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* Konzert im Kaiserhof. Allem Anschein nach wird das 2. Abonnemenlskonzert der Ulanenkapelle im Kaiserhof unter besonders günstigem Leichen stehen. Ein prachtvolles Wetter in Verbindung mit 'den zu erwartenden musikalischen Genüssen wird nicht verfehlen, dem beliebten Konzertetabliffement eine große Zahl Besucher zuzuführen. Herr Musikdirigent Urbach hat in bekannter Weise für ein gediegenes Programm Sorge getragen. Dazu kommt noch die Mitwirkung deS in seinen Leistungen großartig zu nennenden Piston-Virtuosen Herrn Louis K ü m m c l vom Groh. Hoftheater in Darmstadt. Herr Kümmel wird in allen drei Teilen des Programms solistisch aufireien und beliebte Nummern seines Repertoirs vor­tragen. Ueber Herrn Kümmel schreibt ein Darmstädter Blatt: .... Der Solist des Abends war der vortreffliche Piston­künstler von hier Herr Louis Kümmel. Er nennt sich wohl Virtuose, allein er ist mehr, viel mehr auf seinem schwierigen Instrument, er ist ein Künstler, ein ganzer Künstler, der seine virtuosenhafie Technik in den Dienst wirklicher Musik stellt. Sein Instrument singt förmlich Coloraturen der schwierigsten Art und man kann wohl behaupten, daß er nicht viele gleich­wertige Kollegen hat.

* Ein diebisches Dienstmädchen. Eine am Markt­platz wohnende Frau P. vermißte am 26. v. M. den Abgang ihres Portemonnaies mit einem Inhalte von etwa 16 20 M. Auch war ein Kommodenschlüssel weggekommen. Der Verdacht, diesen Diebstahl ausgeführt zu haben, lenkte sich auf das 18jährige Dienstmädchen N., das vom 15. April ab dortselbst in Stellung war. Auf Vorhalt des Kriminalbeamten gestand das Mädchen, das Portemonnaie mit 17 Mark Inhalt von einem Stuhle in der Küche an sich genommen, das Gelb für sich verbraucht und das leere Portemonnaie mit demKommoden- schlüffel in den Abort geworfen zu haben. Da nun die Kommode, zu der der Schlüffel entwendet worden war, eben­falls Geld enthielt, lag der Verdacht weiterer Diebstähle vor und es wurde eine Durchsuchung in der Wohnung des Mäd­chens vorgenommen. Hierbei fanden sich eine größere Zahl Wäschestücke und andere Sachen vor, die der Dienstherrschaft gehörten und einen Wert von etwa 45 Mark besaßen. Das Mädchen gestand, diese Sachen nach und nach aus dem Kleider­schrank entwendet zu haben. Da die sofortige Entlassung des diebischen Mädchens erfolgte und Fluchtverdacht vorlag, erfolgte dessen vorläufige Inhaftnahme.

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+ Grotz-Auheim 8. Juni. (Große Liebes­gabe des Gustav Adolf-Vereins.) Der Zentral- vorstand des Gustav Adolf-Vereins in Leipzig hat dieser Tage bekannt gemacht, daß die diesjährige (56.) Hauptversammlung des Vereins am 6., 7. und 8. Oktober d. 'Js. in Hamburg gefeiert werden wird und läd zur Teilnahme an dieser Ver­sammlung ein. Daran knüpft der Zentralvorstand die Mit­teilung, daß für das in Hamburg zu beschließende gemeinsame Unterstützungswerk die Gemeinden Czersk in Westpreußen, Groß-Auheim, Esperanza in Argentinien vorgeschlagen wurden. Es ist zum ersten Mal, daß eine Diaspora-Ge­meinde unseres Konsistorialbezirkes für die große Liebesgabe des Gustav Adolf-Vereins in Mitberücksichtigung gezogen wird. Es ist darum sehr erfreulich, daß unsere Gemeinde, die in wenigen Jahren auf einen Bestand von 800 Seelen ange­wachsen ist, freundliche Berücksichtigung gefunden hat, und hoffen wir, daß hier recht bald eine evangelische Kirche er­stehen wird.

