SS. Jâ _________________
der G. m. b. H. Verdacht erweckte. Diese hatten nämlich schon seit März ihr Gehalt nicht ausbezahlt bekommen. Eines schönen Tages, es war am 1. Juli, wurde dann über die Spar und Diskontobank das Konkursverfahren eröffnet und alles unter Siegel gelegt.
Verhafteter Durchgänger. Der Passagier des in New- Dork eingetroffenen Danrpfers „Main", Hermann Schadow, ist verhaftet worden unter der Anschuldigung, einer Bank in Berlin die Summe von 10000 Mark veruntreut zu haben. Schadow war bis vor kurzem Angestellter eines Bankgeschästs in der Neustädtischen Kirchstraße hierselbst und hatte nach Unterschlagung von 10000 Mark einen ihm erteilten Urlaub zur Flucht in das Ausland benutzt. Nachdem ermittelt worden war, daß sich Schadow von Bremerhafen aus an Bord des Danipfers „Main" nach New-Uork eingeschifft hatte, wurde der dortige deutsche General-Konsul telegraphisch von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt, worauf der Defraudant beim Verlassen des Schiffes in Haft genommen wurde. Er wird nach Erledigung der diplomatischen Auslieferungsverhandlungen nach Berlin zurückgebracht werden.
Ein Liebesdram» vor Gericht. In einem Wald zwischen Burg an der Wupper und Solingen wurde am 8. Februar ein junges Paar mit Schußwunden in der Stuft aufgefunden. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ein Liebesdrama. Ein 19jähriger Kommis aus Burg, der mit einem gleichalterigen Mädchen ein Liebesverhältnis unter- hielt, hatte, weil die Beziehungen der beiderseitigen Eltern, . .chrscheinlich wegen der Jugend des Paares, nicht gebilligt .nden, dem Mädchen auf dessen ausdrückliches Verlangen die Schußwunde beigebracht und dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet, um mit dem Mädchen aus dem Leben zu scheiden. Beide hatten so schwere Verletzungen erlitten, daß sie von den Aerzten aufgegeben wurden. Wider Erwarten gelang es aber, sie zu retten und sie nach ungefähr zehn Wochen geheilt zu entlassen. Inzwischen haben die Eltern eingewilligt. Der Bräutigam mußte sich aber vor der Straf- kanuner Elberfeld wegen vorsätzlicher Körperverletzung verantworten und ist unter Annahme mildernder Umstände zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Vier Personen bei einer Bootsfahrt ertrunken. In der vergangenen Nacht hat sich bei Hasselwerder ein schweres Bootsunglück ereignet, dem vier Personen zum Opfer fielen, die Kellner Köpp, Zacher, Götsmann und der Zapfer Schultz. Mit dem Gastwirt Hempel aus Hasselwerder hatten die vier Männer am Abend einen Ausflug in einem Boot nach Wilhelminenhof unternommen, um dort an einem Vergnügen teilzunehmen. Bald nach Mitternacht kehrten die fünf Personen nach Hasselwerder zurück. Hempel verabschiedete sich von seinen Freunden und begab sich zur Ruhe. Währenddessen bestiegen die anderen wieder den Kahn und fuhren wieder nach Wilhelminenhof zu. Unterwegs aber muß das Boot gekentert fein; heute Morgen fand Hempel die Betten im Zimmer der Kellner unberührt. Bei weiteren Nachforschungen sah man in der Nähe von Hasselwerder das Boot kieloben auf dem Wasser treiben. In einiger Entfernung fand man auch zwei Hüte, die den Kellnern gehört hatten. Die Verunglückten stehen im Alter von 30 bis 40 Jahren und sind verheiratet.
