Einzelbild herunterladen
 

Sette 10

DienStag

22. ertötet

Truppen im Hererolande auftrat, zeigt das Beispiel einer anderen Truppenabteilurrg.

Nach rücksichtsloser Verfolgung der in das Sandfeld ge­stobenen .Hereros und andanernden, an Strapazen und Ent­behrungen reichen Marschen kam eine kleine Truppeuabteilunq endlich zur Ruhe und bezog ein Lager im Norden des Hererolnndes, an der Wasserstelle O . . . . Die Folgen der ungeheuren Anstrengungen traten erst beim Beginn der Ruhe ein. In kürzester Zeit warf der völlig plötzlich und überraschend auftretende Typhus ea. 120 Mann auf das Krankenlager. Eine Lazaretteinrichtung war nicht vorhanden, das nächste Feldlazarett weit entfernt. So gut eS ging, wurde mit den vorhandenen Mitteln ein Lazarett improvi­siert. Die beiden bei der Truppe vorhandenen Aerzte und Lazareugehilsen , leisteten übermenschliches in der Pflege der ihre Kräfte weit übersteigenden hohen Krankenzahl. Das Eintreffen der natürlich sofort vom Sammelpunkt Okahandja angeforderten Verstärkung an ärztlichem Pflegepersonal, so­wie der nötigen LazarrttgerLle erforderte bei den schlechten Transportverhältnissen geraume Zeit. Bis dahin mußte man ausharren und helfen, so weit es Menschen möglich war. Trotz aller Mühe und Sorge forderte der Tod so manches Opfer aus der langen Krankenreihe. Wohl jeden Tag be­reiteten die Kameraden auf dem angelegten kleinen Friedhof ein neues Grab.

Eine knatternde Salve sagte den Ueberlebenden, daß wieder einer der Braven seine letzte Ruhestätte gefunden hatte. Zum Unglück erkrankte schon nach wenigen Tagen der eine Arzt und Lazarettgehilfe ebenfalls an Typhus, als Opfer ihres Berufs. Völlig allein stand der andere Kollege mit dem noch übrig gebliebenen Pfleger. WaS daß heißt, in einer solchen Situation noch den Kopf hochzuhalten, Tag und Nacht unermüdlich zu helfen und auf dem Posten zu sein, weiß der zu würdigen, der den Typhus kennen ge­lernt hat. Ohne Verzagen in einer solchen Lage auSzu- harren, ist mehr wie heldenmütig.

Zum Glück traf die angeforderte Hilfe nach schleunigem Marsche noch rechtzeitig ein, denn der letzte Arzt war bereits am Ende seiner Kraft angelangt.

Hus aller Mele.

@iferstich In Mühlheim (Ruhr) hat sich der Unter- zahlmeister Heinrich vom 159. Infanterie-Regiment erschossen. AlS Grund wird Eifersucht angenommen.

Panik. Bei der gestrigen Nachmittagsvorstellung tm Zirkus Klapprot in Altona entstand große Aufregung, als sich einBär von seinem Führer losriß und ins Publikum sprang. In dem entstehenden Gedränge wurden mehrere Personen zu Boden gerissen und leicht verletzt. Eine alte Frau erlitt einen Oberschenkelbruch.

Allerlei aus Bayern. In der Station Rosen­heim geriet Hilfsbremser Urschel, der an einem Wagen be­schäftigt war, beim Anfahren einer Wagenpartie unter die Räder, wobei ihm ein Unterschenkel abgefahren wurde. In der KrauSschen Glasfabrik in Huttmühle bei Neun- burg v. W. kam der Polierer Andreas Schmitt in die Transmission und wurde erdrückt. Auf den bayerischen Staatseisenbahnen wurden im September 1908 bei einer Bahnlänge von 6506 Kilometern befördert : 6 464 151 Per­sonen (d. i. -4- 2 952 988) und 2 061 134 Tonnen Güter (4- 196 610). Der Taglöhner Joseph Gerum von Steffen wurde in der Kiesgrube bei Engenried durch herabfallendes Gestein verschüttet.

Ein Eisenbahngleis als Schlafstelle hatte sich unweit Mannheim für die Nacht zum Samstag der Matrose Jakob van Deveren aus Philipsland (Holland) ausgesucht. Er legte sich im Mühlauhafen auf ein Eisenbahngleis und wurde kurz darauf von einer Rangierabteilung überfahren. Der rechte Arm wurde ihm dabei vollständig abgedrückt. In Sondelfingen (Württemberg) ließ sich ein 11jähriger Knabe vom Zuge überfahren. Er wurde getötet. Das Motiv der Tat soll nach amtlichen Erhebungen in einer un­angemessen strengen Behandlung liegen, die er von seinen Eltern zu erdulden hatte.

