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Bäcker Verbandes unter Vorsitz des Bäckermeisters Jean Bilsing -Caffel in der freundlichen Werrastadt Eschwege. Das Wetter war den Veranstaltungen wenig Hold ; es regnete ununterbrochen, was indes den Verhand­lungen insofern günstig war, als die Beteiligung bis zum Schluß der Verhandlungen eine äußerst rege blieb. Der Vorsitzende eröffnete mit Worten des Dankes für die zahl­reiche Beteiligung die Verhandlungen, er begrüßte die Ver­treter der staatlichen und städtischen Behörden, die ihrerseits für die Einladung dankten und dem Verlauf der Sitzung gedeihlichen Erfolg wünschten. Ehrende Worte des An­denkens und der Verehrung widmete der Vorsitzende dem am 4. Februar d. IS. in Saffet verstorbenen Bäcker- meister Waldeck, deS langjährigen Kassierers des Zweig- verbandes Mitteldeutschland I; man ehrte das Andenken des Verstorbenen durch Erheben von den Plätzen. DcnKassen- bericht erstattete Bäckermeister H e r b e n e r - Cassel; der vorjährige Kaffenbestand betrug 1156,31 Mk., die Aus­gaben bezifferten sich auf 990,11 Mk., die Einnahmen- auf 779,20 Mk., sodaß der diesmalige Kaffenbestand sich auf 1003,69 Mk. stellt; die Kassenrevisoren fanden nichts zu erinnern, sodaß dem Kassierer Entlastung ausgesprochen wird. Der Vorsitzende gibt bekannt, daß die Mit - g I i e d e r z a h l sich von 565 auf 569 erhöht hätte, es seien fast alle Bäckermeister deS mitteldeutschen Bezirks nun­mehr organisiert. An Stelle des verstorbenen Kassierers Walde ck-Caffel wird durch Zuruf Bäckermeister Herbe n er - Caffel zum Verbandskassterer gewählt. Ueber den Ort der nächsten Tagung entspinnt sich eine lebhafte Aussprache ; es melden sich als Tagungsstädte Schmalkalden, Mel­sungen, Fritzlar, Wolfhagen und Witzen- hausen. Aus der Mitte der Versammlung wird geltend gemacht, daß die Bezirksversammlung im nächsten Jahre dort abgehalien werden sollte, wo eS aus Gründen der Verbands­organisation notwendig sei. Es sollen deshalb diejenigen Orte vornehmlich berücksichtigt werden, in denen die Organi­sation des Verbandes zu wünschen übrig läßt. Auf Ver­anlassung des Bäckermeister R u n ck e l - Marburg wird ge­lost ; das LoS entscheidet zu Gunsten der Stadt Fritzlar. Bäckermeister Mast- Guxhagen beschwert sich über den Wett­bewerb der LandeSkorrektions-Anstalt Breitenau, deren Anstaltsbäckerei Brot und sonstige Backwaren auch an Private in Melsungen und Caffel abgebe, sodaß die selbständigen Bäcker in der näheren und weiteren Umgegend von Breitenau geschädigt würden, da insbesondere die Beamtenschaft Käufer der Anstaltsbäckerei ist. Bäckermeister Jünger- Hanau-Kesselstadt bringt eine Submissionsblüte zur Sprache, die das Landkrankenhaus, das Militärlazarett und das Gefängnis in Hanau betrafen. Dort wurden seitens der Verwaltungen dieser Institute die Lieferungen des Brot-, Brötchen- und Fleischbedarfs vergeben, und zwar im Verdingungswege zu den Mindestforderungen. Dabei sind geradezu hanebüchene Preisunter­schiede zu