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für Schutzgebietes VtthandÜmg. Der Vâter^ber ^ klage, Legmionsrat Dr. Golinelli vom Relchskoloniakamt, beantragte, die Revision zu verwerfen und daS erste Urteil zu bestätigen. — Der Verteidiger, Justizrat Dr. von Gordon, beantragte Freisprechung, andernfalls eme mildere Strafe. 5 m Montag fand nun die UrteilSverkündrgung statt. Der Ä geschuldigte und sein Verteidiger waren erschienen. Der Vorsitzende, Kammergerichtspräsident Dr. Liseo, verkünde^ o - aendes Urteil: Der Kaiserliche Dispplinarhof für Schutzgebiete hat im Namen des Kaisers dahin erkannt, daß daS Urteil der Kaiserlichen Disziplinarkammer für Schutzgebiet vom 4. Mai d. J. abzuändern und der Angeschuldigte, Gouverneur z. D. Woldemar Horn, zur Versetzung in em anderes Amt, 800 Mark Geldstrafe und Tragung der Kosten zu verurteilen ist. Begründung: Die Kaiserliche Disztplknarlammer bat ihrem Urteil nicht das Urteil deS Oberstrafgerrchts in Dualla zugmnde gelegt. Letzteres hat nicht für nachgewiesen erachtet, daß der Angeschuldigte den Neger Aedu an den Flaggenmast hat fesseln lassen, um ein Geständnis zu erpressen, und ferner, baß der Tod ZeduS mit den Anordnungen des Angeschuldigten in ursächlichem Zusammenhang« steht. Der Diszipttnarhof steht aber ein Disziplinarvergehen des Angeschuldigten in dem Umstande, daß der Angeschuldigte den Neger Zebu in einer Weise an den Flaggenmast hat fesseln lassen, daß Zebu heftig« Schmerzen erlitten hat. Daß der Angeschuldigte dies getan hat, um die gestohlenen Gelder wieder herbeizuschaffen, hat der Disziplinarhof nicht als erschwerend angesehen. Der Disziplinarhof sieht außerdem ein Disziplinarvergehen in dem Umstande, daß der Angeschuldigt«, der den Befehl zur Fesselung an den Flaggenmast gegeben, nicht dafür gesorgt hat, daß Zedu Speise und Trank bekam. Zedu hatte dasselbe Recht wie jeder andere Strafgefangene, Speise und Trank zu erhalten, er hat aber »4 Stunden lang weder etwa« zu essen noch zu trinken erhalten. Daß der Angeschuldigte geglaubt Hai, Zedu habe Speise und Trank erhalten, kann ihn nicht entlasten, »S wäre seine Pflicht gewesen, sich zu vergewissern, ob Zedu Speise und Trank erhalten, da er den Befehl zur Fesselung an den Flaggenmast erteilt hat. Das schwerste Vergehen steht der Disziplinarhof darin, daß der Angeschuldigte, als er am Morgen deS 21. März den Zedu in fast bewußtlosem, gänzlich erschöpftem Zustande am Flaggenmast hat kauern sehen, nicht sofort den Befehl zur Abbindung gegeben hat. Der Angeschuldigte hat dadurch gegen die Vorschriften de« Reichskanzlers von 1895 und 1902, in denen den kaiserlichen Beamten Geduld und Milde geaen die Eingeborenen empfohlen wird, gehandelt. Der Angeschuldigte hat sich mithin gegen daS Reichsbeamtengesetz vergangen. Eine Wiedereinsetzung in fein früheres Amt erachtet der Gerichtshof nicht für ratsam.
