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Gerte 6.

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23. Oktober

Muselmann sein muß und voraussichtlich wird Hussein Hilm Pascha Generalinsvektor bleiben. Er erhält zwei christliche, mit weitgehenden Vollmachten ausgestattete Gehilfen. Daß dieselben den kleinen Balkanstaaten angekören sollen, wird oon ernsten Seiten bezweifelt, vielmehr wird angenommen, daß die Gehilfen aus Angehörigen der Entente-Mächte gewählt werden, also ein Oesterreichs und ein Russe sein sollen.

Die Lage in Ostafien. Man glaubt, daß die Kon­ferenz der führenden japanischen Staatsmänner wahrscheinlich zu heute einberufen wird. Man erwartet, daß die Ent­scheidungen der Konferenz wichtigen Einfluß auf den zukünf­tigen Gang der Ereignisse haben werden. AuS Peking wird berichtet, daß der russische Gesandte dem Prinzen Tsching eine ausführliche Note überreichte, mit der Erklärung, daß eine Einmischung Japans in die Mandschureifrage Rußland zwingen würde, entschiedene Schritte zu ergreifen, und China mit strengen Bergeltungsmoßregeln zu drohen, falls es sich auf Japans Seite stellen würde. Das Vorgehen Rußlands, während die Verhandlungen noch schweben, rief hier große Entrüstung her­vor. Es wirkt in Peking nicht überraschend, daß der Statthalter Alexejew gegen die Oeffnung mandschurischer Städte für den Welthandel Einspruch erhebt. Der chinesisch-ameri­kanische Handelsvertrag bestimmt, daß für Niederlassung von Ausländern und zum Wohnen der Handeltreibenden in Mulden und Anlung geeignete Konzessionen gewährt werden sollen. Dagegen wird in den letzten von Rußland an China ge­machten Vorschlägen und in diesen kommt die Politik Alexejews zum Ausdruck verlangt, daß solche Konzessionen nur an Rußland verliehen werden sollen. Die japanische Gesandtschaft erklärt, daß die russisch-japanischen Verhandlungen einen befriedigenden Fortgang nehmen.

Vereine und Versammlungen.

® et ein gegen Mißbrauch geistiger Getränke.

Im Plenarsitzungsfaale des Reichstages wurde gestern unter dem Vorsitze des Senatspräsidenten des Kammergerickts, von Strauß-Tornay, und in Anwesenheit von Vertreter« des Reiches und mehrerer Einzelstaaten und Städte die 20. Jahres­versammlung des Deutschen Vereins gegen Mißbrauch geistiger Getränke eröffnet. Staatssekretär Graf Posadowsky, als Ver­treter des Reiches, hielt eine Ansprache, in der er ausführte, die schwerste Belastung der Volkscntwickelung sei unzweifelhaft übermäßiger Alkoholgenuß. Namentlich die ärmeren Klassen würden durch das Fehlen eines wohnlichen Heimes zum Wirtshausbesuche mit seinem Trinkzwange und damit zu über­mäßigem Alkoholgenuß veranlaßt. Mit dem Kampf gegen den Alkoholmißbrauch stehe daher nicht nur eine Verbesserung der Wohnungsverhältnisse der ärmeren Bevölkerung, fonbern auch die Fürsorge für geeignete Erholungsstätten, namentlich für die unverheirateten Arbeiter und Gewerbegehilfe« in un­trennbarem Zusammenhänge. Er habe den Eindruck, daß das Verständnis für die Sache des Vereins immer weitere Kreise ergriffen habe, und damit anfange, bessernden Einfluß auszu­üben. Namens Bayerns begrüßte Direktionsrat Hertel die Versammlung, die sodann an den Kaiser ein Begrüßungstele­gramm, an die Kaiserin einen Geburtstagsglückwunsch zu senden beschloß.

Das Deutschtum in der Ostmark.

