ländiscken Gesetzgebung unter Berücksichtigung der wichtigeren Entscheidungen der obersten Gerichtshöfe. Auch dieses Versprechen ist noch im vorigen Tagungsabschnitte cinge'öst. DaS überaus wertvolle Material ist dem Reichstage in einer besonderen Denkschrift unterbreitet worden. Endlich hatte die Regierung eine Würdigung der Ergebnisse der durch kontradiktorische Verhandlungen im Reichamt deS Innern veranstalteten Kartellenquetc an der Hand einer Preisstatistik in Aussicht gestellt. Es ist selbstverständlich, daß an die Ausarbeitung dieser Denkschrift erst herangetreten werden kann, nachdem die Enquete zu einem gewissen Abschluß gekommen ist. Jm laufenden Jahre aber haben ja noch Kariellverhandlungett im Reichsamt des Innern stattgefunden. Eine solche preisstaiistische Uebersicht würde natürlich von großem Wett sein; sie erfordert aber zur Herstellung beträchtliche Zeit. Man lonn immerhin annehmen, daß dem Reichstage zur Beurteilung des Krrtellwesens auch noch dieses Material geboten werden wirb. Ob es schon im nächsten Tagungsabschnitt der Fall sein wird, ist mit davon abhängig, ob noch weitere kontradiktorische Verhandlungen im RcichSaml deS Innern abgehalten werden. Daß die Absicht dazu vorhanden wäre, hat man bisher nicht gehört.
Hus aller Mell.
Stiüprärrrien. Die zunehmende Sterblichkeit der Säuglinge ist, wir unzweifelhaft festgestellt werden konnte, darauf zurückzuWrrn, daß eine große Anzahl Mütter, namentlich auS dem Arbeiterstunde, dessen weibliche Angehörige viel- iach ihren mütterlichen Pflichten beruflich entzogen werden, ihre Kinder nicht selber stillen. Um hier Wandel zum Besseren zu schaffen, hat der Rat der Stadt Leipzig be- schloffen, denjenigen Müttern, die ihr Kind selbst stillen, eine Belohnung in Geld zu gewähren. Diese Prâme soll dazu bienen, den «vil. Lohnausfall zu ersetzen unä den durch die Helbststillung Hervorgerufenen Aufwand zu decken. Die Kontrolle der Mütter soll durch Aerzte, Hebammen oder Aufsichtsdamen des Ziebkinderamis erfolgen. Um dir Mütter über die Rstivendigken des SelbstftillenS zu belehren, ist den Hebammen ein Merkblatt zugegangen, das zur Verteilung an Wöchnerinnen bestimmt ist. Auch den Hebammen sind Geldbelohnungen für eine besonders eifrige Tätigkeit nach dieser Richtung hin zugesagt.
Aberglaube und Stadtparlarnent. Daß der Aberglaube heutzutage im offiziellen Leben noch eine Rolle spielen kann, dürfte wohl kaum geglaubt werden, und doch hat sich, wie man der „D. Warte" schreibt, ein solcher Fall in der anhaltischen Kreisstadt Dernburg abgespielt. Dort gab im Stadwarlament der Oberbürgermeister Leinweber die Erklärung ab, daß ihm persönlich zwar jeder Aberglaube fmtliege. daß er aber dem BolkSrmpfinden Rechnung trage, wenn er empfehle, die Einführung des neuen Stadtrats nicht, wie angeregt worden war, an einem Freitag vorzu- nehmen.
Bei den ottzutp-fchen Spielen hat, wie Berta Tritten aus Athen in einer Plauderei an den Berner „Bund" berichtet, der Alkoholgenuß dazu geführt, daß die Griechen das Marathon-Rennen verloren haben, das sie sicher mit ihrem Läufer Coutalakis zu halten geglaubt hatten. „Wie es so gekmmen, muß ich doch noch erzählen. Den Abend vorher "u^ren die 53 Wettläufer nach dem 42 Kilometer entfernten Marathon, sollten dort schlafen, um am nächsten Tage um 3 Uhr nachmittags fwcb und gekräftigt den Wettlauf anzu- rreten. Die hocherfreuten Bauern von Marathon gaben nun ihren griechischen Landsleuten ein Gelage, und es wurde ge- geffen und getrunken, was das Zeug hielt; die Amerikaner jedoch, die sehr mäßig sind, weder trinken noch rauchen, halten nur E.er gegessen und Wasser dazu getrunken, Coutalakis dagegen verzehrte am Morgen noch ein ganzes Huhn und verschmähte die dazu nötige Flüssigkeit auch nicht. Um 3 Uhr nachmittags hob der Wettlauf an; unterwegs wurde ihm übel; man sagte -ogar, er hätte Blut gespuckt, und er wurde nach Athen in das Spital verbracht. Der Kanadier, der der Wanzen wegen die ganze Nacht schlaflos verbracht hatte, war bei seiner Ankunft in Athen noch so frisch, daß er erklärte, er könnte füglich noch 10 Kilometer weiter rennen. Tir 42 Kilometer hatte er in 2 Stunden 51 Min. gemacht."
