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sofort gstMk. Bei den Herstoklungsarbeiten für eine Wasser­leitung in Schmerltnbach stieß man umvcil des Waldes in einer Tiefe von 1,30 Meter auf 10 mächtige Eichstämmc und einen Keil zum Holzfpaltcn. Die Stämme wurden vermutlich schon vor einer Reihe von Dezenicn gefällt und infolge eines Wolkenbruchs in der Talmulde von fongeri'senen Erdmafscn überschüttet. Wegen des damaligen geringen Holzweges ließ man sie wohl einfach im Schlamme stecken. Jetzt natürlich bemüht man sich lebhaft um die Genehmigung zur Hebung dieses teueren Schatzes.

FC. Trehsa, 31. Mai. Der Weißbindermeister Keil stürzte gestern von einer Leiter und erlitt so schwere Ver­letzungen, daß er bald darauf verstarb.

Sport

Frankfurt a M., 20. Mai. Eine interessante Kon­kurrenz war die L e i st u n g s - P r ü f u n g offen für alle Pferde von aktiven unb Reserve-Offizieren der deutschen Armee. Nachddiuem Distanzritt über 47 Kilometer innerhalb 5 Stunden trafen 12 Teilnehmer ans dein Sportplatz ein, um in einem Vorreiien und Springen zu zeigen, was die Pferde noch zu leisten vermochten. Preise erhielten: 1. Lt. Dahlmann, Drag. 6; 2. Lt. Frhr. v. Riedesel, Drag. 24 und Lt. Wätjen, Drag. 24; 3. ßt. v. G ü n th è r, Ul. 6; 4., Lt. König, Drag. 25; 5. O.-Lt. Halling, Drag. 6; 6. Rittm. v. Bettendorf, Drag. 6. -- An der leichten Spring­konkurrenz nahmen 16 Reiter teil. Sie war offen für alle Pferde, die seit dem 1. April d. Js. in Privatbesitz sind und in Jagd-Spring-Konkurrenzen noch keinen ersten, in Hoch­sprungkonkurrenz noch keinen 1., -2. oder 3. Preis errungen haben. Preise gewannen: 1. Lt. v. Studnitz, Drag. 24; 2. Lt. Frhr.E. v. Geigern, UI. 6; 3. Lt. Cabanis, Drag. 6; 4. Aug. Andreae. Den Schluß bildete (die Damenpferd- Konkurrenz war ausgefallen), die Jagd-Spring-Konkurreipz, offen für alle Pferde, die seit 1. April d. JS. in Privat­besitz sind, zu reiten von Mitgliedern eines offiziell aner­kannten Polo-Klubs oder aktiven Offizieren aller Nationen: 1. Preis Lt. v. Günther, Ul. 6; 2. Aug. Andreae; 3. Lt. Graf A. v. Hardenberg, Trag. 23; 4. Lt. Frhr. E. v. G a g e r n, Ul. 6 ; 5. Lt. Cabanis, Drag. 6 ; 6. Heinr. Andreae.

fandet Gewerbe und Verkehr.

Viehmarkt itt Frankfurt a.M. am 21. Mai. (Telear.) amtliche Notierung der heutigen Viehmarktpreise. Zum Ver­kauf standen: 500 Ochsen, 33 Bullen, 740 Kühe und Färsen Stiere und Rinder, 329 Kälber, 398 Schafe und Hämmel, 1007 Schiveine, Schasläpuner. Aus Oesterreich-. 161 Ochsen, Bullen, Kuh. Aus Dänemark: 15 Rinder, 1 Bulle. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen a. voll- fleischige höchsten Schlachtwertes 74 bis 76 M., b. fleischige 8668, c. mäßig genährte 6163. Brillen, a. höchsten Schlachtwertes 6769, b. mäßig genährte 6466. Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) a. Färsen (Stiere und Rinder) höchsterr«Mach ttvNes.chsru.7P F uuffsleischige und ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes 6769, c. ältere 4749, <1. mäßig genährte 0000 e. gering genährte bis. Kälber sucht Pfund Schlachtgewicht a, feinste Bkast-- und beste Saugkälber M95 Pfg/ (Lebendgewicht 5560 Pfg., i'. mittlere Mast und gute Saugkälber 9095 Pfg.) (Lebend­gewicht 5500), c. geringere Saugkälber 7075, (Lebend­gewicht 0000). Schafe a. Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel 7880,, 1). ältere Masthümmel 0000. Schweine a. vollfleischige bis zu l/< Jahren 6700 (Lebendgewicht 52.3000.00), b. fleischige 6566 (Lebendgewicht 5151.50), c. gering entwickelte sowie Sauen und Eber 0000). Geschäft bei Hornvieh flott. Stein Ueberstand. Geschäft bei Kleinvieh flott. Kein Ueberstand.

