Montag den 1. Juni 1908
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33. Hanpt-Vcrslimmliinst
Philoloaen-Vereins für Hessen-Nassau «ad Walveck zu Bad Ems vom 26. bis 28. Mai 1908.
Zum ersten Male seit seinem Bestehen hatte sich der Philoloaenverein unserer Provinz die weltbekannte Badestadt Ems zum Ort seiner Tagung ersehen. Der rührige Ortsausschuß, bestehend aus den Mitgliedern des Lehrerkollegiums der dortigen höheren Schule, die seit 190b als Reformrealgymnasium mit einer Schülerzahl von 140 (gegen 96 im Jahre 1896) unter der Leitung des Herrn Direktor Dr. Höfer blüht, hatte in umsichtigster Weise alle notigen Vorbereitungen getroffen, um der Zusammenkunft einen in jeder Beziehung harmonischen Verlauf zu sichern. Die Beteiligung war außerordentlich zahlreich; von den 56 höheren Schulen der Provinz waren 50 vertreten, von 657 Mitgliedern des Vereins 240 anwesend, außerdem beehrte die Versammlung eine große Zahl von Ehrengästen, darunter der Landcat'des Niederlahnkreises Dr. Duderstadt, der Landtagsabgeordnete des Wahlbezirkes Landrat a. D. Dr. Heydiniller, Herr Geh. Rat Dr. Kaiser aus Cassel und UniversitätS- professor Dr. Vietor aus Marburg mit ihrer Gegenwart, während andere, wie das jetzige Ehrenmitglied deS Pro- vinzialschulkollegiums Herr Geh. Oberregierungs-Nat D. Dr. Lahmeyer, der jetzige Vorsitzende der genannten Behörde, Se. Exzellenz Herr Oberpräsident von Hengstenberg und die anderen Mitglieder schriftlich ihr Nichterscheinen entschuldigt und der Versammlung in wohlwollenden Worten einen ge- geihlichen Verlauf gewünscht hatten.
Wie alljährlich gingen den Hauptverhandlungen die Zusammenkünfte der Religionslehrer und Neusprachler voraus, die leider beide wegen Erkrankung von zwei beliebten Rednern, Herrn Prof. Sandrock aus Cassel und Herrn Professor Dr. Gundlach aus Weilburg, auf zwei mit Interesse erwartete Vorträge verzichten mußten, im übrigen aber ihr reichhaltiges wissenschaftliches Programm durchführten.
Abends gegen 9 Uhr vereinigte ein gemütlicher Begrüßungsabend die Teilnehmer im großen Theatersaal des Hotels Metropol. Unter den zahlreichen ernsten und heiteren Ansprachen, bei denen sich besonders die Emser Herren sowie die Vertreter der nachbarlichen Rheinprovinz und des benachbarten Hessen-Darmstadt hervortaten, sei die von Herrn Prof. Dr. Lohr aus Wiesbaden erwähnt, der in launiger Weise die Erlebnisse seiner Studienreise in Griechenland, Aegypten, Palästina und Kleinasien (Troja) schilderte.
Um die Teilnahme der mit den Morgenzügen eintreffenden Kollegen zu ermöglichen, war der Beginn der Hauptverhandlung auf 11 Uhr am Mittwoch augesetzt. Vorher konnte man den Klängen des Promenadenkonzertes lauschen und sich durch sachkundige Führer aus dem Emser Lehrer-Kollegium die Sehenswürdigkeilen der Stadt und einige der näheren
M Umgebung zeigen lassen.