Vorgebliche Lebensrettung. Eine junge Schneiderin Elise Mame hatte sich seit acht Tagen vergeblich bemüht, in Paris Arbeit zu bekommen. Aus Verzweiflung sprang sie von der Solfettnobrücke in die Seine. Ein Arbeiter, der den Vorgang mit angesehen, sprang der Lebensmüden kurz entschlossen nach. Allein die Strömung des Flusses ist gerade an dieser Stelle sehr stark, die beiden wurden in den Strudel gerissen und schwebten in höchster Gefahr. Ein herbeigerufener Schutzmann ruderte in einem Boote an die Stelle, wo das Paar mit den Wellen kämpfte, und es gelang ihm auch, beide dem nassen Elemente zu entteißen. Am Ufer angekommen, polte der Beamte eine Droschke herbei, um die Geretteten, die noch immer in tiefer Ohnmacht lagen, zum nächsten Arzte fahren zu lassen. Unterwegs jedoch karambolierte die Droschke mit einem Straßenbahnwagen und die Insassen wurden auf das Pflaster geschleudert. Die Schneiderin erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß sie bereits auf dem Transpotte nach dem Krankenhause verstarb, während an dem Austommen des Arbeiters, der ihr hilfsbereit in das Wasser nachgesprungen war, gezweifelt wird.
Versuchter Raubmord. In einem in der Alserstraße zu Wien gelegenen Juwelengeschäft versuchte der 17 jährige Laufbursche Otto Wolschinowitz die allein anwesende Verkäuferin Anna Soücha zu erwürgen, um einen Raub auszu- führen. Durch die Hilferufe der Ueberfallenen wurde der Täter verscheucht.
Unglückfall. Gestern morgen stürzte in Biebrich ein Telegraphenarbeiter aus dem Fenster eines Gasthauses an der Kurve, wo er wohnte, und war sofort tot. Der Verunglückte, der aus Caub stammt, war erst seit 14 Tagen ^erheiratet.
Randel, Gewerbe und Verkehr.
Equitable Lebeusverstcherungs - Gesellschaft. In England hat sich nun ebenfalls analog dem Vorgehen der deutschen Policeninhaber der Equitable-Gesellschaft eine Vereinigung gebildet, die den Zusammenschluß der englischen Versicherten bezweckt. — Wie aus New-Aork gemeldet wird, drohen die Agenten der Gesellschaft nunmehr, für andere Gesellschaften zu arbeiten, falls sie kein Fixum bekommen, da neue Versicherungen für die Equitable schwer erhält- i ) seien.
Marktbericht.
Hanau, 29. Juli. (L e b en s m i t t e lp r e i s e.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 80 bis 1,00 Mk.; ein alter Hahn 1,20—1,80 Mk.; ein junger Hahn 70 bis 1,00 Mk..; ein Huhn 1,20 bis 1,60 Mark ; eine Ente 1,50 bis 2,00 Mark; Fische: gew. Sorte 30 Pfg., bessere Sorte 3 5—40 Pfg., Aal 90—1,00 Mk., Hecht 1,00 bis 1,20 Mk., Bresem 60 Pf; Barben 50-60 Pfg., Barsch 60—70 Pfennig per V2 Kilogramm; Gemüse: Blumenkohl, das Stück 50—60 Pfennig, Kopfsalat, Stück 5—8 Pfennig, Endivien, das Stück 5 bis 8 Pfg.; Rettich, das Stück 8 bis 10 Pfg., Ober-Kohlrabi, das Stück 4—5 Pfg.; Wirsing, das Stück 10 bis 25 Pfennig, Weißkraut, Stück 20—40 Pfg.; Rotkraut das Stück 20 35 Pfg., Sellerie, das Stück 10 Pfg., Gurkeu, Stück
________ Samstag
3—20 Pfg., Gurken zum Einmachen das Hundett 2,50 bis 3 Mark; gelbe Rüben, das Bündel 5—7 Pfg.; neue Erbsen, Pfd. 25 bis 30 Pfg., neue Bohnen, Pfund 10—15 Pfg., Kartoffeln, Doppelliter 15—18 Pfg,; Obst: Kirschen, Pfund 20 Pfennig, Stachelbeeren, Pfund 15 Pf-, Johannistrauben, das Pfund 15- 20 Pfg.; Trauben, Pfund 50 Pfennig; Himbeeren, halben Liter 20 Pfg.; Heidelbeeren '/, Litâ 8 bis 9 Pfennig; Aepfel, 1 Pfd. 20-30 Pfg.,Birnen, Pfd. 20—40Pfg., Pflaumen, Pfd. 20 bis 25 Pfg. Pfirsiche, Pfd. 50-60 Pfg., Citronen, d. St. 6-8 Pfennig ; Apfelsinen, das Stück 10—15 Pfg.; Paradiesäpfel, Pfd. 25—30 Pfg.; Verschiedenes: Butter, das Pfund - — Mark ; Käse, 1 Stück 4-5 Pfg.; Eier, Stück 6—8 Pfg.; Zwiebeln, Pfund 20 Pfg.; Radieschen, das Bündel 5—8 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sotte 20 Pfg.; 2. Sorte 18 Pfg. • 3. Sorte 16 Pfennig ; 4. Sorte 14 Pfennig = ^ Kilogramm.
