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unb bedürftigen Schwestern der Anstalt zuulwenden, damit ihnen zur Erholung und Kräftigung ihrer Gesundheit Badereisen oder sonstige Kuren ermöglicht werden.
* Personalien. Dem Stabsarzt der Landwehr 1. Aufgebots Dr. Zuschlag in Hanau, wurde der Abschied mit der Erlaubnis zum Tragen der seitherigen Uniform bewilligt.
* Ci« Fahrrad gestohlen. Gestern nachmittag wurde ein an der katholischen Kirche stehendes Fahrrad, Marke Diamant, Fabriknummer 22 673, gestohlen.
* Erbrochen. Zn der verflossenen Nacht wurde das in der Nähe der Oberrealschule stehende Wasserhäuschrn erbrochen und daraus eine Kiste Zigarren und Zuckerwaren entwendet.
* MietAgeldschwindler. Den Landwirten möge nachfolgendes Vorkommnis zur Warnung dienen. Bei einem hiesigen Oekonomen fragte eine männliche Person um Arbeit an und verlangte nur i 80 Mk. jährlich, angeblich, um nicht eine Kürzung der Jnvaliditatsöezüge zu erleiden. In Wirklichkeit war eS der Person nur um Erlangung des Mietgeldes zu tun. Der Oekonom gab vorsichtiger Weise nur 2,50 Mk. Der Schwindler ließ sich nicht wieder sehen.
* Mehmarkt. Der Auftrieb zum heutigen Viehmarkt betrug 4 Ochsen, 116 Kühe und Rinder, 8 Kälber.
* VetrugSversuch. Gestern nachmittag machte eine männliche Person in verschiedenen hiesigen Geschäften Bestellungen auf Lieferung größerer Posten Waren für eine hiesige größere Fabrik. Da die Person alsbald Verabfolgung einer Provision verlangte, kam die Sache den Geschäftsleuten verdächtig vor und man erkannte, daß ein Berrugsversuch vorlag. Ehe jedoch die Polizei Kenntnis von der Sache erhielt, war der Schwindler aus Hanau verschwunden. Eine sofortige Benachrichtigung der Polizeibehörde bei ähnlichen Fällen ist stets zu empfehlen.
* Kaufmännische Fortbildungsschule für Mädchen. Der 12. Verbandstag mitteldeutscher Handelskammer it, der in Brandenburg a. H. tagte, beschäftigte sich u. a. mit der Frage des Eindringens weiblicher Personen in den kaufmännischen Beruf. Der Vertreter der brrichterstattenden Handelskammer Magdeburg erörterte die Ursachen des stärkeren Eindringens der Frau in den kaufmännischen Beruf. Am ferneren Verlauf der Debatte äußerten sich die anwesenden Vertreter noch dahin, daß die Kenntnisse der jungen Mädchen vielfach sehr ungenügend sind, während andererseits auch gute Erfahrungen gemacht worden waren. Es kam eine einseitig gehaltene Petition des Deutsch- nationalen Handlungsgehilfen-Verbandes zur Sprache, ferner die Mißstände in manchen Privathanbelsschulen. Vom Casseler Vertreter wurde ein Fall beleuchtet, in dem ein ehemaliger Kohlenhauer und -schlepper, der früher auch Kühe gehütet hatte, junge Leute für den Handelsstand vorbereitet hat. Hier müsse Abhilfe geschaffen werden. Auch die Verschiedenheit bezüglich des Fortbildungsschulunterrichts für Verkäuferinnen und Kontoristinnen wurde erwähnt; während letztere einer kaufmännischen Bildung bedürfen, liege es bei der Verkäuferin oft mehr an persönlichen Eigenschaften, als schulgemäß erworbenen Kenntnissen. Es wurde folgende R e- s o l u t i o n angenommen. Der mitteldeutsche Handelskam« »vertag erklärt:
1. Daß mit der vorhandenen und möglicherweise zunehmenden Beschäftigung weiblicher Personen im Handel als mit einer Tatsache zu rechnen ist, der auch die für die Heranbildung des kaufmännischen Nachwuchses verantwortlichen Stellen Rechnung zu tragen haben.
