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Samstag
11. November
b) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 83 bis 87 Mk., c) geringe Saugkälber 69 bis 77 Mk., d) ältere, gering genährte Kälber 56 bis 62 Mk. V. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masthammel 81 bis 84 Mk., h) ältere Mast- Hammel 77 bis 79 Mk., c) mäßig genährte Hammel unb Schafe 58 bis 62 Mk. VT. Schweine: a) vollfleischige, kernige Schwellte feinerer Rassen unb bereit Kreuzungen von höchstens l’u Jahren 78 Mk., b) fleischige 74 bis 76 Mk., c) gering entwickelte 71 bis 73 Mk., d) Sauen 73
B aumfrüchte: Aepfel, per 50 k", ungarische
Mk.
10-15 18—35 tiroler kg- 14
Mark, hiesige 10—23 Mk., amerikanische per Faß Mk., tiroler in Fässern per 50 kg- 14—26 Mk., per Kiste 30— 55 Mk. Birnen, böhmische, per 50 bis 23 Mk., hiesige 10—25 Mk., tiroler 14—32 Mk.,
italienische 16—20 Mk. Nüsse, per 50 k<\ Haselnüsse lang 70—75 Mk., Paranüsse 42—50 Mk., Lambertnüsse 58 bis 62 Mk. Wallnüsse, per Schock 0,50—2,50 Mk.
Hus aller Mell.
Ein Beispiel opferfreudiger Nächstenliebe gab der in Hege bei Einbau im Dienst stehende Küfer Karl Fischer. Ein in derselben Weinhandlung angestellter Küferkellege hatte durch einen Unfall schwere Brandwunden erhalten, zu deren Heilung Ersatz durch geftinbc Haut nötig war. Fischer brachte seinem Kollegen das anerkennenswerte Opfer, sich 27 Stückchen Haut vom linsen Oberarm loslösen zu lassen.
Der Hausdiener als Baron. Ein nobler Gast erregte im Juli d. I. in verschieden Caf^S in Leivzig einiges Aufsehen. Der Betreffende, in noch junger Mensch, nannte sich „Baron von Szymanliewicz" und wollte einer reichen polnischen Adelsfamilie angehören. Der Herr Baratt war bald Stammgast in verschiedenen Cafös, wo er das Geld mit vollen Händen ausgab. Einen Herrn, der zufällig Zeuge eines dieser Gelage wurde, interessierte der unverfälschte Berliner Dialekt, ben der „Herr Baron" sprach, in ganz besonderem Maße. Er bat den noblen Gast durch einen Kellner einen Augenblick hinaus und legitimierte sich als Kriminalbeamter. Zu feinem größten Erstaunen ergriff der Herr Daron das Hasenpanier und lief, was er konnte, die Straße entlang, wurde aber schließlich gestellt und feftgenommen. Auf der Polizeiwache entpuppte sich der Herr Baron als der Hausdiener Karl Scnmautiewic§, der bisher bei der Firma Reißmann u. Co. in Berlin beschäftigt gewesen war. Bei dieser genoß er das größte Vertrauen, so daß ihm eines Tages der Betrag von 989 Mark zum Bezahlen von Rechnungen ausgehändigt wurde. Mit diesem Gelde ging S.
zum Bahnhof und fuhr nach Leivzig,
„um sich einmal ordent-
lich zu amüsieren."
Als er in Leipzig verhaftet wurde, war
das Geld bis auf wenige Mark verjubelt. — Unter der Anklage der Unterschlagung stand Szpmankiewicz vor der Berliner Straf lammet !. Der Gerichtshof erkannte mit Rücksicht darauf, daß der erst 19jährige Angeklagte schon drei mal wegen Diebstab's vorbestraft ist, auf 1 Jahr Gefängnis.