Verlosungen.
Anleihe der Stadt Amsterdam vom Jahre 1874» Ziehung vom 15. Juli. Gezogene Serien: 47 194 210 289 335 340 446 614 768 806 883 1085 1123 1134 1218 1554 1608 1712 1854 2014 2186 2206 2273 2286 2289 2376 2445 2450 2542 2601 2862 2996 3030 3057 3079 3357 3481 3596 3712 3851 3936 4111 4161 4198 4242 4268 4463 4474 4494 4523 4593 4633 4707 4721 4829 4846 4866 4991 5244 5501 5662 5697 5751 5823 5824 5953 5997 6170 6225 6252 6354 6441 6480 6542 7760 6800 6932 6940 7067 7217 7231 7246 7259 7277 7336 7338 7355 7390 7426 7724 7883 8002 8097 8235 8242 8323 8383 8438 8572 8730 8803 8851 8916 8923 9073 9287 9363 9365 9443 9505 9620 9721 9785
9854 9874 10036 10054 10112
10216
10270
10407
10509
10741
10835
10870
10988
11115
11252
11284
11413
11464
11520
11559
11594
11669
11693
11767
11854
11878
11983
12094
12120
12160
12213
12327
12330
12517
12554
12584
12648
12681
12703
12722
12874
13006
13047
13149
13204
13399
13405
13469
13479
13597
13639
13729
13907
13949
14022
14048
14166
14211
14216
14400
14456
14523
14692
14730
14772
14934
15007
15203
15237
15433
15505
15512
15532
15563
15624
15679
15686
15716
15745
16034
16057
16114
161,74
16424
16549
16574
16660
16838
17023
17085
17109
17134
17337
17399
17431
17501
17528
17658
17671
17772
17777
17854
17946
17950
17998
18152
18223
18265
18349
18389
18396
18454
18731
18882
19129
19161
19162
19397
19408
19623
19642
19671
19720
20063
20100
20111
20126
20145
20364
20437
20499
20555
20715
20757
20772
20798
20954.
Hauptpreise:
Serie
16838
Nr. 5
zu 25 000 fL
Serie 4721 Nr. 9 zu 1000 fL Serie 8097 Nr. 9 zu 500 fL Serie 335 Nr. 9, Serie 340 Nr. 5, Serie 883 Nr. 2, Serie 4494 Nr. 10, Serie 8730 Nr. 6, Serie 9874 Nr. 7, Serie 12703 Nr. 1, Serie 16549 Nr. 2 je 200 fL Serie 1554 Nr. 5, Serie 1608 Nr. 5, Serie 5823 Nr. 7, Serie 13639 Nr. 9, Serie 15237 Nr. 2, Serie 15679 Nr. 7 je 150 fL Auszahlung am 2. Januar 1906.
