die Damen: 1. Elsbeth Albrecht, 2. Thea Fenner, 3. Else Klanke, 4. Helene Zeiß, 5. Adele, Prinzessin zur Lippe, 6. Agnes Michelsen, 7. Gertrud Nedolny, 8. Irma Nicleback, ,9. Erna Otterpohl, 10. Cläre von Reuter, 11. Gertrud Schlichting, 12. Schwester Stanisla, Konrentualin des Elisabethklosters, 13. Elfriede Wulf, sowie die Herren 14. Besecke-Magdeburg, 15. Görsch-Cassel, 16. Herbold-Homburg v. d. H., 17. Kittel-Jever, 18. Landwehr-Hameln, 19. Maidfeld- Langenselbold, 20. Müller-Quedlinburg, 21. Nißle- Berlin, 22. Peters-Münster i. Wests., 23. Schild-Cassel und 24. Joh. Schroder-Cassel, b) Das Zeugnis für Volks- und Mittelschulen wurde erteilt an: 1. Pannwitz- Cassel, 2. Probst-Munden und 3. Schreiber-Hanau. Die unter a 9 und 19 und unter b 3 Genannten waren bis vor kurzem Zöglinge der Hanauer Zeichen-Akademie und haben sich dort im wesentlichen die technische Ausbildung er­worben.

* Neue Aktiengesellschaft. Mit dem Sitze in Elm wurde eine neue Aktiengesellschaft, die Portland-Zementfabrik Elm, gegründet. Das Grundkapital beträgt 1 500 000 Mk., zerlegt in 1500 Nennwertsaktien zu je 1000 Mk. Die Gründer der Gesellschaft sind: 1. Rentner August Brüning in Hanau, 2. Kommerzienrat Heinrich Brüningin Hanau,

3. Fabrikdirektor Eugen von M a l t i tz in Langendiebach,

4. Hugo Brüning (Heinrichs Sohn), Kaufmann in Hanau, 5. Julius Brüning (Heinrichs Sohn), Fabrik­direktor in Hanau. Die Gründer haben sämtliche Aktien übernommen. Die Mitglieder des Vorstandes, denen die selbständige Vertretung der Gesellschaft gemeinschaftlich zu- steht, sind: Rentner Augnst Brüning in Hanau und Dr. phil. Georg Foucar in Frankfurt a. M.; die Mit- Iglichet des Aufsichtsrats sind: Kommerzienrat Heinrich Brü­ning, Fabrikdirektor Eugen von M a l t i tz , Kaufmann Hugo Brüning (Heinrichs Sohn) und Fabrikdirektor Iulius B r ü ning (Heinrichs Sohn).

