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Seife 4_________________________________

DottnerStag

___________________________ 14» Mai

Nol einem Bad int Mittelmeer entging. So etwas raubt ihr aber nicht den Mut und immer wieder und immer küh­ner macht sie ihre Luftfahrten. Die Auffahrt am nächsten Sonntag wird von 2 Uhr an vorbereitet und erfolgt um 6 Uhr, der Eintrittspreis für den Garten ist aber während des ganzen Tages auf 50 Pfg. (Kinder 25 Pfg.) und der für das Aquarium auf 20 Pfg. für alle ermäßigt.

* Gemeinverständliche Belehrung über Schar- rach. Nachdem in den letzten Jahren der Scharlach nur ganz vereinzelt in unserer Stadt aufgetreten, nimmt er in den letzten Wochen eine immer größere Verbreitung an, die nicht unbedenklich erscheinen muß. In der letzten Woche sind allein 12 Erkrankungen und 5 Todesfälle an Scharlach gemeldet, ein Beweis, daß die Krankheit ihren bisher gut­artigen Charakter verloren hat. Auch im Landkreis Hanau gewinnt di« Krankheit immer mehr an Verbreitung. Es er­scheint uns daher sehr angebracht, die Bevölkerung über die so bösartige Krankheit zu belehren.

1. Scharlach (Scharlachfieber) ist eine fieberhafte Auè- schlagkrankheit, welche überaus ansteckettd ist, in allen Lebens­altern, besonders aber im Kindesalter, auftritt.

2. Die Krankheit kommt in der Regel 48 Tage nach Ausnabme des KrankheitSstoffeS zum Ausbruch, während dieser Zeit können die Kranken fich vollständig wohl fühlen.

3. Die Krankheit beginnt in der Regel mit einem heftigen Schüttelfrost oder öfterem Frösteln, mit ein- oder zweimaligem Erbrechen, sowie mit Halsbeschiverdcn. Unter starker Zu­nahme der Körperwärme, welche bald 40416 C. erreicht, bildet sich meistens in den ersten 24 Stunden ein dunkelroter Hautausschlag aus, welcher zuerst an der Innenseite der Oberschenkel, dann am Gesicht und Hals entsteht, sehr bald den ganzen Körper überzieht, aber meist die Umgebung der Nase steiläßt. Die Schleimhaut des Rachens rötet sich, es entsteht eine Entzündung des Rachens und bisweilen ein grau-weißer Belag auf den Mandeln, die Halsdrüsen schwellen an, die Zunge wird dick belegt. In der Mehrzahl der gut­artigen Fälle reinigt sich die Zunge nach einigen Tagen und nimmt oft ein eigentümlich himbeerartiges Aussehen an, das Fieber nimmt langsam ab und «reicht schon am siebenten bis achten Tage die normale Körperwärme, während der Haut- ausscblag bereits am fünften oder sechsten Tage zu ver­schwinden pflegt. Der Kranke erholt sich dann allmäblich, und nach einiger Zeit, meist in der dritten oder zu Anfang der vierten Krankheitèwoche, tritt eine ausgedehnte Ab- schuppung der Haut ein, infolge deren die Haut an den Händen und Füßen in großen Fetzen abgezogen werden kann.

4. In schwereren Fällen kommt es zu stärkeren Störungen an den Halsorganen und zu einer diphtherieariigen Bräune, welche sich nicht auf die Mandeln beschränkt, sondern auf die Umgebung derselben übergreift. Der Hals schwillt mächtig an und es kommt zur Vereiterung der Halsdrüsen. In anderen Fällen greift die Entzündung auf die Ohren über. Nicht selten tritt Herzschwäche ein. In anderen Fällen kommt es zu (Störungen der Nieren, welche sich dadurch kennzeichnen, daß das Gesicht und die Füße anschwellen und der Harn spärlich und bluthaltig wird.