Von einem Adler anoegriffen. Ans Palmnicken (Ostpreußen) wird der „Königsb. Hart. Zeitung" folgendes berichtet: In dem Park der königl. Bergwerksverwaltung, der unmittelbar am Seeberge liegt, spielten dieser Tage die beiden Söhne Kurt und Walter des Gärtners Mieriva'd in e ner Entfernung von etwa 100 Metern vom Gewächshause, als plötzlich ein mächtiger Steinadler herabstieß und sich eist auf den vierjährigen Kurt stürzte. Der siebenjäbrige Walter stieß einen lauten Schrei aus und warf sich gerade in dem Augenblick, als der Adler zum zweiten Male auf sein Opfer stürzen wollte, über sein Brüderchen. Der Adler stieg noch einmal auf, schoß daun mit voller Kraft herab und packte den älteren Bruder im Genick. Offenbar hatte er aber nicht fest genug gefaßt, denn er erhob sich von neuem, um abermals niederzustoßen. In diesem Augenblick kam der Vater mit einem Gewehr herbei, und ein wohlgezielter Schuß traf den Adler, der tödlich verletzt zu Boden stürzte. Beide Kinder haben erhebliche Verwundungen davongetragen. Der Adler hat eine
winken flattern. Wohl zuckten ihre Lippen, aber keine Träne sollte ihren Blick trüben, sie wollte klaren Augen bis zuletzt ihren Heinz sehen, der ihr gerade gegenüberstand. Die weißen Rosen steiften in seinem Knopfloch, den Hut hatte er grüßend abgenommen und dabei fiel ein heller Sonnenstrahl auf sein jugendirisches Gesicht.
Die Schiffbrücke wurde meggenommen.
„Auf Wiedersehen! Au' Wiedersehen!" scholl es oom Schiff herüber, und „auf Wiedersehen" klang es vielstimmig zurück.
Langsam setzte sich der Danipfer in Beivegung. Lebhafter wurde das Winken, lauter das Rufen, bis ein brausendes ,Hurra" die einzelnen Worte verschlang.
Wie magnetisch nachgezogen folgte die Alenge am Ufer dem Schiffe, das bald schneller dahinglitt.
Hauptmatm Warta hatte mit seinen Damen eine Biegung abgeschnitten und erreichte noch einmal das User, als das Schiff vorüberfuhr.
Ebba löste den Schal von ihrem Halse und ließ ihn hoch m die Lust flattern.
Sie hatte ihren Heinz sofort herausgefunden, und auch er hatte seine weiße Blume erkannt. Zum Zeichen hob er die Rosen in die Höhe. Ihr langes Spitzentuch grüßte ihn wie der Heimatswimpel, der dem Schiffer die ersehnte Heimkehr kündet.----— — —---—---
Vierzehn Tage sehnsuchtsvollen Wartens vergingen, dann brachte die Feldpost der ungeduldig Harrenden einen langen Brief, an Bord des Dampfers geschrieben, und Karten aus Madeira, wo das Schiff angelegt hatte.
Das half über die Wartezeit.
Noch zehn Tage, bann wußte sie den Geliebten in Swa- kopmund, dann war die Frist vorüber, die er ihr auferlegt hatte.
Kein Brief sollte es fein, der ihm sagte, was er längst wußte, so schnell als möglich, durch Kabelgruß mußte die Ras'richt zu ihm eilen.
Ebba telegraphierte: „Deine Braut sendet Treugruß. Sieghaftes Durch. Glückliche Heimkehr zur harrenden Braut."
Tags darauf hielt sie seine Antwort in Händen: „Veröffentliche meine Verlobung. Getreu bis zuletzt. Heinz."
Länge von 96 Zentimeter und eine Flügelspannung von 2,18 Meter.
