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DienstaeK
18. AprtL
Walliser Kohlenschiffe wartete, die Samstag dort eintrafen, “wen Mannschaften aber sämtlich den Dienst zur Weiterfahrt verweigerten. Die Marconi-Apparate verschiedener Schiffe des englischen China-Geschwaders regristrierten Depeschen in unbekannten Chiffern, die offenbar von Fahrzeugen der feindlichen Flotten ausgingen.
Tokio, 17. April. (Amtlich.) Fünf Schwadronen feindlicher Kavallerie zogen in der Nacht des 15. April in Sanyenching auf der Fakumen-Fenghuastraße ein. Die japanischen Truppen machten einen Nachtangriff und schlugen den Feind nach Norden zurück. Häufig fanden Zusammenstöße mit Kavallerie statt die mehrere Plätze besetzte. Sonst sind keine wesentlichen Veränderungen eingetreten.
London, 17. April. Das Reutersche Bureau meldet uns Labuan: Die amerikanischen Lorpedobootszerstörer „Barry" und „Chauncy" trafen hier von den Philippinen ein, um zu dem Kreuzer „Raleigh" zu stoßen. Sie sahen nichts, wedervon der baltischen Flotte noch vom japanischen Geschwader.
Tokio, 17. April. (Reuter). Man rechnet hier aus, daß das baltische Geschwader am 12. April mittags in der Kamranhbucht angekommen ist. Es muß sich also, als es flirt 14. April mittags gesehen wurde, 48 Stunden im Hafen ausgehalten haben. Die Meldungen von einem verlängerten Aufenthalt des Geschwaders in den Gewässern von Cochinchina riefen in Tokio Ueberraschung hervor, da man allge- Miein Zweifel gehegt hatte, daß Frankreich das Anlaufen seiner Häfen der Flotte einer kriegführenden Macht gestatten würde, die in Angnffsoperationen begriffen ist. Man er- wartet, daß Japan unverzüglich bei Frankreich Vorstellungen erhebt. Die Antwort wird hier mit Spannung erwartet. Wenn Frankreich in Abrede stellen sollte, daß sich die Flotte innerhalb der Grenzen der französischen Territorialgewässer bcfinbet, gebe dies Japan Gelegenheit, die Schiffe Rosheftwenski's anzugreifen, ohne die französische Neutralität zu verletzten.
Odessa, 17. April. (Petersb. Telegr.-Agentur.) Auf der Nikolajewerft werden auf Bestellung des Marineministers -die Torpedoboote „Zadorny", Zvonsky" und „Zorky", jedes ZU 300 Tonnen Gehalt, zwei Kreuzer zu 6000 Tonnen, fo= wie zwei Maschinen für die Panzer „Johann Zlatoust" und „Saint Eustach" fertiggestellt.
Petersburg, 17. April. General Linewitsch berichtet in einem Telegramm an den Kaiser vom 16. April: Eine russische Abteilung zwang am 11. April den Feind, seine Stellung bei dem Dorfe Uhok zu räumen, drängte ihn zurück und rückte bis zum Dorfe Meian vor. Die Japaner be- 'setztm einen Paßkamm, zwei Werst südlich des Dorfes Nandsaimuhola. Nachdem eine russische Abteilung die Stellung des Feindes durch Artillerie beschossen und seine Flanke umgangen hatte, zwang sie den Feind zur Aufgabe seiner Stellung. Auf der Stellung wurden 35 Verschanzungen gefunden. Bei ichrem Rückzug zündeten die Japaner das Proviantmagazin bei Nandsaimuhola an. Als am 12. April russische Truppen bad Dorf Echota passierten, waren sie dem feindlichen Jn- fanteriefeuer und bent Feuer zweier Revolverkanonen von Siavaitsy und Almoadi her ausgesetzt. Die Russen beschossen den Feind mit Artilleriefeuer, sandten Abteilungen zur Um- igehung der feindlichen Stellung vor und rückten dann vor. Die feindliche Stellung wurde schließlich von der russischen Infanterie, die fünf Revolverkanonen mitführte, genommen. Die Japaner leisteten hartnäckigen Widerstand.
Die Mittclmcerfahrt des Kaisers.
