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Witzenhausett, 26. April. Aus dem hiesigen Magistrat unb den Stadtverordneten wurde eine Kommission von 9 Mitglieder:: gewählt, welcher die schwierige Aufgabe zu- fällt, aus den 137 eingegangenen Meldungen für den freien Bürgermeisterposte:: . eine engere . Wahl. zu liessen und ihre diesbezüglichen Vorschläge den beiden Körperschaften zur
Hauptwahl vorzulegeu.
Wiesbaden, 27. April. Herr Dr. Roser, Chefarzt, vom „Roten Kreuz", hat gestern in seiner Wohnung in der Sonnenbergerstraße einen Selbstmordversuch begangen, indem er sich die Pulsader durchschnitt. Einen Notverband, den ihm eine Schwester angelegt hatte, riß sich der Schwerverletzte wieder herunter. Was den sehr bekannten und gesuchten Arzt zu diesem verzweifelten Entschluß veranlaßt hat, konnte bis jetzt nicht festgestellt werden; wie es heißt, soll der Grund in Familienverhältnissen zu suchen sein. Das Befinden gibt zu ernster Besorgnis Anlaß.
Bamberg, 25. April. Der Schnellzug 104 brachte heute nachmittag die Nachricht hierher, daß durch ihn bei der Einfahrt in Breitengüßbach vier Mann in Zwischenräumen von je 12—15 Meter hintereinander getötet wurden. Es waren dies die Streckenarbeiter Johann Schlelein, 39 Jahre alt, von Reckendorf; Joseph Batz, 36 Jahre alt, von Gerach; Andreas Schnös, 19 Jahre alt, von Baunach und Joseph Welsch, 19 Jahre alt, von Godelhof. Nur der erste ist verheiratet. Alle vier waren mit noch 20 Kameraden in der nächsten Nähe der Unteroberndorfer Brücke mit Geleisearbeiten unter Aufficht eines Vorarbeiters beschäftigt und traten teils rechts, teils links zur Seite, als der Güterzug 1723 von Bamberg nach Lichtenfels die Strecke durchfuhr. Zwischen dem etwa fünf Meter, hohen Durchschnitt, der noch dazu an einer starten Biegung liegt, bemerkten die Arbeiter nicht das Herannahen des Schnellzuges auf dem anderen Geleise, die Mahnrufe des Vorarbeiters verhallten ungehört, und eine Sekunde später waren etwa 70 Meter des Geleises mit den Körperteilen der Unglücklichen besät. Das Werk der Maschine war schrecklich. Als der Zug hielt, mußte man die Stücke aus den Rädern nehmen. Einer Leiche war der Kopf abgeschnitten, eine andere völlig zerrissen, kein Glied war mehr beim andern. Bald sammelte sich eine riesige Menschenmenge aus den nächsten Ortschaften, und aus weiter Ferne kamen per Rad und Automobil Personen herbei. Einen herzzerreißenden Anblick bot die Trauer des herbeigeeilten Vaters eines armen Opfers, der sich durch nichts abhalten ließ, sich auf die mit Stroh bedeckten Ueberreste seines Sohnes zu werfen. Ohnmächtig mußte er von dannen getragen werben. Sein Schmerz wirkte überwältigend auf die Anwesenden. Auch den ernsten Männern traten ob der Schwere des Unfalls die Tränen in die Augen.
Lohr, 26. April. Bei der Einfahrt des Personenzuges Nr. 541 in die Station Neustadt a. M. entgleisten heute früh vier Personenwagen. Personen wurden nicht verletzt, der Verkehr wird durch Umsteigen aufrechterhalten.
A. Aus Der Rhön, 26. April. Auf Der Haltestelle Merkers der Feldabahn Vacha-Salzungen ereignete sich gestern nachmittag ein sehr bedauernswerter Unglücksfall. Die Leichenfrau Drößiger von Domdorf hatte das Herannahen des Zuges 12 Uhr 25 Min. nicht beachtet und wurde an der Uevergangsskelle vom Zuge ersaßt. Der Körper der Unglücklichen wurde buchstäblich zerquetscht, sodaß der Tod auf der Stelle einttat.
