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Leite S

* Denestz Schneid er. Am Freitag findet das Benefiz für unsern jugendlichen Liebhaber Herrn Schneider statt. Der junge Künstler hat sich durch seine hervorragende Be- gabung und durch sein synrpathischeè Spiel die größte Be­liebtheit errungen. In dem an seinem Ehrenabend zur dluf- führung gelangenden bekannten SchwankR e i f - R e i s; l in gen" wird er in der Tjielrolle seine schönen Mittel voll entfalten können und wünschen wir ihm ein recht volles Haus.

* Ortskrankenkasse für den Landkreis Hanau. Wie aus dem vorliegenden Nechnungsbericht für das Jahr 1904 ersichtlich, ist das Rcchmmgsergebnis kein ungünstiges W nennen, da das Vermögen der Kasse um 2689 Mk. 64 Psg. zugenommen hat. Das Gesamtvermögen betrug am Schlüsse des Jahres 1904 56 893 Mk. 69 Psg., die Milgliederzahl betrug am Jahresschlüsse 4115, Krankheitsfälle kamen 1763 vor. Für ärztliche Behandlung sind 16 272 Mk. 43 Psg., für Arznei und sonstige Heilmittel 10 352 Mk. 02 Psg., an Krankengeld 35 790 Mk. 90 Psg., an Wöchnerinuenunter stützungen 1899 Mk. 7 8 Psg., Sterbegelder 2017 Mk. 20 Psg., Verpflegung in Krankenhäusern 15 057 Mk. 38 Psg., Perwallungskosten und sonstige Ausgaben 13 808 Mk. 59 Psg. gezahlt worden, augerbem sind an Beiträge zurückgezahlt 401 Mk. 31 Psg. Die Gesamteinnahmen betrugen 98 423 Mk. 20 Psg., die Gesamtausgaben 95 599 Mk. 61 Psg., sodaß ein Ueberschuß von 2823 Mk. 59 Mk. erzielt wurde.

* Hanauer KreDitvereiu, e. G. m. «. H. In der am vergangenen Samstag abgehaltenen Generalver­sammlung des Hanauer Kreditvereins, e. G. m. u. H. wurde auf Anfrage des Vorsitzenden von einer Verlesung des Ge­schäftsberichts Abstand genommen, da jedem Mitglied? ein gedrucktes Exemplar des Berichts zugestellt war. Nach er­folgtem Referate der Rechnungs-Prüfungs-Kommission würbe dem Vorstande Entlastung für das Jahr 1904 erteilt und ferner beschlossen, den Reingewinn im Betrag von Mk. 47 878,86 wie folgt zu verteilen: 6°/o Dividende aus Mk. 636 002. dividendeberechtigten Geschäftsanteilen Mk. 38 160.12, Neber- weifung an den Delcredere Conto Mk. 9718.74, zusammen Mk. 47 878.86. Bei der Ergünzungswehl für den Auf­sichtsrat wurden die Herren Friedr. Roch, Jean Bernges und Carl Michel auf 3 Jahre wieder, Herr Joh. Earl Nohl in Kl.-Steinheim auf 3 Jahre neugewählr. Die Herren Paul Lauser und Louis Schatt auf 2 Jahre, Herr .Heinrich Franz, Zimmermeistcr auf 1 Jahr neugewählt. Die Divi­dende kommt vom 27. b. Mts. zur Auszahlung.

* Lohnbewegung. In einer gestern abend abge­haltenen Versannnlung der Weißbinder, Maler und Lackierer wurde beschlossen, an die Arbeitgeber mit neuen Lohnforde­rungen heranzutreten. Der Stundenlohn soll erhöht werden, die Arbeitszeit eine 10 stündige sein u. s. f. Es wurde eine Kommission gewählt zur Verhandlung mit den Arbeitgebern.