3. Der. vorhandene natürliche Zugang wird leider aber in ungesunder Weise vermehrt durch die künstlichen Lockmittel, deren sich ein höchst schädlich wirkender Teil der bestehenden Privat-Handels s chulen bedient.
Der mitteldeutsche Handelskammertag begrüßt es deshalb mit Befriedigung, daß die Regierungen der behördlichen Regelung des Privat-Handelsschulwesens jetzt eine größere Aufmerksamkeit zuwenden.
3. Der mitteldeutsche Handelskammertag erhebt entschieden Einspruch gegen die Petition des Deutsch- nationalenHandelsgehilfen-Berban- d e s, der sich berufen fühlt, im Namen des Handels- standeS gegen die Bewilligung öffentlicher Mittel für die Ausbildung weiblicher Angestellten zu protestieren.
* Oestentlichsr Vorèraa. Die altkatholische Gemeinde Hanau veranstaltete gestern im unteren Saale der „Centralhalle" einen öffentlichen Vortragsabend, der sich eines recht guten Besuches zu erfreuen hatte. Der Redner des Abends, Herr Pfarrer Kreuzer aus Kempten, behandelte den gewählten Vortragsstoff in fesselnder Weise, sodaß alle Anwesenden mit Spannung und großem Interesse den Ausführungen folgten. Reicher Beifall lohnte zum Schluffe den Redner.
* Versetzt r Garnisonverwaltungs-Kontrolleur Kolbe von der Garnisonverwaltung Hanau als Garnisonverwaltungs- Jnspektor nach Ludwigslust, Kasernen-Jnspektor Lange von Graudenz als Kontrollführer a. P. nach Hanau.
* Konzert des Gesangvereins „Germania". Wir bitten freundlichst, den im Feuilleton stehenden Ausführungen über das Konzert des genannten Vereins Beachtung schenken zu wollen.
* Stadttheater. Zum Beginn der diesjährigen Spielzeit wird am 29. September als Eröffnungs-Vorstellung bei aufgehobenem Abonnement Wildenbruch's neues Schauspiel „Die Rabenstein er in" mit vorhergehendem Prolog gegeben. Als erste Abonnements-Vorstellung geht am Mittwoch den 2. Oktober Kadrlburg's Lustspiel „Der Fa mitte n t a g" in Szene. Als weitere Novitäten der ersten Spieltage sind zu nennen: „Klein Dorrit", Lustspiel von Schönthan, „E l g a" , Nocturnus von Gerhard Hauptmann, „Salome" von Oskar Wilde, „Eine lustige Doppel-Ebe", Schwank mit Gesanâ von Kraatz und
ßsrâss
Schönfeld und „U u sere K ä 1 e", Lustspiel von Davies. — N e u st n m e l d u n g e n auf A b o u n e m e n t s werden von Herrn Kempf-Bamberger, Leimenstraße 46, sowie von Montag den 16. September ab im Bureau des Stadttheaters entgegengenommen.
* Verein der Hochspessartfreunde NoiheuLuch. 9. Wanderung. Sonntag den 15. September 1907. Führer: Die .Herren Georg Reith und Willy Morler. Besichtigung der Kasseler Wasserwerke im Spessart. Mit Sonntagskarie nach Gelnhausen. Ab Hanau-Ost 5.45 Uhr. Ankunst in Gelnhausen 6.27 Uhr. Durch die Stadt über die Höhe nach Höchst im Spessart. Einkehr im Gasthaus „zum Hirsch". Nach Kassel im Spessart. Gang durch die beiden erleuchteten Tunnels. Zwischen dem 1. und 2. kurze Nast. Bier auS dem Faß zu dem mitgebrachten Essen. Ausgang aus dem 2. Tunnel in der Nähe von Büchelbach. Weitermarsch zum Ausstchtsturm bei Orb. Nach Bad Orb in den „Frankfurter Hof". Auf Wunsch komplettes Mittagessen zu 1 Mk. 20 Pfg. Anmeldungen nimmt entgegen Herr Georg Reith am Tage der Wanderung im Wartesaal II. Klasse in Gelnhausen. Rückmarsch durch den Altenburger-Hof nach Wirtheim. Abfahrt mit Zuschlagkarte bis Gelnhausen 8.12 Uhr. In Hanau-Ost 9.02 Uhr. Gesamtmarschzeit ca. 7 Stunden. Gäste sind zu unseren Wanderungen stets willkommen und nehmen alle Mitglieder, sowie der Obmann der Hanauer Abteilung, Herr L. Reuß, Lindenstraße 6 in Keffelstadt (Kolonie) Anmeldungen gerne entgegen.