* Der Selbstmordversuch eines Liebespaares vor Gericht. Wie wir s. Zt. meldeten, wurde am Morgen des 18. Februar d. J. in der Nähe des Wasserwerkes der Pulverfabrik ein jugendliches schwerverletztes Liebespaar auf­gefunden; es war der 20jährige Maschinenschlosser Emil Wendlandt und ein junge? Mädchen namens Alma Lange, beide in Hanau wohnhaft. Man brachte sie ins Krankenhaus, wo sie längere Zeit zwischen Leben und Tod schwebten. Sie hatten beide zwei Schüsse in der Brust; beim Mädchen war das Herz und die Lunge, bei ihm gleichfalls das Herz verletzt. Wesentlich verschlimmert wurde der Zu­stand natürlich noch durch das lange Liegen in der kalten Winternacht (die Tat war am Abend vorher vollführt wor­den) sowie durch den starken Blutverlust. Das Mädchen hatte auch noch eine Frühgeburt zu überstehen. Schließlich trug die jugendkräftige Natur aber bei beiden den Sieg davon. Sie sind genesen, haben aber beide einen dauernden Herzfehler davon getragen. Die Entfernung der Kugeln wurde, da anfänglich bei der bedeutenden Entkräftung eine Operation nicht angezeigt erschien, später aber, nachdem die Geschosse im Körper verheilt waren, eine solche nicht mehr unbedingt nötig war, unterlassen. Wendlandt, der die Schüsse abgefeuert hatte, hatte sich gestern wegen gefährlicher Körper­verletzung vor der hiesigen Strafkammer zu verantworten. Er lernte das Mädchen bei seinen Logisgebern (seine Eltern wohnten damals in Aschaffenburg) kennen, wo dasselbe zu Mittag speiste. Sie knüpften ein Verhältnis an, das nicht ohne Folgen blieb, und dies war die Ursache zur Tat. Das Mädchen fürchtete sich, dem Vater das Geständnis zu machen, und trug sich mit Selbstmordgedanken, die ihm ihr Liebster auszureden suchte. AIs ihm dies nicht gelang, versprach er, mit ihr gemeinsam zu sterben, verzögerte die Ausführung der Tat aber immer wieder in der Hoffnung, das Mädchen würde schließlich doch noch davon abkommen. Als ihm dann aber der Vorwurf der Feigheit gemacht wurde, gab er nach. Am Sonntag fuhren die beiden gemeinsam nach Frankfurt, kauften einen Revolver, und wollten dann auf der Rückfahrt in Wilhelmsbad, wo sie zu diesem Zwecke ausstiegen, die Tat vollführen. Aber nochmals hatten seine Ueberrcdunaöversuche

Erfolg und man ging wieder nach Hause. Am nächsten Montag sollte dann aber bestimmt ein Ende gemacht werden. Wendlandt wollte nochmals nach Aschaffenburg fahren, um seinen Eltern Mitteilung zu machen. Die beiden setzten sich auf die Bahn, stiegen aber schon in Kahl wieder aus und gingen zu Fuß zurück bis zu dem Wasserwerk an der Pulver­fabrik, wo die Sache endgültig vor sich gehen sollte. Als das Mädchen nach den ersten beiden Schüssen zusammen­gestürzt war, richtete W. die Waffe gegen sich und blieb dann neben der Geliebten liegen, bis das Paar, wie schon erwähnt, am nächsten Morgen aufgefunden wurde. Die Anklage lautet nur auf Körperletzung, da eine Tötung auf Wunsch, wenn sie nicht zur Vollendung kommt, straffrei ist. Eine bei Ausführung dieser Tötungsabsicht zugefügte Körper­verletzung ist jedoch nach Reichsgerichtsentscheidung strafbar, da der Wunsch des Betreffenden nur auf Tötung, nicht aber auf Körperverletzung gerichtet gewesen sei. Der Staats­anwalt beantragte, dem Angeklagten mildernde Umstände zu versagen und auf sechs Monate Gefängnis zu erkennen. Der Verteidiger, Herr Rechtsanwalt O siu s, hielt dagegen bei der Sachlage eine Gefängnisstrafe in der Höhe der erlittenen Untersuchungshaft (vom 29. April bis 9. Mai) für eine ausreichende Sühne, wenn auf Freisprechung nicht erkannt werden könne. Das Gericht erachtete in Anbetracht dessen, daß das Mädchen ja die eigentliche Triebfeder zur Tat war und daß die beiden jungen Leute sich auch jetzt noch lieben und heiraten wollen, mildernde Umstände im weitesten Maße für angebracht und erkannte auf 10 Tage Gefängnis, die durch die erlittene 11tägige Untersuchungshaft verbüßt sind.

Cvm. Die Wafferpumpe ist die beste Kuh.

Nach jahrelangen Milchfälschungen sind endlich drei Vilbeler, Gutspächter Georg Dietz und Frau und der Schweizer Dreßler gründlich bestraft worden. Man lieferte nämlich seit Jahren nach Frankfurt nicht Milch, sondern Wasser mit Milch, der Prozentsatz des zugesetzten Wassers schwankte zwischen 20 und 30. Die Sache war in Vilbel nicht unbe­kannt, denn man sagte von Dietz, daß seine ergiebigste Kuh die Wasserpumpe, die im Hof stehe, sei. Dietz erhielt vom Vilbeler Schöffengericht als Hauptschuldiger 3 Monate Ge­fängnis und 500 Mark Geldstrafe, die übrigen 2 Angeklagten kamen mit Geldstrafen davon.

