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hingen, dann stimmen auch .diese sie inen BlumenglvLen mit leisem Geläute in die allgemeine Feier ein. Zu dem Violett der -Osterschrlle stimmt im Osürstrauß ganz vortrefflich das Orangegelb der Wiesendottsrblume (Caltha palustris). FZMlliche Goldströme zieht sie durch das grüne Diesem gelände, vor allem aber runsäumt sie das Ufer des blinkenden Bächleins mit wahren Goldborten. Doch ist sie. trenn Ostern gar 511 früh fällt, manchmal noch nicht auf dem Plan. Dann aber sorgt für eine ähnliche Farbenwirkung gegenüber bem Violett der Osterschelle sicher die schwefelgelbe CHlüsselblmne (Primula elatior). Drei bis acht der ^tr-- ten hellgelben Blüten, die in der Vertiefung ihrer Blüten- röhre ein gesättigteres Gelb enthüllen, sitzen schwesterlich Vereint an der Spitze eines schlanken, aufrechten Stengels, der aus der Mitte einer blaßgriinen, am Boden ruhenden, gerangelten Vlätterrosetie emporsteigt. Wie es einem zarten. Frühlingsg eivachs e so wohl ansteyt, neigt sich die Blu- mendolbö schüchtern abwärts. Obwohl jedermann den Salinen „Schlüsselblunie" kennt, wird die Blume doch bicierorten zärtlich „Osterblüme" geheissen, in dem unbestimmten Ge- - 'ühle, daß diese Beziehung zum Osterfeste einen verklärenden Schimmer auf die liebe Blume ausgieße. Als Schlüssel- blume schließt sie den Frühling auf, erschließt sie alle Wiesen 'M neuem Blunienflor, — als Osterblume schmückt sie das . Grab des amerslandensn Heilands mit ihren zarten Blumen- dolöen.
An Hecken und Rainen blüht an sormeuwarmen Oster- tagen die rankende Osterluzei (Aristokichia clematitis) mit blaßgelblicheu Blüten und nierenförmigen Blättern. Auch das Gänseblümchen (MarienKlümchen, Maßliebchen), 'das sein weißes Strahlenrund mit gelber Mittelscheibe aus dem grünen Anger leuchten läßt, wird, obzwar es das ganze Fahr blüht, doch zu Ostern ebenfalls zum ..Osterblümchen"» Bor nUcni aber darf im Osterstrauß das bnfrreidje blaue -Veilchen (Viola odorata) nicht fehlen. Als „Osterveilchen'' ureut es seinen Weihrauch in die Lüfte, den Auserstandenen zu begrüßen. Die österlichen Blumensucher lasset sich keine Mühe verdrießen. das geliebte Blümchen, „das holde Pfand der nerweriungten Erde", unter der krausen Schlehdorn- hecke zwischen vergilbten Grashalmen und grünem Moose zu suchen. Da steht es bescheiden versteckt, senkt sein Köpf- chHt verschämt zu Boden und äugelt den Beschauer von unten mit seinen himmlisch blauen Augen an:
,Die Haven Frilhlingsaiigen
SLaun mt4 dem Gratz hervor:
: Das sind die lieben Vei'chen,
Die ich zum Strauß erkor!"
W Oster * Häschen M
„ * III rieb es gäschen, willst du morgen
Uns für Ostereier sorgen?
Diebes gäschen, bringe bald
Bunte Gier aus dem Malä.
Meickes Moos und grüne Hst eben
" Holten wir für dich zum Nsst^sn,
Und daneben legten wir
©ras und Klee zur Speise dir.
Und der Hunck muss an die Kettè,
Und wir Kinder gehn zu Bette, Dass dir niemand bange macht, Menn du leise kommst jur Hacht!
Feuilleton»
AM OS 7'” in iw Htaitnti*
" Hanau, 22. April.
