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General-Anzeiger
Awllräks Organ für 5'ladt- und AMreis Kanan.
WarfachauM tu Hanau.
Erickeim täglich mü Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.
SeraniAsrü. Sebaftstrt E. Schrecker m Hsssu.
Nr. 2
Fernsyreckauschluß Nr. 605
Dienstaa den 3. ^annar
Fenlspreckanfcklvß Nr. 605
1905
Amtliches.
Candkreie hanau.
Beker «"«achensten des Sniiiil. Landrnksamtes
Der Herr Oberyräüdent in Cassel hat b°m Geflüaelzucht-, verein zu Biicko'^be'm zu der im Ia^re 1905 beab 'chtigten Derlo'ung von Geflügel zum Besten der Rassegeflügelzucht die (Saiet'miqmM erteilt.
Es tollen 450 Lote zum Preise von je 20 Pfa. nu§° gegeben ronben und 22 Gewinne im Gesamtwerte von 60 Mk. zur Aiistp elnna gelan en. Der Vertrieb der Lost ist auf die Gemeinde Wtf ofabeim und deren Nackbarorte b-schränkt.
Die Pol zei-Behörden in den be reffenden Ouen werden veranlaßt, dafür zu sorgen, daß dem Vertrieb der Sö,e kein Hindernis bereitet w"d.
Hanau den 31. Dezember 1904.
Der Königliche Landrat.
V 9187 I. A.: Conrad, Krels'.ekretär.
A'8 technischer Auksickisbeamter der Sckmiede-Beruss- genosstnsckafl ist s>err Wilhelm Hornö - Berlin S.W. 12, Fried,ichsirak-e 211, bestellt worden.
Indem ick dies zur K nntniS der beteiligten Handwerker ^^, rrtucke ich glkickz'tttg die Ortspolizeibe^örden des Kreiws, auf alle seitens des Genannten im ^me^esst des Genossenschaftswesens ergryenden Anfragen die gewünschte Aus- funft zu erteilen
Hanau den 30. D zember 1904.
Der Königliche Landrat,
V 9118 v. Beckerath.
Nachstehende Bestimmungen, betreffend die Nacksuckung der Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienste, werden hier« durch wlkderho't bekannt gemacht.
Die $mttnung zum ein'ä^rii'freiwill'qen Dienste darf rückt vor vollendetem 17. Lebensjahre nackgeiucht werden. Der Nackweis derselben ist bei Verlust des Anrechtes spätestens * hä zum 1. Avril des ersten Mililärpfl'chijahres zu erbringen. ,
W-r die B-rechtigunq nach uchen will, bat sich bei der ^rüfungskommnston, in deren Bezirk der Wehrpflichtige ge- 'tellungspfltcklig ist, spottend bis zum 1. Februar des ersten z Mtüiârvfllcktjabres schr sil'ck zu melden. ^ i
Alljährlich finden zwer Prüfungen statt, die eine im Früh- ' fahr, die andere im Herbst.
Das Geruch um Zulassung zur Prüfung muß für die s Irülzjahrsprü'ung spätestens bis zum 1. Februar, für die | Herbsiprüfunz 'pâteftens bis zum 1. August angebracht werden.
Hanau den 2. Januar 1905.
Der Kön-gsicke Landrat.
J. A.: Conrad, Kreissekretär.
Gemäß § 25 der Wehrordnung vom 22. November 1888 , sowie der Instruktion vom 16. Mai 1876, die Führung der Rekrutierungs-Smmmrollen b'treffend tAmtsblatt S. 109), haben die Herren Orts- und Gutsvorstände unverzüglich nachstehende Bekanntmachung viermal zu erlassen.
Alle Militärpflichtige vom Jahrgang 1885 und ältere, welchen eine endgültige Entscheidung von den Crsttzbchörben noch nickt erteilt ist, haben sich in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar d. I. bei dem Orts- bezw. Gutsvorstande zur Ausnahme in die Rekrutierungs-Stammrolle anzumei^en.
Die in das milnärpflichtige Alter tretenden, zum emjährig- freiwtll gen Dienste Berechtigten bab-'N, in ofern sie nist bereits in den aktiven Dienst eingetreten sind, unter Boris.s des Berechtigung- sbeins keim Unterzeichneten ihre Zurückstellung münd ich oder schri'tlich zu beantragen.
Dien» boten, Haus- und Wirtickasisbeamie, Handlungsdiener und Lehrlinge, Handwerksgesellen, Fabriko«-l»ei,er und andere m ähnlichm Verhäliviss-N siebende M'I'«ärpftr--riiüe, f0= wie ferner Gymnasiasten und Zöglinge anverer LehranstalttN hoben sich an demjenigen Orte zur Stammrolle zu melden, woielbir sie in Lehre o>er Arbeit stehen bezw. wo sich die Lehranstalt befinde.
Hat der Militärpflichtige keinen dauernden Aufenthalt, so meldet er sich bei der Orisbekörde seines Wohnsitzes.