Es ist eine traurige Beobachtung, die mancher Vatorlands- freund macht, daß die Persönlichkeit unb die Ziele unseres Kaisers im eigenen Lande nicht überall die ihr gebührende Anerkennung finden und daß man im Auslande seine unartige Eigenart oft besser zu würdigen weiß, als mancher Deutsche. Dafür sind die Auslandsreisen des Kaisers ein sprechender Beweis. Ganz besonders sehen wir das auf der fetzigen Mittelmeerfahrt, wo der Kaiser trotz des den Franzosen so unbequemen Besuches in Tanger gerade bei den ihnen stammverwandten Portugiesen und Italienern eine begeisterte Aufnahme gefunden hat.
Für uns Deutsche ist die Fähigkeit unseres Kaisers, die Herzen derer, die mit ihm in Berührung kommen, im Sturm jU nehmen, von größter Bedeutung. Das heutige Geschlecht, das aufgewachsen ist in der glänzender: Zeit Kaiser Wilhelms .des Großen und des Fürsten Bismarck, vergißt nur zu leicht, daß die Großmachtsstellung Deutschlands noch nicht 40 Jahre alt ist und daß die alten Großmächte sie von Anfang an mit Mißtrauen betrachtet haben und zum Teil noch betrachten. Wie schwer wird es z. B. England, mit dem wir nie in Feindschaft gelebt, wohl aber in schlimmen Tagen, wie bei Waterloo, Schulter an Schulter zusammen gestanden haben, sich mit der Weltmachtsstellung Deutschlands abzu- finben. Dazu kommt noch der alte Groll Frankreichs, das zwar kaum mehr wagen wird, uns die Früchte des Krieges von 1870/71 mit den Waffen in der Hand streitig zu machen, das aber mit allen Künsten danach strebt, Deutschland zu vereinsamen und die Eifersucht der anderen Mächte gegen uns auszuspielen. Es hat mehr als einmal seit dem demsch- sranzösischen Kriege Zeiten gegeben, wo für uns ein Krieg gegen halb Europa in bedenkliche Nähe gerückt war. Was das bedeutet, das haben die deutschen Lande in der schweren Zeit des dreißigjährigen und später des siebenjährigen Krieges zur Genüge erfahren.
Unter solchen Umständen Deutschland auf der aus großer Feit überkommenen Höhe zu erhalten, ist nur möglich, wenn wir so stark sind, daß jeder Gegner einen Krieg mit uns fürchtet, und wenn es und außerdem gelingt, die Welt davon zu überzeugen, daß Deutschland, zufrieden mit der errungenen Einigkeit, die Rechte keiner anderen Macht anzutasten beabsichtigt. Daß dies das Ziel der deutschen Politik und zugleich die Aufgabe seines Lebens ist, hat Kaiser Wilhelm wiederholt betont Zuletzt geschah es in Bremen bei der Einweihung des Kaiser Friedrich-Denkmals. Da sprach der Kaiser davor:, daß das Weltreich, das er sich geträumt, darin bestehen solle, daß das neu erschaffene deutsche Reich von allen Seiten das absoluteste Vertraue,: als eines ruhigen, ehrlichen, friedlichen Nachbarn genießen soll und daß, wenn man dereinst vielleicht von einem deutschen Weltreich oder
einer Hohenzollernweltherrschaft in der Geschichte reden sollte, sie nicht auf Eroberungen begründet sein soll durch das Schwert, sondern durch gegenseitiges Vertrauen der nach gleichen Zielen strebenden Nationen."
Unter dem Zeichen dieser Worte hat Kaiser Wilhelm seine Reise angetreten, und überall, wo er fremben Boden betreten hat, ist er als Vertreter und Verkünder einer Politik des Friedens und der Zuverlässigkeit begrüßt worden. Die Aufrichtigkeit und Herzlichkeit, mit der das geschehen ist, beweisen, daß er das Ziel, das er sich gesteckt,' schon jetzt zum größten Teil erreicht hat und daß wir, wie es im Schluffe der Bremer Rede heißt, „von allen Seiten mit Achtung, teilweise mit Liebe als sichere und zuverlässige Leute betrachtet werden." Für diese Errungenschaft wird das deutsche Volk seinem Kaiser von Herzen dankbar sein.
Hus aller Mell.
Der Präsident des Reichsgerichts Gutbrod ist Montag früh in Leipzig gestorben.
Drohender Vulkanausbruch. Der Vulkan Mont Pel^e, unseligen Angedenkens, wirft, wie von der Insel Martinique gemeldet wird, dichte Rauchwolken aus, die vön leichten Erdbeben und starken Ausbrüchen begleitet sind.