* 11. Deutsches Turnfest. Die offizielle Festord- nung zum Turnfest ist soeben im Verlag von Gebrüder Fey- Frankfurt a. M. im Druck erschienen. Aus dem Programm seien die Hauptnummern erwähnt: Vorfeier: SamStag 11. Juli, nachmittags 4 Uhr: Besichtigung deS Festplatzes; 6'/, Uhr: Ucbergabe der Festhalle durch Oberbürgermeister Adickes an die Festleitung, Bankett und Konzert; 12. Juli: Festzug der Frankfurter Turner vom Zoologischen Garten aus, Turn­übungen auf dem Festplatz; vom 13. bis 16. Juli: Turne­rische Gondervorführungen, Konzerte usw.; 17. Juli, abends 8 Uhr: Lebende Bilder in der Festhalle; Hauptfeier: SamS­tag 18. Juli, nachmittags 4 Uhr: Jahnfeier in der Pauls­kirche; abends 8 Uhr: Begrüßung, Uebergabe des Bundes­banners; 19. Juli, mittags 12 Uhr: Festzug, Wetturnen, abends 8 Uhr: Festaufführung im Schauspielhaus; 20., 21. und 22. Juli: Wetturnen, Konzerte usw.; Mittwoch 22. Juli, nachmittags 6 Uhr: Siegerverkündiguttg; 23. Juli: Turnfahrten, Huldigung am Niederwald-Denkmal: Nachfeier: 24. Juli: Festspiel im Schauspielhaus; 23., 25. und 26. Juli: Konzerte usw. in der Festhalle und auf dem Festplatz.

* Die Somali-Truppe im Frankfurter Zoolo­gischen Garten erfreut sich fortgesetzt eines starken Besuchs, der schon früh am Morgen mit den in großer Anzahl klassen- weise von hier und aus der Umgegend kommenden Schul­kindern beginnt, die besonders an den während der Vor­stellung gebotenen Kriegs- und Friedens-Darstellungen ihre Freude haben. Sind diese Vorführungen mit ihren lebendigen Bildern von großem Interesse, so ist es nicht minder lehr­reich und unterhaltend, die Leute in den Ruhepausen zu be­obachten, in denen sie mehr persönlich zur Anschauung bringen, was sie bei sich zu Hause den Tag über und das Jahr hindurch tun, wozu noch der direkte Verkehr mit dem Publikum, besonders in dem BestrebenPostkaart" zu ver­kaufen, kommt. In wenigen Tagen verläßt die Truppe Frankfurt, um sich zunächst in Düsseldorf und dann längere Zeit in Paris zu zeigen. Montag abend wird hier die Schau st ellung geschlossen.

* In Kast genommen wurde ein Dienstmädchen, das seine Herrschaft, eine Offiziersfamilie, in umfangreicher Weise bestohlen hat.

* Wegen ungünstiger Witterung fällt das für heute abend imDeutschen Haus" angesetzte Konzert der Ulanenkapelle auS.

* Die lustigen Tölzer! Eine Truppe aus den Alpen tritt heute Freitag den 10. und SamStag den 11. Juli von abends 8 Uhr an im Restaurant Carlsberg auf. Die Truppe befindet sich jetzt auf einer Tournee und ist in den größten Städten des In- und Auslandes mit großem Beifall ausgenommen worden. Die Leistungen in Gesang, Musik und verschiedene Soli, wie Baß, Sopran, Alt, sind von verschiedenen Kgl. Konservatorien als künstlerisch bezeichnet worden. Auch fehlt der bekannte Schuhplatt'ler- Tanz nicht. Ein Besuch ist zu empfehlen.