O Fechenheim, 8. Juni. (G u st a v-A d o l f-F e st.) Das diesjährige Gustav-Adolf-Fest der Klaffe Bergen wurde am vergangenen Sonntag in unserer Gemeinde gefeiert und war sowohl im Hauptgottesdienst als auch in der sich an­schließenden Nachfeier namentlich von auswärts zahlreich be­sucht. Im Hauptgoltesdienst, der um 3 Uhr nachmittags seinen Anfang nahm, hielt Herr Pfarrer E n d e r S aus

färbe der Vokale, auf die Aussprache der Konso­nanten, auch in ihrer Verbindung mit den Vo­kalen, auf richtiges Atemholen und dergl. Ton­bildung und Aussprache sind zwei Punkte, über die der Dirigent mit liebevoller Sorgfalt streng zu wachen hat, wenn die Darbietungen recht verstanden und den tiefen Eindruck machen sollen.

Dreierlei ist erforderlich, dem gesteckten Ziele nahe zu kommen: 1. ein guter Wille und hingebender Fleiß seitens des Dirigenten und der Mitglieder, gepaart mit Ausdauer und Energie; 2. eine zweckmäßige Zeiteinteilung und 3. die Anwendung einer richtigen Methode.

Nehmen wir an, daß die erste Bedingung erfüllt ist, so hängt der weitere Erfolg von der pünktlichen Verwertung der Zeit einer Uebungsstunde ab. Es würde fehlerhaft sein, wollte man nun die angesetzte Uebungsstunde durch die angedeuteten Stimmbildungsübungen ausfüllen; dadurch würde den Mit­gliedern die Lust am Gesang verloren gehen. Auf die Uebungen sollen vielmehr, etwa 10 Min., verwandt werden, und jede Stunde hat damit zu beginnen. Die übrigen 50 Min. werden zur Einübung von Chören verwandt. Letztere bieten bet ihrer Durchnahme wiederum reichlich Gelegenheit, das in dem Uebungs- kursus Gelernte praktisch zu verwerten und anzuwenden.

Die anzustellenden Uebungen sind nach pädagogischen Grundsätzen auszuwählen und systematisch zu ordnen. Ein planloses Hin- und Hertappen würde freilich zwecklos sein und den zu erhoffenden Äsolg in Frage stellen. Man sehe sich in unserer Literatur einmal um; sie bietet reichlichen, genügenden und auch zweckentsprechenden Stoff.

Als besonders geeignete Merkchen sind zu empfehlen:

1) Stimmbilbungs - Uebungen in den Männer-Gesang­vereinen. Theorie, Uebungen und Erläuterungen von Aug. Glück. Verlag von Gebrüder Hug, Leipzig. Mk. 1.20. Für Dirigenten besonders geeignet.

2) Im Gesangverein. Vorträge über einige der für den Chorsänger notwendigen theoretisch-praktischen Kennt­nisse der Musik, der Stimmorgane und des Singens von Ad. Köckert. Verlag von Gebr. Hug, Leip­zig. 60 Pfg. pro Exemplar. Auch geeignet zum Selbstudium sür Sânger!

