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7. Mai. ________________________

verließ in der Nacht heimlich sein Laaer, überfiel den Wärter und erschlug ihn mit einem abgerissenen Bettbrett. Hierauf nahm Jungellit die Schlüsiel des Erschlagenen an sich und er­griff unter Mitnahme des Geldes und der Kleider seines Opfers die Flucht. Der Entflohene ist mehrfach vorbestraft: während der Verbüßung der letzten Strafe spielte er mit Er- „folg den wilden Mann", so daß er der Irrenanstalt über­wiesen wurde. Der unglückliche Wärter hinterläßt eine Witwe und mehrere unmündige Kinder.

Ein Soldat als Mörder zum Tode verurteilt. Vor dem Kriegsgericht in Hannover gelangte vorgestern die Bluttat der Lister Mühle, der am 23. März die 35jährige Haushälterin Doris Kohlmeyer zum Opfer gefallen ist, gar Aburteilung. Die Ermordete war in der bei der Lister Mühle frei im Felde an der Vahrenwalder Heide belegenen Heuerschen Wirtschaft in Stellung. Am Nachmittag des genannten Tages fand man sie in der Küche blutüberströmt mit zwei Kopf­wunden auf der Erde liegend vor, und ehe noch Hilfe herbei­geholt werden konnte, hatte sie bereits ihren Geist aufgegeben. Der Augenschein überzeugte sofort, daß hier ein Mord vorlag, und für die Auffindung des Täters gaben sich bald hand­greifliche Anhaltspunkte. Im Abort sand man die vollstän­dige Uniform eines Füsiliers der 4. Kompagnie des Füsilier­regiments Prinz Albrecht Nr. 73 vor. Diese Sachen hatte offenbar der Täter abgelegt und mit einem Anzug des ab­wesenden Wirtes vertauscht. Schon am nächsten Tage gelang es, den Täter, den Füsilier Jacubowski, in der Nähe von Hannover abzufassen. Er wurde in Militärarrest nach. Han­nover eingeliefert, wo er sich auch bald zu einem Geständnis herbeiließ. Nach seiner Angabe war er von seinem Truppen­teil desertiert und hatte sich nach Hannover begeben. Das Geld sei ihm bald knapp geworden, und er habe sich zunächst mit der Absicht getragen, Selbstmord zu verüben, sei davon aber abgekommen und habe in der Eilenriede, dem bekannten herrlichen Park bei Hannover, mehrere Male übernachtet. Auf seinen Irrfahrten kam er dann zu der einsam gelegenen Lister Mühle, in der sich die Wirtschafterin zur Zeit allein befand. Er hat sich zunächst Effen und Trinken vorsetzen lassen, und als dann die Wirtschafterin Bezahlung verlangte, hat er sie mit seinem Seitengewehr niedergeschlagen. Nach der Tat hat er die Kleider gewechselt und ist geflüchtet. Die Anklage nimmt an, daß er die Tat mit voller Ueberlegung verübt hat und daß infolgedessen nicht Totschlag, sondern Mord vorliegt. Man vermutete anfänglich, daß dem Jacu- bowski auch der Mord, der zu derselben Zeit an der Witwe Karoline Bödiker in Lehrte verübt worden ist, zur Last fiele; hierfür ergaben sich aber keine Anhaltspunkte. Der Mörder Johann Jacubowski ist am 1. Juli 1879 zu Alt-Kobylin im Kreise Krotoschin geboren und vor seiner Militärzeit bereits mehrfach wegen Bettelei und Diebstahls bestraft worden, unter anderem auch wegen Straßenraubes zu drei Jabren Gefäng­nis. Die Verteidigung des Angeklagten führte Rechts­anwalt Dr. Tidow - Hannover. Die Verhandlung nahm den ganzen Tag in Anspruch. Wie wir gestern meldeten, wurde Jacubowski zum Tode und zur Ausstoßung aus dem Heere verurteilt.

