Mâ r
Montng
and einzelnen kleineren Staaten bleibt auf handelspolitischem Gebiet nvnmekr rp^ ^t? überaus wichtig« und schwierige Frage eines Abkommens m-t den Vereinigten Staaten von Nordamerika zu lösen. Auch hierüber lind zurzeit Verhandlungen im Gange: aber chr langsamer Gang und ihre an» feinend zeitweise rückläufige Bewegung z?i ^n, wie grrße Schwierigkeiten dabei zu überwitlden sind. Wenn auch e'n vollständiger Tarifvertrag nach europäischem Muster nicht «reichbar stein sollte, so sind doch die beiderseitigen Handels- tntereffen so eng verflochten und so vielfach parallele, daß nur Kurzsichtigkeit zu den: Schlüsse kommen kann: lieber den Zollkrieg als unnrreichende Konzessionen. Vielmehr wird mit allen Mitteln nach einem gütlichen Ausgleich der beiderseitigen Wünsche 31t streben sein.
Während so auf nandelLpolitischem Gebiet dem deutschen Erwerbsleben ernste Schwierigkeiten droben, hat die Regierung zwecks Durchführung der notwendigen Reicksfinanz- rrform überdies eine umfassend« Steuervorlage eingebrackt, welche di« Reichseinnahmen nm nahezu eine viertel Milliarde erhöhen will und ihre Aufbringung 311m überwiegenden Teil dem Handelsverkehr und einzelnen Industriezweigen auferlegt Die Handelskammer bat, mit blonderer Berücksichtigung der Lage der beteiligten (Semerbe ihres Bezirks, alsbald gegen die Erhöhung der Tabak- und der Brausteuerund gegen den höheren Zoll auf Tabak Stellung genommen und in einer ausführlich begründeten Eingabe den Reichstag um Ablehnung der Stempelsteuern auf Quittungen unb ^rachhtrhmbert gebeten. Wir sind der Meinung, daß die beabsichtigte Mehrbelastung nicht nur überhaupt in so einseitiger Weise der Industrie und dem Handel wie eine Art Ertragewerbe- struer nicht zugemutet werden darf, als auch daß gerade der gegenwärtig« Zeitpunkt für eine solche Mehrbelastung um so ungünstiger gewählt worden ist, als schon die neuen Handelsoerträge die betroffenen Gewerbszweige in eine Kette unabsehbarer Schwierigkeiten zu verstricken im Begriff sind. —
Unter solchen Anzeichen tritt bal teutsche WirtschaftS- 'eben in daS Jahr 1906 ein. Man wird sich der Besorgnis nicht verschließen dürfen, daß nach der außerordentlich aün« fügen Entwickelung bei letzten Zeit eine Deriode rückläufiger Bewegung eintreten sänne, und daß namentlich durch die Neuregelung unsrer handelspolitischen Verhältnisse weite streife bei deutschen Erwerbslebens von ernsten Schwierigkeiten bedroht erscheinen. Aber wir bürfen gerade nach ben geaebenen Proben eminenter Leistungsfähigkeit und mit Rücksicht auf die in den voraufgegangenen guten Zeiten gesammelten Kräften u. E. auch die berechtigte Hoffnung hegen, baß bei Weiterhaltung des politischen wie wirtschaftlichen Friedens Deutschlands Industrie und Handel die bevorstehende Zeit des Ringens, wenn auch nicht ohne schwere Opfer überstehen und aus den drohenden Schwierigkeiten den Anreiz zu erhöhter Kraftentfaltung nehmen werden.
* Berufen. Herr Prof. Macke in Königshütte (Oberichl.), wurde zum L April d. ZS. an das Kgl. Gym- nasium in Hanau berufen.
* Personalien. Die nachgesuckie Entlastung aus dem Staatsdienst ist erteilt dem Regierungsbaumcister des Maschinenbaufaches Paul Lindemann in Hanan.
* Stadttheater. (W 0 chenspielplan.) Mittwoch: V. Serie Nr. 6 : , S 0 b 0 m 4 Ende*. — Freitag: Benefiz Gehrmann. Neu einstudiert: „Die Sitberbei Musikanten^ DolkSstück mit Gesang in 5 Akten von Rud. Kneifet — Sonntag: Nachmittags st,4 Ubr bei bedeutend ernt ant äsen Preisen: „Mutt erse q en", Volksstück mit Gesang. Abends 7 Uhr: Gastspiel der Opernsängerin Frau Antonie Hauser- Gua sta la und des Frl. Alice R aathe n: „Ein un beschrieb enes Slatt", Lustspiel von Erust v. Wolzogen unb Szenen aus Opern.