Die bedrohte Alhambra. Die Alhambra in Granada, das berühmteste Bauwerk Spaniens, besitzt seinen eigenen Konservator in der Person des edlen Don Miguel Gomez Tortosa. Dieser hat es nun für nötig gefnnden, die spanische Re-nerung auf den bedenklichen Zustand des alten maurischen Königspalastes hinzuweisen. Er hält durchgreifende Reuo- vationsarbeiten für unerläßlich, wenn nicht der Bau schon in einer nahen Zukunft sich in einen Trümmerhaufen verwandeln soll. In den meisten Sälen des Palastes haben sich bereits starke Risse gebildet, und wahrscheinlich wird man sich gezwungen sehen, die Alhambra für die Besucher ganz zu schließen, die sonst alljährlich in großer Zahl aus allen Weltgegenden gekommen sind, um dort die herrlichen Offenbarungen orientalischer Kunst zu bewundern. Erbaut wurde die Alhambra unter der Regierung des Kalifen Abu Abdallah ben Nasir, der von 1231 bis 1273 auf dem Tbrone der Maureu- könige saß. Das Aeußere des Palastes gewährt einen ziemlich plumpen Eindruck, im Innern aber entfaltet sich vor den Augen die arabische Kunst in größter Reinheit und höchstem Reichtum, und einzelne Bestandteile des großen Komplexes von Gebäuden, wie namentlich der Löwenhof mit seiner von 128 Säulen getragenen Gallerie aus weißem Marmor, sind fast jedem gebildeten Menschen zum mindesten aus Abbild billigen bekaimt. Es ist ganz begreistich, daß die Mauren noch heute in ihren Gebeten die Alhambra nickt vergessen können und viel mehr täglich Allah anflehen, er möge ihnen dies irdische Paradies suvücfgeben. Der Alarmruf des Don Miguel wird daher weit über Spanien hinaus Beachtung finden.
Verrat militärischer Geheimnisse. ^Das Reichsgericht wird am 18. November gegen die Schriftstellerin
Zinaida < versuchten handeln.
Ein
Reitz aus
Smoljaninow, zuletzt in Berlin wohnhaft, wegen Verrates von militärischen Geheimnissen ver-
Tortristei-abenteiter. Der Jurist Stephan Breslau machte kürzlich mit Antonio Baldessari
aus Levico die Uebergangsrour vom Lago die Tove! (1162 Meter) nach Mezzo'ombardo. Knapp unterhalb des Neber- ganges, wo der Touristensteig zur Erzherzog-Maria-VUerie- Spitze abzweigt, glitt Reitz aus, als er sich von mehreren Steinen flüchten wollte; sein Kollege lief ihm zu, um ihm zu helfen und würbe nun selber von einem Stein getroffen und stürzte, seinen Kollegen, an den er sich hielt, mitreißend^ Reitz fiel direkt fast 10 Meter tief, konnte sich aber halten. Er hatte eine bedeutende Verletzung am Kopie erlitten und war anfangs besinnungslos. Bcüdcssari hatte trotz seines bedeutenden Sturzes nur einige Kontusionen und Risse. Mit Hilfe mehrerer Leute konnten sie gegen abend Mezzolombardo noch erreichen.
Die Anwendung darr Chloroform bei einem Elefanten zum 3^<^ der Z hnbeh rndlung. Die Geschichte der Zahnheilknnde ist, so schreibt die „Deutsche zahnärztliche Zeitung", um einen neuen Fall bereichert. Ein ausgewachsener Elefant in einer Menagerie zu New-3)ork war seit einiger Zeit krank und man fand schließlich, daß hieran nur der schleckte Zustand seines Gebisses die Schuld trug. Besonders hatte ein großer Mahlzahn einen ärztlichen Eingriff nötig. Da er zur Hälfte ausgesreffen war, zeigte sich eine Höhlung, in die man leicht hätte den Daumen ein- fübren können und der bloßgelegte Zahnnerv machte eine rasche Operation notwendig. Doch der Elefant war nicht besonders gutmütig und so zögerten die Tierärzte und bei . Dentist mit der Vornahme. Die geringste Ungeschicklichkeit hätte leickt die schlimmsten Folgen haben können. Man ent schloß sich deshalb, ben gefährlichen Patienten zu chloroformieren. Dieser ließ es geschehen und man konnte nun nach Belieben ; bohren und raspeln. Die Zählte wurden sorgfältig gereinigt und der große Vorderzahn, dessen Geivicht zwei Kilogramm übertraf, erhielt eine Goldplombe. Als der Elefant dann wieber zum Bewußtsein gelangt war, bezeugte er seine leb=
Stcr» chiiiippcii.
