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Freitag
\ Juni
Wohl ist die besondere Verbindung, welche im alten Reich zwischen dem Kaisertum und der Kaiserstadt und dem Römer bestand, lang und unwiederbringlich gelöst; um so fester aber und unlöslich sind die Bande, welche diese Stadt und das ganze wirtschaftliche und geistige Schaffen, das Blühen und Gedeihen ihrer Bürgerschaft mit dem unter dem Erbkaisertum der Hohenzollern geeinten neuen Reick verbinden.
In Treue fest zu Kaiser und Reich! Das sei darum auch heute unsere Losung und unser Gelöbnis, mit diesem Gelöbnis aber steigen zugleich aus treuem Herzen in ehrfurchtsvollem Sinne heiße Wünsche empor, daß der Ewige Euer Majestät Herrscher-Sorgen und Herrscher-Mühen, Wirken und Schaffen allzeit segnen und Euren Majestäten den kostbaren Schatz an schönstem menschlichen Glück erhalte und bewahre!
Und so erschalle denn nun zum ersten Mal in diesem Saale der begeisterte Ruf: „Seine Majestät, unser allergnädigster Kaiser und König Wilhelm II. und Ihre Majestät, unsere Kaiserin und Königin leben hoch!"
Als die Hockrufe verklungen waren, nahm der Oberbürgermeister den Ehrenbecher, um ihn mit den Worten: „Nun wollen Ew. Majestät geruhen, aus meinen Händen diesen von einem Bürger gestifteten und von edlem Wein gefüllten Ehrentrunk der Stadt zu empfangen", zu überreichen. Der Kaiser nahm indessen den Becher noch nicht in die Hand, sondern hielt zunächst folgende Ansprache:
Die Rede des Kaisers.
Es ist mir ein Bedürsnis, im Namen Ihrer Majestät der Kaiserin und in meinem der Stadt Frankfurt aus tiefem Herzen warmen Dank zu sagen für die Tage, die sie uns bereitet. Spontan, ein Ausbruch herzlicher Gefühle, war der gestrige Empfang, getragen von dem aus vielen tausend Kehlen gesungenen deutschen Liede. Es war so recht das Bild der kräftig sich regenden, nach allen Richtungen sich entwickelnden großen Metropole, der Erfolg dessen, was das Schwert meines siegreichen Großvaters für das Vaterland errungen hat, ein Beweis dafür, wie gut es Frankfurt unter preußischer Krone gegangen ist. Am Kyffhäuser her zog meine Bahn, zur alten Römerstadt hin; das Kyffhäusertor ist gesprengt und offen sind die Tore und Gassen der Stadt Frankfurt geworden, vergangen die alten Zeiten und zur Geschichte geworden. Das neue deutsche Reich hat Frankfurt zur neuen Bedeutung sich entwickeln sehen, und so war es denn mein ’ Wunsck, wie schon in früherer Zeit aus Frankfurt die ersten schönen Sprößlinge des deutschen Liedes erstanden und wie heute zum ersten Mal in Ihren Mauern deutsche Männer sich versammelt haben, um nach alter Sitte im Liede mit einander zu ringen, so möge in Verbindung mit der modernen Entwicklung uud Ausgestaltung der Stadt, wie hier im Rathaus, die Pflege der alten Traditionen und der alten Geschichte der Stadt Hand in Hand gehen, denn nur wer seine Geschichte pflegt, wer seine Traditionen hochhält, kann in der Welt etwas werden.
Die Ordenskette, die Sie um die Schultern Ihres Oberbürgermeisters glänzen sehen, ist ein Beweis dafür, wie gerade auf einem meinem Herzen so naheliegenden und von mir so eifrig durchforschten Gebiete, dem der sozialen Politik, Frankfurt an der Spitze marschiert, und wie es mir am Herzen lag, die Stadt und ihr Oberhaupt dadurch zu zieren und mein vollstes Einverständnis zu erklären mit den Wegen, die sie hier eingeschlagen haben, zum Segen für Ihre Bürger und zum Beispiel für das Vaterland.