Ein Totschlagsprozetz in Deutsch-Ostafrita ist in der zweiten Instanz dahin entschieden worden, daß der Prospektor Tüttmann vom Obergericht zu 8'-- Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. In erster Instanz erhielt er 15 Jahre. Die dem Angeklagten zur Last gelegten Hauptstraftaten sind Totschlag eines Siegers, Totschlagversuch in mehreren Fällen und Üclundenfälschung. ~ /
Ein schweres Automobil-Unglück hat sich gestern twrmitiag in Hannover ereignet. Bei einer Spazierfahrt rannte eine Automoöildroschke bei Eis warmbüchen gegen einen.Baum, wodurch der Benzinbehälter explodierte. " Der Chauffeur wurde auf der Stelle gelötet und von den Jn- lafsen, drei Unteroffizieren, einer lebensgefährlich, die beiden anderen 'schwer verletzt.
Seemannsleivën. Tie Offiziere des Dampfers „Oreanie" bet White-Star-Linie berichten über die Leiden der Schiffsmannschaft der Barke „Eva". Die genannte Barle war von Montevideo nach Havre unterwegs und hatte eine Mannschaft von acht Köpfen. Ungünstige Winde verlängerten die Fahrt, sodaß schließlich alle Vorräte aus- gezehrt waren. Die Notsignale blieben erfolglos, und die Mannschaft wurde, nachdem sie noch die Schiffskatze und den SchMhund geschlachtet hatte, durch den Mangel an Lebensmitteln vollständig arbeitsunfähig. Der Dampfer „Van- ^aua" brachte Rettung. Er bemerkte die Notsignale und versorgte die „Eva" mit Waster und Lebensmitteln.
Eine Disziptiuaruutersuchung gegen den früheren Gouverneur von Togo, Horn, ist eingeleitet worden. Gegen ihn schwebte bekanntlich vor zwei Jahren ein gerichtliches Verfahren wegen Grausamkeit gegen einen Eingeborenen, das mit der Verurteilung zu einer Geldstrafe von 900 Mk. endete und seine Stellung zur Disposition zur Folge hatte. Jetzt ist auf Grund des damals zutage geförderten Materials eine TcSzipimarunttrfuchung gegen den ehemaligen Gouverneur angeordnet worden.
Die Untersuchung der dänischen Museumsvieb- ftâhle auf Schloß Rojenborg dürfte alsbald abgeschlossen
Mittwoch
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Der Bahuüberfall bei Tscheustochau. Von dem Ueberfall des Bahnzugs auf der Strecke Russisch-Herby- Tschenstochau, der bereits gemeldet wurde, berichtet, di? Schlesische Zeitung Einzelheiten. Danach sollte der Kassierer der russischen Zvllstelle in Herby unter Geleit von einem Unteroffizier und drei Mann der Grenzivache 9000 Rubel in Papiergeld und 48 000 Rubel in Gutscheinen, die in einer Tasche verpackt waren, nach Tschenstochau bringen. Es erregte keine Aufmerksamkeit, als in Gnaszyn, einem kleinen Haltepunkte, einige Männer auf einmal in den Wagen dritter Klasse einsliegen. Es befanden sich in dem Wagen außer den Genannten noch eine Menge Personen, tt. a. ein bewaffneter Soldat, der die tägliche Post abholte, die Zeitungskolporteure und viele andere. Sobald der Zug di« Station verlassen hatte, malten die hinzugekommenen Männer, zehn an der Zahl, mit Blitzesschnelle sich ans Werk. Zwei der Räuber versperrten die beiden Ausgänge, während bie übrigen die Passagiere aus dem Abteil drängten, indem sich die Begleitmannschaft, die das Geld bei sich führte, befand. Plötzlich fielen mehrere Schüsse, und tödlich getroffen fielen zwei stark bewaffnete Soldaten. Eine furdjtbgre Erregung entstand nun, wobei ein Herr Richter und eine Frau in den Wagenabteil zweiter Klasse liefen. Wieder fielen Schüsse und trafen den Kassierer Demmienko und den Unteroffizier Kisielew tödlich. Eine an Wahnsinn grenzende 8luf= regung ergriff jetzt die Reisenden. Nur der eine Soldat, der die