* Viehseuchen. Im Regierungsbezirk herrschen zur Zeit in folgenden Ortschaften Viehseuchen: Schweines euche (Schweinepest): Kreis Cassel-Stadt: Cassel; Kreis Cassel- Land : Niederzwehren, Sandershansen, Oberkaufungen, Ober­vellmar , Ihringshausen, Niedervellmar, Simmershausen, Heiligenrode, Waldau; Kreis Frankenberg: Nicderholzhausen; Kreis Fritzlar: Gudensberg, Großenenglis; Kreis Geln­hausen: Hettersroth, Geislitz, Breitenborn; Kreis Hanau- Land: Langenselbold, Niederdorfelden, Windcckcn, Mittel- bnchen, Ostheim; Kreis Hofgeismar: Hofgeismar, Immen­hausen, Gottsbüren; Kreis Homberg: Oberhülsa; Kreis Marburg: Niederweimar; Influenza der Pferde. (Brustsenche): Kreis Hofgeismar: Beberbcck; Kreis Herrsch. Schmalkalden: Oberschönau; 'Kreis Witzenhauscn: Unter- rieden. Ermschwerd.

* Vortrag. Heute abend 9 Uhr wird in derStadt Bremen" im roten Sälchen über die physiologisch-medizinisch« Arzneiwirkung homöopathischer Potenzen vorgetragen. Dieser Thema dürfte geeignet sein, irrige Anschauungen zu zerstreuen, nach denen homöopathische Arzneien nur frommen Leuten helfe. Der Besuch ist umsomehr zu empfehlen, als jeder­mann freien Zutritt hat.

* Mainwafferwärwe gestern abend 15 Grad.

[ :] Fechenheim, 9. Juli. (GemeinberatSfitzung.) Einen sehr wichtigen Gegenstand der Beratung der gestrigen Gemeinderatssitzung bildete die Vorlage eines OrtSstatutS über die Erhebung der WertzuwachSsteuer. Um für eint eingehende und gründliche Aussprache hierüber Raum zu geben, wurden erst kleinere Sachen beraten und daher zu­nächst die Hälfte der Umzugskosten für einen Lehrer und da­nach für Pflastererarbeiten dem Pflastermeister Kaiser auS Hanau 455 Mk. bewilligt. Hieran reihte sich eine Anfrage an die Gemeindeverwaltung betr.des hier umgehenden Gerüchtes, daß die Dachkonstruktion der im Dau noch begriffenen Schul­turnhalle eine fehlerhafte und deshalb Dauverbot ergangen sei. Dieses Gerücht erwies sich jedoch all durchaus irrig, wie Herr Bürgermeister Fischer über die von ihm sowohl bei der Baufirma, als auch der Bauleitung alsbald cor ge­nommenen Ermittelungen, ferner auch über das von der Baubehörde hierüber abgegebene Urteil berichtete. Den­noch wurden in der Sitzung noch Bedenken und Zweifel laut namentlich auf Grund bekannt gewordener Einzelheiten, und so beschloß man eine nochmalige gründliche Untersuchung vornehmen zu lassen und zwar von einer besonderen Kom­mission, bestehend aus dem Zimmermeister Franz-Hanau und einem von dem Hochbauamt Frankfurt zu ernennenden Bau­sachverständigen. Nun folgte die Beratung bei oben er­wähnten OrtSstatutS. Hierzu liegt eine aus hiesigen Bürger­kreisen hervorgegangene, auch von mehreren Gemeindever- ordneten unterschriebene Eingabe an den KreiSauSschuß vor, worin dieser um Nichtgenehmigung der im Prinzip hier be­schlossenen Wertzuwachssteuer gebeten wird. Diese Eingabe enthielt jedoch eine Reihe sachlicher Unrichtigkeiten, Irrtümer, sogar Verdächtigungen gegen die hiesige Gemeindeverwaltung, so daß aus dem Gemeinderate eine gerichtliche Belangung wenigstens der mitunterzeichneten GemeinderatSmitglieber an­geregt wurde. Durch diese Drohung sehen sich die Beteiligten in ihrem Rechte freier MeinungS- und Mißbilligungsäußerung beschränkt und verließen ostentativ die Sitzung. Wie ver­lautet, sind sie gewillt, ihr Mandat alS Gemeindevcrordnete niederzulegen. Nach Erledigung dieses Zwischenfalls wurde dann der Entwurf des Ortsstatuts, welchem gleiche aus Hanau, Frankfurt-Griesheim beiliegen, durchberaten und mit einigen Abänderungen mit überwiegender Majorität an­genommen.

