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Has Hanau Stadt und Cand.

Hanau, 30. März.

Jie WWger uni) km zmSmiWt AmeMng.

Vortrag, gehalten am 11. März im iandlvirtschast--

"li^en Kreisverein zu Hanau a. M.

Don G. Schwarz-Kinngheimer Hof.

Das Thema:Die Kunstdünger und deren zweckmäßigste Anwerbung", welches ich mir gewählt habe, müßte ja eigent­lich jedem praktischen Landwirte vollständig in Fleisch und Blut übergegangen sein, trotzdem habe ich ès aber heraus­gegriffen, um einleitend etwas Stoss zu einem recht lebhaften Meinungsaustausch über Elgahrungen und Erlebtes hier zu geben. '

Es gibt keinen Betriebsteil in der Landwirtschaft, in dem so gesündigt und so viel Geld unnötig ausgegeben wird, wie bei der Verwendung von Kunstdünger, denn der eine wendet zu viel, der andere zu wenig an, beides ist verkehrt.

Bevor ich nun auf die Kunstdünger speziell zu sprechen komme, möchte ich die Frage vorausschicken:Warum d ü n g e n w i r ü b e r h a u p t?"

Unsere landwirtschaftlichen Kulturpflanzen wachseil mit den Wurzeln im Boden, mit den Blättern und Stengeln Tn der Luft. Zu ihrem Wachstum und Gedeihen bedürfen die Pflanzen Licht und Wärme und außerdem eine Nahrung, welch letztere sie teils aus der Luft und teils aus dem Boden entnehmen. Die einzelnen Bestandteile dieser Nahrung, die sogenannten Nährstoffe, sind folgende: Kohlenstoff, Stickstoff, Wasser, Phosphorsäure, Kali, Kalk, Magnesia, Eisen, Schwefel und Chlor. Sollen die Pflanzen sich normal entwickeln, so ist unbedingt nötig, daß ihnen sämtliche 10 Stoffe in ge­llügender Menge zur Verfügung stehen. In jedem landwirt­schaftlichen Betriebe werden dein Felde in den Grnlcprobnftcn fortwährend große Mengen von Pflanzen - Nährstoffen ent­nommen. Jedes Roggenkorn, jede Rübe, Kartoffel oder Heu enthält PsOs, N u. K (PaOs = Phosphorsäure, N = Stickstoff, K Kali) und die sonstigen Nährstoffe, welche die Pflanze 31t ihrem Wachstum ducchans nötig hat. Wir nehmen die Ernteprodukte vom Felde fort, verkaufen einen Teil derselben und verbrauchen einen gewissen Teil in der eigenen Wirt­schaft. Die Kühe werden mit Heu und Rübel: gefüttert, sie geben Milch und erzeugen Dünger. Die Milch wird verkauft, und in jedem Liter Milch wandert eine gewisse Menge L^Or, N und K auf Nimmerwiedersehen zur Stadt. Es kehrt nur ein Bruchteil der den: Boden entnommenen Pflanzenmihrsloffe in Form von Stalldünger pnu Felde zurück, womit wir einen itraugelhaften Ersatz schaffen, der Boden wirb von Jahr zu Jahr magerer. Ersetzen wir kMMgm^-die Nährstoffe, so bleibt der Boden in alter Kraft, ja er kaun, wenn die Zu­fuhr der nötigen Stoffe bis zu einer gewissen Grenze gesteigert wird, 31t einer bedeutenden Acehrerzellgung von Enttepro- buf'ten befähigt werden. Insbesondere ist die Zufuhr der mineralischen Nährstoffe von größter Wichtigkeit. Von den nicht mineralischen Bestandteilen kann der Kohlenstoss von allen Pflanzen, der Stickstoff von. einer gewissen Gruppe Gün Pflanzen, nämlich die Leguminosen, aus der Luft bezogen werden. "

_ Die mineralischeil Bestandteile des Bodens, welche die Pflanzen als Nährstoff aufnehmen, sind Kl vergleichen mit einem Kapital, welches un§ zur Verfügung steht.

Dieses Kapital darf llicht verschwendet werben. Unver­meidliche Ausgaben sind möglichst bald in der Regel innerhalb eines Jahres voll zu ersetzen. Ist das Kapital nicht groß, so müssen wir darauf Bedacht nehmen, es zu ver- größem, um desto reichlicher Zinsen zu erhalten.

