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Freitag
19. Juni.
Stadtverordneter Dr. Wagner beantragt, den vorigen Beschluß aufrecht zu halten. — Stadtverordneter Schwabe stellt den Antrag, daß, wem der Magistrat bei seiner ablehnenden Haltung bestehen bleibe, wenigstens die Bestimmung ausgenommen werden solle, dem Obermeister der Metzgerinnung einen Sitz mit beratender Stimme ohne Stimmrecht einzuräumen. — Oberbürgermeister Dr. Gebeschus führt aus, die Metzger würden bei wichtigen Fragen jetzt schon gehört, man habe sich nur nicht auf den Obermeister der Innung festlegen wollen, weil in gewissen Fällen divergierende Interessen der Schweinemetzger und Rindsmetzger in Frage kommen könnten und danach die Auswahl getroffen werden müsse. — Stadtv. Hoffmann bittet es bei dem Beschluß des Magistrats zu belassen, da ja von den Hauptinleressenten, den Metzgern, gar kein Antrag oder Wunsch hierzu vorliege. — Der Antrag Schwabe wird schließlich angenommen.
Armenkommission.
Entsprechend einem früherm Beschluß der Stadtverordnetenversammlung, wonach zwei Mitglieder aus dem Arbeiter- stande mit Sitz und Stimme in die Armenkommijsion gewählt werden sollen, schlägt der Wahlausschuß die Wahl der Herren Buchdrucker Jakob Ohler und Goldarbeiter Karl Schmidt vor. Die Stadtverordneten stimmen der Wahl der Genannten zu.
Arbeitsamt.
In das Arbeitsamt sind vier Mitglieder aus dem Gewerbegericht zu wählen. Aus den Kreisen der Arbeitgeber werden gewählt die Herren Kaspar Müller und Ernst Zimmermann, von den Arbeitnehmern Gustav Hau und Josef Schabel.
S a m m e l w a s e n m e i st e r e i.
Ein Schreiben des Kgl. Landrates ersucht mit Rücksicht darauf, daß sich die vertragliche Regelung der eingegangenen Verpflichtungen bei dem gemeinsamen Betrieb der Sammel- wasenmeifterei für den Stadt- und Landkreis Hanau empfehle, ferner im Hinblick darauf, daß nach Zeitungsberichten bei Sitzungen der städtischen Körperschaften Behauptungen zu Tage getreten seien, welche der Widerlegung bedürften, Mitglieder der städtischen Körperschaften zu delegieren, welche gemeinsam mit Vertretern des Landkreises die betr. Angelegenheiten regeln sollen. Seitens der Stadtverordnetenversammlung werden hierzu die Herren Glaser und Eberhard gewählt.
Feuermeldeanlage.
Für Nacharbeiten an der Feuermeldeanlage werden 181,37 Mk. verlangt. Referent Bailly beantragt Bewilligung, ebenso von 880,54 Mk. für das Feuerlösch- und Retlungswesen. Der Referent führt aus, es sei über die Feuermeldeanlage schon viel geredet worden, das abfällige Urteil treffe aber durchaus nicht zu. Er möchte hier doch feststellen, daß die elektrische Anlage und deren Betrieb immer noch billiger sei, als -der frühere Fenerlöschdienst, dabei sei die Feuerwehr schlagfertiger, wie ja die schnelle Anwesenheit der MMnlchMn bei ausgebrochenen Bränden bewies i habe. Was die Rkparaturarbeiten anlange, so sei zu berücksichtigen, daß wir eine freie Anlage haben, die über Gärten, Bäume w. gehe und daher bei Sturm eher der Beschädigung ausgesetzt sei. Eine Störung wäre jedoch nLzt zu befürchten, da die Anlage täglich dreimal nachgesehen werde. Die Positionen werden bewilligt.
Volksvorlesungen.
Für die auf Grund früherer Beschlüsse von der Stadt zu tragenden sächlichen Kosten für die Bolksvorlesungen und -Vorstellungen werden 303,80 Mk. zur Nachbewilligung gefordert, ebenso 72 Mk. für die Beleuchtung. Es haben im ganzen 13 Veranstaltungen siaitgefunden. Der zu bewilligende Betrag schließt in sich die Kosten für die Feuerwache, Aufsicht über die Wasserleitung, Bedienung der Beleuchtungseinrichtungen, Heizung, Reinigung, Vergütung der Logenschließer und Gasverbrauch. Referent Bailly beantragt Genehmigung, welche erfolgt.
