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Freitaft

tief gesunken sei. Durch einen Unglückssall habe sie -ÜZ Ge­hör verloren. Weiter gaben die Gerichlsärzte ihr Urteil ab über die Todesursache des Sikora. Sie erklären, daß die Leiche Sikoras bei ihrer Auffindung bereits im hohen Grabe in Fäulnis übergegangen war. Das Ehepaar habe aber um -den Verwesungsgeruch 31t beheben, nicht nur die Fenster ge- offnes, sondern im Zimmer auch Kmnpfer umhergestreut. Der Sack, in dein sich die Leiche Sikoras befand, würbe in Gegenwart einer gerichtlichen Kommission und mehrerer Ge sichtSärzte geöffnet. Das Schauspiel, das sich nun bot, war da entsetzlich, daß der Untersuchungsrichter Dr. Schülcher NE einer Ohnmacht befallen wurde.' Die Leiche war ganz schwarz vor Verwesung. Die Unterschenkel waren mit einem scharfen Instrument, etwa mit einer Hacke, abgehackt und unter die Oberschenkel gelegt. Der linke Fuß war nach innen, der rechte nach aussen abgehackt und eingebogen. Aon 'dieseni schauerlichen Bilde sei dann eine photographische Auf­nahme gemacht worden. Der Tod des Sikora sei, so gaben die Gerichtsürzte weiter an, durch Strangulieren eingetreten. Es sei aber nicht mehr festes stellen, ob die Strangulierung durch Erdrosselung oder durch Erwürgung erfolgte, da die Strangulationsspuren infolge der Fäulnis der Haut ver­wischt waren.

Hierauf wurde in die Zeugenvernehmung eingetreten. Erster Zeuge ist der Advokat Marcit, der Rechtsbeistand der Bronzewarenfinnn Klein ä Pitsch. Er verbreitet sich LUtsführlich über die FinanzverhäkMisse der beiden Kom­pagnons und erklärt, daß sowohl Klein als auch Pitsch größere Privatschulden hatten. Klein war bemüht sich zu arrangieren. Frau Klein habe ihm, dem Zeugen, zu gesichert, daß sie im Besitze so reichlicher Geldmittel sei, daß sie mit leichter Mühe alle Verpflichtungen übernehmen könne. Hierauf würbe unter großer Spannung des Auditoriunis der frühere KompagnonKleins, Fabrikant Pitsch als Zeuge aufgerufen. Er erzählt zunächst ausführlich, wie er mit Klein bekannt geworden ist und äußerte sich über seine persönlichen Be­ziehungen zu bem Angeklagten dahin, daß sie immer sehr gute Freunde gewesen seien, und daß er auch die Frau stets als eine durchaus vornehme und wirtschaftlich gutsituierte Person angesehen habe. Die Mitteilung Kleins, daß sie mindestens 40000 Kronen mit in die Ehe bringen würbe, habe sein Vertrauen nur noch gestärkt. Bezüglich der Mord­tat selbst vermag der Zeuge Pitsch nichts zu bekunden. Er weiß nur, daß Klein am Nachmittag des 6. Oktober nicht ms Geschäft tarn und daß er am 7. Oktober eine Korrewon- denzkarte an ihn, Zeugen, sandte, des Inhalts, daß Klein mit seiner Frau am (i. Oktober abends nach Budapest in einer Geldangelegenheit gereift sei und hoffe, am 8. wieder gmück sein zu können. Nachdem aber Klein weder an diesem Tage noch am nächsten ins Geschäft getommen sei, habe er sich in die Kleinsche Wohnung begeben, nadjbem er sich die Tür durch einen Schlosser hatte öffnen lassen. Er habe die Wohnung in größter Unordnung gefunden und habe sofort die Empfindlmg gehabt, daß die Eheleute durchgebrannt seien, vielleicht in der Absicht, ihn seinem Schicksal zu überlassen. Beim Umhergehen int Gassenzimmer habe er plötzlich Beine unter der Ottomane hervorrageil. sehen. Als er daraufhin ben Divan in die Höhe hob, habe er die grauenvolle Ent­deckung gemacht, daß darunter ein mit vieler Mühe in einen Sack gezwängter Leichnam lag. Unter großer Bewegung des Auditoriums zeigt der Vorsitzende hierauf dem Zeugen die beiden Kisten, die von den Angeklagten zur Aufnahme der Leichenteile bestimmt waren. An ihnen befinden sich noch zahl­reiche Blutspuren, die von den vergeblichen Bemühungen Herrühren, die Leichenteile in die Esten hineinzupacken. 9lad) Beendigung der Vernehmung dieses Zeugen versucht die An­geklagte, verschiedene Irrtümer in seinen Bekundigungen nachzüweism. Sie erhebt u. a. gegen den Zeugen den Vor- wurf, daß er sowohl ihren Mann wie sie nicht über den wahren Stand der Dinge bei der Halbfalliten Finna aufge­klärt habe. Sie selbst, so gibt sie weiter an, habe ihrem Mann ihr Vermögen deshalb höher angegeben, als es in Wirklichkeit war, weil sie ihn so lieb gehabt habe. Sie habe sich gesagt, daß er sie nichr geheiratet hätte, wenn sie ihm reinen Wein über ihr geringes Vermögen eingeschenkt hätte. Deshaw habe sie sich zu ihren unwahren Angaben verleiten lassen. Der Zeuge Pitsch erzählt darauf, daß Frau Klein und ihr Mann ihn wiederholt ersucht hätten, sie doch mit dem Hauptlieferanten und damit zugleich auch Hauptgläu­biger der Firma Bauer, intimer bekannt zu machen, bannt er sich bewogen sehe, sie öfters aufzusuchen. Er, Zeuge, sollte zu 'nim iwnnnim mm iiiin«MM»OTii|xi»imiiiiMU'»i'w»i^wii^^ m w'w dem Gast ein anderer toter und kleinerer Fisch gekocht wurde.

