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Montag
8. Mai
Don Herrn I. P. Thyriot, IPfannenschloßgewehr stanz. Ursprungs 1777.
Von Wilh. Schultz, Wademielehrer, bildliche Darstellung eines am Schandpfahl wegen Diebstahls stehenden Sträflings.
Von Herrn Rentner Jakob Stück, Herrnstraße, einen alten barocken Spiegelrahmen und eine kleine eiserne Handkassette.
* Schweineseuche in Hessen-Nassau. Nach dem jetzt veröffentlichten Berichte der Kreistierärzte herrschte am 30. dlpril d. Js. die Schweineseuche im Reg.-Bez. Cassel in 61 lAehöften, welche sich auf 43 Gemeinden in 11 Kreisen wie folgt verteilen:' Caffel-Stadt 1 Gehöft mit 5 Schweinen, Cassel-Land 13 (19), Eschwege 3 (3), Fritzlar 10 (16), Hofgeismar 3 (3), Melsungen 3 (3). Rotenburg 3 (3), Wolfhatzen 3 (3), Frankenberg 1 (1), Fulda 2 (3), Schmalkalden 1 (1). Im Regierungsbezirk Wiesbaden waren von der Seuche 61 Gehöfte in 44 Gemeinden bezw. 11 Kreisen wie folgt bettoffen: Dilltteis 1 (1), Oberwesterwald 4 (4), Westerburg 10 (12), Oberlahnkreis 1 (7), Limburg 1 (2), Unterlahnkreis 4 (4), St. Goarshausen 3 (3), Untertaunuskreis ' (11), Usingen 9 (13), Obertaunuskreis 4 (4). Sonstige Tierseuchen waren wenig oder garnicht vorhanden.
* Die Golddiebstahls und Hehlereiaffären ziehen immer weitere Kreise. Heute wurden, dem Vernehmen nach, drei Personen in Untersuchungshaft genommen.
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)( Fechenheim, 7. Mai. (Stenographisches.) Am heutigen Nachmittage tagte dahier im Saalbau „Zur Schanze" die Frühjahrswanderversammlung des Pittelrheinischer: Steno- tachygraphenverbandes, bei welcher 10 Vereine vertreten waren. Die Verhandlungen, welche der Ehrenvorsitzende des Verbandes, Herr Wahler nit§ Offenbach, leitete, waren diesmal sehr reichlich und begannen nach Verlesung des Protokolls mit den Mitteilungen des Verbandsvorsitzenden, Herr»: Fayh aus Darmstadt, über das abgelaufene Rechnungs- jahr, im Laufe dessen die Mitgliederzahl auf über 300 gestiegen sei. Da die Finanzen sowohl des engeren Verbandes als auch des allgemeinen deutschen nicht sehr günstige seien, beschließt die Versammlung die Schaffurig eines von: Verbände herausgegebenen offiziellen Organs, um durch dessen Ueberschüsse die Einnahmen gu erhöhen. Bei dem weiteren Punkt der Tagesordnung : Allgemeiner Stenotachygraphentag in Halle 1905 nimmt der Reichstaqsstenograph, Herr Dahms auS Berlin, Gelegenheit, den Verdächtigungen feiner Gegner im eigenen Lager mit Erfolg entgegenzutteten, so daß . die Versammlung ihm ein Vertrauensvotum erteilt und dessen Fachzeitung „Der Stenotachygraph", das der Herausgeber unentgeltlich dem Gesamtverbande als offizielles Organ zu überlassen bereit ist, auf dem demrrächstigen Stenotachygraphentag in Halle als folches zu empfehlen beschließt. Für die Herbstwanderversammlung wird Mainz gewählt. Bei dem den Verhandlungen voraufgegangenen Wettschreiben, an welchem 23 Damen und Herren teilgenommen hatten, konnten 12 prämiiert werden, während beim Schön- und Korrektschreiben 5 Schüler bezw. Schülerinnen Auszeichnungen erhielten.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 6./5. 8./5.