Neue Laternen.
Für die Aufstellung von zwei neuen Laternen in der Philippsruher Allee, deren jetzige Beleuchtung als unzureichend bezeichnet wird, werden 250 Mk. bewilligt.
Kleinere Vorlagen.
Zur Bestreitung von Kosten für Nebenstunden an der gewerblichen Fortbildungsschule werden 492 Mk. gefordert. Wegen Ueberfüllung der Fachzeichenklafsen für Bauhandwerker, Abendklaffe für Maschinenbauer und Schlosser und der Frei- Handzeichenklasse für Schulknaben ist eine Teilung dieser Klaffen erforderlich, wodurch die zu vergütenden Nebenstunden sich um 4 vermehren, welche die Nachbewilligung bedingen. Wird genehmigt. — An dem 14. Hess. Stâdtetag, welcher in Orb stattfand, hat als Delegierter der Stadtv.-Vers. Herr Hofmann teilgenommen, der sich bereit erklärt, auf Verlangen in einer der nächsten Sitzungen hierüber zu berichten. — Bei Punkt 9, „Vermietung der Wohnung im 4. Obergeschoß Marktplatz 44", macht Referent Ott die Mitteilung, daß eine weitere Zentralisierung der Bureauräume der städt. Verwaltung für die nächsten Jahre nicht in Aussicht genommen sei und bittet um Zustimmung zu der früheren Vorlage. Dieselbe wird gegeben. — Der Vergebung der Reinigung der Diensträume im Hause Langstraße 41 und im 2. und 3. Obergeschoß Marktplatz 44 wird in der vorgeschlagenen Weise zugestimmt. — Ohne Debatte werben ferner eine Reihe kleinerer Vorlagm erledigt, welche kein öffentliches Interesse bieten.
Die Punkte 28—33 der Tagesordnung werden in geheimer Sitzung erledigt.
* Personalien. Der Regierungsrat Ebbinghaus in Homburg v. d. H. ist zum Landrat ernannt und es ist ihm das Landratsamt im Obertaurmskreise übertragen worden.
♦ Kürschners „Deutscher Reichstag" wird un- mütelbar nach den Reichstagswahlen, herausgegeben von Hermann Hillger, dem Nachfolger Joseph Kürschners, zum 4. Male erscheinen. Er enthält die Bilder und Biographien sämtlicher Reichstagsabgeordneten und wird durch Ausnahme eines reichen statistischen und geschichtlichen Materials,
sowie durch neue Tabellen bedeutend erweitert werden. Insbesondere wird auch das Format vergrößert und das Büchlein so handlicher gestaltet, doch bleibt der billige Preis von 50 Pf. bestehen.
* Hanauer Geschichtsverein. Für den Ausflug nach der Saalburg haben sich 40—50 Personen gemeldet und wird derselbe unter allen Umständen, ohne Rücksicht auf die Wiiterung, stattfinden.
* Sportliches. Am 28. Juni feiert der „Radfahrer- Vwe n 1898" seine Bannerweihe auf Beck's Felsenkeller dahier. Vormittags von 11—1 Uhr ist die Weihe des Banners, nachmittags 3 Uhr findet ein Festzug mit Preiskorso durch folgende Straßen statt: Auheimerweg, Nürnberger-, Hirsch-, Salz-, Nosenstraße, Paradeplatz, Schirnstraße, gelbe Mauer, Hammer-, Krämerstraße, Heumarkt, Römer-, Steinheimer-, Hahnenstraße, Franz. Allee, Kirch-, Weber- und Nürnbergerstraße nach dem Festplatze. Hierselbst ist großes Konzert, Volksbelustigung und Tanz. Die Musik stellt die Kapelle des Jnf.-Negts. Hessen- Homburg Nr. 166. Die Festlichkeit kann, da auf obengenanntem Etablissement schöne gedeckte Hallen vorhanden sind, bei fider Witterung abgehalten werden. Pa viele auswärtige V reine erscheinen, wäre es sehr erwünscht, wenn die verehrst Einwohner ihre Häuser möglichst beflaggen wollten. Dem allezeit strebsamen Verein wäre für diesen Tag gutes Wetter zu wünschen. Näheres siehe Annoncenteil.