Für die Hauptversammlung war der große Saal des tÄ ' Kgl. Kurhauses zur Verfügung gestellt. Nach der Eröffnungs- * rede von Herrn Direktor Dr. Höfer hieß Herr Bürgermeister von Ems, Dr. Schubert, in warmen, mit großem Beifall auf- genommenen Worten die Versammlung willkommen. Sodann : chrach Herr Prof. Stürmer (Weilburg) über Ethymologie im Wz Sprachunterricht höherer Schulen und erwarb sich mit seinen Ausführungen über die Verwendung dieser wichtigen Wissen- M schaft, um im Unterricht anzuregen und die Erlernung der fremden Sprachen, sowie die Kenntnis der eigenen zu er- leichtern, den Dank aller, die diesen Fragen bis jetzt fern standen. Es folgte sodann der Jahresbericht des ständigen Ausschusses, der durch Herrn Prof. Dr. Peters vom hiesigen Realgymnasium erstattet wurde. Seiner schwierigen Aufgabe, die etwas trockene Materie interessant vorzutragen, r' ‘ entledigte sich der beliebte Redner wie immer mit solchem ■; I Geschick, daß die Stunde, die sein Vortrag in Anspruch nahm, i allen viel zu schnell verging. Nach der Pause ergriff Herr : Pros. Dr. Endemann vom Kgl. Wilhelmsgymnasium in Cassel das Wort über das Thema „Sittliche Erziehung nach den / / Bedürfnissen der Gegenwart." Der Redner, der sich mit , >' dieser, wie nachher von Herrn Geh. Rat Dr. Kaiser betont wurde, außerordentlich wichtigen, aktuellen Frage eingehend beschäftigt hat, erntete mit seinen Ausführungen den Dank der Zuhörer, den Herr Direktor Dr. Höfer nochmals für den „gedankenvollen, würdigen und feinsinnigen" Vortrag aus- : sprach. Es folgte der Kassenbericht von Herrn Prof. Bleck- ; mann, die Wahl von Corbach zum Orte der nächsten Tagung und eine durch die Zeit leider etwas beschränkte Debatte k über Standesangelegenheiten, in die unter andern auch der Vertreter der Kgl. Behörde Herr Geh. Rat Dr. Kaiser ein- M griff. Erwähnt sei noch, daß Herr Wirkl. Geh. Rat Dr. 1 Köpke aus dem Kultusministerium, der zur Kur in Ems j weilt, einige Zeit' der Versammlung beiwohnte.
Die Teilnehmer vereinigten sich sodann mit zahlreichen Damen und Herren aus Ems zu einem Festmahle. Abends fand zu Ehren der Philologen ein großes Konzert der Kur- M kapelle im festlich beleuchteten Kurpärke statt, am gegenüber- liegenden Ufer der Lahn erstrahlte in bunten Farben ein Lichtergruß für die Festteilnehmer.
Am Himmetfahrtstage wurden unter Führung der Emser I Herren Ausflüge in die herrliche Umgebung unternommen.
Tie Koblenzer Lllndesvemts-Wre nor dem Reitzgerilbt.
Nachdruck verboten.)
S. n H. Leipzig, 30. Mai.
Vor dem Reichsgericht in Leipzig beginnt am Montag ein Landesverrats-Prozeß, dessen Vorgeschichte in ganz.Deutsch- land großes Aufsehen erregt hat. Die Anklage des Ober- ceichsanwalts richtet sich gegen den Schriftsteller Schiwara gus Solingen und 7 Genossen. Die Angeklagten, die sich seit längerer Zeit in Untersuchungshaft befinden, werden beschuldigt, der französischen Regierung das Anerbieten gemacht zu haben, militärische Geheimnisse gegen Geld mitzuteilen, bezw. militärische Geheimnisse einer dritten Person zugänglich gemacht zu haben. Schiwara, der die treibende Kraft in der Affäre darstellt, hat ein sehr bewegtes Leben