Sehr trocken Beständig
Schön
Berânderlich
Regen (Wind)
Viel Regen
Sturm
Ltlczrachischer Wktterbmcht der ökuMen Tttwurtr.
Telegramm aus Hamburg vom 8. Mai.
9 Uhr 38 Min.
Ein Maximum über 771 mm lagert über Jnuerrußlaud, Depressionen unter 775 mm lagern über Nordeuropa. In Deutschland wehen meist schwache, südwestliche Winde, das Wetter ist teilweise heiter, im Westen ziemlich kühl, im Osten warm. Gesteri: traten vielfach Gewitter auf.
Prognose für bcif 9. Mai: Ruhiges, vielfach heiteres, nn Westen kühleres, im Osten etwas kühleres Wetter wahrscheinlich.
Mir die Errichtung eines Kinzigsttgcs in der Bula»
find dem V e r s ch ö n e r u n g s v e r e i n weiter zugegangen: Gezeichnet im Restaurant M v h r (norm. Kippert)
Von
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Weitere Spenden nehmen die
Blatter zur Weiterbeförderung gerne entgegen.
Hanauer-
Vereins- u. Vergnngnngsnachrichten für Montag den 8. Mai.
Konzerthaus „Germania" : Konzert der Damenkapelle MaialöckLen". Turn- u Fechttlub: Von 6-7’/, Uhr: Turnen der FrauenLu.ng, rau 8'/a—10 Uhr: Turnen der Jugendabteilung. tzvang. Männer- und Jünglingsverein: Gesang (Eo. Bereinshaus.)
Brsefiauben-Klnb: Versammlung in der Brauerei Orschler.
Gabtlkberger Stenographen - Verein im Gasthaus zu den „3 Rindern": Abends von 8—9 Mr: Anfängerkursus, 9—10 Uebungsstunde, Verkehrs- und Redeschrift. Stenograpben-Verein Stolze-Schrey: Vereinsabend in der „Sonne". Garde-Verein Hanau: Monatsversammlung in der „Karthaune". Gesellige Verbindung „Melitta": Spielabend „zur goldnen Gerste". Gesellschaft „Heilerer Bund": Vereinsabend im „Deutschen Schützen". Verein ,,Hessischer Bund": Versammlung im „Hessischen Hof". Freiwillige Feuerwehr, 4. Komp., Zusammenkunft im „Schützenhos". Kegelklub „Helzi"; Gasthaus „zur guten Quelle".
Gesellschaft „Lustige Brüder": Klubabend bei Heinrich Vowinkel.
Hus Hab und fern.
W. Homburg v. d. H., 7. Mai. Die Vorkur hat begonnen und bereits eine beträchtliche Anzahl von Heilungsund Erholungsbedürftigen findet sich morgens am Elisabethenbrunnen ein, bei den Klängen einer schönen Morgenmusik das erfrischende, an Kohlensäure reiche Mineralwasser zu schlürfen. Erfrischend und stärkend ist zur Zeit aber auch die von herrlichstem Blütendufte gewürzte reine Gebirgsluft, welche neben Trinkquellen und Mineral- wie Sprudelbädern unser wirksamster Heilfaktor ist. Das berühmte Taunusobst beginnt zu blühen. Bei einem Spaziergang über den herrlichen Kurpark hinaus nach Seulberg oder Dillingen entzückt ein Blütenmeer von Kirsckbäumen das Auge, welches sich an diesen: nicht endenwollenden Blütenmeere nicht satt zu sehen vermag. Dazu als Abwechselung das jugendfrische Grün der eben erst erwachten Bäume lassen Auge und Herz erfrischen in diesen: gottbegnadeten Stückchen Erde. — Wer die Natur in vollen Zügen' genießen und mit ihr gesunden will, der kehre jetzt zur Frühlingszeit ein in unserem ucuerftanbenen herrlichen Taunnsbade.