Die Beobachtungen des Tempelschen Kometen vom Jahre 1866 hatten den Zusammenhang der Sternschnuppen und Kometen bewiesen. Auch für die Perseiden, die bekannten Meteore, die sich mit größter Regelmäßigkeit im August einstellen, gelang es Schiaparelli bald, einen Kometen zu finden, der in derselben Bahn einherzieht, als dessen Bruchstücke mithin die Perseiden betrachtet werden müssen. Es ist dies der helle Körnet vom Sommer 1862, dessen Umlaufszeit etwas mehr als 100 Jahre beträgt. Während aber bei den Leoniden bisher immer noch eine deutliche Periodizität erkennbar war, bis darauf hindeutete, daß die Körperchen an einer Stelle zu einem größeren Haufen vereinigt sind, scheinen die Perseiden sich bereits in einen sich ziemlich gleichmäßig über die ganze Bahn verteilten Ring ausgebreitet zu habest, so daß von ihnen keine glänzenden Schauspiele zu erwarten finb.
Die Auflösung eines Kometen ging übrigens bereits einmal lomsagen unter den Augen der Astronomen vor sich. Im Jahre 1826 hatte der österreichische Hauptmann Biela einen Kometen entdeckt, ein unscheinbares Objekt am Himmel, durch das fe'bft die kleinsten Sterne ungeschwächt hindurch schienen. Nichtsdestoweniger erlangte dieser Himmelskörper für unsere Erde eine erhebliche Bedeutung. Tie Berechnungen von Olbers ergaben nämlich, daß ein Teil der Nebelhülle dieses Kometen bei seiner nächsten Wiederkehr am 29. Oktober 1832 genau die Stelle passieren würde, an der , einen Monat vorher die Erde stehen würde. Dieser Umstand genügte, um die Gemiiter aukzu- regen — alles fürchtete den Zusammenstoß unserer guten alten Erde mit diesem Weltenbummler, und als Folge davon natürlich den Untergang der Welt. Und dabei blieb der Komet mehr als zehn Millionen Meilen von uns entfernt, so weit, daß er in diesem Jahre überhaupt nicht gefunden wurde. Auch bei der nächsten Rückkebr, im Jahre 1838, zeigte er sich nicht, sondern erst gegen Ende des Jahres 1845. T)a erschien seine kleine, bisher wunderliche Nebelmasse. zuerst in die Länge gezogen, und teilte sich dann
hafte Belriebiaung damit, daß er seine Mahlzeit mit größter 91p1 eilt verschlang.
D'e Droschke m Speisesaol. Als dieser Tage di Insassen einer Pension der Rue Croir-Nivert in Paris ir dem zu ebener Erde gelegenen Speisesaal saßen, um zu di liieren, trat mit gewaltigen Krach ein Ereignis ein/burd das ihnen die Lust am Speisen schnell und gründlich vev leitet wurde. Die großen Scheiben des einen Fensters ginger in tausend Scherben, und eine Droschke mit zwei Pferden wurde in den Saal geschleudert. Das Fahrzeug hatte auf der Straße einen Zusammenstoß mit einem Straßenbahnwagen gehabt und war mit solcher Wucht zur Seite geworfen worden, daß es den Weg durch das Fenster in den Speisesaal fand. Der Kutscher der Droschke, der sich schon vorher durch einen Sprung zu retten verflicht hatte, wurde mit schweren Verletzungen aufgefunben. Die Speisenden tarnen mit dem Schrecken davon.
Die ,, Schlafkrankheit" ein Gaunertrick. Heg Georges Camaut, ein kleiner Rentier aus der Rue Saint- Iacqes in Paris, ein mit sich und der ganzen Welt zufriedener Mensch, machte vor einiger Zeit bei seinen täglichen Spaziergängen die Bekanntschaft eines sehr elegant gekleide* beten und sehr liebenswürdigen Herrn, der sich als junger Arzt vorstellte. Man traf sich jeden Tag und war gegen» feitig sehr entzückt über die neue Bekanntschaft. Der Fremde sprach, was bei einem Arzte natürlich kein Wunder nehmen kann, viel von Patienten und Krankheiten. Eines TageS klagte Georges Cellmaut dem jungen Arzte, daß er sich nicht aanz wohl fühle. Der neue Freund zog ihn in eine stille Allee des Bois, ließ ihn aus einer Bank Platz nehmen, unter» suchte ihn genau und meinte schließlich: „Ja, mein Freund, Sie neigen zur Schlafkrankheit." Der arme Rentier war sehr erschrocken über diese Diagnose, doch der Arzt beruhigte ihn bald. „Welch ein glücklicher Zufall," meinte er, „ich komme soeben von einem Patienten, der ebenfalls von der Schlaf» krankheit befallen ist, und trage die Medizin noch bei mir." Mit diesen Worten zog der angebliche Arzt ein kleines Fläschchen aus der Tasche und bat den Rentier recht tüchtig an der heilkräftigen Flüssigkeit zu riechen. Der Gutgläubige fiel auch auf den von langer Hand geplanten Schwindel hinein, roch an der Flasche, in der sich Chloroform befand, und war bald in einen tiefen Schlaf gefallen, während dessen der Gauner ihm die Brieftasche mit 4000^ranf entwendete. Der „ Schlafkranke" Rentier machte bei der Polizei Anzeige, die aber den hilfsbereiten Arzt noch nicht zu fassen vermochte.