Es ist mir aber wohlbekannt, daß außerdem noch ein Wunsch die Brust Frankfurts bewegt, dem ich gern Folge geben werde. Es ist schon lange der Wunsch, daß die Zusammengehörigkeit der Stadt mit ihrer Garnison durch ein äußeres Band auch in der Heeresgeschickte sich kennzeichnen möge; und diesem Wunsche der Frankfurter Patrizier entgegenkommend, habe ich befohlen, daß vom heutigen Tage an das 2. hessische Feldartillerie-Regiment Nr. 63 „Frankfurt" heißen soll. So möge denn auch die Garnison in Verbindung mit der Bürgerschaft Frankfmts in Frieden und Freundschaft, stolz auf ihren Namen auch Ihnen, den
Sansouci in Essen a. d. Ruhr, mit der kräftig und voll klingenden, temperamentvollen Wiedergabe des Preischores, die stürmischen Beifall erweckte. Ebenso wirksam gelang auch der Chor „Sturmerwachen" (Anna Ritter), komponiert von M. Neumann. Dagegen fiel die H i l a r i a in Offenbach mit dem Preischor ab, sie hatte „versungen und vertan" wenn dem Verein auch ein gut klingendes Piano nachgerühmt werden muß.
Damit war das Vormittagsfingen zu Ende. Das Kaiserpaar war wieder bis zum Schluß anwesend und erschien auch am Nachmittag. An diesem sangen der P o ts d a m er Männergesangverein, Dirigent Kgl. Musikdirektor M. Gebhardt, 116 Sänger, sehr schön Schuberts „Nur wer die Sehnsucht kennt", dem der Sängerchor des Turnvereins in Wiesbaden, Dirigent Carl Schauß, 138 Sänger, folgte. Der Preischor klang hier stellenweise etwas scharf und hart, dagegen wurde das „Morgenlied" von J. Rietz mit gutem Ausdruck, schönem Piano und verständig vhrasiert vorgetragen. Der Quartettverein Colombey in Elberfeld, Dirigent Emund Liepner, 149 Sänger, wäre nicht schlecht, wenn er nicht zu outriert sänge. An diesem Nachmittage gebührt die Palme dem Dortmunder Lehrergesang- v er ein, Dirigent Lehrer Rebbert, 299 Sänger, der mit seinen beiden Borträgen einen voll verdienten Erfolg aufzuweisen hatte. Der Dresdener Orpheus war mit seinen Gesängen nicht zu glücklich, während die Concordie in Aachen und der Crefelder Sängerbund gute gesangliche Leistungen boten. Außer dem Preischor wurden von diesen Vereinigungen noch gesungen: „Der Fliegende Holländer", eine verfehlte Komposition Brambachs, ferner des Kölner Dirigenten J. Schnark effektvoller Chor „Im Gebirge" und Brambachs „Sonnenaufgang". Damit schloß der erste Tag des Sängerwettstreits.
Bürgersöhnen, ein Heim bieten, und möge Golles reichster Segen auf allen Ihren Unternehmungen ruhen, auf welchem Gebiete es auch sei. Das ist mein heißester Wunsch und darauf leere ick den Pokal! Auf das Wohl der Stadt Frankfurt! Hurra! Hurra 1 Hurra!
