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Mittwoch
3. Juni
forschungen dem Herausgeber der „Deutschen Erde", Professor Langhans in Gotha, mitzuteilen, der auch zu jeder weiteren Auskunft gern bereit ist. Aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden und den Kreisen Hanau und Gelnhausen gebürtig sind folgende Stammväter der Buren (die vorgesetzte Zahl bezeichnet das Jahr ihrer ersten urkundlichen Erwähnung): (1699 Jan Jacob Conterman (Hadamar), 1719 Hermanus Kriel (Hana u), 1719 Jacob Scheffer (Frankfurt), 1726 Roelok Jonas (Hachenburg), 173 ' Jan Jurgen (holl. u. hochdeutsch ü) Drewes (Sachsenhansent 1735 Jan Christoffel Fleck (Hanau), 1738 Carel s—Kart) Maximiliaan Adleda (Frankfurt), 1739 Johannes Mn v (Frankfurt), 1742 Johan Philippus Giebelaar (Dillenln ). * 1746 Benjamin Neethling (Diez), 1747 Jan Sc:rmi^ (Hana u), 1750 Bernhardus Brey s—Frei) (Monta a :r), I755Johannes Roepsholl. oe — Hochdeutsch u) (Spangenb - ), 1757 Jan Marten Smalberger (Hanau), 1760 Johannes Peters Serrurier (Hanau), 1762 Johannes Beek (Hirschhansen), 1762 Carel s—Karl) Willem Smalberger (Loo:- Trouting, Nassau), 1762 Jan Hendrik Zeyler [eeiier] (H a - n a u), 1764 Wilhelm Buissinnè (Hana u), 1765' Ja?
Hendrik Weeber (Hanau), 1768 Johan Smith (Nass I) 1769 Abraham Chiron (Frankfurt), 1773 Carel Aggenbach (Weilburg), 1779 Andries Willem Beek (Düringen), 1779 Johan Daniel Willem Kuun Sachsenhausen), 1780 Johan Georg Wismer (Frankfurt), 1789 Frederik Wilhelm Spengler (Frankfurt), 1796 Johan Lourens Lieben- trau (Frankfurt), 1765AndriesHauch (später Hough) (Wirtheim).
* * Gewerbegericht. (Sitzung vom 3. Juni.) Es klagt der Vater deS Maurerlehrlings K. gegen den Bauunternehmer H. auf Aufhebung des für seinen Sohn mit dem Beklagten abgeschlossenen Lehrvertrags. Die Klage wird damit begründet, daß der Lehrling mit allerlei nicht zum Maurerhandwerk gehörigen Arbeiten längere Zeit beschäftigt und dadurch die Ausbildung des Lehrlings vernachlässigt wurde. Das Gericht gibt dem Klageantrag statt. Der Lehrvertrag wird aufgehoben und der Beklagte verurteilt, an den Kläger 150 Mk. Schadenersatz zu zahlen.
* Der Frankfttrter Wäldchestag verliert von Jahr zu Jahr an seinem früheren Charakter. In diesem Jabre war der Besuch ein mäßiger, zumal das Wetter in "der Mittagsstunde, als fast zwei Stunden ein Gewitter drohte und es dann sogar regnete, nicht gerade einladend war, den Wäldchestag mitzumachen. Die sonst an diesem Tage vertretenen allerhand Geschäfte klagten denn auch. Die meisten nahmen ihre Waren, so die Wirte ihre Eßwaren, die Hausierer ihre Luftballons, Pfaufedern u. s. w. wieder mit nach Haus. Im fliegenden Zelte des Samaritervereins an der Forsthausstraße wurde einem Fuhrmann, der bei einer Schlägerei eine klaffende Kopfwunde davongetragen hatte, dieselbe verbunden. Auch der Verkehr auf der Waldbahn blieb gegen frühere Jahre bedeutend zurück.