Bor der Strafkammer Regensburg hatten sich vorgestern die Taglöhnerseheleute Franz und Therese Hofmeier von Beratzhausen wegen Mißhandlung ihrer Kinder zu verantworten. Die 7 und 9 Jahre alten Kinder der Hofmeier wurden täglich mit Stöcken geprügelt, an den Haaren gezerrt, mit» Füßen getreten usw. Einmal setzte die Rabenmutter der 7jühriqen Anna ein Messer auf die Brust und schrie: „Hin mußt Du werden, ich kann Dich einmal nicht leiden." Dann brächte sie dem Kinde Verletzungen an der Stirn bei. An einem Tage mußten die Kinder von früh 6 Uhr bis abends 8 Uhr mit bloßen Knien aus dem Voder: knien und erhielten als Mittagessen ein Schüsselchen Wasser und einen Stein vorgesetzt. Auch mußten die Kinder betteln und wenn sie zu wenig heinlbrachten, wurden sie geprügelt. Der Ehemann Hofmeier wurde fteigesprochen, dagegen wurde die Therese Hosmeier zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt und sofort verhaftet
Die Genickstarre. Im King's College-Hospital zu London sind zwei Fälle von Genickstarre konstatiert worden. Die Seuche war bisher in England noch nie aufgetreten gewesen.
Gekentert. Fünf kurländische Fischer, die am Samstag in See gegangen sind, kenterten mit ihrem Boot und ertranken. Dem „Meme'er Dampfboot" zufolge wurden zwei Leichen und das Boot hei Mellneraggen geborgen.
Großer Brand. In Swinemünde ist in der Nacht zum Sonntag in dem Schneidmühlgebäude der Baufirma W. R. Gaedeke in der Großen Kirchstraße Feuer ausgebrochen. Der Wassermangel hinderte anfangs die Feuerwehr, den Brand zu bekämpfen. Das Maschinengebäude nebst Saal und die daranstoßende Tischlerwerkstatt sind mit den darin befindlichen Maschinen völlig zerstört. Der Schaden ist ziemlich bedeutend. Gegen drei Uhr morgens wurde man des Feuers Herr. Als Ursache wird Brandstiftung angegeben. Leider trug sich noch ein schweres Unglück zu, dem der Kaufmann Vogt zum Opfer fiel. Als der Genannte an dem Fenster seiner, der Brandstätte gegenüberliegenden Wohnung des Feuers ansichtig wurde, machte ein Herzschlag seinem Leben ein Ende.
Dynantitexplosion. An der Neubaustrecke Metz— Bolchen geriet die Arbeiterbude bei der Station Bolchen, in welcher gewöhnlich mit behördlicher Erlaubnis 25 Kilogramm Dynamit aufbewahrt werden, anscheinend durch das Umfallen einer Petroleumlampe in Brand. Die Arbeiter konnten sich auf die Warnrufe des SchachUneisters noch durch eilige Flucht retten. Dieser selbst aber wurde bei der Explosion der Bude durch einen Pfosten an der Brust getroffen, daß sofort der Tod eintrat.
Redewendungen. Der Hang, Worte und Wendungen, die ursprünglich nur auf einem bestimmten Gebiet menschlicher Tätigkeit gebraucht wurden, auch auf andere Dinge und damit auf das allgemeine Sprachgebiet zu übertragen, ist keineswegs nur eine Erscheinung neuerer Zeit, sondern war unsern Vorfahren schon eigen. Insbesondere hat die Weidmannssprache zahlreiche Ausdrücke geschaffen, welche heute allgemein gebraucht und nach ihrer Bedeutung verstanden werden, 'nach ihrem Ursprünge jedoch weniger bekannt sind. „Auf .Knall und Fall" bedeutet die rasche Aufeinanderfolge von Schuß und Zusammenbruch des Wildes. „Einem die Haut über die Ohren ziehen" rührt vom Abbalgen erlegten Wildes her. „Eine feine Nase haben" verdankt den Ursprung der Spürnase des Jagdhundes. Vom Hunde oder auch vom gefangenen Raubtier kommt der Ausdruck „kurz angebunden". — „Sich drücken" heißt so viel, wie sich den Blicken des herannahenden Jägers zu entziehen, wie dies der Hase durch plattes Hinstrecken an den Boden tut. „Durch die Lappen gehen" erinnert an den Jägerkniff, das Jagdgebiet mit Tüchern, Netzen, Garnen u. bergt. zu umgeben, deren Flattern im Winde die gehetzten Tiere ängstigen und aufhalten soll. Wo dies nicht gelang, sagt der Jäger, das Wild ist durch die Lappen gegangen. — „Prellen" war in früherer Zeit ein beliebtes Vergnügen der Waidmänner bei der Fuchsjagd, wobei der gefangene Meister Reinecke auf ein ausgespanntes Tuch gelegt, durch plötzliches Anziehen der Enden in die Höhe geworfen und dann wieder auigemngen wurde. — „Auf den Lein: locken" bezeichnete ein auch heute noch von den Vogelfängern angewandtes Verfahren, um ahnungslose, unvorsichtige Vögel mittels Leimruten zu fangen. Der auf diese Art in Feld und Hain eingefangene Vogel heißt „Pechvogel". „Pfiffig" nannte man die Meister der Pfeifkunst, die alle Pfiffe der Vögel nachahmen formten und letztere hierdurch in die Falle lockten. — Auch das Wort „Kneipe" entspringt der Geschäftssprache der Vogeljäaer und bedeutete ein gespaltenes Holz, eine Art Klemme, später ein enges Wirtshaus, in dem die „locken: Vögel" gerupft wurden.
