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25. &mt

Seife 2

Dienstag

* Das FelSbergfeft. Zum 54. Male erging her .'Huf des Feldbergfest-Ausschusscs an die deutschen Turner zur Wanderfahrt auf den Feldberg und zu edlem Wettkeunpf auf dem klassischen Boden des deutschen volkstümlichen Turnens. Sehr zahlreich waren die Jünger Jahns dem Rufe gefolgt. Nicht weniger dem: 1080 Wei immer harten sich mtgemelbet, davon traten morgens früh 1007 am Brunhildisfelseu an, darunter solche aus Bayern, Württemberg, Baden, Rheinland, Hannover, Holstein und sogar einer aus England vom deutschen Turnverein in Manchester. Durch den in bet Nacht niedergegangeneu Regen und den starken Nebel am Morgen verzögerte sich der Beginn etwas. Vorsitzender Röbig-Rödelhcim begrüßte die Turner in packender Rede, darauf hinweisend, wie sich im deutschen Turnen ideale und reale Ziele in schönster Weise vereinen, und wie die deutsche Turnerei stets in vaterländischem Dienst arbeite. In 12 Riegen begann das Turnen, von einem vieltausend­köpfigen Publikum mit größtem Interesse verfolgt. Die Wettübungen waren Stabhoch- und Freihochsprung, Stein­stoßen und Wettlauf über 100 Meter. Kraft, Gewandtheit und Schnelligkeit kamen in ihnen zum Ausdruck. Höchst- seistungen würben erzielt im Stabhochsprung 10 Punkte 62,80 Meter hoch), Freihochsprung ll1/» P. (1,90 Meter berührt), Steinstoßen 17 P. (15 Kilo 7,40 Meter weit), Wettlauf 12^2 P. (100 Meter in 12 Sek.). Die Spiele, die sich imMittelrheinkreiâ steigender Beliebtheit erfreuen, kamen durch das windige Wetter nicht voll zur Geltung. So hat auch daS 54. Feldbergfest, das von Jahr zu Jahr einen größeren Umfang annimmt und zahlreichere Beteiligung aufzuweisen hat, seinen alten Ruf als edles, echt deutsches Volksfest bewiesen.

Aus unserm Kreise waren Sieger im Wetturnen: 7. A. Goetz Bergen. 35. 12. H. Erkler, W. Grüner, Hanau, 32. 13. G, Krug Fechenheim, 31V». 15. A. Herbert Hanau, 30V1- 16. O. Jodry, H. Becker, Hanau, 30. 20. J. Helmer, Bergen, 28 Punkte. Im Tamburinball Tgm. BockenheimTv. Hanau 42 : 34.

Serienlosgeschäfts

* Kurort Wilhelrrwhad. Morgen nachmittag von 4 Uhr ab, findet zu Wèlhermsbav groß cs Militär-Konzert der Kapelle des Jnf.-Regts. .Hefien-Homburg Nr. 166 statt.

* 1500 Mark Geldstrafe. Der Inhaber eines Serrenlosgeschäfts und früherer Kollekteur ausländischer Lotterien, Haiber in Braunschweig, soll an drei Leute in Bürgel Bezugsscheine auf Lose der ungarischen Staatslotterie versandt haben. Die Lose stammten von fernem Zweig­geschäft in Budapest, das er nach Inkrafttreten des neuen preußischen Lotteriegesetzes mit seinen schweren Strafen dort errichtete, vermutlich, um bei einer Entdeckung des Lose- verkaufs sich hinter dieses Geschäft verschanzen zu können. Und das tut er jetzt auch. Er will dieses Filialgeschäft schon vor längerer Zeit an einen stillen Teilhaber abgetreten haben. Das Gericht kommt zur Ueberzeugung, daß Halber der eigentliche Losverfender ist und verurteilt ihn zu'einer l^eldstrafe von 1500 Mk. Daß das sog. Serien- oder P r (hin e n ( o § g e ] $ ä f t in Gestalt von Vereinigungen, iiü^Zix den letzten Jahren sich in Deutschland so auS- gedehnt.entwickelt hat, für den Unternehmer eine lukrative Sache ist, erhellt bei der heutigen Verhandlung wiederum aus dem Umstände, daß besagter zahlreiches Personal nur allein