* Entscheidungsspiel um die Meisterschaft «r. «lasse des Verbandes süddeutsch er Fuffhattvercine. Die Kämpfe um die Meisterschaften sind zu Ende. Am vor­gestrigen Sonntage fiel in allen Klassen die Entscheidung. Ueber das Spiel der 2. Klasse, die in diesen: Jahre die schärfsten Kämpfe zeitigte, sei hier Folgendes berichtet. Die HanauerViktoria" traf Samstag spät in Pforzheim ein, trotz der großen Versuchung, die sich" burd) die Gastfreundschaft der dort ansässigen Hanauer Landsleute bot, begab sich die Mannschaft sofort zur Ruhe, wohl bewußt, welch schwere Ausgabe ihr am nächsten Tage bevorstaud. Der Sonntag begann mit strömendem Regen, bem gegen Mittag ein starker Wind folgte. Punkt 3 Uhr begann' das Spiel, Stuttgart, das Platzwahl hatte, spielte mit dem Winde und setzte sich sofort vor dem Hanauer Tor fest, für jeden Zuschauer er­schien eine schwere Niederlage unausbleiblich. Doch die Hintermannschaft derViktoria" leistet saft Uebermensch- !iches; was die Verteidigung notgedrungen durchläßt, ist ine sichere Beute des Torwächters, kaltblütig schlägt der junge Reißmann die gefährlichsten Bälle aus dem Tore, jeden Erfolg des Gegners vereitelnd. Wohl bricht die Stürmerreihe einige mal schön durch, einige gefährliche Momente norm Tore der Stuttgarter, aber kein Erfolg. Allmählich geht die erste Spielhälfte zu Ende. End­lich die Pfeife des Unparteiischen. Mit 0:0 werden die Plätze gewechselt. In der zweiten Hälfte dasselbe Bild, nur mit dem Unterschied, daß jetzt Hanan sich vor dem Tore des Gegners festsetzte. Ein Sieg der Hanauer wurde jetzt allge- mein erwartet, doch es kam anders. So unvergleichlich schön in der ersten Hälfte die Hanauer Hintermannschaft gespielt hatte, so unverzeihlich unsicher spielte jetzt mit wenig Aus­nahmen die Vordermannschaft, die schönsten Gelegenheiten wurden ausgelassen. Noch wenige Augenblicke und die vor­geschriebene Spielzeit ist zu Ende. 0:0 unentschieden. Jetzt wird mit 10 Minuten Spielzeit weiter gespielt, denn die Entscheidung muß fallen. Die ersten 10 Minuten sind ver­strichen, immer noch kein Resultat. Die zweiten 10 Minuten gehen ebenfalls mit 0:0 zu Ende. Atemlos beobachtet die nach vielen Hunderten zählende Zuschauermenge das hoch­interessante Wettspiel. Wieder muß der Schiedsrichter 10 Minuten zugeben, bleich vor Aufregung stehen sich die Kämpfer gegenüber, jetzt in der 4. Minute gelingt es Stuttgart, das entscheidende Tor zu treten, ein Kmnpf, wie ihn der Pforz­heimer Platz noch nie erlebte, war zu Ende. Die Hanauer Viktoria verläßt mit 1:0 geschlagen das Feld, jeder einzelne mit dem Bewußtsein, seine Pflicht getan zu haben und unsere Heimatstadt im Fußballsport würdig und ehrenvoll vertreten zu haben.

* Rohe Tierquälerei. Für das in der Nähe des Nordbahnhofs belegene Heß'sche Abfalllager hatte gestern ein hiesiger Landwirt einen mit Ballen hochbeladenen Wagen zu fahren. Kurz vor dem Nordbahnhofe fielen von dem schlecht geladenen Wagen zwei Ballen herunter, wodurch naturgemäß die Pferde scheuten und seitwärts sprangen. Daß an dem Vorfälle nicht die Pferde, sondern die Auflader schuld waren, konnte man jedenfalls nicht cinsehen. Der Führer des Wagens, der dem Oekonomen Chr. Br. gehörte, fiel nun über die Pferde her und mißhandelte die Tiere mit allen möglichen Gegenständen in Abscheu erregender Weise. Der Vorfall zeigt, daß den Tierschutzvereinen trotz aller Arbeit, aller Belehrung noch viel zu tun übrig bleibt, denn es gab auch Leute, die noch zu den Mißhandlungen ermunterten. Der Fall wird hoffentlich die entsprechende gerichtliche Sühne finden und uns Gelegenheit geben, noch näher darauf zurück- zukommLN. Erfreulicherweise geht man ja, wie eine kürzlich