Die Reden des Ministers des Innern und des Finanz- mknisters bei der Enthüllung des Bismarck-Denkmals in Posen habm eine über den Rahmen dieses Ereignisses weit hinaus ragende Bedeutung. Es geht daraus klar hervor, daß die auf die Stärkung deS Deutschtums gerichtete Ostmarken-Politik des Grafen Bülow zielbewußt und konsequent weiter geführt werden wird.Hier gibt es kein Zagen,' kein Zweifeln, sondern nur ein Vorwärtsgeben" sagte Frhr. v. Rheinbaben. Die Deutschen in den vom Polentum umbrandeten Gegenden der Monarchie können also nach wie vor auf die Hilfe der Regierung rechnen; sie werden in dem ihnen aufgezwungenen Kampfe nicht allein stehen. Das ist für alle Deutschen gleich erfreulich; denn es ist so, wie Frhr. v. Hammerstein betaute: die deutsche Vorherrschaft in der Ostmark ist ein Lebensbedürf­nis für das ganze Reich.

Noch vor wenigen Jahrzehnten ist die Wiederherstellung des Königreichs Polen nicht nur von deutschen Dichtern, son­dern auch von deutschen Politikern als erstrebenswertes Ziel allgemeiner Völkerverbrüderung gepriesen worden. Seitdem haben sich die Ansichten geändert. Heute weiß man, daß die Polen die schärfsten Gegner der Deutschen sind, weil sich ihre Bestrebungen direkt gegen den Bestand Preußens und Deutsch­lands richten. Preußische Landesteile sollen von unserer Mo­narchie losgerissen werden und zur Auferstehung des alten polnischen Reiches dienen. Dte Polen haben ihre hochver- räterrischen Absichten selbst zugegeben. Die Deutschen befinden sich also in der Notwehr, wenn sie den Plänen der Polen entgegentreten. ES handelt sich um eine nationale Pflicht ersten Ranges.

Als Nächstbeteiligte haben die Deutschen in der Ostmark bei der Abwehr polnischen Uebermutes besondere Pflichten. Fürst Bismarck hat im Jabre 1885 einmal gesagt, der Völkerfrühling nach 1866 und 1870 liefe Gefahr, wieder durch Loki, den Gott der Zwietracht in der deutschen Götterlehre, zertrümmert zu werden. Im Anschluß daran rief der Finanzminister den Deutschen in der Ostmark zu:Lassen Sie uns im tiefsten Herzen dieses Wortes eingedenk sein; lassen Sie uns alles, was u«8 trennt, zurückstellen, aber alles voranstellen, was uns eint. Lassen Sie alle Zeit das große Ganze, daS nationale Wohl den Vorrang haben vor persönlichen Wünschen und An­schauungen!" Der Minister des Innern gab demselben Ge­danken Ausdruck, indem er sagte: Fühlen und handeln Sie als die Pioniere des Deutschtums, und denken Sie an die Mahnung des großen Kanzlers, daß Zersplitterung in den eigenen Reihen nur die Gegner unterstützt!"

Möchten diese goldenen Worte auf fruchtbaren Boden fallen! Sie gelten für alle Deutschen ohne Unterschied der Partei und des Glaubens. Auch die deutschen Katholiken haben dieselben Interessen wie die andern Deutsch«. Den Polen dient die katholische Religion nur als Aushängeschild, hinter dem sie ihre nationalen Ziele besser »erfolgen können.

Geboren bin ich als Pole, erst später bin ich katholisch ge­tauft" sagte einst ein Pole. Uni daß dieS die Ansicht fast aller Polen ist, hat jüngst erst wieder ihr Wahlaufruf in Oberschlesien gezeigt, der sich direkt gegen das Zentrum richtet. Darum weg mit allem kleinlichen Hader und Streit gegenüber den großen nationalen Aufgaben! Dann werden um mit den Worten deS Frhr«. ». Rheinbaben zu schließen deutsche Entwicklung und deutsche Art die Entwicklung zu der Höhe nehmen, auf die sie Anspruch und Recht haben.

