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Paul Pochbammer aus Berlin über „Dante und seine Dichtung". Pochhammer ist auf dem Gebiete der Danteforfchung unstreitig der erste Gelehrte; nicht nur ein feinsinniger Essayist, ein getreuer Ueberseher, sondern selbst ein Dichter, -bet die Sprache in seltenem Mape beherrscht. Wer Pochhammers deutsche „Göttliche Komödie liest, wird fast nirgends mehr daran erinnert, daß er die Uebertragung einer fremden Dichtung vor sich bat. fietber , war es dem Vorstand des Kunstinduftne-Verem« nicht möglich, bei dem Vortrage eine Ausstellung der Original • Zeichnungen unseres Landsmannes Franz Stasi e n ;u Dantes unsterblichem Werk vorführen zu können, da die betreffende Verlagsbuchhandlung, in deren Besitz die Zeichnungen sind, sich wenig entgegenkommend gezeigt hat.
* Evangelischer Mânnerabend. Der nächste dieser sich einer größeren Beliebtheit erfreuenden Abende wird Freitag den 6. Dezember im Hotel zum Riesen abgehalten werden. Es ist gelungen, für diesen Abend den bekannten Generalsekretär der deutschen Sittlichkeitsvereine, Herrn Lic. B o h n - Berlin, zu gewinnen, der über „Sittlichkeit, Volkswohl und -Gesundheit" einen Vortrag halten wird. Wir machen setzt schon auf diesen Vortrag aufmerksam, damit die vielen sich dafür interessierenden Männer unserer Stadt sich diesen Abend zum B:snche dieses Vortrages frei halten.
• Durchlaufend numeriert. %a Geschäftsinteresse machen wir darauf aufmerksam, bc* sie Häuser der Franksurterlandstraße von der Kinzigbrücke Éf3 über den , Eisenbahnübergang setzt' durchlaufend nurrvier! worden | sind. Bei Postsendungen, welche sich auf Empfänger in der Franksurterlandstraße beziehen und bekanntlich Dom Postamt Hanau zugestellt werden, genügt jetzt die einfache £.;$<«; „Herrn . . . ., Frankfurrerlandstraße Nr. . . /
* Wahlen zur Ortskrankenkasse. Der im houtif,en Annoncenteil veröffentlichte Vorschlag für die am 27. b. M>, von 7—8 Uhr abends statlfindende Wahl der Arbcitgcber- Generalversammlungsvertreter der hiesigen Ortskrankenkasse ist von einer Vereinigung von Arbeitgebern verschiedener Berufszweige in Gemeinschaft mit den derzeitigen Ar^cft- geber-Vorstandsmitgliedern ausgestellt. Angesichts der sich für das öffentliche Leben fortgesetzt steigernden Bedeutung der Ortskrankenkasse — zählt doch die Kaffe zur Zeit nahezu 8000 Mitglieder mit einem Jahresumsätze von über 200 000 Mark, wozu die Arbeitgeber den dritten Teil aufzubringen haben — ist es dringend zu wünschen, daß die Arbeitgeber mehr Interesse als seither der weiteren Entwicklung der Krankenkasse sowie dem Krankenversicherungswesen überhaupt entgegenbringen.
* Milktärpersonalien. Dem pensionierten Wachtmeister Lier, bisher im Ulanen-Regiment Nr. 6 wurde der Charakter als Leutnant verliehen. — Prinz zu Sayn- Wittgenstein-Berleburg, Leutnant der Reserve des Kürassier-Regis. Nr. 7, früher in diesem Regiment, wurde als Leutnant mit Patent vom 6. Juli 1902 im Ulanen- Regiment Nr. 6 angestellt. — Zu Fähnrichen wurden befördert der charakterisierte Fähnrich Schilling im Jnf.- Regt. Nr. 166, sowie der Unteroffizier Frhr. v. figurier im Ulanen-Regiment Nr. 6.