* Sommertheater. Herr Theaterdirektor M. Henß, der mit seinem Ensemble seit dem 1. Pfingslseiertag seinen Einzug auf Beck's Felsenkeller gehalten hat, brachte gestern abend ein oberbayerisches Volksstück mit Gesang „'s Lieserl von Schliersee" zur Darstellung. Die Hauptrolle, der Klari- netienmuck'l, wurde von Herrn Direktor Henß selbst gegeben, der eine ganz prächtige Leistung bot und sich als ein routinierter Darsteller zeigte. Auch Frl. Ottilie Roll als „Kohlenbrenner-Lis'l" konnte bestens befriedigen, wie überhaupt alle Mitwirkenden eifrig und mit Erfolg bemüht waren, eine abgerundete Vorstellung zu ermöglichen.
* Wettspiel. Nach 5 stündiger Fahrt traf am 1. Psingst- feierlag die Hanauer Viktoria in Stuttgart ein, um im Retour-Maisch dem Süddeutschen Fußballklub Stuttgart gegenüber zu treten. Nach einer kaum einstündigen Mittagspause
sehen wir aus Voile, Organdy, getupftem Mull, Foulard und wie all' jene weich fließenden Stoffe heißen mögen, die zur hochmodernen Sommertoilette unerläßlich sind, in Verbindung mit farbigen Unterkleidern, Einsätzen und Spitzengarnituren wahre kleine Kunstwerke von entzückender Wirkung aufgebaut l Als typische Form des heurigen Sommerkleides kann Modell Nr. 278 gelten, das in dem leicht eingereihten 5 Bahnen-Rock und der breiten Spitzenpelerine mit stolaähnlichem Abschluß die markantesten Züge der jetzigen Mode zum Ausdruck bringt. Aber auch die Bluse läßt sich durch die Forderungen der Eleganz ihre Rechte nicht schmälern, läßt sich doch gerade durch den Gebrauch mehrerer Blusen ein Wechsel der Toilette schaffen, wie er in so einfacher Weise nicht gleich wieder zu erreichen ist. Als Bluse für Rèunions oder sonstige festliche Gelegenheiten ist Modell Nr. 1270 gedacht. Reiche Spitzeninkrustationen, die den viereckigen Ausschnitt umgeben und streifenartig zwischen der Fältchengarnitur sichtbar werden, vereinen sich mit den breiten Volants der Stüfchenârmel zu reizvoller Wirkung, die auch bei der am Halse geschloffenen Form die gleiche bleibt.
Für rein praktische Zwecke, wie Kostüme für den Landaufenthalt, Brunnenkostüme rc. gelten die derben Leinenstoffe in den verschiedensten Farben als haute nouveauiè. In diesem Gewebe gefällt sich die Mode ganz besonders im Extremen: Je gröber und packleinwandartiger der Stoff ist, für desto eleganter gilt er. Welche Kunstfertigkeit gehört aber dazu, aus solchem ungefügen Material eine bei aller Einfachheit elegant wirkende Toilette zu schaffen! In dieser Beziehung sind all die anderen Waschstoffe, darunter solche mit Seideneffekten, wie die mercerisierten Baumwollgewebe und die glänzenden Satins, ferner die einfarbigen Batiste, welche man so gern durch bunt« gestickte Borden bereichert, bedeutend dankbarer, da sie erstens weniger große Ansprüche an den Geldbeutel stellen und bei Verwendung guter Schnitte auch von weniger des Schneiderns kundigen Damen mit Erfolg verarbeitet werden können. Nicht genug kann dabei jedoch betont werden, daß zur Erreichung der wohltuenden Harmonie, welche nun einmal der Grundzug aller Eleganz ist, bei vollster Berücksichtigung der Persönlichkeit stets zuerst der Zweck ins Auge zu fassen ist, dem sich dann Form, Stoff und Farbe unterzuordnen haben. Darin liegt das Geheimnis des Erfolges, den wohl jede Evastochter mehr oder minder zu erringen bestrebt ist.