Des BörsenSönigs Glück und Ende! In Wien wurde der türkische Großhändler Fachy verhaftet. Er wird beschuldigt, drei Wiener Danken gegenüber Kreditschwindeleien verübt und die Kreditanstalt um 900 000 Kronen, den Bankverein um 700 000 und die Eskomptegesellschaft gleich­falls um 700 000 Kronen betrogen zu haben.

Ehrenvolle AnszeLchnnng. Auf der Kochknnst- Ausstellung in Essen wurde der Maggi-Gesellschaft _ wieder der erste Preis (große goldene Medaille der Stadt Essen) zu- erkanut.

Meuterer, Hits der New Modderfonlein-Grube bei Johannisburg meuterten vorgestern abend chinesische Kulis. Sie verbarrikadierten sich auf dem Grundstück und zerstörten die Geschäftsräume der Grubengesellschaft. Die Polizei wurde von einem Hagel von Steinwürfen empfangen und war außer stande, ben Haupteingang zu erzwingen. Nachher ver­mochte sie durch die Küchen einzudringen, wurde aber hier durch die Kulis überfallen und genötigt, von der Schußwaffe Gebrauch zu machen. Endlich gelang es der Polizei, den Eingang zu erobern, wobei sie wiederum auf die Kulis feuerte, die schließlich in ihre Wohnungen zurückgetrieben wurden. Es wurden 19 Chinesen verwundet, einer getötet und 24 verhaftet. Die Meuterei ist durch Agitatoren hervor­gerufen worden, die den Chinesen vorredeten, sie brauchten am Sonntag nicht zu arbeiten.

Gemeinnütziges.

Soll man Kinder zwingen, alles zn elle» ? Diese Frage, so schreibt die Wiener Halbmonatsschrift für Kinderpflege und ErziehungUnser Kind", hat schon mancher Mutter das Herz schwer gemacht und manchen Vater in unnötige Aufregung versetzt. Der Unfug, jemanden zum Esten zu zwingen, wird bei uni namentlich Kindern gegen­über Letriebr«. Gerade diese sind eS, die oft genug ihre

Gesundheit dem unsinnigen Vorurteil der Ellern, das Kind solle essen, was auf den Tisch kommt, zum Opfer bringen müssen; eS wäre das noch viel häufiger der Fall, wenn nicht der kindliche Magen in den meisten Fällen, wo gegen dieses Naturgesetz gesündigt wird, sich auflehnt und das Unzweckmäßige wieder hinausbefördert. Den Kindern gegen­über sollte folgendes eingefallen werben: Man soll sie nie zwingen, mit einer Speise, die ihnen widersteht, ihren Magen zu füllen ober ihren Hunger zu stilleit, wohl aber soll man jedesmal den Versuch machen, das Kind an die Nahrung zu gewöhnen. Das verlangt nicht das Essen größerer Mengen derselben Nahrung; eS genügt vollständig das bloße Kosten. Der Satz:Das Kind soll essen, was auf den Tisch kommt", ist deshalb dahin abzuändern,das Kind soll von allem kosten, was auf den Tisch kommt, aber seinen Hunger nur mit dem stillen, was ihm schmeckt." Manche Hausfrau wird einwenden, es sei, namentlich in einer größeren Familie, praktisch undurchführbar, dem persönlichen Geschmack jedes einzelnen Tischgenossen Rechnung zu tragen, man kann nicht jedem besonders kochen. Der Einwand ist nicht ganz stich­haltig. Denn eS macht einer Hansfrau feine besondere Mühe, wenn sie bei jedem MittagSmahle neben den be­sonders gekochten Speisen noch Brot, Butter, Obst, Eier und Milch aufstellt oder wenigstens bereithält. Das find Speisen, die die meisten Kinder sehr gern essen. In sehr vielen Fällen, in denen man Kinder, besonders die größeren, zum Essen noch besonders zwingen muß, ist gewöhnlich da­durch gesündigt worden, daß man das zweite Frühstück zu reichlich gewährte. Wer seine Kinder von früh auf in allem, so auch in der Nahrungsaufnahme an Ordnung gewöhnte, vor allem nur zu ganz bestimmten Zeit ihnen Kost reichte, der wird selten in die Lage kommen, auf seine Kinder einen Zwang ansüben zu müssen, wenn es zum Essen geht; die geleerten Teller und Schüsseln sagen bann der glückstrahlend dreinschauenden Mutter, daß die Eßlust ihrer Lieblinge vor­züglich ist, und baß ihre Kinder alles vertragen.