Die württembergischo Justizverwaltung hat, wie der „Staatsanzeigrr meldet, zur Erleichterung der Strafsachen gegen jugendlich« Personen dt« Einrichtung g«- trofferr, daß bei dem Amtsgericht Stuttgart di« schüffen- gerichtlichen Strafsachen gegen jugendliche Personen unter 18 Jahren in die Hände desjenigen Richters gelegt find, dem die Behandlung der FürsorgeerziehungSsachen und die sonstigen in die elterliche Erziehung eingreifenden Verrichtungen deS VormundschastSgerichtS ständig übertragen sind. Hiermit ist für das Strafverfahren gegen Jugendliche zugleich eint äußere Absonderung der Hauptverhandlung von Verhandlungen gegen Erwachsene eingeführt. Wegen der Ausdehnung dieser Einrichtung auf btt übrigen Amtsgerichte deS Landes find Erhebungen im Gange.
König Gustav von Schwads« erließ eine Kund- geoung, in der er seinem Volk für die mannigfaltigen Zeichen der Liebe und Teilnahme beim Tode seines Dater« dankt und erklärt, er sehe darin vor allem einen Beweis für das Gefühl des Zusammenhaltens zwischen König und Volk, daS ein Kennzeichen des schwedischen Volkes und die Grundlage für Glück und Gedeihen sei. Er hoffe, daß es auch ihm gleich seinem hochgeliebtm Vater vergönnt sein möge, mit dem schwedischen Volke dir Entwicklung und Wohlfahrt des Landes zu fördern.
Der Pakt des Schahs mit dam Parlament. Wie ein Telegramm aus Teheran meldet, ist dem Parlament durch seinen Präsidenten bekannt gegeben worden, daß mit dem Schah folgende« vereinbart ist: Der Schah willigt in die Verbannung Saad ed Daulehs und der Ränke spinnenden Priester und in die Bestrafung der Personen, welche die Unruhen hervorriefen; er erteilt Ala ed Dauleh und seinem Bruder dir Erlaubnis zur Rückkehr, et stellt für die ParlamentSgebäude eine Leibwache von 200 Infanteristen, unterstellt alle Truppen einschließlich der Kosakenbrigade, die bisher ein unabhängiges Kommando bildete, dem Kriegs- minifterium. und beläßt den russischen Offizieren nur die Instruktion, nicht wie bisher das Kommando dieser Brigade. — Me Läden in der Stadt werden wieder geöffnet.
Dt- Vorgänge in Rußland.
Petersburg, 28. Dezbr. Die heutigen Verhandlungen
P™ du, General Stössel waren größtenteils è i S* Vernehmung des Generals Smirnow auSaefüllt. Seine Aussagen lauten belastend für General Stöffel, der w unzulässiger Weise in die Befugnisse des Festun^kommandanten einbegriffen habe. Durch diese stän- dlgtn Einmischungen Stössels sei die Verteidigung der Fesiuna außerordentlich erschwert worden. 9 ^Mlig
Weihnachten.
W^S ^ ^8 schönste Fest des deutschen Volke« ist Ä X aS" ^X Aâchi schart sich die Familie ^tniehi^ der seinen Lichterglanz ^rniederstrshlt auf die Gaben der Liebe. Was lanae der ’ ^ Herzen sehnend und hoffend bewegte, ist endlich erfüllt.
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Wie sind so voll von Hoffen Die Kinderherzen all!
Sie feint den Himmel offen, Sie hören Enqelschall. Des Tages kleine Schmerzen Sind all zur Ruh gebracht, Lebendig ist im Herzen Der Traum der heil'gen Nacht.
Jubel imb Freude herrscht darum überall, wo die Segens- Hand der Eltern sich geöffnet hat. Und wenn dann der anheimelnde Tannenduft die Luft erfüllt und die trauten Klänge der alten, ewig schönen Weihnachtslieder sich in den Kinderjubel mischen, dann werden auch die Herzen der Großen wieder jung und glauben sich zurückversetzt in jene längstentschwundene Zeit, da auch sie mit kindlichem Entzücken unter dem Weihnachtsbaum standen.
Gor liebe Bilder zeigen Sich uns im Chnstbaumlicht.
ES lächelt aus den Zweige« Der Mutter treu Gesicht.