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Ein t-uflicher Racheakt ist in Ludwigshafen a. RH. noch glücklich vereitelt worden. Er war von einem früheren Werkstättenschlosser Imo auS Schifferstadt geplant, der angibt, von seinem Vorgesetzten ungerecht behandelt worden zu sein. Im Lokomotivenschuppen deS Ludwigshafener RangierbahnbofS standen nachts 12 Güterzugsmaschknen unter Dampf, um früh die ersten Züge zu fahren. Gegen halb 2 Uhr kam von Mundenheim längs der Geleise gehend ein Mann daher, begab sich in den Schuppen und zog dort die Regulatoren auf Fahrt, ließ jedoch die Steuerung und Bremse zu und schloß die Zylinderhähne sämtlicher 12 Maschinen. Durch daS gewaltige Zischen und Brausen des DampfeS wurden die Nachtwächter noch rechtzeitig aufmerksam gemacht und sahen auch beim Be­treten des Raumes noch den Mann, Ker durchs Fenster ge­rade in die Hände eines draußen stehenden Maschinenwärters sprang. Er gab zuerst eine falsche Auskunft; auf der Polizei- statioon wurde jedoch seine Persönlichkeit festgestellt. Wäre ihm seine Absicht, die Maschinen zum Fortlaufen zu bringen, gelungen, so wären mit Ausnahme von einer, die auf direktem Gleise stand, alle nacheinander auf daS Loch der Drehscheibe zugefahren.

Ein unwMkomm-n-r Gchwi-g-kjohn. Der 18- jährige Markthelfer Schreiber in Leibzig verübte am Mittwoch abend auf seinen Prinzipal, einen Buchhändler, ein Revolver­attentat. Letzterer erlitt eine schwere Verletzung am Oberarm. Der Täter, welcher kurz darauf verhaftet wurde, hatte mit der 13jährigen Tochter seines Prinzipals ein Liebesverhältnis unterhalten. Da die Eltern jedoch nichts davon wissen wollten, beschloß er seine Rachetat.

Auf der Jagd erschossen. Ein schwerer Jagd Unfall wird uns auS Keppernik im Kreise Neiße gemeldet. Gelegent­lich einer in dem Gelände zwischen Keppernik und Tannenberg abgehaltenen Treibjagd wurde der 13jährige Sohn deS Gärtners Mein, der als Treiber tätig war, von dem Gemeindevorsteher, Bauerngutsbesitzer Hoffmann, aus Unvorsichtigkeit erschossen. Der unglückliche Schütze stellte sich alsbald freiwillig der Behörde.

Typhus-pld-mi- in einem römischenMädchen» heim. Im Mâdchenheim Santa Balbina auf dem Aventin, das hygienisch unglaublich verwahrlost ist, sind zahlreiche Typhuserkrankungen vorgekommen. Das Allyl mußte völlig geräumt werden, eine Untersuchung ist eingeleitet.

Das Testament eines Millionärs. Der bekannte New-I)orker Millionär Mackay ist gestorben. Er hinterläßt ein Vermögen von 25 Millionen Dollars, das er der Har- ward-Universität vermacht hat.

Selbstmord eines Siebzehnjährigen. Vor einigen Monaten wurde ein siebzehnjähriger Bursche aus Ber­lin von seiner Mutter dem Rauhm Hause in Hamburg zur Erziehung übergeben, we l er nervös und kränklich war. geeignete Behandlung wurde auch eine Besierung erzielt, bis sich dann wieder eine auffällige Schwermut bemerkbar machte. Kürzlich entwich er seinen Lehrern, kehrte aber in der Nacht zurück und schlich in die Anstaltstischlerei, wo er, wie man annimmt, au? Nachlässigkeit das Feuer verursachte. Er begab sich danach auf den Boden, versuchte sich die Pulsadern zu öffnen und erhängte sich dann. Als er nach der mehrere Stunden währenden Löschung des Feuers aufgefunden wurde, gab er noch schwache Lebenszeichen von sich, verschied jedoch nach kurzer Zeit.

In der Strafsache gegen die Engelmacherin Wiese in Hamburg haben die Nachforschungen der dortigen Kriminalpolizei ergeben, daß der Wiese insgesamt neun Kinder in Pflege gegeben worden, sind. Von diesem ist eines natürlichen Todes gestorben, zwei sind ihren in Ostpreußen wohnenden An­gehörigen zurückgegeben worden, während die übrigen sechs Kinder spurlos verschwunden sind. Die Ermittelungen der Polizei nach der Mutter des fünften Kindes, einer vornehmen Dame aus Hannover haben zu einem Resultat nicht geführt. Die Angeschuldigte stellt nach wie vor jedwede Schuld respektive Teilnahme an den Kindesmorden in Abrede, der Verbleib der vermißten sechs Pflegekinder konnte bisher nicht ermittelt werden.