Gedämpfter Weißkohl (Kapptts). Man läßt soviel Wasser, daß der Kohl nicht völlig bedeckt wird, kochen, gibt gleich feines Bratenfeit von Ente oder gute Butter dazu, tut den feingeschnittenen Kohl nebst dem nötigen Salz hinein und fügt etwa ein Teelöffel Kochkümmel lagenweise da­zwischen. Nach einiger Zeit gibt man einige halb durchge­schnittene saure Nepfel dazu und macht den Kohl mit etwas Mehl sämig, das man mit Essig und etwas Maggi-Würze angerührt hat. Dieser Kohl darf nicht zu dünn gekocht sein. (AuSHenrietteDavidiS Praktisches Kochbuch", Neubearbeitung von Gertrude Wiemann, Verlag W. Herlet, Berlins. 35).

Randel, Gewerbe und Verkehr.

Viehrnarkt in Frankfurt a. M. am 14. Oft. Amtliche Notierung der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf stan­den: 456 Ochsen, 42 Bullen, 992 Kühe und Rinder, 239 Kälber, 844 Schafe und Hämmel, 1822 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen a. vollfleischige, gemästete, höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren 8189 Mk., b. junge fleischige, nicht gemästete u. ältere gemästete 7275, c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere 6670, d. gering ge­nährte jeden Alters 0000. Bullen: a. vollfleischige höchsten Schlack) twerles 7072, b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 6668, e. gering genährte 00.00. Kühe und Rinder: a. vollfleischige junge Kühe und Rinder höchsten Schlachtwertes 7274, b. vollfleischige Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 6769, e. filtere Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Rinder 5658, (I. mäßig genährte Kühe und Rinder 5052, e. gering ge­nährte Mhe und Rinder 0000. Bezahlt wurde für 1 Pfd. Schlachtgewicht: Kälber: a. feinste Mast- (Vollm. Mast) u. beste Saugkälber (Hannov.) 9295 Psg. k mittlere Mast- unb gute Saugkälber 8492 Pfg. c. geringe Saugkälber 65 b. 70 Pfg., d. altere gering genährte Kälber (Freffer) 0000 Schafe: a. Maftlttmmer und jüngere Masthämmel 8082, b. ältere Masthämmel 7476, c. mäßig genährte Hümmel und Schafe (Merz)-Schafe 6870. Schweine: a vollfleischige der feineren Raffe und deren Kreuzungen im Alter bis zu lM Jahren 6400, b. fleischige 63, c. gering entwickelte, sowie Sauen und Eber 5355. Bezahlt wurde für 1 Pfd. Lebendgewicht: Kälber a. 5457 Pfg., b. 4954, Schweine a. 50, b. fleischige 49/» Pfennig. Geschäftsgang in Groß­vieh mittelmäßig, Ueberstand unbebeittenb, in Kleinvieh gut. Ueberstand keiner. Aus Oesterreich standen 75 Ochsen zum Verkauf.

Frankfurter Fruchtmarkt vom 14. Oktbr. Es notier­ten: Weizen, hiesiger und Wetterauer 24.3024.50 Mk., kurhessischer, je nach Qualität 24.5000.00, norddeutscher 00.00, russischer 26.2527.50, Redwinter 26.2527.50, KansaS 26.25-27.50, La Plata 26.25-27.50, Rumän. 26.25-27.50. Roggen, hiesiger 21.75-22.00, russischer 00.0000.00, Rumän. 00.0000.00. Gerste hiesige und Wetterauer 20.7521.75, Pfälzer 21.0022.50. Ried 2122.50. Hafer, hiesiger 18.75 bis 19.25, bayerischer 00.0000, fremd. 00.0000.00, russischer 19.00-20.00, Rumän. 19.00- 20.00, La Plata 19.00-20.00, Mais, mixed 00.00-00.00, Russischer 16.75-17.20, Donau 16.75-17^00, La Plata 16.75-17.20. Mehl fest. Weizen­mehl Nr. 0 34.0034.50, Nr. 1 33.0033.50, Nr. 2 82.00 bis 32.50, Nr. 3 31.0032.00, feinere Marken 0.501.00 Höber, Roggenmehs, Nr. 0 81.50-32.50, Nr. 1 29 50-30.50, Nr. 2 25.5026.50. Alles per 100 Kilo inkl. Sack loko hier. Futtermittel: fest. Weizenschalen 12.0012.50, Weizenkleie 12.00-12.50, Roggenkleie 13.00-13.50, Futter­mehl 16.5017.00, Biertreber, getrocknet, 14.00 bis 00.00. Alles per 100 Kilo ab hier.