Der Marienkirchenchor veranstaltete gestern abend (Karfreitag) eine geistliche Musikaufführung, die erfreulicherweise überaus stark" besucht war. Er brachte im 1. Teil des Programms ernste, äußerst stimmungsvolle, ganz dem Tag rntsvrechende Lieder für Solisten, sowie zwei Orgelsätze, in der 2. Hälfte den 2. Teil des Oratoriums „Die Festzeiten: Karfreitag und Oster n" von K. Löwe zum Vortrag. Textlich behandelt fragliches Oratorium das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu," dem Löwe in packender und ergreifender Weise in Tönen Ausdruck verliehen hat. Prächtige Chöre, ansprechende Soli, schön bearbeitete Choräle, ein ergreifendes Quartett bilden ein reichhaltiges Ganzes und werden unter stützt durch ein kleines Orchester und eine herrliche Orgel- begleitung. Das Werk erfährt eine allmähliche Steigerung und erreicht in der gewaltigen Schlußfuge „Preis und Anbetung sei dir, du auferstandner Heiland" seinen Höhepünkr. 'Die Chöre machten unter Leitung des Herrn Gg. Wagner den besten Eindruck und waren das Ergebnis einer fleißigen und hingebenden Arbeit. Uneingeschränkte Anerkennung muß dem Dirigenten sowohl wie dem Chor gespendet werden. Solistisch waren tätig: Frau E. Wohlfahrt (Sopran), Frl. Helene Kell e r m a n n (Alt), Herr Zetsche^ Frankfurt (Tenor), Herr F. Kanzenbach (Baß), Herr D. P ä u I st i ch (Orgel). Sowohl in den Einzel vortrâgen atü auch in bem Lvweschen Oratorium boten die Solisten ihr bestes und sicherten bem Konzert einen guten Eindnick. Be- fonders gut gefiel uns „Agnus Dei" von Mozart, vorge- tragen von Frau Wohlfahrt, durch den warmen Bortrag, den klaren Md ansprechenden Ton der Stimme. Auch die
Samstag
^^>^L^.»r^i^^^,^».i-,r7-.,-.».^.'»!^,Lrâ...v •—™. «. - ■ .„^."^'^.i— ^rararTi l-. r- .asa Hus Fi an au Stadt und Eand. AusstcllnW von Schiilcrardcittn in der
gcwcrblichcn Fortbildnnnsschnic.
H-rnart den 22. April 1905.
„Durch die Schule für das Leben." Dieser pädagogische Leitsatz drängt sich in diesen Tagen jebem Besucher der in den Räumen der gewerblichen Fortbildungsschule veranstalteten Ausstellung bei der Besichliqung der dargeboieueu zeichnerischen, plastischen und schriftlichen Schülerarbeiten unwill- kürzlich auf. Zeigt doch diese Veranstaltung zu deutlich, daß die in dieser Schulanstall geleistete Lehrarbeit durchweg im Dienste des praktischen Berufslebens steht und allen in der Neuzeit erhobenen Ansprüchen vollkommen gerecht wird. Wie mannigfaltig die Anforderungen sind, welchen der Handwerker bei seiner täglichen Arbeit genügen muß, getgen besonders die in den einzelne!! Abteilungen ausgestellten Zeichnungen. Da gibt zunächst ein nach praküschen Gesichtspunkten eingerichteter Lehrgang in der darstellenden Geometrie Aufschluß Über den Betrieb des Linear- und Zirkelzeichnens, welches behufs Erlangung einer sicheren Handhabung der Zeichengeräte notwendig ist und durch das Darstellen von Projektionen, Körperschnitten, -dnrchdrmgungen und -abwickelungen die Entwickelung der räumlichen Vorstellungskraft zu unterstützen hat; ferner zeigen die in Plasteline ausgeführten ornamentalen Modellierarbeiten, denen Motive aus der Pflanzen- und Jnsektenweli zu ©tumbe liegen, wie plastisches Denken und Ausdrucksvermögen zu fördern ist. Den Bedürfnissen der einzelnen Handwerke mehr nachzugehen, ist die Aufgabe des Fachzeichenunterrichtes, für dessen Erfolge die in verschiedenen Räumen uurergebrachten Werkzeichnungen der Schreiner, Glaser, Tapezierer, Wagenbauer — Gärtner, Katasterreichner, Buchbinder — Schuhmacher, chneider — Weißbinder, Lackierer, Maler — Maurer, Zimmerleute — Spengler, Kunst-, Bau- unb Maschinenschlosser das beredteste Zeugnis sind. An großer Mannigfaltigkeit