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(Sem ein nötiges.

Uever ein Mittel ae^en die deimt^Siicke Anflnenza schreibt rin Leier betMagd. Zta.": Auf einer Reise von der Insel Rillen nach Schweden erkrankte ich an der Influenza. Der Kapitän, dem ich meine Not klagt«, ließ mir sofort ein rohes Ei, mit dem Saft einer halben Citrone verquirlt, reichen, und gebot mir, die'e» Gemisch mit einem Zuge auszutrinken und ins Bett zu gehen. Ich schlief die ganze Nacht wunderbar, und als ich am andern Morgen erwachte, erhielt ich dasselbe Mittel noch-mal ; zu Mittag stand ich auf, und jede Spur von Influenza war ver- schwunden. Es kommt zuweilen vor, daß dieses Mittel noch ein» bis zweimal mehr angewendet werden muß, aber öfter habe ich es nie nötig gehabt. In Schweden ist dies Verfahren schon seit langen Jahren gebräuchlich. Probieren geht über studieren I

Hus Rab und fern«

-r. Marburg, 16. März. Der 6. VorlesungSkursnS deS Oberhessischen LehrcrbundeS hat am SamStag seinen Ab­schluß gesunden. Die Zahl der Teilnehmer betrug 120. Jm Wald« bei Ellnhau^n machte gestern ein Einwohner von dort seinem Leben durch Erhängen ein Ende.

[:] Fulda, 16. März. Der Gastwirte-Vereln Fulda und Umgegend ist z. ZI. eifrig mit den Vorarbeiten für den in den Tagen vom 18.20. Mai d. J. in unterer altehrwürdige» DonisattuSstadt stattfindenden BerbandStag des Mittel­deutschen GastmirteverbandeS (mit dem Sitz in Cassel) be- festigt Zu diesem Verbandstag treffen insgesamt ca. 400 Gastwirt« u. a. auS Allendorf, Soden, Dessau, Detmold, Eisenach, Erfurt, Eschwege, Frankenberg (Hessen-Nassau), Frankenhausen, Gelnhausen, Göttingen, Halle (Saale) Hanau, Htligmstadt, HerSfeld, HotgeiSmar, Homberg (Bez. Caffel), Cassel, Lichtenau, Großalmerode, Marburg (Lahns, Orb, Rotenburg a. d. Fulda, Bebra, Schleusingen, Schlüchtern, Schmalkalden, Vöhl, Wildungen, Witzenhausen re, hier ein. Das Wohnungskomitee ist z. Zt. bemüht, für die bereits angemeldeten Herren Kollegen Unterkunft zu beschaffen. Die Begrüßung der eintreffenden Herren Gastwirte findet im Kailerhof", die Festoersammlung nebst Beratung imStadt saal" und da» Festesten imBiirgeroerein" statt. Für den dritten Tagungstag ist ein gemeinsamer Ausflug nach der Milseburg der Perle der Rhön geplant. Das Presse- komitee ist soeben mit der Ausarbeitung «ines reichhaltig illustrierten FestkatalogS beschäftigt.

»eh. Fulda, 16. März. Der Zentralausschuß deS Ver­bandes deutscher Touristenverein« der HauptauSschuß des Rhönklubs und der Vorstand des Rhönklubzweigvereins Fulda hielten zur Vorbereitung des vom 29,31, August d. JS. hier abzuhaltenden Verbandstages, verbunden mit silberner Jubiläumsfeier deS Verbandes deutscher Touristen­vereine sowie mit der 32. Hauptversammlung deS Rhönklubs die erste gemeinsame Sitzung ab, in der der Plan für bie dreifache Feier im großen Umrisse festgelegt wurde. Die schwankenden Aussichten auf den Bau der Linie Hünfeld- Schlitz haben sich befestigt; sie wird gebaut, aber in diesem Jahre noch nicht.

§ Gietzen, 16, März. Die Schweinefleischpreise wurden von den Metzgern herabgesetzt auf 6668 Pfg., die Wurst­preise aus 64 Pig.