Vier Monate schlafend. Die medizinischen Kreise Athens stehen ratlos vor der Tatsache, daß sich ein 22jâbriges Mädchen Maria Daskalaki seit vier Monaten in tiefem Schlafe befindet, den sie, ohne sich aus ihrer liegenden Stellung zu rühren, nur selten für Augenblicke unterbricht. Das arme Mädchen, das mit seiner Hände Arbeit eine ganze Familie er­nährt hatte, war seelisch tief erschüttert worden durch die tragischen Eindrücke von menschlichen Leiden und Sterben während eines Aufenthaltes im Krankenhause Evangelismos. Nach Hause zurückgekehrt, verfiel Maria Daskalaki, in jenen Zustand, in dem sie mit offenen Augen schläft, zuweilen nur geistliche Lieder singt oder die Stimme der Krankenwärter des Evangelismos nachahmt. Man veranstaltet in Athen Sammlungen zum Besten des Mädchens, das bis jetzt durch keine ärztliche Kunst geheilt werden konnte.

Eine seltsame Entführungsgeschichte hatte vor einigen Tagen ganz Genua in Aufregung versetzt. Eine der

„O, das macht nichts, ich ziehe es doch an," sagte Elisa, der das resedagrüne Kostüm vorschwebte, und öffnete die Tür, — sie stand wie erstarrt, war sie denn verhext? Wer hatte denn ihre Geschenke hier herübertransportiert?

Da stand die Rollschutzwand, da leuchteten in fröhlichstem Grün die Korbsessel, sie konnte sich noch immer nicht fassen und schwieg ganz still.

„Nun," fragte Otto, „gefällt es Dir nicht? Du bist ja so still? Glaubst Du, es würde nicht doch noch mal Frühling werden? Gestern warst Du doch so siegesgewiß?"

„Hast Du denn? — Otto? — hast Du die Möbel ge­kauft?" rang es sich endlich mühsam aus ihrer Kehle hervor.

„Na freilich, wer sollte cs denn sonst wohl gewesen sein?"

Statt aller Antwort schritt Elisa auf die Flügeltür zu, die ihr Zimmer von dem des Gatten trennte. Sie riß die Tür weit auf. „Da!" sagte sie und zeigte nebenan hin.

Da i( $ er denn die Bescherung' eine Rollschutzwand und zwei hellgrüne Sessel! Jetzt war die Reihe, zu erstarren, an ihm.

„Aber das ist denn doch —" rief er, „nee, so was! Wie kommst Du denn dazu?"

„Ach," schluchzte Elisa, „ich dachte ja, Du schenktest mir das grüne Kostüm, und weil Du doch von der Schutzwand sprachest---"

_ „Na. ja, nun haben wir zwei von der Sorte und vier Stühle dazu, nun fehlt bloß der Sommer, dann kann's los­gehen," brummte er etwas verdrießlich. Indessen fand er seinen Humor bald wieder.

„Habe Dich nur nicht, Frauchen," tröstete er sie, „es ist doch eigentlich ein rechter Spaß, daß wir beide auf den­selben Gedanken verfallen sind. Wir können's ja zum Glück umtauschen!"

„Ja, zu behalten brauchen wir's nicht! Komm, jetzt trinken wir Kaffee, mich friert schauderhaft."

„Kein Wunder, Schatz, sieh nur, es schneit schon wieder. Schnee an unserem Geburtstage, das haben wir auch noch nicht erlebt."