Dienstag

Bonames die Festpredizt und zwar auf Grund des Bibel­wortes Host 34, 16. Ausgehend von eintaen Beispielen suchender und schützender, helfender und tröstender Arbeit des Gustav-Adolf-Dereins sowohl in der Diaspora, als auch in den heimischen evangelischen Gemeinden, zeigte der Festprediger, wie derselbe ein Friedensverein ist, der 1. das Verlorene sticht und das Verirrte roteberbringt, 2. das Verwundete verbindet und der Schwachen wartet, endlich 3. die Fetten pflegt und die Starken hütet. Nach der Festpredigt erstattete Herr Pfarrer Reich aus Hochsiadt den Jahresbericht, in welchem derselbe zu­nächst der anläßlich des im vorigen Jahre zu Cassel abze- haltenen Hauptfestes eingegangenen Liebesgaben gedachte und darauf die Erträge der Hauskollekien in den einzelnen Ge­meinden namhaft machte, welche in Hochsiadt 59.40 Mark, Fechenheim 171.60 Mark, Dörnigheim 40.50 Mark, Bischofs­heim 38 Mark, - Oberdorfelden 17.85 Mark, Niederdorfelden 22.65 Mk., Gronau 22.45 Mk. und in Seckbach 141 Mark betrugen. Die Nachfeier wurde im SaaleIum Kaiser Friedrich" abgehalten. In derselben hielt zunächst Herr Pfarrer Wörner aus Dörnigheim eine Ansprache, in welcher er im Anschluß an ein mit geteilt es Erlebnis einer evangelischen Familie in der Diaspora die vertretenen einheimischen Ge­meinden eindringlichst und herzlichst ermahnte, evangelisches Bewußtsein doch mehr zu pflegen und auch zu betätigen. Herr Pfarrer Enders, darauf aufmerksam machend, daß die heutige Feier des Gustav-Adolf-Vereins unter einer zu­fällig von einer früheren Festlichkeit im Saale noch ange­brachten päpstlichen Fahne statlfinde, wünschte, daß auch die evangelische Christenheit rein erfunden werde und treu im Glauben. Zum Schluffe berichtete Herr Pfarrer Reich über die Los-von-Rom-Bewegung und der segensreichen Samariter­arbeit des Gustav-Adolf-Vereins an dieser Arbeit.. Wie im Hauptgottesdienst, so hatte auch in der Nachfeier der Kirchen­chor durch seine schönen Gesänge und der hiesige Posaunen­chor, von Mitgliedern des Hanauer Chores in dankenswerter Weise unterstützt, durch Vorträge und Begleitung der gemein­schaftlichen Gesänge das Fest verherrlicht.

Zur WaUbewegililli.

L Fechenheim, 7. Juni. (Nochmals ange­führt.) Wie bereits in Aussicht gestellt, hatte die Frei- sinnige Volkspartei, nachdem eine frühere Versammlung durch das Ausbleiben des Referenten unmöglich war, eine zweite für vergangenen Samstag abend im Saalezum Adler" da­hier anberaumt. Wiederum hatten sich die Sozialdemokraten, mit ihnen Herr Hoch aus Hanau, sehr zahlreich eingefunden, sodaß der ohnehin schon beschränkte Raum sehr bald überfüllt war. Minute auf Minute verging und der Redner des Abends, Herr Dr. Geiger aus Frankfurt, der über die Be­deutung der bevorstehenden Reichstagswahl sprechen sollte, ließ sich auch diesmal nicht innerhalb der eine Stunde bis zur Er­öffnung währenden Frist sehen. Doch vielleicht traf er noch ein und so erklärte denn einer der anwesenden Sozialdemo­kraten noch vor Toresschluß die Versammlung für eröffnet und vertagte sie sogleich auf eine Viertelstunde, in der Hoffnung, daß dann wenigstens der Gegner eintreffen werde. Da indes eine Berechtigung zur Eröffnung der Versammlung für einen dritten nicht gegeben war, so erklärte der Aufsicht führende Beamte die Versammlung für geschloffen.

Aus dem Gerichtssaal.

Sitzung der Strafkammer I vom 8. Juni.

Ein Jagdunfall.

Zu Anfang des Jahres hielten bei Bergen eine Anzahl Jäger eine Hühnerjagd ab. Einer der Schützen, die in einer Kette gingen, schoß nach einem aufstreichenden Rebhuhn und hörte nach Abgabe seines Schusses einen Wehelaut. Das

3) Praktischer Wegweiser für Männer-Gesangvereine von Louis Rootharm. Verlag von Anton Oser in Bühl (Baden). 20 S. kl. 8® 20 Pfg.