* Stadttheater. Beide Vorstellungen des gestrigen Sonntags fanden vorsvöllig ausverkauftem Hause statt. Die Nach- mittagsaufführung der „Lustigen Doppelehe" rief bei dem Publikum einen derartigen Jubel und ein so tosendes Gelächter hervor — die Hörer schrieen direkt vor Lachen — baß man der Direktion ob der Wahl dieses Stückes wirklich Dank wissen muß. Da nun gestern viele Theaterbesucher umkehren mußten, ohne ein Billet erhalten zu haben, so sieht sich Herr Direktor Steffter veranlaßt, die „Lustige Doppelehe" nochmals in Szene gehen zu lassen und zwar bei gleichen kleinen Preisen. Der Termin der Aufführung wird noch bekannt gegeben. — Am Mittwoch gelangt neu einstudiert das reizende Lustspiel „Cornelius Voß" von Franz v. Schönthan unter sorgfältiger Regie des Herrn Direktor Steffter selbst zur Darstellung und zwar wird letzterer die Hauptrolle des „Arnold Bäckers" spielen.
* Spielplan des Staditheaters. Dienstag den 26. November, abends 8 Uhr: II. Volksvorstellung: „Staatsanwalt Alexander". — Mittwoch den 27. November, abends 7 Uhr: Neu einstubiert: „Cornelius Voß". III. Serie Nr. 1. — Freitag den 29. November, abends 7 Uhr : „ D i e w i l d e K a tz e ". III. Serie Nr. 2. — Sonntag den 1. Dezember, nachmittags l/e4 Uhr, Vorstellung bei kleinen Preisen: „Woh ltätige Frauen". Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Mamsell Vitouche". Vaudeville von Millac u. Millaud. 12. Vorstellung außer Abonnement.
* Schauturnen. Das gestern nachmittag in der Turnhalle der Turngemeinde stattgehabte Schauturnen der Frauenabteilung erfreute sich eines überaus regen Besuch« und waren es vorzugsweise Damen aus allen Kreisen unserer Stadt, sowie Abordnungen des Turnverein« Frankfurt und des Turnvereins Aschaffenburg, welche die vorgeführten Uebungen mit Interesse verfolgten. Aufmarsch und Stabübungen bildeten die Eröffnung, hierauf folgten Geräteübungen an Barren, Pferd, Schaukelringen und wagrechter Leiter, ^anzwechsel in Verbindung mit Schrittbewegungen, Turnen der geübteren Turnerinnen am hohen Barren mit vorge- 'telltem Pferd und zum Schluffe ein Turnspiel. Die Amatisch aufgebauten Uebungen boten ein erschöpfendes Bud des Frauenturnens und gab die exakte gewandte Durchführung wiederholt Veranlassung zu lebhaften BeifallS- bezeugungen. Der Gesamtverlauf des Schauturnen« bewies aufs neue, welche vorzügliche Lehrkraft die Turngemeinde in threnl Turnlehrer Herrn Reinheimer besitzt und zweifeln wir nicht, daß die in allen Teilen wohlgelungene Veranstaltung der Turngemeinde weitere Mitzlieder zuführen wird.
* Der erste Schnee. Am gestrigen Morgen zeigten unsere Fluren eine leichte Schneedecke, hervorgerufen durch ein in der Nacht eingetreteneS Schneetreiben.
* Frühlingsboten. Ein Leser unseres Blattes überbrachte uns zwei Schmetterlinge, 'was wir gemäß unserer Chronistenpflicht registrieren wollen.
* Preiserhöhung. Wie aus der Spiritusbranche mitgeteilt wird, ist eine Erhöhung der Preise für Liköre um 4—5 Mk. per Hektoliter zu erwarten.