Die Zinsen, welche verbraucht werden können, liefert vor­zugsweise die Luft. Luftförmige Stoffe bedarf die Pflanze zur Erzeugung von Stärkemehl, Zucker und Holzfaser. Alle diese Produkte entstehen aber nur dann, wenn der Boden mineralische Nährstoffe genügend enthält.

Wir können nur dann Zinsen erhalten, wenn das nötige Kapital vorhanden ist. Die Zinserträge, welche ein Kapital abwirft, sind sehr verschieden. Der eine erhält 4, der andere 5, ein dritter nur 3 Prozent. Ist es möglich, so fragen wir uns, den Zinsfuß des Bodenkapitals zu erhöhen? Die Ant­wort lautetJa!" Wer mangelhaft düngt, erhält wenig Zinsen, wer gut wirtschaftet und gut düngt, erzielt eine wesentliche höhere Rente aus seinem Acker.

Die richtige Düngung des Ackers aber ist für den land­wirtschaftlichen Betrieb von größter Wichtigkeit. Die Düngung ist richtig ausgeführr, wem: bei.gHd)ft geringem Kostenaufwand für die Pflauzennährstosse ein möglichst hoher Ernteertrag erzielt wird. Wenngleich derHaupt- zweck der Düngung darin besteht, den: Boden die für eine reichliche Pflanzenerzeugung erforderlichen Nährstoffe in rich­tiger Art und Menge zuzüführen, so hat doch die Düngung, wenigstens biejenige mit Stallmist, noch die weitere Be- beutung, daß dadurch die physikalische und mechanische Be­schaffenheit des Bodens verbessert wird.

Welche Dünger stehen uns nun zur Ver­füg u n g?

Es lassen sich die Dünger in 2 Hauptgruppen einteilen: t Die' Dünger, die wir in der eigenen Wirtschaft gewinnen, so der Stallmist, Jauche, Kompostdünger und Griindung. Die Dünger, welche als Handelsprodukte hinzugekanft werden müssen. Bei der zweiten Gruppe unterfebeiben wir:

1) Phosphatdüng er.

Superphosphat.

Thomasschlacke.

2) K a l i d ü n g e r.

Carnallit.

Kainit.

Kalisalz, 40prozentiges.

3) Stickstoffdünger.

Hornmehl, Ledermehl, Wollstaub, Blutmehl. Schwefelsaures Ammoniak.

Chilisalpeter.

4) Dünger, welche P»O- und K enthalten:

Knochenmehl, Fleischdüngemehl, Fischguano,.PerMuano;

ferner : künstliche Mischungen, wieAnunoniatstlperphos- phat, Salpetersuperphosphat und Kalisupeiwhosphat und andere!

5) Kalkdünger, wie Mergel und gebrannter Kalk.

Von den in der Wirtschaft gewonnenen Düngern ist den Stallmist der wichtigste. Er enthält alle Nährstoffe, welche die Pflanze zum Leben gebraucht, aber selten in der Menge, um die Pflanze zum höchsten Ertrag zu befähigen.

Kurz möchte ich erwähnen, daß bei der Aufbewahrung, wie sie hierzu Lande gebräuchlich ist, eine Unmenge an Pflangennährstofien, besonders Stickstoff, verloren geht.

Versuche, welche die landwirtschaftliche Versuchsstation Darmstadt ausgeführt hat und noch weiter ausführt, haben ergeben, daß in einem schlecht behandelten Mist bis zu% des darin enthaltenen N verloren gehen kann, und daß am wenigsten verloren geht, wenn der Mist immer feucht ge­halten und fest getreten wird. Alle in dem Handel ange­botenen Kornervierungsmittel aber sind für die Praxis entweder wertlos oder in ihrer Anwendung zu teuer.

In der G r ü h d ü n g u n g haben wir aber ein wichtiges Hilfsmittel zur billigen Steigerung der Ertragsfähigkeit unserer Felder.

Durch Anbai: von Gründürrgungspflanzen wird die Tan­bildung befördert, die Erde wird feucht und warm gehalten, Unkräuter verdrängt, der Boden lockerer gemacht, an Stickstoff bereichert, die Zersetzung der in der Ackerkrume enthaltenen mineralischen Bestandteile beschleunigt, der Humus vermehrt. Es wird überhaupt dem Boden die richtigeGäre" gegeben. Und was eine schöne Gäre ist, weif; jeder Landwirt zu schätzen!