Wegen fahrlässiger Tötung hatte sich gestern der 19jährige SchulamtSkandidat Widemeyer aus Brüel vor der Strafkammer in Güstrow (Mecklenburg) zu verantworten. Er hatte, wie wir seinerzeit ausführlich berichteten, mit einem Revolver den Bautechniker Wilhem Heintze auB Strelitz, der mit ihm ein Zimmer teilte, unvorsichtigerweise erschaffe«. Der Angeklagte wurde zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.

Fünszehntauseud Mark unterschlagen hat der Obersekretär und Rendant der städtischen Gasanstalt in Posen, Oskar Henning. Er ist flüchtig geworden.

Brandwunden. Zn Neunkirchen (Bezirk Münster) kamen drei unter Aufsicht eines 20jährigen Mädchens spielende Kinder zu Schaden. Eines zog an der nicht auf dem Boden befestigten Stütze deS brennenden Ofens, wodurch Kiefer nebst der darauf stehenden Kanne heißen Wassers zu Fall kam und die Kinder unter sich begrub. Zwei derselben sind an den er­littenen Brandwunden verstorben; das dritte hofft man am Leben zu erhalten. Auch daS zu Hilfe eilende Mädchen erlitt schwere Brandwunden.

Unglücklicher Zufall. Zn Braunschweig tranken zwei Kinder eines dortigen Arbeiters, ein üjähriger Knabe und ein 6jähriges Mädchen in Abwesenheit der Eltern aus einer Medizlnflafche, welche mit Chloroform gefüllt war. Der Knabe ist bereits gestorben, während das Mädchen hoffnungslos darniederliegt.

Die verschobene Hinrichtung. Aus Greifswald wird der »Köln. Ztg." geschrieben: Daß eine Hinrichtung noch

im letzten Augenblick in Befolgung des Gesetzes verschoben werden muß, dürfte nicht oft Vorkommen. Das hiesige Schwur­gericht hatte den Tischlergesellen Ludwig Teßnow aus Stolzen» baaen bei Stettin zum Tode verurteilt, weil er im Jabre 1900 zwei Schülerinnen in der Gegend von Osnabrück und am 1. Juli 1901 in einem Walde bei Göhren auf Rügen zwei Knaben in schrecklicher Welle ermordet und zerstückelt hatte. Man glaubte anfangs nicht, daß die bestialischen Taten von eine* Menschen verübt sein können, der geistig voll­ständig normal sei, und stellte deshalb eingehende Unter­suchungen über den Geisteszustand des Mörders an, die jedoch ergaben, daß an seiner vollständigen Zurechnungsfähigkeit nicht zu zweifeln sei. Nach der Verurteilung entstanden abermals Zweifel über den Geisteszustand des Mörders, das Ergebnis der erneuten Untersuchung und Beobachtung war dasselbe wie vorher. Nachdem endlich die Bestätigung des Todesurteils erfolgt war, wurde die Hinrichtung auf Samstag festgesetzt. Am Tage vorher war der Scharfrichter Engelhardt aus Magde­burg mit den Gehilfen eingetroffenk und hatte die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Als der Staatsanwalt am Freitag in die Zelle des Mörders trat und ihm die Mitteilung machte, daß am nächsten Morgen das Urteil vollstreckt werden sollte, brach Teßnow in verzweifeltes Geschrei aus, er hatte alle Fassung verloren und tobte die ganze Nacht hindurch, nur zeitweise machte sich tiefe Niedergeschlagenheit bei anscheinender Geistesabwesenheit bemerkbar. Als Teßnow am Morgen dem Scharfrichter zugeführt werden sollte, konnte es keinem Zweifel mehr unterliegen, daß er aus Todesangst verrückt geworden war. Er war vollständig schwach, und die Aerzte stellten fest, daß er eine Lähmung der Herztätigkeit erlitten hatte. Nach den gesetzlichen Vorschriften durfte die Hinrichtung nun nicht vorgenommen werden, und Teßnow wurde in die Irren-Ab­teilung des Krankenhauses zur Beobachtung übergeführt.