4) Weiter sei empfohlen: Lehrgang im Singen nach Noten für Schulen und Gesangvereine von H. Busse, Magdeburg. (Selbstverlag). Ganz beson­ders geeignet. Notenkenntnis, Stimmbildung, Text- aussprache rc. geht Hand in Hand an großen Noten­tafeln.

Da unsere Gesangvereine zum Teil über geringe Mittel verfügen, so genügt wohl vorläufig für einfache Verhältnisse ein Tafelgestell, eine Tafel mit Notenlinien, ein Stückchen Kreide und ein Schwamm. An der Hand eines guten Stoff­und Uebungsplanes werden die Uebungen seitens des Dirigenten an die Tafel geschrieben und dann ausgeführU Gut situierte Vereine können für Beschaffung besserer Anschauungsmittel in geeigneter Weise Sorge tragen.

Um das angestrebte Ziel vollkommen zu erreichen, müßte dem einzelnen Sänger Rechnung getragen werden, und der Einzelunterricht wäre daher am Platze. Jedoch aus Mangel an Zeit ist derselbe auszuschließen und der Gruppen­unterricht mit Bezugnahme auf Ausbildung der Stimme zu empfehlen, weil man durch ihn auch die Güte der Stimme kennen lernt, Fehler in der Tonbildung und Aussprache u. s. w. leichter wahrnehmen und eine entsprechende Korrektur eintreten lassen kann.

Wird den Mitgliedern der Männergesangvereine eine der­artige Ausbildung zu teil, so werden sie mit Lust und Liebe an ihre Aufgabe herantreten und ihre Stimmen zur Erreichung eines guten Vortrags verwenden können. Auch find sie in der Lage, an schwierigere Aufgaben heranzutreten, und werden Chorsätze eines Hegar, Brambach, Lachner, Schubert, Schu­mann, Attenhofer u. s. w. in ihrer harmonischen Schönheit, sinn- und verständnisvoll und mit Ueberwindung technischer Schwierigkeiten zum Vortrag zu bringen in der Lage sein.

Möchten die Ausführungen in dm Kreisen unserer Ge­sangvereine Beachtung finden und zur weiteren Ausgestaltung, zur Hebung und Pflege deS teutschen Männergesanges ihr Scherflein beitragen. W» Èr.

9. Juni

Rebhuhn flog lustig weiter, eine Frau jedoch, die bei einem Baum gestanden hatte, und von dem Jäger nicht geloben wor­den war, hatte ein verirrtes Schrot ins Auge erhalten, ans dem sofort das Blut heranslief. Auf ihr Wehklagen lief so­fort der Schütze, Mechaniker E. von Bergen, hinzu, die übrigen Jäger kamen ebenfalls und die Getroffene, Ehefrau E. von Enkheim, wurde alsbald nach Haule bezw in die Augenklinik gebracht. Der Jäger ist der fahrlässigen Körper­verletzung angeklagt. Nach feiner Behauptung hätte die Frau, wahrscheinlich vor dem Regen Schutz suchend, hinter dem Baum gestanden, sodaß er sie nicht sehen konnte, und, wie sie selbst sofort angegeben, den Unfall dadurch verschuldet, daß sie hinter dem Baum hervorsah, um zu beobachten, wie geschossen werde. Die Frau, die an dem Tage mit ihrer Tochter an dem Platz mit Feldarbeiten beschäftigt war, be­hauptet dagegen, daß sie neben dem Baum stand und der Jäger sie hätte sehen müssen, wenn er acht gegeben hätte. Eine Aeußerung wie die angegebene habe sie auch nicht getan. Sie verlangt übrigens in einem anhängig gemachten Prozeß für das verletzte Auge von dem Jäger die Kleinigkeit von 40000 Mk. Die Beweisaufnahme ergab, daß eine Unacht­samkeit des Jägers, der im übrigen als ein sehr vorsichtiger Schütze geschildert wird, vorlag. Das Gericht verurteilt ba^er den Angeklagten wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 100 Mk.