Donnerstag

angesehendsten und wohlhabendsten Familien der Stadt hatte seit Jahren einen Reger namens Coddadi in ihren Diensten. Der Schwarze war als Knabe für den Dienst eines Grooms engagiert worden, war allmählich zum ersten Diener und Ver­trauten des Hausherrn aufgerückt und hatte sich niemals das Geringste zu schulden kommen lassen. Coddadi war ein hüb­scher Mann, mit nur wenig typischen Zügen seiner Rasse. Da wollte es das Schicksal, daß er sich vor einigen Wochen in die Tochter des Hauses, die 20jährige Clementina, verliebte. Obwohl er niemals hoffen konnte, seine Liebe erwidert zu sehen, vermochte er sie nicht zu unterdrücken, und allmählich reifte in ihm dem Plan, sich der Geliebten mit Gewalt zu bemächtigen und sie zu entführen. Als er am 30. April zufällig allein mit Clementina im Hause war, überfiel er das junge Mädchen und betäubte es durch Chloroform, das er sich aus einer Apo­theke zu verschaffen gewußt hatte. Dann erbrach er den Schreibtisch und den Geldschrank seines Herrn, eignete sich eine bedeutende Summe Geldes an und trug die Bewußtlose in einen bereits vorher bestellten Wagen. Am Hafen angekommen, brachte er Clementina als „Schwerkranke" auf ein öster­reichisches Schiff, das eben nach Marseille abging. Einige Stunden nach der Abfahrt des Schiffes kam der erwachsene Bruder der Entführten nach Hause und b-merkte das Ver­schwinden seiner Schwester. Aus der Verwüstung im Zimmer seines Vaters und der Abwesenheit des Negers erriet der junge Mann bald den Zusammenhang und tat die nötigen Schritte zur Verfolgung. Rasch stellte er am Hafen die Flucht des Schwarzen nach Marseille fest und reiste sofort dem ungleichen Paar nach Frankreich nach. In Marseille angekommen, er­wartete er mit dem ins Vertrauen gezogenen Hafen-Kommissar das Schiff und bestieg es sofort nach der Ankunft gemeinsam mit dem Beamten. Beide hatten denn auch keine Mühe, Coddadi und die Entführte zu entdecken. Als der Neger, der seine Geliebte bis dahin auf das Aufmerksamste und Schonendfte behandelt hatte, sah, daß es für ihn keinen Ausweg mehr gab, feuerte er aus einem bereit gehaltenen Revolver einen Schuß auf das Mädchen und einen zweiten auf sich selbst ab. Die erste Kugel ging fehl, während die andere Coddadi selbst ins Herz traf. Der Bruder brachte dann seine auf das tiefste erschütterte Schwester in das Elternhaus nach Genua zurück.

Infolge Blutvergiftung verstarb in Hameln in der Nacht zum Montag der Assistenzarzt Dr. med. Schrodt. Am Mittwoch voriger Woche mußte der Verstorbene an einem Kinde eine Operation vornehmen, wobei er sich eine kleine Wunde an der Hand zuzog. Bereits am folgenden Morgen zeigten sich Symptome einer Blutvergiftung, und trotz aller ärztlichen Hilfe gelang es nicht mehr, den jungen Arzt zu retten.

Zu Tode geprügelt. Der Orgeldreher Johann Genson in Diedenhofen hat seine Geliebte zu Tode ge­prügelt. Er wurde an der französischen Grenze verhaftet.

Die Duchoborzen, jene aus Rußland eingewanderten unglücklichen Sektierer, die vor einigen Monaten der kanadischen Regierung durch ihre Wanderungen in die winterliche Wildnis hinein große Schwierigkeiten bereiteten, haben wieder den Plan gefaßt, hinauszupilgeru, um Christus zu suchen. Wie ein Telegramm aus Winipeg meldet, taten sich bereits 50 Ducho- borzen aus der Kolonie Sokatoon zusammen und zogen halb­nackt unter religiösen Gesängen ohne Ziel in die Ferne.

Ein heftiges Erdbeben wurde in Klagenfurt wahr­genommen; mehrere Häuser erhielten starke Sprünge.

Bandel, Gewerbe und Verkehr.

Gothaer Lebensverfichernngsbank auf Gegen­seitigkeit. Die Geschäftsergebnisse der Gothaer Lebensver- sicherungsbank, der ältesten und größten Anstalt ihrer Art in Deutschland, sind auch im Jahre 1902 wieder recht günstig gewesen. Neue Versicherungen — einfach auf den Todesfall oder mit Abkürzung auf ein bestimmtes Lebensjahr — wurden im Betrage von 43 934 800 Mark abgeschlossen und insge­samt bestanden Ende vorigen Jahres 117 918 Versicherungen über 824 514 680 Mark. Die tatsächliche Sterbefallausgabe

„Aber den Ofen laß ich heute nicht wieder anmachen, Otto, lieber frieren, als geräuchert werden."