begann der Ausstieg nach dem herrlich gelegenen Degerloch, wo sich die Spielplätze der Stuttgarter befinden. Punkt 41/» Uhr stellten sich beide Mannschaften dem vom Stuttgarter Fußballklub Kickers gestellten Schiedsrichter Herrn Trapp zur Verfügung. Hanau konnte sich denken, daß Stuttgart alles einsetzen würde, die zu Ostern erlittene Niederlage wieder auszugleichen. Stuttgart hatte Anstoß, aber sofort bemächtigten sich die Hanauer deS Balles und brachten durch schönes Zusammenspiel das Tor der Stuttgarter in Gefahr. Jetzt konnte man beobachten, daß Hanau Stuttgart technisch überlegen war, nur durch Kraft konnten die Süddeutschen verhindern, daß Hanau einen Erfolg zu erzielen vermochte. In den 30 Minuten gelang es Stuttgart, das erste Goal zu treten, und mit 1 : 0 Goal wurden die Seiten gewechselt. Abermals war c8 Stuttgart, welches ein weiteres Goal erzielte. Nun) kam erst Hanaus Spiel zur Geltung und bald waren seine Bemühungen mit Erfolg belohnt, indem Hanaus rechter Außenstürmer unter großem Jubel des zahlreich erschienenen Publikums einsenden konnte, doch wurde das Spiel jetzt von Seiten Stuttgarts in einer Art fortgesetzt, die nicht am Platze war, indem der ' Mittelstürmer Stuttgarts den linken Halsback kampfunfähig machte, infolgedessen das Spiel von dem Schiedsrichter abge- pfiffen wurde 15 Minuten vor Schluß der Spielzeit. Am 2. Feiertag spielte Hanau morgens 9Vs Uhr gegen den ältesten Fußballklub Stuttgarts 1894, abermals auf dem Degerloch. Hier fand ein schönes ruhiges, aber scharfes Wettspiel statt. Die Hanauer, welche heute in einer noch besseren Form waren, erzielten in der ersten Hälfte durch tadelloses Zusammenspiel 3 Goal, welchen die Stuttgarter nach Seitenwechsel 2 Goal entgegensetzen konnten und dieses äußerst feine Spiel endete mit dem Siege Hanaus 3—2 Goal. — Nach den Wettspielen fand ein von den Stuttgartern arrangierter Kommers statt, welcher den Te lnehmern in steter Erinnerung bleiben wird.
* Belästigt. Wir hören, daß der gestern verbasteie Pedell am Samstag und Montag in aufdringlichster Weise hiesige Bürger belästigt hat, namentlich hatte er es auf alleinstehende Damen abgesehen und erhielt er in einem Falle 50 Ps. nur ans Furcht und um den unheimlichen Menschen los zu werden.
* Städtische Badeanstalt. Im Monat Mai 1903 wurden an Bädern abgegeben: KI. I.: 108, Kl. II.: 244, KI. III.: 1083, Douchebäder: 27, Römisch-Irische Bäder: 39. Zusammen: 1501 Bäder. Die größte Zahl der abgegebenen Bäder betrug 191 am 30. Mai; die kleinste Zahl der ab gegebenen Bäder betrug 4 am 14. Mai.
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- y. Langendiebach, 2. Juni. (S â nger - He iw- k e h r.) Gestern abend hatten sich am hiesigen Bahnhöfe schon lange vor dem Eintreffen des Zuges 8.45 eine zahlreiche Menschenmenge eingesunden. Galt cs doch, die wackeren Sänger vom Gesangswettstreit in Bad Homburg v. d. H. in Empfang zu nehmen und zu begrüßen. Denn, wie schon kurz erwähnt, errang der hiesige Gesangverein „L i e d e r k r a n z" — 52 Sängern — den ersten und Ehrenpreis in der Klaffe I B. Das' Deiche Resultat hatte der genannte Verein vor zwei Jahren auch in Bad Langenschwalbach zu verzeichnen. Als der Zug einlief, entstand ein endloser Jubel und Hurrarufen. Der verdienstvolle Dirigent Herr Wilh. Ruth wurde von allen Seiten beglückwünscht. Nach Ueberreichung verschiedener Blumenspenden trat der Verein den Weg nach dem Vereinslokal „zum Schwanen" an. In den Straßen bildete daS Publikum Spalier und begrüßte freudigst den siegreichen Verein. Bei dem vorgeschriebenen Preischor errang den 1. Preis mit 229 Punkten „Liederkranz" hier, den 2. Preis mit 188 Punkten „Eintracht"-Sprendlingen, den 3. Preis mit 184 Punkten „Einigkeit"-Gonsenheim. Den Ehrenpreis errangen unsere Sänger durch den Chor „Den Toten vom Iltis" mit 130 Punkten. Der erste Preis besteht aus einer silbernen Fruchtschale und 200 Mark in bar, der Ehrenpreis ist ein kunstvoller Pokal. Möge der neue Sieg, welcher im beißen Ringen erkämpft werden mußte, ein weiterer Ansporn für alle Mitglieder sein. Noch wollen wir erwähnen, daß der mehrfach preisgekrönte Gesangverein „Liederkranz" im nächsten Jahre sein 40jähriges Jubiläum feiern wird und aus Anlaß dieser Festlichkeit einen Gesangswetlstreit veranstaltet.
