Frritag den 21. Juli 1905
3« WWH
3
Stehendes Heer oder Miliz?
Die Frage: Stehendes Heer oder Miliz ? ist für Menschen mit gesundem Urteil schon lange zu gunsten des stehenden Heeres entschieden. Da sie aber bei den Militär-Debatten im Reichstage von Bebel und Genossen und in der sozial- demokrattschen Preffe immer wieder ins Treffen geführt wird, so ist es nicht überflüssig, zu zeigen, wie man in der Schweiz, dem Lande der Miliz, darüber denkt. Seit geraumer Zeit schweben dort Verhandlungen zur Reorganisation der Armee. Die Aenderungen bezwecken im wesentlichen: 1. vermehrte Dienstzeit, um eine sorgfältigere Ausbildung zu ermöglichen, 2. Zusammenfassen der jüngern, gebrauchsfähigen Jahrgänge in 6 Divisionen unter gleichzeitiger Abstoßung des 8anb= sturmes, und 3. Ersetzung des Zivil-Militärs in höhern Stellungen durch Berufs-Offiziere. Aus einem „Eingesandt" im „Berner Tageblatt", das sich mit diesen Heeresfragen be- schäftigt, ersieht man klar und deutlich, daß auch in der Schweiz die Anschauungen ernster und erfahrener Männer denen unserer Milizschwärmer direkt gegenüberstehen. In dem Arttkel heißt es unter anderm:
„Es muß bei der Besprechung einer neuen Organisation vor allem klargelegt werden: Wollen wir eine möglichst zahlreiche Armee, wobei dann die Qualität zurückstehen müßte, oder wollen wir ein kleines, gut ausgebildetes, schlagfertiges und gut geführtes Herr? Den Landsturmschwindel früherer Jahre haben wir ja glücklich überwunden . . . Die neue, aus 6 Divisionen bestehende Armee wird allen Anforderungen gewachsen sein, wenn sie genügend ausgebildet und gut geführt wird. Wird das aber der Fall sein? Die Ausbildungszeit der Rekruten ist von 60 Tagen auf 80 erhöht, was ja einen unleugbaren Fortschritt bedeutet. Allein wir gehören zu den vielen, die trotz aller Beschwichtigungen offen erklären, daß auch diese Zeit zur Ausbildung eines tüchtigen Soldaten, der im Feuer in der Hand seiner Offiziere bleibt, ungenügend ist. Es geht nicht mehr an, unserm Volke eine Ueberlegenheit an soldatischen Eigenschaften zuzusprechen, seitdem die wunderbaren Taten der japanischen Soldaten bekannt geworden find . . . Darf das, was» in andern Ländern gilt, von uns immer noch mit souveräner Verachtung behandelt werden? Ist es nicht lächerlich, daß wir uns erkühnen, einem feindlichen, in langem Dienste ausgebildeten Heere eine Armee entgegenzustellen, die so ungenügend geschult
ift, rote die unsrige?"
Bemerkenswett ist auch das Urteil1 des Schweizers über die höhere Truppenführung: „Unsere höheren Führer find keine Berufssoldaten, sondern Zivil-Militärs. Man täusche sich doch nicht darüber, in allen Schichten unseres Volkes lebt die Erkenntnis, daß diese wackern Männer mit dem guten Willen ihren Platz wirklichen Berufsoffizieren zu überlasten P haben, wenn anders die Armee im Kriege unter den schweren Nachteilen einer dilettanttschen Führung nicht ernstlich Schaden
erleiden soll. Wir sind mit der bisherigen Führung noch nie im Feuer gestanden, und daher konnte es kommen, daß die Behörden den guten Willen für die Tat nahmen . . . Fort, fort mit dem Dilettantismus in der höheren Führung 1 Wer
nicht seine ganze Kraft und sein Leben einsetzt, der wird nie ein guter Kaufmann, nie ein guter Arzt, aber noch weniger ein tüchtiger Heerführer."