Zu weit würbe es mich führen, die Gründüngung hier erschöpfend zu behandeln, ich will nun zu den Kunst­düngern übergehen und dann zweitens deren zweck- nmßigste Anwendung näher betrachten.

Von den uns zu Gebote stehenden Kunstdüngern wären zuerst die p h 0 sp h 0 rs ä u reh a l trg cn Düuge- mittel zu. besprechen.

Als solche haben wir ' in dem Handel die Superphos- phate. Diese werden berge stellt aus Roh-Phosphaten. DaS Roh-Phosphat ist ein Gestein und sammt vor in Nassau in bem Lahn- und dem Dillgebiet (Phosphate) und wird die Gewinnung bergmännisch betrieben.

Die gehaltreichen Phosphate haben einen Gehalt bis zu 70 Prozent Phosphor sauren Kall, während die schlechteren nur 2025 Prozent haben. Große Lager von Phosphaten sind in NeNdsrankreich und Südbelgtest und wirb von dort viel nach West- und Norddeutschland importiert, während man int Osten des Deutschen Reiches gute Rohphosphate aus Rußland aus dem Tniestrgebiet bezieht. Seitdem auf den großen Dampfern die Frachten bedeutend billiger ge- worden sind, rentiertes, die Rolwhosphate auch- von Spanien, Westindien und Südamerika zu bezieheu.

Der Gestalt der Superpbospstale an wirksamer Phospho säure ist sehr wechselnd und abhängig von der Menge des phosphorsauren Kalkes, welcher in dem benutzten Roy- material ursprünglich entgalten war. Durch Anreicherung geringwertiger Phosphate läßt sicst eine sehr hochprozentige Ware, sogenanntes DoppAsuperphosphat HersteKen. 'Die im Handel vorkommenden Superpyosphaie enthalten gewöhnlich 1018 Prozent P.Os nnb die Doppels ilperphosphate 36 bis 40 Prozent.

Ueber bic Bezahlung der PsOi im Superphosphat war ein jahrelanger Streit zwischen den 1 arrbwirtschaftlichen Ber- suchsstationen nnb Tüngerfabriken, der aber schließlich durch Wagner in der Art geschlichtet wurde, daß nur die rvasfer- lösliche P2O5 bezahlt wird, wie es heute allgemein üblich ist.

Ein weiterer wichtiger Pa Ölhaltiger Dünger ist die ThomasschfaAe. Die Thomasschlacke nürd gewonnen bei Her­stellung von Stahl aus Roheisen als Nebenprodnkt. Das betreffende Verfahren wurde im Jahre 1879 dem Engländer Thomas patentiert und bezweckt die Atlsscheidnng gewisser, den Wert von Stahl und Schmiedeeisen beeinträchtigender Nebenbestandteile des Roheisens. Die Ausscheidung erfolgt unter Beihilfe von gebranntem Kalk. Zu den ansznscheiden- den Stoffen gehört Phosphor, welcher bei bem Verfahren mit dem Kalk eine Verbindung eingeht und in phosphorsauren Kalk umgewanbeU wird.

Der Gehalt der Schlacke ist sehr verschieden und wechselt von 520 °/» Fa O.i. Die Schlacken, welche bei der Ge­winnung harte Steine sind, werden in großen Kugelnüihlen ganz sein gemahlen, mib je seiner dieselben gemahlen sind, desto leicht löslicher sind sie. Der, Eisengehalt in der Schlacke ist für die Pflanzen nicht nachteilig.

Alle anderen Pa 0» haltige Dünger, wie rohes Knochen­mehl, gebäurpfteS Knochenmehl, FleischurM und Fischgrund kommen für uns weniger in Betracht, da in diesen die Pslanzennührstoffe, die Pa (U nnb in den letzten zwei anch der N, viel zu teuer bezahlt werben müssen.

Sin ka lkh altig en D ii n g enm t t e l n hat Deutsch­land einen unermeßlichen Vorrat. Mit der Förderung dieser Salze würbe im Jahre 1862 begonnen und heute findet außer bem im Inland jährlich steigenden Verbrauch ein Ex­port von mehreren Millionen DZ, besonders nach Nordamerika statt.