5. Neben diesen schweren Fällen gibt eS auffällig leicht verlaufende, bei denen das Fieber gering, der Hautansschlag nur kaum oder vorübergehend erkennbar, und das Allgemein­befinden wenig gestört ist. Häufig wird die Krankheit als solche erst erkannt, wenn die Abschuppung der Haut oder die bei Scharlach so häufige Nierenentzündung eintritt, die sich durch eine auffällige Abnahme des Harns und eine teigige Anschwellung der Haut an den Füßen, Händen und Augen­lidern verrät. Nicht selten schließt sich auch an leichtere Scharlacherkrankungen eine Entzündung des Mittelohres an, welche, wenn sie nicht rechtzeitig beachtet und in die Be­handlung des Arztes gebracht wird, zu einer Durchlöche­rung der Trommelielle und zu langwierigen Ohreneiterungen sichren kann.

6. Je nach der Schwere d« Epidemie schwankt die Sterb­lichkeit, welche durch das Scharlachfieber erzeugt wird, zwischen 2 und 80 vom Hundert der Erkrankten.

7. Die Krankheit ist äusserst ansteckend, und zwar nicht erst, wie vielfach angenommen wird, zurzeit der Abschuppung, sondern vom Beginn der Erkrankung ab. Die Ansteckung kommt hauptsächlich durch Verstörung mit den Absonderungen des Kranken (Nasen- und Rachenichleim), seiner Wäsche und seinen Gebrauchsgegenständen zustande.

8. Bei der großen Anstecknngsfähigkeit der Krankheit ist es drfitgend geboten, die Kranken sofort auf das strengste abzusondern und ihnen eine besondere Pflegeperson zu geben.

Personen, welche mit der Pflege des Kr anken nichts zu tun haben, dürfen das Krankenzimmer nicht betreten ; Kranken­besuche sind zu vermeiden, Kinder aber unter allen Umständen von dem Krankenzimmer fernzuhalten.

9. Die Angehörigen und das Pflegepersonal sollten im Krankenzimmer ein waschbares Ueberkleio tragen, in demselben weder Spene noch Trank zu sich nehmen, vor jedesmaligem Verlassen des Krankenzimmers das Ueberkleid ablegen und die Hände sorgfältig desinfizieren.

10. Der Na'en- und Rachenschleim, sowie das Gurgel- waffer des Kranken sind, um Ansteckungen zu vermeiden, in Gefäßen antzusangen, welche bis zur Hälfte mit einer des­infizierenden Flüssigkeit gefüllt sind. Sie dürfen erst nach zweistündigem Stehen ausgegossen werden.

11. Die Leib- und Bettwäsche, namentlich die Taschen­tücher des Kranken, müssen nach dem Gebrauch für zwei Stunden in Gefäße mit einer desinfizierenden Flüssigkeit gelegt und dürfen erst dann in die allgemeine Wäsche ge­geben werden.

12. Die Gebrauchsgegenstände des Kranken,- und Trinkgeschirre, Bücher, sowie das Spielzeug von Kindern, dürfen nicht von anderen Personen mitbenutzt und müssen nach jedem Gebrauch sorgfältig desinfiziert werden. Wert­loses Spielzeug scharlachkranker Kinder ist am besten zu ver­brennen. Journale aus Lesezirkeln oder Bücher aus Leih- biblioiheken dürfen ihnen während der Krankheit nicht gc- geben werden.

13. Das Krankenzimmer ist regelmäßig zu lüften und jeden Tag mindestens einmal feucht aufzuwischen; doch ist beim Lüften darauf zu achten, baß der Kranke vor Erkältung bewahrt bleibt. Ist der Fußboden mit Ausleerungen des Kranken beschmutzt worden, so ist die betreffende Stelle sofort mit einer desinfizierenden Flüssigkeit aufzuwischen.

14. Ist die Wohnung beschränkt oder ein eigenes Pflege­personal nicht zu beschaffen, so sollte der Kranke sobald als möglich in ein Krankenhaus übergeführt werden. Viele Eltern tragen Bedenken, sich von ihren erkrankten Kindern zu trennen, weil sie glauben, daß sie es im Krankenhause nicht gut hätten. Diese Ansicht ist nicht richtig. Erfahrungs­gemäß werden von den erkrankten Kindern im Krankenhause mehr gerettet, als in der Familie, weil die Pflege des Kranken große Sorgfalt erfordert und im Krankenhause besser durch­geführt werden kann, als int Privathause.