Diese Auffassung ist in der Schweiz nicht vereinzelt. Die besten und tüchtigsten Offiziere in der Eidgenossenschaft, die Obersten Wille, Wildholz, Major Gertsch und andere teilen
sie und treten für die Reorganisation der Armee ein. In keinem Lande haben die Lehren der letzten Kriege: die Unfähigkeit regelloser und vielfach undisziplinierter Miliztruppen im Burenkriege und die ans Wunderbare grenzenden Erfolge der gut geschulten, gut disziplinierten und gut geführten Japaner im Kriege gegen Rußland eine so lief gehende Wirkung ausgeübt, wie in der Schweiz. Diese Tatsache wird allerdings unsere Sozialdemokraten nicht abhalten, nach wie vor für die Miliz eiirzutreren und sich dabei auf die Schweiz berufen.
zu
Diebstahl aus Liebe. Ein junger, sehr eleganter Herr näherte sich dieser Tage der Auslage eines Pariser Delikateßhändlers, nahm mit kühnem Griff eine Hummerbüchse und ging fort. Ein Angestellter rief hinter ihm her:
„Mein Herr! Sie haben vergessen zu zahlen„Ich ver- geste nie etwas," sagte kaltblütig der junge Mann.
sie
habe nichts gekauft — sondern gestohlen." Es entwickelte sich eine lebhafte Debatte, und da der Herr sich hartnäckig weigerte, zu zahlen, brachte man ihn auf die Polizei. Dort fand man in seiner Tasche 800 Fr. Nach dem Grund seines Betragens befragt, antwortete er: „Die Sache ist ganz einfach. Meine Braut meinte gestern, ich liebe sie nicht so, daß ich für sie einen Diebstahl begehen könne. Ich null ihr beweisen, daß sie sich in^. Bringen Sie mich ins Gefängnis." Der Kommissar erklärte ihm aber, daß lein guter Wille wohl genügen dürfte und der Herr entschloß sich endlich, die Büchse zu bezahlen; er gab sogar dem Angestellten ein reichliches Trinkgeld und machte sich auf den Weg, um seiner Braut von seiner Heldentat zu berichten.
Falsch verstanden. Eine hellere Episode, die sich auf dem Viehmarkte abspielte, wird in Hagnau viel belacht: Ein Junge stand mit zwei Ochsen, die er am Stricke führte, auf dem Verkaufsplatze, als der Departementstierarzt aus Liegnitz, welcher das Vieh zu untersuchen hatte, herantrat und zu ihm sagte: „Mach dem Ochsen das Maul auf!" Der Junge war erst perplex, dann aber stellte er sich vor den Departementstierarzt hin, riß seinen Mund auf, so weit er konnte, und präsentierte sich zur Untersuchung. Ein schallendes Gelächter der Umstehenden erfolgte, und erst als dem Jungen mitgeteilt wurde, daß nicht er, sondern seine vierbeinigen Genossen der Kontrolle über die Maulseuche unterliegen, schloß er die Oeffnung seiner Kauwerkzeuge wieder.
Der verschluckte Hrrudertmarkschein. In Har- garien bei Bolchen in Elsaß-Lothringen wollte ein beim Tunnelbau beschäftigter Italiener auf dem Baubureau Papiere in Empfang nehmen und stahl, als der Bureauvorstchcr einen Augenblick weg war, vom Tisch weg einen Hundertmarkschein ; er rollte den Schein zusammen und steckte ihn in den Mund. Der zurückkehrende Beamte bemerkte sofort den Verlust, stellte den Italiener zur Rede und geriet in Streit mit ihm. Als er den Dieb an der Gurgel packte, schluckte dieser den Hundertmarkschein hinunter. Es blieb nichts übrig, als den Dieb ins nächste Amtsgefängnis abzuliefern, wo er ein Laxiermittel bekam und, aufs liebevollste überwacht, bald 100 Mark weniger wert war. . . .