Ein ahnend süß Erinnern Nicht von uns weichen will, Und drinnen tief im Innern Wird's still, wird's weihnacht-still.
Weihnachten ist ein rechtes Familienfest. Aber aus dem stillen Kreise der Familie heraus ist die Weihnachtsfeier mehr und mehr auch in öffentliche Kreise gedrungen, und in dem Maße, wie die öffentliche und private Fürsorge für die Armen und Notleidenden einen größeren Umfang angenommen hat, ist diese Fürsorge dahin ausgedehnt worden, daß den Armen am Wethnachtsfeste auch eine Weihnachtsfreude bereitet wird. ES ist ein rühmlicher Vorzug unserer Zeit, baß ste wie keine ander« vorher bemüht ist, ihre Pflicht gegen die vom Glücke Vergessenen zu erfüllen. Trotz aller Klassengegensätze, trotz der durch die sozialdemokratische Verhetzung hervorgerufenen Verbitterung in den Kreisen der arbeitenden Bevölkerung trägt die helfende Menschenliebe in Stadt und Land die Weihnachtsfreude auch in die Hütten der Armen Md Verlassenen, trocknet manche Träne und verwandelt dadurch Bitterkeit und Neid in Freude und stille Dankbarkeit. DaS ist die hohe soziale Bedeutung des Weihnachtsfestes.
Aber auch in wirtschaftlicher Beziehung hat daS Weih- nachtSfest im Laufe der Zeit mehr und mehr feine Einwirkung auf das öffentliche Leben geltend gemacht. Wie sich schon lange vor dem Feste in den Familien fleißige Hände regen, um das gabenfroh« Fest zu schmücken und zu verschönen, so sind auch in Handel und Industrie unzählige Hände beschäftigt, um den Schmuck der Weihnachtsbäume und die tausenderlei Gaben herzustellen. Auch die vielen Tausende von Arbeitern, von kleinen Handwerkern Md Händlern, denen aus den Vorbereitungen zum Feste ein lohnender Erwerb züfließt, erhalten auf diese Weise ihren Anteil an der allgemeinen Festfreude.
So begegnen sich in dieser schönen Festzeit alle Stände, alle Bevölkerungsklassen in dem gemeinsamen Streben, Glück und Freude zu schaffen, und treten fich trotz aller Gegensätze doch immer wieder menschlich näher, sodaß da« Weihnacht-- fest auch heute noch den herrlichen Festgruß zur Wahrheit macht: Friede auf Erden!
Drum sei gegrüßt uns wieder»,
Du felge Weihnachtszeit l
Du bringst den Frieden wieder
In dieser Tage Streit.
Ihr Herzen all voll Bange«, Ihr Müden nah und fers.
O hört eS aufgeaangen
Zst euch der Wethnachtrsteml
Kurzer Getreide-Wochenbericht der PrsiSberichisstelle des Deutschen Landwirt- schaftsrats vom 17. bis 23. Dezbr. 1907.