* Die Generalversammlung ves katholischen Volksvereins am gestrigen Nachmittag erfreute sich eines guten Besuches. Ungefähr 500—600 Männer waren aus Stadt und Land erschienen. Nachdem Herr Dechant Braun in seiner Eröffnungsrede die höchsten Gewalten in Staat und Kirche gefeiert, die beide ein warmes Interesse zeigen an der Förderung des Volkswohles und somit dieselben Ziele verfügen wie der Volksverein für das kathol. Deutschland mit seinem sozialen Programm, ergriff Herr Kaplan Müller- Oberursel, Bezirkspräses des Volk-vereins und der Arbeitervereine im Maingau, das Wort zu einem einstündigen sozialen Vortrag „Der Volksverein, ein Bedürfnis der wirtschaftlichen Entwickelung". Seine Ausführungen, die auf das schwere Problem der sozialen Frage tief eingingen, waren fachmännisch durchdacht, klar, populär und gaben der Zuhörerschaft zunächst ein Bild der wirtschaftlichen Entwickelung in unserem Vaterland innerhalb des letzten Jahrhunderts. Er wies nach, wie das 19. Jahrhundert eine große soziale Umwälzung gezeitigt hat, wie die aufblühende Industrie, der Weltverkehr im Handel, der Aufschwung des Mofchinenbetüc^° einen gänzlich neuen Stand, den Stand der Lohnarbeit w geschaffen habe. Dieser Stand, den daS Jahr 1801 kaum gekannt, beherrsche jetzt 65 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung und habe eine totale Verschiebung der einzelnen Kesellschaftsstände im Gefolge gehabt. Neben großen Vorteilen, neben dem kulturellen Aufschwung, der durch diese wirtschaftliche Umwälzung herbei- gesUhrt wurde, habe cbm diese über die einzelnen Volksstände in eine wirtschaftliche Notlage gedrängt, den Stand der Lohnarbeiter selbst, dessen Unselbständigkeit und Abhängigkeit ihn oft zur Nahramgsnot führen kann, den Bauernstand, dem die Konkurrenz des Auslandes, der Mangel an ländlichen Arbeiten:, die modernen maschinellen Erfordernisse in einen wirtschaftlichen Tiefstand getrieben, den Stand der Hand- werker mb Kleinkaufleute, denen Fabrik und Großhandel fast den sozialen Ruin gegeben haben; kurz, es herrscht durch diese wirtschaftliche Umwälzung Sinter den Gesellschaftsklassen eine soziale Notlage und in dieser Not den einzelnen Berufsklassen zu hellen, ist ein Bedürfnis unserer Zeit. Auch auf religiös-wissenschaftlichem Gebiet schreit die heutige Gesellschaft um Hilfe. Eine Richtung, die daS Patent der Wissenschaftlichkeit für sich in Anspruch nimmt, die auf der Naturwissenschaft aufzubauen vorgibt, aber in Wirklichkeit ihr Fundament und Ziel im Materialismus und Atheismus hat überflutet die deutschen Gaue. Und darum ist es ein dringendes Zeitbedürfnis, die Wahrheit unter dem Volke zu erhalten, zu wachen, daß im Volke jene Fundamentalwahrheiten, die der menschgewordene Gott verkündet. unerschütterlich feststehen — apologetische Aufklärung ist am Platz. Auch die politischen Verhältnisse haben sich ganz und gar geändert. Das Volk, daS früher keinen Anteil hatte an der Regierung, hat nunmehr in seinen Vertretern eine maßgebende Stellung bekommen. Jeder einzelne deutsche Mann hat einen gewissen Einfluß bekommen auf bett Gang des Staatkorganismus und darum muß der heutihe deutsche Mann politisch geschult werden, daß er seine Stimme und seinen ganzen Einfluß für wahre Förderung von Volk und Reich in die Wagschale wirst. Wenn nun soziale, apologetische und politische Schulung der Gesamtheit not tut, dann hat auch jeder katholische Mann die Pflicht, diese gemeinsame Förderung zu seiner Aufgabe zu machen. Der katholische Mann hat als Staatsbürger die Pflicht, sich politisch so zu schulen, daß er eintritt für wahre Festigung und Förderung des Gemeinwohles, für Einrichtungen, die nicht einseitig die Interessen einer Gesellschaftsklasse vertreten und so den Klaffenkampf schüren, sondern die hinarbeiten auf die Schließung der sozialen Kluft. Der katholische Mann hat die Pflicht, sich apologetisch zu schulen, damit er nicht die falsche materialistische Wissenschaft in sich aufnehme und fähig ist, die Wahrheit gegen die Falschheit zu verteidigen. Der katholische Mann hat endlich als Mitglied eines Gesellschaftsberufes die Pflicht, zur Hebung seines Standes sein möglichstes beizutragen. Diejenige Einrichtung unter dem katholischen Volksteil, welche den katholischen Mann nun in feinen Standesinteressen schulen soll und eine planmäßige Hebung der