verzeichnen gewesen; man habe beispielsweise die Backwaren zu Preisen angeboten, zu denen andere Meister gerade das Mehl beziehen könnten. Gegen diese Aus­schreibungen und das Vergeben der Lieferungen an den Mindestforderndcn müßte eingeschritten werben, denn man konnte Lebensmittel, die schwankenden Preiskonjunkturen hin­sichtlich der Mehl- und sonstigen Halbfabrikatspreisen unter­worfen seien, nicht auf Jahre hinaus an den Mindest- fordcrnben nach SchemaF* vergeben. Ebenso müßten diese Anstaltsbäckereien durch die Behörden angehalten werden, den selbständigen Bäckereien keinen Wettbewerb zu machen, denn das Bäckergewerbe könne bei den heutigen steigenden Selbstkosten durch die höheren Arbeitslöhne, durch den 12stündigen Maximalarbeitstag und die sonstigen Mehraus­gaben für sanitäre und hygienische Einrichtungen diesen Wettbewerb nicht vertragen. Der Bezirkstag beschließt, sich an die zuständigen Behörden um Abstellung dieser Miß­stände zu wenden. Der Bors itzende der Handels­kammer für den Regierungsbezirk Caffel und das Fürsten­tum Waldeck, Bäckermeister Konrad Simmen-Cassel spricht über die Polizeiverordnung, über die Ein­richtung und den Betrieb von Bäckereien und solchen Konditoreien, in denen neben den Konditorwaren auch Bäckerwaren hergestellt werden. Diese vom Oberpräsiden ten publizierte Polizeiverordnung sieht eine Anzahl Härten für das Bäckergewerbe vor, so sollen die Arbeitsräume mindestens 3 m hoch und mit Fenstern versehen sein, auf jede der darin beschäftigten Person müsse mindestens 15 Kubikmeter Luftraum entfallen, den Arbeitern muß Gelegenheit gegeben werden, ihre Kleider sauber zu verwahren und sich an einem ausreichend erwärmten Orte zu waschen und umzukleiden. Die Polizeiverordnung habe rückwirkende Kraft; wenn alle Bäckereien aber heute in dieser Weise umgestaltet werden müßten und sollten, dann könnten von vornherein 8090 Betriebe von je 100, nament­lich in den Kleinstädten, geschloffen werden. Obermeister S i m m e r - Fulda ist der Ansicht, daß das Bäckergewerbe durch die Verordnung betr. den 12stündigen Marimalarbeits- rag bereits genug geschädigt worden sei, wie oft seien bereits Bestrafungen wegen Überschreitung dieser Polizeiverordnung erfolgt. Nun komme diese Polizeiverordnung und schon stehe am Horizont die Gefahr der völligen Sonn­tagsruhe. Die Zeiten seien damit kritische geworden, es helfe hier nur ein eng st er Zusammenschluß aller Kollegen in Stadt und Land, damit in all diesen Fällen ein energischer und machtvoller Protest er­folgen könnte. Bäcker-Obermeister A l b r e ch 1- Eschwege ist der Ansicht, daß die Handwerkskammer mehr für das Hand­werk tun mußte. Obermeister Simmen- Caffel ist der Anncht, daß die Handwerkskammer schon ihre Schuldigkeit erfülle, es liege nur an den Meistern und Innungen selbst. Nach Erledigung einiger interner Angelegenheiten schließt der Vorsitzende mit einemfrohen Wiedersehen i n Fritzlar" den Verbandstag. Es schloß sich nunmehr ein Esten an, das den besten Verlauf nahm.