* Häute-AuTtiou. Gestern fand in Frankfurt die 69. Häute- und Felle-Versteigerung der gewerblichen Vereinigung der Fleischer-Innung Frankfurt und der Städte Würzburg, Nürnberg, Hanau, Darmstadt, Offenbach und Aschaffenburg statt. Frankfurt brachte zum Angebot: 1063 Ochseuhäute, 628 Kuhhäute, 164 Rindhäutc, 119 Bullenhäute, 5000 Kalbfelle und 1521 Hammelfelle. Der Besuch war gegen sonstige Auktionen nur schwach, und sehr ruhige Stimmung herrschte auch demgemäß, so daß die Preise gegen die letzten Versteigerungen etwas nachgaben. Besonders verloren Kalbfelle, für die noch immer die Konjunktur zurückgeht. Auch Hammelfelle wurden im Auâbieten zurückgezogen, gingen jedoch nach Schluß der Versteigerung in andere Hände. Es wurden folgende Preise erzielt: schwarze Kuhhäute bis 70 Pfund 48i/s Pfg., über 70 Pfund 46*/, Pfg.; beschädigte schwarze Kuhhäute 421/a Pfg.; rote Kuhhäute bis 70 Pfund 54ff-Pfg.,"71— 80 Pfund 57, 81- 90 Pfund 54l/g, 91-100 Pfund 50, und über 100 Pfund 47^8 $fg., beschädigte rote Kuhhäute bis 80 Pfund 48 Pfg., über 80 Pfund 46 Pfg., schwarze Rindhäute 52 Pfg., rote bis 70 Pfand 57 Pfg., 71—80 und über 80 und beschädigte rote Rindhäute nicht verkauft; Bullenbäute bis 90 Pfund 4P/2 Pfg^, 91—100 Pfund 40 Pfg., über 100 Pfund 37 Pfg., befchäbigte Bullenhäute 84 Pfg.; bunte Ochsen- Häute 'bis 80 Pfund 49 Pfg., 81—100 Pfund 46, über 100 Pfund 431 /3 Pfg., beschädigte bunte Ochsenhäute 42*/2 Pfg.; rote Ochsenhäute bis 80 Pfund 55^3 Pfg., 81 bis 90 Pfund 53, 91—100 Pfund 50, 101—110 Pfd. 46'/s, 111—120 Pfund 45^8, 121—180 Pfund 45, und über 130 Pfund 45 Pfg., beschädigte rote Ochsenhäute bis 90 Pfd. 45*1'2 Pfg., 91—100 Pfund 45, 101—110 45, 111 bis 120 Pfund 441 /» Pfg., 121—130 Pfund 44^2 und über 130 Pfund 441/r Pfg.; Kalbfelle mit Kopf unter 6 Pfund 3.80 Mk., 6-7 Pfund 5.20, 7—8 Pfund 6.50, 8-9 Pfd. 7.80, 9—10 Pfund 8.55, 10—11 Pfund 8.55, 11 und mehr Pfund 8.65 W.; Kalbfelle ohne Kopf unter 6 Pfund 4.80 Mk., 6—7 Pfund 6.05, 7-8 Pfund 7.65, 8 bis 9 Pfund 8.60, 9-10 Pfund 9.55, 10—11 Pfnnd 8.95, 11 und mehr Pfund 9.25 Mk.; Hammelfelle 3.80—4 Mk.
* MaiMrasierwärme gestern abend 15 Grad.
