Politische Rundschau.
Die Betriebseinnahmen der prenf;. Staats- eisenbahnen zeigen auch im November 1907 eine erfreuliche Steigerung von im ganzen 7'/z Millionen Mark I gegenüber dem November des Vorjahres, wovon 1,9 Mill. Mark gleich 5,6 Prozent auf den Personenverkehr, 5,2 Mill, gleich 4,8 Prozent auf den Güterverkehr, 0,4 Millionen auf sonstige Einnahmequellen entfallen. Besonders hervorzuheben ist die starke Steigerung des Personenverkehrs, die noch größer erscheinen würde, wenn nicht durch die Personen- Tarifresorm ein Ausfall von etwa ^» Million entstanden wäre. Der starke Personenverkehr läßt die Einwirkung der im Erwerbsleben eingetretenen Abstauung noch nicht erkennen. Der Güterverkehr war noch reger, als sich auS der Steigerung der Einnahmen erkennen läßt. Namentlich der Kohlenverkehr zeigte eine sehr starke Zunahme.
Die Beerdigung König Oskars von Schweden.
Stockholm, 19. Dezbr. Das Leichenbegängnis König Oskars ging heute mittag in großer Feierlichkeit vor sich. Der Sarg wurde zuerst von den Adjutanten des verstorbenen Königs und alsdann von Matrosen vom Schloß zum sechs- 'pânnigen Leichenwagen getragen. Sodann setzte sich der Leichenzug nach der Kirche in Ridderholmen in Bewegung. Alle Glocken der Stadt läuteten; Truppen bildeten auf dem ganzen, mit reichem Trauerschmuck prangenden Wege Spalier. Hinter dem Sarge schritten die Könige von Schweden und Dänemark, die Königlichen Prinzen von Schweden, Prinz Heinrich von Preußen, Erzherzog Friedrich von Oesterreich, Ferdinand, Jnfani von Spanien, der französische Gesandte, Prinz Arthur von Connaught, Großfürst Constantin, der Kronprinz von Rumänien, der türkische Gesandte, Prinz Max von Baden, der Fürst zu Wied, und die übrigen außerordentlichen Gesandtschaften. Die Königinnen von Schweden imb Dänemark begaben sich im Wagen zur Kirche. Der Erzbischhos hielt den Gottesdienst ab. Die Königin-Witwe wurde durch ihren leidenden Zustand an der Teilnahme verhindert. Die Artillerie gab eine Salve von 42 Schüssen ab. Der Leichenzug kehrte in derselben Ordnung zurück. Es herrschte nach reichlichen Schneefall schönes Winterwrttrr.
Die Lage in Marokko.
Paris, 19. Dezbr. General Liautey telegraphiert, daß die Gesandtschaft der Bostara, die zu den Beni Mengusch gehören, erklärt habe, die ihnen auferlegten Bedingungen annehmen zu wollen. Eine Anzahl von Eingeborenen begann gestern damit, die Entschädigungssumme in Naturalien zu bezahlen.
Paris, 19. Dezbr. An Bord des TranSportdampferS „Shamrock", der sich auf der Fahrt von Algier nach Casablanca befindet, hat sich ein Maschinendefekt ereignet. Einzelheiten fehlen noch.
Casablanca, 19. Dezbr. Muley Raschid, der mit seinen sehr zusammengeschmolzenen Streitkräften in der Nähe von Kasbah Medinnas steht, verbot den Stämmen von neuem den Besuch dieses Marktfleckens. Unter den Stämmen herrscht große Unzufriedenheit über dieses Verbot.
Tanger, 19. Dezbr. Der marokkanische Minister des Auswärtigen drückte gestern der französischen Gesandtschaft das Bedauern des Sultans Abdel Aziz über die Haltung der Beni Snassen aus, an die er strenge Mahnungen gerichtet habe. Der Sultan gedenke, einen ständigen Vertreter in die Ebene von Trifas zu entsenden, der die Wiederkehr so unangenehmer Zwischenfälle verhüten solle.