(Ohne Gew.)
Drahtnachrichten.
Der riissisch-jupanischk Krieg.
Wladiwostok .blockiert.
London, 29. Juli. „Daily Telegraph" meldet aus Tokio : Eine mächtige japanische Flotte blockiert jetzt Wladiwostok. Starke japanische Geschwader überwachen die Küsten Sachalins, Sibiriens und Koreas.
Waffenstillstandsfragen.
Newyork, 28. Juli. (Reuter.) Das Mitglied der japanischen Friedensabordnung Sato erklätte gegenüber Be- ttchterstattern, Japan sei vollkommen bereit, einen Waffenstillstand zu vereinbaren, nachdem die Beglaubigungsschreiben depFriedensbevollmächtigten geprüft seien, was notwendigerweise die erste Aufgabe sei. Er nehme an, daß nach dem formellen Beginn der Arbeiten der Fttedensdelegietten der Waffenstillstand abgeschlossen werde. Sato erklätte ferner, die japanischen Abgeordneten hätten Vollmacht, jeden Vorschlag abzulehnen und bindend im Namen der Regierung zu handeln. Natürlich unterliege jedes von ihnen unterzeichnete Schttftstück der Genehmigung des Kaisers.
Weitere Kriegsdepeschen im S. Blatt.
Die Aussperrung der Bauarbeiter in Rheinland- Westfalen.
Esten (Ruhr), 28. Juli. Ueber die heutigen Einigungs- verhandlungen zur Beilegung der Streitigkeiten im Baugewerbe in Rheinland-Westfalen wurde folgendes Protokoll ausgenommen: Die Verhandlungen haben heute das Resultat gehabt, daß die bishettgen Ergebnisse der Beschlußfassung der Generalversammlung des Arbeitgeberbundes am kommenden Montag unterliegen. Sollte dieselbe in zustimmendem Sinne ausfallen, werden die Verhandlungen am Dienstag sottgesetzt.
Die Minensuchdiviston.
Kiel, 29. Juli. Die Inspektion des Minenwesens ordnete ^um 1. August die Erweiterung der kürzlich formierten Minensuchdivision an.
Börsengesetznovette.
Berlin, 29. Juli. Der „Neuen Politischen Korrespondenz" zufolge befindet sich unter den Gesetzentwürfen, die an den Reichstag alsbald nach seinem Wiederzusammentritt gelangen, auch die Börsengesetznovelle.
Der Untergang des „Farfadet".
Marseille, 28. Juli. Heute fand hier unter Beteiligung einer großen Volksmenge die Beisetzung der mit dem Unterseeboot „Farfadel" untergegangenen Seeleute statt. < ic Feier machte einen erhebenden Eindruck. S_U t armem mistet Thomson, der anwesend war, hielt auf dem Bahnhof eine Ansprache, in der er den bei den Rettungsarbeiten beteiligten
____________ Sâ 8 französischen, deutschen und italienischen Seeleuten feine Anerkennung aussprach.
Der Ansstand in Lorrgwy.
Longwh, 28. Juli. Truppen halten die Ordnung aufrecht. Die luxemburgische Regierung hatte mit der hiesigen Besprechungen, um der Ausbreitung des Ausstandes auf die Gruben in Luxemburg vorzubeugen.
Terroristenmorde.
Wien, 29. Juli. Aus Warschau wird berichtet, dort sâ vorgestern von Terroristen ein neuer, dreifacher Mord begangen worden. Seit acht Tagen wurden 11 Personen als Opfer der Rache getötet. In Lemberg nimmt der Streit ernste Formen an, da die Arbeitswilligen von den Streiken- den vertrieben werden. Am Markt wurden Vettaussständc geplündert.
Unterschleife.
Stettin, 29. Juli. Bei der städtischen Spattaffe sind Unterschleife in der Höhe von 20000 Mark entdeckt worden. Der schuldige Buchhalter wurde seiner Stelle enthoben.