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©in schweres Gewitter entlud sich gestern nachmittag kurz nach 2 Uhr über unserer Gemarkung. Der Blitz schlug in der Philippsruher Allee in einen Baum und zersplitterte dessen Stamm, desgleichen traf der Blitz vor der Kinzigbrücke eine Pappel und beschädigte dieselbe. Ueber weitere Blitzschläge und deren Folgen berichten unsere Korrespondenten aus der Umgegend wie folgt:
4 « Kestelstadt, 2. Juni. (Blitzschlag.) Heute nachmittag kurz nach 2 Uhr schlug der Blitz in den hiesigen Steigerturm ein. Wie eine mächtige Feuerkugel fuhr der Strahl hernieder und setzte im Augenblick den turm und das daranstoßende Gebäude, in dem der Leichenwagen und die Spritzen untergebracht waren, in helle Flammen. Mit lobenswerter Schnelligkeit waren unsere wackeren Feuerwehrmannschaften herbeigeeilt, doch nur mit Mühe gelang es ihnen, noch den Leichenwagen samt den Spritzen dem' verheerenden Elemente zu entreißen. Ein schauerliches Bild entwickelte sich vor aller Augen. Prasselnd schlugen die Flammen aus dem ganz aus Holz gebauten Turm zum Himmel empor, ein Lauffeuer setzte im Nu das ganze Dach des Langgebäudes in Flammen. Rasselnd eilten die Spritzen heran und machten fertig zum Angriff, die Hornisten schmetterten, krachend fuhren Blitz auf Blitz dazwischen und ließen jeden Augenblick ein erneutes Einschlagen befürchten. Glühenden Odem hauchte die Feuerstätte weithin aus und lähmte für einen Moment die rettenden Hände. Angst und Bangigkeit malte sich auf allen Gesichtern und jedermann fürchtete, daß auch die Nachbarhäuser von dem rasenden Brande ergriffen werden könnten. Rasch wurden die bedrohten Gebäude mit den Schläuchen gedeckt, sodaß für sie die drohende Gefahr glücklich abgewendet wurde. Ein lieber Bundesgenosse gesellte sich zur rüstigen Arbeit der Feuerwehrleute, ein stark herniederrieselnder Regen half Glut und Brand dämpfen. Da ein plötzliches Sichneigen des Turmes und mit
mächtigem Getöle stürzte der brennende Riese, Feuerstrahlen und Rauchdampf mächtig aufwirbelnd, in sich zusammen. Ein erlösendes Aufatmen ging durch die Reihen der versammelten Zuschauer, während die Männer der Wehr jetzt mit kühnem Mute die glühende Trümmerstätle bestiegen, um zu lösdjen. und zu dämpfen, besonders auch, um die mit Herabstürzen drohenden Feuerbalken zu beseitigen. Nach zwei Stunden war die Arbeit getan, aber die Spritzen selbst, diese Helfer in der Not, waren ihres alten Heimes beraubt. Hoffen wir, daß ihnen nun an einer anderen Stelle in unserer Gemeinde ein neues, zweckentsprechenderes Heim bereitet wird, das ihnen schon lange notgetan hätte. Bemerkenswert ist, daß es bereits schon zwei Mal innerhalb 10 Jahren mit kalten Schlägen in den Steigerturm eingeschlagen hat. Dem heutigen dritten Blitzschlag ist der an äußerer Gestalt höchst unschöne Turm nunmehr zum Opfer gefallen. Wehmütige Tränen werden ihm nicht nach- geweint.