15. Wirb der Kranke in ein Krankenhaus übergcführt, so ist hierzu nicht ein öffentliches Fuhrwerk, eine Droschke und bergt, sondern womöglich ein Krankentransportwagen zu benutzen.

16. Sofort nach der Ueberführcmg des Kranken in ein Krankenhaus, nach seiner Genesung oder nach seinem Tode sind die Wohnung, die Leib- und Bettwäsche, die Kleidungs­stücke und Gebrauchsgegenstände des Kranken vorschriftsmäßig zu desinfizieren.

17. Auch die Leichen bilden eine Gefahr für die Um­gebung. Daher sollten Kinder von der Leiche eines am Scharlach Verstorbenen unbebingt ferngehalten werden und womöglich auch bas Sterbehaus nicht betreten. Man sollte die Leiche eines an Scharlach Verstorbenen sobald als möglich ohne vorheriges Waschen in einen dichten Sarg legen, dessen Boden mit einem auisaugenden Stoff, z. B. Torfmull oder Sägespäne, bedeckt ist. Die Ausstellung der Leiche im offenen Sarge, dem Küssen der Leiche, sowie Veranstaltungen von Leichenschmausen ist dringend zu widerraten.

18. Jugendliche Personen ans einem Haushalte, in welchem ein Scharlachkranker sich befindet, müssen, um die Verbreitung der Krankheit zu verhüten, bis zur Genesung oder bis zum Tode des Kranken und zur Ausführung der vorschriftsmäßigen Schlußdesinfektion von jedem Schul- und Unterrichtsbesuche ferngehalten werden.

19. In Molkereien, Milch, und Vorkosthandlungen müssen Personen, welche mit Melken, mit der Zubereitung ober dem Verkauf der Milch oder anderer Nahrungsmittel beschäftigt sind, sich von jeder Berührung mit Scharlach­kranken sorgfältig fernhalten. Haben sie die Berührung aus­nahmsweise nicht vermeiden können, so müssen sie vor der Wiederaufnahme ihrer Beschäftigung womöglich das Oberkleid wechseln und sich die Hände desinfizieren. Wenn in einer Back- oder Eßwarenhandlung, in welcher die Wohnung un­mittelbar neben dem Laden sich befindet, eine Scharlach­erkrankung auftritt, dürfen diejenigen Personen, welche den Kranken pflegen, den Ladenraum nicht betreten. Tun sie es doch, so haben sie zu gewärtigen, daß das Geschäft so lange geschlossen wird, als sich der Kranke in der Wohnung befindet.

20. Personen, welche die Wäsche Scharlachkranker zu waschen, auszubesfcrn ober ihre Kleidung zu reinigen haben, sind besonders gefährdet; es ist ihnen dringend zu raten, während der Arbeit weder zu essen noch zu trinken und nach Beendigung der Arbeit sich auf das genaueste zu desinfizieren. Dasselbe gilt von Personen, welche die Leiche eines Scharlach- kranken waschen und einsargen.

* Ein ungetreuer Kassierer. Der frühere Kas­sier« der Zahlstelle Klein-Auheim des Fabrikarbeiterverbandes, Ad. Nik. Eckerich hat Unterschlagungen von ungefähr 900 Mark begangen, außerdem hat er sich eine ganze Reihe Ur­kundenfälschungen schuldig gemacht. Die Gauleitung hat diese Angelegenheit zur gerichtlichen Verfolgung der Staats­anwaltschaft übergeben.

* Zur guten Quelle. Das für heute angesetzte Konzert der Lustigen Tiroler wurde auf morgen Freitag, abends 7 Uhr, verlegt, und findet bei jeder Witterung statt.

)( Wachenbucheu, 14. Mai. Der Besitzer der Gast­wirtschaft zurSchönen Aussicht^ Wilhelm Pflug hat den Sozialdemokraten sein zur Verfügung gestelltes Lokal ent­zogen. Das über die Wirtschaft verhängte Militärverbot ist aufgehoben worden.