Frankfurter Fruchtmarkt vom 21. Maß (T e l^e- gramm). Weizen hiesiger 19.5000.00, kurhessischer 19.50 bis 19.25, La Plata Kansas 19.5020.50, Roggen, 17.25 bis 17.50 Gerste (Wetterauer) 17.2517.75. Franken, Pfälzer Ried 17.7518.25. Hafer 16.7518.00. Bkais 12.25 12.50. Weizenmehl 0 27.50 28.00, I. 25.00 bis 26.00, III 23.00-23.50. Roggenmehl 0 25.0026.25 01 23.00 bis 24.25. Weizenkleie 10.00-10.50. Roggenkleie 11.00 bis 11.50. Malzkeime 12.00-12.50. Alles per 100 Kilo ab hier.

Drahtnachrichten. '

Im neuen Heim.

Magdeburg, 20. Mai. Anläßlich der Vollendung des Umbaues des hiesigen Börsen- und Handelskammer- gebäudes hielt die Handelskammer gestern nachmittags um 3 Uhr eine Festsitzung ab, an der Handelsminister Dr. Delbrück, Oberpräsident v. Böttcher und der Magistrat der Stadt teilnahmen. Der erste Vorsteher, Kommerzienrat und Landtagsabgeordneier Zuckschwerdt, übernahm das neue Heim im Namen der Handelskammer. Der Handelsminister sprach die Glückivünsche des Ministeriums aus und machte von den vom Kaiser verliehenen Auszeichnungen Mitteilung. Zuck­schwerdt ist zum Geheimen Kommerzienrat ernannt worden. Die Mitglieder der Handelskammer, Kommerzienrat Arnold und Stadtrat Walter Morgenstern, Brunner und Jakoby erhielten den Roten Adlerorden 4. Klasse. Um 4 Uhr nach­mittags begann das Festessen int großen Börsensaale, an dem der Handelsminister, der Oberprästdent, der Vorsitzende des deutschen Handelstages Kaempf und etwa 200 Vertreter. ter Kaufmannschaft teilnahmen. Zuckschwerdt brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Arnold toastete auf den Minister Del­brück, wobei er dessen Beziehungen zur Stadt Magdeburg und zur Provinz Sachsen hervorhob. Der Minister sagte in einer Erwiderung, gerade diese Beziehungen seien ihm äußerst angenehm ; er habe aber eigentlich recht wenig für Magdeburg zu tun, das sich aus eigener Kraft emporgeholfen habe. Die Magdeburger Handelskammer und deren Vorgängerin hätten es vorzüglich verstanden, alle Vorbedingungen, die für Handel, Industrie und Schiffahrt gegeben sind, auszunutzen, und sie hätte dann! dem ganzen Vaterlands in hohem Maße

Montag

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genützt. Die Rede schloß mit' einem Hoch ans die Handels- rammer.

Aussperrung.

Berlin, 20. Mai. DerBerl. Lok.-Anz," meldet ans Kiel: Die Germaniawerft, die Howaldswerke und andere dem Verbände angehörige Werke kündigten etwa 5000 Metall­arbeitern zum 2.' Juni. Dasselbe Blatt berichtet aus Magdeburg: Hiesige zum Verbände der Metallindustriellen gehörende Werke kündigten über 7000 Arbeitern ziün 2. Juni.

Ausstände.

Castel, 20. Mai. Die organisierten Schuhmacher- Gehilfen beschlossen, am Montag in dm Streik zu treten, um höhere Stückpreise zu erzielen.