* Eine originelle Seltenheit kann, wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, im Gasthauszur Germania* in Hanau bewundert werden. Es ist ein am ganzen Körper- behaarter Mensch, genanntGorillakönig*, der in allen Großstädten das Staunen der Aerzte- und Laienwelt erregte. Eintrittsgeld wird nicht erhoben.

Standesamt der Stadt Hanau.

Verzeichnis

der in der Zeit vom 7. Mai bis einschl. 14. Mai 1908 vorgekommenen

Aufgebote.

Am 8. Mai. Wilhelm Geil, Bahnschaffner dahier, Witwer, mit Josephina Fenßner dahier. 8. Karl Georg Dahl, Zahlmeisteraspirant, Vizefeldwebel dahier, mit Emilie Josephine Sallwey dahier. 8. Georg Kreß, Schreiner dahier, mit Katharina Elisabetha Demuth in Roßdorf. 9. Adam Menges, Metzger dahier, mit Lina Helena Schießl in Stadtamhof. 9. Lorenz Glück, Zimmermann in Flörsbach, mit Anna Katharina Hofmann daselbst. 11. Friedrich Lott, Metallschleifer dahier, mit Anna Katharina Müller dahier. 11. Jakob Rack, Glaser in Somborn, mit Helene Klein dahier. 12. Otto Böhnert, Sattler in Reptich, mit Eva, Elisabeth Müller in Hutten. 13. Jakob Wilhelm Malis, Lokomotivhilfsheizer dahier, mit Katharina Elisabetha Kistner dahier. 13. Hermann Albert Uhlig, Spengler dahier, mit. Anna Margareta Stock da­hier. 13. Johann Jakob Stichel, Fahrbursche dahier, mit Katharine Jöckel in Frankfurt a. M. 13. Konrad Jakob Bernges, Steindrucker dahier, mit Maria Wilhelmine Schäfer dahier. 13. August Wilhelm Knieling, Schlosser dahier, mit Juliane Emilie Walter dahier.

Eheschließungen.

Am 9. Mai. August Fey, Ingenieur dahier, mit Elise Thylmann in Kilianstädten. 12. Julius Friedrich, Gerichtsassessor in Cassel, mit Christine Ott dahier. 14. Georg Feth, Portier dahier, mit Marie Repp dahier.

Geburten.

Am 4. Mai. Ottilie Henriette, T. des Schriftsetzers Frie­drich Ludwig Henßler. 4. Johanna Anna, T. des Kupferschmieds Emil Bernstein. 5. Marie, T. des Gold- arbeiters Friedrich G i e b s o n. 5. Karolina Elisabeth, T. des Telegraphenleitungsaufsehers Silvcrius Weber. 7. Wilhelm Heinrich, S. des Taglöhners Michael Schröder. 7. Elisabeth Anna, T. des Gummiarbeiters Theodor Stein- b a ch. 7. Ilse Marie Ida, T. des Architekten Paul Zachow. 8. Elisabeth Rosine, T. des Taglöhners Albrecht S t a d e l m a i e r. 8. Wilhelm, S. des Telegraphenarbeiters Johann Hartung. 8. Elsa Josephine, T. des Buchdruckers August Müller. 8. August Johann Georg, S. des Kauf­manns Gottlieb Gunckel. 10. Friedrich Johann, S. des Fahrburschen Karl Schmidt. 10. Wilhelm, S. des Fabrik­arbeiters Heinrich Blum.

Todesfälle.

Am 7. Mai. Witwe Katharine Wilhelmine Ewald geb'. Herzing in Großsteinheim, alt 58 I. 7. Johanna Mohn, ledigen Standes dahier, alt 86 I. 8. Maria Margarete, T. des Maurers Heinrich Hohmeier dahier, alt 7 M. 8. -Friedrich Wilhelm Deuster, Privatmann dahier, alt 57 I. 8. Johann Wilhelm Jäger, Kaufmann dahier, alt 50 I. 8. Witwe Gertrude Kraft geb. Ruppert dahier, alt 64 I. 10. Hermann Wagner, Dienstknecht dahier, alt 64 I. 10. Witwe Sophie Friederike Hahn geb. Hille da­hier, alt 77 I. 11. Andreas, S. des Fabrikarbeiters Frie­drich Baumann dahier, alt 1 M. 11. Wilhelm Georg, ®. des Zimmermanns Konrad Ium el dahier, alt 1 M. 12. Hermann Otto Ernst, S. des Kaufmanns Karl Wilhelm Schroeter dahier, alt 16 I. 12. Else Karoline, T. des Kunstgärtners Gustav Schreiber dahier, alt 7 M. 12. Maria Auguste Aßmann, Näherin dahier, alt 71 I. 12. Elfriede, T. des Taglöhners Georg H a h n dahier, alt 4 M.