Wer innerhalb des Reichsgebiets weder einen dauernden Aufentyalssrt noch einen Wohnsitz hat, meldet sich in simem Geburtsort zur Stammrolle, und wenn der Geburtsort im Auslande liegt, in demjenigen Orte, in welchem die Eltern ‘^ Familienbäup er ihren letzten Wohnsitz hatten.
^ei der 2lnm<loun^ zur (Stemmtolle ist das standesamt- uche Geburtszeugnis vorzutegen, ssstrn die Anmeldung Nicht am Geburrâ-rt jelbst erfolgt.
Sind M'l'tâ^vflicktiae von dem Orte, an weitem sie sich zur Stammrolle anznmelden ba^en, zsitig abm-lend (auf der Reise begriffene Handsunasaebilsen, auf See besindsicke Ser- leute u. s. To.), so haben die Clt-rn, Vormünder, Lebr-, Brot- oder Fabrikherren die Verpflichtung, sie zur Stammrolle an- zumel>en.
Die Anmeldung zur Stammrolle ist in vorstehend vorge- sckrsibener Weise seitens der Militärpflichtigen so lange all- jâ'rlick zu wi^erbolen, bis eine endgültige Entscheidung über die Dienstverpflichtung durch die E>satzbe^örden erfolgt ist.
Bei Wied-r^vlunq der Anmeldung zur Stammrolle ist der ipt ersten Milüârpflicktjahr erhaltene Laiungsichein vorzulegen.
Außerdem sind el»sa eingetre ene Veränderungen (in Be- ikkff des Wohnsitzes, des Gewerbes, des Standes u. s. w.) dabei anznzei^en.
Von d-r Wiederbolung der Anmeldung zur Stammrolle sind nur diejenigen Militärpflichtigen Befreit, welche für einen bestimmten Zeitraum von den Er'atzbehörden ausdrücklich Her« von entbinden o^er über das laufende Jahr hinaus zurück- gestellt worden sind.
M'liiärvflichtioe, welche nach Anmeldung zur Stammrolle im Laufe eines ibrer MilitârpflichtjabreS ihren dauernden Aufenthalt oder Wohnsitz nach einem anderen Aushebungbbezirk oder Musterungsbezirk verlegen, haben dieses bebuis Berickti» ti'ing der Stammrolle (otoM beim Abgang der Be örde oder Perlon, welche sie in d'e Stammrolle ausgenommen hat, als at'ch nach Ankunft an dem neuen Orte derjenigen, welche ba« ff : bst die Stammrokie führt, spätestens mnerhaib dreier Tage zu melden.
Veriâumung der Meldefristen entbind nicht von der Meldepflicht. ;
Wer die vorgesckriebeum Meldunasn zur Stammrolle oder zur Bericktiqnng derselben unj rläßt, ist mit Geldstrafe bis zu dreißig Mark ob^r mit Haft bis zu drei Tagen zu Bestrafen.
In bet Stammrolle sind nicht bloß die angemeld-t n Milistwvflickrigfn emtniraaen, sondern auch alle sich i n Orte aufBaltfnbfh Miülärvflicktiqen zu ermitteln. '
Ist Betreff der Anlegung und Führung der Rekrutientngs- Stammroflen werden die Herren Orts- und Gutsvorstände auf die Eingangs berente Instruktion ferne auf die urteim 3. Dezember 1901 übersandte Anweisung besonders aufmerksam a,macht.
Die Stammrollen der Jahrgänge 1882, 1883, 1881 und 1885 nebst Belägen sind bis WM 10. Kehrrmr d. F. einzureichen.
Hanan den 3. Januar 1905,
Der Ziv-lv^sttz-nde
4fr Ersgtz-Kommilsion des AnsbebungsvezirG Hanatt. Königlicher Landrat.
J. A.: Conrad, Kreissekretär.
Awangsverftei gerung.
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehung des in Nückinaen belegenen, im Gruvdbucke von Rückingen Artikel 396 Abt. I Nr. 1 zur Zeit der Eintragung des PfrsteigernngDvsrmkrkes zu einer ibrQfn r ä sie auf den Namen des Maurers Peker Sckmehl in Rückingen, zu je einem i^e K’n Viertel auf den Namen des Pulverarbeiters GoLilkeb Krell, Pauls Sobn. in Rückingen und der Ebe- frau des Fabrikarbeiters Johann Nnppert, Barbara geb. Krack daselbst, eingetragenen Grundstücks:
AM. B Varz. Nr. 304/167 g Tummelgaffe, Haus Nr. 10 und 12,
a) Wohnbaus 1,78 ar, mit Ho^raum
b) Schweinestall, besteht, soll eie -s Grundstück
am 8. März 1905, vormittags 10 Uhr, dm ck das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtssielle — Versteigert we'd^n.
Dis Avwelen, in der Gebäudesteuerrolle von Rückingen, unter Nr. 113 unr 114 eingetragen, ist mit 60 Mk. Rutzungs- . Wert zur Gkvändestkuer veranlagt.
I . Der Versteigerungsvermerk ist am 2. Dezember 1904 in das Grundbuch eingetragen.