reihen sich da aneinander: Zeichnungen von Holz- verbinbungen, Möbeln und Möbelteilen, Zimmerausstattungen, Bleiverglasungen, Draperien und Wagenkonstruküonen, Darstellungen von iDluftcm für Schuh- und Kleiderschnitt, Ent- würfe für dekorative Garten- und Parkanlagen und Buchschmuck, Darbietungen aus dem Gebiete der Schrift- und Dekorationsmalerei, sowie des Stein- und Fachwerkbaues. Bon erstaunlicher Arbeitsfreudigkeit zeugen ferner die in der Fachklasse für Maschinenschlosser entstandenen Zeichnungen, welche Schrauben, Kurbeln, Kuppelungen, Lager, Ventile, Krane und Maschinen sowohl in Details als auch als Gesamtbilder recht anschaulich vor Augen führen. Auch die von den Lehrlingen des Bau- und Kunstschlosser- und Spenglergewerbes verfertigten zeichnerischen Entwürfe (Rosetten, Türklopfer, Bänder, Füllungen, Tore, Geländer, Wandarme u. a.), sowie die nach diesen in der erst kürzlich eingerichteten Schulwerkstatt in Eisen, Messing-, Kupfer und Zinkblech ausgeführten Arbeiten verraten, daß der vom Anstaltsleiter eingeschlagene Kurs der richtige ist. Endlich berechtigen die Zeichnungen von Schülern her neueingerichteten Klasse der Buchdrucker und Edelmetallarbeiter zu den schönsten Hoff- nungen, wie auch die Mehrzahl der Schüler der Börklafsc mit Rücksicht auf die nach natürlichen Vorbildern malerisch auSgeführten Darstellungen eine sichere Gewähr für spätere Tüchtigkeit bieten. Neben dieser Reichhaltigkeit zeichnerischex und plastischer Unterrichtsprodukte bietet auch die Ausstellung eine ansehnliche Menge schriftlicher Arbeiten zur Ansicht dar, aus denen die andere Seite der Fortbildung klar ersichtlich ist. Die Hefte, in denen Aufgaben aus dem Gebiete der Mechanik, Kostenanschläge, sonstige rechnerische und stilistische Arbeiten, die den, Schreibverkehr des Handwerkers aus- madjen, verzeichnet sind, zeugen ebenso wie die oben beschriebenen Arbeiten von Sachverständnis, Ordnungsliebe und Fleiß. — Alles in allem: Früchte ernsten Strebens werden hier dem Publikum gezeigt, eines Strebens, das sich die Hebung des handwerklichen Berufes zum Ziele gesetzt hat
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von Frl. Kellermann gebotene Arie aus bem Messias „Er ward verschmähet und verachtet" war eine prächtige Leistung. Der Bortrag bot der Sängerin Gelegenheit, ihre herrlichen Stimmmittel zu entfalten und sich tief in die Herzeit der Hörer hineinzusingen. Frl. Kellermann und Frau Wohlfahrt" sangen noch das schwierige Duett „Aus tiefstem Herzensgründe" von Porpora.
Auch Herr Kanzenbach bot eine wertvolle, mit Anerkennung zu bezeichnende Leistung in dem Vortrage „Jesu Wunden, alle Stunden" von A. Becker. Der vierte Solist des Abends, Herr Zetsche, war hervorragend in dem Oratorium von Löwe in Anspruch genommen und löste seine Aufgabe zur Zuftiedenheit. Die Stimme ist von angenehmem Klang, der Vortrag zeugt von guter Auffassung. Die Orchesterbegleitung wurde von Miigliedent unserer Ulanenkapelle gut' durchgeführt. Die Orgelbegleitung lag in den bewährten Händen des Herrn Organisten D. Paul st ich. Er führte sie in der ihm eigenen sorgfältigen und durchsichtigen Weise technisch sicher und gewandt durch. Alle Vorzüge eines feinfühligen und tüchtigen Orgelspielers zeigte Herr P a u l st i ch wiederum als Solist auf der Orgel in dem Vorspiel zu „O Haupt voll Blut und Wunden" von A. S. Vach und in der Fuge nach dem Chor aus Messias: „Durch seine Wunden sind wir geheilt" von G. F. Händel. Herr Wagner leitete mit Umsicht und Geschick die Auf- fühnlng, die einen vorzüglichen Eindruck hinterließ und sicherlich mit zu den besten konzertlichen Veranstaltungen der Saison zu rechnen ist. ____________________
Albuwblätter.