notleidenden Stände sich zum Ziele gesetzt hat, — diejenige Einrichtung, welche den katholischen Mann festigen soll in der wahren Wissenschaft und ihm Verteidigungswaffen im religiösen Kampf an die Hand geben will, diejenige Einrichtung, welche auch den Entwickelungsgang des ganzen Staatsorganismus nicht zu Klassenkämpfen zur immer größeren Näherung der einzelnen Klassen zu führen intendiert, — ist der Volksverein für das katholische Deutsch- land. Die planmäßige sich über das ganze Reich und seine Geschicke ausdehnende soziale Tätigkeit des VolkDoereins möge zu den 600 000 Mitgliedern noch tausende und abertausende mehr führen, vor allem möge er die Jugend schulen, damit sie, die nach uns kommt, der die Zukunft gehört, mit tief sozialpolitischem Verständnis und mit der Verteidigungswaffe der Apologetik ausgerüstet, die Geschicke der menschlichen Gesellschaft zum wahren Wohle des Volkes führe." Ein langanhaltender Beifall dankte den trefflichen, aufklärenden Ausführungen des Redners. Als zweiter Redner sprach Herr Negierungsrat Klocke in Treysa, der Landespräsident desVolksver. für d.Bezirk Cassel, über das Thenia „Die Tätigkeit des Zentrums auf sozialem Gebiet für die einzelnen Gesellschaftsstände" Mit markigen packenden Worten wies er nach, daß gerade wir Katholiken einer Haupttätigkeit auf wirtschaftlichem Gebiet uns rühmen können. Als irn Jahre 1848 die Generalversammlungen der Kacholiken grundgelegt wurden, da lautete ein Statut, „diese Versammlungen sollen dazu beitragen, die sozialen Mißverhältnisse zwischen den einzelnen Klassen zu heben. Der spätere Zentrumsabgeordnete Lingens wurde Führer in diesen Bestrebungen deS katholischen Volksteiles. In jener Zeit, wo die soziale Frage nicht wie heute vor allem die Arbeiterfrage, sondern eine Gesellenfrage war, da war es ein katholischer Priester Kolping, der Gesellenvater, der durch Gründung der Gesellenvereine die soziale Schulung und Hebung dieses Standes in die Hand nahm und in den 50 Jahren sammelte sein Geist mehrere Millionen Gesellen in diesen Vereinen zum Schutz und zur Förderung des Handwerks. — Als nun der Stand der Lohnarbeiter in die deutschen Städte einzog, ein Stand, dem nun 65 vCt. deS
deutschen Volkes angehören, da nahm der ehrsame Landpfarrer Wilh. Emanuel Freiherr v. Kettler die soziale Führung dieses Standes auf, er stellte der Jetztzeit die große soziale Frage zur Lösung und wurde in seinen berühmten Schriften ein rechter Wegweiser auf diesem Gebiete. Als dann 1871 das deutsche Reich gegründet wurde, da taten sich katholische Männer zusammen und gaben im sogenannten Soester Programm dem katholischen Volke die Direktive^ wonach es seinen Einfluß geltend machen müsse, wenn die soziale Frage gelöst werden sollte. Dieses Programm stellte als Hauptaufgaben der menschlichen Gesellschaft den Ausgleich zwischen Kapital und Grundbesitz hin, durch Hebung der Landwirtschaft, er forderte schon damals rechtlichen Schutz des Arbeiters für Gesundheit und Sittlichkeit. Mitten in den Wogen des Kulturkampfes fanden ferner die Führer des katholischen Volksteiles Zeit, einen eminent sozialen Antrag im Reichstage einzubringen, nämlich den Antrag Galen. Dieser Antrag wurde von einem Redner der damaligen maßgebenden Partei „eine Narrheit" genannt, der Führer der Sozialdemokratie hatte für ihn nichts als Worte des religiösen Spottes; und doch müssen beide Parteien jetzt sehen, wie die Hauptpunkte dieses Antrags zum Gesetz geworden sind, die fordern Sonntagsruhe, Hebung des Handwerkes,Schutz der Arbeiter, der Jugendlichen, der Frauen, gew.Schiedsgerichte. Das kathol. Volk hat Vertreter, die zur Förderung aller Gesellschaftsklassen aktiv eingetreten sind. Wie arbeiteten ein Schorlemer, und in jüngster Zeit Herold für die Hebung der Landwirtschaft. Wie opfert sich ein Abg. Hitze dem weiteren Ausbau der Arbetteroersicherungs- und Schutzgesetze, wie tritt ein Trimborn für die systematische Förderung deS Handwerks uvd in neuester Zeit ein Nacken für den wirtschaftlich darniederliegenden Kleinkaufmannstand ein. Wir waren immer dabei, wenn es galt, die Kulturarbeit der sozialen Frage zu lösen, und werden auch in Zukunft zur Weiterentwicklung einer gesunden Sozialpolitik unsere Männer stellen. — Die Ausführungen des Referenten wurden mit außerordentlich lebhaftem Beifall ausgenommen.