Gin sensationeller Selbstmord in Athen. Großes Aussehen hat der Selbstmord der zwanzigjährigen Tochter Rallu des Generals SmolenSki, des früheren Kttegs- mimsters, in Athen Èerucrgennen. Seit längerer Zeit zwischen der jungen Dame und ihrem Vater bestehende Zwistigkeiten veranlaßten diese schon im vorigen Jahre, das väterliche Haars zu verlassen und einige Monate in London bei Verwandten Zuzubringen. Nachdem sie nach Athen zurück- gekehrt war, wohnte sie bei ihrer mit einem höheren Finanzbeamten verheirateten Schwester, die sich vergeblich bemüht zu haben» scheint, eine Versöhnung zwischen Vater und Tochter berbeizuführen. Dieser Tage begab sich die Lebensmüde zum Friedhof, um sich auf dem Grabe ihrer vor einigen Jahren verstorbenen Mutter zu erschießen. In der Wohnung hatte sie einen Brief an ihre Schwester hinterlassen, der sie ihr Vorhaben mitteilte und von der das Schreiben bald aufgefunden wurde. Die Schwester eilte mit ihrem Manne zum Friedhofe ; kaum am Grabe der Mutter angelangt, hörte sie in der Nähe einen Schuß fallen. Die Lebensmüde hatte sich eine Revolverkugel in die rechte Schläfe geschossen. Eine halbe Stunde später verschied sie. Bei ihr fand ein Zettel vor, durch den sie den letzten Wunsch aussprach, daß ihre Leiche nicht mehr in das Haus ihrer Schwester zurückgebracht werde. Die Beerdigung fand, wie die „Fkf. Ztg." erfährt; in Gegenwart ihres Vaters sowie vieler hochstehender Per» sönlichkeiten und Politiker statt.
G«t pariert, möchte man, so schreibt die „Straßb. Post", einen kleinen Vorfall überschreiben, der sich vor eini- gen Tagen im Hotel „Rotes Haus" in Sttaßburg zutrug. Dort war ein russischer Oberst a. D. abgestiegen, der seine Mahlzeiten in einer Fensternische des nach dem Kleberplatz zu gelegenen schönen Empiresalons einzunehmen pflegte. Ebenda marschierte eine Abteilung unseres 105er Regiments, die wohl nicht gerade dem rechten Flügel desselben entnommen war, vorbei, in welchem Augenblick der Oberst mit lautem Lachen sich zu der Frage verstieg: „Sind das die unbesiegbaren, martialischen deutschen Soldaten, diese Piccolos?", worauf der Wirt ihm mit verbindlicher Ironie zurückgab: „Macht nichts, Herr Oberst, die Japaner find auch klein!" Das Eßbesteck entglitt den Händen des Obersten,
er erhob sich mit der Elastizität eines Vorturners:
kellner — meine Rechnung!"
„Ober-
er zahlte — und verschwand.
Littherfeier. Unter überaus zahlreicher' Beteiligung der evangelischen Bevölkerung von Erfurt fand dort im evangelischen Waisenhause, dem ehemaligen Augustinerklostrr, eine Gedenkfeier statt anläßlich der 400. Wiederkehr des Tages, an dem Luther als Mönch in das Augustinerklostrr eintrat. Als Vertreter der Regierung war Oberregierungs- rat v. Natzmer anwesend; ferner nahmen noch Reichstags- abgeordntter Hagemann, Senior Dr. Bärwinkel, die ganze Erfurter Geistlichkeit u. v. a. an dem Festakte teil. Das alte Kloster war mit Blumen und grünen Reisern geschmückt. Den großen Saal, in dem Luther vor 400 Jahren Aufnahme gefunden hatte, zierte eine große Büste des Reformators und Girlandenschmuck. Die Lutherzelle, die eigentliche Arbeitsstätte Luthers, in der er, von der Welt abgeschlossen, mit unermüdlichem Eifer sein Werk vorbereitete, war ebenfalls geschmückt. Waisenhausdirektor Kott hielt die Festrede. Im Verlaufe des Abends sprachen noch Senior Dr. Bärwinkel über „Erfurts Bedeutung als Lutherstadt" und Reichstags- abgeordneter Hagemann, der eine Parallele zwischen Lucher und Bismarck zog.