* Milktärkonzert. Das Konzert, da« gestern abend Herr Mullkdingent Urbaâ mit der Ulanenkapelle im Saale bet Turnhalle gab, hatte sich eines sehr guten Besuches zu erfreuen, in Anbetracht bei Umftanbei, daß her nach schier endloser Regenperiode eingetretene erste schöne Sonntag die Ausflügler in Massen ins Freie lockte, sicher ein Beweis von der großen Beliebtheit unserer Ulanenkapelle. Die vorzügliche Wiedergabe bei auserlesenen Programms fand reichlichen Beifall, für bett die Kapelle durch etliche Zugaben quittierte.
* Silberne Hochzeit feiern am 8. d. M. Herr Ober- dahnhotsoorsteh« A r e 0 d S zu Haaau-Ost und Frau Slugufte, zed. Ringirr.
* Des Hochwassers wegen richteten die Flußbau- bebbrben seit SamStag den amtlichen WasserstandS-Deveschen- dienst ein. Sämtliche Ufergemeinben werben täglich zweimal telegraphisch über den Wasserstand bei Ober- und Mittel- rnaines verständigt, damit die Bevölkerung gegen die drohende Hochwassergefahr rechtzeitig Dorkehrungen zum Schutze ihres Eigentums zu treffen vermag. — Der Main war an verschiedenen Orten schon über seine Ufer getreten, am Mainkai war daS Gelände bereits überschwemmt und die Passage von bet „Main kette * nach der PhilivpSruher Allee gesperrt. — Aschaffenburg meldet heute früh 6 Uhr eine Pegelhöhe von 4,80 m und Süll stand. Gestern vormittag von 6 — 10 Uhr betrug die Pegelhöhe 4,49 m, sodaß ein Fallen bei Hoch- wafieri eingetreten ist. Auch das Hochwasser der Kinzig ist w Rückgänge begriffen.
* Hebung der Gänsezucht. Die Landwirtschafts- kemmer beabsichtigt behuk« Hebung der hessischen Gänsezucht, schwerere spommer'sch«) Gänseriche einzuführen.
* Viehseuche«. Im Regierungsbezirk find zur Zeit folgende Ortschaften verseucht: Tollwut: Kreis Eschwège: Aue (Verdacht); Ratz der Pferde: KreiS Gelnhauken: Kempfenbrunn; Sch w ei ne s euch e (Schweinepest) : Stadtkreis Cassel: Castel; Landkreis Castel: VollmarShausen, Rothenditmold, Rengershausen, Hertingshausen, Wolfsanqcr, Harleshauie«, Dennhauien; Kreis Eschwege: Frieda, Schaf- Has, Wanfried; Kreis Fritzlar: Maden, Werkel, Kirchberg, Hadamar, Beste, Gleichen: Kreis Fulda: Ovverz; Landkreis Hanau: Niederdorfelden, BuUerstadt; Kreis Hersfeld : HrimLakdsbsultN, Obergeii, Hilperhausen; KreiS HafgeiS- N«: Gredenftein, Holzhausen, Beckerhagen, Lamerden, Zwergen, Fn-drichsfeld ; KreiS Homberg: Niederbülla, Ober« Homberg; KreiS Melsungen: Guxhagen; KreiS Roten- Wg: Oberellenbach, Hübenthal; Kreis Grafschaft Schaumburg: ««»«$* Ntenzzrabtn; KreiS Schmg!karren: Steinbach-
—. *wiwa..Mi>lw<»MiMiWj.;nlM.,lWWI>t,,|>t,^,, »n-iw >*x»j^»vawwH>«»w,nwrWta>,<IMt,, mn»»i»*tiini im— n>-««W«^«.^» H^K-nberg: KreiS Wolfhagen: Rittergut Hohenbom, Domäne ::nd Dorf Vurghan^^ro. Domäne Rangen. Wolfhagen: Ge- lüge i ch 0 l;ra: KreiS HerSstld: Willingshain; Zn- luenza der Pferde (Bnlstsruche): Stadtkreis Cassel: Raffel: Landkreis Cassel: Niederkmrfungen. Niederzwehren, Bcttenäa '-<v, Rothenditmold, Wolssauger. Mönchehsf; Kreis Fritzlar: Fritzlar; KreiS Rotenburg: Bebra.