)( Mosbach bei Dieburg, 26. April. Im Gemarkungsgebiete unserer Nachbargemeinde Wenigumstadt wurden in letzterer Zeit wiederholt Münzen aus den Zeiten des 30= jährigen Kneges gelegentlich verschiedener Ausgrabungen entdeckt. Dieser Tage fand man eine Silbermünze von der Größe eines Fünfmarkstückes, geschmückt mit dem Bildnisse des Kaisers Ferdinand II., der von 1619 bis 1687 regierte. Ende Mai 1622 stand Tilly mit den kaiserlichen" und bayerischen Truppen den: Mansfeld bei Wenigumstadt gegenüber und die Umgegend war damals der Schauplatz wilher
Die Musik zum „W a f f e n s ch m i e d" ist einfach und durchsichtig. Große, komplizierte Formen sind nirgends angewendet. 9htr in der Ouvertüre steht ein kurzer fugenartiger Satz, der aber leicht ins Ohr fällt und den übrigen Teilen der Ouvertüre, die sämtlich Bruchstücke von Meloo
den der Oper sind, zwanglos sich anschmiegt. In der Oper selbst hat durchweg die sog. Liedform Verwendung gefunden, sogarin den breiter angelegten Szenen wie im Anfang und Ende des ersten Aktes, in den großen Duetten „Ihr wißt, daß er Euch liebt" imd „Du bist ein arbeitsamer Mensch", ferner im Sextett des zweiten und im Septett des dritten Auszuges u. a. Einfach und schlicht ist auch die Jnstru- mentation behandelt sowie die ganze Begleitung der Gesänge. Lortzing hat sich darauf beschränkt, in der begleitenden Instrumentalmusik nur die j e w e i l i g e G r u n d- st i mmnn g wiederzugeben, während er in „U n d i n e" Z. B. einen: einzelnen Instrument oder einer Instrumentalgruppe eine charakterisierende Tonsprache zuerteut hat. Ebenso verzichtet er in der „Wassenschmied"-Musik auf eine systema- tssche Verwendung von Leitmotiven. Einzelne Abrisse von Themen fommen zum Zwecke der Erinnerung an frühere, in logischem Zusammenhang untereinander stehende Situationen hier und da vor, z. B. in der Schlußszene des ersten Aktes (wie früher schon erwähnt vor „O b wohl der Ritter glücklich wieder heimgekehrt"), oder in der Wein^ bergszene(bei „Ich h a b' ja einenMannfür dich" als Hinweis auf das Duett „Du. bist ein arbeitsamer Mensch").
Solche Einfachheit dieser leicht faßlichen und deshalb auch allgemein verständlichen Musik im „Waffenschmied" hat nicht wenig dazu beigetragen, diese Oper s o populär zu machen, wie sie geworden ist,. Es gibt wohl keine andere deutsche Oper, aus welcher so viele Stellen in bett Mund des Volkes übergegangen sind, wie aus dem „Waffen- f ch m i e d". Manche Verse sind sogar zu sprichwörtlichen Redensarten geworden, so „Das kommt davon, wenn man auf Reisen geht" — „Man wird ja einmal nur geboren" — „Gern gab' ich Glanz und Reichtum hin" — „Wahre L ieb' kein Opfer scheut" — „'smag freilich nich.t so übel sein" — „Auch ick war ein Jüngling mit lockigem Haar" — „Das war eine köstliche Zeit!" (Forffetzung folgt.)
Verheerungen. Es ist wohl erklärlich, daß aus dieser Veranlassung gar manches Geldstück vor der Raubgier der Krieger vergraben wurde.
Amorbach, 24. April. Das „Miltenb. Tagbl.", teilt berichtigend mit, daß die Notiz betr. General Gripenberg auf einer Verwechselung beruht. Der hier weilende Geueral- leutnant Axel von Gripenberg ist ein Vetter des genannten Generals L)st:w von Gripenberg und war lange Jahre Gon- verneur in Mborg in Finnland.