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G Kilianstädten, 13. Sept. (Diamantene Hochzeit.) Am 12. September d. As. war es dem Ehepaar Wagnermeister Johannes Schenk und Elisabeth, geborene Weisenstein dahier, vergönnt, auf einen 60jährigen Ehestand zurückzublicken. Die hochbetagten Ehelente, der 86jährige Greis und seine 84jährige Lebensgefährtin, durften in ausgezeichneter körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische das so überaus seltene Fest der diamantenen Hochzeit im Kreise ihrer Kinder und Kindeskinder begehen. Nach vorauf- gegangener gottesdienstlicher Feier im Hause überreichte der Ortsgeistltche Pfarrer Zehner dem Jubelpaare die von Sr. Majestät dem Kaiser Allergnädigst verliehene „Ehejubiläumsmedaille mit der Zabl 60" sowie das Kaiserliche Glückwunschschreiben. Die Glückwünsche des Presbyteriums und der Kirchengemeinde überbrachten der Herr Ortsgeistliche und Herr Kirchenältester Konrad Ditzel L, diejenigen der Gemeinde Herr Bürgermeister Rauch. Möge es den braven Eheleuten beschieden sein, sich noch eines recht glücklichen Lebensabends in Gesundheit und geistiger Frische zu erfreuen! Bemerkt sei noch, daß der 86jührige täglich nach wie zuvor der Feldarbeit nachgeht, wogegen die 84jährige Ehefrau sich mit Emsigkeit und Fleiß häuslichen Arbeiten unterzieht. Gewiß ein glückliches und reich gesegnetes Ehepaar!
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Oeffcntlicher Wetterdienst.
(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 13. September bis zum nächsten AbenD.
Morgen trocken bei zunehmender Bewölkung.
Für Errichtung eines Ausstchtsturmes auf dem Vuchberge bei KangenselboLd gingen ein: Buchbergsreund N. N. . . 5.00 M.
Voriger Betrag 1742.00 „
Zusammen bis setzt 1747.00 Mk.
Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redaktion des ..Hanauer Anzeigers"
§3. September --------------?
Hus öab und fern.
Wilhelmshöhe, 12. Septbr. Der Kaiser hörte heute vormittag um 9*/a Uhr den Vortrag des Chefs des Militär- kabinetts, unternahm darauf einen Spaziergang und empfing sodann den japanischen Botschafter. Zur Frühstückstafel bei den kaiserlichen Herrschaften waren geladen: der japanisch« Botschafter, der heute früh eingetroffene Staatssekretär des Auswärtigen, v. Tschirschky, und Graf Lanza-Mazzarini und Gemahlin. Arn Nachmittag unternahmen der Kaiser und bi« Kaiserin eine Spazierfahrt im offenen Zweispänner im Habichtswald.
Friedberg, 12. Sept. Gestern vormittag halb 10 Uh» empfing der Großherzog den Bezirkskommandeur Major Schweitzer, den Bezirksoffizier Hauptmann v. Minckwitz unb die Oberlehrer Professoren Alles und Walz in Audienz. Gestern vormittag besichtigte die Großherzogin mit der Prinzessin Ludwig v. Battenberg das Elisabethhaus, das Konitzkystift und die Israelitische Kinderheilanstalt in Batz Nauheim. Sodann besichtigten die Herrschaften mit dem Großherzog und der Prinzessin Victoria von Schleswig-Holstein die neuen Badehäuser daselbst unter Führung des Kurdirektors Freiherrn v. Starck. Um 1 Uhr traf der Großherzog mit Gefolge im Kurhaus ein, wo eine Tafel zu 69 Gedecken stattfand, zu welcher die Generäle und Stabsoffizier« der 25. Division geladen waren. Die Rückkehr nach Friedberg erfolgte nach 4 Uhr. Gestern nachmittag trafen zum Besuch des Großherzogspaares die Fürstin zu Solms - Lich (mit Kindern, sowie die Prinzessin Marie zu Solms-Lich hier! ein und kehrten abends 10 Uhr nach Lich zurück. Heute vormittag halb 9 Uhr fuhr das Großherzogspaar mit den Gästen in 3 Automobilen auf die Höhe nördlich Kaichen, wo zu Pferde gestiegen wurde. Von hier aus begaben sich die Herrschaften später auf den Galgenberg südlich Friedberg und kehrten gegen 12 Uhr aufs Schloß zurück. Heute abend gegen 7 Uhr wird das Großherzogspaar voraussichtlich die Truppenbiwacks besuchen und gegen 10 Uhr die Serenade der Friedberger Gesangvereine entgegen nehmen.