C âin-Krotzenbttlg, 7. Mai. Ein Unglücksfall ereignete sich gestern gegen Abend auf der Braunkohlengrube „Gewerkschaft Gustav" bei Seligenstadt. Der 18 jährige Arbeiter Joseph Sommer, Sohn der Christian Sommer Wwe. zu Seligenstadt, geriet nämlich aus Unvorsichtigkeit mit der rechten Hand in ein Maschinengetriebe und erlitt gräßliche Arinverletzungen. Der Verunglückte wurde schleunigst mittelst Equipage nach bem Seligenstädter Kreiskrankenhause verbracht, woselbst alsbald zur Amputation des zermalmten Vorderarmes geschritten werden mußte.
O Vom Neckar, 7. Mai. Die 61 Jahre alte Ehefrau des Schiffers Johann Bernhard zu Dtecfargemünb stürzte in ihrer Behausung infolge Ausgleitens eine Treppe hinab, brach das Genick und verschied.
-r. Marburg, 7. Mai. Einer der ältesten hessischen Juristen, der Privatdozent der Rechte, Justizrat Dr. Victor Schmidt, ist in der Nacht vom Freitag zum Samstag nach oorausgegangenem kurzem Leiden gestorben. Der Verblichene, der in Hohenlinden geboren wurde, war Marburger Student und blieb dann in Marburg. Besonders die Schwälmer suchten ihn gerne auf. — Die hiesigen Arbeitgeber beabsichtigen, sich zu einem Arbeitgeber-Verband zusamurenzu- schließen und ist zu diesem Zwecke eine Versammlung am beranmt.
Hailer, 6. Mai. In dem Kalkwerk des Herrn Michel fiel heute morgen ein Rollwagen beim Schuttabfahren um und einem dort beschäftigten Arbeiter aus Altenmittlau auf das Bein. Der Verunglückte ist an demselben, wie wir hören, schwer verletzt worden.
Wiesbaden, 6. Mai. Wegen Erpressung sind der Lehrer Autor, der Techniker Eck und der Regierungssekretär Kröschell zur Verantwortung gezogen. Sie versuchten einem yiesigen Kaufmann auf Grund alter Akten, die sich der Sekretär zu verschaffen wußte, größere Summen zu entlocken. Der betreffende Herr ging scheinbar auf die Sache ein, machte jedoch Anzeige, sodaß das Trio verhaftet werden konnte. Auf der Polizei legten die drei Kmnpane ein Geständnis ab. Die ganze Sache war so täppisch angelegt, daß man darüber staunen muß, daß auch halbwegs gescheite Menschen glauben konrtten, es könne jemand auf solch plumpen Schwindel hereinfallen. (Rh. Kur.)
(:) Lampertheim, 7. Mai. Der 24 Jahre alte Geflügel- und Hundehandler Iakob Moos hat sich der ihm wegen Sittlichkeitsverbrechens drohenden Verhaftung durch die Flucht entzogen. — Während vorverwichener Nacht wurde in der Schüßler'schen Gastwirtschaft ein Einbruch ver- übt. Neben diversen Lebensmitteln erbeuteten die Einbrecher einen Barbetrag von 90 Mark.
):( Neckar-Steinach, 7. Mai. Zu Kirchheim verzehrte ein junger Mensch infolge einer Wette 25 lebende Maikäfer. Das grausige „Festessen" wurde im „Hirsch" veranstaltet. Der ausgesetzte Preis von 25 Liter Bier wurde dem Mai- käferftesser zugesprochen.
Saarbrücken, 8. Mai. Die Leiche eines seit längerer Zeit vermißten jungen Mädchens aus St. Johann a. Saar wurde gestern aus bem Flusse gezogen. Es liegt Selbstmord vor.