* Hanauer Sommertheater. Morgen Samstag abend werden drei kleinere Stücke gegeben, eine dramatische Studie „Zweierlei Maß", ein einaktiges Lustspiel „Die Schul- resterin" und ein oberbaverisches Liederspiel „'s Resei von Oberammergau". Die Preise sind, wie ans dem Inseratenteil ersichtlich, etwas ermäßigt, und können wir einen Besuch umsomehr empfehlen, als sowohl die Auswahl der Stücke als die Darstellungsweise des Ensembles einen amüsanten und hübschen Abend versprechen. Der Aufenthalt in der schönen geschützten Halle ist bekanntlich bei jeder Witterung ein angenehmer.
* Strauss-Konzert heute Abend im Saalbau zum D e u t s ch e n H a u s.
* Jetzt kommt die Fliegenzeit, da heißt es bei Zeiten an die Vertreibung der kleinen Plagegeister zu denken. Man räuchere die Räume, denen die Fliegen fern bleiben sollen, mit getrockneten Kürbisblätteru, nachdem die Fenster und sonstigen Oeffnungm mit Fliegenfenstern versehen worden und die Türen verschlossen sind. Der Geruch des Lorbeeröls ist den Fliegen gleichfalls zuwider. Man menge einige Tropfen zu der Farbe, womit die betreffenden Räume "gestrichen werden.
* Mainwafserwärme vom 18. Juni: Morgens 44, mittags 46, abends 14*/, Grad.
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) ( Kesselst atzt, 48. Juni. (L e h r e r k o n f e r e n z). Am heutigen Tage fanb dahier unter Vorsitz des Königlichen Kreisschulmspekto'rs Herrn Hufnagel von hier die amtliche Konferenz des Schulinspektionsbezirks Bergen statt, an welcher sich 54 Herren, Ortsschulinspektoren und Lehrer des Bezirks beteiligten. Nach einleitender gemeinsamer Andacht hielt der Tagesordnung -gemäß Herr Lehrer Z e h van Enkheim auf der I Mittelstufe der hiesigen Schule eine Lehrprobe über das Ge- I dicht: „Der Kronprinz am Grabe und an der Wiege", an 1 welche sich eine sehr eingehende Besprechung derselben anreihte. ? Darauf gab der Herr Vorsitzende nachfolgende statistisch? Mitteilung seines Jnspektionsbezirks bekannt. Im Laufe des vergangenen Schuljahres 1902/03 sind in der Ortsschulinspektion keine Veränderungen vorgekommen. Von den Lehrern sind ausgeschieden durch Tod Herr Lehrer Nuhn von hier, sowie auf ihren Arlirag die Herren Lehrer Weigand von Fechenheim in den Schuldienst der Vtadt Frankfurt und Flach aus Niederdorfelden in den hessischen Schuldienst. Neu eingetreten sind die Herren Lehrer Wollenberg in Kesselstadt, Junghans in Fechenheim, Gerlach in Niederdorfelden und Heinemann an der israel. Schule in Bergen. Die Zahl der Schulkinder betrug in Kesselstadt 226 (U- 34), Dörnigheim 299 (+ 4), Bergen 449 (+ 8), Enkheim 276 (+ 35), Hochstadt 244 (+ 15), Niederdorfelden 473 (+ 5), Gronau 59 (+ 6), Fechenheim 795 (4- 45) und Bischofsheim 269 (+ 12). Im Verhältnis zu den vorhandenen Lehrkräften kommen somit auf eine Lehrkraft in Kesselstadt 57 Schüler, Dörnigheim 60, Bergen 56, Enkheim 65, Hochstadt 71, Niederdorfelden 87, Fechenheim 50 und Bischofsheim 67. — In Erledigung der weiteren Tagesordnung hielt darauf Herr Rektor Dienemann von Bergen seinen Vortrag über ^Die Notwendigkeit der Fortbildungsschule und Gestaltung ihrer Einiührung". Die Notwendigkeit der Fortbildungsschule ergibt sich aus folgenden Gründen: 1) im Interesse b-r allgemeinen Volksbildung muß den minder befähigten Kindern, die, ohne das Ziel der Volksschule erreicht zu haben, diese verlassen, Gelegenheit gegeben werden, die vorhandenen Lücken auszufüllen und das zum Mindestmaß der Durchschnittsbildung Fehlende uachzuhslen. 