Neuer Prozetz.
Detmold, 29. Juli. Der zweite lippffche Prozeß wegen der Veröffentlichung der Thronstteitdepeschen ist auf den 2. August vor. der hiesigen Strafkammer anberaumt worden.
Hagelwetter.
Erfurt, 29. Juli. Gestern nachmittag ging über bk Gegend ein schweres Hagelwetter nieder, das den Feldfrüchten und Gärtnereien unabsehbaren Schaden zufügte.
Ueberfahren.
Emden, 29. Juli.o Pastor Huizenga aus Loppersum wurde auf Station Meermoor von einem Eisenbahnzuge überfahren und war sofort tot.
Koloniales.
Berlin, 28. Juli. Der bereits vor einiger Zeit an» gekündigte Transport ,,Z‘4 geht planmäßig morgen von Hamburg nach Südwestafrika ab. Er umfaßt im ganzen 8 Offiziere, 1 Sanitätsoffizier, 2 Oberveterinäre, 7 Magazin- bcamte, 5 Zahlmeisteraspiranten, 283 Mann und 310 Pferde. Das Hinaussenden weiterer Verstärkungen wird von dem Bedarf abhängen und von den Anforderungen, die General von Trotha dieserhalb stellt. Jedenfalls wird es noch weiterer Nachschübe bedürfen. — Die Kolonialverwaltung beabsichtigt, auf dem Kilimandscharo eine astronomische Station besonders zum Zwecke von Sonnenbeobachtungen einzurichten.
Schiffsnachrichten.
(Mitgeteilt vom Vertreter des Norddeutschen Lloyd in Bremen M. Schuster, Fahrstraße Nr. 1).
Der Doppelschrauben - Postdampfer „Main" , Kapt. von Borell, ist am 27. Juli, 1 Uhr nachmittags, wohlbehalten in New-Aork angekommen.
Gebrauchs-Muster.
Nr. 254 941. Platte zur Herstellung von Eisbehâltern für Kühlschränke u. dgl., deren Oeffnungen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit überdeckt sind. Heinrich Dippel in Cassel, Königstor 48, vom 17. Mai 1905 ab. — D. 9946. Kl. 17c.
Nr. 249 361. Trockenvorrichtung für loses Material, bei welcher eine Säule aufeinanderstehender Trockenhorden durch Eingreifen von Zahnrädern in Zahnstangen in einem Trockenschachte langsam nach abwärts bewegt wird. Benno Schilde in Hersfeld, vom 24. Februar 1905 ab. — Sch. 20 366. Kl. 22a.
Kreissparkaffe zu Hanau.
Die Kreissparkaffe verzinst Spareinlagen nach wie Mr mit 8l«%.
Die in den ersten drei Tagen eines Monats bewirkten Einlagen werden vom 1. des belr. MonalS ab verzinst imb Einlagebücher kostenfrei ausgestellt.
Der Vorstand. 455
Rheinwein Moselwein
Pfalzwein
Bordeauxwein Burgunderwein Südwein
It. Preisverzeichnis, losn _________Oh. J. Lossow.
Zahn-Praxis Wirsing jetzt 141074
Steinheimerstr. 10*.
CIGARREN
in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Preislagen ca. 160 Sorte» am Lager.
w Ch, J. Lossow.
Ist der Magen des Kindes eine Retorte, oder die Kinderstube ein chemisches Laboratorium? So möchte man fragen, wenn man die zahllosen „Kinder-Nährmittel" angepriesen sieht. Schon Henri Nestle erkannte vor 35 Jahren, daß das Gedeihen des Kindes nicht von chemischen Formeln abhängt, sondern von der rein naturgemäßen Beichaffenheit eines Präparates. Auf diesen Grundsätzen entstand fein Nestle'ichcs Kindermehl, welches nur beste Alpenmilch, Zwiebackpuloer und Rohrzucker enthält. 14490