F)andel, Gewerbe und Verkehr.
Viehmarkt in Frankfurt a. M. (Telegramm.) Amtliche Notierung der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf standen • 699 Ochsen, 82 Bullen, 997 Kühe und Färsen Stiere und Rinder), 444 Kälber, 183 Schafe und Hämmeß
1622 Schweine, — Ziegen. Aus Oesterreich: 195 Ochsen, 2 Bullen, — Kühe. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes 73 bis 75 M., b. fleischige 64—67, e müßig genährte 59—62. Bullen, a. höchsten Schlachtwertes 00—00, b. mäßig genührte 00—00 Kühe und Fürsen (Stiere und Rindert a. Färsen (Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes 00—00, b. vollfleischige und ausgemüstete Kühe höchsten Schlachtwertes 00—00, c. ältere 00—00, '!. mäßig genährte 00—00 e. gering genährte 00 bis 00. Kälber für 1 Pfund Schlachtgewicht a fernste Mast, und beste Saugkälber 87—90 Pfg. (Lebendgewicht 52—54 Pfg.) b mittlere Mast und gute Saugkälber 84—87 Pfg.) ^Lebendgewicht 50—52), c. geringere Saugkälber 66—70, (Lebendgewicht 00—00). Schafe a. Mastlmnmer und jüngere Mast- Hümmel 00—00, b. ältere Masthümmel 00—00. Schweine, a. vollfleischige bis zu 17« Jahren 67—68 (Lebendgewicht, 53.50), b. fleischige 66—00 (Lebendgewicht 52.—00), c gering entwickelte sowie Sauen und Eber 60—62). Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand bedeutend, Geschäft bei Kleinvieh gut. Kein Ueberstand.
Frankfurter Fruchtmarkt vom 17. April. (Telegramm). Weizen hiesiger 18.00—18.25, kurhessischer 18.00 bis 18.25, La Plata, Kansas 18.25—18.50, Roggen 00.00 bis 00.00. Gerste (Wetterauer) 17.75—18.00. Franken, Pfälzer Ried 18.00—18.50. Hafer 14.50—15.00. Mais 12.25 — 12.50. Weizenmehl 0 26.75 — 27.25, I. 24.75 bis 25.25, III 22.75-23.25. Roggenmehl 0 22.00—23.25, II 01 19.50 bis 20.75. Weizenkleie 10.00—10.50. Roggenkleie 11.00 bis 11,25. Malzkeime 11.50-11.75. Alles per 100 Kilo ab hier.
Schiffsberichte.
(Mitgetcllt voi> Agen: Ao. Treusch-Hanau.)
- ^Hamburg, 15. April. Der Dampfer „Caledoma" non. der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in St. Thomas eingetroffen.
Bremen, 14. April. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Rhein" ist vorgestern in New-Aork eingetroffen.
New-Vork, 15. April. Der Dampfer „Philadelphia" von der Amerika-Linie in Liverpool ist gestern wohlbehalten hier eingetroffen.
Das Blut als Krankheitsträger und Heilfaktor.
(Ein Trostwort für Rheumatiker, Gichtiker, Zuckerkranke unb Nierenleidende. >
Unser Körper ist eine ©iftfahrif. Fortwährend bilden sich Rückstände und Abfälle des Stoffwechsels, welche, wenn sie nicht prompt vom Blute weggewült werden in vergütender Welle eine lähmende Wftstma auf den Organismus ausüben. Dadurch werden die Lebens» Prozesse der einzelnen Zellen und Organe verlang'amt. Je langsamer aber biefe Prozesse verlaufen, um w mehr nähert sich der Organismus einem absterbenden Körper, der all. Schädlichkeiten schutzlos preisgegeben ist. In dem (wie in einem schmutzigen Graben) mit Abfallstoffen „verschlammten" Blute finden eindringende Krankheitserreger (Bakterien) einen guten Boden, vermehren sich ins Rie'enhaste und werden noch dam vom Blute bei seinem Kreislauf überall hin verbreitet; der Mentch verfällt in Krankt,eit, Siechtum und Tod.