„Da kommt mir ein guter Gedanke, Frauchen," rief Otto, „weißt Du was, wir tauschen gegen unsere eine Rollschutz- wand und die zwei überflüssigen Stühle — einen irischen Ofen ein, der ist bald hergesetzt, und dann bekommen wir viel­leicht noch mal ein warmes Zimmer."

„Einen Ofen zum Geburtstagsgeschenk? Du lieber Him­mel," wehklagte Elisa, „das ist doch noch nicht dagewesen! Aber Du hast Recht, es wird wohl das Beste sein!"

Und so geschah's. Noch an demselben Tage wurde der Ofen gebracht, vor den streikenden Kollegen gesetzt und auge­heizt, es ging vorzüglich.

Als Otto abends vom Beruf nach Hause kam, war sein Zimmer wie durch Zauberei verwandelt: Blumen schmückten die Ecke vor dem Ofen, die Rollschutzwand stellte eine kleine Laube vor, in der die beiben grünen Sessel prangten. Ueberall hingen chinesische Lampions und verbreiteten traulichen Däm­merschein. Auf einem Tischchen in der improvisierten Laube aber dampfte ein echter „ostpreußischer Maitrank" und Frau­chen strahlte ob des guten Gelingens ihrer Ideen.

Otto setzte sich schmunzelnd in den grünen Stuhl, erfüllte die Gläser und man trank auf gegenseitige Gesundheit.

„Sieh da," sagte Otto, „nun sitzen wir ja in der Laube, bei Rosenduft und Blütenschimmer und trinken — hm, hm, — Maibowle!"

„Und was das Beste ist," unterbrach ihn Elisa und sah mit zärtlichem Blick auf den „Irischen" — „hier drinnèn ist's wenigstens warm!"

Sumsristisches.

Die wahre Liebe. Dame: „Ich würde Ihren An- trag annehmen, Herr Assessor, aber ich fürchte, mein Vermögen

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von 14 919 240 Mark blieb um mehr als drei Millionen Mark hinter dem erwartungsmäßigen Betrage zurück. Zur Bildung eines besonders reichlichen Jahresüberschusses hat neben dem beträchtlichen Gewinn aus unterrechnungsmäßiger Sterb lichkeit und neben dem überrechnungsmäßigen Zinsertrag be sonders der Umstand beigetragen, daß die Verwaltungskosten auf dem außerordentlich niedrigen Satz von nur 4,88 °/e der Jahreseinnahme gehalten werden konnten. Die Fonds der Bank erreichten die Höhe von 278 426 030 Mark. Im ganzen hat die Bank während ihrer nun 74jährigen Wirksam­keit mehr als 400 Millionen Mark an fällig gewordenen Der- sicherungssummen ausgezshlt und gegen 200 Millionen Mark als Dividende an ihre Versicherten zurückgewährt.

Berlositngen.

Credit Foncier Egyptien von 1886. 3proz. Prämien'Obligationen. Ziehung vom 15. April 1903. Nr. 61510 zu 100 000 Frcs. Nr. 5243 14912 15536 20893 21765 29424 35368 43031 56185 67043 122054 133043 137185 1601-86 197524 200719 292844 300678 308683 313045 315605 338218 377487 381186 392782 je 1000 Frcs. Auszahlung vom 1. Mai 1903 ab.

400 Fr.-Lose der Stadt Marseille von 1877. Ziehung vom 15. April 1903. Nr. 188328 zu 100 000 Fr. Nr. 91768 132287 195501 243804 je 10 000 Frcs. Nr. 30047 49711 59489 24258 75976 76947 82609 120227 120397 202553 je 1000 Frcs. (Ohne Gew.)

Patent-Erteilungen.