ES ergebt die Aufforderung, Reckte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsoermerkes aus dem Grund- bucke nickt ersickllich waren, spätestens im Versteigerungs- termine vor der Aufforderung zur . Abgabe von Geboten an« zu melden und, wenn der A i i st 3er wideripricht, glaubhafrzu macken, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebois nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Ver- strègepungserlöses den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Gleichen Nachteil trifft den Inhaber einer Hypothek, b\ vor dem 1. Inli 1874 entstanden und nicht in eine Hypo^ thek des preußischen Rechtes umgewandelt ist, sofern diese nich bis zum vorgenannten Zeitpunkte angemeldet wird.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Reckt haben, werden aufge^orderl, vor der Erteilung des ^ujchlags die Aufhebung ober einstweilige Einstellung des Verfahrens berbeizufükren, widrigenfalls für das Recht der Lerstei- gerungserlös an die Stelle des oersteigerteu Gegenstandes tritt
Langenselbold ben 20. Dezember 1904.
Königliches Amtsgericht. 180
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Hue hanau Stadt und Cand.
Hanau den 3. Januar.
♦ Neniastrsgabe Unsere geickätztm Abonnenten in Hanau und Kesselstadt erBahen am heutigen Tage durch besondere Austragung als N ujabrsgabe einen mit besonderer Sorgfalt von einer renommierten kartoarapbiscken Anffal gefertigten Plan von Hanau und Kesselstadt zu gestellt. Für den Entschluß, mit dieser gewiß eigenartigen Gratisbeilage auf ^t warten, war maßgebend der Beginn des 180. Jahrgangs unseres „Hanauer Anzeigers". Aus kleinen Anfängen bernorgeiangen, bat der „Anzeiger" nack mannig- fa ben âußerenWandlunqev fit unbestritten zu dem ersten Lokalblatt und zu einem weitierbreiteten P^oainzialblatte Kurhesiens entwickelt, stets als aerngesehener Gast in allen Familien be- tracktee. Diele Anerkennung, welche sick in der stets «ach enden immer dichter werdenden Verbreitung un eres Blattes bptument'crt, wird uns ein Ansporn fein, auch fernerhin ben sich immer vielseitiger gestaltenb-n An'prüch-n an ein modernes Taqesoragn noch bestem Wollen und Können gerecht zu werben, damit das lchöne Verhälin s zwischen Lesern und „Arzeiger" auch im 180. Jahrgange und weit darüber hinanß bestellen biâ.
Redakèio» des „Hanauer Anzeige^.
* Preisrätsel. Für die besten Lösungen des Preisrätsels haben wir nachstehende Preise ausgesetzt:
1) Rückerts und Uhlands Werke, 2 Bä.eoe.
2) 1 Kaff e-S roste.
As Helen Keller, 1 Band.
4) 1 Kaffee-Deck'.
5) 1 Dtzd. W inglâser.
6) 1 Sola-K'ssen mit rotem Sammet.
7) „Rauptnhelm und P.ckelhaube", 1 Band von Karl Danera.
8) 1 massiver Ständer.
9) 1 C^ristallschalk.
10) „H-lsiscke Fürsten", 1 Band.
11) 1 Blmnenvase.
12) 100 Visitevkarten.
H ^ür Don ll-rweiterungSbau scs Evange- Hfffirst Diakoniffettstkims sind von einer Neujadrs- geieOfbaft durch Herrn A. G. 15 Mark bei Herrn Pfarrer Neßler abgegeben worden. Den fröhlichen Gebern herz» liefen Dank.
* Atts Südwesiasrika, von der Station Abbabis, sendet uns und weiterhin alle« Hanauern ein Hanauer aUf einer Ansichtskarte die besten Glückwünsche zum neu°n Jahr. W r vermitteln diese Glückwünsche auf diesem Wege den Adressaten.
• Inter rtaiiorralo Gebetswoche» Vom 2. bis 7. Januar iit die Internationale Gebeiswocke. Auch im hiesigen enang. Vereinsbause finden in dieser Woche jeden Abend von 8*/, bis 91/» Ubr Gebetsversammlungen statt. Jedermann ist herzlichst ?imelab?n.
* Klaffenloiterie. Die Ziehung der 1. Klasse 212. Königlich preußischer Klassinlot^rie w rd nach planmäßiger Bestimmung am S. Januar 1905 früh 8 Uhr ihren Anfang nehmen.
♦ Stadttheatev. Der fast beispiellose Erfolg bei edjroanMlohtäk: „E i l o m e 1 er fr e s s e»r" von Curt Kraatz deren Erst-Auffü^unq am Sonniaq wahre Len'alls- und s'eüerfcit’fiürme bervorrief, bat die Direktion veran'aßt, eine Aenderung des Neserw.rs vorzunehmen und wird das über« als wn'same Glück schon morgen zur Wiederbolung kommen. Am Frenag geht das Lust'p>el „L i e b e s m an ö v e r" nochmals in Szene mb Sonntag wird wieder ein literarisch be brütet ber Abend durch die E^ff-Aufführung der Sckau'piel- Nav tät : „W a p p e n h ä u s e" von Paul Oskar Höcker bevorstehen.
* Silberne Hochzeit. Das Fest der silbernen Hochzeit feiert morgenGoloarbeuer Jean Hörner und Gemahlin