Golddieb st ähle.

Einem 19jährigen Kaufmann von Kesselstadt waren die Mittel für seine hohen Ansprüche, die er als geborener Lebe­mann ans Dasein stellte, etwas knapp, und da er nicht gewillt war, des Lebens Unverstand mit Wehmut zu genießen, so nahm er Goldwaren aus dem Geschäft seines Prinzipals an sich und verkaufte dieselben bei 1 bezw. 2 Frankfurter Unter­händlern, denen es jedoch gelang, flüchtig zu gehen. So hat sich der junge Kaufmann heute nur allein vor der Straf­kammer zu verantworten. Die Anklage legt ihm zur Last, bis zum Juli 1902 zwei goldene Ketten und vom Dezember 1902 bis zum April 1903 Goldwaren im Wert von mehreren tausend Mark der Firma F. u. F. entwendet zu haben. Der Angeklagte ist geständig und bestreitet nur die Höhe des ange­gebenen Betrages. Er hat in dem betr. Geschäft gelernt und war bis Juli v. I. als Kommis daselbst tätig. Er ent­wendete bis dahin zwei goldene Ketten und trat angeblich des­halb aus, um sich nicht noch weiter der Versuchung auszusetzen. Da er jedoch keine passende Stelle finden konnte, trat er im Dezember v. I. wieder bei seinem früheren Prinzipal in Stel­lung. Von da an bis zu seiner Verhaftung im April nahm er jede Woche mindestens eine oder zwei Ketten, die er in Frankfurt bei einem Händler namens Geßler unterbrachte und zwar teils gegen Bar, teils gegen Bijouteriewaren, wie Bril­lanten, Ringe re. Dortselbst unterhielt er auch ein regelrechtes Absteigequartier, in welchem eine größere Anzahl auf das flotte Leben des leichtfertigen jungen Menschen Bezug habende Gegen­stände gefunden wurden. Nach den Feststellungen der ge­schädigten Firma sollen es insgesamt 58 Ketten im Werte Mv» von 4362 Mk. sein, die der Angeklagte entwendet hat. Das J Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten, wobei es den schnöden Vertrauensbruch des Ange­klagten, andererseits den Umstand berücksichtigt, daß er von einem Gauner verführt worden war.

Verschiedenes.

Eine Verhandlung gegen den Bureaugehilfen U. und die Ehefrau S. hier wegen versuchten Vergehens gegen §§ 218 und 220 des R.-St.-G.-B. wird nach längerer Verhandlung ver­tagt. Der Kutscher B. von Großauheim sollte in einer be­schworenen Aussage fahrlässig eine falsche Angabe gemacht haben. Nach erfolgter Beweisaufnahme wird der Angeklagte freigesprochen, da kein Verschulden seinerseits vorliegt. Eine Berufungsklage in einer Wachenbuchener Angelegenheit wurde zurückgenommen.

Barometerstand mittags 12 Uhr am 8./6. 9./6.

Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.

Telegramm aus Hamburg vom 9. Jnni.

9 Uhr 42 Min.

Ein Maximum über 770 mm erstreckt sich vom nor­wegischen Meer bis Jnnerrußland, ein Minimum unter 755 mm lagert über Frankreich. In Deutschland ist das Wetter etwas wärmer, an der Küste ziemlich trübe, im Binnenland meist heiter, stellenweise fiel gestern Regen.

Prognose für den 10. Juni: Wärmeres, außer Süden meist heiteres, trockenes Wetter wahrscheinlich.

Schiffs -Nachrichten.

Hambavg, 5. Juni. Der DampferSyria" von der Hamburg-Amerika-Linie ist vorgestern in Vera-Cruz ein­getroffen.

Bremen, 5. Juni. Der Dampfer deS Norddeutschen LloydMainz" ist gestern in Galveston eingetroffen.