Das Fischen und Angeln der Forellen erfordert viel Geduld und große Uebung, weil erstens der Fisch ungemein scheu und furchtsam ist und beim leisesten Geräusch sich 3wissen den Steinen des Gebirgsbaches verkriecht, dann aber auch, weil die zierlich gebauten Fische blitzschnell sich fort­bewegen, oftmals dabei aus der spiegelhellen Wasserfläche hoch ' herausspringeud, um einem Insekt nachzujagen. Die Forellenangler müssen sich daher im Gebirge ein stilles, lauschiges Plätzchen am Wasser aussuchen, das vollständig fern von allem Menschenverkehr liegt und müssen stumm ihre Angel ausmerfend oft Stunden lang dasitzcn, ehe eines dieser zierlichen Fischchen aubeißt. Jedes gesprochene Wort, jede laute Bewegung, jedes Aufkommen eines Rauchwölkchens von der Zigarre oder Zigarette kann die Forelle ver­scheuchen.

Waldeck -Rosseau, der französische Politiker, war em Passionierter Forellen-Angler und brachte alte freie Zeit im Sommer damit zu, in einem kleinen Nebenflüßchen der Seine einige Meilen von Paris seine Angel auszuwerfen. Das ist wohl für einen nervösen Staatsmann eine sehr gute Er­holung, wenn er bei einer solchen Beschäftigung seinem Geist einige Stunden lang vollständige ökuhe gönnen kann. So dachte aber sicherlich fein erster Kabineitschef nicht, den er zu des letzteren Qual immer zu dieseil Angelpartten einlud und der, um feinem Chef zu schmeicheln, einige Male Jn- üresse an diesem Sport geheuchelt hatte. Da geschah es denn einmal, daß der Minister wieder einmal mit feinem Opfer" auf den Angelsport auszog, dieses sich furchtbar vergaß. Als der Ministerpräsident eben glaubte, einen guten Fang zu machen, gähnte der sonst gesellschaftlich tadellose Angelgefährte so laut, daß er damit für eine große Weile die scheuen Fische verjagte. Seitdem freilich war es um seinen Angler-Ruhm geschehen; Waldeck-Rosseau hat ihn nicht wieder zum Angeln aufgefordert.