Vereins- u. JeviV1^ 1 rn^t i f)ri$f<m für ® ien 31oa den 22. Oktober.

Oratorienverein: Probe im Stadtschlopsaal«.

Turngemeinde: 8/«10: Jnicnda leünng, 78/<8'/«: Franmabtel» lung A, 6 ,7'/»: Frauenabteilnnq B, 4'/»- 5'/,: Mädchenab­teilung A 5/«6*/i: Mäb^enabteiluna B.

Turngeselychalt: Abends von 810 Uhr: Turnen her Iugendableilung.

Turnverein: Abends von 8 Id Uhr! Turnen der Jugendabteilung.

Dram.'Liter. Berein Hanau: BercinLabend im^ irlSberg", Humoristischer Mustkvnein , Germania": Von 911 Uhr; UebungSstunde iMstaurarionjum Sandhof').

Dramatischer DilettantenklubThalia": Abends 9 Uhr: Leseprobe und Rezitations-Abend im Restaurantzum Römischen Kaiser".

Erster Athleten »Verein: Abends von 911 Uhr: Uebung-stunde auf Beck's Felsenfester.

Ges. Verb.Normannia": Klubabend imLöwengärtchen".

Ev. Männer- und Innalingsverein: Fstnglingsverein: Bibelbesprcchung. Inngfrauenverein: Flickabend (Gv. Bereinshantz).

Kath. KasinoEintracht" (Vereins!.zum Braust ib'l"): Vereinsabend. GesangvereinEintracht" : Singstunde.

GesangvereinMelomania": Singstunde in derKarthanne".

Familien - Marken - KonsumvereinEinigkeit": Abends von 810 Uhr: Markenausgabe für Kontrahenten (VercinshauSGoncordia").

GesangvereinGumser": Singstunde in derStabt Bremen".

Verein für HandlungS - Kommiâ von 1858: Vereinsabend imHotel Lindenbos".

Gabelsberger Stenographen »Verein (Lokal:Frankfurter Bau", Eingang Lindenstraßes: Abends von 89 Uhr: Anfängerkursus, 910; Uebungsstunde, BerkehrSfchrift.

Gewerbe- und Handwerker-Verein: Vereinsabend in derEentralhalle". Kegelklub der Svessart-Touristen: Gasthauszur guten Quelle".

Verein der Bayern: Vereinsabend im Gasthauszur Sonne".

Versteigerungs- re. Kalender für Mittwoch den 23. Oktobe r.

Nachmittags von 2 Uhr ab sollen Marktplatz 6, 1. Stock, wegen Auf­gabe de« Haushalts eine grosse Partie Mobiliar- und andere Gegenstände, durch den beeid. Taxator und Auktionator Herrn Fr. Kämpfer meisthin tend gegen Barzahlung versteigert werden.

Patent-Erteilungen.

Nr. 190 459. Schaltungsweise für elektrisch betriebene Züge mit mehreren Motorwagen, bei denen für den Moto» oder die Motorgruppe jedes Motorwagens selbsttätige Höchst- ftromauSschalter mit Rückmeldevorrichtung vorgesehen sind. Felten- & Guilleaume-Lahmeyerwerke A. - G. in Frankfurt a. M., vom 29. September 1906 ab. F. 22 335. Kl. 20L

Nr. 191 527. Futter zum Verbinden von Schrauben­ziehern mit der Spindel einer Bohrmaschine oder Drehbank; Zus. z. Pat. 118 270. Franz Lövenich in Frankfurt a. M.-Bockenheim, Kettenhofweg 188, vom 8. März 1907 ab. L. 24 017. Kl. 49a.