Hamburg, 21. Mai. Die Gipser-Innung bewilligte die Forderungen der Gesellen: S^aftünbige Arbeitszeit bei 7 Mark täglichem Minimallohn. Die Gesellen hoben darauf die über verschiedene Betriebe verhängte Sperre auf. In der Holzindustrie wurden in verschiedenen Betrieben wegen Lohn- und Arbeitsdifferenzen 250 Tischler entlassen. Falls keine Einigung zu erzielen ist, sollen weitere Entlassungen erfolgen.

Malmö, 20. Mai. Der Ansst and auf der Bahn­linie Malmö-Astad ist durch Uebereinkunst bei­ge l e g t. Der Verkehr wird morgen wieder a u f - g e n 0 m in e n,

Rio de Janeiro, 19. Mai. Der Ausstand der Eisenbahnangestellten von Sao Paulo breitet sich ans. Auch die Angestellten anderer Linien schließen sich an. Nach einer der letzten Meldungen erstreckt sich der Streik der Bahn­beamten durch den ganzen Paulista- und Mogyane-Distrikt.

Saint Ctienne, 20. Mai. Die Hüttenarbeiter haben durch Abstimmung mit hundert Stimmen beschlossen, den Nennstundentag zu fordern und morgen in den Ausstand zu treten.

Lntherkirche.

Köln, 20. Mai. (Telegr.) Heute vormittag erfolgte in Gegenwart der evangelischen Geistlichkeit und von Ver­tretern der Staats- und städtischen Behörden sowie einem ge­ladenen Publikum die feierliche Einweihung der auf dem Wormser Platz neuerbauten L u t h e r k i r ch e. Die Kaiserin hat eine prachtvolle Altarbibel gestiftet.

WalSbranv.

Cscanaba (Michigan), 19. Maß (Ueber das deuisch- atlantische Kabel.) Durch einen Waldbrand wurden sieben Dörfer zerstört und andere teilweise eingeäschert. Man be­fürchtet, daß eine große Anzahl Personen bei dem Brande umgekommen ist.

Aus Lesterreich-Uttgaru.

Wie»», 20. Mai. Vvn einem besonderen Korrespon­denten.) DieN. Fr. Pr." meldet: Die Absicht der - unga- Irischen Regierung, den als gemeinsamen Tarif vereinbarten Zolltarif dem ungarischen Reichstag als autonomen Tarif vorzulegen, ries eine»» ZlonfUkr zwischen beiden Regierungen hervor, da der österreichische Ministerpräsident Prinz Hohen­lohe darauf bestand, daß die Vereinbarungen nicht in einem Punkte einseitig abgeändert werden dürften, und da er einen autonomen ungarischen Tarif für mit dem gemeinsamen Zoll­gebiet unvereinbar erachtet. Die heutige Anwesenheit des ungarischen Ministerpräsidenten Wekerle brachte die Bei­legung des Konfliktes. Im gemeinsamen Kronrat wurde heute die Entscheidung getroffen.

Wien, 19. Mai. Der Ministerpräsident Prinz Hohen­lohe empfing die Vertreter der drei zentralen industriellen Körperschaften Oesterreichs. Auf die Ausführungen des Sprechers erwiderte der Ministerpräsident, er begrüße mit Freude Vertreter der Industrie, von deren Bedeutung für das gesamte staatliche Leben er von jeher durchdrungen fei und deren Förderung eine der wichtigsten Ausgaben der öffentlichen Verwaltung bilde. Er wünsche, daß von allen staatlichen Aemtern nicht nur die bestehenden Industrien ge­fördert werden, sondern daß sie es sich auch angelegen sein lassen, bei der Entstehung neuer Anlagen in jeder Weise hilf­reiche Hand zu bieten. In der Lohnkampffrage stehe er, fuhr der Ministerpräsident fort, auf dem Boden des Gesetzes. Er werde darauf sehen, daß dieses von allen Teilengeachtet werde. Der Ministerpräsident erklärte sodann in Betreff des Verhältnisses zu Ungarn, er werde mit der größten Energie die Interessen der diesseitigen Reichshälfte wahren, was auch von der Aufteilung der Heereslieferungen gelte, und einseitige Abänderungen des bestehenden Verhältnisses zu Ungunsten Oesterreichs unter gar keinen Umständen zulassen. Schließ­lich erklärte sich der Ministerpräsident stets bereit, den Indu­striellen jede gewünschte Aufklärung zu erteilen; seine Türe stehe ihnen jederzeit offen: es könne ihm nur angenehm sein, in steter Fühlung mit ihnen das Wohl der Industrie zu fördern.