Dienstag

von uns miigeicilic I ch ö ffen g er i ch ts y e ^ zeigte, dell rohen Ticrquälcrn scharf zu Serbe.

; '" Vermisst wird seit dem 14. ds. Mts. der Taglöhner Mich. Kr. von hier. An diesem Tage hatte er vor Gericht zu erscheinen, er begab sich auf ben Weg, beim Aufruf fehlte er aber. Angeblich drohte ihm das Arbeitshaus.

fr

§ Niederissigheim, 28, Mürz. Zu feinem am 8, 9. unb 10. Juli b. Js. stanfiudenbeu Fahnenweihfest vergibt der hiesige Krieger- unb Militärverein am 2. April, nachm. 3 Uhr, im Gasthaus zur Stadt Hanan die Festwirtschaft, Metzgerei sowie die Plätze für Volksbelustigung wie Karussell, Schießhalle mib sonstige Schaustellungen.

Gerichtssaal,

Tèhung der Strafkammer vom 27. März.

F a m i l i c n ft r c i t.

Der Glasermeister L. zu Soden lebt mit seiner Mutter und seinen Schwestern md)t im besten Einvernehmen, was in allerlei Besitzstreitigkeiten seinen Grund hat. Anläßlich einer neuerlichen wörtlichen und tätlichen Auseinandersetzung zwischen ben feindlichen Familienmitgliedern machten die Blutter bezw. Schwestern des L. gegen diesen eine Anzeige, wonach er im Mai 1903 feine ältere Schwester in der Wasch­küche mit einem Knüppel überfallen und mißhandelt haben sollte. Ferner sollte er im Jupi 1004 seine beiden jüngeren Schwestern mit Totschlägen und Totstechen bedroht und seine Mutter beleidigt haben. Das Schöffengericht zu Salmünster hatte den Angeklagten wegen dieser vier Straftaten zu 60 Mk. Geldstrafe verurteilt, wogegen er Berufung einlegte mit der Begründung, daß die Beschuldigungen sämtlich erfunden seien mit Ausnahme der Beleidigung seiner Mutter, wozu er aber seinen guten Grund gehabt habe. Zwischen der ersten und zweiten Gerichtsverhandlung hat eine Aussöhnung der feindlichen Parteien stattgefunden und die Hauptzeugen, nanu lich die angeblich verletzten Familienmitglieder machten von ihrem Recht der Zeugnisverweigerung Gebrauch. Das Ge­richt konnte daher in der neuerlichen Verhandlung nur die gegen die Mutier begangene Beleidigung feststellen, wegen der auf 10 Mk. Geldstrafe erkannt wurde. In den übrigen fünften erfolgte Freisprechung.

Eheli ch er Z w i st.