Die Wirren in Persien.
Teheran, 19. Dezbr. Bezüglich der Beratungen, die zwischen dem Schah und den Parlamente stattfanden, wurde vereinbart, daß die Verhandlungen nicht fortgesetzt werden sollen, wenn nicht das Volk ins dem Maid an (einem öffentlichen Platze), sich zerstreue, seine Zelte abbreche und das Parlamentsgebäude verließe. Pies ist geschehen. Des morgens waren die Läden geöffnet, mv die Lage schien sich gebessert zu haben. Zn den ersten Na Mittagsstunden aber, als das Parlament gerade eine Sitzung abhielt, wurden einige Schüsse abgefeuert, auf dem Maidan wiederum Zelte aufgeschlagen und das Volk sammelte sich vör neuem überall in bewaffneten Haufen. Das Parlament erhell aus den hauptsächlichsten Städten des Landes Telegramme, in denen ihm Hilfe versprochen wird.
London, 19. Dezbr. Pi einer Sitzung der Kaiserlich Persischen Bank zu London teile der Präsident mit, ihm sei von bent Bankverwalter in Theran eine Kabeldepesche des Inhalts zugegangen, daß die bttige Lage heute früh infolge der Versöhnnngsunterhandlungeu von gestern abend wesentlich ruhiger sei. Die Verbannung 'èasir el Mulks, Salar ed Daulehs und Morn ed Daulehi sei aufgehoben worden.
i Wcihnachtsicdaiilcn.
Wer von uns hätte nicht schn den Ausspruch „ich freue mich wie ein Kind aus Weihnachn" gehört oder auch selbst gebraucht, wenn er durch irgend in glückliches Ereignis froh bewegt war und seinen Freuyen den hohen Grad seiner Freude kundtun und so recht zmnBewußtsein bringen wollte. Wir alle wissen ja, daß Weihnchten das Fest ist, das die ganze Kindesseele mit einer R heiligem Glanz und mit sehnsüchtiger Erwartung erfüllt. Je mehr die Eltern es verstanden haben, den WeihnachtÄlgel, das Christkind, den Knecht Ruprecht mit märchenhaft Pracht zu umgeben und
im Herzen des Kindes dadurch die rechte Weihnachtsstimmung vorzubereiten, um so sehnsüchtiger schauen die kleinen dem Fest entgegen; sie zählen die Monate, Wochen, Tage und schließlich die Stunden, um dann mit Hellem Jubel den Lichterglanz am Weihnachtsbaum zu begrüßen und die Geschenke entgegen zu nehmen, die die Liebe der Eltern für sie bestimmt hat.
Wohl hat das Kind schon von der Weihnachtsbolschaft gehört, ja vielleicht schon in den Gesang unserer herrlichen Weihnachtslieder miteingestimmt unv in seiner Weise die Geburt des Heilands gefeiert; wohl war auch das Kind durch die Gnade Gottes, mit der er seinen eingeborenen Sohn in die Welt sandte, um die sündige Menschheit aus der Knechtschaft zu erlösen, innerlich bewegt, aber im Mittelpunkt seines Denkens stehen doch der Weihnachtsbaum mit seiner strahlenden Helle und die Geschenke, die ihm die Liebe der Angehörigen beschert. Und wie ist es denn mit den Erwachsenen, denen die Erfahrung und das oft nur zu bittere Leben die Träume der Kindheit längst zerstört haben? Auch wir können uns doch von dem Weihnachtszauber nicht frei machen und blicken dem Fest mit fröhlicher Erwartung entgegen, aber freilich in anderer Weise, als die harmlosen Kinder. Wir schauen hinein in das Volksleben, und was wir sehen, sind neben wenigen frohen Bildern, die wir festhalten und um keinen Preis lassen möchten, so viele unendliche traurige Begebenheiten, daß wir am liebsten die Augen schließen würden. Aber das darf nicht sein, denn die Pflicht der Patrioten ist es ja gerade, die Schaden zu erkennen und in nimmermüdem Eifer an ihrer Beseitigung zu arbeiten.