Post bei sich führte, übersah die Lage und feuerte auf zwei Räuber, von denen der eine tot hinfiel, während der andere schwer verwundet wurde. Auch ein unbewaffneter Soldat wollte sich wehren, wurde jedoch auch erschossen. Es fielen noch mehrere Schüsse, und die Verwirrung benutzend, ergriff einer der Räuber die Tasche mit dem Gelde, die der bereit? erschossene Kisielew trug und verschwand. Der Zug aber fauste weiter, weil der Zugfübrer der Meinung war, daß von außen geschaffen würde. Der Schaffner, der das Schießen hörte und aus dem letzten Wagen in den Wagen 3. Klasse eilte, wurde von dem wachstehenden Räuber von der Plattform hinuntergestoßen. Das gleiche Schicksal traf einen Reisenden. Beide sind schwer verletzt. Während in bem Wagenabteil 3. Klasse die erwähnte Szene sich ab spielte, war Herr Richter und die eine Frau in den Wagen der 2. Klasse geeilt. Beide konnten kaum ein Wort hervorbringen und liefen vorwärts. In dem Abteil 2. Klasse saßen der Stattonsvorsteher von Tschenstochau, Jelowicki, einige Offiziere und Zivilpersonen. AIs der Stationsvorsteher hörte, daß geschossen wurde, eilte er, in der Meinung, daß es aus dem Walde geschehe, zum Fenster, um dem Maschinenführer das Signal zu geben, die Fahrt zu beschleunigen. In dem Augenblick jedoch, da er die Hand aus bem Fenster reichte, fielen Schüsse aus dem benachbarten Waggon und die Kugeln flogen bei dem Fenster vorbei. Bus bem Abteil erster Klaffe kam nun der General major Zukatto, der Kommandeur der Tschenstochauer Brigade der Grenzwache, der mit dem Generalleutnant Westen ring von einer Dienstreise Mückkehrte. "Der Direktor der Herby-Tschenstochauer Eisenbahn, Balabanow, befand sich auch in dem Wagen erster Klasse. General Zukatto trat in die zweite Klasse, und mit den Worten: „Meine Herren, ein Ueberfall auf den Zug! Zu den Waffen!" eilte er als erster aus die Plattform, öffnete die Tür zur dritten Klasse und schoß auf die Mörder. Als Antwort erhielt er einen Schuß in die Stirn. Kaum, daß die Offiziere Zeit hatten, zu den Säbeln zu greifen, lag schon der General mit zerschmettertem Schädel in der Tür. Zur Hilfe eilte der Offizier Brzeziki ; auch ihn traf eine Kugel, und er stützte über den Leichnam des Generals. Ein gleiches Los traf den Generalleutnant Westenring. Eine Kugel aus der dritten Klaffe traf auch ihn tödlich. In einer furchtbaren Erregung erreichten die Reisenden die Station Stradom. Während dieser Fahrt hatten alle Räuber den Zug verlassen und entfliehen können. Aus der Station Stradom wurde fistgestellt, daß sechs Personen erschossen waren; ein Soldat gab noch Lebenszeichen von sich, auch einer von den Räubern lebte noch. Zwei Leichen wurden auf dem Bahnkörper gefunden. Erschossen sind: General Westenring und General Zukatto, Kassierer Teminienko, Auffeher Kisielew, drei Soldaten und eine Person, die des Ueberfalls verdächtig ist. Schwer verwundet wurden ein Offizier, ein Soldat und eine Person, die gleichfalls der Teilnahme an bem Ueberfall verdächtig ist. Der verwundete Soldat ist bereits gestorben, der verdächtige Mann kämpft mit dem Tode. Die Räuber hatten die Summe von 9000 Rubel an sich genommen, die Gutscheine hatten sie weggeworfen. Auch die Gewehre der Soldaten haben sie mitgenommen. Hinter den Räubern jagen Dragoner und Soldaten der Grenzwache her. Der verwundete Verdächtige hüllt sich in Schweigen. Bis jetzt ist trotz eifriger Nachforschung in allen benachbarten Dörfern noch niemand gefangen genommen worden. Gestern durste niemand die Grenze über Herby passieren.