BaS Brückenau, dessen von Jahr zu Jahr fteigenbe Frequenz für seine große Beliebtheit spricht, hat alle Vorbereitungen getroffen, den ankommenden Gästen auch für die Saison 1905"beii Aufenthalt zu einem möglichst angenehmen zu gestalten. Die sanitären Verhältnisse haben durch eine neue Kanalisation in der Villenkolonic eine wesentliche Verbesserung erfahren, die Badeverwaltung war eifrig bemüht, überall Erneuerungen und Verschönerungen vorzunehmeu, so namentlich in den Kuranlagen und in den Bädern. Die Kurkapelle ist oerftärtt worden und für die Waldausflüge wurde eine Anzahl neuer Schutzpavillons errichtet. Die kgl. Kurhäuser, ganz besonders das neue kgl. Kurhotel, der Elisabethbau, in welchem s. Z. die Kaisenn von Oesterreich gewohnt hat, und der Badbau, in welchem die russische Kaisenn gewohnt hat, bieten durch den Komfort ihrer Wohnungen und die unmittelbare Nähe der Bäder und Quellen eine sichere Gewähr nicht nur sowohl für eine erfolgreiche Kur, als auch für eine gute Unterkunft, die Gesunden und Erholungsbedürftigen gleich vorteilhaft und daher nur zu empfehlen ist. Vor allem aber sind es die anerkannten Heilschätze des Bades selbst, die ihren günstigsten Einfluß auf die Gesundheit des Besuchers ausüben, worin sie auf das wirksamste durch die
xHLâ ^ÄmSotSm aller Toilettenseifen ist die an Milde und Feinheit seit Jahren unerreichte und zur Erzielung eines
schönen Teint s unentbehrliche Ms^8 5 Ea^Bsää^öiiöa
liebliche und idyllische Umgebung unterstützt werden, die mit ihrer reinen Luft und ihren herrlichen Waldungen zu der: gesündesten und schönsten in ganz Deutschland gehört. Durch die stark zunehmende Frequenz der letzten Jahre wird es jedenfalls notwendig werden, daß die kgl. Staatsregierung sich zur Erbauung 'weiterer Logierhäuser für die Kurgäste entschließt, so daß Bad Brückenau mit seinen in ihrer Art unübertroffenen Heilquellen auch konkurrenzfähig bleibt.
frubling!
Maiennacht sinkt auf den Garten, Der in weißen Blüten prangt, Und in bräutlichem Erwarten Nach des Frühlings Glut verlangt! Süßer duftet heut' der Flieder, bauter rauscht vom Wehr die Flut, — Tausend Stimmen leben wieder, Die im Winter still geruht. —
Und ein heißes Glückoerlangen, Liebessehnsucht stark und tief, Sind wie Blumen aufgegangen, Die der Sonne Feuer rief! Mir im Herzen stürmt ein Woller:, Eine Unrul)’ mir im Blut, Die Dir jubelnd künden sollen Meiner jungen Liebe Glut!
Fyandel, Gewerbe und Verkehr.
Viehmarkt in Frankfurt a. M. (Telegramm). Amtliche Notierung der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf stauben: 521 Ochsen, 73 Bullen, 791 Kühe und Fersen Stiere und Rinder), 384 Kälber, 172 Schafe und Hämmel, 1483 Schweine, — Ziegen. Aus Oesterreich: 198 Ochsen, 2 Bullen, — .Kühe. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes 71 bis 73 M., d. fleischige 65—66, o mäßig genährte 59—62. Bullen, a. höchsten Schlachtwertes 62—64, b. mäßig genährte 59—61 Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) a. Färsen (Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes 68—70, b. vollfleischige und ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes 60—62, c. ältere 49—51, d. mäßig genährte 42—44 e. gering genährte 00 bis 00. Kälber für 1 Pfund Schlachtgewicht a. feinste Mast, und beste Saugkälber 84—86 Pfg. (Lebendgewicht 51—53 Pfg.) b mittlere Mast und gute Saugkälber 66—70 Pfg.) (Lebendgewicht 46—48), c. geringere Saugkälber 62—66, (Lebendgewicht 00—00). Schafe a. Mastlämmer und jüngere Masthämmel 00—00, b. ältere Masthämmel 00—00. Schweine, a. vollfleischige bis zu l'M Jahren 67—68 (Lebendgewicht, 53.50), b. ' fleischige 66—00 (Lebendgewicht 52.—00), c. gering entwickelte sowie Sauen und Eber 60—62). Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand bedeutend. Kleinvieh gut. Kein Ueberstand. .