Weihnachten ist für uns daS Fest deS Gebens und deS Schenkens geworden, das Fest, an dem es gilt, sich selbst zu freuen und Freude zu bereiten. Da wollen wir nicht vergeffen, daß Geben seliger ist, denn Nehmen, und daß die größte Freude darin liegt, andern Freude zu machen und im eigenen Wirken Segen zu verbreiten. Weihnachten ist, für uns Deutsche wenigstens, ein Familienfest geworden; da wollen wir nicht vergessen, daß unser geliebtes Volk eine einzige große Familie ist in dem großen, schönen Vaterhause, unserm teueren Vaterlande, unter dem starken Schutze unseres Kaisers. Gibt es nun in mancher Familie Kinder, die auf Irrwege oder gar Abwege geraten sind, so darf eS unS nicht Wunder nehmen, wenn die Zahl solcher in der großen Volksfamilie eine erschreckend« Höhe zeigt. Aber, wie Vater, Mutter und Geschwister dem verlorenen Sohn oder Bruder nachgehen und nicht müde werden, bis er endlich reumütig heimkehrt, so dürfen auch wir nicht an den Irrenden vorübergehen, sondern unsere Aufgabe ist eS, sie zu suchen und in den Schoß der Familie zurückzuführen.
Von heute zu morgen kann das freilich nicht geschehen, aber schon heute kann der Anfang gemacht werden, und in rüstiger Arbeit wird der Segen nicht ausbleiben. Noch immer hat die Dreimillionenpartei der Sozialdemokraten an Zahl nicht eingebüßt; noch immer bedeutet sie eine Gefahr für unser Vaterland, eine Gefahr, die wir nur abwenden können, wenn wir einmütig feststehen zu Kaiser und Reich und keine Mühe scheuen, die Abtrünnigen in Liebe zu suchen, um sie mit den Waffen des Friedens zu bekämpfen, bis wir unser Haus, das heißt das Vaterland, mit dem Lorbeer des Sieges schmücken können. Der Anfang ist im Januar und Februar dieses Jahres bei den Wahlen und Stichwahlen zum Reichstage gemacht; schreiten wir auf diesem Wege weiter, so erreichen wir das Ziel. Der Weihnachtssegen bleibt nicht aus, wenn wir aus den Weihnachtstagen den festen Willen ins Leben mithinüber nehmen, unser Volk in Friede und Freude zu vereinen.
Hus aller Welt.
Der Bonner Tierschntzverein hat dem Reichskanzler, schreibt die „Neue politische Korrespondenz", telegraphisch für die im Reichstage im Interesse des Tierschutzes gesprochenen Worte seinen Dank ausgedrückt und zugleich gebeten, diesen Dank auch der Fürstin Bülow auszusprechen. Daraufhin hat der Reichskanzler folgendes Telegramm an ihn gerichtet: „Für die freunblidje Begrüßung meinen und meiner Frau herzlichen Dank. Die Tiere vor Grausamkeit schützen heißt nicht nur die Natur lieben, sondern bebeutet auch eine Aufgabe sittlicher Menschenerziehung. Wer gegen Tiere roh ist, wird es auch gegen Menschen sein. Reichskanzler Fürst Bülow."
Ueberfahren und getötet wurde gestern mittag auf einem Bahnübergänge bei Nordhausen ein Geschirrführer namens Bröder. Er wollte mit seinem Geschirr das Gleis überfahren, wurde von einem, im selben Moment heranbrausenden V-Zug überfahren und getötet. Das Fuhrwerk wurde vollständig zertrümmert, eines der Pferde wurde sofort getötet, das andere so schwer verletzt, daß es erschossen werden mußte.