hinter sich. Er war ursprünglich Schriftsetzer und brachte es schließlich zum Redakteur des Solinger Kreis- und Intelligenz- Blattes. Schon damals, Anfang der neunziger Jahre, fiel es auf, daß er sich viel mit militärischen Dingen beschäftigte und unter anderem die großen Manöver als Berichterstatter hoch zu Roß mitmachte. Später wurde er Direktor einer Brauerei in Ohligs und weiter Panorama-Unternehmer in Solingen. Mit allen seinen Unternehmungen scheint er aber nicht viel Glück gehabt zu hdben. Er landete endlich als Redakteur des „Tagesanzeiger" in Solingen, mußte aber wegen Differenzen von diesem Posten zurücktreten und schrieb seitdem für auswärtige Zeitungen. Irgend ein Verdacht lag nicht vor. Er hatte seine Tochter in dieKoblenzerHilda- Schule untergebrachtz und rechtfertigte damit seinen öfteren Aufenthalt in der Rheinstadt. Im Hochsommer vorigen Jahres fiel nun dem Kriminalkommissar Zenz in dem Grenzorte Herbesthal eine verdächtige Zivilperson auf, die er verhaftete. Bei der Leibesuntersuchung wurden bei dem Festgenommenen die Dienstvorschriften des Koblenzer Artillerie- Regiments gefunden. Diese Vorschriften werden für gewöhnlich unter strengstem Verschluß gehalten und sind nur Offizieren zugänglich. Ferner trug der Verhaftete eine Anzahl Adressen deutscher Unteroffiziere und Sergeanten verschiedener Regimenter bei sich. Es wurde sofort eine umfassende Untersuchung eingeleitet, die schließlich in die Hände des Oberlandesgerichtsrats Dr. Haas-Köln gelegt wurde. Als erstes Resultat dieser Untersuchung erfolgte die Verhaftung des Vizewachtmeisters Girnstein von der zweiten Batrerie des Feldartillerie-Regiments Nr. 23. Girnstein wurde Schiwara gegenübergestellt und machte in einem sehr eingehenden stundenlangen Verhör ausführliche Angaben. In dem Verhör soll Schiwara behauptet haben, daß er die geheimen Dienstvorschriften nicht gestohlen habe, sondern daß sie ihm von Girnstein „ausgehändigt" worden seien. Er fügte hinzu, es sei mehr Material angeboten worden, als er hätte verwenden können. Die Aussagen Girnstein's zogen noch die Verhaftung einer Anzahl anderer Unteroffiziere nach sich. Die Affäre spielte schließlich auch nach Jüterbog und Berlin hinüber, sodaß sich der Untersuchungsrichter Dr. Haas veranlaßt sah, eine Rundreise nach diesen Orten zu unternehmen, um die in der Angelegenheit belasteten Personen und die Zeugen zu vernehmen. Weitere Ermittlungen ergaben, daß Schiwara mit den beteiligten Militärpersonen öfters Zechgelage veranstaltet hat. Es konnte aber bis jetzt noch nicht festgestellt werden, ob er fein Material lediglich als Gegendienst für die Zechgelagen erhalten hat oder ob er den betörten Unteroffizieren auch bares Geld gegeben hat. Um die Militärpersonen seinen Wünschen gefügiger zu machen, gab er sich diesen gegenüber als Offizier a. D., Präsident des Solinger Kriegervereins, Stadtrat usw. aus. Eine mehrere Stunden lang dauernde Haussuchung in der Wohnung Schiwaras in Solingen ergab äußerst viel , belastendes Material, aus dem hervorging, daß Schiwara schon seit langer Zeit Landesverrat betrieben hat. Die Untersuchung der ganzen Angelegenheit ist nun soweit gediehen, daß die Verhandlungen vor dem Reichsgericht beginnen können: inzwischen sind ihr schon zwei Militärpersonen zum Opfer gefallen. Bon dem Düsseldorfer Kriegsgericht wurde der Gefreite der Reserve Albert Krause zu 6 Wochen Mittelarrest verurteilt. Er hatte in Solingen in einem Zigarrenladen einen Herrn kennen gelernt, dem er gegen die Verabfolgung barer Münze sein Gewehr zum photographieren überließ. Der Unbekannte, der die verschiedensten Aufnahmen gemacht hatte, war Schiwara. Ferner wurde der Unteroffizier Blatzheim vom Regiment 65 bei Coblenz mit einer Schußwunde im Kopf aufgefunden; auch er soll mit Schiwara aerkehrt haben.
Wir werden über die Verhandlung berichten.
£an dwirtfthaftlicbes.