< 3* Nückingen, 2. Juni. (G ewitter.) Während des heutigen schweren Gewitters schlug ddr Blitz in das Haus dès Landwirtes Georg Heß ein und setzte dasselbe in Brand. Die Feuerwehr, alsbald zur Stelle, konnte den Brand auf den hinteren Teil des Hauses beschränken. Doch hat auch die vordere Hälfte durch die Wassermassen viel gelitten.
> C Bruchköbel, 2. Juni. (Folgen eines Blitzschlages.) Der Blitz schlug heute nachmittag indem Hause des Landwirts Joh. Weber in den Schornstein, nahm seinen Weg weiter in den Stall und tötete eine Kuh.
) ( Niederissigheim, 2. Juni. (IInwette r.) Auch hier bat das Gewitter des heutigen Nachmittags Blitzschläge gezeitigt. Dem Landwirt Lind wurde durch einen Blitzschlag eine Kuh getötet und ein Pferd betäubt.
[ :] Mittelbuchen, 2.Juni. (Kalter Schlag.) Bei dem Unwetter, das sich heute nachmittag entlud, schlug bcr Blitz, ohne zu zünden, in das Dach des dem Wagnermeister Giesel gehörenden Hauses und richtete sowohl an demselben wie an dem Mauerwerk nennenswerte Verheerungen an.
Sprechsaal.
Für die unter dieser Rubrik eiugesandteu Notizen übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.
In der letzten Zeit wurden die Bewohner der Türkischen Gärten und der Hainstraße durch den Lärm im Betrieb eines Metallwerkes in schrecklicher Weise belästigt und seitdem die liebe Sonne uns gestattet, unsere Fenster unb Türen zu öffnen, ist der Lärm, den dieses Stampfwerk verursacht, nicht mehr zu ertragen. Wir wissen ja, daß wir in einer Fabrikstadt leben und tragen als ruhig denkende Bürger diesem Verhältnis gerne Rechnung, aber soviel Rücksicht sollte man von seinen Mitmenschen selbst in einer Fabrikstadt verlangen können, daß für ein solch sinnverwirrendes Getöse, wie es diese Fabrik von 6 Uhr früh bis 7 auch 8 Uhr abends hervorbringt, Abhilfe geschaffen würde. Wir bitten also dringend um Abstellung des unerträglichen Zustandes, da wir sonst mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese Uebergriffe vorgehen werden. Ä. B. C.
Regenstatiou Hanau des Königl. Preußischen Meteorologischen Instituts zu Berlin.
Im Monat Mai wurden 11 Tage mit mehr als 0,2 mm Regenhöhe beobachtet. Die größte Niederschlagsmenge in 24 Stunden war am 8. Mai (gemessen am 9. Mai morgens 7 Uhr), sie erreichte eine Höhe von 8,0 mm, was gleichbedeutend ist mit 8,0 Liter auf 1 Quadratmeter.
Die Monats-Menge der Niederschläge im Mai betrug 29,6 mm oder 29,6 Liter pro Quadratmeter.
Der Beobachter:
Jean Jobst.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 3. Juni.
9 Uhr 31 Min.
Ein Maximum über 773 mm lagert über Irland, Depressionen unter 755 mm über Süd- und Osteuropa. In Deutschland ist das Wetter bei nördlichen, im Westen frischen Winden meist kühl und trübe, außer an der Nordseeküste hatte Deutschland allenthalben Gewitter.
Prognose für den 4. Juni: Kühles, im Nordwesten aufklärendes Wetter wahrscheinlich.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 2./6.
710,
Sehr trocken
Beständig
Schön
Veränderlich —
Regen (Wind)^O-M
Biel Regen 740„4|H
Sturm
780_==
3./6.
Harmnrr Vereins- «. Urrgnugungsnachrichten
für Mittwoch den 3. Juni.
Kunstverein: In der Aula der Königl. Zeichenakademie: Ausstellung von Gemälden rc.
Turn- u. Fechtklnb: 9 Uhr: Fechten u. Turnen der Männerabteilung. Turngemeinde: Abends e/48— ’AO Uhr: Turnen der Damenabteilung. Turngesellschaft: Abends von'/»9—10 Uhr: Turnen der Mänuerabteil. Gv. Männer- u. JünglingSverein: Posaunen!» Men • En, VeretnshauS.) Kaufmännischer Verein Hanau: Vereinsabend im Restaurant Mobr.