Vereins- m. VergnüguriMrachvichten

für Donnerstag den 14. Mai.

KirchemGr der Marienkirche: Abends 8 Uhr: Probe im Saale des Stadt­schlosses.

Kircheuchor der Iohanniskirche : Abends 8 Uhr: Probe im Uebungssâlchen der Kirche.

Familicn-Marken-Konsumverein , Einigten": Abends '/r8 Uhr: Ordent­liche Generalversammlung im Heinen Saale derConcordia".

Cvang. Männer- nnd Tänglingsvecein: Bibetfittnde (Ev. Vereinshans.) Tnrngemcmde: 8/<10: IngendaReilung, 7'/* - 88/<: FramnableiMng L. 56: Mädchenabieilnng, 67: anabenabteilung.

Verein der Deutschen Kaufleute, Ortsverein Hanau: Vereinsabend im RestaurantCarlsberg".

Katholischer Männerverein: Vereinèabend in der Restauration Mohr. Arendè'scher StenographenvereinRpotlobund" (Gasthauszum Grafen Philipp Ludwig): Bereinsabend.

GesangvereinFröhlichkeit": Singstunde im Deceinslokale. Nationalstenographen-Verein: Lehr« it. Uebungsstuude (LokalZur groß-u Krone", Steinheimerstraße 26).

Dramatisch-literarischer Verein ..Melpomene"rur Sonne": Lesung. Allgemeiner Bildungsverein: Abends 9 Uhr: Leie-, Diskusstons- und Vor- tragsabeno im Restaurantzur Sonne".

Oeäerr.-Ung. Klub: Vereinsabend in der Brauerei Orfchler.

Erster Hanauer Fußball-Klub 1893; Klubabend in der Brauerei Kaiser.. VereinCanaria": Vereinèabeno im Vereinslokal;. deutschen Schuhen". KlubBavaria": Klubabend in der RestaurationAllcmania irrste Hanauer Poulegcsellschaft: Preisspiel imDeutschen Haus". KlubConcordia": Stammtisch imKarpfen" (Paradeplatz). FußballtlubViktoria": VereinSabend imgeibnen Rad". Radfahrerverein Hanau 1885: Klubabend in derCeutralhallc". RadsahrervereinVorwärts": Zusammenkunft im Gasthausz. Sonne". Spessart-Touristenverein: Bereiusabend imElephanten". Techniker-Verein Hanau: Abends 81/» Uhr: Versammlung im Vereins­lokal : Restauration ..Ratskeller".

Turngemeinde: Abends 9'/» Uhr: Monatsversammlung.

Freiwillige Feuerwehr, 2. Komp., in den3 Schwan«»*.

(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurts Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abentz des 14. Mai bis zum nächsten Abend.

Bewölkung wechselnd, schwül; später Gewitterregen.

Hus Hab und fern«

Gelnhausen, 13. Mai. Die Herren Oberregierung» rat Fliedner und Regierungsräte v. Gostokowsky und Botter­mann aus Cassel begaben sich gestern nach Oberndorf und Burgjoß, um mit den dortigen Gemeindeverwaltungen Rück­sprache zu nehmen über die Erbauung eines neuen Schul- Hauses und Errichtung einer neuen Lehrerstelle.

8 Gersseld (Rhön), 13. Mai. Am Mittwoch den 20. Mai findet hier ein Tierschau mit Prämiierung, verbunden mit dem neuntenZuchtviehmarkt, statt Nur solche Tiere, Simmentaler Rasse, welche in das Stamm­register eingetragen sind, dürfen aufgetrieben werden. Du hier bestehende Rindviehzuchtgenossenschaft ist weiteren Kreise» hinlänglich bekannt.

Schmalkalden, 12. Mai. Eine ungeheure Aufregung herrscht in unserer Stadt. ©ie Polizeibehörde ist einet Clique auf die Spur gekommen, die sich Vergehen in Bezug des § 175 des Str.-G.-B. zu Schulden kommen ließ. St sollen nicht weniger als 150 Personen in Frage kommen davon 60 Schüler der hiesigen Oberrealfchulc. Das Haupi dieser Gesellschaft ist ein Schneidergeselle namens Wahl Auch ein früherer Kandidat an obengenannter Schule ist it Mitleidenschaft gezogen. Wahl ist verhaftet worden.