Nr. 142 289. Injektionsspritze. — Steinmetz L Kuetsch in Cassel, vom 2. September 1902 ab. Kl. 30b.

Nr. 142139. Verfahren zur Darstellung eines Cyclo- geraniolenaldehyds. — Farbwerke vorm. Meister Lu­cius & Brüning in Höchst a. M., vom 11. Januar 1902 ab. Kl. 12o.

Nr. 142 374. Vorrichtung zur Uebermittlung der Zeit von einer mit einer elektromagnetischen Aufziehvorrichtung ver­sehenen Normaluhr an mehrere Empfänger in verschiedenen Zeitzwischenräumen. — Harry Fuld in Frankfurt a. M., Liebfrauenstraße 6, vom 7. Juni 1902 ab. Kl. 83b.

Nr. 142 407. Vorrichtung zur Vorführung von Reklamen, Geschäftsanzeigen, Bildern u. dergl. — Arnold Derigs in Frankfurt a. M., Mainzer Landstraße 84, vom 20. Februar 1902 ab. Kl. 54g.

Nr. 142 565. Verfahren zur Darstellung von Alkyl­derivaten der Fluorindine und Jsofluorindine. — Leopold Cassella & Co. in Frankfurt a. M., vom 20. Juni 1902 ab. Kl. 22c.

Nr. 142 655. Klebstoffbehälter mit unter Federwirkung stehenden Abstreichern. — E. PH. Hinkel in Offenbach a. M., vom 16. März 1902 ab. Kl. 70b.

GebrauchS-Muster.

Nr. 197 716. Tasche mit an der einen Taschenseite be­festigtem , durch Oesen der anderen Taschenseite hindurch­gehendem, gleichzeitig den Verschluß der Tasche bewirkendem Ziergehänge. Ochs L Bonn in Hanau a. M., vom 4. März 1903 ab — O. 2581.. Kl. 33b.

Nr. 196 764. Gemüsehobel mit vor- und rückwärts schneidendem, in Höhe verstellbarem und abnehmbarem Meffer. Ferdinand Beck in Schmalkalden, vom 10. März 1903 ab. — B. 21598. Kl. 34b.

Nr. 197127. Blitzableiter für elektrische Anlagen, auS dachförmigen Blechfa^snstücken. Voigt & Hae ffner, Aktien-Gesellschaft in Frankfurt a.M.-Bockenheim, vom 18. März 1903 ab. — V. 3499. Kl. 21c.

Nr. 195 762. Geldbeutel mit Stange und Ringverschluß. M. Gunzen Häuser L Co. in Frankfurt a. M., vom 8. November 1902 ab. — G. 10 354. Kl. 33b.

ist nicht hinreichend---ich habe 30000 Taler . . ." — Assessor (zu ihren Füßen): „Taler!? O, ich dachte Mark! Eugenie, ich liebe Sie drei mal mehr, als ich anfangs glaubte!"

Im Eifer. Junge Frau: „Mit meinem Mann habe ich mich beut' wieder versöhnt, und zum Andenken daran haben wir ein Bäumchen gepflanzt." — Rätin (vorwurfsvoll zu ihrem Mann) : „Siehst Du, wenn wir das auch getan hätten, was für einen schönen Garten könnten wir jetzt haben!"

Albttmblâtter.

In ein Gewebe wanden

Die Götter Freud' und Schmerz, Sie webten und erfanden

Ein armes Menschenherz. I. 8. v. Herder.

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Mit den Leidenschaften verhält es sich wie mit den Fo» reffen in meinem Teich: eine frißt die andere auf, bis nur mehr eine dicke alte Forelle übrig bleibt.

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Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen: man denkt, das Eigentliche soll erst kommen, bis man mit Ver­wunderung sieht, daß es schon vorbei ist.

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Nichts wird so schlimm oder so gut in der Welt, als es vorher aussieht. Fürst Bismarck.

Soll das Rechte zu dir ein, Fühl' in Gott, was Rechts zu sem; Wer von reiner Lieb' entbrannt, Wird vom lieben Gott erkannt. Goethe.