Nr. 191 823. Leuchter, bei dem die Kerze zwischen vier Stäben lose in einem auf diesen Stäben gleitenden, in jede» Lage selbsttätig stehen bleibenden Schieber steht. A. S ch w ary Dr öll in Frankfurt a. M.-Sachfenhausen, Mörfelderland- straße 72, vom 8. November 1906 ab. Sch. 26 532. Kl. 4a.

Nr. 191 594. Verfahren zur Herstellung von friftaDi* siertem Natriumhydrosulfithydrat. Farbwerke vorm. Meister LueiuS & Brüning in Höchst a. M., vom 27. September 1906 ab. F. 22 321. Kl. 12L

Nr. 191 466. Schuhwerk mit in die Lauffläche einge» setzten Gummistücken. Paul List in Caffel, Brüderstraßs 25, vom 15. März 1907 ab. L. 24 050. Kl. 71a.

Nr. 191 910. Festhaltevorrichtung für Karten-, Brief- und Zeitungshalter, Briefkörbe und ähnliche Gammelvo«- richtungen. Wilh. Ullrich & Co. in Offenbach a. W., vom 2. November 1906 ab. U. 2988. Kl. 11«.

Nr. 191 998. Sicherheitsschloß mit einem durch Zu, Haltungen gesperrten Drücker; Zus. z. Pat. 190 988. Earl August Müller in Witzenhausen, vom 19. Februar WOt ab. - M. 31 641. Kl. 68a.

GebrauchS-Mu st er.

Nr. 313 047. Reibkupplung mit als Antriebselement ausgebildetem Nachstellring. Felten & Guilleaume- Lahmeyerwerke Akt. -Ges. in Frankfurt a. M., vom 14. Mai 1907 ab. F. 15 542. Kl. 47c.

Nr. 314 780. Tabakspfeife mit unter der Mundspitz« unterbrochenem Rauchkanal und getrennter Rauch- und Speichelführung. Heinrich Schmidt in Caffel, Westring 54, vom 18. Juli 1907 ab. Sch. 26 211 Kl. 44b.

Nr. 314 794. Kupplung für elektrische Leitungen, Hartmann & Br aun Akt. -Ges. in Frankfurt a. M.- Bockenheim, vom 23. Juli 1907 ab. H. 34 134. Kl. 21c.

Muster-Register.

(Eintragungen bei Königl. Amtsgericht, Abt. 5, in Hanau.)

Nr. 1439. Firma E. G. Zimmermann in Hanau, 19 Muster, verschlossen, für plastische Erzeugnisse, Fabrik- nummern 3620 bis einschließlich 3638, Schutzfrist 8 Jahre, angemeldet am 5. September 1907, vormittags IO1/» U§r.

Nr. 1440. Firma Conrad Deines jr. Aktien­gesellschaft in Hanau, 17 Muster, verschlossen, für Flächenerzeugnisse, Fabriknummern 3549, 3554, 8560, 3561, 3562, 3563, 3565, 3566, 3567, 3568, 3570, 8571, 8572, 3573, 3574, 3575 und 8576, Schutzfrist 3 Jahre, angemü- det am 21. September 1907, vormittags 11'/- Uhr.

Es haben Verlängerung der Schutzfrist beantragt:

a. die Firma Ludwig Neresheimer & Co. hl Hanau für die unter Nr. 1290 des Musterregisters einge­tragenen Muster Nrn. 6590, 6591, 6592, 6593, 6594, 6595, 6596, 6597, 6598, 6599, 6600 und 6601 um «ei­tere 2 Jahre.

b. die Firma Conrad Deines jr. A.-G. in Hana» für die unter Nr. 1296 des Musterregisters eingetragenen Muster Nrn. 3295, 3296, 3322, 3327, 8328, 3335, 8336, 3345, 3350, 3355, 3360 und 3365 um weitere 3 Jahre.

Nun machen Sie aber keine Redensatten! Ein Kartarrh ist feint Krankheit und wohin sollt ich kommen, wenn alle meine Angestellten eines Kartarrhs wegen daheim bleiben wollten! Kaufen Sic sich gefälligst eine Schachtel Fayl echte Sodener Mineralpastillen, dann werden Sie Ihre» Kartarrh kchleuniast los werden, ohne daß Sie mir die ArbeU Hegen lassen. Fays echte Sodener saufen Sie für 86 Pfennig die Schachtel in jeder Apotheke, Drogerie oder Mineralwasserhandlung, lassen Sie stch aber feine Nach­ahmungen ausschwatzen, sondern verlangen Sie bestimmt* «FayS echte Sodener". lllSVSg