Budapest, 19. Mai. (Wien. Korr.-Bur.) Die Delegationen zur Beratung der gemeinsamen Angelegenheiten sind auf den 9. Juni nach Wien einberufen worden.

Budapest, 19. Mai. Der Handelsminister Kossuth hielt in einer heute abgehaltenm Konferenz der Unabhängigkeits­partei eine Rede, in der er aus führte, die Partei habe nach fahrelangem Kampfe die Majorität erlangt, doch müsse sie die Rechte der Majorität mit Mäßigung und Vorsicht aus­üben, umsomehr, als sie zu einer Koalition gehöre, in der keine der vereinigten Parteien ihre Grundsätze unbedingt ver­wirklichen könne. Die Nation habe bei den Wahlen zum Ausdruck gebracht, daß das Steuerruder in der Richtung der Kossuthpartei gelenkt werden müsse. (Lehafter Beisyll.) Der Minister erklärt weiter, da bei der Eröffnung des Reichstages in der königlichen Burg gewisse Abzeichen, die das National­gefühl verletzten, fehlen würden, würden selbstverständlich nicht nur die Minister, die Mitglieder der Kossuthpartei seien, erscheinen, sondern es müsse auch die Kossuthpartei als solche erscheinen. Die Kossuthpartei beschließt darauf, Kei der Er­öffnung des Reichstages im königlichen Schloß zu erscheinen, während sie bisher an solchen Feierlichkeiten nicht teilge- nonunen hat.

Bombenanschläge.

Madrid, 21. Mai. Der Minister des Innern erhielt am 20. Mai eine telcgrnphische Nachricht, daß vor dem

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i|Q!^/WrTm ^"^Tjfi .Tawii 0»«WWW»',»,»»"«:mi«i.i»nni-jinWi 0 ^t^w " -n^^-- Hause eines ehemaligen Politikers in Saragossa eine Bombe kiplodierte, bic großen Schaden angerichtet habe, aber keine Personen verletzt Hai.

Loudtttt (Dep. Vienne), 20. Mai. Heule nachmittag platzte in Saint Chartres (Kanton Monconteur) eine Bomb e. Sieben Personen wurden schwer verletz!. Einzelnen mürben die Beine abgerissen, mehrere andere wurden, leichter verletzt.

Gcovno, 21. Mai. Gegen einen Kosakenoffizier wurde eine Bombe geschleudert, durch deren Explosion der Offizier leicht verwundet und die Scheiben der Nachbarhäuser zer­trümmert wurden. Der Urheber des Anschlags, angeblich ein Jude, ist entkommen.

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Berlin, 20. Mai. DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Die großbritannische Regierung regte bei der Annahme der Einladung zur Konferenz für Funkentelegraphie deren Ver­schiebung auf den kommenden Herbst an und erklärte sich außer Stande, früher teilzunehinen. Dem Wunsche ist ent= sprachen unb der Zusammentritt der Konferenz vom 23. Juni auf den 3. Oktober verschoben worden.

Berlin, 20. Mai.DieNordd. Allg. Ztg." berichtet: Der Reichskanzler Fürst Bülow empfing am Samstag nach­mittag den Vizepräsidenten des Abgeordnetenhauses Dr. Porjch.

Berlin, 20. Mai. DieFr. D. Pr." veröffentlich! einen von zahlreichen Parlamentariern, politischen und anderen Persönlichkeiten unterzeichneten Aufruf zur Errichtung eines Denkmals für Eugen Richter. Vorsitzender des Arbeilsaus- schuffes ist Abgeordneter Müllèr-Sagan. Beiträge nimmt bie- Dank für Handel und Industrie in Berlin entgegen.