Offenbach a. M., 16. März. Der Stadtkostenrendant Grebe wurde am SamStag von dem Untersuchungsrichter Dr. Nagel in Darmstadt wieder einem eingehenden Verhör unterzogen, Entgegen seiner früheren Behauptung, daß ihm das Geld gestohlen worden sei, gestand er, daß er im Laufe der Jahre fortgesetzt Beträge aus der ihm anvertrauten Kaste entwendet und für sich verbraucht habe. Der junge Grebe bestreitet jede Schuld an den Unterschlaaungen seines Vaters und benimmt sich liberhaupt sehr selbstbewußt. Es liegt auf der Hand, daß über die Höhe der unterschlagenen Summe bis jetzt noch keine genaue Angabe zu machen ist, da Grebe über die Beträge, die er entwendet hat, natürlich nicht Buch führte, sondern sie ganz nach Bedarf und Gut­dünken aus der Kaste entnahm. Eine genaue Feststellung der entwendeten Summe kann erst nach dem Abschluß der Bücherrevifion er'olgen, die zurzeit stattfindet. Zu diesem Zweck finb heute die Herren Regierunasrat Guttmann und Oberrechnunasrevisor Rettberg von Darmstadt nach Offen­bach gekommen. Auch Untersuchunasrichter Dr. Nagel be­findet sich heute wieder in unserer Stadt. (Off. Z.)

Pforzheim, 17. März. Seit einigen Tagen sind im Kunstgewerbemuseum die Entwürfe aus der Konkurrenz um den Friedrich Wilhelm Müller-PreiS ausgestellt. Der Dor- stand deS KunstgewerbeoereinS hatte diesmal zur Au'gabe gestellt, ein Blatt Entwürfe von goldenem Damenschmuck unter Anlehnung an Motive aus der deutschen Bauern- und Volkskunst zu liefern. Die Bedingung war infoem nicht leicht zu erfüllen, als die Kenntnis der Sauern tunft unter unsern Kunstgewerblern noch neu und keineswegs so geklärt schien, daß stch, b?» anders in der Beschränkung auf deutsch« Volkskunst, selbständige Gedanken darauf aufbauen lasten. Jndeffen darf man im Hinblick auf b;e ungefähr 50 Blatt Entwürfe, die einginnen, wohl sogen, daß tüe Einsender in ihrer Mehrzahl eine Vertrautheit mit dem Wesen des deutschen BauernschmuckeS bekundeten, wie man sie nicht ermatten konnte. Manck)« sind mit überraschendem Verständnis in den Jdeenkreiè cingrdrungen und haben dabei mit Geschick Kreuz, Herz, Anker, Vergißmeinnicht, Veilchen u>w. verwendet, lauter Gedankenverkörverungen, die dem deutschen VolkScharakter besonders naheliegen. Die auSgewonenen drei Preise wurden 1. Herrn Kunstgèwerbelebrer Otto Zahn, 2. Herrn SifonS Ungerer, 3. Herrn Kurt Bär zuerkannt. Sowohl Herr Zahn als Herr Bär erhielten aber auch nach für je ein weiteres eingelierertes Blatt Entwür'e Belobungen, mit welchem außerdem noch bie Herren Fr. Birrghardt, Ernst Cordier und F. Erlemayer bedacht wurden. Die besten Entwürfe lieferte unstreitig Herr Otto Zahn, bet nicht nur gute Zeichnungen, sondern auch leicht ausführbare und gefällige Vorlagen lKreuze, Anhänger usw.), die den gestellten Bedingungen am besten entsprechen, auf seinen beiden Blättern vereinigt. Aber auch auf vielen anderen Blättern findet sich jeweils ein oder das andere Stück, daS man in Anlage und AuS- fuhruug als woh'gelunam bezeichnen kann. Einige Ein« fenbet gaben ich bie Mühe etwas leicht gemacht, indem sie emmch Zeichnungen zulammenstellten, bie mit dem gestellten Thema auch nicht das geringste zu tun haben.

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Randel« Gewerbe und Verkehr.

Klmberleh, 16. März. Jnkolae deS Darnieder!',-acnS der D'amant-Jndnstrie m-rb die DutoiSpan-Mine ihren Betrieb am 24. April eiNst «llen.

Hus aller Melt.

Falsche Kassenscheine. In der Provinz Posen nnb falsche Fünfzig-, Zwanzig- und ^ünfmartf cbeine im Umlaufe.

