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^14" Division Hauptmann DeliuS, Kompagniechef im Niederrhein. Füsilier-Regiment Nr. 39 in Düsseldorf; zum Bezirksoffizier Hauptmann Frhr. v. Bothmer, Platzmasor in Koblenz und Ebrenbreitstein. Beim Landwehrbezirk $an« neuer; an seine Stelle als Platzmajor trat Hauptmann Oelze vom Inf.-Regt. Nr. 19 in Görlitz. Von der Feldarl. wurde £ Berst Schmidt n. Stempel, Komm, des ^elb» artillerie-Regiments Nr. 10 in Hannover, zum Kommandeur der 1. Feldartillerie-Brigade in Königsberg i. Pr. ernannt; ferner Major v. Krohn, Abteilungskommandeur im 4. Garde-Feldartillerie-Regiment zu Potsdam, zum Kommandeur des Feldartillerie-Regiments Nr. 10. Bei der Fußartillerie fanden folgende Veränderungen statt: Sieger, Oberstleutnant und 1. Artillerieoffizier vom Platz in Metz, wurde unter Versetzung zum Fußartillerie-Regiment Generalfeldzeugmeister Nr. 3 in Mainz mit Führung dieses Regiments beauftragt; Ziethen, Major und Bataillonskommandeur im Gârde-Fußartillerie-Regiment zum 1. Artilstrie- offizier vom Platz in Metz; Sasse, Hauptmann und Kompaniechef in demselben Regiment, zum 2. Artillerieoffizier vom Platz in Köln ernannt. In Genehmigung seines Abschiedsgesuchs wurde Generalmajor Mosckke, Kommanbeur der 1. Feldartillerie-Brigade unter Verleihung des Charakters als Generalleutnant mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt, sowie der Major T r e u tu a n n, Bataillonskommandeur im Infanterie-Regiment Nr. 36, mit der Uniform des Jäger-Bataillons Nr. 10. Der Abschied wurde bewilligt dem Obersten Röbel, Kommandeur des Fuß- artillerie-Regiments Nr. 3, und dem Major Liese, Bataillonskommandeur im Infanterie-Regiment Nr. 151 in Allenstein, während Major Zielke, Abteilungskommandeur im 2. Niederschlesischen Feldartillerie-Regiment Nr. 41 in Glogau, mit Pension ausgeschieden ist.
Donnerstag
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Darmstadt, 20. Dezbr. Nachdem gestern in beiden Kammern die konstituierenden Sitzungen stattgefunden hatten, bei denen in der Zweiten Kammer infolge des Zusammenschlusses des Blocks der Nationalliberalen, Bauernbündler und Zentrumsangehörigen die Freisinnigen und Sozialdemokraten keine Vertretung im Präsidium erhielten, wurde heute mittag 12 Uhr im Thronsaale des Restdenzschlosses der 33. Landtag unter dem üblichen Zeremoniell durch den Großherzog mit einer Thronrede eröffnet. Die Thronrede gibt zunächst der Hoffnung Ausdruck, daß die im vorigen Landtage unerledigt gebliebenen Gesetzentwürfe in dieser Session zur Erledigung gelangen mögen. Die Regierung hält an der Revision des landstündischen Wahlgesetzes fest, ebenso an den Gesetzen betr. die Gemeindeumlagen und die Gemeindeabgaben, die Revision der Vermaltungsgesetze und die Dienstverhältnisse der Staatsbeamten. Zum Zweck der Herbel- führung einer angemessenen Fürsorge für die Gemeinde- beamten ist die Regierung zurzeit mit der Vorbereitung einer Gesetzesvorlage beschäftigt, die die Errichtung einer Kasse zum Zwecke der Gewährung non Pensionen und Hinter- bliebeneniürsorge an die Beamten der Landgemeinden und der weiteren Kommunalverbänd«' zum Gegenstand hat. Der Etat von 1906 schließt trotz Zurückstellung und Absetzung mancher erwünschten Ausgaben auch diesmal gegen den Voranschlag mit einem erheblichen, noch aus den Vermögensresten früherer Jahre zu deckenden Fehlbetrag ab. Wenn die Regierung nicht gleichzeitig die unerläßlichen Vorschläge zur nachhaltigen Herstellung des Gleichgewichtes der Einnahmen und Ausgaben unterbreite, so sei dies lediglich veranlaßt durch den engen Zusammenhang dieser Aufgabe mit der eben in Verhandlung begriffenen dringend nötigen Neuordnung des
2t Dezember
Reichshaushaltes. An der Notwendigkeit solcher Vorschläge könne auch die Tatsache nichts ändern, daß gleichzeitig dank der sehr erfreulichen Entwickung der Eisenbahngemeinschaft namhafte Rücklagen in den zur Ueberwindung unverhoffter Rückschläge gebildeten Ausgleichsfonds erfolgen. Die Thronrede kündigt ferner die Erbauung neuer Bahnen an, eine Umgestaltung der Badeanlagen von Bad Nauheim und Mittel zur Weiterentwicklung von Bad' Salzbausen, ferner den in der vorigen Session nicht mehr zur Beratung gekommenen Gesetzentwurf betreffend die Förderung der Bodenkultur im oberen Vogelsberg, Gesetzentwürfe über die Ab« änderung des Feldbereinigungsgesetzes und über die Jagd. Schließlich weist die Thronrede auf eine Reihe von noch in der Vorbereitung begriffenen Gesetzen hin. So ist die Re« gienmq mit der Prüfung der Frage beschäftigt, inwieweit das geltende Bergrecht im Hinblick auf das gesetzgeberische Vorgehen Preußens unb m Sinne der auf dem vorigen Landtage stattgphabten Erörterungen abzuündern oder zu ergänzen ist. Ferner werde tue Regierung im Laufe der Session dem Landtage Gesetzesvorlagen unterbreiten über bau Bauarbciterschutz. Über eine Revision der allgemeinen Bauordnung, über Abänderung des Gesetzes über den Ur« künden stempel, über die Verfassung imb Verwaltung der israelitischen Reliaionsgemeinden, des Landes. Von noch nicht abgeschlossenen Grnütteiungen werde es schließlich abhängen. ob dem Landtage auch noch ein Gesetzentwurf zur Abänderung des Bachgesetzes vorgelegt werden kann. Um halb 1 Uhr fand im weißen Sâale" des Restdenzschlosses Galatafel zu 90 Gedecken statt.
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