Der verliebte Senator. Peinliches Aufsehen erregt in den Gesellschaftskreisen von Washington und New-Jork eine soeben gegen den Bundessenator Platt von Miß Mac Wood wegen Bruches eines Eheversprechens eingebrachte Scha­denersatzklage. Senator Platt, bekanntlich einer der einfluß­reichsten Politiker undBeherrscher der republikanischenMaschine", ist ein Siebzigjähriger und Vater von drei Söhnen. Er hat sich erst kürzlich mit der jugendlichen Mrs. Jameyn verlobt, und seine Vermählung steht unmittelbar bevor.

Der ,,Prophet" als Schimpsvirtuose. Der Be­gründer einer im Staate Illinois weit verbreiteten Gesund­betersekte, namens Dowie, der sich für den Propheten Elias ausgibt, ist mit 4000 seiner Anhänger in Newyork ein- geiroffen, um die Millionenstadt zu bekehren. Eine Ansprache, die er dort halten wollte, fand aber bei den Zuhörern keine Gegenliebe. Diese zeigten wenig Lust, ihn anzuhören, pfiffen den Propheten aus und liefen davon. Dowie geriet darüber in den größten Zorn. Er brüllte:Zeigt nur eure Un­verschämtheit! Später kriege ich eure Herzen und Porte­monnaies." Dowie schimpfte in gemeinster Weise auf die Jour­nalisten und rief:Ich habe die Chicagoer Presse verhauen und werde auch mit den Newyorker Herren fertig werbens Wenn sich Dowie nur nicht verrechnet!

Kiterarilches.

Pttltkalender für 1904. (Verlag von Moritz Schauen­burg in Lahr.) Auch dieser Jahrgang, der siebenundzwanzigste, deS bekannten außerordentlich zweckmäßig eingerichteten Termin- und Notizkalenders sollte in keinem Kontor fehlen, denn er bietet neben dem 26 Bogen starken Schreibkalendarium in schmal Folio noch einen Anhang, der einen überaus reichen Inhalt hat. Derselbe ist ein sicherer Führer auf dem Gebiete des Handels und der Industrie, des Zoll- und Stenerwesens, der Bevölkerungsstatistik, der Eisenbahnen, Posten und Tele­graphen, der Landarmee wie der Marine, der sozialen Gesetz­gebung rc., kurz er bietet das für jeden Geschäftsmann Wissens­werte in knapper und übersichtlicher Form. Besonders dankens­wert sind die Verzeichnisse sämtlicher Reichsbankanstalten, der Rechtsanwälte im Deutschen Reiche, der deutschen Konsulate unb Deutschen Postanstalten. Eine wertvolle Beilage bildet die neue Eisenbahnkarte von Mitteleuropa. Dazu kommt noch der recht mäßige Preis von 1 Mk. 50 Psg., so daß wir diesen Pultkalender" bestens empfehlen können.

Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.

Wittgenborn. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung von Wittgenborn belegenen, im Grundbuche von Wittgenborn zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Fuhrmanns Phi­lipp Dietz von Wittgenborn eingetragenen Grundstücke am 25. November 1903, nachmittags 3 Uhr, durch das König­liche Amtsgericht zu Wächtersbach in der Stübin g'schen Gastwirtschaft zu Wittgenborn versteigert werden.

Gchiffsberichte.

(Mitgeteilt von Ageni Ad. Treusch. Hanau.)

Hamburg, 19. Oktbr. Der DampferAssyria" von der Hamburg - Amerika - Linie ist vorgestern in Philadelphia eingetroffen.

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Fabrikpreisen. 11220

T"«"»» -°»- Otto Schenk, Hanan.«-»»"-- ^-

Nmi will ich aber endlich Ruhe haben!

M Der Husten läßt mich nachts nicht schlafen und tagsüber bin A ich so heiser, daß ich kaum sprechen kann. Dabei ist mir die Brust vrdentlich eingeengt und auch der Magen will nicht so M recht, weil ihm der Tee und all das andere Zeug nicht bekommt.

Jetzt nehme ich Kay'S echte Godener Mineralpastitten, W die ich längst hätte kaufen sollen. Die Dinger sollen ja wahre M Wunder tun und am Ende ist das doch auch erklärlich, da sie 2 aus Sodener Quellsalzen bestehen. Also, bitte: eine Schachtel MSodener" und da haben Sie 85 Pfg, Ib94bo