Hus aller Meli.
Eine Festgabe zur Silberhochzeit des Kaiser- Haares am 27. Januar k. J. will der Deutsche Krieger- bund überreichen. Es sollen sofort Sammlungen begonnen werben, um ein Kapital zusammenzubringen, dessen Zinsen mit Genehmigung des Kaiserpaares zur Erziehung und Ausbildung der aus den Krieger-Waisenhäusern entlassenen Zöglinge verwendet werden sollen.
Der Vesuv ist gegenwärtig sehr interessant. Es hat sich im großen Krater ein zweiter Kegel gebildet, der höher ist als der große Hauptkegel. Durch die vermehrte Tätigkeit wurde der Krater allmählich auf etwa 30 Meter Tiefe aus- gefüllt und nachher bildete sich in der Mitte des großen Kraters der kleine Kegel mit der Oeffnung, in der die Explosionen erfolgen. Man kann also auf dem Rand des Hauptkraters die Explosionen an der Spitze des kleinen Kegels beobachten, ohne gefährdet zu sein, denn die Hauptmasse der Steine fällt in den Hauptkrater zurück.
Zur Verhaftung des LandgerichtsratsBlumen- berg in Beuchen wird mitgeteilt, daß die Verfehlungen des Herm Blumenberg, der allgemein als ein tüchtiger Jurist galt, mit seiner mißlichen Vermögenslage Zusammenhängen. In seiner finanziellen Bedrängnis mußte er sich in die Hände von Wucherern begeben. B.s Verpflichtungen gehen in die
Hunderttausende. In Oberschlesien kursieren eine Menge von
' B.
B. ausgestellter Wechsel, und es ist wahrscheinlich, daß bei Altsstellung der Wechsel nicht korrekt verfahren ist.
DraKtnachrichLen.
Der riiMi-iavanische Krieg.
Die Operationen zur See.
Hongkong, 26. Avril. (Reuter-Meldung.) Die
Anwesenheit von russischen Schiffen bei der Insel L e n t i n (nicht Lenting) an der Mündung des Kantonflusses hat sich nicht bestätigt. Es sind englische Schiffe
gewesen, die der Dampfer „Kalckas" gesehen hat.
Tokio, 26. April. (Reuter-Meldung.) Das Kriegs- rech 1 wurde heute über die ganze Ins el Formosa erklärt. Die Maßnahme wurde heute von dem Geheimen Rate beschlossen.
Berlin, 26. April. Die großen zu erwartenden Ereigniffe zur See, welche durch das Erscheinen der Baltischen Flotte im Stillen Ozcan in nächster Aussicht stehen, veranlaßten jetzt den Chef unseres Kreuzergeschwaders, auch deutscherseits zur Beobachtung der Ereignisse zwei Kreuzer in den südlichen Gewässern der ostasiatischen Station in Bewegung zu halten. Und zwar hat die „Thetis" zwischen Futschau, Swatau, Pakhoi zu kreuzen, während der „Sperber" direkt nach Hongkong von Tsingtau in See zu gehen hat.
Die Situation in der Mandschurei.
Petersburg, 26. April. (Petersb. Tel. Ag.) General Linewitsch telegraphiert vom 25. April; Unsere Vorposten zwangen am 22. April den Feind, nach und nach das Dorf Nanchenzou und das Dorf Vemanpaomeng, das befestigt war, zu räumen. Die Japaner besetzten eine befestigte Stellung drei Werst südlich von Vemanpaomeng. Unser Artilleriefeuer und das Erscheinen unserer Abteilung in der Front und auf der linken Flanke nötigte die Japaner, sich eiligst auf Kayancheng zurückzuziehen. Während des Rückzuges brannten sie eine Niederlage von Mundvorräten in einem Dorfe nieder. Am 23. April näherten sich unsere Vorposten, den, Feind zurückdrängend, Chantoufou, das stark befestigt und von den Japanern besetzt war. Unsere Artillerie eröffnete von der Ostseite ein Feuer auf die Stadt. Als es sich herausstellte, daß diese von einer bedeutenden Truvpen- menge besetzt war, zogen sich unsere Truppen zurück. Unsere Kavallerie hat den Telegraphen zwischen Kayancheng und Chantoufou zerstört.