Apologetischer JirstruktionstursuS. Der Zentral- Ausschuß für Innere Mission versendet in diesen Tagen das Programm des von ihm veranstalteten 2. apologetischen Jn- siruttionskursuè, der in den Tagen vom 2. bis 12. Oktober in der Kgl. Universität zu Berlin ftattfinben wird. Für die in Aussicht genommenen höchst aktuellen Themata sind Resereuten gewonnen worden, durch deren bisherige Leistungen eine streng wissenschaftliche Behandlung verbürgt ist. Den Teilnehmern des Kursus wird in den Vorlesungen apologetisches Material zugänglich gemacht werden, das sie befähigt, ihrerseits in volkstümlicher Weise vor einem größeren Publikum apologetische Votträge zu halten. Auch wird zugleich Anweisung zur praktischen Darbietung und Popularisierung gegeben werden. Die Anmeldungen zum' Kursus werden bis zum 15. September b. Js. an den Zentral-Aus- schuß für Innere Mission in Berlin W. 35, Gentyinerstraße 88, erbeten. Tas genaue Programm nebst Stundenplan wird den Singemelbeten im September gugehen. Die Mitgliedskarte kostet für den ganzen Kursus 5 Mk., für einzelne Vorlesmrgen werden Karten zu 1 Mk. ausgegeben. Das Programm der Vorlesungen gestaltet sich folgendermaßen:
1. b. Seeberg, Professor der Theologie an der Universität Berlin, über: „Jesus Christus". (5 Stunden.)
2. D. von Orelli, Professor der Theologie an der Univer-
I. August
w*** Uhu—ni ii T-.-rTnirnnrsi-*-1-"-'*" ■■■■— »u..«.,^.t. -rrriwn —r • -in------------ --------: sität Basel, über: „Positives und negatives Verhältnis des, Christentums zu den heidnischen Religionen". (4 Stunden.)
3. 1). Grünberg, Pfarrer in Straßburg i. Els., über: „Schöpfung, Vorsehung und das Uebel in der Welt". (4 Stunden.)
4. Dr. von Rhoden, Pfarrer, Hauptagent der Rheinisch- Westfälischen Gefnngnisgesellschaft zu Düsseldorf, über: „Erbliche Belastung und ethische Verantwortung". (3 Stunden.)
5. v. Stoecker, Hofprediger a. D. in Berlin, über: „Protestantismus, Kapitalisinuè und Sozialismus". (3 Stunden.)
6. Dr. Schiemann, Professor der Geschichte an der Universität Berlin, über: „Geschichtliche Lehren aus den jüngsten Revolutionsbeivegungen". (2 Stunden.)
7. Mahling, Pastor in Frnnlsurt a. M., über: „Probleme der modernen Fraüenfrage". (3 Stunden.)
8. Dr. Wurster, Professor, Direktor deß Predigerseminarß zu Friedberg, über: „Apologetische Bedeutung der christlichen Liebestätigkeit". (2Stitnben.)
9. D. Buchner, Unitätsdirektor der Brüdergemeinde zu Betthelsdorf b. Herrnhut, über: „Heidenmisston und Kolonisation". (2 Stunden.)
10. Hennig, Pastor, Direktor des Rauhen Hauses in Horn bei Hamburg, über: „Praktische Apologetik in Vereinen und Versammlungen". (Gestaltung deS VortragS- wesens.) (1 Stunde.)
11. Steffen, Pastor in Berlin, über „Praktische Apologetik in der Preffe". (1 Stunde.)
DenWands Außenhandel im Juni 1906.
Der auswärtige Handel Deutschlands im Juni 1906 hat stich nach dem soeben vom Kaiserlichen Statistischen Amt herausgegebenen Junihesie der Nachweise über den auswärtigen Handel Deutschlands folgendermaßen gestaltet:
1. Im ganzen sind c i n g r f ü h r t worden 48 517 258 dz, 660 078 Stück, 85 484 Faß und 1477 Stock; im einzelnen ragen hervor: Erzeugnisse der Land» und Forstwirtschaft iin b andere tierisch« und pflanzliche Naturerzeugnisse, Nah » rungs» und Genußmittel (15 422 571 dz, 358 688 Stück, die schon erwähnten 35 484 Faß und 1477 Stock (Bienenstöcke), mineralische und fossile Rohstoff«, Mineralöle (25808 151 dz — darunter fossile Brennstoffe 15 151 717 dz —), chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, Farben und Farbwaren (923 800 dz), unedle Metalle und Waren daraus (895 560 dz — darunter Eisen und Eisenlegierungen 610 305 dz).