Wochenbericht der Berliner Produktenbörse. Der amtliche deutsche Saatenstandsbericht von Mitte Mai läßt eine recht befriedigende Ernte erwarten; die inzwischen eingetretenen sehr starken Regenfälle haben in keinem Augenblicke bisher ernstere Besorgnisse zu erwecken vermocht. Aus diesen Gründen machte sich am Berliner Markte wieder nur sehr wenig Unternehmungslust bemerkbar. Die Festigkeit der Auslandsmärkte, die schwachen Weizenverschiffungen und die hohen Preisforderungen Argentiniens sowie namentlich die Klagen über sehr nachteilige Dürre in Südrußland und den Donauländern gewannen zwar hier ebenfalls Einfluß- und bewirkten auch ein Anziehen der Notierungen, im allgemeinen aber beobachtete man größere Zurückhaltung und war eher geneigt, allen auf einen Preisdruck hinwirkenden Nachrichten mehr Beachtung zu schenken als den gegenteiligen. Zudem will man eine Einschränkung des Konsums bemerken, die ihren Grund in den hohen Preisen haben dürfte. Immerhin hob sich zeitweise Weizen auf die oben erwähnten, vom Auslande kommenden Anregungen ansehnlich, namentlich für Juli und September, aber Begleichungen für Mai und Meldungen über ergiebige Regenfälle in den von Trockenheit heimgesuchten Gegenden des südöstlichen Europas haben schließlich die Steigerungen wieder rückgängig gemacht. Der Preis für Lieferung im Mai stellt sich sogar gegen die Vorwoche wesentlich niedriger. Roggen hatte eine kräftige Stütze an den hohen Preisforderungen Rußlands und hob sich ebenfalls zum Juli beträchtlich im Werte, ermattete dann aber auf den Eintritt loärmerer Witterung im Jnlande. SSafer lag recht fest. Die Bestände sind recht klein, die Preisforderungen aus der Provinz bleiben hoch, und es zeigt sich einige Nachfrage für den Export. Mais stellte sich entsprechend den gesteigerten Forderungen Argentiniens höher, namentlich für Juli. Die Notierungen für Lieferung im Juli waren am letzten Tage der Berichtsivoche die folgenden • Weizen 219,50 Mk., Roggen 194,50 Mk.. Hafer 167,50 Mk.. Mais 148.75 Mk.
Preise des städtischen Schlachtvieh-Marktes.
I. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt 71 bis 74 Mk., b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 65 bis 68 Mk., c) mäßig genährte junge und gut geuährte ältere 58 bis 62 Mk., d) gering genährte jeden Alters 51—56 Mk. IT. Bullen: ») vollfleischige, höchsten Schlachtwertes 64 bis 67 Mk., b) mäßig genährte jüngere und gut genährt« ältere 57 bis 60 Mk., c) gering genährte 53 bis 56 Mk. III. Kühe: a) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt, 65 bis 68 Mk., b) ältere ausgemästete Kühe und weniger gut entwickelte jüngere Kühe 60 bis 64 Mk., c) mäßig genährte Kühe 55 bis 58 Mk., d) gering genährte Kühe 50 bis 53 Mk. 1Y. Kälber: a) feinste Mastkälber und beste Saugkälber 94 bis 98 Mk., b) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 78 bis 86 Mk., c) geringe Saugkälber 49 bis 59 Mk., d) ältere, gering genährte Kälber 45 bis 56 Mk. V. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthammel 75 bis 77 Mk., b) ältere Masthammel 65 bis 68 Mk., c) mäßig genährte Hammel und Schafe 53 bis 58 Mk. VI. Schweine: a) vollfleischige, kernige Schweine feinerer Raffen und deren Kreuzungen von höchstens P/i Jahren 58 Mk., b) fleischige 55 bis 57 Mk., c) gering entwickelte 52 bis 54 Mk., d) Sauen 53 Mk.
Fändet Gewerbe aad Verkehr.
Marktbericht.
Hanau, 30. Mai. (Lebensmittelpreise.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 1.— bis 1.10 Mark; ein alter Hahn 1.80 bis 2.— Mark; ein junger Hahn — bis — Mark; ein Huhn 1.50 bis 1.80 Mark; eine
Ente 2.— bis 2.50 Mark
Gans, gerupft,
Mark; Fische:
!; eine Gans 0.— bis 0.— — Pfennig, ^s Kilogramm.
gewöhnliche Sorte 35 Pfg., bessere Sorte 40
Pfennig, Aal 0.80—1.— Mark, Hecht 1 Mark, Bresem 50—60 Pfg., Barben 50—60 Pf., Barsch 70 Pfennig; Karpfen 1 Mk., Vs Kilogramm. Gemüse: Meerrettich die St. 10—20 Pf., Spargel Pfd. 40—60 Pf., Blumenkohl d. Si. 50—60 Pfg, Kopfsalat d. Stück 6—10 Pfg., Endivien, das Stück — Pfg.; Rettich, das Stück 6-10 Pfg.; Ober- Kohlrabi, das Stück 20—25 Pfg.; Unter-Kohlrabi — Pfg., Wirsing, d. Stück 30 Pfg ; Weißkraut, d. Stiles 25—30 Pfennig, Rotkraut, das Stück —.— Pfennig, Sellerie, das Stück —.— Pfennig, Gurken, das Stück 40—70 Pfennig; gelbe Rüben, das Bund 25 Pfg.; Neue Exbsen, das Pfund 40 Pfennig; Neue Bohnen, das Pfd. 80 Pfg., Schnittkohl, Port. 30—40 Pfg., Schwarzwurzeln, 1 Pfund 20 Pfennig, Spinat, Port. 10—15 Pfennig; Lattig, d. Portion 10—15 Pfg.; Schmalzkraut, die Portion —.— Pfg.; Kartoffeln, Doppelliter 11 bis 12 Pfg. — Obst: Kirschen, d. Pfd. 50 Pfg., Erdbeeren, d. Pfd. 1—1.50 Mk., Aepfel, d. Pfd. 25-40 Pfg., Nüsse, d. Pfd.