Im Handel wird angeboten .Karnattit mit einem Gehalt von 9°/o Kali. Dieses ist durch etwas Eisengehalt rötlich ge­färbt. Dann her Kaknit mit einem Gehalr von 1214*/» k und brütens die aus genannten Salzen chemisch hergestellten hochprozentigen Kalisalze mit einem Gehalt von 20 -40°/» K. Der Hauptfundorr dieser Salze war Staßfurt, heute ver­teilen sich aber die Kaliwerke über alle Sachsenländer.

Dann härten wir die N haltig e n D ü ngemitte l. Von diesen sind die Dünger wie Honrmehl, Bturmèhl, Leder- »nlehl, in welchen der Ngehalt sehr verschieden ist, mir wenig und vereinzelt angeboten Und zum Teil zwecstnäßiger Weise als Kompostdünger zu verrveuden. Dagegen sind für uns von größerer Wichtigkeit das schwefelsaure Ammoniak und der Chilisalpeter.

Das schwefelsaure Ammoniak stellt ein leichtlösliches Satz dar, welches durchschnittlich 20'7» > enthält Gewonnen wird dieses Salz als Nebenprodul: bei der Gasbereitung und

Koksfabxikation. Die deutsche Industrie ist nicht in her Last ' den inländischen Bedarf zu decken, es wird noch sehr d1^ durch die Düngerfabriken aus dem Auslande, besonders au^ England bezogen. Dieses Ammoniaksalz wird vornehmlich als Mischdünger im Ammoniaksuperphosphat in den Handel gebracht. ,

Dec heute in den Handel gebrachte Peruguano ist ent­standen aus alten Exkrementen, welche von Seevögeln auf1 den Inseln eines fast regenlosen^ Gebietes an der Westküste Südamerikas abgelagert wurden. Dec ^reiche Peruguano ist bereits verbraucht und jetzt selten geworden, heute enthält der inwortierte Peruguano nur noch 34/» N, 1520% P* Os und 23% K. Beim Mahlen und Aufschließen des Guanos wird der N (Stickstoff) in Form von Ammoniaksalz beigemischt.

Den leichtlöslichsten h kaufen wir heute immer noch am billigsten im Chilisalpeter. Dieses Düngesalz tommt in einer völlig regenlosen Region Chiles in großen Lagen: vor'. Der in bem Handel zu habenbe Salpeter wird aus bem rohen Salpeter durch mehrmaliges Lautem gewonnen. Er enthält 9095 % salpetersaures Natton und 1416"« Salpeter- stickstoff. .

Kurz erwähnen möchte id) hier den neuenStickstoffdünger (Kalk­dünger), der seinen X (Stickstoff) aus derLuft aus eltrolythischen: Wege erhält. Es-werden von Geheimrat Wegner schon seit 1902 Versuche in Kranichstein mit diesem Dünger nus- geführt.

Die Wirkung dieses Düngers ist dieselbe wie bei Sal­peter, aber die Anwendung ist eine schwierigere. Es ist sehr schwer, diesen Dünger gleichmäßig auf das Feld zu bringen, er ist wie Ruß und entweicht beim Anfassen wie Quecksilber. In der Praxis ist er noch nicht zu ver­wenden. Hoffentlich gelingt es der Firma Siemens u. Halske, denn diese Firma har die Fabrikation des Düngers in die Hand genommen, einen für die Praxis anwendbaren Dünger herzustellen und so den immer steigenden Preisen des Sal­peters etwas Konkurrenz bieten zu können.

Salpeter wird mit Superphosphat als Mischdünger in den Handel gebracht und ist besonders ein sehr zweckdien­licher Dünger im Frühjahr, d. h., wenn die Garantie geboten ist, daß der versprochene Gehalt an Nährstoffen auch geliefert ist. Die Zuckerfabriken besorgen diesen Dünger vornehm­lich für Rüben. Ein leichtes ist es und auch am billigsten, wenn dec Landwirt sich diesen Dünger selbst mischt.