^ Wachptibuchr«, 5. März. (Wahlsieg.) Bei der dieSuEaligen Gemeindeverordnetm-Ersatzwahl zur 8. Klaffe entspann sich zwischen den Parteien ein heftiger Wahlkampf. Der bäuerlichen Partei standen nicht nur die Sszialdemo- kraien gegenüber, vielmehr batte sich auch noch eine andere Gruppe gebildet. Der Wahlkampf endete mit einem glänzenden Siege der bäuerlichen Partei. Als das Resuliat vorgestern mittag verkündet wurde, rüsteten k die Sieger einen Fesiwagen aus, auf dem in großen Schrift- I zügen prangte : „Hoch lebe die Landwirtschaft!* Die ganze f Ortschaft war in Bewegung. Bisher besaßen die Sozial- ! bemokraten 4 Gemeindeverordnetr, durch ihre Niederlage ist die Zahl auf 8 herabgegangen.
Barometerstand mittags 12 Uhr am 3 3. 5. S.
Telegramm aus Camburg vom 5» März. 9 Uhr 48 Min.
Ein Maximum über 775 mm lagert über der Alpen- gegmb, ein Minimilm unter 754 mm nordwestlich von Schotttand. unter 744 mm über Lappland. In Deutschland ist das Wetter nrhig, meist heiter, trocken, im Norden warm.
Prognose für den 6. März: Fortdauer der herrschenden Wittermig wahrscheinlich.
Für Errtcktung eines Aussichtsturmes aus dem Buchberge bei Langenselbold gingen ein:
HanS v. EckartSberg und Karl v. Eckartsberg 4.— Mk.
Voriger Betrag . . 874.00 Mk.
Zusammen bis setzt 878.— „
Weitere Sperrben ninnnt gerne entgegen die Redaktion deS „Hanauer Anzeiger."
Vereins-Chronik*
* Bund deutscher Militäranwärter, Zweigverein Hauau. Nach Schluß der gestrigen MonatSversammlrmg hielt Kamerad Sch., Feldwebel a. D. der Schutztrupp« einen Dortrag über seine Erlebnisse in Deutsch-Südwestafrika. In nahezu zweistündigem Bortrag verstand ei derselbe. daS In- tereste seiner Zuhörer bis zum Schluß wachzuhalten. Reicher Beifall lohnte den Redner für seine hochinterestanten AnS- iührungen. Anschließend an den Vortrag versammelten sich die Famllienangehörigen bet Mitglieder. Der Vorsitzende gedachte zunächst der Dorwelfeier in unserem Kaiserbaus« und schloß mit einem mit Begeisterung au'genommenen Hoch auf das Kaiserpaar. Prolog, Kauplet, Lieder und ein Tänzchen beschloß den so rasch beliebt gewordenen Familienabend. Da über den Bund vielfach irrige Ansichten bestehen, so seien hier einige Zahlen mitgeteilt. Der Bund wurde 1895 g«. gründet und hat seinen Sitz in Berlin. Derselbe besteht aus 8 Landesverbändmt, 12 Provinzial verbänden und 4M Zweig, vereinen mit nahezu 40000 Mitglieder, welche sich über ganz Deutschland verbreiten. Dieser beispiellos« Ausschwung, dieses Zusammenscharen so vieler Gleichgesinnter um einen Kern beweist mehr alS alle Worte, daß in den Kreisen der deutschen Militäranwärler die Erkenntnis unerschütterlich feststeht, daß einzig und allein ein fester und einmütiger Zusammenschluß aller Militäranwärter eine Besserung ihrer Lage herbeizuführen vermag, und daß nur durch gemeinsame Arbeiten ihre sozialen und wirtschaftlichen Interesten gehoben werden können. Besonders sollen aber diejenigen Milftäranwärter, die sich bisher noch ssrngehalte:: haben, erkennen, waS durch den Zusammenschluß schon zum Besten der Gesamtheit der Militäranwärter erreicht worden ist, waS wir alS erstrebenswert« Ziele noch vor uni gestellt haben und welche Grundsätze in dem Bund hinsichtlich bet unentwegten Treue zu Kaiser und Reich und der Pflege echter kameradschaftlicher Gesinnung vorwalten.