Schweres Unwetter« Aus W ü st e w a l t c r s d o r f in Schlesien wird vom 14. b. M. geschrieben: Nachdem den ganzen Tag eine drückende Hitze geherrscht hatte, ging gegen 5 Uhr an der Nordseite ein Gewitter nieder; es setzte dabei ein Hagelwetter ein, wie man es hierorts noch nicht erlebt hat. Euva 10 Minuten lang rasselten Hagelstücke herunter so groß wie Hühnereier und 4050 Gramm schwer. An der Wcttersnle der Häuser mar fast keine Scheibe ganz ge­blieben. Schiefer- und Ziegeldächer waren an vielen Ge­bäuden siebartig durchlöchert. Unter den Bäumen lagen die Zweige wie gesät, der Blitz hat an mehreren Stellen einge- schiagen und mehrfach sind Perso-'eu verletzt woibeu. Von allen Seilen treffen Uuglücksbotschaften über Verwüstungen des Unwetters ein.

Der Fall Eulenburg.

Berlin, 14. Mai. Dem Fürsten Eulenburg geht es heute ziemlich schlecht. Er hat plötzlich einen Schwächeansall

Ma?

bekommen, der so bedenklich war, daß ihn frühmorgens Aerzte schon besuchen mußten. Derartige Schwächeansall! hatte der Fürst früher auch schon. Während sein Körper­zustand nicht verändert ist, scheint jetzt allgemeine Nerven- zerrüttung Platz zu greifen. Der Fürst soll früher gcqen seine Schlaflosigkeit große Mengen Morphium genommen haben.

Berlin, 14. Mai. Blätiermclduugen bringen den heu­tigen Schwächeanfall des Fürsten Eulenburg mit einer er­neuten Haussuchung im Schlosse Liebenberg in Verbindung. Die Gerichtskommission erschien um 7 Uhr morgens in dèr Charité, um den Schlüssel zum Schreibtisch des Fürsten zu erbitten. Ueber den frühen Besuch und dessen Ursache geriet der Fürst in große Erregung, was den bereits gemeldeten Schwächeanfall zur Folge gehabt haben soll. Der Fürst gab wiederholt seinem Unwillen über die Durchsuchung seiner Korrespondenz Ausdruck. Er erklärte, er habe den politischen Teil seiner Briefe längst entfernen lassen.

Verlosungen.

Holländische Weiße Kreuz - Lose von 1888. Ziehung vom 1. Mai 1908. Zahlbar am 31. März 1909 Gezogene Serien: 113 219 449 509 812 1316 1785 1961 2031 2042 2079 2473 2690 3416 3529. Hauptpreise- Serie 2079 Nr. 12 zu 15 000 ft. Serie 2690 Nr. 20 « 250 fl. Serie 509 Nr. 21 zu 100 ft. Serie 113 Nr 1

21 50, Serie 219 Nr. 3 12 34, Serie 449 Nr. 16 25

27, Serie 812 Nr. 12 20 29 42 47, Serie 1316 Nr 2

18 50, Serie 1785 Nr. 12 25, Serie 1961 Nr. 28 44 45, Serie 3031 Nr. 12 29 47, Serie 2042 Nr. 3 11 20

22, Serie 2079 Nr. 1 14, Serie 2473 Nr. 13 19 28 37

44 46 47, Serie 2690 Nr. 15 26 44 47, Serie 3416 Nr. 24, Serie 3529 Nr. 19 20 26 44 je 25 fl. All- übrigen in obigen Serien enthaltenen Nummern sind mit je

14 fl. gezogen. (Ohne Gew.)

Drahtnachrichten

Die Lage in Marokko.