Feuilleton
Sommmeisen in alter Zeit.
Skizze von M* Kofsat.
(Nachdruck verboten.)
Wenn heutzutage jemand ein paar Stunden mit einem Bummelzug zu fahren genötigt ist, so stöhnt er und tut, als ob er ein Martyrium ohnegleichen durchgemacht hat. Anders als mit dem D-Zug mag keiner mehr reisen. Allein mein verstorbener Vater ist als Student noch mit der Post von Königsberg nach Berlin gefahren — volle acht Tage dauerte die Reise — und oft hat er versichert, daß keine Reise, die er später in den herrlichsten Gegenden der Welt und mit denkbarsten Komfort unternommen, ihm gleiches Vergnügen gewähtt habe, als jene achttägige Tour im engen Posttasten auf holprigen Wegen. Da schloß er mit anderen Herren unterwegs Freundschaft, sie spielten Karten, unterhielten sich, sangen und amüsierten sich köstlich. Und wenn sie schließlich doch etwas abgespannt wurden, so war die Freude, wenn sie nach einer Station kamen, umso größer. Wie wohl die Ruhe dann tat, wie Speise und Trank schmeckte! Ein Freund meines Vaters hatte an diesen Fahrten ein solches Vergnügen gefunden, daß er viele Jahre danach, als schon ein Eisenbahnnetz die Länder durchzog, die Dienste des Dampftosses stolz verschmähte und sich für seinen Privatgebrauch einen Wohnungswagen, rote Artisten ihn be= nutzen, kaufte und darin mit seiner Familie weite Reisen unternahm. Er war in Italien, Rußland und weiß Gott, wo sonst noch, mit diesem Gefährt gewesen. Die Sache stellte sich wahrhaftig nicht billig, aber er war ein reicher Mann und konnte sich die Laune gestatten.
Allerdings genoß der betreffenbe Herr trotz der seltsamen Beförderungsatt, die er sich erwählt, allen „Komfort der Neuzeit", was bei den Reisenden in vergangenen Jahrhun- detten nicht der Fall war. Man sollte eigentlich meinen, daß sie's im Winter oder Herbst angenehmer beim Reisen hätten haben müssen, doch scheint sich dies nicht zu bewahr
heilen, da überall in alten Briefen, Chroniken und Memoirenwerken von den großen Gefahren unb Beschwerden des Reisens in den kalten Monaten die Rede ist. Man verlegte die Reisen, wenn irgend möglich, in den Sommer, denn auch der Frühling erwies sich, weil dann die Wege am grundlosesten waren, als keine geeignete Jahreszeit da- für. Man darf eben nicht vergessen, daß bis ins achtzehnte Jahrhundert hinein die Reisewagen der Federn entbehrten. Das Gestell lag direkt auf den Achsen und das Vordergestell war noch nicht drehbar. Nur für Fürsten oder wenigstens sehr vornehme und reiche Personen fabrizierte man zuweilen Wagen, bei denen der zum Sitzen eingerichtete Kasten in Riemen hing. Daß es kein Vergnügen war, in jenen Fahrzeugen längere Zeit zuzubringen? zumal bei der damaligen entsetzlichen Beschaffenheit der Wege, läßt sich leicht begreifen, denn die Stöße und das Rütteln nahmen kein Ende. Es mutet uns ganz wunderlich an, wenn wir einen Brief lesen, den der Fabeldichter Lafontaine im Jahre 1663 an seine Frau schrieb, als er von Paris nach Limoges reiste. Darin heißt es unter anderem: „Bis jetzt läßt sich unsere Reise ganz gut an. Wir haben bereits drei Stunden ohne besonderen Unfall zurückgelegt, abgesehen davon, daß der Degen des Herrn Jeaunart in Stücke gegangen ist. Wir befinden uns in Clamart, am Fuße des Berges, auf dem Meudon liegt. Dort gedenken wir zwei bis drei Tage zu unserer Erholung zu rasten." Man denke, nach einer Fahrt von einigen Stunden waren die Reisenden so angegriffen, daß sie zwei bis drei Ruhetage brauchten, um wieder einigermaßen zu Kräften zu kommen! ,. , ,