UeberaU, wo es Forellen gibt, ist der Angelsport be-

diesem Zweck eines Abends den Dauer aum Tee in die Wohnung des Kleinschen Ehepaars einladen und Frau Klein wollte ihn dann um Gelb bitten. Als er, Zeuge, Bedenken geäußert habe, ob dies der richtige Weg sei, Bauer ummnimmen, habe Fran Klein gesagt, sie wisse schon, was sie' madjen wolle. Er, Pietsch, solle sich mit ihrem Manne in der Wohnung verstecken, sie wolle dann dem Baueran den Leib rücken", ihn in eine verfängliche Situation bringen und im gegebenen Augenblick sollten dann er und Klein schnell hervortreten und den Bauer in dieser Situation überraschen. Bauer würde baburd) iompromitiert werden und sich veran­laßt sehen, auf ihre Wünsche einzugehen. Der Zeuge erklärte ihr jedoch, an solch einem Plane nicht mitwirken' zu können und habe das Zimmer verlassen. Frau Klein erklärt, sie müsse diesen ganzen Vorgang als erfunden hinzustellen. Sie wisse von dieser ganzen Geschichte auch nicht ein Wort. Darauf trat um 2 Uhr nachmittags die Mittagspause ein.

(Berst L.-Anz.) (Fortsetzung folgt.)

Patent-Erteilungen.

Nr. 160 975. Vorrichtung zum Putzen von Wänden u. dgl. mit einem mit AuswittSöffnungen versehenen und eine Druckplatte enthaltenden Mörtelbehälter. Georg Lind in Marburg i. H., vom 12. November 1902 ab. Kl. 37b.

Nr. 160 783. Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher Präparate aus o Nitrophenyl-/-'-milchsäuremethylketon. Farbwerke norm. Wie ist er Lucius * Brüuing in Höchst ü. M., vom 16. Mai 1902 ab. Kl. 12o.

Nr. 160 815. Verfahren zur Darstellung von OM'henyl- rofinbuliné ; Zus. z. Pat. 158 077.- K alle & C o. Akt. -Ges. in Biebrich a. RH., vom 15. April 1904 ab. Kl. 22c.

Nr. 160 843. Flächetuneßmaschiue, bei welcher die Messung durch Einführung von Meßgut zwischen eine aus isolierten Kontakten bestehende rotierende Meßwalze und darauf laufenden Kontaktrvllen unter Benutzung einer das Zeigerwerk beeinflussenden elektromagnetischen Kupplung er­folgt. Maschinenfabrik Moenus Akt. - G es. in Frankfurt a. M., vom 19. Mai 1903 ab. Kl. 42c.

Nr. 160 601. Fangvorrichtung an Piaränomechamtcu. Ferdinand Schaaf & Co. u. Jakob Schaaf in Frank­furt a. M., vom 16. Juni 1904 ab. Kl. 51b.

Nr. 160 608. Anstich- und Abzapfvorrichiung; Zus. z. Pat. 153 905. Hans Brosius in Frankfurt a. M., Stiftstraße 9, vom 22. Juli 1903 ab. Kl. 64c.

Nr. 160 743. Briefkasten. Ph. W. Heck in Offen­bach a. M., Sprendlingerstraße 40, vom 6. Januar 1904 ab. Kl. 81c.

Gebrauchs-Mu st er.

Nr. 246 611. Vorrichtung zum Rauchen von Zigarren, bestehend aus Mundstück, Schlauch und am Hutrand o. dgl. festklemmbarem Zigarrenhalter. Casseler Vexir - Ar- t i k e l - F a b r i k C. H. Giesen in Cassel, vom 23. Februar 1905 ab. C. 4693. Kl. 44b.

Nr. 247 174. Mutterrohr mit regulierbarer regenariig wirkender Brause. Meyerhof <% Cie. in Cassel, vom 17. Februar 1905 ab. M. 18 922. Kl. 30k.

DEsberichte.

(Mitgcteilt von Agent Ad. Treusch-Hanan.)

Der Shamburger DampferAlbingia" ist am 24. April wohlbehalten in Nerv-Dork angekommen.

Hamburg, 23. April. Der DampferSparta" von der Hainburg-Amerika-Linie ist nor gestern in St. Thomas eingetroffen.

Bremen, 26. April. Der Danlpfer des Norddeutschen LloydËonprinz Wilhelm" ist gestern in Nerv-Dor! einge­troffen.