Tokio, 26. April. („Reuter"-Meldung.) Amtlich wird gemeldet: Der Feind, welcher in Stärke von fünf Bataillonen, 16 Soknien und einer Batterie unsere vorgerückte Kavallerie bedrängte, griff am 24. in der Umgegend von Kai-yan an. Unsere dort befindlichen Truppen gingen unter Deckung vor, besiegten den Feind und verfolgten ihn bis nördlich von Mienchuachieh. Unsere Verluste betrugen 38 Mann, der Feind ließ ungefähr 200 Tote zurück. Zwei andere Abteilungen, von denen die eine aus sechs Bataillonen und 16 Sotnien, die andere aus 12 Sotnien und einer Batterie bestand, griffen Tschangtu beziehentlich Siao-tatzu an, zogen sich aber zurück, als ihre Kameraden geschlagen waren.
Wettere Nachrichten.
Peking, 26. April. (Reuter-Meldung.) Nach den gegen* markigen Bestimmungen wird Prinz Friedrich Leopold von Preußen am Sonntag Peking verlassen und sich zur russischen Armee begeben. Der Besucht des Prinzen ist sehr ruhig verlaufen; offiziell hat er nur bei Hofe Besuch abgeftattet Der Prinz hat sich über seinen Aufenthalt hier befriedigend ausgesprochen.
Die Anklage gegen General Stöffel.
General Stöffel wird vor ein Kriegsgericht gestellt'. Die Anklage lautet aufUeberschreitung seiner Vollmachten, da er als Kommandant der Streitkräfte des ganzen Kwantung-Gebietes nicht das Recht hatte, die Kapitulation von Port Arthur abzuschließen. Dieses Recht hatte nur General Smirnow als Festungskommandank.
Zur Hochzeirsseier des Kronprinzen.
„ ®frHn* 26. dlpril. In der heutigen ^Sitzun-g der Magi, ftrate-fommiilwn legte Stadtbaurat Hostüann die Entwürfe für die Ausschmückung der Feststraße vor. Sie fanden die t^cnehlnigurig der Kommission. Des weiteren wurden drei Atlsschüsse gebildet. Der erste soll die Ehrenjungfrauen aus wahlen. Ihre Zahl ist auf 100 festgesetzt. Derr: zweiten Ausschuß soll die Frage der Zulassung zu den Tribünen . überlassen werben. Am Pariser Plag, wo die offizielle Begrüßung erfolgen soll, werden große Lribünenbauten errichtet. Der dritte Altsschuß hat die Aufgabe, die Spalierblldung u. s. W. zu regeln.
Die Bewegung auf Kreta.
/ Kanea, 26. April. (Reuter-Meldnng.) Eine englische Flotte unter den Admiralen Domville und Gren- tell kreuzt in der Nahe von Suda. Die Kreuzer „Diana", „Juno" und „Leviathan", sowie die Torpedoboote „Albatros", „Desperate", „Foam" und „Star" segelten mit Order nach Marinaritza ab.
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Berlin, 27. Zlpril. Den: Berliner Lokalanzeiger zufolge wurde in einem Hause in der Friedenstraße ein neuer Fall von Genickstarre bei einem elfjährigen Knaben, namens Schirmer festgestellt.
Berlin, 27. April. Den Morgenblättern zufolge legt Paul Lindau am Schlüsse dieser Spielzeit aus Gesundheitsrücksichten die Direktion des deuffchen Theaters uieber, da er, wie Lindau in einer Zuschrift sagt, sich nicht mehr fr ästig genug fühle, eine günstigere Gestaltung der Verhältnisse herbeizuführen, es aber auf die Möglichkeit der Kalamität eines Zusammenbruchs mitten in der nächsten - Spielzeit nicht ankommen lassen durfte.