Paris, 15. Mai. Aus Madrid wird gemeldet: Das Gerücht, wonach der Gouverneur von Mellila General Marina abberufen werden solle, weil die französische Re­gierung mit den spanischen Operationen in der Nähe des Muluja-FlusseS unzufrieden sei, wird als durchaus unbe- gründet bezeichnet.

Paris, 15. Mai. In einer anscheinend offiziösen Note wird erklärt, daß der Zwischenfall von Casablanca in keiner Weise das Verhältnis ändern werde, das bisher zwischen den französischen und spanischen Truppen in Marokko stets ge­herrscht habe. Noch weniger werde die Herzlichkeit zwischen den beiden Regierungen gestört werden, die nach wie vor sich an die Hand gehen würden, behufs Ausführung der ihnen von der Algeciras-Konferenz anvertrauten Aufgaben. DerEclair" dagegen schreibt: Wir werden uns wegen einer Rauferei zwischen algerischen Schützen und Niffsoldaten mit den Spaniern nicht schlagen. Aber der Zwischenfall ist nichts­destoweniger ernst, weil er nicht der erste war und wahr­scheinlich nicht der letzte sein wird. Er zeigt in eindring­licher Weise, wie schief unsere militärische und diplomatische Lage in Nord-Afrika ist. Es lag auf der Hand, daß uns die Spanier selbst den geringsten Erfolg nicht verzeihen würden. Wir können mit Sicherheit annehmen, daß wir sie noch mehr als die Marokkaner zu Feinden haben werden.

Durchstechereien.

Dessau, 15. Mai. Große Durchstechereien wurden in dem hiesigen Gefängnis entdeckt. Der Gefängniswärter Sassa, der von Spießgesellen deS Berliner Einbrechers Kirsch bestochen worden war, vermittelte eine Korrespondenz des hier sitzenden Berliner Einbrechers Wilke an die Geliebte Kirschs und an Berliner Genossen der Verbrecher. An einem vor einiger Zeit mißglückten Ausbruchversuch Wilkes war der verhaftete Wärter beteiligt.

Verurteilt.

Elberfeld, 15. Mai. Die Strafkammer verurteilte den Stationswärter Brookers von der Schwebebahn, der am 1. April den Zusammenstoß zweier Schwebebahnzüge in Barmen durch Vernachlässigung der Dienstvorschriften herbeigesührt hatte, zu 6 Wochen Gefängnis.

Schachteinsturz.

Paris, 15. Mai. In einem Kohlenbergwerk in Bruay (Departement Pas-de-Calais) wurden durch den Einsturz eines Schachtes drei Arbeiter getötet und ein zweiter tötlich verletzt.

In Trümmer.

Paris, 15. Mai. Aus Manteo in den bereinigten Staaten wird gemeldet, daß die Flugmaschine der Ge­brüder Wright während einer gestrigen Versuchsfahrt zu Boden stürzte und in Trümmer ging. Die Gebrüder Wright erlitten nur unbedeutende Hautabschürfungen.

Feuersbrunst.

Innsbruck, 14. Mai. In Oberndorf bei Worgl brach heute früh aus unbekannter Ursache Feuer aus, das bei dem herrschenden starken Winde rasch Verbreitung fand. Bis zum Mittag waren die Kirche und sechs Häuser nieder­gebrannt.

Springstut.

Köln, 14. Mai. Der in Seattle aus China eingetroffen» DampferTitan" brachte derKöln. Zeitung" zufolge aus New-Uork die Nachricht, kürzlich habe eine Springflut an der Mündung des Jang-Tse-Kiang einen großen Teil der Hafen­stadt Hankau zerstört. Zehntausend Chinesen seien um- gekommen.

Der Wirbelsturm in Louisiana.

New Bork, 14. Mai. Der gestern gemeldete Wirbel­sturm in Louisiana zerstörte fast ganz den Ort Gilliam, wobei 3 Menschen umkamen. Auch Oilcity (Kentucky) und Bollinger (Missouri) sind schwer geschädigt. In Bollinger wurden 3 Personen getötet.