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F r a n k f v r t t t

In è elligenz * B l a t t,

(welches aufdem fernen Hirsch großen F 77 Dienstags und Freytags auSgegeben wird.)

No. 90. Dienstag/ den 27. OctoLer 1807.

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B e k a u « t nl a ch u n g.

Wer dem Glücke die Hand bilden-will, findet dazu Gelegenheit indetn ich hier Loose öfterste, die in der letzten Kiè der 3often Darmstadter Lotterie, so den r8stm Ottoder gezogen wird, folgende ^nuptpveipe gewinnen lounen , als : fl. 20,000 , fi. 10,000, fl. ^ooo, fi. 2000, > rural fl. tooo, 2om«i fi. 500, Zornal fl. 200, Lomal fi. 100, aoomal fl. 45, zoomal fl. 36, r^^rmal fi. 31 ueSft vielen Prä­mien, wovon noch ganze Looft â fl. 27, halbe 3 fl. 13. 30.fr, , drittel â fL 9. uird viertel ) fi. 6. 45 fr. nebst Plan gratis zu haben sind. Strenge Verschwiegen­heit und Mnctliche Anzeige des Erfolgs sind Eigenschaften die mich gewiß meinen Freunden schon genugsam empfohlen haben.

G. I. Stietzel No. 75 auf dem Wallgraben wohnhaft.

Alle dresen^rst, welche an die Verlasseirschast, weil. des hiesigen Burgen und Hoch- fstrstlich Hessischen Hofrachs, Heinrich Sebastian Hüsgen, einen Anspruch ex quecuntpie furis ntuio, zu machen sich berechtigt glauben, werden hierdurch dergestalt vorgeladen, um innerhalb einer peremtorie et pro omni angeftytersFrist von Drey Monathen, »oh unterzeichnetem dato an, vor hiesigem Stadtgericht selbst, oder durch rechtliche Anwaltschaft zu erscheinen, ihren vermeintlichen Anspruch rechtSerferdetlich ;u begründen, oder zu gewär­tigen, daß sie nachher nicht «ehr gehört, und dieser Nachlaß, praevia immissior.e,' an bie Testaments-Erbin des defnncti, werde verabfolgt, auch feine wertere Ladung, dann an hiesiger GerichtStdürc, und jivar nur zu Anhörung des, auf erfolgt gerichtliche Neprpductwrr dieser Ladung ergehenden Bescheids, werde erlassen werden.

- Signatum Frankfurt am Mapu, den rzten October igo?.

Smdt- und Land - Gerichts -Eaufley.

Schmerzhaft mache hiennit zu wissen allen meinen Freunden , betvußt als unbewußten Gönnern, wie Harr mich der Herr über Leben und Tod heimgefuchc, meinen geliebten Matten und Vater, Je sann Philipp Schmidt, hiesigen Burger und Wagnermeister aus diesem zu einem bessern Leben den agsten Occober nach einer 8tagigen überftandeneu Brustkrsnkheit im 55ften Jahr seines Ältere eingenommen zu haben. Unter Empfehlung fernerer Fteunkflchaft Snd Äerbittunz aLer PeyleidSbezeugung empfehle mich und meinen abwesenden Sohn.

Catharina Sibylla Schmidt, gebogne Herzog.