Einzelbild herunterladen
 
  

1. September

deutschen Berichtsorte 1886/95: 0.91 Proz.): in Beuthen Erkrankungen wurden angezeigt in Berlin 25, im Reg.-Vez. Posen 151, in Hamburg 33, Budapest 26, London (Kranken- däuser) 317, New-Jork 56, Paris 44, St. Petersburg 75, Warschau (Krankenhäuser) 29, Wien 53 ; desgl. an M af e rn und Röteln (1886/95 :1,15 Proz.): in Oberhausen, Ulm Erkrankungen kamen zur Meldung im Reg.-Bez. Posen (Kreis Schroda) epidemisch, in Hamburg 62, Budapest 40, Kopen­hagen 45, New-Jork 144, Paris 36, St. Petersburg 34, Warschau (Krankenhäuser) 22, Wien 101; desgl. an Diph­therie und Krupp (1886/95: 4,27 Proz.): in Schwerin Erkrankungen wurden gemeldet in Berlin 27, Hamburg 22, Budapest 20, London (Krankenhäuser) 112, New-Jork 159, Paris 39, St. Petersburg 83, Wien 70; ferner kamen Er­krankungen zur Anzeige an K e u ch h u st e n in Hamburg 25, Kopenhagen 23, New-Jork 57, Wien 26; desgl. an T n p h u s in New-Jork 133, Paris 30, St. Petersburg 175,

Deutscher PhotoWpheu-Verein.

Breslau, 30. August.

Unter dem Protektorate der Kronprinzessin Cecilie hält der Deutsche Photographen-Verein gegenwärtig hier seine 35. Wanderoersammlung ab. Der Eröffnung wohnte eine Anzahl von Ehrengästen bei, darunter der Polizeipräsident von Breslau, Dr. Ä i e n k o, der Oberbürgermeister Dr. Bender, der die Versammlung freundlich willkommen hieß, der Vertreter der Handwerkskammer Skladnikiewicz, derihrgleichfalls eine Begrüßungsansprache widmete, und Geh. Oberbaurat Plüddemann.

Nach dem Geschäftsberichte, den der Vorsitzende K. Schwier- Weimar vorlegte, hat der Verein zur silbernen Hochzeit des Kaisers und der Kaiserin eine Adresse überreicht und dem Protektor der vorjährigen Ausstellung in Darmstadt, dem Großherzoge von Hessen, eine nach 'dem Urteile des hohen Empfängersreizend ausgestattete" Dankadresse gewidmet. Beide Adressen sind von dem Vereinsmitgliede Maler Oskar Herrfurth-Weimar in Aquarell ausgeführt. Beider Enthüllung deS Petzval-Denkmals in Wien wurde der Verein durch sein DUtglied Karl Seib dortselbst vertreten. Die Darmstädter Ausstellung hat, wie der Bericht hervorhebt, durch di«wenig einsichtige", wenn auch von besten Ab- sichten geleitete Geschäftshandhabung des damaligen Orts- ausfchusses einen beträchtlichen Fehlbetrag ergeben, sodaß die Bürgschaftszetchner mit einem hohen Anteile herangezogen werden mußten. Eine Anzahl hervorragender Ausstellungs- knlder sind in vorzüglicher Widergabe durch Heliogravüre hergestellt von der bekannten Firma Meisenbach, Riffarth u. Co. in einem Kunstheste vereinigt, das allen Mitgliedern geliefert werden soll. Der Kafsenumsatz im Jahre 1905 be- Itef sich aus 10 000 M. Zu einer längeren Erörterung führte der Bericht über den Stellennachweis.' Die Lage der Ver­hältnisse hat es dem Vorstande nicht als ratsam erscheinen lassen, diese früher bestehende Einrichtung zu neuem Leben zu erwecken. Aus der Versammlung heraus wurde auf den demnächst zu Berlin in Wirksamkeit tretenden Stellennach- we:s des Zentralverbandes photographischer Fachvereine Hin- gewiesen, der ein Gegengewicht gegen den vielfach zur Wer­bung für eine politische Partei ausgenutzten Stellennachweis der Gehilfen bilden soll. Den Bestrebungen auf Einführung der Sonntagsruhe im Photographengewerbe ist der Vorstand entgegengetreten. Er ist der Ansicht, daß durch die Sonn­tagsruhe dem Schleuderwettbewerbe zwar zum Teil aber ssstch nur zum Teil das Lebenslicht ausgeblasen werden könnte, daß aber zugleich auch eine Anzahl solider Geschäfte dadurch aufs schwerste geschädigt werden würde. Aus der Versammlung begegnete diese Auffassung keinem Wider­sprüche.