• Lichtbilver-Vortrag im Alpeuverein. Der Vor- trag bei Herrn Prof. Dr. Hoffmann über Reisebilder auS Norwegen, bet durch Vorführung von Lichtbildern ergänzt wird, findet morgen abend halb 9 Uhr und zwar im Parterresaal der Centralhalle statt. Wegen deS allgemeinen Interesses, daS diesem Therna entgegengebracht rvird, find zu diesem Vortrag auch die Damen her Mitglieder eingeladen und daS Einfuhren von Gästen ist gerne gestattet.
* Maskenball der „Amieitia". Den Schluß her diesjährigen Karnevals Veranstaltungen machte her Klub „Amieitiâ- am Samt tag abend durch einen Maskenball, der, obwohl bet erste von genanntem Klub veranstaltet«, eine groß« . Anziehungskraft ausgeübt und die Räume bei „Deutschen Hauses- mit einet bunten, farbenprächtigen Mar kenschar gestillt hatte, die im Verein mit denhübschen Teko- rationen dem Ganzen ein belebtes. Auge und Herz erfreuen» der Aussehen verlieh. Die frohe Stimmung und daS heitere Getriebe wurden noch aebestert durch die mannigfachen, gut«
gelungenen Darbietungen deS Klubs, der sich durch diese Sei - anstaltnng auch alS MaSkonballarrangeur vorzüglich ein» geführt hat. Der Morgen war schon bedenklich nahe gerückt als sich daS GroS der Teilnehmer endlich zum Heüngehsn entschloß.
—.««w.. u™««*»«TOi«wre«sH3K5S32^tsan£aBw^^ ------
Hus Hab und fern*
ü. Gkdsfel- (Rhön), 4. März. Der in den 60er Jahren stünde verwitwete Schneider G. Richter aus dem benachbarten Mosbach ist des Nachts einem Schneesturlu zum Opfer gefallen. N. hatte einen Reisenden nach Bischofsheim v. d. Rböu begleitet, wurde auf dem Rückweg vom Schneesiurm überrascht, blieb aufbtr bieSfcitigen Landesgrenze im Schnee stecken und erfror.
,* GeMhausen, 4. März. In Roßbach lBiebergrund) fiel der 52 Jahre alte Bergmann Stock in die Hochaugeschwollen« Bieber und ertrank.
8 Wächtersbach, 4. März. Ein schweres Unglück traf in Geißlitz eine angesehene und geachtete Familie. Eine er- wachsens Tochter derselben war schon einige Tage trübsinnig und bereitete in einer seelischen Anwandlung ihrem Leben in der Nacht vom Donnerstag auf Freilag ein jäheS Ende, indem sie sich in den Schöpfbrunnen eines Nachbars stürzte. Als Motiv der Tat wird Liebeskummer genannt
§ Schlüchtern, 4. März. Der landwirtschaftliche KreiS» verein wählte den fommiff. Landrat Valentiner in Leu Vorstand. — In Mottgers wurden durch eine Feuersbrunst Wohnhaus, Scheune und Stall deS Landwirts Jäger vollständig eingeäschert. Die Entft«hungs»rrf«che des Feuers ist unbekannt.
«ch Fulva, 4. März. Ein Präparant des hiesigen Schul- lehrerseminarS ist unter dis Erfinder im Nebenanit gegangen. Er ersann eine Konstruktion, mittelst deren man ei »ermag, einem Torpedo nach Belieben eine von der ursprünglich eingeschlagenen geraden Richtung auch eine seitwärts abweichende Bahn anzuweisen. Der geniale Seminarist ist zwecks praftischer Verwendung seiner Erfindung mit Hoch- mBgcnben Persönlichkeiterr in Verbindung getreten. Man darf gespannt sein, waS nautisch dabei herauskommt.
r- Laasphe, 4. März. Durch Umstürzen einer alten Mauer wurde in GeiSweid der Maurer H. Grebe auS Klafeld auf der Stelle getötet.