Eine ganz ungeheuerliche Geschichte erzählt auch ein Brief, der sich in Privatbesitz befindet und den ich zufällig gelesen. Er stammt ziemlich aus derselben Zeit, wie der vorhin erwähnte, nämlich aus dem Jahre 1668. Sein Verfaffer ist ein protestantischer Geistlicher namens Wullmann, der mit einem Freunde nach Ems zum Kurgebrauch reifte. ^on Magdeburg nach Ems waren die Beiden mit dAietswagen innerhalb 25 (!) Tagen gefahren. Da der Pastor Wullmann ein auf seine körperliche Schonung bedachter Herr war, so halten sie, wie er in einem Briefe an feinen Bruder he^wr- hebt, regelmäßig in irgend einem Quartter übernachtet.
„Sechsmal nur —" schreibt der Geistliche — „haben wir den Wagen zerbrochen, was bei einer so wetten Reise doch wirklich nicht viel ist. Einmal waren wir zwar nahe daran, zu ertrinken, denn nachdem der Wagen beim Erklimmen eines Berges abgestürzt war, kollerten wir alle vier, mein Freund und ich, der Kutscher und unser Diener, in den am Abhang fließenden Fluß; der Kutscher aber war ein beherzter und geschickter Mann, der uns Dank seiner Schwimm» fünfte rettete. So trugen wir denn auch außer einem kleinen Schrecken keinen Schaden von diesem Vorfall davon. Ja, solch eine Reise —" schließt der Pastor — „hat ihre angenehmen und unangenehmen Seiten. Die Bettachtung der herrlichen Gottesnatur und das Studium fremder Sitten gewähren einen hohen Genuß, aber die Fährnisse, welche das Fahren auf Wegen, die aus Sümpfen, Schluchten und spitzzackigen Höckern bestehen, sowie durch unwegsame Gegenden, die wohl noch keines Menschen Fuß betreten hat, setzt auch den Mut der Starken auf eine harte Probe."
Diese Schilderung ist etwas sonderbar, wenn man in Rechnung zieht, bass der Emser Brünnen bereits im Mittelalter um seiner heilkräftigen Eigenschaften willen großen Ruf besaß und zur Sommerszeit das Ziel vieler Leidenden war. Im 16. Jahrhundert gab es dort bereits ein Kurhaus — von dem heute noch ein Teil vorhanden ist — und zahlreiche Herbergen, die für die Aufnahme von Gästen, welche zum Kurgebrauch an den Ott famen, eingerichtet waren. Schreibt doch der Nürnberger Kaufmann Balthasar Thomasius im Jahre 1588 an seine Schwester, daß die Damen in Ems einen so freventlichen Kleiderluxus treiben, daß ein Mann mit nicht allzu großen Einkünften sich besinnen müßte, ehe er seine Gattin dorthin brächte. „Es ist gerade, als ob man nur zur Kurzweil und um sich zu putzen, nach Ems ginge, während man es doch seiner Gesundheit wegen tut," meint er. Weiterhin erzählt er, daß die fürnehmen Leute sich an Regentagen, an denen sie nicht spazieren gehen könnten, in Ems damit unterhielten, um Nüsse zu würfeln und daß sogar die Damen daran teilnähmen. Wer eine taube Nuß gewonnen hatte, mußte ein Goldstück in die allgemeine Kaffe geben, befand sich dann genug in dieser, so wurden üppige Feste arrangiert. Wenn man diese Schilderung des Emser