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u-j beschäftigt. Aber auch die sonstigen, sicher­lich nicht geringen Unkosten, u. a. für Reklame, müssen diejenigen, die sich durch pompöse Anpreisungen verleiten lassen, einer solchen Serienlosgefellschaft beizutreten, aus ihrer Tasche zahlen. Ein besonderes Geschäft ist also damit nicht zu machen, auch wenn die Geschichte reell fundiert und be­trieben wirb. Wie verlockend klingt es, wenn cs heißt: Keine Nieten, nur Treffer", aber da der allergrößte Teil der sog. Serienlose nur mit einem verschwindend kleinen Bruchteil ihres Kaufpreises gezogen werben, verliert der Um­stand, daß es keine Nieten gibt,'bedeutend an Wert, zumal der verhälinismäßig geringe Erlös größtenteils für dir Un­kosten und den Profit des Unternehmers draufgehen dürfte. Große Gewinne aber sind hier ebenso so selten wie bei den richtigen Lotterien.

^^ofit'brrtch. Durch einen Bruch des Hauptrohres der. städtischen Wasserleitung in der Rückertstraße wurde d'-ese unter Wasser gesetzt. Glücklicherweise gelang es, den Fehler zu beseitigen, so daß das Wasser keinen ernsten Schaden verursachte.

* Diebstahl. Ein 17jährigeZ Dienstmädchen, Tochter eines hiesigen Schuhmachers, wurde gestern wegen Diebstabt verhaftet.

Irr Hssi genommen wurde gestern abend der Maurer ^ von hier, der dadurch einen Auslauf verursachte, daß er seine Frau mißhandelte und sein Hausgerät demo­lierte, wobei er sich selbst verletzte.

* ViehWsrkt. Morgen Mittwoch den 26. Juni findet dahier Zucht- und Fettvieb-Markt statt

* MKinwafserwätme gestern abend 15 Grad.

st Ofthciur, 25. Juni. (Un glucks fall.) Wie leicht man heutzutage verunglücken kann, zeigt folgender hier vor- gekommener. Fall. Als sich der Tagelöhner Hinkel am ver­gangenen Sonntag abend gegen/-9 Uhr nach Hause begeben wollte und schon dicht an seiner Behausung war, drang ihm

Flobertgeschoß in die rechte Hand, das durch ärztliche Häse beseitigt werden mußte. Darüber, wer den unalücklichen Schutz abgegeben, verlautet noch nichts bestimmtes": doch ist liier am hl atze davor. Zu warnen, beim Spatzenschießen in £em Rayon des Dorses 4?ugelpatronen zu benutzen, da diese geeignet sind, unberechenbaren Schaden anzurichten.

Gerèchtssaal.

Schwurgericht vom 24. Juni.

Körperverletzung m i t Todeserfolg.

Die Verhandlung gegen den Tagelöhner Eduard Ebert pon Rauschelbach, wegen Körperverletzung mit tätlichem 2lu§; Iaug, über die wir das wesentliche gestern bereits berichtet

haben, endete mit Schuldigsprechung des Angeklagten unter Zubilligung inildernder Umstände. Das Urteil lautete auf i/s Jahre Gefängnis.

Vorsitzender war Herr Landgerichtsrat Zeddies, Ver- tretcr der Anklage Herr Staatsanwalt Dr. Ramelow, Verteidiger Herr Justizrat U i h.

SMÄDMt

Vereins u. VergnüMrtgsmrchrichten

für Dienstag den 25. Juni.

Saalbauzuni heutigen HauS": Abends 8 Uhr: 1. Abonrielâts-Kouzert bei gesamten Kapelle des Thür. Ulanen-Negts. Nr. 6.

Turugemeinde: 88/<10: Juakudabteirung, 7 29: grauenabieilung A, 7«/48/*: Franenabteilnng B, 67: Mädchmabteilung.

TurngesellschaÜ: Abends van 810 Uhr: Turnen der Juqendaölrilung.

Turnverein: Abends von 810 Uhr: Turnen der Jngendabteiluua. Humoristischer MusikvereinGermania": Von 911 Uhr: Uebungsstunde sRestamalionzum Sandhoff).