):( Beerfelden, 12. Septbr. Gelegentlich des zu Michelstadt vor einigen Monaten begangenen Kirchengesangvereinsfestes wurde der Plan angeregt, einzelne näher aneinanderliegende Vereine zu kleineren Festlichkeiten zu verbinden.' Die Vereine Erbach, Beerfelden und Rothenberg setzten inzwischen diese Idee in die Tat um und werden am bevorstehenden Sonntag zu einem gemeinsamen liturgischen Gottesdienst sich in Beerfelden erstmals einfinden. Die Nachver« sammlung, wobei die Einzelvereine Proben ihres Könnens ablegen werden, findet in der „Post" zu Hrtzbach statt. Di« fpftgebenben Vereine huldigen neben der obligaten Pflege des Kirchengesanges selbstredend auch jene des edlen Volksliedes.
A Heppenheim a. d. Vergftr., 12. Septbr. Bei Kellerausgrabungell im Anwesen deS Maurers Philipp Späth zu Weinheim fanden die Arbeiter eine aus dem 16. Jahrhundert ftammenbe Goldmünze von zwei Zentimeter Durchmesser, außerdem entdeckte man ein Vierpsundgewicht aus einem Flußkiesel.
A Aus dem Vachgau, 12. Septbr. Der in der „Michelsmühle" zu Pfohlbach bedienstete Knecht Adolf Zeller aus Riedern stürzte beim Tragen einer 2 Zentner schweren Getreidelast und erlitt einen doppelten Bruch des Rückgrates. Nach einigen Stunden war der Bedauernswerte eine Leiche. — Die seit 14 Tagen zu Klingenberg beschäftigte Reblaus- kommission konnte trotz eifrigster Forschungen von dem gefürchteten Weinbergsverwüster keine Spur entdecken. — Zu Biberbach machte der Vater eines totgeborenen Kindes mit der Leiche kurzen Prozeß. Ubekü mmert um die Leichenschau grub er in seinem Hausgarten ein Loch und verscharrte bit Leiche. Sein Totengräberamt dürfte ihn etwas teuer zu stehen kommen.
Kimburg, 11- Septbr. Ein Metzger von Lindholz» hausen, der unterwegs einen Burschen auf seinem Rade mitgenommen hatte, kam auf der steilen Hammerbergchaussee zu Fall. Der Metzger kam mit verhältnismäßig leichten Verletzungen davon, während sein Mitfahrer einen Oberschenkelbruch und Armverletzungen erlitt.
Weilburg, 11. Septbr. Hier hat sich seit einigest Jahren die Unsitte eingebürgert, bei dem sogen. Polterabend eines Brautpaares „Scherben" vor die Haustüre zu werfen, was Glück bedeuten soll. Dieser Unfug artet so aus, daß am Samstag abend vor die Haustüre des Bräutigams zwei Wagen voll Unrat geworfen wurden. Der Vater des Bräutigams, ein sonst ruhiger Bürger, hat sich hinreißen lassen, in das Publikum zu schießen, ohne jemand zu verletzen.
fandet, Gewerbe und Verlieb».
Mannheim, 12. Septbr. Weizen Ulfa 9 p. 25 175 M., I Ulka 9 p. 30 177 Mk., Ulfa 10 p. 180 Mk. Rumänischer 77/78 Ko. 177 M?.' LapIata Sep.-Abl. Bah-Blanka 80 Ko. -.- Mk. Red. Winter H Sep.-Abl. 171.- Mk. Russischer Vvaaen 9 p. 10/15 — Mk. Mais Lew lata 121 Mk.