Wiesbaden, 12. Mai. Der Kommunallandtag be schloß dem Bezirkskomitee für Natnrdenkmalpflege einen all­jährlichen Zuschuß von 1000 Mk., dem Verband bt> nassauischen Ziegenzuchtvereine einen gleichen von 2000 Mk und dem Nassauischen Gewerbeverein als Unterstützung sw seine gewerblichen Fortbildungsschulen von 6700 Mk. zu be willigen.

Nied, 12. Mai. Die Genickstarre wurde bei dem Kind: des Arbeiters Leykauf festgestellt. Das Kind mürbe naH dem Höchster Krankenhaus gebracht.

Mainz, 12. Mai. In der Nähe der Stabthalle stürzt» sich gestern nachmittag ein Gelegenheitsarbeiter in selbst­mörderischer Absicht und mit dem Ruse, daß er Hunger habe, in den Rhein. Ein in der Nähe wohnender Badc- halter ergriff den Lebensmüden noch im letzten Augenblick in den hochgehenden hinten und zog ihn in seinen Nachen. Del Selbstmordkandidat wurde später von der Polizei ausge­nommen und in einer Arrestzelle unlergebracht, da er sonst kein Heim hatte. Der Unglückliche ist irrsinnig.

C) Offenbach a. M., 13. Mai. DieOffenbache» Zeitung" berichtet über die Beerdigung des Hochwürdigeu Herrn P f a r r e r S t e i n w a ch s, der auch eine lange Reihe von Jahren der Seelsorger der altkatholischen Kirchengemeinde zu Hanau war, folgendes: Die am verflossenen Donnerstag nachmittag ftattgefunbene Be­erdigung des im Alter von 75 Jahren verschiedenen altkatho­lischen Pfarrers Hochw. Herr Josef Adam Sleinwachs gestaltete sich zu einer großartigen Kundgebung der Liebe und Ver­ehrung, deren sich der Heimgegangene in allen Schichten und Kreisen der Hiesigey Bevölkerung erfreute. Von nah und fern, aus allen Gauen unseres Landes und weiter darüber hinaus waren Trauergäste herbeigeeilt und zu Tausenden zählte die Menge, die sich durch das drohende Gewitter nicht abhalten ließ, dem lieben Veistarbenen das letzte Ehrengeleit zu geben. Die Einsegnung nahm, im Beisein der beiden Priester Moog und Erb, Pfarrer Kaminsky vor und schilderte in beredte» und tiefempfundenen Worten die großen Verdienste des Heim­gegangenen in Kirche und Gemeinde, Schule und Haus, seinen musterhaften Lebenswandel, seine hervorragenden Geistes- und Herzenseigenschaften, die ihn die Sympathien Aller gewannen und auch die Anerkennung Seiner fönigL Hoheit, des Großherzogs, der ihm durch Verleihung eines höheren Ordens auszeichnete, fanden. Es legten hierauf Blumenkränze in Begleitung von ehrenden Ansprachen nieder: Pfarrverweser Erb im Auftrage des Bischofs und im Namen der Synodalrepräsentanz, Fabrikant Heinr. Müller im NameN des Kircbenvorstandcs und der Gemeinde, Professor Michelis für die Frankfurter, Pfarrer Krimmel für die Wiesbadener, Herr Sator für die Hanauer, Herr Mädler für die Heßlacher Gemeinde, Oberkirchenrat Hager für die evan­gelische Gemeinde, Prof. Volkmar für den Evangelische» Verein, Direktor Max Reinhold im Namen der Goetheschule, Herr Gustav Müller als Vertreter des Altkatholischeck Mânnervereins, Frau Klimm im Namen des Altkatholischen Frauenverein.s, Lehrer Flad für den städtischen Hilfsvcrein; ferner legten Kränze nieder durch ihre Vertreter der Veteranen­vereinHassia". der altkalbolifche Verein .Cberuskia" u. o. a.