Was ist Stärke, wenn ihr doppelt nicht Weisheit verliehen ward? Nur plump und roh, Am Stolze hoch sich brüftenb, und zum Sturz Dtrrchs kleinste Hindernis gebracht; zum Dienst, Aedoch zum Herrschm nimmermehr geboren, Am Platze da, wo Weisheit streng befiehlt. Mllton.
22. April:
und aus diesem Grunde fortgesetzt die größte Würdigung imb Unterstützung aller beteiligten Kreise verdient. ü.
Hanau, 22. April.
* Redaktionell. HW^ Des hl. Osterfestes wegen erscheint die nächste Nummer unseres Blattes erst Dienstag den 25. April zu gewohnter Sttmde>
* Liturgische Feier. Die in der Johanmskirch« gestern, am Karfreitag, von ‘^ß —^7 veranstaltete liturg. Feier hatte eine solche Anziehungskraft ausgeübt, daß bis Kirche von andächtigen Hörern dicht besetzt war. Als Liturg war Herr Pfarrer Fuchs tätig, der am Schluffe eine zündende, tief ergreifende Ansprache hielt. Der Kirchenchor uni der Knabenchor Hanen ihre Kräfte in ben Dienst der Feiei gestellt. Hierbei sei wiederholt hervorgehoben, daß sich bei neue Chorstând aufs trefflichste bewährt. Die Akustik isi ausgezeichnet, die Aufstellung vom Chor äußerst praktisch.
4 Hauptprobe. In der Johanniskirche findet heut« abend um 81/* Uhr die Hauptprobe für die Gesänge, die in dem morgigen Festgottesdienst zum Bortrag kommen, statt Sämtliche Mitglieder sind dazu emgelaben.
* Zur Souutagsruhe. Am 1. Ofterfeiertagl ist: a) der Handel mit Back- und Konditoreiwaren, mit Fleisch und Wurst, Vorkostartikeln und mit Wurst von 8 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags — jedoch ausschließlich der für den Hauptgottesdienst festgesetzten Unterbrechung — gugelaffen, b) der Handel mit Kolonialwaren, mit Blumen, Tabak, Bier und Wein, Zigarren während zweier Stunden vor Beginn der Pause für den Hauptgottesdienst und nicht über 12 Uhr mittags hinaus, die Zeinmgsexpedition aber wie an sonstigen Sonn- und Festtagen gestattet. Für den M i I dp handel ist außerdem im ganzen Regiermngöbezirk an Sonu? und Festtagen noch die Nachmittagsstunde von 6 bis 7 Uhr freigegeben. Für den zweiten Osterfeiertag gelten die füi einen gewöhnlichen Sonntag zutreffenden Bestimmungen.
Kontrollversammlurrg. Dienstag dm 25. April vormittags 9 Uhr, in Fechenheim (Hof der neuen Schule) die Mannschaften der Provinzial-Jnfanterie von Fechenheim vormmqgs 11 Uhr : die Mannschaften der preußischen Gard« und die gedienten Mannschaften der Spezialwaffen von Fechen> heim ; nachmittags 2 Uhr: die Ersatz-Reservisten von Fechenheim.
* Programm für die Schiüerieier. Für die am 9 . Mai im Stadtlheater stattsindende Schillerfeier hat ba^ Komitee folgendes Programm entworfen: 1. „Weihe des Hauses", Musikvortrag der Jnfmrterie-Kapelle. 2. Festrede, 3 . „Festgesaug an die Künstler" von Mendelssohn, vorgetragen vom Lehrer-Sängerchor. 4. „Würde der Frauen" v. Schiller, deklamatorischer Vortrag von Frl. Hellrot vom Hanauer Stadttheater unb Herrn Schauspieler Rodius vom Wiesbadener Hoftheater. 6. Musikstück. 7. Aus Schillers „Don Carlos", 3 . Akt., 10. Auftritt. — König Philipp ii. von Spanien: Hofichausvieler Schönau-Mildner von Mainz, Marquis Posa: Hofschauspieler Rodius von Wiesbaden. 8. Schillers „Lied an die Frauen", vorgetragen vom Lchrer-Sängercbor. — Di« Bühne wird entsprechend geschmückt werden. Kleine Blende» rungen im Programm bleiben Vorbehalten.