Bilanzverschleierung. Direktor Kotte von der Leipziger Trikotagenfabrik, Akt.-Ges. in Lindenau, wurde vom Leipziger Landgericht nach längerer Dauer des Prozesses wegen Bilanzverschleierung und Konkursvergehens zu einer Gesamtstrafe von 4000 Mark verurteilt. Von der Anklage des Betrugs und der Untreue wurde er freigesprochen.
Eine ausregende Kirchhofsszene spielte sich kürzlich in Hohenhausen bei Brake ab. Als bei einer Beerdigung die Leichenträger mit dem Sarg- die an beiden Seiten der Gruft liegenden Schutzbretter betraten, brach plötzlich eines
dieser Bretter in sich zusammen und die auf ihm stehenden drei Träger fielen zum Entsetzen der Leidtragenden unb Kirch- Hofsbeamten in die offene Gruft. Der Sarg kippte um und begrub die Hineingefallenen unter sich. Nur mit großen Anstrengung konnte der Sarg wieder in die Höhe gebracht unb die unter ihm liegenden Träger aus ihrer gefährlichen Lage befreit werden.
Großes Vermächtnis zu Gunsten Tuberkulose- kranker. Zum Andenken an ihren üerftorbcncn Gatten hat Frau v. Rath eine halbe Million Mark gestiftet mit der Bestimmung, bedürftigen tuberkulösen Personen eine gesunde kräftigende Nahrung zu verschaffen. Es sollen nicht nur die Zinsen, sondern auch ein Teil des Kapitals selbst bis zur Höchstsumme von 40 000 Mark jährlich verwendet werden. Das Kapital von 100 000 Mark soll unverkürzt erhalten bleiben.
Die letzten Tage eines zum Tode Verurteilten. Von den seelischen Martern und Qualen eines zum Tode Verurteilten wird aus Newyork berichtet: Vor drei Wochen war ein Mörder, Sawerio di Giovanni, zum Tode verurteilt worden. Das Urteil sollte im Laufe des folgenden Monat- vollstreckt werden. Da der Verbrecher über Tag und Stunde seines Sterbens im unklaren geblieben war, ergriff ihn eine wahnsinnige Angst, so daß er jede Stunde sich in einem furchtbaren Paroxismus des Schreckens befand. Wenn sich Schritte seiner Zelle näherten, sprang er von seinem Lager auf und lief heulend durch die Zelle; vor dem Wärter fiel er auf die Knie und stammelte wahnsinnige Gebete. Jedes leise Geräusch, jedes Rascheln an der Kerkertüre brachte ihn in fieberhafte Erregung, denn immer glaubte er, daß er zum Tode geholt werden solle, und seine namenlose Angst brach in wildem Schreien, in gräßlichem Jammern und heulendem Winseln um Gnade durch. So blieb er mehrere Tage lang, ohne irgendwelche Nahrung zu sich zu nehmen, nur gefoltert und gemartert von den Dämonen seines entsetzlichen Angstgefühls. Die Opiade, die ihm vom Gefängsnisarzt zur Beruhigung gereicht wurden, wirkten nur unvollkommen, ab« die Erschöpfung bemächtigte sich allmählich des wie oon Furien gepeinigten Rasenden, und er sank erschöpft in einer Ecke seiner Zelle zusammen, nur noch sinnlose Worte heraus- stoßend. Endlich nahte die Qual ihrem Ende. In bei dämmemden Morgenstunde traten die gefürchteten Dienet der Gerechtigkeit vor den zusammengebrochenen Mörder, der stumpfsinnig und blöde die Verlesung deS Urteils anhörte. Nur als man ihn ergriff und auf den elektrischen Stuhl schleppte, stieß er noch ein paar gellende Schreie auS. Dann war mit seinem Leben all seine Not auf immer geendet. Die amerikanischen Blätter, die diese Geschichte in den gellsten Farben schildern, verbinden damit zugleich hemo.» Angriff« gegen den amerikanischen Urteilsvollzug, der mit unerhörter Grausamkeit der zudikliertrn Strafe noch eine entsetzlich« seelische Folterung hinzufüge.