* Die freiwillige Sanitâtskölonne vom Roten Kreuz beginnt am 26. d8. Mts., abends 9 Uhr, in ihrem Vereinslokal, Centralhalle, einen neuen Ausbildungskursus. An alle Mitglieder ergeht hiermit die freundliche und dringende Bitte, sich im neuen Unterrichtsjahr zu den UebungSstunden regelmäßig einzufinden; denn nur dann wird eS möglich, den Anförderungen, welche die neue Kriegs-SanitätS- und Krankenträger-Ordnung stellen, erfüllen, sowie auch bei Unglücksfällen im öffentlichen Leben sachgemäß die erste Hilfe leisten zu können. Neuanmeldungen werden von den Kolonnenmitgliedern gern entgegengenommen. — Zugleich fei noch bekannt gegeben, daß durch Beschluß der Kolonne am 8. Dezember eine kleine Familienfeier, verbunden mit Verlosung, abgehalten werden soll, deren Reinertrag zum Besten der Kolonne bestimmt ist. Freunde und Gönner sind schon jetzt hierzu freundlichst eingeladen.
* Volkswissenschaftlicher Vortrag Morgen Dienstag den 26. November, abends 81/» Uhr, hält im Concordiasaale Herr Gustav Schwarz auS Frankfurt einen Vortrag über „Das Bier in feiner Bedeutung alS Nahrung«- und Genußmittel."
* Im Konzerthans „Frankfurter Bau" werden täglich große Konzerte der italienischen Kapelle Aegrie aus Neapel (3 Damen, 4 Herren) gegeben. Ein Besuch ist zu empfehlen.
* Silverne Hochzeit. Am 26. d. MIS. feiern Herr Milchhändler Adam Schaffrath und Frau die silberne Hochzeit.
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Gronau, 28. Novbr. (Unfall.) Bei Niederdorfelden wurde das Fuhrwerk deS Landwirts Schmidt auf einem Bahnübergang von einem Zuge überfahren. Der Lenker das Wagens wurde am Kopfe leicht verletzt.
Vereins- n. ^erguüru rqsnichrichten
für Montag den 25. November.
Hanauer GeschichtSverein: Abends 8'/« Uhr: MonatSversammlmiß lm roten Sälchen de« BürgervereinS.
Turn» u. Fechtklub: 6—7*/i: Frauen», 8’/«—10: Jugendabteilung. Evang. Männer- und JünglingSverein r Gesang (Ko. VereinShauS.) Brieftauben-Klub: Versammlung in der Brauerei Orschler. Stenographen-Verein Stol-e-Sckrey: Vereinsabend in der „Sonne". Gesellschaft „Heilerer Bund": Vereinsabend im „Deutschen Schützen". Verern „Helsischer Bund": Versammlung im „Hessischen Hof". Familien-Mmken-Konsumvereiu „Einigkeit": Abends 8—10 Uhr: Marken- auflage und Annahme neuer Mitglieder (Be einShauS.Concordia"). Zimmerstutzen»Klub „zum Kaiser Fridrich": Abends von 9—11 Uhr: Schießen.
Freiwillige Feuerwehr, 4. Komp., Zusammenkunft im „Schützenhof". Verein „Unner uns": Zusammenkunft ,zu den vier Jahre» zeiteu'. Erste Hani er Karnevalgesellschasi: DereinSabend im „Deutschen Hans" Gesellschaft „Lustige Brüder^': Klubabend bei Heinrich Vowinkel.
Verfteigermtgs- re. Kalender
für Dienstag den 26. November.
Nachmittags von 2 Uhr ab sollen im Auktionslokale. Nürnbergerstraße Nr. 6 („Nürnberger Hof" hinteres Lokal), eine Partie Mobiliar- und andere Gegenstände, durch den beeid. Taxator und Auktionator Herm Fr. Kämpfer meistbietend gegen Barzahlnng versteigert werden.
Barometerstand
12 Uhr am 23., 11.
Sehr trocken
Beständig
Schön 760-^
Veränderlich ===
Regen
Biel Regen 7*n~E=E
Sturm 780— p