Im Anschlusse an die Versammlung wurde die mit ihr verbundene, sehr reich beschickte photographische Ausstellung 'm Schlesischen Museum für Kunstgewerbe und Altertümer

Samstag

durch den Vorsitzenden erösstret. An ihrer Einrichtung haben der Verein schlesischer Fachphotographen, die Schlesische Ge­sellschaft von Freunden der Photographie und insbesondere Prof. Dr. Karl M a s n e r in dankenswerter Weise mitge­wirkt. Die hohe Proktektorin hat als Ehrenpreis ein sil­bernes Kaffeeservice gestiftet, um dessen Zuerkennung sich 27 Aussteller bewerben. Auch die Handelskammern von Bres­lau, Oppeln und Liegnitz haben Preise gespendet, daneben, wie in früheren Jahren, zahlreiche Firmen und Einzelper- sonen. In das Preisgericht hat der Vorstand die Herren Heinrich Götz, Inhaber der Firma Eduard van Delden in Breslau, Prof. Dr. Karl M a s n e r-Breslau und Professor Dr. Bruno Meyer- Berlin berufen. Von der Versamm­lung wurden die Herren Gaedicke sen.-Berlin und Rosenthal - Guben, von den Ausstellern die Herren Klatt- Eberswaide und S ch w e y d a - Breslau hinzu­gewählt.

An Vorträgen brachte der erste Verhandlungstag zunächst eine Schilderung der Goerz-Schillings'schenNachtapparates" durch den wissenschaftlichen Mitarbeiter der A.-G. C. P. Goerz in Friedenau, Dr. Scheffer. Es handelte sich um die Konstruktion eines Apparates, der dazu bestimmt sein soll, Szenen aus dem Tierleben unserer afrikanischen Kolonien auf der Platte festzuhalten. Dazu bedarf es blitzschnell wir­kender Oeffnungs- und Schließvorrichtungen, einer ungemein starken Lichtquelle und einer Zurichtung des Apparates, die in gleicher Weise dem glühenden Sonnenbrände wie den tropischen Regengüssen Stand hält. Es ist gelungen, diese Auf­gabe befriedigend zu lösen. Der Glanzpunkt des Tages war der Lichtbildervortrag von Guido Ans ch ü tz - Berlin. Aus deutscher Vergangenheit die Ordensritter und ihre Burgen".

Hus aller Mell.

Der Hochzeitssckimaus. DemB. T." wird fol­gendeZiegengeschichte" geschrieben: In einem Dorfe Thüringens und an einem wundervollen Sommertage war's, als ein Freund von mir Hochzeit hielt. Kind und Kegel waren in der Kirche. Das Haus des Bräutigams lag still in der Sonne, und nur drei Ziegen, die ab und zu meckerten, verrieten, daß hier noch lebende Wesen weilten. Als die Hochzeiter zurückkamen, tönte ihnen aus dem ersten Oberge­schoß lautes und freudiges Gemecker entgegen. Die Braut­mutter ließ sofort nachsehen. Angstvolle Rufe von oben: Du liewer Gutt, du liewer Gutt! Och du großer, hem- melischcr Vohder!" Darauf die Hausfrau:Wos is?" De Zicken hum denn ganzen Zwätschenkuchen abgeläddert!" Und wirklich: ein ganzes Kuchenfeld war total verwüstet. Das Gebäck war auf Blechen und Brettern am Fußboden nebeneinander geordnet worden. Die Ziegen, drei Pracht­exemplare, die stets frei umherliefen, waren die Treppe hin­aufgestiegen und ins Kücken zimmer gelangt. Dem Pflaumen­kuchen hatten sie diekreisfleckige Kahlheit" beigebracht und die ganze große Fläche eriveckte den Anschein, als habe sich dort ein halb Dutzend unnützer Faunsbengel getummelt: überall Abdrücke von Bocksiüßen.'s tiet nescht, 's tiet nescht," sagte die glückliche Brautmutter,de Zicken wull'n ooch was vunn der Hochtzch hunnfl^..^ ......