0 Rückingen, 10. Juli. (Athletenfest.). In dem schönen Pappelwäldchen zwischen Rückingen und Langen­diebach findet av 11., 12. und 18. d. M. daS Athleten­verbandsfest für Frankfurt und Umgegend statt. Bis jetzt haben sich über 300 Athleten, welche an den Preisflemmen und Ringkämpfen teilnehmen, angemeldet. Freunden und Anhängern dieses Kraftsports. ist hiermit Gelegenheit geboten, erstklassige Leistungen zu sehen, da sich nur die besten Kräfte zum Kampfe angemeldet haben. Die Festwirtschaft ist Herrn Wilh. Ohler übertragen. Derselbe wird alles aufbieten, was Speisen und Getränke anbetrifft, um seine Gäste zu­friedenzustellen. DaS Fest wird von dem Stemm- und RingklubGermania" -Rückingen abgehalten.

Weitere BerichteAns Stadt und Land" in der Beilage.

Für Errichtung eines Aussicht-turmes auf dem Buchberge bei Langenselbold gmgen ein

B.-T. Hotelzur Post", Hanau . 0.50 Mk.

Ferd. Menger, Schmiedemeister , 1. Ungenannt..... 1.

Freund des abwechselungsvollenWald- höhenpfades (200270 Mir. hoch über N. N.): Buchberg-Darbarossa- Qu.-Markskopf-Hof TrageS - Trift mit Jägerhütte-Hohe Trift-Käfer- berg - Mühlberg - Niederrodenbach (Marschzeit 3 Stunden . . 1.

Voriger Bettag . . . 2341.50

Zusammen bis jetzt 2345. Mk.

Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redaktion deSHanauer Anzeigers."

Hus 12<b und fern.

W Frankfurt a M., 10. Juli. Nach einer Mit­teilung des geschäftsführenden Ausschusses wird anstelle des deutschen Kronprinzen, des Protektors deS XI. Deutschen Turnfestes, Prinz OSkar von Preußen an dem Deutschen Turnfeste teilnehmen.

PA. Offenbach a. M-, 9. Juli. Das 23. Verband- schießen deS Badischen Landes-Schützenvereins, des Pfälzischen und des Mittelrheinischen Schützenbundes, welches bisher nach einstimmigem Urteil in glänzender Weise verlaufen ist, neigt sich seinem Ende zu. Am Samstag den 11. Juli ist nach einem Bankett in der großartig dekorierten Festhalle nach­mittags von 4 bis 7 Uhr Doppclkonzert auf dem Festplay durch die Kapellen der Offenbacher 168 er und der 23 er Dra­goner aus Darmstadt. Abends großes Feuerwerk. Sonn­tag den 12. Juli, vormittags J/»ll bis 13 Uhr Frühschoppen- konzert; 1 Uhr Schlußbankett mit Konzert der 168 er; nach­mittags 4 Uhr feierliche Preisverteilung. Am Montag wird das Schützenfest mit einem allgemeinen Volksfest ge­schlossen.

Eschwtge, 8. Juli. Der 14 Jahre alte Sekundaner Kohlus des hiesigen Friedrich Wilhelms- Gymnasiums ist in« lolLe des Geuuiltâ von unreifen ®ji«ÄeUM«*u *a*-