Das Ehepaar R. 31t Willingshof hatte sich kaum in Hymens Fesseln schmieden lassen, als diesegolduen" Fesseln der Ehefrau auch fdjon lästig zu werden begannen. Sie fand im Hause ihres Mannes, wo noch die Schwiegereltern das IRegimcut führten, manches nicht nach ihren: Geschmack, auch lag ihr ein früherer Geliebter in den Ohren, der ihr vor- machte, sie hätte sich nicht so zu beeilen brauchen, er hätte sie doch noch geheiratet. Die junge Frau wurde durch diese und allerlei sonstige unerquickliche Umstände, bei denen noch ein dritter seine Hand im Spiele hatte, ihrem Manne gänzlich entfremdet, und heute liegen beide im Ehescheidungsprozeß. Als eines Abends der Ehemann seiner Gattin Vorhaltungen über ihr Benehmen machte, nannte sie ihn einen Lügner und soll ihm auch tätlich entgegengetreten sein. Der Mann wurde hierüber wütend und ohrfeigte die Frau, daneben tat er noch drohende Aeußerungen. Das Schöffengericht zu Schwarzenfels hatte den Ehemann R. wegen des Ohrfeigens zu 5 Mk. Geldstrafe verurteilt, wogegen er Berufung ein­legte, während die Ehestau als Nebenklägerin, sowie die (Staatsanwaltschaft ebenfalls Berufung einlegten, weil ihnen die Bestrafung nicht hoch genug erscheint, bezw. weil wegen der Bedrohung keine Verurteilung erfolgt ist. Die Berufungen werden sämtlich verworfen.

Eine weitere Strafsache wurde vertagt.

ÄlWphijchn Ketttricricht der taljtai ettwrit.

Telegramm aus Hamburg vom 28. März.

9 Uhr 35 Min.

Ein Maximum über 769 mm lagert über Jnnerruß- lanb, ein Minimum unter 745 mm im Westen Schottlands, eine schwache Depression lagert über Zentraldeutschland. In Deutschland ist bad Wetter mild, fast überall sind Nieder­schläge gefallen.

Prognose für den 29. März: Mildes Wetter mit Nieder­schlägen wahrscheinlich.

Bersins u. Vergnügungsnachrichten

für Dienstag den 2, M8 är;.

Turngenreinde: Von 510 e Uhr: Sinnen der MLdch°n-, Qtauen- und Ji^endaNchung.

Tornverein: Abends von 79 Uür: Turnen.

Turngcsellschaft: Abends von 79 Uhr: Turnen der Jugeudabieilunq.

Es. Männer- und Jongliitgsvrrein: Innglmgsveie!»: Vibelbciprechung; Jungfranenverem: Fuck 'bmd (Ev. Veieinßbaus).

Drom.-Loer. Verein Hanau: Bereinsabend iiüEarlsberg". Kath. KasinoEintracht" (Verein?!.W Braustub'l"); Ve.eiusabe >d. GesangvereinTonblüthe": Smaikuude in derStadt Vremeu". GeiangvereinEintracht": Singstunde.

GesangvereinMeiom oia" : Stngstunde in derKarihaune".

Gewelbe- und Handwerier-Veren: Vereiusabertd in derÄannaune", Kegelklub bet Soessarl-Touriften: Gasthausmr guten Quelle".

Verein der Bayern: Veremsabeud im Gaübauswr Son> c". Süddeutscher Klub: Klubabend in der RestaurationAllemania".

Saniiätèkolonne des Krieaervcrerns: Uebungsstnnde i. d.Eentralhalle",

. ______-......___ 28. März.

LSeutschnatwnglev Handlung-rgehilseu Verband, Crlggtuppe Hanan, Ver- einsabend im , Carlsberg^.

Zaherverein Hanan: Probe in derAllemania".

A'.hlctenÜubGermania": Riegenüemmm und Mustecriegenarbchen (Restaurationrum großen Kurfürsten").

- '''"' un^ Ring-KlubEiche": Abends 9 Uhr' Stemmen, Ringen und Steinsto^n (Restaurationpim Sandhof").

Bersteiger mtgs- re. Kalerrder

für Mittwoch den 29. Mür p

huvljmi'.lagS von 2 Nbr ab sollen im Auftrage des Herru Fr. Albach im Ganhamk ,,311111 deutschen Haus" weg pigsh alber eine große Partie pro, il ar- und andere Gegenstände durch den beeid. Taxator und Auklio- natyr Herrn Fr. Kämpfer gegen Barzahlung versteigert werden.

Äus Hab und fern.