Selbstmord. In seiner Wohnung in Potsdam erscboß sich gestern der Garde-Leutnant Friedrich v. Plüskow. Der junge Offizier stand im 27. Lebensjahre und gehörte dem 1. Garderegiment an. Er war fett längerer Zeit leidend und hat den Selbstmord, rose eS scheint, in Verzweiflung aus­geübt. Friedrich v. Plüskow ist ein Sohn des durch feine auffallende Größe bekannt gewordenen rangältestcn Flügel- adjutanten des Kaisers Oberst v. Plüskow, Kommandeur der Alexander-Grenadiere.

Bam Elefanten erschlagen. Der beim Bahnbau in Deutschostasrika tätige Bahningenieur Stiegler aus ®t. Georgen in Bayern ist von einem Elefanten erschlagen worden.

AuS einer sozialdemokratischen Schlächterei. In Euba wurde die Schlächterei des sozialdemokratischer Leitung unterstehenden ProduktenverteilungSvereins polizeilich ge­schloffen, ES.wurden unglaubliche Zustände ausgedeckt. Im Pökelraum lag demBerl. $pbl. zufolge ver'aulteS Pökel­fleisch, daS einen pestilenzartigen Geruch verbreitete. Die Polizei beschlagnahmte fast den gesamten Fleischvorrat, etwa 15 Zentner.

Drahtnachrichten

Gegen Liebknecht.

Berlin, 17. März. DemVorwärts" zufolge ordnete daS Kammergericht auf die Beschwerde deS Oberstaats­anwaltes das Hauptoerfahren gegen den Rechtsanwalt Karl Liebknecht im ehrengerichtlichen Verfahren an.

Schwarze Pocken.

Neubrandenburg, 17. März. In einem Hause ber Märckstraße in Neubrandenburg find, wie festgestellt worden ist, die schwarzen Pocken ausgebrochen. Die Krankheit ist durch russisch-polnische Schnitter eingeschleppt worden. Die Stadt trifft Vorsichtsmaßregeln, die èin weiteres Umsichgreifen der Krankheit verhindern sollen.

Erloschrn.

Breslau, 17. März. Die aus Rußland «ingeschleppte- Pockenepidemie in Oberschlesien ist erloschen. Bon 42 Krank heitsfäUen sind neun tödlich verlaufen.

Gerettet.

WiSmar, 17, März, Der hier angekommene Dampfer Pauline Hauluß" rettete 80 Seemeilen von Memel entfernt 4 halbverhungerte russische Fischer, bie mit Eisschollen in die Ostsee getrieben waren.

Mit brennender Ladung.

Hamburg, 17. März. Der Hamburger Kosmosdampser Este" von Hamburg nach Jquique in Chile unterwegs, ist mit brennender Ladung in Teneriffa eingetroffen. Das Feuer entstand durch Selbstentzündung von Streichhölzern. Ein Raum ist gänzlich ausgebrannt. Ein Teil der Ladung wurde über Bord geworfen. Der Rest ist durch Wafferund durch Hitze verdorben. Tas Schiff ist seetüchtig geblieben und setzte seine Reise fort.

Verhaftet.

Schönlanke, 17. März. Hier wurde der Buchhändler Ernst Born verhaftet, weil er sich sittliche Verfehlungen gegen Knaben, denen er Nachhilfestunden gab, zu Schulden kommen ließ.

Dom Mars.

Paris, 17. März. Die Akademie für Wiffenschaften erhielt die Mitteilung, daß eS dem nordamerikanischen Astro­nomen Lowe! durch Spektraluntersuchungen festen sieden ge­lang, was bisher nur Hypothese war, nämlich das Vor­handensein von Wasserdämpfen oberhalb beS Mars.

Die Bombenaffäre in Bareelona.

Mabriv, 16. März. In der heutigen Sitzung des Senates antwortet« Minifferpräffdent Maura auf die sehr scharfe Kritik des katalanischen Senators Odon de Buen Sur an der Lage und an den Ereignissen in Barcelona. Maura sagte, er könne nicht versichern, daß die Periode der Bomben in Barcelona beendet sei. Die Regierung werde nichts versäumen, um dem Uebel Einhalt zu gebieten. Es sei aber notwendig, daß die Opposition sie dabei unterstütze. Der Ministerpräsident nahm die Behörden von Barcelona in Schutz, welche in jeder Hinsicht ihre Pflicht erfüllt hätten, und wies den Vorwurf Ldon's zurück, daß die Reise des Königs nach Barcelona eine Unvorsichtigkeit gewesen sei. Der Senat ging dann zur Tagesordnung über.