Die nunmehr vorliegenden preußischen Erntezahlen zeigen bei Sommergetreide überaus günstige Ergebnisse. Bei Weizen fällt dies insofern ins Gewicht, als dadurch wenigstens ein teilweiser Ansgleich gegenüber dem starken Ausfall an Winter- weizen geschaffen wurde. Geerntet wurden (in Tonnen) an Weizen 2 065 000, also immerhin noch ungefähr 425 000 weniger als im Borjahre, an Roggen rund 7 280 000 gegen 7 291 000. Dagegen brachte Hafer 6 190 000 gegen 5 695 000, Gerste 2 005 000 gegen 1 798 000. Die russischen Ernteergebnisse, über die jetzt auch genauere Angaben gemacht werden, sind beinahe eben so ungünstig wie im Vorjahre, daS bekanntlich zu den schlechtesten gehört. Auf Rußland ist also um so weniger zu rechnen, als dort bereits die schlechten Aussichten für die nächste Ernte mitzu- sprechen beginnen. Andererseits scheint auch die amerikanische Erntestatistik auf ein Nachlassen der bisher durch die finanzielle Lage bedingten starken Ausfuhr hinzudeuten. Daraus erklärt sich das rege Interesse, mit dem der internationale Getreibehandel die argentinischen Nachrichten verfolgt und da in diesem Lande Regen die Ernte verzögert, wahrscheinlich auch geschädigt hat, so konnte die in der Vorwoche beobachtete Befestigung weitere Fortschritte machen. Auf den inländischen Märkten haben die Zufuhren nachgelassen, was ebenfalls zu der festeren Stimmung beitrug, wenngleich fich vorerst kaum mehr Nachfrage geltend machte. Die Hauptursache für die Zurückhaltung bilden nach wie vor die leidigen (Selb Verhältnisse, aber auch die Abneigung vor Jahresschluß neue Unternehmungen einzuleiten, wirkt einschränkend auf das Geschäft. Auf dem Lieferungsmarkt« war Weizen zeitweise 4 Mk. höher, wovon heute infolge billigeren Plata-AngebotS l1/« Mk. wieder verloren gingen, während Dezember sogar noch etwas anzog. Im Roggengeschäft war Dezember zeitweise durch Andienungen gedrückt; nachdem dieselben Aufnahme gefunden hatten, zeigte sich neuerdings DeckungSsrage und Kauflust für Mai, zum Teil in Deckung gegen verkaufte Ladungen und auch für auswärtige Rechnung, so daß beide Sichten 1 Mk. über letzter Woche schließen. Der Hasermarkt leidet besonders unter dem Druck starken Angebots geringer Qualitäten; kleine Mehrforde- rungen wurden nur für helle, geruchfreie Ware durchgesetzt.
24. Dezember
Die Auswahl in feinen Gersten ist gering. Mittelsortrn sind stark angeboten und schwer verkäuflich.
Es stellten sich die Getreidepreise am letzten Markttag I in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (-s-
beziv. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern 0
beigefügt ist, wie folgt:
Roggen
Hafer
Weizen
Königsberg
223 (—3 )
1 197 (41
) 160 (42 )
Danzig
230 (— ) 198 (41
) 165 (+2 )
Stettin
213 (41 ) 195 (—
) 164 (— )
Posen
228 s— )
1 197 (41
)161 (- )
Breslau
223 (42 ) 204 (4 2
) 162 (- )
Berlin
220 (45 )
1 204 (41
) 178 (— )
Magdeburg
210 (43 ) 200 (42
) 167 )
Leipzig
215 (44 )
1 210 (42
) 173 (48 )
Hamburg
207 (41 ;
1 191 (41
) 180 (42 )
Hannover
206 (+1 :
1 198 (-2
)166 (41 )
Düsseldorf
205 (—3 ) 200 (—
) 178 (+2 )
Köln
208 (4 P/0
1 198 (4*/j
)176 (-4 )
Frankfurt«. M. 220 (+4 '
) 206 (41
) 182'/,s-
Straßburg
2271/>(—
) 210 (—
)200 (— )
Stuttgart
285 (—5 ) 220 (—5
) 190 (-L'/r)
München
234 (—2 ) 210 (—
) 196 (- )
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Dezember 221’/4 (H’/A Mai 226'/, (4-2»/«), Budapest April 225.20 s-f-1.80), Paris Dezbr. 183.05 (4-1.55), Liverpool März 181.86 (48.10), Chicago Dezbr. 153.35 (+6.30), Mai 168.95 (-7.05), Roggen: Berlin Dezbr. 209'/, (+1), Mai 211'/, (41), Hafer: Berlin Dezbr. 170'/. (—'/.), Mai 177 (- ) Mk.