II Marbuvg, 27. März. Durch die in nächster Woche fiattsiudende teilweise Eröffnung der Marburger Kleinbahn an deii Ebsdorfer Grund ist die Frage, nach welcher Richtung diese in Zukunft weitergeführt werben soll, wieder in den Vordergrund gerückt. Aus diesem Grunde fand Henie hier eine große Juteresfenten-Versammlung statt, zu der außer den Interessenten aus der Rabenau besonders zahlreich diejenigen aus dem oberhcssischeu Industriegebiet zwischen Grünberg und Homberg a. Ohm erschienen waren. Auch der hessische Landtagsabgeordnete Brauer-Riederafleiden war anwesend. In einer über 3 Stunden dauernden Diskussion traten nun die beiden Juleressentengruppcu warm für ihre Projekte ein. Die Rabenauer Vertreter, also die Herren ans den KreiS- orlen Nordeck unb Wimseu, befürworteten den Anschluß an die Bahn LondorfGrünberg, während die Darmstädter Herren den Anschluß nach Mücke und die Verbindung mit : dem Vogelsberg wünschten. Die ersteren führten die hiesigen j Steinbrüche und die letzteren ihre Eisenbergwerke ins Gefecht. > Die Versammlung cnbeie damit, daß den beiden Interessenten^ I gruppen aufgegeben wurde, bem Marburger Kreisauschusse I ihre Offerten zu machen.

I Frankfurt a. M., 28. März. Durch Einsturz einer I Mauer verunglückten gestern abend um 6 Uhr in der Fried­berger Anlage zwei Blaurer. Beim Umbau der Häuser Nr. ü und 0 stürzte nämlich die Zwischenwand des zweiten Stückes ein und begrub die beiden Arbeiter unter sich. Der eine erlitt einen Oberschenkelbruch, der andere eine Gehirn­erschütterung und einen Bruch des Kiefers.

TmruiftaM, 27. März. Arn Neujahrstage 1904 würbe dem Großherzog zur Erinnerung au die verstorbene Prin­zessin Elisabeth durch eine Landesdeputation von 36 Herren eine Spende von 84 000 Mark Beiträgen aus dem ganzen Gxoßherzogtum überreicht. Der Großherzog bestimmte in einem Dankerlosse, daß die Mittel dieser Prinzessin Elisa- bethlGedächtnisspende zu wohltätigen und gemeinnützigen Zwecken verwendet werben sollen. Im großherzoglichen Re­gierungsblatte wirb nunmehr bekannt gegeben, daß "die Be­stände derselben Hinfort ein unangreifbares, in mündelsicheren Papieren anzulegendes Kapital bilden sollen, dessen Zinsen für Zwecke der Pflege von Kindern armer und niinderbe- mittekter, im Großherzogtum Hessen wohnender Eltern zu verroenbeu sind. Die Stiftungskasse ist nach staatlichen Gnrnd- sätzen unentgeltlich zu führen. Die Einkünfte der Stiftung sollen zunächst zur Unterstützung bestehender ober in der Gründung begriffener Kinderschulen und Krippen dienen.

W. Darmftavt, 28. März. Wie dieDarmstädter Z." meldet, wurde Landgerichtspräsident Adolf Lippold-Mainz, vom Großherzog zum Mitglied der Ersten Kammer auf Lebenszeit ernannt.

StookftrrÄt, 27. März. Gestern abend nach halb 8 Uhr wurde zwischen Skockstock und Kleinostyeim eine männliche Leiche aus bem Maine gezogen. Nach angesteUten Re­cherchen ist der Tode der Ingenieur Johann Karl Friedrich RetUcher, der 1881 in Weiden geboren, später bei der Schuckert- gesellschaft in Nürnberg und zuletzt in Mühlheim a. Rh. be­schäftigt war. Die bei der Leiche gefundenen Briefe an seine Verwandten und seine Braut lassen vermuten, daß sich der Unglückliche selbst das Leben genommen hat.

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