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V» leider sowie blata«*me, sich mattfühlende und nervöse überarbeitete leicht erregbare Bewachsene jeden Alters gebrauchen als Kräftigungsmittel mit groß. Erfolg ü^ (14)113131JL’« M »cinatog<‘«i.
her Appetit erwacht, d e geistigen und körperlichen kratte werden rasch gehoben, das 44c- samt- Nervensystem gestärkt.
Man verlange jedoch ausdrücklich das echte „Dr, II ommel’H4* 8$aemaiogen und lasse sich keine der vielen Nachahmungen aufreden. 14492
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Pfalzwein
Bordeauxwein
Burgunderwein
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Ok. J. Lossow,
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in zwei vollständig getrennte Stücke, von denen jedes für sich seine Reise fortsetzte. Jedes Stück bildete einen eigenen Kern und sandte auch einen kurzen Schweif aus. Im Jahre 1852 kehrten beide Kometen wieder, ihr Abstand war inzwischen siebenmal so groß geworden als er 1845 war. Er wurde kurze Zeit beobachtet, um dann für immer zu Der» schwinden. Trotz der genauesten Berechnungen, trotz des sorgfältigsten Nachsuchens mit den besten Fernrohren wurde er nicht wieder gefunden. Dennoch gab er uns Beweise, daß er noch eriftierte, daß wenigstens die Masse, die ihn bildete, noch vorhanden war.
Bereits früher, nämlich 1798, 1830, 1838 und 1847, waren Ende November, also um die Zeit, zu der die Erde die Kourelen kreuzt, zahlreiche Sternschnuppen beobachtet worden. 1872 nun trat am 27. November bald nach Sonnenuntergang ein wahrer Feuerregen ein; und die Bahnen, die diese Metore beschrieben, ließen keinen Zweifel daran, daß sie Bruchstücke des sich auflösenden Bielaschen Kometen seien. Vier Beobaclitec zählten durchschnittlich 400 Sternschnuppen in anderthalb Minuten, darunter einige von beträchtlicher Größe, zum Teil dem Monde an scheinbarem Durchmesser gleich. Da der Bielasche Komet eine Umlaufszeit von fast genau 6'/- Jahren hatte, so mußte er bei jedem zweiten Umlaufe, also immer nach 13 Jahren, in dieselbe Stellung zur Erde kommen. Und richtig fand im Jahre 1885 wieder ein großartiger Sternschnuppenfall statt; sie fielen so dicht, daß sie überhaupt nicht mehr gezählt werden konnten, ihre Anzahl im dichtesten Teile des Schwarms wurde auf 75 000 in der Stunde geschützt.
Im Jahre 1898, in dem die Biela-Sternschnuppen wieder halten erscheinen müssen, blieben sie aus. Vereinzelte Meteore zeigen sich in diesem Jahre, und es lohnt deshalb immer, in den Nächten vom 25. bis 27. Nov. danach auszuschauen. Es ist ja doch möglich, daß die Erde wieder einmal einer Wolke von Meteoren begegnet, so daß die Mühe des Wartens reichlich belohnt wird. Die Sternschnuppen scheinen von dem Bilde der Andromeda auszugehen. Ihre Sichtbarkeit wird in diesem Jahre durch das Fehlen des Mondlichtes begünstigt