Frankfurter Fruchtmarkt vom 8. Mai. (Telegramm). Weizen hiesiger 18.25—00.00, kurhessischer 18.25 bis 00.00, La Plata, Kansas 18.25—18.50, Roggen 14.7 5 bis 15.25. Gerste (Wetterauer) 17.75—18.00. Franken, Pfälzer Ried 18.00—18.50. Hafer 14.50—15.00. Mais 12.00 — 12.25. Weizenmehl 0 26.00 — 27.00, I. 24.00 bis 24.75, III 21.75-22.50. Roggenmehl 0 21.50—22.00, II 01 19.00 bis 19.50. Weizenkleie 10.25—10.50. Roggenkleie 11.2 5 bis 11.50. Malzkeime 11.50—11.75. Alles per 100 Kilo ab hier.
Drahtnachrichten.
Die Unruhen in Rußland.
Petersburg, 7. Mai. Auf Antrag der Oberpresst behörde ist der Redakteur der „Nowosti", Notowitsch, wegen Abdruckes eines auf ben Umsturz der bestehenden Staatsordnung gerichteten Artikels in den Anklagezustand versetzt, aber gegen eine Bürgschaft von 1000 Rubel in Freiheit belassen worden. Die Anklage, welche den Verlust der Standesrechte und die Verbannung zur Ansiedlung in entfernten Gegenden Sibiriens nach sich zieht, wurde wegen des am 18. März in den „Nowosti" veröffentlichten Programmes des Befreiungsverbandes erhoben.
Warschau, 6. Mai. (Petersburger Telegr.-Agentur.) Ein Aufruf der Parteileitung der polnischen Sozicklisten Warschaus fordert die Arbeiter auf, bie‘Arbeit in den Fabriken und Werkstätten wieder aufzunehmen.
Jekaterinburg, 7. Mai. In den Tschusowaja-Werken ist ein Ausstand ausgebrochen. Die Fabrikanlagen sind von Truppen umstellt. Militär mit einem Feldgeschütz, bewacht die Eismbahubrückc über den Tschusowaja-Fluß.
Der russisch-japanische Krieg.
LouSou, 7. Mai. Der „Weekly Dispatch" meldet aus Tientsin vom 6. Mai: Wie aus guter Quelle verlautet, planen die Japaner Mitte Mai eine Invasion in die Insel Sachalin unter Führung der Divisionskommandeure Haragushi und Takanouchi mit Oberst Korzum als Stabschef. Die Jnvasionstruppen befinden sich, wie es weiter heißt, gegenwärtig in Hirosaki.
Tokio, 7. Mai. (Reuter.) Don dem mandschurischen Kriegsschauplatz wird gemeldet, daß der äußerste rechte wie der äußerste linke Flügel des Marschalls Oyama bettâcht- lich vorgerückt sind.
Tokio, 7. Mai. Amtlich wird bekannt gegeben: Eine japanische Abteilung, welche von Tunghua aus nördlich vornückte, zersprengte feindliche Kavallette und b e- setzte Montag Kuyatai, 28 Meilen nördlich von Tunghua. Eine andere Abteilung rückte gegen Fenchua von Fakumen aus vor, zersprengte am 4. Mai den in der Gegend von Erhsiaotun und Tasiaotun, 30 Meilen nordöstlich von Fa- kumen, stehenden Feind und besetzte am Abend des 5. Mai Papaotun.
W. Labuan (Borneo), 8. Atai. Der Dampfer „Chieng-- mm passierte in der Nacht vom 5. Mai 70 Meilen nordöstlich von ßabiian eine qroße aus zwei Divisionen be*