2. die Erfahrung zeigst^ daß sich das Schulwissen nur zu oft in recht kurzer Zeit verflüchtigt, da es nicht im Rahmen der Volksschule liegt, den Kindern Gelegenheit zu geben, das, was sie in der Schule lernten, draußen praktisch zu erproben, so daß diese nicht zum Bewußtsein des Zusammenhangs komme, der zwischen den erworbenen Kenntnissen und den Anforderungen des täglichen I Lebens besteht. 3. die Volksschule, die ihr Ziel allein im Zöglinge selbst zu suchen hat, hat nicht das Recht, zu einem bestimmten Berufszweig vorzubereiten. Landwirtschaft, Industrie, Gewerbe, Haushalt u. s. w. verlangen eine ganz bestimmte Vorbildung, welche, da sie in der Volksschule nicht vermittelt werden kann, erst im nachschulpflichtigen Alter erworben werden könne. 4. der Schüler soll später auch als Staatsbürger einen Pflichtenkreis erfüllen. Aber erst der aus der Schule Entlassene und im praktischen Leben Tätige tritt in Beziehung zu Staat und Gesellschaft, so daß ihm erst daS nötige Verständnis für die Ausgaben der staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen erwächst. 5. mit dem 14. Lebensjahre ist der Schüler in sittlicher Beziehung noch nicht so weit gekommen, daß von einem Abschluß der Charakterbildung die Rede sein kann, so daß er gerade in den folgenden Lrbms-
fahren einer besonders aufmerksamen lleberwachung bedarf. — Bezüglich der Organisation der Fortbildungsschule ist an erster Stelle zu fordern obligatorischer Besuch. Will man dem ganzen Volke ein gewisses Maß von Geistesfrüchten bewahren, die Urteilskraft aller in Uebung erhalten, dann ist eben ein gewisser Zwang für diejenigen nötig, die kein Interesse für ihre Fortbildung haben, demgemäß auch der Landtag unserer Provinz am 18. Febr.sich für die Errichtung obligatorische Fortbildungsschulen sich entschied. Ferner nahm derselbe bei Erörterung der Dauer der Schulpflicht das vollendete 18. Lebensjahr als äußerste Grenze, sonnt einen 4jährigen Besuch der Fortbildungsschule in Aussicht Da indes die Kosten für die Gemeinde ganz erhebliche sind, so dürfte man sich hier und da mit einem 2jährigen Kursus oder der Einrichtung sogen. Winterschulen begnügen, wie solche schon seit Jahrzehnten in einzelnen Staaten bestehen, aus welchen sich unter günstigen Bedingungen der wünschenswerte größere Organismus entwickeln kann. Hinsichtlich der Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden führen pädagogische und didaktische Erwägungen zur Forderung von mindestens 6 Unterrichtsstunden, welche mit Rücksicht auf den Unterrichts- und Erziehungszweck, sowie die Gesundheit der Schüler in die Nachmittagsstunden und zwar ausschließlich der Werktage zu legen sind, denn auch bei der Landwirtschaft muß das möglich sein, was in den Gewerben längst durchgeführt ist. Die Auswahl des Lehrstoffes ergibt sich aus der Aufgabe der ländlichen Fortbildungsschule, dem kleinen Landwirt durch gründliche Erkenntnis seines Arbeitsgebietes zu einer höheren Auffassung seiner Tätigkeit zu verhelfen. Die Lehrstoffe werden also behandeln: Grund und Boden, Produkte des Bodens, Viehzucht, der Landwirt in seinem Beruf, das Gesinde, die Gemeinde u. s. w. unter