Düsseldorf, 27. April. Infolge 5tenterns eines Bootes auf dem Rhein bei Rees durch Wellenschlag eines vorüber- fahrenden Dampfers erttank der Zahlmeister Gabel aus Wesel. Eine zweite Person konnte gerettet werden.
Troppau, 26. Zlpril. Die Zahl der noch in Behandlung befindlichen Fälle von Genickstarre in Oesterreichisch-Schlesrew ist 33. Die Krankheit zeigt gegenwärtig, nur geringe Neigung zur Ausbreitung. In der abgelaufenen Woche ist kein neuer Krankheitsfall vorgekommen.
München, 26. April. Wie die Münchener N. Nächr." melden, ist das Verfahren gegen der: Arzt Dr. Braunstein wegen Gattenmordes eingestellt worden.
Zürich, 27. 9lpril. Heute begann der Durchstich der letzten hundert Meter des großen Jungfrauentunnels.
Paris, 26. April. Heute nachmittag wurde hier unter Vorsitz des Herrn Dr Hahn die 16. Weltkonferenz der christlichen Vereinigung junger Männer eröffnet. Hierzu sind 800 offizielle Vertreter des 700 Vereine umfassenden Verbandes erschienen, aus Deuffchland u. a. Graf Bernstorff.
Paris, 27. April. Der Präsident der Deputiertcnkannner und frühere Generalgouverneur von Französisch-Indochina hat gestern in Bordeaux auf einem ihm zu Ehren gegebenen Bankett eine Rede gehalten, in der er, wie die Blätter berichten, unter anderem gesagt haben soll: Schwere Ereignisse sind in Ostasien zu befürchten. Die Wirren in Peking sind nur die Vorläufer von Feindseligkeiten gewesen. Frankreich muß sich seiner Aufgabe gewachsen zeigen und alles aufbieten, damit seine Armee auf der Höhe bleibe.
Montlucon, 27. April. Das hiesige Bankhaus Moussu & Co. hat seine Zahlungen eingestellt. Die Passiva betragen Frcs. 3 200000. Ter Staatsanwalt hat gegen den Bankier Moussy die Untersuchung wegen Bettuges und Vertrauensbruches eingeleitet. Eine große Anzahl kleiner Sparer werden von diesem Bankbtttch^ betroffen.
London, 27. April. Wie der „Dmly Mall" ans Hongkong telegraphiert wird, wurde das Kabel nach Hainan zerschnitten. Man glaubt, daß russische Agenten die Täter sind.
London, 26. April. Nachrichten von einem stn'chtbaren Schiffsunglück werden aus dem Kanal von Bristol gemeldet. Es war am Samstag abend um halb zehn Uhr, als der ftanzösische Dampfer „Racine" mit voller Geschwindigkeit den Kanal hinabfuhr und dabei plötzlich in einer: großen D r e i m a st e r rannte, dessen Name und Nationalität bisher vollkommen unaufgeklärt geblieben sind. Für einen Moment staken beide Schiffe vollkonrmeir fest zusammen, bis der Kapitän des Dampfers den Befehl gab, mit Volldampf rückwärts zu fahren. Da trennten sich baun die beiden Schiffe wieder, und der Schoner begann zu sinken. Man hörte das Geschrei der Leute an Bord des sinkenden Schisses, aber ehe noch Hilfe gebracht werden konnte, war das Schiff bereits mit der ganzen Mannschaft in den Wellen verschwunden. Dèan suchte dann noch eine volle Stunde den Platz ab, ohne aber irgend etwas finben oder sehen zu können. Der französische Dampfer war auch stark beschädigt, es gelang aber dem Kapitän, ihn nach einer Stunde sicher in den Hafen zu bringen.
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