* Hattsuer Kleinbahn-Gesellschaft A.-G. Die am ■ 19. vs. stattgehabte Generalversammlung genehmigte die Vorschläge des Vorstandes unb Aufsichtsrats hinsichtlich her Verteilung des Reingewinns aus beut Geschäftsjahr 1904, sodaß eine Divideffde von B1/*0^ (i. D. 33/» °/o) zur Ausschüttung gelangt.
* Lebensversichern tkgs-Gesettschaft „Adler" in Darmstadt. Die am 19. d. M. abgehaltene Generalver' sammlung beschloß die Fusion mit der Lebens-Versicherungs- - Akt.-Ges. „V i i a" in Mannheim. Die Garantiefondszeichner des „Adler" verlieren nach einem Bericht der „Frkf. Atg." mindestens 74^0 ihrer ersten 75 000 Mk. betragenden Ein-- zahlung. Die nominelle Höhe des Garantiefonds betrug 300 000 Mk.
* Kurort ESilhelmsbad. Ant L and 2. Feiertage, nachmittags von 4 7 Uhr, findet zu Wil- helmsbad grostes Militär-Konzert der Kapelle des Inf.-Regts. Hessen-Homburg Nr. 166 statt.
* Parolemustr. Am 1. Feiertag spielt die Infanterie- kapelle nachstehende Stücke: 1. „Die Leibkompagme", Marsch von C. Pohl. 2. „Fest-Ouventüre" von Ä. "Leutner. 3. „Souvenier de Franzensbad", Walzer von F. Sabathil.' 4. „The Senegmnbian Patrol", Charakterstück von G. Rosep.
5. „Schneewittchm", Tongemälde von A. Stübing. — Die Ulanenkapelle wird zur Parolemusik folgende Stücke spielen: 1. „Armee-Festmarsch" von Fr. Wagner. 2. „Chacorme mls der Op. Alcesto" von Gluck. 3. „Frühlingserwachen" Romanze von Bach. 4. „Mein Traum", Walzer von "Waldteufel. 5. „Patrouillenritt", Charakterstück von Eilenberg.
* Saalbau zum Deutschen Haus. Morgen am ersten Osterfeiertag, abends von 8 Uhr ab, gibt die gesamte Ulanenkapelle unter Leitung des Königl. Musikdir. Herrn Urbach im Saalbau zum Deutschen Haus ein großes Fest-Konzert. Die Auswahl des aus drei Teilen bestehenden Programms weift Kompositionen älterer und jüngerer Meister aus und ist sorgfältig getroffen. An das Konzert wird sich, vielseitigen Wünschen entsprechend, bei geniigender Beteiligung ein Tanzkränzchen anschließen. — Bei günstiger Witterung konzertiert unsere Ulanenkapelle nachmittags von 4 Uhr ab am Forst- Haus. .
* Jahresversammlung der Dameuavteilung des Turn- und Fe«htklnb. Am Montag den 17. April hielt die Damenahteilung des T.- u. F.-Kl. im kleinen Saale der Turnhalle seine diesjährige Jahresversammlung ab. Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden entnehmen wir kurz folgendes: Zu Anfang des Vereinsjahres veranstaltete die Damenabteilung ein Schnutumen an dem sich 32 Turnerinnen beteiligten und das in allen seinen Teilen einen befriedigenden Verlauf nahm. Während des Sommers wurden mehrere Turnsahrten unternommen, darunter eine Nachtturnfahtt auf den Hahnenkamm, welche allgemeinen Beifall fand. Bei den Winterfestlichkeiten war die Damenabteilung durch turnerische Vorführungen hervorragend tätig. Um dem Turnspiel, Lawntennis. Tambunnball rc., mehr Ausmerksmnkeit widmen zu können, ist dem Verein von dem Fußballklub 1893 dessen I Sportplatz „zur Schönen Aussicht" in enigegentommenbfter • Weise zur Verfügung gestellt worden. Als Spieltage sind