Der letzte wichtigste Nährstoff für die Pflanzen ist der Kalk. Alle salz- nnb kalkhaltigen Düngemittel wirken auf den Boden krustenbilöend und besonders die kalkhaltigen Düngemittel kalkentzieher:d. Alls vielen Böden ist es daher rötlich, durch Kalkdüngung den Boden sowohl mechanisch wie chenüsch zu verbessern. Professor Mütter sagte, wo ein Jelltper Kainit angewendet wirb, da soll auch mindestens ein Zentner Kalk gestreut werden. Es ist deshalb nötig, den Byden auch öfters mit Kalk oder Mergel zu düngen. In unserer (liegend sind kalkhaltige Mergel nicht zu hab<m, es bleibt uns deshalb nur der Bezug von Kalk übrig. Sine Kalkdüngung ist aber am billigsten mit Marmorstückkalk, bei einen Gehalt von 06 Proz. kohlensamer: Kalk hat, durch- zuführen. 9ieitcrbing5*wirb dieser Kalk auch in gemahlenem Zustande geliefert und ist sehr bequem mit einer Dünger- streumaschme zu streuen.

Bei rationeller Düngung soll man aber in Zeitabschnitten von 56 Jahren den Acker kalken und zwar pro Morgen sind 2030, Zentner Aetzkalk anzuwenden.

Unsere Pflanzen sind nicht in der Lage, die Nährstoffe im Boden vollständig auszunützen. Wir müssen deshalb dem Felde ein wesentlich höheres Quantum an Nährstoffen durch die Düngung den Pflanzen zur Verfügung stellen, als die entnommene Ernte aus macht.

Hub dieses ist nur möglich, wenn wir zu bem in der Wirtschaft gewonnenen Dünger die nötigen Kunstdünger hinznMufen und die Wirkung des Stalldüngers unterstützen.

In den uns zu Gebote stehenden Düngern ist der N. der wertvollste und der teuerste und Muß man mit demselben sehr haushalten. Nicht allein die Versuche, sondern auch die Praxis hat gezeigt, daß wir 02 Ps und Kali in Ueberschuß otzne Schaden geben dürfen, N (Stickstoff) aber nur soweit, als er zu einer Marimalerute erforderlich ist.

Die Düngung unserer Halnffttichte wirb von Wagner per Morgen (ein viertel Hektar) als folgende angegeben.

1. Phosphorsäure. 11. Kali.

111. N.

16% 17% 14»/o

15%

Supn pßospha! Thomasmehl Kainit

Salpeter

schw. Düna,. ö100 ßtr. 11,50 Zir. 1,5 Ztr.

0,250,50 Ztr.

initil. 150 Ztr. 2-3,00 Zlr. 2,25Ztr.

1,00 Ztr.

starke 2,01-2,50 Ztr. 34,00 Zlr. 3,00 Ztr.

2,00 Ztr.

Die der Kartoffeln:

Kali als 40% Kalisalz

yhw. Düng. 0,75 Ztr. 1,00 Zlr. 0,50 Ztr.

0,75

mitiL 1,00 Ztr. 1,50 Ztr. 0,75Ztr.

1,00

starke ,. 1,50 Ztr. 2,00 Zlr. 1,00 Ztr.

1,50

Di c der Rüben, Futterrüben u. Mohren rc.

Kaimt

schm. Düng. 1,25 Ztr. 2 Pro;. 1,50 Ztr.

0,50

mini. 2,00 Pro;. 3,50 Proz. 2,50 Ztr.

1,50

starke 2,50 Proz. 5,00 Proz. 4,00 Ztr.

2,50

Phosphorsäure sollen wir reichlich geben. Wird dieselbe im ersten Jahre nicht alle verbraucht, so sann sie von der 9ta$frud)t verwertet werden. Namentlich gilt dies für mittel schwere und schwere Bodenarten und für Felder, auf welchen die Halmfrüchte Neigung haben zum Lagern. Außerdem ist reichliche Düngung von Pa Os erforderlich, wenn Klee und Luzerne die Nachftucht bilden, und dann vornehmlich Thomas- mehl. Auf einen: Gute mit mittelschwerem Boden im Oden walb wurden von der Versuchsstation Darmstadt Versuche angestellt, wie das Thonmsmehk nachwirkl.

Die Versuchsstation hatte die Freundlichkeit und stellte mir eunge Photographien zur Verfügung und so bin ich in der Lage, ,ihnen es auf dem Bilde zu zeigen. Es wurde nach einer Düngung von

5 Proz. Thomasmehl im 1 Jahre 6 Proz. Heu mehr geerntet gegen ungedüngt

" " " 2 15P Hèu mehr geerntet

" " » ff 3 18% ff f»