Ein ö^ähriger Nimrod ist ein französischer Wein­bauer namens Calhebru, der seit seinem 20. Jahre noch nie die Eröffnung der Jagdsaison versäumt hat. Der alte Mann ist noch gut zu Fuß, und auch sein Auge und Arm lassen ihn nicht im Stich. Von jedem Jagdausflug bringt er reiche Beute nach Haus. Wie er selbst sagt, will er erst im hun­dertsten Jahre dem edlen Weidwerk Valet sagen.

____________ Seite It

Gebrauchs-Muster.

Nr. 283 866. Saugglocke für medizinische Zwecke, die mit abnehmbarem, luftdicht schließendem Hahn versehen ist. WiskemannLCo in Cassel, vom 28. April 1906 ab. W. 20 246. Kl. 30k.

Nr. 283 787. Schornsteinaufsatz mit Saugkessel, Unier» ring und Regendach. August M ü l l e r u. Heinrich Müller in Witzenhausen, vom 22. März 1906 ab. M. 21 534. Kl. 36b.

Nr. 283 874. Vorrichtung zum Schutze von Silber» resp. Metallspiegeln, bestehend aus einem Behälter, dessen entsprechende Oeffnungen mit einem durchsichtigen Material dicht verschlossen sind. Fa. Dr. R. Krügener in Frank­furt a. M., vom 1. Juni 1906 ab. K. 28 115. Kl. 42h.

Nr. 285 270. Motorwagenrad, dessen Speichen aus Metall bestehen und mit der Felge durch Schweißen ver­bunden sind. Adler Fahrradwerke vorm. Hein­rich Kley er in Frankfurt a. M., vom 23. Juli 1906 ab. A. 9332. Kl. 63b.

Nr. 284 751. Lederüberzogener Schrumpfring, gelten & Guilleaume-Lahmey erwerke Akt. - Gcs. in Frankfurt a. M., vom 2. Juni 1906 ab. F. 14 076. Kl. 21b.

Nr. 284 338. Elektrisches Meßinstrument mit Lupen» Ablesung. Hartmann & Braun Akt.-Gts. in Frank­furt a. M.-Bockenheim, vom 21. Mai 1906 ab.H. 30 125. Kl. 2le.

Nr. 281405. Flaschenhebelverschluß nach Patentschrift 37 698 mit sich eng an Flaschenhals und Verschlußknopf anlegendem Schließbügel. Joseph Meister in Frankfurt a. M.-Sachsenhausen, Textorstraße 20, vom 8. März 1906 ab. M. 21 428. Kl. 64a.

Rrerssparkaffe zu Hanau.

Die Kreissparkafle verzinst Spareinlagen nach wie »er« mit 3 i °/o.

Die in den ersten drei Tagen eines Monats bewirkten Einlagen werden vom 1. deS betr. MonrüS ab verzinst und

Einlagebücher kostenfrei ausgestellt.

Der Vorstand.