Aber auch ohne das Eindringen von Bakterien führt die Durchseuchung des Blutes und die Verlangsamung des Stoffwechsels zu Krankheiten, nämlich zu den sogenannten Stoffwechselkrankheiten. Das minderwertige Blut vermag die aus den Speisen auf» genommenen Nährstoffe nicht mel'r genügend zu verarbe ten; der geringe HLmoqtobingehalt der roten Blutkörperchen besitzt zu wenig Sauerstoff, um eine vollständige Oxydierung (Verbrennung) jener Stoffe (z. B. Harn äure, Zucker) 'ourchzuiühren. Bleibt aber Harwäure im Säftestrom und setzt sich gar in den Gelenken an, so en steht Rheuma» tisn us und Gicht; sammelt sich durch ungenügende Verarbeitung der Kohlehydrate Zucker im Blute an, io haben wir Zuckerkrankheit. Auch Nierenentzündungen ung dergleichen entheben leicht; dmn da die Nieren gleichsam den Filter für die Abfälle des Stoffwechsels bilden, werden sie durch die enorm gesteigerte Menge deftelben förmlich verschlammt und mechanisch gereift.
In allen die ei: Jällen ist al o das minderwertige „verschmutzte" Blut der Krankheitsträger. Wenn aber eine solche schlechte Blut- bernnberunu die Ursache von Krankheiten bildet, so ist es ganz 'ebft» verständlich daß nur eine Verbesserung des Blutes diese Krankheiten beseitigen kann. Diejenige Methode bat allein sicheren Erfolg, welche eine Einwirkung auf das Blut erhielt, auf seine Zillouimensetzunq, seine Dualität und D"intität. und welche diese Einwirkung länger« $eit konsequent durch ährt. Das Blut bildet, wie medizinische W.sien- schaft und ärztliche Praxis festgesteUt haben, den einzig maßgebenden Faktor bei allen Heilver uchen jener Krankheiten. Und war hat die neueste Forschung auch endlich io'ch ein Verbefferungsmittel des Blutes berpeftelü in dem „Bio on". Durch feinen Gehalt an wirklich re'or- bierbarem organi'chen Eisen wird der HämvAlobingehalt und daher der Sauerstoff der roten Blutkörperchen bedeutend veime rh was eine vollständige Oxydation der schädigenden Stoffe, wie Harnsäure und Znckcr zur Folge hat. Die oben geschilderte vergiftend lähmende und er'chlaffende Wirkung der Abfallstoffe auf das Nervensysteni wird auf« gehoben durch das Lezithin im B'v'o», welches als eigentliche Krast- substanz der Nerven die en vom Blute angeführt wird. Uöberhaupr w'rd das Blut allgemein gekräftigt und verbessert durch des Biowns 70 prozentigen Gehalt an Nähreiweiß. Nun gleicht der vorher mit Abfällen verunreinigte Blutkreislauf nicht nie^r einem schlammigen Graben, sondern einem munter fließenden, alle Rückstände wegspülenden Bache. Das Blut, jetzt neuaebildet durch Biown, nimmt nun eine kräftige Durchspülung des Organismus, ein inneres Reinignngsbad desselben vor. Die durch eine Bio'onkur tortgeietzte Erneuerung des Blutes führt bald zu einer brneucrung der aus,Blut sich aufbauenben Zellen, Gewebe, Organe. Immer mehr verschwinden jene krankhaften Stoffe, welche die rrirdje bi Iben von Rheumatismus. Gicht, Surfer» trankheit ober Nierenleiden. Immer wohler unb glücklicher mhlt sich der Men'ch einzia und allein durch die Kraft der vollständigen Blut- nenbilbung des Bio ons!
Dasselbe ist fertig zum Gebrauch in den Apothe'en, Drogerien N'w. das 7-- Kilo Mk. 3.— erhältlich unb leie man bie hochinteressanten Berichte der Proftssoren, Aerzte, medistnüchen Zeitung sowie die Broschüre von Dr. Rob. Lchnlye „Die Bluterneuernngs-Kur". 7823i
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