Dramatischer DileètantenklnbThalia": Mends 9 Uhr: Leseprobe und ReptaiionS-Abend im Restaurant »zum Römischen Kaiser".

Ges. Derb.Normannia": Klubabend imLöwengärtchen'.

Dram.-stiter. Verein Hanau: Bereiusabend imCarlsberg".

Es. Männer- und Jünglingsverein: Ji'inglingsver-m: Bibelbesprechung. Jungfrauenvercin: Flickabend (Ev. Vereinshans).

Kath. KasinoEintrachi" (Vereins!,zum BraustUb'l"): Vereinsabend. GesangvereinEintracht": Singstunde.

GelangvereinMelomania": Singstunde in derKarthaunk". GesangvereinSumser": Singstunde in derTtrdt Bremen".

Familien - Marken - KonsumvereinEinigkeit": Abends von 8-10 Uhr: Markenausgabe für Kontrahenten (VereinshanSEsncsrdia").

Verein für Handlungè - KommiS von 1858: Vereinsabend imHotel Lindenhos".

Gewerbe- und Handwerker-Verein: Vereinsabend in derCentralhallt", Kegelklub der Spessart-Touristen: Gasthauszur guten Quelle". Verein der Bayern: Vereinsabend im Gasthauszur Sonne". Zitherverein Hanau: Probe in derAlleinama".

Süddeutscher Klub: Klubabend in der Restaura ionAllemania". AlhlttenklubGermania": Niegenstemmcn und Musterriegenarbeiten (Restaurationzum großen Kurfürsten").

Stemm- und Ring-KlubEiche": Abends 9 Uhr: Stemmen, Ringen und Steinstoßen (RestaurationKaiser Friedrichs«

SanitätSkolonne des KriegervrrcinS: Uebungsstunde L d.CmtralhaTe".

Verfteigerrmgs- rc. Kalender für Mittwoch den 26. Juni.

Donniitags 9 Uhr soll das Gras, dec erste und zweite Schnitt in den Fürstlichen, an der Kinzig bei Rückingen gelegenen Wiesen, öffentlich meisrbtekend an Ort und Stelle versteige» t werden; Zusammenkunft an der Kinzigbrücke bei Rückingen (s. Nr. 137Han. Anz.").

BarometerftanS

12 Uhr am 24./6

25. ,6

Sehr trocken

Beständig

Schön

Veränderlich

Regen (Wind)

770<

760.

750

Vi«l Regen ^'v

turnt 730

720

770

760

750

740

720

710-

-710

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Dienststelle Weilburg a. ö. K. (Landwirtschajcsschule) Montag, 24. Jimi 1967, 8 Uhr morgens.

Allgemeine Uebersicht.

Der gestern früh über dem Nordmeere gelegene Ticsdruck- wirbel hat sich nordostwärts entfernt. Unter' dem Einfluß seiner südlichen Randgebilde herrschte in unserm Bezirk viel­fach wolkiges Wetter mit zeitweisen unerheblichen Regen- fällen.

Inzwischen ist im Westen ein neues Tief ausgetaucht. Da dieses in ungefähr ostnordöstlicher Richtung weiterziehen dürfte, so haben wir für morgen unter der Einwirkung seiner südlichen Nandbildungen vorwiegend trübes Wetter mit Negenfällen und zeitweisen kräftigen westlichen Winden zu erwarten. Die Temperatur dürfte sich dabei nicht erheblich ändern.

Ocsfcntlicher Wetterdienst.

(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Voraussichtliche Witterung für Die Zeit vom Abend des 25. Juni bis zum nächsten Abend.

Nach vorübergehenden Regenfällen morgen ziemlich trübe und regnerisch.

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Hus Hab und fern.

seh. ^uida, 24. Juni. Nicht die Lüneburger Haide und nicht die Eifel, sondern die viel zentraler gelegene Rhön kommt an erster Stelle in Betracht bei Anlegung der vom kaiserlichen Automobilklub beschlossenen künstlichen Rennbahn. Hiesige Behörden sind mit Ausarbeitung diesbezüglicher Pläne beauftragt. Die Strecke zöge demnach über die hohe Rhön, Wasserkuppe, Tann, Nüsterrasen und würde fast nur auf der Landstraße bei spärlicher Bevölkerung laufen. Das rhönische Hochplateau ist von allen Seiten mit dem Wagen zugänglich.