'N der Entwicklung oder bcün Lernen zu- ^ Lli K rückbleibende Kinder, sowie blutarm«, 'te'öaiaSsäwliaMi® sich matt fühlende und nervöse überar­beitete, leicht erregbare, frühzeiüg erschöpfte Erwachsene gebrauchen als Kräftigungsmittel mit großem Erfolg Dr. Hommel's Haema- togen. 5224b

Der Appetit erwacht, die geistige« und körperliche« Kräfte werden rasch gehobe«, das Gesamt-Rerveushstem gestärkt.

Man verlange jedoch ausdrücklich das echte,,Dr. Hommel's" H aematogeu und laste sich keine der vielen Nachahmungen aufreden.

Leihbank Hanau.

Einlage« auf Sparkassenbücher u. Schuldverschreibungen werden mit

verzinst. Einlagen, die in den ersten drei Tagen des Monats gemacht sind, werden vom ersten desselben Monats verzinst.

Ausleihuug Po« Darlehe« gegen hypochekansche Sicherheit.

Ziusfutz 4°/» ohne Berzugsziusecr.283

Ö^Eil^Ä echtes Schrotbrot, OI* I ^ 3 M» Grahambrot,

bewährt bei Zuckerkrankheit, Ragen-

5282»

u. DannIelden, tag!. Mich zr

Bäckerei Brill, Laugstratze 74.

+ MAG6F r Fläschchen

W 17978t

bietet auch der Hescheideuste« Börse Gelegenheit, einen Versuch mit IÜM6F altiaürtir lÄrzi zu machen. Man verlange ausdrück­lich nur MB61 Wirze.

I Suppeneinlagen

in grosser Auswahl

in vorzüglicher Qualität. 3520s

M

»

LW-LL

Wendelsteiner |

Haeasners Brennessel -Spiritus

Flasche Mk. 0.75 und Mk. 1.50 ' Z WTTWgTBS»^^

Salät=Oel

3

< »st. -in reines Naturprodukt von Brenneffel-Blüten und -Blättern. * Z Ein Haarwasser, das viel intensivere Wirkung hat gegen "

Tafel=Oel

Haarausfall, Haarfratz, Haarspalte, KahlkSpfigkeit, | ^uLfl^ -

'.......... " ........ ..............-'- -----I s

Himbeer-Sirup -.

offenes Haarwasser, sondern nur Origlnalstäfchen mit dem geschützten, '^ V« Utr.-f-i. ao Ltr.-Fl?75 4 2 und allein echten Bild und WortSrcnncffeF und Deubel. CoSSmanns '

Heiner Kircherk". 13

3« haben in Apotheke«, Drogerie«, Parftirneri««, Friseur- litte©" vresohäft Geschäfte« oder Carl Hunaius, München.1 .........

- , è. ^"^en ht Hanau: Gugelapotheke, Altstadtapotheke, Drogerie Jul. Jenn Bauer SiacM., Awgaat Schlegel in Firma

JL. trainier, Drogerie Kilb 4 Thiele. 6216s

Nur acht mit Bre::ti esset.

SrumchM

!Herlitz School

v»« 4V* Marge« zu verpachten. Näheres bei

17938f

Langstratze 48.

Ënifliaeh

Französisch

Kunstgärtner BBol®SCllnIl Für jede Sprache vorzügliche 9791n

Hainftratze. «attoual« Lehrkräfte.

r|| Unschön

Korpulenz, I Fettleibigkeit!

W Gebrauchen Sie mit Erfolg

^ Wendelsteiner

Entfettungstee.

Paket Mk. 1,75 und Mk. 3.-

r» haben Gugolavothrke.

Loden-Joppen, Loden- Havelocks, Loden-Knaßen-^elerinen,^

Radfahrer- u. Jagdpelerinen

(wasserdicht

Jsgd-, Sport- u. Promengde-Gamaschen, in reichhaltiger Auswahl, itlieksaehe fer Kinder, Dame« u. Serre, schon von M. 1.76 an,

Herren-Schlafröcke

in guter Qualität und billigst, empfiehlt

^ple^on 195.

tng.

Markt Nr. 6

in allen Größen liefert billigst die

* Waisenhaus-Buchhandlung.