Sibirische- Nachtivyll. Ein eigenes Lied von der Müllerin wissen drei Automobilfahrer zu singen, die im vergangenen Sommer aus Anlaß der Wettfahrt „Peking—Paris im Automobil" die ungeheure Strecke von 16 000 Kilometer in sechzig Tagen zurücklegten, die Mongolei und ganz Sibirien durchquerten und auf dieser rasenden Flucht mit den Wüsten-, Steppen- und Waldbewohnern, besonders den sibirischen Muschiks, manch aufregendes Abenteuer zu bestehen hatten. Schon diesseits der Wolga, halten sie sich eines Tages verspätet, die Nacht überraschte sie in der Einöde und völlig unkundig deS Geländes waren sie mit dem Automobil an einer sumpfigen Strecke eingesunken. Der Besitzer deS Wagens, Fürst Scipione Borghese, machte sich mit fernem Begleiter, dem Journalisten Barzini, auf die Suche nach Hilfe und entdeckte auch bald eine kleine Mühle, deren Bewohner, nach Ueberwindung des ersten Schreckens über die unheimlichen Gäste, für einige Rubel gern bereit waren, das Automobil auS dem Schlamm zu graben und als eS darüber spät geworden, den Fremden Nachtquartier anboten, das auch danh- bar angenommen wurde. Der unvermutete Gewinn einiger Rubelstücke mußte natürlich sofort festlich vertan werden. Bald war auS dem nächsten Dorf eine ungeheure Flasch« Wodka zur Stelle, ohne den eS keine Lebensfreude für den Muschik gibt, und so entwickelte sich in der Mühle ein nächtliches Idyll, daS Barzini in seinem eben erschienenen Reise- werk „Peking-Paris im Automobil" (Leipzig, Brockhaus, 10 M.) mit köstlichem Humor beschreibt: „Die blonden Männer tranken auf unser Wohl; sie stürzten das schreckliche Getränk gläserweise hinunter, nachdem sie, das Glas in der Hand, dreimal das Zeichen des Kreuzes gemacht und ein kurzes Gebet gesprochen hatten: ein heiliges Trankopfei. Die Frauen saßen abseits und sahen schwermütig und schweigend zu. Schmutzige Kinder spielten in einer Ecke. Eine ewige Lampe brannte vor dem Bilde des Erlösers, das an der Wand der Jsba hing. Nicht lange, so begann der Wodka seine Wirkung zu tun. Der Müller wurde sich bewußt, daß er uns liebe l Er betrachtete uns zärtlich, seine blauen Augen füllten sich mit Tränen der Rührung. Wie er uns liebte! Er fühlte das Bedürfnis, beständig zu wiederholen: „Ich liebe sie! Ich liebe sie!" Dabei umarmte er uns einen nach dem anderen und kiißte uns zärtlich auf die Stirn. Seine Leute äußerten ihre Zustimmung; eS sei recht und billig, uns zu lieben, man müsse uns lieben! Ihre tiefgefühlte Sympathie erstreckte sich auch auf unser Vaterland. Warum seien sie in ihrem Leben nie Italienern begegnet? Ein Volk zum Anbeten! Alle Segnungen deS Himmels wurden auf uns herabgerufen. Die junge Frau mit den ernsten, beinahe schmerzlichen Zügen benutzte die zärtliche Rührung ihres Mannes, um die Wodkaflasche fortzunehmen ohne daß er eS merkte, und sie in einer Ecke unter alten Lumpen zu verstecken.
Als wir erklärten, daß wir uns schlafen legen wollten verließen alle das Zimmer. Die Männer blieben aber noch lange vor der Tür der Jsba und wir hörten sie stundenlang schwermütige slawische Lieder singen, die wie Gebete klangen Als ihr Rausch unter dem Einfluß der Nachtkälte verflogen