X Gietze», 4. März. Im Neuen Saalöau tagte heute unter äußerst zahlreicher Beteiligung der Gauturn rag bei Gaues Hessen unter dem Vorsitze des Stadtrats Helm-Gießen. Im Lause der Verhandlungen wurde beschlossen, das diesjährige Gauturnfest in Schötien abzuhalten und zwar am 24. und 25. Jimi, die Gauturniahrt für 1906 erhielt Frankenberg, sie soll im Mai stattfinden. Um das Gauturnfest für 1907 meldeten sich Bad Nauheim und Kirchhain, ersteres erhält das Fest. Bezüglich der vor 4 Jahren ins Leben gerufenen Gau-eitung wurde m:t großer^ Majorität beschlossen, diele wieder eingehen zu IcksM Ml seitens deS Mittelrhein-Kreises die Gründung einer Kreiszeitung beabsichtigt ist, in der auch die Mitteilungen des Gaues veröffentlicht werden sollen.
Heidelberg, 3. März. Der seinerzeit in Feldkirch in Vorarlberg inhaftierte Schriftsetzer Arnold Sippel auS Linz hat gestern vor dem österreichischen Untersuchungsrichter uno dem dort anwesenden hiesigen Untersuchungsrichter Landge- richtSrat Hinzheimer gestanden, den Engländer Thomas Reid von Glasgow am 30. Juli, vormittags gegen 12 Uhr, auf dem ^Fußweg Zollftock-Heiligenberg durch einen Revolver- schuß in den Rücken ermorb-t, feiner Effekten und der Bekleidung beraubt, Reid in das dichte Gebüsch geschleppt und mit Laub und Reisig bedeckt zu haben. Auf Grund der von Sippel abgegebenen Beschreibung bei Tatortes wurden laut „Heidelberger Zeitung" heute früh die Skelettreste bei Ermordeten aufgefunben. Einen Mittäter hatte Sippel nicht Seine hier wohnhafte Geliebte Cossi Micka war bei der Tat nicht zugegen und kommt lediglich als Hehlerin i» Betracht.
W Konstanz, 4. März. (Privattekegramm.) In Zizen- hausen wurde der 9 Jahre alte Friedrich von Briel mit durchschnittenem Halse tot aufgesunden. Als mutmaßlicher Mörder wurde ein junger Bursche namens Anton Hof verhaftet und in daS AmtSgefängniS eingeliefert. Derselbe leugnet die Tat. Nachmittags begab sich die Staatsanwaltschaft an den Tatort.
Verlosungen.
München, 1. März. Sei der heutigen Serienzichung der 4proz. bayerischen Prämienanleihe von 1866 sind folgende Serien gezogen: 80 49 92 180 152 157 164 184 199 202 224 229 280 327 398 409 411 413 430 435 499 532 541 575 617 630 635 866 670 678 679 727 767 788 802 837 869 904 916 924 931 932 951 1015 1016 1042 1066 1091 1107 1108 1111 1125 1130 1150 1151 1166 1172 1174 1203 1251 1252 1256 1260 1288 1311 1312 1337 1338 1430 1541 1549 1617 1655 1677 1678 1752 1759 1802 1820 1847 1880 1915 1923 1924 1930 1957 1964 1987 2014 2032 2085 2090 2106 2115 2142 2149 2181 2195 2216 2248 2278 2295 2308 2324 2329 2339 2340 2347 2360 2365 2372 2383 2398 2404 2412 2444 2487 2525 2526 2527 2590 2615 2640 2642 2674 2694 2695 2720 2788 2757 2760 2768 2782 2837 2902 2936 2939 2949 2976 3000 3008 3012 3028 304»
3077 3095 3099 8125 3143. (Ohne Gew.)
Hus aller Hielt*
Die staatliche ArSeiterverstchernnfl. Der Ver- n'.ögtnsstand der Träger der staatlichen Arbeilerversicherung hatte Ende 1904 die Summe von rund 1586 Millionnr Mark erreicht. Davon nahmen die JnvalidenversicherungS- anstalten 1160,4 Millionen Mark in Anspruch. Die Reservefonds der Benlfsgenoffenschaftm beliefen sich auf 197,1 Millionen Mark, wozu noch 10,6 Millionen Mark an Kapitalsdeckung- und Reservefonds bei den Versicherungsanstalten der Baubenlfsgtnoffenschaften und 31,7 Millionen Mark Betriebsfonds kamen. Die Krankenkassen hatten Ende 1903 einen Hebers thust der Aktiva über die Passiva von 180,4 Millionen Mark. Da dieser Neberschuß sich in den lebten fünf Jahren durchschnittlich jährlich um 5.3 SlUltoMt