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§ r a a k f u r t e r Intelligenz * B l a t t, (welches auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags und Freytags ausgegeben wikd.)

No. 98. Dienstag, den 24. November 1807.

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B e k a u u 1 m a ch n n g.

Sieben Pieces weißer rind votier Burgunder aus den besten Lagen, und 100 Boureillen rother Bordeaux Wein, nebst eiuer halben Ohm Neuwieder Doppel- Kümmel und einer ditto achtern Mannheimer Wasser, sollen Mittwoch den azste» d. M. Vormittags 11 blhr, im Verganthungshause versteigert werden.

Burgunder-Wein in Bonteillen

soll nächsten Samstag den 28sten dieses Vormittags um 10 Uhr in dem Bergan- thungSjimmer versteiget werden»

Klebinger, geschworner Ausrufer.

Folgende Preiße werden in den letzten Klassen, der hiesigen und Hanauer wohl eingerichteten Lotterien gewonnen, als: 1) in der hiesigen Lotterie st, 52000, fl. 22202, fl. 12222, fl. soso/ 2 mal st 3000/ 4 mal st. 200O/ 30 mal st. 1000, 40 mal st. 400/ so mal fl. 200/ 15 0 mal fl. 100, 2480 mal fl. 75 nebst sehr vielen an­sehnlichen Prämien; 2) in der Hanauer Lotterie fl. 25222, fl. 12222, st. 6000 , fl. 4000/ fl. 2000, 2 5 mal fl. 1000, 2 5 mal fl. 400, 30 mal st. 222, 42 mal fi. 100/ 100 mal st. 50 und 2295 mal st. 45 nebst ansehnlichen Prämien. Zur ersten, welche den 26sten November zu ziehen anfängt, sind ganze Kaufloose zu ha­ben â st. 66. halbe a st. 33. drittel â st. 22. und viertel a fl. 16. 30 kr. Zur zweyten , welche den 141211 Dec. l. J. zu ziehen beginnt, sind noch ganze Kaufr loose zu haben â st. 40. halbe a st. 20. drittel â fl. 13. 20 kr., viertel a fl. 10. Mein Bestreben, jeden meiner geehrten Interessenten redlich zu bedienen, läßt mich den ansehnlichsten Absatz, zu welchem ich mich hiemil bestens empfehle, hoffen. Ich kenne die mit diesem Geschäfte vereinbarlichen Tugenden, und befolge sie; ich bin ver­sichert daß man mir bey jeder Probe Zutrauen schenken wird.

G. I. Stiebel auf dem Wollgraben No. 75 in Frankfurt a. 9$,

Da ich meine bisherige Wohnung auf dem kleien Kornmarkt verlassen, und nun* wehro schräg gegen über, meine eigene Behausung an der Catharinenpforte Lit. G No. r, nämlich das vormals Ruffische HauS, bezogen habe, so zeige ich meinen Freunden und Gönnern solches schuldigst an.

Johann Jacob Schlund, Juwelier und Goldarbeiter.