New-Uork, 25. April. Der DampferStatendam" von der Mederländisch - Amerikanischen Dampfschiffahrts­Gesellschaft ist gestern hier eingetroffen.

sonders verbreitet, beim es ist natürlich, daß die Schmack­haftigkeit dieses Fisches den Anglern ein großer Anreiz ist, ihren Sport auszuüben. Forellen aber finden sich zur Zeit in fast ganz Europa und in Kleinasien. In den großen Seen der Alpen unb Voralpen wohnt die Seeforelle; die Meerforelle, die in der Ost- und Nordsee, ja auch im atlan- tischen Meere und Eismeer lebt, ist als Goumeaudise nicht so geschätzt, wie ihre Forellenschwestern, die aus kleinen Ge­wässern stammen, doch bildet sie in den nordischen König­reichen ein beliebtes Nahrungsmittel als Sommersisch. Die beliebtesten Forellenarten in Deutschland aber bleiben die Bach­forellen, die sich in den klaren, fließenden, luftreichen Ge- ivâssern der Gebirgsbäche auffinden, und die von intensivstem Rosenrot bis zur rveißgrauen Silberfarbe variieren, je nach ihrem Fundort. Aber nicht nur in Deutschland finden sich diese Bachforellen, auch sind sie über ganz Europa beinahe verbreitet.

Die Forelle ist oftmals poetisch verherrlicht worden, nicht nur von Ausonius, der eigentlich nur den Werl ihrer Schmack­haftigkeit erkannt hat; die bekannteste Verherrlichung ist das Gedicht von Wilhelm MüllerDie Forelle", worin er das muntere Treiben des raschen Fischteins im klaren Gebirgs- wafser schildert und mit der Bitte schließt:

, Kleine muntere Forelle, Weile «och an dieier Ltelle Unb sei meine Lehrenn Lehre mich dm leichten Sinn Ueber Klrvpen weq au hüpfen, Durch des Lebms Drang zu schlüpfm Und zu geh'a. ob's kühlt, ob's trennt."

Selbst auch musikalisch verherrlicht wurde die Forelle in einem sehr bekannt gewordenen und vielgespielten Klavier­stück, welche das Plätschern der Gebirgswâffer und das Spielen und Hüpfm der Forellen in demselben in charak­teristischer Weise musikalisch illustriert. Es war eine zeitlang eines der meist gehörten Klaviersiückchen jugendlicher Virtuosinnen der Kaffeekränzchen und âstheüfchen Tees. Munter plätscherte

28. April

Standesamt der Stadt Hanan.

Verzeichnis der in der Zeit vom 20. April bis 27. APril 1905 oorgefommenett

Aufgebote.

Am 20. April. Friedrich Heinrich Wilheün Gieb son, Goldardeiter b agier, mit Anna Matta Kraft dahier. 21. Georg Leonhard S ch e u, Brauer dahier, mit Maria Elisa­betha Fertig dahier. 22. Ludwig Saam, Sergeant dahier, mit Louise Atari a Katharine Elisabeth P ö tz, dahier. 25. Johann Wilhelm Hofmann, Goldarbeiter dahier, mit Philippine Walter dahier. 25. Johann Tennigkeit, Schutzmann dahier, mit Christina R e i l; dahier. 25. Ernst August Nagel, Sergeant dahier, mit Karoline Marie Müller dahier. 25. Jakob Gustav Geiß, Kaufmann dahier, mit Anna Elisabetha Marie Katharina Jacob da­hier. 26. Georg Michael Adolf Weiß, Kaufmann in Speyer, mit Susanna Karoline G r o 5 c dahier. 26. Jo­hann August Hahn, Fabrikarbeiter dahier, mit Anna Maria Kreis in Somborn.

Ghefchlietzmrge«.

Am 22. ?ünil. Karl Blind, Schlosser, z. Zt. Gefreiter dahier, mit Lisette Kolö dahier. 22. Hugo Heyde, Lokomotivheizer dahier, mit Emilie H ü g e dahier. 22. Lud­wig Stein macher, Eruismacher dahier, mit Julie Kèitz dahier. 22. Barthel Neff, Former in Babenhausen, mit Katharine Krieger dahier. 22. Karl Lang, Buchbinder in Aschaffenburg, mit Magdalene B it r f I e dahier. 22. Philipp Barthmann, Kausinaim dahier, mit Wilhelmine Horst dahier. 25. Karl Bruno Sperfeld, Cigarrenfabrikcmt in Klein-Steiuheirn, mit Anna Wirth dahier. 23. Johannes- Schiefer Witwer, städt. Arbeiter dahier, mit Margarete G ü n t h e r Witwe dahier. 26. Franz Schmidt, Hand­langer dahier, mit Tony Spah n dahier. 27. Konrad Albrecht, Bureaubeamler in Essen, mit Amalie Schmitt dahier.