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Mtt verloreng-ganaenev Friedhof. Aus War« schau schreibt man der ^Boss. Ztg. : Hier ist ein Friedhof in Verlust geraten. Man kann ihn nicht finden. ES ist daS der Friedhof der jüdischen Sekte der Karaiten. Die Warschauer Karaiten-Kolonie besteht aus etwa 60—70 Personen. Todesfälle unter ihnen find selten, da fich die Leute, wenn sie älter werden oder erkranken, gewöhnlich nach der Krim zurückbegeben, wo die Sekte herstammt, um dort auf den Friedhöfen ihrer Glaubensgenossen beerdigt zu werden. Immerhin hatten sie in Warschau eine eigene Begräbnisstätte. Die letzte Beisetzung fand dort vor etwa 18 Jahren statt. Vor mehreren Tagen ist nun hier ein Karaite gestorben Md all man ihn beerdigen wollte, stellte es sich heraus, daß der Friedhof verschwundm ist. Wo er hingekommen ist, was aus ihm geworden ist, war weder beim Magistrat, noch bei der städtischen Begräbniskaffe zu ermitteln, so daß man scherzweise er» klärt, er sei von den Banditen „expropriiert" worden. I» übrigen tröstet man fich damit, daß ja täglich Geldbeutel, Uhren, Juwelen u. bergt verloren gehen und daß in Rußland schon ganze Eisenbahnzüge spurlos verschwunden find — weshalb soll ein Gleiches nicht einmal auch mit einem Friedhof geschehen? Der tote Karaite wurde vorläufig auf dem jüdischen Friedhof beerdigt. Die Suche nach dem Karaiten- Friedhöfe wird aber fortgesetzt.
Die Tragödie eines Bürgermeisters. Der Bürger- meister Frhr. Raitz von Frenz in Tochem (Land), der, wie wir berichteten, im Oktober d. I., auS einem Jagdgewehr einen Schuß auf feine Gattin ab feuerte und ihr den rechten Arnr zerschmetterte, war zur Feststellung seiner Zurechnungsfähigkeit der Irrenanstalt in Andernach zu einer sechSwvchtgM Beobachtung überwiesen worden. Nach Ablauf dieser Frist ist er jetzt wieder in daS Untersuchungsgefängnis zu Koblenz zurückgebracht worden. DaS irrenärztliche Gutachten wird demnächst dem Gericht übermittelt werden; von dem Ergebnis der Beobachtung wird eS abhängen, ob daS Verfahre« gegen den Bürgermeister fortzuführen oder einzustellen ist. — DaS Befinden der angeschossenen Frau, der sofort der Arm amputiert werden mußte, ist gegenwärtig befriedigend.
WarenhauSdiebin trotz 60 ÖÖO Franke« Jahres einkommen Es ist eine bekannte Tatsache, daß in VartS die Ladendiebstähle häufiger find al» in irgend einer anderen Weltstadt. Dies bezieht sich jedoch nicht allein auf bh Pariserin der ärmeren Klassen, sondern auch auf die, welch« eS absolut nicht nötig haben, wie nachfolgender Fall beweist: Vor die Schranken deS Gerichte» war in diesen Tagen eine sehr elegante Pariser Dame zitiert, die sich wegen fortgesetzt« Labendiebstähle zu verantworten hatte. Sie war im Bon- Marche eine bekannte Erscheinung und man glaubt sie bei kleineren Diebstählen bereits wiederholt beobachtet zu haben, besaß indessen niemals genügende Beweise, um die elegante Kundin, die stets in eigener Equipage verfuhr, zur Rechenschaft ziehen zu können. Jetzt hat man sie aber doch überführt und verklagte sie wegen Diebstahl. Bet der Vernehmung erklärte die Angeklagte, ein Jahreseinkommen von 60000 Franken zu haben. Sie gab die Tat zu und wurde zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt.
Barometersta«-
12 Uhr am 28./12.
Sehr trocken
Beständig
Schön 76°-g veränderlich 8
Kegen (Wind)^ g
Biel Regen 1
Sturm I
710—^= I
24 12.