Aus Portugal.

Liffabon, 15. März. Tie Amnestie für politische Ver­gehen, welche nach Absckluß der am 1. Februar eingeleiteten gerichtlichen und polizeilichen Untersuchungen erlösten werden soll, wird sich nicht auf die Tatsachen erstrecken, die mit dem Königsmord im Zusammenhang stehen. Beim letzten Emp'ange beS diplomatischen KorpS wurde viel bemerkt, daß der Minister des Aeußeren eine längere Unterredung mit dem chinesischen Geschäftsträger hatte.

Berschwörunfl.

Berlin, 17. März. DaSBerl. Tgbl." meldet aus Lissabon: Hier wurde eine Verschwörung zu Gunsten einer Militärdrklatiir entdeckt. Am nächsten Mittwoch sollten sich mehrere Regimenter für den Präteiidenten Miguel Bra- ganza erheben. Dieser leugnet jedoch jede Mitwisserschaft. Eine Anzahl Verschwörer wurde verhaftet.

Zur Lage in Marokko.

Paris, 17. März. Ans Casablanca wird berich­tet, daß der Mcdnkraffainm für bie von ihm gefangen ge­haltenen Perat und Bianchi ein Lösegcld von etwa 3000 Pesetas verlangt. Man glaubt, daß die Verhandlungen zur Bcfreiunq der Beiden bald zum Ziele führen werden.

____________________________________17. Märtz

Groen polnische Nebergrisfe.

Breslan, 17. März. Der Landrat von Bendzin ht Russisch-Polen ließ die Führer der polnischen Nanonalvarlei zu sich kommen lind eröffnete ihnen, er werde sie für jeden gegen einen Deutschen verübten Angriff verantwortlich machen.

Dir Vorgtinste auf Halft.

Paris, 17. März. Dem .hiesigenNew Dark Herald* wird aus Port an Prince vom 16. März telegraphiert: Die Zahl der Hingerichteten Personen betrage 27, davon seien 13 auf dem Friedhöfe in Salmes erschossen worden. Der Präsident Alexis hat seinen politischen Freunden erfUlrt, er fürchte bie Schiffsdemonstralionen nicht, er ziehe sogar vor, daß dieselbe ohne Verzögerung flattfinbe, daß sonst die gegenwärtige Lage sich endlos verwickeln werde. Die haitische Regierung sei entschlossen, sich mit Gewalt der Flüchtlinge zu bemächtigen, wenn man sie ihnen nicht gutwillig herauS« gebe. Trotzdem hat der Präsident Alexis, um weitere Ver- in gelungen zu vermeiden, die gegenwärtig in dem fran­zösischen Gesaigdtschaftsgebäude befindlichen Flüchtlinge er­mächtigt, Haiti frei zu verlassen. In der Stadt seien bie abenteuerlichsten Gerüchte verbreitet. Man sage, daß die haitischen Soldaten, bei Ankunft ^r fremden Schiffe, bie Ausländer angreifen angreifen wollten. Die Hinrichtungen dauern fort, ____________

Dchiffsuachrlchten.

(MitgeteiN von Ägem Ad. Treus ch-Hanan.)

HambttNst, 16. März. Der Dampfer w@rip^ia* von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in Tampieo und der Dampfer Scotia" vorgestern in Colon ein getroffen.

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Sogar meinen Stammtisch half ich anigegehen, toeit bat Rauchen nrb bie Tabakslust mir nicht besam. Husten, Rerichleim'ma, Sodbrennen bat waren so die Folge«. Aber wenn man tonst nichts hat und man soll auch noch den Stammtisch entbehren baS ist auch kein Leben. Unb da bat der Förster mir 'enn einmal eine Schachtel Fay» echte Sodener Mineral-Pastillen gegeben unb ich hab' sie versucht. Na und jetzt ? Sie leben, wie meine Pfeife mir schmeckt und das Bier, und ich bin wohler als je zuvor. Ursache: ffays echte Sodener. Wer fing ist, macht'« nach. Man kaust sie für 85 Pfennig in jeder Apotheke, Drogerie und Mmeralwasserhaudlung. 4805c