steter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse und in innigster Beziehung zum Berufsleben der Schüler. Möglichst eng an die Berufskunde schließt sich dann der Unterricht im Deutschen, der feine Ergebnisse in schriftlichen Arbeiten verarbeitet und hierbei Gelegenheit nimmt, die Rechtschreibung und die notwendigsten grammatischen Regeln und Begriffe zu befestigen. Auch den Rechenunterricht hat die Berufskunde zu berücksichtigen, ebenso ist die landwirtschaftliche Buchführung ein wichtiges Unterrichtsfach. Um endlich auch das religiös-sittliche Leben der jungen Seulc zu kräftigen, so sind als besondere Maßnahmen ins Auge zu fassen: 1) gutes Vorbild des Lehrers, 2) gute Disziplin, 3) Besorzugung religiös-sittlicher Lehrstoffe im deutschen Unterricht, 4) Vorführung idealer Lebensbilder, 5) Hinweis auf gute Lektüre, 6) zeitweiliges Vorlesen passender geistlicher Dichtungen und 7) wohlgepflegtes Schulleben überhaupt. — An diese sehr zeitgemäßen und interessanten Ausführungen des Herrn Referenten knüpfte sich eine recht eingehende Besprechung, in welcher die Einführung der ländlichen Fortbildungsschule allseitig betont und erstrebenswert erachtet wurde. Besonders warm sprach sich der Herr Vorsitzende für die Einrichtung derselben aus, der in dem Fallen derselben eine Rücksetzung breiter Volksschichten gegenüber den höheren Ständen erblickte, deren Jugend noch Jahre hindurch Unterricht und Pflege zuteil werde. Nach einigen Mitteilungen aus dem praktischen Schullesen durch den Herrn Vorsitzenden wurde die Konferenz mit gemeinschaftlichem' Gesang geschloffen.
X Bruchköbel, 18. Juni. (Lehrerstelle.) Vom 1. Oktober d. J. ab kommt hier wieder eine Lehrerstelle zur Besetzung, indem Herrn Lehrer Brodt dahier vom genannten Zeitpunkte ab eine Lehrerstelle an der Stadtschule zu Gelsenkirchen in Westfalen übertragen worden ist.
Barometerstand
mittags 42 Uhr am 18./6. 19./6.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 19. Juni.
9 Uhr 38 Min.
Der Luftdruck ist niedrig, gleichmäßig verteilt, eine Depression unter 750 mm lagern über Skandinavien, ein Maximum über 761 mm über Südosteuropa. In Deutschland ist das Wetter ziemlich kühl, im Westen meist trübe, im Osten meist heiter, vielfach ist Regen gefallen, stellenweise treten Gewitter auf.
Prognose für den 20. Juni: Fortdauer der herrschenden Witterung wahrscheinlich.
Hanauev Dyrems-«. Uergnügungsuachrichteu
für Freitag den 19. Juni.
Saalbau „zum deutschen Haus": Abends 8 Uhr: Konzert von Johann Strauß aus Wien.
Ev. Männer-u. Jünglingsverein: Unterhaltungsabend (Ev. VereinSh.).
Erster Hanauer Kellnerverein r Vereinsabend im „Falken". Hanauer Kellnerverein' Verrinsabend in der Restauration Ulsamer.
Turn- u. Fechtklub: Von '/,9—10 Uhr: Fechten ano Turnen. Vereins. Homöopathie u.Naturheilkun^e ■ Vereinsabend (StadtBremen.) Klub „Amicitia": Vereinsabend im Gasthaus .zum Elephanten".
Klub der „Harmlosen": Gemütl. Zusammenkunft im „Frankfurter Bau". Klub „Schlaraffia": Vereinsabeno in der Restauration «Allemania". Klub „FraternitaS": Klubabend in den „3 Schwanen" (Kirchstraße). Sänger-Quartett: Lereinsab-nd in der Brauerei Orschler.
Btcy:leklub „hansvta"- Klubabend in der „Restauration Carlsberg". Bicycle-Klub 1896: Klubabend im .Kaiser Friedrich".
Gesellschaft „Scharfes Eck": Verrinsabend.