Geisenheim, 23. Juni. Die pflanzen-pathologische Ver­suchsstation in Geisenheim hat sich bereit erklärt, für die einzelnen Gemeinden Hessen-Nassaus sestzustcllcn, wann die Empfänglichkeit der Reben für die Verbreitung der Peronospora eintritt, und wann mit dem Bespritzen begonnen werden muß. Alle Blätter, an denen eine Verfärbung zu sehen ist' sind sofort nach Geisenheim einzusenden.

Vom Wcfterwaw, 23. Juni. Der Kreistag des Ober- westerwaldkreises hat beschlossen, zur Erhaltung der Alter­tümer des Weftermaldes in Marienberg mit Unterstützung I aus Staats- und Gcmeindemittcln ein Museum zu errichten. e ®agu soll ein geeignetes Bauernhaus an gekauft oder, wenn

cKü^-Ma

dies nicht zu haben ist, ein ticupO nach alter Bauart hcrge- stellt werden.

©testen, 24. Juni. Vom t Juni ab werden aus der Strecke Gießen- Frankfurt a. zwei neue zuschlagfreie Schnell-(Eil)-Züge mit 1. bis 3. Klasse eingelegt, die in Butz­bach, Nauheim und Friedberg Aufenthalt erhalten und wie folgt befördert werden: Gießen ab 8.10, Butzbach ab 8.30, Nauheim ab 8.34, Friedberg ab 8.41, Frankfurt a. M. an 9.21 vormittags und Frankfurt ab 7.30, Friedberg an 8.03, Nauheim an 8.10, Butzbach an 8.24, Gießen an 8.42 nach­mittags. Der jetzt um 6.55 von Frankfurt a. M. abfahrende Personenzug 805a wird 4 Minuten früher gelegt und bis Friedberg beschleunigt (an 7.56) und daselbst von dem neuen Schnellzuge überholt. Durch die Einlegung der neuen Züge werden nunmehr zwischen Gießen und Frankfurt a. M. in jeder Richtung vormittags und nachmittags je ein zuschlag- freier Schnellzug befördert werden.

Frankfurt, 24. Juni. Am Samstag abend wurde an der Eisenbahnbrücke der ehemaligen Hessischen Ludwigsbahn die Leiche einer unbekannten Frauensperson gelandet. Die Tote war ungefähr 2022 Jahre alt und schien der Klei­dung nach den besseren Ständen anzugehören. Die Leiche kam auf den Sachsenhäuser Friedhof. Im Besitz der Toten, die mit einer weißen Bluse, einem blauen Ueberrock bekleidet war und ein Handtaschen am Körper umgehängt trug, wurde eine silberne Damenuhr mit goldener Kettè vorgefunden. Die Leiche scheint nur einige Stunden im Wasser gelegen zu haben.

St Frankfurt, 25. Juni. Der Direktion des Orpheum ist eS gelungen das Ensemble erster Mitglieder das Berliner Luspielhauses noch auf ein weiteres, am 2. Juli beginnendes kurze? Gastspiel zu gewinnen, wobei die Hauptschlager des Ensemble nochmals zur Auführung gelangen.

* FranKsurt a. M., 25. Juni. (Hochschulnach­ri ch t e n.) An bet Akademie für Sozial- und Handels- wiffenschaften zu Frankfurt a. M. ist ein Lehrstuhl für Mathematik errichtet worden, dessen Inhaber insbesondere die bisher von Herrn Stadtrat Bleicher gehaltenen Vorlesungen über Versicherungsrechnung mit übernehmen soll. Auf den neuen Lehrstuhl ist Herr Dr. Brendel, z. Zt. a. o. Pro­fessor an der Universität Göttingen, berufen worden und hat den Ruf angenommen.

Für Ert'ichtrmg Lines AussichtsLurmes aus dem Bitchherge bei Äarrgenfelbold gingen ein:

Freund der prächtigen heimatlichen Wälder aus Freâ über die genaue Markierung von Forsthaus Lochseif nach Vogelsang, Dorubachschlucht Barbarossaquelle .... 1. DU.

Kaufmann H. W., Mannheim . . 1.

Voriger Betrag. . . . . 1595.