2. Die Ausfuhr hat im ganzen betragen 34 925 821 dz, 403 948 Stück, 59 Faß, 88 Stock, 59 745 hl, 112 011 */i Fl.; in ihr sind die schon bei der Einfuhr er* wähnten Gruppen ebenfalls hervorzuhebeu und zwar lauten die Zahlen hier bei den E r z e u g n i s s e n der L a n d - und Forstwirtschaft usw. 2 847 562 dz, 6061 Stück, 59 Faß, 83 Stock, 59 756 hl, 112 011 'ft Fl., bei den mineralischen Rohstoffen usw. 25 338 764*0^ (fossile Brennstoffe 18 832 701 dz), bei den chemische» Erzeugnissen usw. 2 191 802 dz, bei den unedlen M'etollen und Waren daraus 8 003 678 dz (Eisen und Eisenlegierung 2 842 872 dz).
3. In den seit dem Inkrafttreten des neuen Zolltarifs, dem 1. März 1906, nunmehr verstossenen 4 Monaten, März/Juni, beziffert sich die Gesamtmenge der Einfuhr auf 167 429 590 dz, 2 280 645 Stück, 88 886 Faß, 5036 Stock, die Gesamtmenge der Ausfuhr dagegen auf 181 357 002 dz, 2 144 685 Stück, 824 Stück, 824 Faß, 186 Stock, 180 713 hl und 466 424 */i Fl.
Gebrauchè-Muster.
Nr. 282 730. Prisma zur Umsetzung der Lichtstrahlen um 45° bei gleichzeitiger Richtigstellung der Bilder. A. & R. H) ahn in Cassel, vom 18. Juni 1006 ab. — H. 80 886. Kl. 42h.
Nr. 279 700. Aus Beton hergestellter Boden für EiS- Häuser u. dgl. Heinrich Dippel in Castel, Königstor 48, vom 4. Mai 1906 ab. — D. 11 210. KI. 87f.
Nr. 280 696. Dreifacher Doppelkegel • Reflektor ohne Uebergloden für Außenbeleuchtung. — ElektricitätsGesellschaft Ri chter, Dr. Weil & C o. in Frankfurt a. M., vom 25. Mai 1906 ab. — E. 9108. KI. 4b.
Nr. 277 827. Elektromagnetischer Stromzeiger mit durch den Elektromagnetkern durchgefübrter Achse. Alfred Schoeller in Franksurr a. M., Gartenstraße 47, vom 14. April 1906 ab. — Sch. 23 025. Kl. 2k.
Nr. 281 965. Vorrichtung zum Schweißen von Röhren mit beweglicherSchweißflamme. Adler Fahrradwerke norm. Heinrich Klep er in Frankfurt a. M., vom 5. Juni 1906 ab. -- A. 9204. Kl. 7b.
Nr. 279 986. Mittels Schnecke und Rades bewegte Elektrode für Flüssigkeitswiderstânde. Felten L Guil l e a um e-L ah in ey er io e rke Akt.-Ges. in Frankfurt a. M., vom 14. Mai 1906 ab. — F. 13 908, Kl. 2 k.
Nr. 282 313. Kühlbehälter mit einem im oberen Teil eingebauten Eiskasten und unter und von diesem getrennt angeorbneitit, trepptnartigen, mit LuftdnrchtrittSöffmmgen versehenen Kühldach. Earl Hinrichs in Frankfurt a. M., Niddastraße 56 vom 28. Juni 1905 ab. — H. 27 307. Kl. 17c.
Nr. 279 077. Portemoncüebügclvcrschluß, bei welchem der von einer Kappe des Schiebers gefangene Druckriegel erst nach erfolgter Vorbcwegung des Schiebers, die ein Hochschnellen der Kappe bewirkt, sreigegeben wird. Lipmann & L è rv t«n st e i n in Offenbach a. M., vom 1. Mai 1906 ab. — R. 15 984. Kl. 33c.
Nr. 279 756. Aus gefüttertem Pelz bestehender Kragen schöner. Leonhard Hitz in Offenbach a. M., Frankfurter» strafe 45, vom 19. April 1906 ab. — H. 29 863. Kl. 3e.