Der Kaiser und die Kaiserin ließen sich dann, wie die „Fr. N." melden, die Mitglieder des Magistrats, das Bureau und Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, den letzten Senator der freien Stadt Frankfurt, Herrn von Oven, Geh. Kommerzienrat von Guaila. Professor Lulhmer, Herrn von Metzler, den Stifter des Pokals, vorstellen und unterhielten sich mit den Herren längere Zeit. Nachdem dann der Kaiser, die Kaiserin, Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Prinz Eitel Friedrich, Prinz Adalbert, Herzog Karl Eduard von Sachsen-Koburg-Gotha und Prinz Friedrich Karl von Hessen ihre Namen in das goldene Buâ der Stadt Frankfurt eingetragen hatten, folgte der Rundgang durch die Prunkräume des alten Römers und des Neubaus. Im Vorzimmer zum Kaisersaal war das Modell zum Rathausneubau aufgestellt, das der Kaiser aufs eingehendste besichtigte. Spontan überrascht und erfreut war der Kaiser von dem Anblick, der sich ihm vom Balkon des Kailersaals nach der Altstadt hin bot und worauf er auch die Prinzen aufmerksam machte, und ferner von dem Bild der Drei- giebelfaffade. Es machte den Eindruck, als ob der Kaiser sich nur schwer von dem Anblick trennen konnte und so hatte der Besuch sich über Erwarten lang ausgedehnt. Nach dem Nömcr- berg zu verließ das Kaiserpaar dann das Rathaus und fuhr über Neue Kräme, Liebfrauenstraße, Zeil, Kaiserstraße und Gallusanlage nach dem Palais des Prinzen Friedrich Karl von Hessen. Um 2Vs Uhr fuhr das Kaiserpaar in Begleitung des Prinzen und der vorher genannten hohen Herrschaften zum Wettsingen der zweiten Gruppe. — Der Pokal, den Herr von Metzler zum Kaisertrunk gestiftet hatte, besteht aus einem in Silber getriebenen massigen Unterbau, der sämtliche Warttürme Frankfurts und der Vororte aufweist als Sinnbild der Stärke Frankfurts, darüber erhebt sich eine weibliche Idealfigur, die in ihren Händen den goldenen abhebbaren Pokal trägt. Der hohe mit Brillanten verzierte Deckel des Pokals zeigt die Form einer Kaiserkrone.
Auszeichnungen.
Gelegentlich der vorgestrigen Begrüßung der Majestäten durch dm Oberpräsidenten der Provinz, Graf von Zedlitz- Trützschler, hat der Kaiser seiner vollen Zufriedenheit über den glänzenden Empfang, der ihm seitens der Frankfurter Bürgerschaft bereitet worden ist, lebhaften Ausdruck verliehen. Er soll dem Herrn Oberpräsidenten gratuliert haben, daß er an der Spitze einer Provinz stehe, in der sich eine Stadt von der Bedeutung und Größe Frankfurts befinde. Es fei doch eine Freude, meiner fo reichen Stadt wie Frankfurt leben zu können. In den Gesichtszügen des Kaisers konnte man auch deutlich diese Freude erkennen, namentlich als er bei dem vorgestrigen Begrü- tzungsabend in die Festhalle eintrat. Mit großem Interesse betrachtete er und die Kaiserin die wundervoll ausgestatteten Kaiserzimmer, namentlich die von Frankfurter Patrizierfamilien zur Ausschmückung überlassenen Gemälde. Gestern vormittag halb 10 Uhr wurden von dem Oberprästdenten der Provinz die Ordensverleihungen vorgenommen. ES erhielten: Oberbürgermeister Dr. Adickes den Wilhelmorden; Bürgermeister Dr. Varrentrapp wurde zuin Geheimen Regierungsrat ernannt; Geh. Justizrat Dr. Humser, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, erhielt den königlichen Kronenorden 2. Klasse; die Stadträte Anton Meyer, Josef Baer, Wilhelm Hanau, Kommerzienrat R. Passavant, Bankdirektor Konsul Siebert und Stadtbauinspektor Wilde den Roten Adlerorden 4. Klasse; Kaufmann und Generalkonsul der Türkei Kreb-Pfaff und Kaufmann und Stadtverordneter Adolf Kugler den königlichen Kronenorden 4. Klasse; Herr Direktor Maximilian Fleisch wurde zum Professor ernannt.