Geburten.

Joseph, S. des Papiermaschinenführers Franz Zagorseg dahier. Katharina Elisabeth, T. des Sergeanten Adam Mann. Emesttne Natalie Margareta, T. des Fuhrunternehmers Peter Lapp. Georg Willy, S. des Arbeiters der Pulver fabrik Franz Schlett. Johann Friedrich Ludwig, S. des Juweliers Friedrich Hofmann. Wilhelmine Mana, L. des Schreiners Eduard Heiningkr. Ernst Heinrich, S. des Ar beiters Ernst Gimbel. Konrad, S. des Taglöhners Albert Bläser. Berta Elise, T. des Schreiners Georg Heid. Ungen. S. des Schauspielers und Jnsp. Karl Müller. Karoline Amra Louise, T. des Etuisarbeiters Hevmann Hübner. Hein rich Friedrich, S. des Eier- unb Butterhändlerß Wilhelm Lucas. Johann Heinrich Paul, S. des Maschinisten Johann Melchior Schüllermann. Heinrich, S. des Fahrburschen Heinrich Setiber. Regina Rosa, T. des Fabrikarbeiters Wilhelm Engel. Ella Maria, T. des Taglöhners Johann Heinrich Schneider. Else Katharine und Otto Konrad, Zwillingstinder des Lokomotivheizers Johannes Sömrmg.

Lsd-sfâ.

Arn 19. April, Joseph Abel, Taglöhner von Wölf, alt 73 I. 20. Witwe Anna Maria Weigand geb. Vatter dahier, alt 56 I. 20. Ella Emilie, T. des Schneiders Ernst August Nägler dahier, alt 5 J. 21. Adam Weißgerber, Schreiber dahier, alt 15 J. 21. Johann Georg, S. des Fabrikarbeiters Johannes Ernst Maul in Weilers, alt 4 I. 22. Ehefrau des Ausläufers Adam Henning dahier, Elislcheth geb. Win- Hold, alt 44 I. 23. Witwe Elisabeth Dörr geb. Heß dahier, alt 82 J.

Friedrich Adelmann

Telephon 131 Nnßoüee 9

Friedhofs-Gärtnerei

; Marmor-, Granit- und Syenit-Geschäft. 875

I Ärabanlage« Grabunterhaltuna.

»««8!IBa^JigB«aaWMaBBaBmMWBSB»mM8aBM«a^MWIMMMa«MMMWMaHMM> diese musikalische Forelle über alle Hausklaviere; sie war beinahe so verbreitet, wie ihr natürliches Vorbild, nur daß sie leider nicht so die Einsamkeit liebte.

Darin aber liegt der unvergleichliche Zauber des'in manchen Gegenden silberhellen Fischleins, in anderen mit roten Aederchen geschmückten zarten Fischleins, daß es so heim­lich durch die einsame, menschenleere Natur schwebt. Es hat etwas Märchenhaftes an sich, im klaren, spiegelblanken Ge­birgsbach, plötzlich die schlanke Forelle auftauchen und, ehe sie noch unser Auge recht erfaßt, wieder verschwinden zu sehen. Sicherlich hätte die Forelle auch in der Märchen- und Sagenwelt des Volkes eine große Rolle gespielt, wenn sie nicht, gar zu scheu, auch vor dieser Ehre sich gescheut haben würde.

Albumblätter.

Das Leben ist kurz, seiner Dornen sind viele . . . Laßt uns keine seiner Blumen verachten. Hierin liegt Frömmig­keit und Weisheit zugleich. Bulwer.

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Gern gehorche jedem Triebe, Trotze nur der Leidmschaft! Körner'. # 3

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Wenn im Unendlichen dasselbe Sich rviederholend ewig fließt, Das tausendfâlttge Gewölbe Sich kräfttg ineinander schließt, Strömt Lebenslust aus allen Dingen, Dem kleinsten wie dem größten Stern, Und alles Drängen, alles Ringen Ist ewige Ruh' in Gott dem Herrn. Goeche.