London, 20. Mai. Die Blätter melden aus Gibraltar vom 20. Mai: Das in Gibralear beheimatete englische Segel­schiffConsuelo" wurde südlich von Ceuta von dem marrok- kanischen Räuber Valiente aufgegriffen; drei Mann der Bc- fatzung wurden gefangen genommen. Der Eigentümer der Consuelo" erhob bei der Regierung energische Vorstellungen und verlangte sofortige Hilfe und Schutz.

Gaza, 20. Mai. (Reuter.) Die Kaimakas von Gaza unb Berseba wurden nach Rafah gesandt, um noch vor der Ankunft der gemischten Grenzkommissiou die fehlenden Grenzpfeiler zu suchen unb iviederherzustellen. Es wird be­richtet, daß sie die Pfeiler nicht auffinben konnten und daß diese in Stücke zerbrochen oder im Sande vergraben sein müssen. Infolgedessen sollen auf Anordnung des Gouver­neurs von Jerusalem zwei andere ähnliche Pfeiler errichtet werden. Der britische Konsularagent in Gaza begab sich heute an Ort und Stelle, um sich zu überzeugen, daß die Pfeiler an der richtigen Stelle aufgestellt wurden. Die türkische Besatzung von Rafah wurde verringert; dreißig Mann erhielten Befehl, sich eine Strecke nach Norden zurück­zuziehen.

New-Nork, 20. Mai. Nach einer Meldung aus San Juan de P 0 r t 0 r i c 0 vom 10. Mai erhielt der Kutter Algonquino" Amveifung, die Meerenge von Mona auf Durchfahrt von dominikanischen Revolutio - n ä r yi _ zu überwachen, welche, wie gemeldet wurde, von San Thomas nach San Domingo abfuhreu. Die ameri­kanischen KanonenbooteDieivport" undNashville" wurden nach Sau Domingo beordert.

Washin-ktoit, 20. Mai, 75 Sees 0 ldaten er­hielten Befehl, zum KreuzerColumbia" zu stoßen, der in League Island auf der Werft liegt und mit ihm nach San Domingo abzugehen.

Deutscher Flottc»»vcrein.

Hamburg, 20. Mai. Anläßlich der 6. Hauptversamm­lung des deutschen Flottenvereins gab der Senat der freien und Hansaftadt Hamburg heute abend im großen Saale des Rathauses ein Festmahl mit 180 Gedecken, an welchem der Senat, die Bürgerschaft, das Präsidium, die Vorsitzenden der Landesverbände des deutschen Flottenvereins sowie Groß- admiral von Köster mit mehreren Admiralen und höheren Marineoffizieren und zahlreiche Vertreter der Kaufmannschait teilnahmen. Bürgermeister Dr. Burchard hielt eine von häufigem Beifall unterbrochene Rede, die mit einem drei­fachen Hoch auf den deutschen Kaiser und König von Preußen schloß, in welches die Anwesenden begeistert einstimmten. Die Kapelle des RegimentsHamburg" spielte die Nationale hynine.

Hainburg, 21. Mai. Auf das an Len deutschen Kai s er gesandte H u l d i g un g § t eI gr a mm ist beim deutschen Flottenverein folgende Antwort Pingegangen :Ich habe mich über das treue Gedenken der zur 6. ordentlichen Hauptversammlung vereinigten Mitglieder des deutschen Flottenvereins sehr gefreut und ersuche Eure Durchlaucht, allen Beteiligten meinen wärmsten Dank auszusprechen. Wilhelm n R.

Schiffsb-richtc.

(Milgeteilt von Agent Ad. Treu - >7 - Hanau.)

Hamburg, 18. Mai. Der DampferSicilia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in New-Orleans und der DampferSt. Croix" vorgestern in Havana eilige- troffen.

Bremen, is. Mai. Der Dampfer des Norddeutsckeu LloydOldenburg" ist gestern in Colombo eiiigetroffen.

Gegen Beechdurcksall und Dar,nkatarrh schützt man die Säuglinge am besten, wenn man sie mit Kufekes Kindermehl und Milch ernährt. Beides wird im Magen gut verdaut und geht im Darm weniger leicht, wie die Mimi(6 allein, zur Gährung über. KusekeZ Kindermehl verleibt der Milch einen höheren Nährwert, wird von allen Kindern gern genommen und bildet einen rationellen Uebergang zur festen Nahrung. ' 10945 f