Abfahrt des Kaisers.
Nach dem Schluß des Wettsingens der zweiten Gruppe für das Kaiserpaar um 41/* Uhr nachmittags wieder zum Bahnhof, um sich nach Wiesbaden zu den Festspielen zu begeben. Da die Zeit der Abfahrt im Publikum wenig bekannt geworden war, war die Menschenansammlung auf den Straßen und dem Bahnhofsplatz nicht so stark wie bei der Ankunft. Um 4 Uhr 50 Minuten verließ der kaiserliche Sonderzug die Bahnhofshalle unter den brausenden Hochrufen der Anwesenden.
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Die Vertreter der Presse versammelten sich gestern mittag auf Einladung der Stadt Frankfurt in dem auf dem Festplatz errichteten Weinrestaurant „Aegir" zu einem gemeinschaftlichen Frühstück, das in bester Stimmung verlief. Herr Redakteur Hörth schilderte in launigen Worten, wie der zweite deutsche Gesangswettstreit die Vertreter der fresse aus aller Herren Länder in Frankfurt versammelt habe. Sein Hoch, mit dem er die Ansprache schloß, galt den Gästen. Herr Geh. Regierungsrat Bürgermeister Dr. Varrentrapp begrüßte die Vertreter der siebenten Großmacht im Namen der Stadt Frankfurt und der städtischen Körperschaften. Herr Profeffor Neitzel würdigte in einer humorvollen Rede die schwierige und unermüdliche Tätigkeit des Preßausschusses, dem auch sein Hoch galt. . Zum Schluß sprach noch Herr Wirkl. Staatsrat Dr. Schmidt aus Petersburg, der einen Toast auf die Stadt Frankfurt, die städtischen Körperschaften und die Festausschüsse ausbrachte.
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Der Preischor soll nicht den Beifall des Kaisers gesunden haben. Seiner gestern ausgesprochenen Meinung nach sei die Komposition zu gekünstelt und eigne sich daher nicht für den Männergesang.
Wie verlautet, haben bis jetzt folgende Gesangvereine die höchste Punktzahl erhalten: Konkordia Aachen, Lehrergesangverein Dortmund, Quartett-Verein Colombey Elberfeld und Sansouci Essen a. d. R.
Hus Stadt und Cand.
Hanau, 5. Juni.
* Unsere Ulanenkapelle wurde für heute nach Frankfurt befohlen. Dieselbe wird in der Fesihalle konzertieren.
* Vermehrte Beschästigungszeit. Für Sonntag den 7. Juni d. J. wird eine vermehrte Beschäftigungszeit für alle Zweige des stehenden Handelsgewerbes in der Stadt Hanau und zwar bis 7 Uhr abends zugelassen. (Ueber die näheren Bestimmungen s. amtl. Teil.
* Maiukanalisation. Aus München wird gemeldet: Bezüglich der Mainkanalisierung sind die Bestrebungen der maß ebenden bayerischen Kreise zunächst auf den Abschluß eines Vertrags mit Preußen und Hessen wegen der Fortführung der Kanallinie von Offenbach bis Aschaffenburg gerichtet. Die Verhandlungen, die längere Zeit ruhten, dürften demnächst wieder ausgenommen werden.
* Wettspiel. Am ersten Feiertage spielte die I. Mannschaft des Hanauer Fußballklubs „Hanooia" gegen die I. Mannschaft des Fußballklubs „Kornblume"-Seckbach. Durch schönes Zusammenspiel gelang es der Hanauer Mannschaft, 14 Goals durch das Seckbacher Tor zu treten. Zwei weiter getretenes Goal wurden vom Schiedsrichter für abseits erklärt. Somit endete das interessante Spiel zu Gunsten Hanaus mit 14:0 Goal.