Zusammen bis jetzt 1597. Mk.

Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redaktion desHanauer Anzeigers"

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Sport.

^miiifiutet Regatta. Auch der zweite Tag be^ ÖiuberfpnrtféfieS vor dem Deutschherrnkai nährn einen in jeder Beziehung würdigen Verlauf. Dür Besuch stand kaum hinter jenem des Sonntags zurück. Kein Lüstchen regte sich und die Strecke lag so glatt wie ein Spiegel, so daß die Leistungen dec einzelnen Mannschaften voll zur Geltung kamen. Die Endkämpfe rissen mitunter das Publikum zu brausendem Anfeuern und Beifall hin. Im K a i s e r prei 8 rennen gerieten die leicht rudernden Brevier mit den viel kräftigeren Ludwigshafenern hart zusammen, wobei die Dunkelblauen die führenden Bremer im Ziel nieder- ruderten. Im Ermunterungspreis mußte Sachsen­hausen den Mainzern dicht vor dem Ziel weichen. Der Gerbermüblpreis fiel an Otto Müller von der Frankfurter NudergosellschaftGermania", der in vorzüglicher Verfassung das Rennen in großem Stil gewann. Nicht hoch genug sind die Leistungen der Ludwigshafener anzuschlagen, die in drei großen Nennen, teilweise mit ein und denselben Mannschaften besetzt, den Sieg an ihre Farben zu heften wußten. Nicht unbeachtet sollen die Leistungen des Bremer Ruderoereins und des Sport Nautique de Gand bleiben, die gute Form und schönen Stil an den Tag legten. Auch die ungarischen itnb die österreichischen Mannschaften boten schöne ausge­glichene Leistungen, wenn es ihnen auch nicht beschicken war, einen Sieg zu erringen. Sie sind mit Ehren unterlegen. Von den einzelnen Vereinen errang der Ludwigshafener Ruderverein 4 Preise, die Frankfurter RudergesellschaftGer- mania" und die Mannheimer Rudergesellschaft je 3, Sport Nautique de Gand, der Mainzer Ruderverein und der Offen­bacher Ruderverein je 2, der Frankfurter Ruderverein, der RuderklubNassovia"-Höchst, der Bremer Ruderverein, der Heidelberger Ruderklub, der Ulmer RuderklubDonau" und der Mannheimer Ruderklub je 1 Preis. Die Resultate der einzelnen Rennei: sind folgende:

13. Erm un terun g sp reis. Vierer. Offen für Ruderer, welche vor dem 24. Juni noch kein offenes Rennen im Vierer (Auslegerboot) gewonnen haben. 1. Mainzer R.-V., 7 Min. 54V Sek. 2. Frankfurter R.-G.Sachsen­hausen", 7 Min. 55 Sek. 3. Mannheimer R -G., 8 Min. 28SM Sek. 4. Münchener R.-Kl., 8 Min. 36 Sek. 5. Fran- kenthaler R.-V. Sachsenhausen führt gut über die Strecke bis zum Viehhof, von wo aus ihnen das nötige Stehver­mögen mangelt, um den ersten Platz zu behaupten. Mainz holt rasch auf und gewinnt im Ziel mit knapp einem Meter das Rennen.

14. Kaiserpreis. Vierer. (Wanderpreis.) Der siegende Verein erhält gegen Rückgabe des Preises ein silbernes Ehren­schild. Sieger von 1906 : Mainzer Ruder-Verein. 1. Lud- wigshasener R.-V., 2. Bremer R.-V. Mainzer R.-D. gibt

daS Rennen bei 1500 Meter am letzten Platz auf. Die Budapester hatten kurz nach dem Start einen Bootsdefekt, der ihnen die weitere Beteiligung an dem Rennen unmög­lich machte. Ludwigshafen und Bremen fahren ein heißet Bord an Bord-Rennen unter Führung der Bremer. Bet 1500 Meter erlahmt der rasche Schlag der Bremer, I während Ludwigshafen noch kraftvoll mit langem

Zug am Ruder hängt . und das verlorene Terrain

Schlag um Schlag aüfbolt. Dicht vor dem Ziel hat I Ludwigshafen Führung und siegt fchließlich mit einer halben Länge. Beide Mannschaften sind vollständig autgepump».