30 Pfennig, Psirsiche, das Pfund — Pfennig, Citronen, das Stück 5—8 Pfg., Apfelsinen, das Stück 8—12 Pfennig; Paradiesäpfel, Pfund 80 Pfennig. — Verschiedenes: Butter, das Pfund 1,20-1,40 Mk.; Käse, 1 Stück 4-6 Pfg.; Eier, das Stück 5—8 Pfg.; Gänseeier, Stück — Pfg., Zwiebeln, Dopelliter 20 Pfg.; Welschkorn, Doppell. - Pfg., Radieschen, das Bündel 2—3 Pfg.; Kastanien, Psimd — Pfg., Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfennig; 2. Sorte
18 Pfg.; 3. Sorte — Pfennig.
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Frankfurter Theater.
Opernhaus. Montag, 1. Juni, abends 7 Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. „Der Freischütz." Außer Abonn. — Dienstag, 2. Juni, abends 7 Uhr. „Don Juan." Im Abonm Gewöhnl. Preise. — Mittwoch, 3. Juni, abends halb 8 Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. „Die lustige Witwe." Außer Abonn. — Donnerstag, 4 Juni, abends 7 Uhr. „Der fliegende Holländer." Im Abonnement. Große Preise. — Freitag, 5. Juni. Geschlossen. — Samstag, 6. Juni, abends 7 Uhr. Neu einstudiert. „Djamileh." Hierauf: „Feuersnot." Im Abonn. Große Preise. — Sonntag, 7. Juni, abends 7 Uhr. „Pelleas und Melisande." Jm Abonn. Große Preise. — Montag, 8. Juni, abends halb 8 Uhr. „Ein Walzertraum." Außer Abonn. Gewöhnl. Preise. — Dienstag, 9. Juni, abends 7 Uhr. „Manon." Im ‘ Abonn. Große Preise. — Mittwoch, 10. Juni, abends halb 8 Uhr. „Madame Butterfly." Außer Abonir Große Preise.
Schauspielhaus. Montag, 1. Juni, abends 7 Uhr. Von stellung bei kleinen Preisen. „Ein Blitzmädel." Im Abonn. — Dienstag, 2. Juni, abends 7 Uhr. Vorstellung bei kleinen Preisen. „Nathan der Weise." Im Abonn. — Mittwoch, 3. Juni, abends 7 Uhr. „Wallensteins Lager." Hierauf: „Die Piccolomini." Im Abonn. Gewöhnl. Preise. — Donnerstag. 4. Juni, abends halb 8 Uhr. Vorstellung bei ermaß. Preisen. „Wallensteins Tod." Außer Abonn. — Freitag 5 Juni, abends 7 Uhr. Vorstellung bei kleinen Preisen. „Ein Fallissement." Im Abonn. — SamStag, 6. Juni abends 7 Uhr. Zum ersten Male. „Die glücklickë Gilberte." Im Abonn. Gewöhnl. Preise. - Sonntag ^Jff^ abends 7 Uhr „Die glückliche Gilberte.« Im Abonn Gewohnt. Preye. - Montag, 8 Juni nadjtn. halb 4 Uhr. Vorstellung bei ermaß. Preisen.
uns da drüben." Außer Abonn. Abends 7 Uhr. JÄlt-Hcrdelberg." Im Abonn. Gewöhn!. Preise - Dienstag, 9. Juni, abends 7 Uhr. Vorstellung bei klemen Breiten. .Ein Blitzmädel." Im Afonin —