* Privat Handelslehrkurse. Der seit vergangenen Herbst hier Hammerstraße 13 ansässige kaufm. Privat-Handels- lehrer Herr M. Brückner wird in den nächsten Tagen wieder neue Kurse in Schönschnellschreiben, Buchführung, Wechsellehre io. eröffnen. Die von Herrn Brückner bis jetzt stets mit Erfolg abgehaltenen Kurse beschränken sich nicht auf eine im Voraus zu bestimmende Zeit, weil es jedem Kursteilnehmer, sreisteht, wieviel Stunden er in der Woche, ohne Berufsstörung zu erleiden, besuchen kann. Um Uebrigen übernimmt Herr Brückner Garantie für Erfolg. Es braucht Niemand vor seiner vollständigen Ausbildung aufzuhören und zwar ohne Nachzahlung. Zum Schluß verweisen wir noch auf das Jnferat der heutigen Nummer.
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X Bruchköbel, 4. Juni. (Lehrerstellen.) Herr Lehrer Elm zu Schlitzenhausen, Kreis Gersfeld (Rhön), ist zum Lehrer an der hiesigen Volksschule ernannt worden und hat derselbe seine neue Stelle am 1. Juli d. J. anzutreten. — Herr Lehrer Hinkel dahier übernimmt vom gleichen Zeitpunkt ab eine Lehrerstelle an den städtischen Volksschulen in Frankfurt a. M.
§> Langenselbold, 4. Juli. (Ernannt.) Herr Lehrer Mabrt dahier ist zum Lehrer an der städtischen Realschule in Jüterbog bei Berlin ernannt worden.
^ Fechenheim, 4. Juni. (Gustav-Adolf-Fest.) Das diesjährige Gustav - Adolf - Fest der Klasse Bergen wird nächsten Sonntag den 7. d. M. in unserer Gemeinde gefeiert werden. Der Festgottesdienst beginnt um 3 Uhr nachmittags. Die Festpredigt wird Herr Pfarrer Enders aus Bonames halten. An den Gottesdienst reiht sich eine Nachversammlung im Saale „zum Kaiser Friedrich" dahier an, in welcher verschiedene Ansprachen gehalten werden.
Sprechsaai.
Für. die unter dieser Rubrik eingesandten Notizen übernimmt die Redaktion dem Publikum geaenüber keinerlei Verantwortung.
An Stelle des früheren Maschinenhauses, vor dem Stein- Heimertor, fällt nunmehr auch die anfänglich stehen bleiben sollende Umfassungsmauer. Es scheint somit entschieden zu sein, daß an diesem Platze eine gärtnerische Anlage von feiten der Stadt hier zu Wege kommt. Wie man erfährt, sei ursprünglich bei Erbauung des Maschinenhauses und Abtretung des Platzes an die damalige Ludwigsbahngesellschaft von feiten der Stadt Eigentumsrecht nach 50 Jahren Vorbehalten worden. Nun dem mag sein wie ihm will. Die Straße soll hüben und drüben um ein Etwas verbreitert werden und wenn auf dem übrigen Terrain Anlage entsteht, so sollen diese Zeilen dazu beitragen, daß zugleich hier noch etwas mit entstehen möge: nämlich eine Bedürfnisanstalt, welche hier sehr, sehr nölig ist; daß dem so ist, dazu können die Anwohner dieser Gegend, namentlich die der Steinheimerstraße, Ladenbesitzer, Bäcker und Wirte, den besten Beweis führen. Hoffentlich bleibt dies kein frommer Wunsch. -r-.
Barometerstand
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 5. Juni.
9 Uhr 30 Min.
Ein Maximum über 775 mm lagert westlich von Irland, eine Depression unter 755 mm jenseits der Alpen und über Nordost^ Europa, ein Teilminimum über Südschweden. In Deutschland ist das Wetter kühl und trocken, an der Küste meist trübe, sonst vorwiegend heiter.
Prognose für den 6. Juni: Meist trockenes, im Westen und Süden heiteres Wetter wahrscheinlich.